DE19907942A1 - Blitzgerät - Google Patents
BlitzgerätInfo
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/30—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
- H05B41/34—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp to provide a sequence of flashes
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- Stroboscope Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Blitzgerät, das als künstliche
Lichtquelle bei Aufnahme einer Fotografie zu verwenden
ist, und genauer ein Blitzgerät, das eine sich wiederho
lende Lichtabgabe mit hoher Geschwindigkeit durchführen
kann.
Blitzgeräte werden allgemein zur Aufnahme von Fotografien
als künstliche Lichtquellen zur Beleuchtung von zu foto
grafierenden Objekten verwendet. Einige Blitzgeräte sind
dazu eingerichtet, eine Auswahl der sogenannten Flach-
Lichtemissionsbetriebsart (flat light emission mode), bei
der ein Lichtemissionsvorgang mit hoher Geschwindigkeit
wiederholt wird, zu ermöglichen.
Dabei wird ein selbsthaltendes Schaltelement wie ein Thy
ristor als ein elektrisches Element zur Steuerung ver
schiedener Schaltungsvorgänge der Blitzgeräte verwendet.
Beispielsweise wird das selbsthaltende Schaltelement zur
Steuerung eines Spulenverbindungszustands (Schalten der
Spulen) eines Entladungskreises eines Hauptkondensators,
zur Steuerung des Betätigungszeitverlaufs einer Auslöser
schaltung (Starten des Auslösens) usw. verwendet.
Fig. 5 zeigt ein elektrisches Schaltbild für ein Beispiel
eines Blitzgeräts, das eingerichtet ist, die Auswahl der
Flach-Lichtemissionsbetriebsart zuzulassen und ebenfalls
als Spulenschaltelement einen Thyristor zu verwenden, bei
dem es sich um ein selbsthaltendes Schaltelement handelt.
Gemäß Fig. 5 weist das Blitzgerät eine Gleichstrom-Hoch
spannungsenergieversorgung 101, die aus einer Gleich
strom-Niedrigspannungsenergieversorgung wie einer Batte
rie und einer Gleichspannungs-Gleichspannungs-Wandler
schaltung besteht, sowie einen Hauptkondensator 102 auf,
der an beiden Anschlüssen der Gleichstrom-Hochspannungs
energieversorgung 101 verbunden ist. An beiden Anschlüs
sen des Hauptkondensators 102 ist eine Reihenschaltung
angeschlossen, die aus Spulen 103 und 104, bei denen es
sich um eine Vielzahl von Strombegrenzungselementen han
delt, eine Blitzröhre 105 und ein Steuerungselement 106
besteht, bei dem es sich beispielsweise um einen
(nachstehend als IGBT bezeichneten) Bipolartransistor mit
isolierten Gate (Insulated-Gate Bipolar Transistor) han
delt, der zur Steuerung des Lichtemissionsvorgangs der
Blitzröhre 105 eingerichtet ist, der durch Verbrauch
durch von in dem Hauptkondensator 102 gesammelter elek
trischer Ladung durchgeführt wird.
Weiterhin weist das Blitzgerät ebenfalls ein selbsthal
tendes Schaltelement 107 wie einen Thyristor, der an bei
den Anschlüssen der Spule 104 in Durchlaßrichtung ver
schaltet ist, Transistoren 108 und 109, die zur Steuerung
der Einschalt- und Ausschaltvorgänge des Thyristors 107
eingerichtet sind, Widerstände 110 und 111, einen Konden
sator 112, der parallel zu dem Widerstand 111 geschaltet
ist, eine Steuerschaltung 113, die zur Steuerung der Ein
schalt- und Ausschaltvorgänge des Transistors 109 einge
richtet ist, eine Auslöserschaltung 114, die zur Erregung
der Blitzröhre 105 eingerichtet ist, eine Lichtemissions
steuerschaltung 115, die zur Steuerung des Vorgangs des
IGBT 106 eingerichtet ist sowie eine Diode 116 auf, die
in Sperrichtung zu einer aus den Spulen 103 und 104 so
wie der Blitzröhre 105 bestehenden Reihenschaltung ge
schaltet ist.
Die Spulen 103 und 104 sowie der Thyristor 107 sind zur
Steuerung der Anstiegscharakteristik eines Entladestroms
der elektrischen Ladung des Hauptkondensators 107 vorge
sehen, die durch die Blitzröhre 105 zum Entladezeitpunkt
fließt, damit die Anstiegscharakteristik des aus der
Blitzröhre 105 emittierten Lichts gesteuert wird.
Genauer gesagt wird entweder ein erster Entladungsweg, in
dem lediglich die Spule 103 enthalten ist, oder ein zwei
ter Entladungsweg, in dem sowohl die Spulen 103 als auch
104 enthalten sind und der sich im Impedanzwert von dem
ersten Entladepfad unterscheidet, als Pfad für die Entla
dung der elektrischen Ladung aus dem Hauptkondensator 102
durch die Blitzröhre 105 entsprechend den Einschalt- und
Ausschaltvorgängen des Thyristors 107 ausgewählt. Mittels
dieser Auswahl des Entladepfads kann die Lichtemissions
betriebsart der Blitzröhre 105 wahlweise zwischen einer
normalen Lichtemissionsbetriebsart, in der die Wellenform
der Lichtemission eine steile Anstiegscharakteristik auf
weist, und einer kontinuierlichen Lichtemissionsbetriebs
art gesteuert werden, in der die Wellenform der Lichte
mission eine sanfte Anstiegscharakteristik aufweist und
die Lichtemission kontinuierlich mit hoher Geschwindig
keit wiederholt wird, d. h., der flachen (flachen) Lichte
missionsbetriebsart.
Bei dem in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten
Blitzgerät wird bei Einstellen der normalen Lichtemissi
onsbetriebsart der Transistor 109 durch ein aus der Steu
erschaltung 113 ausgegebenes Steuersignal zum Einschalten
gebracht. Dadurch wird über den Transistor 108, den Wi
derstand 110 usw. eine Einschaltspannung an das als Steu
erelektrode dienende Gate des Thyristors 107 angelegt, so
daß der Thyristor 107 eingeschaltet wird.
In diesem Zustand wird, wenn die Blitzröhre 105 durch den
Vorgang der Auslöserschaltung 114 erregt wird und der
IGBT 106, bei dem es sich um ein Steuerelement handelt,
durch die Lichtemissionssteuerschaltung 115 eingeschaltet
wird, die in dem Hauptkondensator 102 gesammelte elektri
sche Ladung über die Spule 103, den Thyristor 107 und den
IGBT 106 zu der Blitzröhre 105 entladen. Anders ausge
drückt, wird der erste Entladepfad, in dem die Spule 104
nicht enthalten ist, auf diese Weise als Entladepfad für
den Hauptkondensator 102 ausgewählt. Die Blitzröhre 105
emittiert dann Licht durch Verbrauch der elektrischen La
dung des Hauptkondensators 102, die durch den ersten Ent
ladepfad entladen wird. Folglich ergibt sich, daß die
Wellenform der Lichtemission der Blitzröhre 105 eine
steile Anstiegscharakteristik aufweist.
Demgegenüber wird bei Einstellen der Flach-Lichtemissi
onsbetriebsart der Transistor 109 durch Stoppen der Zu
fuhr eines Signals aus der Steuerschaltung 113 zum Aus
schalten gebracht, so daß verhindert wird, daß eine Ein
schaltspannung an das Gate als Steuerelektrode des Thyri
stors 107 angelegt wird, damit der Thyristor 107 in einem
ausgeschalteten Zustand gehalten wird.
Unter dieser Bedingung wird, wenn die Blitzröhre 105 er
regt wird und der IGBT, bei dem es sich um ein Steuerung
selement handelt, eingeschaltet wird, die elektrische La
dung des Hauptkondensators 102 über die Spulen 103 und
104 sowie den IGBT 106 zu der Blitzröhre 105 entladen,
ohne daß sie durch den Thyristor 107 gelangt, im Gegen
satz zu dem Fall der normalen Lichtemissionsbetriebsart
wie vorstehend beschrieben. Anders ausgedrückt wird der
zweite Entladungspfad als der Entladungspfad für den
Hauptkondensator 102 ausgewählt, in dem die Spulen 103
und 104 enthalten sind. Die Blitzröhre 105 emittiert dann
Licht durch Verbrauch der durch den zweiten Entladepfad
entladenen elektrischen Ladung des Hauptkondensators 102.
Folglich weist die Wellenform der Lichtemission der
Blitzröhre 105 eine sanfte Anstiegscharakteristik auf.
Jedoch kann während der Einstellung der Flach-
Lichtemissionsbetriebsart, in der die elektrische Ladung
des Hauptkondensators 102 über den zweiten Entladepfad
durch Halten des Thyristors 107 in den ausgeschalteten
Zustand entladen wird, falls der Zyklus der Flach-
Lichtemission ein derartiger Zyklus ist, daß die nächste
Lichtemissionsperiode beginnt, während ein in der Blitz
röhre 105 luftdicht abgeschlossenes Gas immer noch in ei
nem ionisierten Zustand in einer Beendigungsstufe der
letzten Lichtemissionsperiode verbleibt, obwohl kein
Licht mehr emittiert wird, der Thyristor 107 irrtümlich
durch eine an den Spulen 103 und 104 induzierte Spannung
eingeschaltet werden, wenn der IGBT 106, bei dem es sich
um ein Steuerungselement handelt, in der zweiten Licht
emissiosperiode und den darauffolgenden Lichtemissionspe
rioden eingeschaltet wird.
Im Falle der Flach-Lichtemission in dem vorstehend be
schriebenen Zyklus kann die erste Lichtemissionsperiode
in einer normalen Weise ausgeführt werden, da bis dahin
noch keine Energie in den Spulen 103 und 104 gesammelt
wurde, die irgendwelche Potentialschwankungen zwischen
der Kathode und der Anode sowie zwischen der Kathode und
dem Gate des Thyristors 107 aufgrund des Einschaltvor
gangs des IGBT 106 verursachen.
Jedoch verursacht bei Einschalten des IGBT 106 für die
zweite Lichtemissionsperiode der Einschaltvorgang des
IGBT 106 einen abrupten Abfall des Kathodenpotentials des
Thyristors 107 auf einen Massepegel, so daß eine gegene
lektromotorische Kraft, die an der Spule 103 erzeugt
wird, wenn der IGBT 106 zur Beendigung der ersten Licht
emissionsperiode ausgeschaltet wird, und eine gegenelek
tromotorische Kraft, die an der Spule 104 aufgrund der
plötzlichen Energiezufuhr aus dem Hauptkondensator 102
erzeugt wird, zwischen der Kathode und der Anode sowie
zwischen der Kathode und dem Gate des Thyristors 107 an
gelegt werden.
Dementsprechend steigt das Potential bzw. die Potential
differenz zwischen der Kathode und der Anode des Thyri
stors 107 und das Potential zwischen der Kathode und dem
Gate des Thyristors 107 an. Wenn der Potentialanstieg
zwischen der Kathode und dem Gate die Einschaltspannung
Vg des Thyristors 107 überschreitet, wird der Thyristor
107 irrtümlich eingeschaltet, trotz der Tatsache, daß der
Thyristor 107 nicht normal zum Einschalten auf der Grund
lage des Einschaltvorgangs des Transistors 109 durch die
Steuerschaltung 113 gesteuert wird.
Falls der Zyklus der Flach-Lichtemission ein derartiger
Zyklus ist, daß die nächste Lichtemissionsperiode be
ginnt, während ein in der Blitzröhre 105 luftdicht abge
dichtetes Gas immer noch in einem ionisierten Zustand
verbleibt, obwohl kein Licht mehr emittiert wird, ver
bleibt der Thyristor 107 in dem irrtümlich eingeschalte
ten Zustand, da durch die Blitzröhre 105, die sich in dem
ionisierten Zustand befindet, ein Strom zu dem Thyristor
107 fließt.
Wenn der Thyristor 107 irrtümlich eingeschaltet ist, wird
die elektrische Ladung des Hauptkondensators 107 über den
ersten Entladepfad zu der Blitzröhre 105 entladen, ohne
daß sie durch die Spule 104 gelangt. Die Wellenform der
Lichtemission der Blitzröhre 105 weist dann eine steile
Anstiegscharakteristik auf. Anders ausgedrückt gelingt es
auf diese Weise nicht, daß die Lichtemissionswellenform
der Blitzröhre 105 die Wellenform mit einer sanften An
stiegscharakteristik wird, deren Erhalt normalerweise
durch die Entladung über den zweiten Entladepfad mit der
Spule 107 in der Flach-Lichtemissionsbetriebsart erwartet
wird. Folglich wird die Ausführung eines Flach-
Lichtemissionsvorgangs in einer stabilen Weise unmöglich.
Außerdem tendiert in einem derartigen Fall der IGBT, bei
dem es sich um ein Steuerungselement handelt, dazu, be
schädigt zu werden, wenn der Entladestrom mit der steilen
Anstiegscharakteristik wiederholt zum Fließen zu dem IGBT
106 veranlaßt wird.
Fig. 6 zeigt ein elektrisches Schaltbild, das ein Bei
spiel eines Blitzgeräts darstellt, das zum Zulassen der
Auswahl der Flach-Lichtemissionsbetriebsart eingerichtet
ist, und das als Auslösestartschaltelement einen Thyri
stor verwendet, bei dem es sich um ein selbsthaltendes
Schaltelement handelt. In Fig. 6 weisen alle Komponenten,
die durch dieselben Bezugszahlen wie in Fig. 5 bezeichnet
sind, dieselben Funktionen wie die entsprechenden Kompo
nenten des Blitzgeräts gemäß Fig. 5 auf. Außerdem weist
in diesem Beispiel das Blitzgerät den Thyristor 107 zum
Schalten der Spulen gemäß Fig. 5 nicht auf.
In dem Fall des in Fig. 6 gezeigten Blitzgeräts ist eine
aus der Spule 103, bei dem es sich um ein Strombegren
zungselement handelt, der Blitzröhre 105 und dem IGBT 106
bestehende Reihenschaltung mit beiden Anschlüssen des
Hauptkondensators 102 verbunden. Das Blitzgerät ist mit
einem Auslösekondensator 117, einem Auslösetransformator
118, einem Auslösethyristor 119, bei dem es sich um ein
selbsthaltendes Schaltelement handelt, sowie einem Wider
stand 120 versehen. An das Gate (eine Steuerungselektro
de) des Auslösethyristors 119 ist eine Auslösererzeu
gungsschaltung 121 zum Anlegen einer Einschaltspannung
(Auslösesignal) an den Auslösethyristor 119 über einen
Kondensator 122 und einen Widerstand 123 verbunden. Wei
terhin ist zwischen der Kathode der Blitzröhre 105 und
dem Auslösekondensator 117 eine Diode 124 geschaltet, da
mit der Auslösekondensator 117 schnell geladen wird.
In dem in Fig. 6 gezeigten Blitzgerät wird bei Einschal
ten des IGBT 106 durch die Lichtemissionssteuerschaltung
115 und bei Einschalten des Auslösethyristors 119 durch
die aus der Auslösererzeugungsschaltung 121 ausgegebene
Einschaltspannung die elektrische Ladung des Auslösekon
densators 117 über den Thyristor 119, den IGBT 106 und
den Auslösetransformator 118 entladen. Dann wird die
Blitzröhre 105 durch eine hohe Spannung erregt (d. h. der
Auslösevorgang bewirkt), die durch die vorstehend be
schriebene Entladung auf der Sekundärwicklungsseite des
Auslösetransformators 118 induziert wird. Die Blitzröhre
105 wird somit zum Emittieren von Licht durch Verbrauch
der elektrischen Ladung des Hauptkondensators 102 veran
laßt.
Der Lichtemissionsvorgang der Blitzröhre 105 kommt zum
Stoppen, wenn der IGBT durch die Lichtemissionssteuer
schaltung 115 an einem geeigneten Punkt der Lichtemissi
onsverarbeitung der Blitzröhre 105 ausgeschaltet wird.
Zu diesem Zeitpunkt kehrt die Blitzröhre 105 nicht unmit
telbar zu deren stabilen Ausgangszustand zurück, in dem
sich das luftdicht abgedichtete Gas der Blitzlichtröhre
105 nicht in einem ionisierten Zustand befindet. Die
Blitzröhre 105 kehrt zu dem Anfangszustand über einen Zu
stand zurück, in dem, obwohl kein Licht emittiert wird,
das luftdicht abgedichtete Gas sich immer noch in dem io
nisierten Zustand befindet und ein gewisser Strombetrag
fließen kann.
Während die Blitzröhre 105 sich immer noch in einem Vor
gang zur Rückkehr zu dem Anfangszustand befindet, wird
daher der Auslösekondensator 117 mit einem Strom geladen,
der durch die Blitzröhre 105 in dem ionisierten Zustand,
der Diode 124 und dem Auslösekondensator 117 fließt. Der
Aufladevorgang des Auslösekondensators 117 wird sehr
schnell erreicht, da es über einen Aufladepfad durchge
führt wird, der den Widerstand 120 nicht aufweist, bei
dem es sich um ein Element mit einem hohen Impedanzwert
handelt.
Mit dem in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten
Blitzgerät kann die Blitzröhre 105 normalerweise durch
die Entladung des Auslösekondensators 117 angeregt wer
den, selbst wenn die nächste Lichtemission nach einer
kurzen Zeitperiode nach der gegenwärtigen Lichtemission
ausgeführt wird. Anders ausgedrückt ist das in der vor
stehend beschriebenen Weise ausgeführte Blitzgerät derart
eingerichtet, daß verhindert werden kann, daß die Blitz
röhre 105 aufgrund einer unzureichenden Ladung des Auslö
sekondensators 117 nicht normal angeregt wird.
Mit dem in der Flach-Lichtemissionsbetriebsart einge
stellten Blitzgerät befindet sich die Blitzröhre 105 zum
Beginn einer Lichtemission für die gegenwärtige Periode
in einem ionisierten Zustand in derselben Weise, als wenn
ein Auslösevorgang durch Entladen des Auslösekondensators
117 ausgeführt wird, falls die Lichtemission durch die
Blitzröhre 105 für eine zweite Periode und darauffolgende
Perioden in einen derartigen Wiederholungszyklus zu wie
derholen ist, daß die Lichtemission der gegenwärtigen Pe
riode beginnt, während die Blitzröhre 105 sich immer noch
in einem Vorgang der Beendigung der Lichtemission der
vorhergehenden Periode befindet und sich das luftdicht
abgedichtete Gas der Blitzröhre 105 sich immer noch in
einem ionisierten Zustand befindet, obwohl kein Licht
emittiert wird. Daher kann zugelassen werden, daß die
Lichtemission für die gegenwärtige Periode lediglich
durch Einschalten des IGBT, bei dem es sich um ein Steue
rungselement handelt, gestartet wird, ohne daß der Auslö
sevorgang erforderlich wird.
Daher ist das Anlegen der vorstehend beschriebenen Ein
schaltspannung an das Gate des Auslösethyristors 119
durch die Auslösererzeugungsschaltung 121 derart einge
richtet, daß diese lediglich während der ersten Lichte
missionsperiode und nicht während der zweiten Lichtemis
sionsperiode und darauffolgenden Lichtemissionsperioden
durchgeführt wird. Eine derartige Einrichtung verhindert
wirksam die Erzeugung von Störungen aufgrund des Auslöse
vorgangs, der durch die Entladung des Auslösekondensators
117 ausgeführt wird, weshalb diese Einrichtung als vor
teilhaft für die elektrische Schaltung des Blitzgerätes
angesehen wurde.
Jedoch besteht bei dem auf diese Weise eingerichteten
Blitzgerät immer noch die Möglichkeit, daß der Auslöse
thyristor 119 durch die Aufladespannung des schnell auf
geladenen Auslösekondensators 117 irrtümlich zum Ein
schalten veranlaßt wird, wenn der IGBT 106 eingeschaltet
wird.
Nachstehend ist unter Bezug auf Fig. 7(a), 7(b) und 7(c)
ein Betriebszustand beschrieben, in dem ein irrtümlicher
eingeschalteter Zustand des Auslösethyristors 119 wie
vorstehend beschrieben auftritt.
Fig. 7(a) zeigt Zeitverläufe, die einen Betriebszustand
des IGBT 106 darstellen. Fig. 7(b) zeigt Zeitverläufe,
die einen Potentialszustand darstellen, der zwischen der
Masse und einer Anode, bei der es sich um eine Elektrode
auf der Hochpotentialseite handelt, des Auslösethyristor
119 erhalten wird, bei dem es sich um ein selbsthaltendes
Schaltelement handelt. Fig. 7(c) zeigt Zeitverläufe, die
einen Potentialzustand des Auslösethyristors 119 darstel
len, der zwischen einer Kathode, bei der es sich um eine
Elektrode auf der Niedrigpotentialseite handelt, und ei
nem Gate erhalten wird, bei dem es sich um eine Steuere
lektrode handelt.
Der IGBT 106 wird zu einem Zeitpunkt T0 wie in Fig. 7(a)
gezeigt eingeschaltet. Danach wird, wenn eine Ansteuer
spannung, die gleich oder höher als eine Einschaltspan
nung Vg des Auslösethyristors 119 ist, an das Gate des
Auslösethyristors 119 von der Auslösererzeugungsschaltung
121 zwischen den Zeitpunkten T1 und T2 wie in Fig. 7(c)
angelegt wird, der Auslösethyristor 119 zu dem Zeitpunkt
T1 eingeschaltet. Daher fällt wie in Fig. 7(b) gezeigt
das Potential zwischen der Masse und der Anode des Auslö
sethyristors 119 abrupt auf den Massepegel infolge eines
Auslösevorgangs an der Blitzröhre 105 durch die Entladung
des Auslösekondensators 117 ab, die durch das Einschalten
des Auslösethyristors 119 ausgeführt wird. Währenddessen
wird die Blitzröhre 105 durch den vorstehend beschriebe
nen Auslösevorgang dazu veranlaßt, Licht durch Verbrauch
der elektrischen Ladung des Hauptkondensators 102 zu
emittieren.
Wenn der IGBT 106 durch die Lichtemissionssteuerschaltung
115 zu einem geeigneten Zeitpunkt T3 wie in Fig. 7(a) ge
zeigt ausgeschaltet wird, während die Blitzröhre 105 sich
in einer Verarbeitung zur Lichtemission befindet, wird
der Lichtemissionsvorgang der Blitzröhre 105 beendet, wo
bei gleichzeitig der Auslösekondensator 117 durch die
Blitzröhre 105, die sich in einem ionisierten Zustand be
findet, usw. schnell aufgeladen wird. Dementsprechend be
ginnt das Potential bzw. die Potentialdifferenz zwischen
der Masse und der Anode des Auslösethyristors 119 ent
sprechend dem Fortschritt des Aufladevorgangs zu steigen,
wie in Fig. 7(b) gezeigt.
Dann beginnt zur Durchführung einer Lichtemission während
der nächsten Periode, wenn der IGBT 106 erneut zu einem
Zeitpunkt T4 eingeschaltet wird, zu dem die Blitzröhre
105 sich immer noch in einem ionisierten Zustand befin
det, die Blitzröhre 105, Licht durch Verbrauch der elek
trischen Ladung des Hauptkondensators 102 zu emittieren.
In diesem Fall wird die Aufladespannung des Auslösekon
densators 117 zwischen der Anode und der Kathode des Aus
lösethyristors 119 angelegt, da der Potentialpegel der
Kathode des Auslösethyristors 119 zum selben Zeitpunkt
abrupt auf den Massepegel abfällt. Folglich wird eine
aufwärts gerichtete Änderung des Potentials durch eine
schwankende Kapazitätskomponente des Auslösethyristors
119 veranlaßt, die zwischen der Kathode und dem Gate des
Auslösethyristors 119 nach dem Zeitpunkt T4 wie in Fig.
7(c) gezeigt auftritt.
Daher erreicht die aufwärts gerichtete Potentialänderung,
die nach dem Zeitpunkt T4 zwischen der Kathode und dem
Gate des Auslösethyristors 119 stattfindet, zumindest die
Einschaltspannung Vg zu einem Zeitpunkt T5 wie in Fig.
7(c) gezeigt, falls der Auslösekondensators 117 zum Zeit
punkt T4 auf eine Aufladespannung aufgeladen worden ist,
die gleich oder höher als eine Spannung Vt ist, die er
möglicht, daß eine Spannung, die gleich oder höher als
die Einschaltspannung Vg an das Gate des Auslösethyri
stors 119 durch die schwankende Kapazitätskomponente des
Auslösethyristors 119 angelegt wird. Folglich wird der
Auslösethyristor 119 irrtümlich eingeschaltet, trotz der
Tatsache, daß die normale Einschaltsteuerung durch Anle
gen einer Einschaltspannung von der Auslöseerzeugungs
schaltung 121 zu dem Zeitpunkt T5 nicht ausgeführt wird.
Wenn zu dem Zeitpunkt T5 der Auslösethyristor 119 einge
schaltet wird, obwohl das Einschalten ein irrtümlicher
Vorgang ist, fällt das Potential zwischen der Masse und
der Anode des Auslösethyristors 119 und das Potential
zwischen der Kathode und dem Gate des Auslösethyristors
119 nach dem Zeitpunkt T5 in einer charakteristischen
Weise wie in Fig. 7(b) und Fig. 7(c) gezeigt ab. Zum sel
ben Zeitpunkt wird ein Auslösevorgang durch Entladung
über den Auslösetransformator 118 der elektrischen Ladung
des Auslösekondensators 117 ausgeführt, der schnell auf
geladen wurde. Dieser Auslösevorgang erzeugt eine Stö
rung.
Dieser Auslösevorgang ist hinsichtlich des Lichtemissi
onszyklus wie vorstehend beschrieben unnötig. Jedoch fin
det der Auslösevorgang jedesmal statt, wenn der IGBT 106
für die Lichtemission der nächsten Periode eingeschaltet
wird, nachdem der Auslösekondensator 117 schnell auf die
vorstehend beschriebene Spannung Vt oder darüber aufgela
den wird. Unter einer derartigen Bedingung tendiert eine
aus dem Auslösevorgang resultierende Störung dazu, eine
Fehlfunktion der Lichtemissionssteuerschaltung 115 her
beizuführen, wodurch eine hinreichende Ausführung eines
Flach-Lichtemissionsvorgangs in einer stabilen Weise un
möglich gemacht wird.
Weiterhin wird der Auslösethyristor 119 nicht unmittelbar
dazu veranlaßt, irrtümlich durch das Einschalten des IGBT
106 eingeschaltet zu werden, falls der Vorgang zum Ein
schalten des IGBT 106 zur Lichtemission der nächsten Pe
riode zu einem Zeitpunkt durchgeführt wird, wenn die
durch den schnellen Aufladevorgang an dem Auslösekonden
sator 117 erhaltene Aufladespannung geringer als die vor
stehend beschriebene Spannung Vt ist. Jedoch steigt die
Aufladespannung selbst in diesem Fall allmählich an, da
der schnelle Aufladevorgang an dem Auflöserkondensator
117 ausgeführt wird, während der IGBT 106 in einem ausge
schalteten Zustand ist.
Daher veranlaßt der Einschaltvorgang des IGBT 106 ein
irrtümliches Einschalten des Auslösethyristors 119, wenn
der IGBT 106 eingeschaltet wird, nachdem die Aufladespan
nung die Spannung Vt erreicht oder überschreitet. Deshalb
würde eine Störung ebenfalls aus dem irrtümlichen Vorgang
des Auslösethyristors 119 wie in dem Fall des vorstehend
beschriebenen ersten Betriebsbeispiels resultieren, ob
wohl die irrtümlichen Vorgänge der Beispiele wie vorste
hend beschrieben sich voneinander in dem Einschaltzeit
verlauf unterscheiden.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Blitzgerät bereitzustellen, das in der Lage ist, einen
sich wiederholenden Lichtemissionsvorgang mit hoher Ge
schwindigkeit auszuführen, und das in der Lage ist, zu
verhindern, daß ein für verschiedene Zwecke verwendetes
selbsthaltendes Schaltelement durch den sich wiederholen
den Lichtemissionsvorgang mit hoher Geschwindigkeit irr
tümlich betätigt wird. Dabei soll ein Blitzgerät bereit
gestellt werden, das einen sich wiederholenden Lichtemis
sionsvorgang mit hoher Geschwindigkeit ausführen kann,
und das den Lichtemissionvorgang stabil ausführen kann,
indem verhindert wird, daß ein als Schaltelement zur
Steuerung eines Spulenverbindungszustands
(Spulenumschaltens) für eine Entladungsschleife für einen
Hauptkondensator verwendetes selbsthaltendes Schaltele
ment irrtümlich zur Betätigung durch den sich wiederho
lenden Lichtemissionvorgang mit hoher Geschwindigkeit
veranlaßt wird. Darüber hinaus soll ein Blitzgerät be
reitgestellt werden, das einen sich wiederholenden Lich
temissionsvorgang mit hoher Geschwindigkeit ausführen
kann, und das einen Flach-Lichtemissionsvorgang stabil
ausführen kann, ohne daß eine Störung erzeugt wird, indem
verhindert wird, daß ein Schaltelement zur Steuerung des
Vorgangszeitverlaufs einer Auslöseschaltung (Start des
Auslösens) verwendetes selbsthaltendes Schaltelement
durch den sich wiederholenden Lichtemissionsvorgang mit
hoher Geschwindigkeit irrtümlich betätigt wird.
Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen an
gegebenen Maßnahmen gelöst.
Insbesondere wird diese Aufgabe durch ein Blitzgerät ge
löst mit einem Hauptkondensator, einer Blitzröhre, einem
ersten Entladungspfad, der zwischen dem Hauptkondensator
und der Blitzröhre angeordnet ist und ein selbsthaltendes
Schaltelement aufweist, wobei die hochpotentialseitige
Elektrode an den Hauptkondensator und die niedrigpotenti
alseitige Elektrode an die Blitzröhre angeschlossen ist,
einem parallel zu dem ersten Entladepfad angeordneten
zweiten Entladepfad, der einen sich von dem des ersten
Entladepfads unterscheidenden Impedanzwert aufweist, ei
ner Steuerschaltung, die entweder den ersten Entladepfad
oder den zweiten Entladepfad durch Ein- oder Ausschalten
des selbsthaltenden Schaltelements bei Emittieren von
Blitzlicht auswählt, und die eine Entladung von in dem
Hauptkondensator gespeicherter elektrischer Ladung über
den gewählten Pfad des ersten Entladepfads und des zwei
ten Entladepfads veranlaßt, und einer Vorspannungsschal
tung, die bei Auswahl des ersten Entladepfads ermöglicht,
daß die Steuerschaltung das selbsthaltende Schaltelement
durch Anlegen eines Steuersignals an eine Steuerelektrode
des selbsthaltenden Schaltelements einschaltet, und die
bei Auswahl des zweiten Entladepfads die Steuerelektrode
des selbsthaltenden Schaltelements in Sperrichtung vor
spannt.
Außerdem wird die vorstehend genannte Aufgabe durch ein
Blitzgerät gelöst mit einem Hauptkondensator, einer
Blitzröhre, die eine an einer positiven Elektrode des
Hauptkondensators angeschlossene positive Elektrode auf
weist, einem Steuerungselement, das an eine negative
Elektrode der Blitzröhre angeschlossen ist und Einschalt-
und Ausschaltvorgänge wiederholt, damit eine wiederholte
Lichtemission durch die Blitzröhre veranlaßt wird, einem
Auslösekondensator, einem selbsthaltenden Schaltelement,
bei dem eine hochpotentialseitige Elektrode mit einer
Elektrode des Auslösekondensators verbunden ist und eine
niedrigpotentialseitige Elektrode mit der negativen Elek
trode der Blitzröhre verbunden ist, einer Auslöseerzeu
gungsschaltung, die ein Auslösesignal erzeugt, das an ei
ne Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements an
zulegen ist, wenn das Steuerelement zum ersten Mal ein
schaltet, und einer Vorspannungsschaltung, die, wenn die
Auslöseerzeugungsschaltung das Auslösesignal erzeugt, zu
läßt, daß das an die Steuerelektrode des selbsthaltenden
Schaltelements anzulegende Triggersignal die Blitzröhre
durch Entladen elektrischer Ladung des Auslösekondensa
tors über das selbsthaltende Schaltelement und das Steue
relement auslöst, und die, wenn sich das Steuerelement
sich in einem ausgeschalteten Zustand befindet, die Steu
erelektrode des selbsthaltenden Schaltelements in Sper
richtung vorspannt.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung
näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein elektrisches Schaltbild, das wesentliche
Teile eines Blitzgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel
darstellt.
Fig. 2 zeigt ein elektrisches Schaltbild, das wesentliche
Teile eines Beispiels einer Abänderung des Blitzgeräts
gemäß dem Ausführungsbeispiel darstellt.
Fig. 3 zeigt ein elektrisches Schaltbild, das wesentliche
Teile eines Blitzgeräts gemäß einem weiteren Ausführungs
beispiel darstellt.
Fig. 4(a) bis 4(c) zeigen Zeitverläufe zur Beschreibung
des Betriebs gemäß dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3,
wobei Fig. 4(a) den Betriebszustand eines IGBT darstellt,
Fig. 4(b) den zwischen der Masse und einer Anode (bei der
es sich um eine Elektrode auf der Hochpotentialseite han
delt) eines als selbsthaltendes Schaltelement dienenden
Auslösethyristors erhaltenen Potentialzustand darstellt,
und Fig. 4(c) den zwischen einer Kathode (bei der es sich
um eine Elektrode auf der Niedrigpotentialseite handelt)
des Auslösethyristors und einem Gate (bei des es sich um
eine Steuerungselektrode handelt) des Auslösethyristors
erhaltenen Potentialzustands darstellt.
Fig. 5 zeigt ein elektrisches Schaltbild eines Beispiels
eines herkömmlichen Blitzgeräts, das eingerichtet ist,
die Auswahl einer Flach-Lichtemissionsbetriebsart zuzu
lassen und einen Thyristor aufzuweisen, bei dem es sich
um ein als Schaltelement zur Spulenumschaltung verwende
tes selbsthaltendes Schaltelement handelt.
Fig. 6 zeigt ein elektrisches Schaltbild, das ein anderes
Beispiel für ein herkömmliches Blitzgerät darstellt, das
dazu eingerichtet ist, die Auswahl einer Flach-
Lichtemissionsbetriebsart zuzulassen und einen Thyristor
aufzuweisen, bei dem es sich um ein Schaltelement zum
Starten eines Auslösevorgangs verwendetes selbsthaltendes
Schaltelement handelt.
Fig. 7(a) bis 7(c) zeigen Zeitverläufe zur Beschreibung
des Betriebs des in Fig. 6 gezeigten Blitzgeräts, wobei
Fig. 7(a) den Betriebszustand eines IGBT darstellt, Fig.
7(b) den zwischen der Masse und einer Anode (bei der es
sich um eine Elektrode auf der Hochpotentialseite han
delt) eines als selbsthaltendes Schaltelement dienenden
Auslösertyhristors erhaltenen Potentialzustand zeigt, und
Fig. 7(c) den zwischen einer Kathode (bei der es sich um
eine Elektrode auf der Niedrigpotentialseite handelt) des
Auslösethyristors und einem Gate (bei der es sich um eine
Steuerelektrode handelt) des Auslösethyristors erhalten
den Potentialzustand darstellt.
Nachstehend sind bevorzugte Ausführungsbeispiele aus führ
lich unter Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein elektrisches Schaltbild, das wesentliche
Teile eines Blitzgeräts gemäß einem ersten Ausführungs
beispiel darstellt. Das Blitzgerät gemäß dem ersten Aus
führungsbeispiel weist eine (nachstehend auch als Hoch
spannungsversorgung bezeichnete) Gleichstrom-
Hochspannungsenergieversorgung 1 auf, die beispielsweise
aus einer Gleichstrom-Niedrigspannungsenergieversorgung
wie einer Batterie und einer Gleichstrom-Gleichstrom-
Wandlerschaltung besteht, und einen Hauptkondensator 2
auf, der mit der Hochspannungversorgung 1 verbunden ist.
An den zwei Anschlüssen des Hauptkondensators 2 ist eine
Serienschaltung angeschlossen, die aus einer Vielzahl von
Spulen (Strombegrenzungselementen) 3 und 4, einer Blitz
röhre 5 und einem IGBT 6 besteht, bei dem es sich um ein
Steuerungselement handelt, das zur Steuerung des Licht
missionsvorgangs der Blitzröhre 5 eingerichtet ist, der
durch Verbrauch der elektrischen Ladung des Hauptkonden
sators 2 ausgeführt wird. Das Blitzgerät gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel ist weiterhin mit einem an die zwei
Anschlüssen der Spule 4 in Durchlaßrichtung geschalteten
Thyristor 7, bei dem es sich um ein selbsthaltendes
Schaltelement handelt, Transistoren 8 und 9, die zur
Steuerung der Einschalt- und Ausschaltvorgänge des Thyri
stors 7 eingerichtet sind, Widerstände 10 und 11, einem
Kondensator 12, der parallel zu dem Widerstand 11 (ersten
Widerstand) geschaltet ist, sowie einer Steuerschaltung
13 versehen, die zur Steuerung der Einschalt- und Aus
schaltvorgänge des Transistors 9 eingerichtet ist. Das
Blitzgerät gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist wei
terhin mit einer Auslöseschaltung 14, die zur Anregung
der Blitzröhre 5 eingerichtet ist, einer Lichtemissions
steuerschaltung 15, die zur Steuerung des Vorgangs des
IGBP 6 eingerichtet ist, und einer Diode 16 versehen, die
in Sperrichtung zu einer Reihenschaltung geschaltet ist,
die aus den Spulen 3 und 4 sowie der Blitzröhre 5 be
steht.
Die Spulen 3 und 4 sowie der Thyristor 7 sind für die An
stiegscharakteristik eines Entladestroms der elektrischen
Ladung des Hauptkondensators 2 vorgesehen, der durch die
Blitzröhre 5 zum Zeitpunkt der Endladung fließt, um die
Anstiegscharakteristik des aus der Blitzröhre 5 emittier
ten Lichts zu steuern.
Genauer wird entweder ein erster Entladepfad, in dem le
diglich die Spule 3 enthalten ist, oder ein zweiter Ent
ladepfad ausgewählt, in dem sowohl die Spulen 3 als auch
4 enthalten sind und der sich im impedanzwert von dem er
sten Entladepfad unterscheidet, als Pfad für die Entla
dung der elektrischen Ladung des Hauptkondensators 2 über
die Blitzröhre 5 entsprechend den Einschalt- und Aus
schaltvorgängen des Thyristors 7 ausgewählt. Mittels die
ser Auswahl des Entladepfads kann die Lichtemissionsbe
triebsart der Blitzröhre 5 wahlweise zwischen einer nor
malen Lichtemissionsbetriebsart, in der die Wellenform
der Lichtemission eine steile Anstiegscharakteristik auf
weist, und einer kontinuierlichen Lichtemissionsbetriebs
art, in der die Wellenform der Lichtemission eine sanfte
Anstiegscharakteristik aufweist und die Lichtemission
kontinuierlich mit einer hohen Geschwindigkeit wiederholt
wird, das heißt, der Flach-Lichtemissionsbetriebsart ge
steuert werden.
Das Blitzgerät gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist
weiterhin mit einem Widerstand 18 (zweiten Widerstand)
versehen, der in Reihe mit dem Widerstand 11 verschaltet
ist, und der zwischen der Steuerelektrode des Thyristors
7 und dem Anschluß auf der Niedrigpotentialseite
(Masseseite) des Hauptkondensators 2 geschaltet ist. Es
sei bemerkt, daß der Widerstand 11 und der Widerstand 18
eine Vorspannungsschaltung 17 bilden.
Dementsprechend wird zwischen der Kathode und dem Gate
des Thyristors 7 stets eine über den zwei Anschlüssen des
Widerstands 11 auftretende Spannung angelegt, die durch
Teilen einer Aufladespannung der Polarität gemäß Fig. 1
des Hauptkondensators 2 durch die Spulen 3 und 4 und der
Vorspannungsschaltung 17 erhalten wird. Die über den zwei
Anschlüssen des Widerstands 11 auftretende Spannung wird
in einer derartigen Richtung angelegt, daß das Potential
der Kathode des Thyristors 7 hinsichtlich des Potentials
von dessen Gate erhöht wird. Daher wird das Gate des Thy
ristors 7 in Sperrichtung vorgespannt (reverse-biased).
Nachstehend ist der Betrieb des Blitzgeräts gemäß dem er
sten Ausführungsbeispiel beschrieben. Der Betrieb in der
normalen Lichtemissionsbetriebsart ist zunächst beschrie
ben.
Der Transistor 9 wird durch ein Steuerungssignal aus der
Steuerschaltung 13 zum Einschalten gebracht. Durch dieses
Einschalten des Transistors 9 wird über den Transistor 8,
den Widerstand 10 usw. eine Einschaltspannung an das Gate
(bei der es sich um eine Steuerelektrode handelt) des
Thyristors 7 angelegt, so daß der Thyristor 7 eingeschal
tet wird.
Unter dieser Bedingung wird, wenn die Blitzröhre 5 durch
den Vorgang der Auslöserschaltung 14 und des IGBT 6, bei
dem es sich um eine Steuerungselement handelt, angeregt
wird, die aufgeladene elektrische Ladung des Hauptkonden
sators über die Spule 3, den Thyristor 7 und den IGBT 6
zu der Blitzröhre 5 entladen. Anders ausgedrückt wird der
erste Entladepfad, in dem die Spule 4 nicht enthalten
ist, als Entladepfad für die elektrische Ladung des
Hauptkondensators 2 ausgewählt. Die Blitzröhre 5 emit
tiert dann Licht durch Verbrauch der elektrischen Ladung
des Hauptkondensators 2, die über den ersten Entladepfad
entladen wird. In diesem Beispiel weist die Wellenform
der Lichtemission der Blitzröhre 5 eine steile Anstieg
scharakteristik auf.
Nachstehend ist der Betrieb des Blitzgeräts gemäß dem er
sten Ausführungsbeispiel in der Flach-
Lichtemissionsbetriebsart beschrieben, in der ein Lichte
missionsvorgang in einem derartigen Zyklus wiederholt
wird, daß die Lichtemission der nächsten Periode beginnt,
während das luftdicht abgedichtete Gas der Blitzröhre 5
sich immer noch in einem ionisierten Zustand nach der
Lichtemission einer Periode befindet.
Im Gegensatz zu dem Potential bzw. der Potentialdifferenz
zwischen der Kathode und dem Gate des Thyristors 107 des
in Fig. 5 gezeigten Beispiels gemäß dem Stand der Technik
wird das Potential bzw. die Potentialdifferenz zwischen
der Kathode und dem Gate des Thyristors 7 gemäß dem er
sten Ausführungsbeispiel durch Vorsehen der Vorspannungs
schaltung 17 derart gesteuert, daß es sich um einen Po
tentialzustand befindet, so daß das Gate des Thyristors 7
in Sperrichtung vorgespannt (reverse-bias) wird.
Mit dem auf diese Weise in Sperrichtung vorgespannten Ga
te des Thyristors 7, so daß der Thyristor 7 sich in einem
abgeschalteten Zustand befindet, wenn die Blitzröhre 5
angeregt wird und der IGBT 6, bei dem es sich um ein
Steuerungselement handelt, durch die Lichtemissionssteu
erschaltung 15 eingeschaltet wird, wird die aufgeladene
elektrische Ladung des Hauptkondensators 2 über die Spu
len 3 und 4 sowie den IGBT 6 zu der Blitzröhre 5 entla
den, ohne daß sie durch den Thyristor 7 gelangt, im Ge
gensatz zu dem Fall der normalen Lichtemissionsbetriebs
art. Anders ausgedrückt wird der zweite Entladepfad, in
dem sowohl die Spulen 3 als auch 4 enthalten sind, als
Pfad zur Entladung des Hauptkondensators 2 ausgewählt.
Dann emittiert die Blitzröhre 5 Licht durch Verbrauch der
elektrischen Ladung des Hauptkondensators 2, die über den
zweiten Entladepfad entladen wird. Folglich weist die
Wellenform der Lichtemission der Blitzröhre 5 eine sanfte
Anstiegscharakteristik auf. Die Lichtemission der ersten
Periode wird somit in der vorstehend beschriebenen Weise
durchgeführt.
Wenn der IGBT 6 für die Lichtemission der zweiten Periode
und der darauffolgenden Perioden eingeschaltet wird, wer
den eine gegenelektromotorische Kraft, die an der Spule 3
bei Ausschalten des IGBT 6 am ende der Lichtemission der
ersten Periode oder der Lichtemission der vorhergehenden
Periode induziert wird, und eine gegenelektromotorische
Kraft, die an der Spule 4 auftritt, an den Thyristor 7
durch einen abrupten Abfall des Kathodenpotentials des
Thyristors 7 auf den Massepegel angelegt. Dies verursacht
einen Anstieg sowohl des Potentials zwischen der Kathode
und der Anode des Thyristors 7 als auch des Potentials
zwischen der Kathode und dem Gate des Thyristors 7.
Jedoch findet in dem Fall gemäß dem ersten Ausführungs
beispiel die nach oben gerichtete Veränderung des Poten
tials zwischen der Kathode und dem Gate des Thyristors 7
von einem derartigen Zustand ausgehend statt, daß das Ga
te des Thyristors 7 durch die Vorspannungsschaltung 17 in
Sperrichtung vorgespannt wird (eine Vorspannung in Sper
richtung an das Gate angelegt wird). Daher erreicht der
Wert der aufwärts gerichteten Änderung niemals die Ein
schaltspannung Vg des Thyristors 7. Da der Kondensator 12
parallel zu dem Widerstand 11 zwischen dem Gate und der
Kathode des Thyristors 7 geschaltet ist, wird der Anstieg
des Potentials des Gates des Thyristors 7 in Bezug auf
die Kathode des Thyristors 7 wirksam unterdrückt, wenn
der IGBT 6 zum zweiten Mal und danach eingeschaltet wird.
Daher wird niemals ein irrtümliches Einschalten des Thy
ristors 7 durch die induzierten Spannungen der Spulen 3
und 4 verursacht, die anzulegen sind, wenn der IGBT 6
eingeschaltet wird.
Da der Thyristor 7 nicht irrtümlich eingeschaltet wird,
verringert sich das Potential zwischen der Kathode und
der Anode des Thyristors 7 nach der aufwärts gerichteten
Änderung des Potentials allmählich, bis der IGBT 6 ausge
schaltet wird, wobei dann eine starke Änderung des Poten
tials in die entgegengesetzte Richtung durch die gegene
lektromotorische Kraft verursacht wird, die bei Ausschal
ten des IGBT 6 an der Spule 4 induziert wird.
Weiterhin wird der Anstieg des Potentials zwischen der
Kathode und dem Gate des Thyristors 7 entsprechend der
abwärts gerichteten Änderung des Potentials zwischen der
Kathode und der Anode des Thyristors 7 gestoppt und wird
danach allmählich geringer, da der Thyristor 7 nicht irr
tümlich eingeschaltet wird.
Folglich wird, wenn das Blitzgerät gemäß dem ersten Aus
führungsbeispiel sich in der Flach-
Lichtemissionsbetriebsart befindet, in der der Thyristor
7 in einem ausgeschalteten Zustand gehalten wird, die
elektrische Ladung des Hauptkondensators 2 stets über den
zweiten Entladepfad entladen, in dem sowohl die Spulen 3
als auch 4 enthalten sind. Daher kann der Flach-
Lichtemissionsvorgang stabil ausgeführt werden.
Weiterhin wurde das erste Ausführungsbeispiel dahingehend
beschrieben, daß die elektrische Ladung des Hauptkonden
sators für den normalen Lichtemissionsvorgang lediglich
über die Spule 3 und über beide Spulen 3 und 4 für den
gedämpften Lichtemissionsvorgang entladen wird. Die An
ordnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel kann jedoch
wie in Fig. 2 gezeigt geändert werden, in der ein Bei
spiel für eine Abänderung gezeigt ist. Die Abänderung ist
wie in Fig. 2 gezeigt derart eingerichtet, daß die aufge
ladene elektrische Ladung des Hauptkondensators 2 in der
normalen Lichtemissionsbetriebsart über keine Spule und
in der Flach-Lichtemissionsbetriebsart lediglich über die
Spule 4 entladen wird.
Wie vorstehend beschrieben wird in dem Blitzgerät gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel wirksam verhindert, daß
das selbsthaltende Schaltelement, das bei dem Blitzgerät
zur Auswahl eines Pfads zur Entladung der elektrischen
Ladung des Hauptkondensators verwendet wird, in der
Flach-Lichtemissionsbetriebsart irrtümlich eingeschaltet
wird. Diese Anordnung ermöglicht daher, daß das Blitzge
rät einen Flach-Lichtemissionsvorgang stabil ausführt.
Fig. 3 zeigt ein elektrisches Schaltbild, das wesentliche
Teile eines Blitzgeräts gemäß einem zweiten Ausführungs
beispiel darstellt. In Fig. 3 sind alle Teile gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel, die in derselben Weise wie
die Teile gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel funktio
nieren, durch dieselben Bezugszeichen wie die in Fig. 1
und 2 bezeichnet.
Das Blitzgerät gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
weist wie das in Fig. 1 und 2 dargestellte erste Ausfüh
rungsbeispiel eine (nachstehend kurz als Hochspannungs
versorgung bezeichnete) Gleichstrom-
Hochspannungsenergieversorgung 1 und einen Hauptkondensa
tor 2 auf, der mit den zwei Anschlüssen der Hochspan
nungsversorgung 1 verbunden ist. An den zwei Anschlüssen
des Hauptkondensators ist eine Reihenschaltung ange
schlossen, die aus einer Spule (einem Strombegrenzungse
lement) 3, einer Blitzröhre 5 und einem IGBT 6 besteht.
Das Blitzgerät gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist
weiterhin mit einem Auslösekondensators 19, einem Auslö
setransformator 20, einem Auslösethyristor 21, bei dem es
sich um ein selbsthaltendes Schaltelement handelt, einem
Widerstand 22, einer Auslösererzeugungsschaltung 23, die
zum Anlegen einer Einschaltspannung (Auslösesignals) des
Auslösethyristors 21 über einen ersten Widerstand 25 und
einen Kondensator 24 eingerichtet ist, die parallel zwi
schen dem Gate (bei dem es sich um eine Steuerungselek
trode handelt) des Auslösetransistors 21 und der Kathode
(bei der es sich um eine Elektrode auf der Niedrigpoten
tialseite handelt) des Auslösetransistors 21 geschaltet
sind, einer Diode 26 zum schnellen Aufladen des Auslöse
kondensators 19 und einem zweiten Widerstand 28 versehen,
die zwischen dem Gate des Auslösethyristors 21 und einer
Elektrode auf der Niedrigpotentialseite des Hauptkonden
sators 2 geschaltet ist.
Es sei bemerkt, daß der erste Widerstand 25 und der zwei
te Widerstand 28 eine Vorspannungsschaltung 27 bilden.
Weiterhin dient der zweite Widerstand 28 als Sperrvor
spannungseinrichtung zur Vorspannung des Teils zwischen
dem Gate und der Kathode des Auslösethyristors 21 in
Sperrichtung, wenn der IGBT 6 sich in dem ausgeschalteten
Zustand befindet.
Bei dem mit der Vorspannungsschaltung 27 versehenen
Blitzgerät wird, wenn sich der IGBT 6 in dem ausgeschal
teten Zustand befindet, zwischen der Kathode und dem Gate
des Auslösethyristors 21 eine über den beiden Anschlüssen
des Widerstands 25 auftretende Spannung angelegt, die
durch Teilen einer Aufladespannung der Polarität gemäß
Fig. 3 des Hauptkondensators 2 durch die Spule 3, der
sich in dem ionisierten Zustand befindlichen Blitzröhre 5
und der Vorspannungsschaltung 27 erhalten wird. Die an
den zwei Anschlüssen des Widerstands 25 auftretende Span
nung wird in einer derartigen Richtung angelegt, daß das
Potential der Kathode des Auslösethyristors 21 in Bezug
auf das Potential des Gates davon erhöht wird. Das Gate
des Auslösethyristors 21 wird daher durch die Spannung in
Sperrichtung vorgespannt, die an den zwei Anschlüssen des
Widerstands 25 auftritt, wenn der IGBT 6 sich wie vorste
hend beschrieben in dem ausgeschalteten Zustand befindet.
Nachstehend ist unter Bezug auf Fig. 4(a) bis 4(c) der
Betrieb des Blitzgeräts gemäß dem zweiten Ausführungsbei
spiel beschrieben. Fig. 4(a) bis 4(c) zeigen Zeitverläufe
zur Beschreibung des Betriebs des Blitzgeräts in der
Flach-Lichtemissionsbetriebsart, die einen derartigen Zy
klus aufweist, daß die Blitzemission der nächsten Periode
beginnt, während ein luftdicht abgedichtetes Gas der
Blitzröhre 5 sich immer noch in einem ionisierten Zustand
nach der Lichtemission einer vorhergehenden Periode be
findet. Fig. 4(a) zeigt den Betriebszustand des IGBT 6,
Fig. 4(b) zeigt einen Potentialzustand zwischen der Masse
(d. h. einer Elektrode auf der Niedrigpotentialseite des
Hauptkondensators 2) und der Anode des Auslösethyristors
21, und Fig. 4(c) zeigt einen Potentialzustand zwischen
der Kathode und dem Gate des Auslösethyristors 21.
Gemäß Fig. 4(a) veranlaßt die Lichtemissionssteuerschal
tung 15, daß der IGBT 6 zu einem Zeitpunkt T0 eingeschal
tet wird. Danach wird, wenn die Auslöseerzeugungsschal
tung 23 eine Einschaltspannung ausgibt, die ein Einschal
ten des Auslösethyristors 21, bei dem es sich um ein
selbsthaltendes Schaltelement handelt, während der Zeit
periode zwischen den Zeitpunkten T1 und T2 wie in Fig.
4(c) gezeigt veranlaßt, die aufgeladene elektrische La
dung des Auslösekondensators 19 über den Auslösethyristor
21, den IGBT 6 und den Auslösetransformator 20 entladen.
Dann wird die Blitzröhre 5 durch eine auf der Sekundär
wicklungsseite des Auslösetransformators 20 induzierte
Hochspannung angeregt, d. h. ausgelöst. Folglich emittiert
die Blitzröhre 5 Licht durch Verbrauch der elektrischen
Ladung des Hauptkondensators 2.
Während sich die Blitzröhre 5 in einem Vorgang der Lich
temission befindet, wenn der IGBT 6 durch die Lichtemis
sionssteuerschaltung 15 zu einem geeigneten Zeitpunkt T3
wie in Fig. 4(a) gezeigt ausgeschaltet wird, kehrt die
Blitzröhre 5 zu deren Anfangszustand über einen transien
ten Zustand (Übergangszustand) zurück, in dem das luft
dicht abgedichtete Gas der Blitzröhre 5 sich immer noch
in einem ionisierten Zustand befindet, obwohl kein Licht
mehr emittiert wird, wobei eine gewisse Strommenge durch
die Blitzröhre 5 fließen kann. Während sich die Blitzröh
re 50 in einem Vorgang zur Rückkehr zu dem Anfangszustand
befindet, kann ein Strom durch die Blitzröhre 5, die sich
in dem ionisierten Zustand befindet, die Diode 26 und den
Auslösekondensator 19 fließen. Durch diesen Stromfluß
wird der Auslösekondensator 19 schnell aufgeladen.
Folglich steigt das Potential zwischen der Masse und der
Anode des Auslösethyristors 21 im Ansprechen auf den Auf
ladevorgang wie in Fig. 4(b) gezeigt an. Gleichzeitig ar
beitet wie in Fig. 4(c) gezeigt die Vorspannungsschaltung
27 zur Steuerung des Potentials zwischen der Kathode und
dem Gate des Auslösethyristors 21 derart, daß es in einem
derartigen Zustand ist, daß das Gate des Auslösethyri
stors 21 in Sperrichtung vorgespannt wird. In dieser Hin
sicht unterscheidet sich der somit erhaltene Potential zu
stand von dem Potentialzustand, der wie in Fig. 7(c) ge
zeigt zwischen der Kathode und dem Gate des Auslösethyri
stors 119 des Blitzgeräts gemäß dem Stand der Technik wie
in Fig. 6 gezeigt erhalten wird.
Wenn der IGBT 6 zur Durchführung der Lichtemission der
nächsten Periode zu einem Zeitpunkt T4 erneut eingeschal
tet wird, zu dem die Blitzröhre 5 sich immer noch in ei
nem ionisierten Zustand befindet, beginnt die Blitzröhre
5 erneut, Licht durch Verbrauch der elektrischen Ladung
des Hauptkondensators 2 zu emittieren. Gleichzeitig fällt
der Potentialpegel an der Kathode des Auslöserthyristors
21 steil auf den Massepegel ab. Dieser steile Abfall ver
ursacht, daß die Aufladespannung des Auslösekondensators
19 zwischen der Anode und der Kathode des Auslösethyri
stors 21 angelegt wird. Folglich verursacht eine schwan
kende Kapazitätskomponente, die der Auslösethyristor 21
aufweist, eine aufwärts gerichtete Änderung des Potenti-
als zwischen der Kathode und dem Gate des Auslösethyri
stors 21 während einer Periode nach dem Zeitpunkt T4. Im
Bezug auf diesen Punkt ist das zweite Ausführungsbeispiel
dasselbe wie das Blitzgerät gemäß dem Stand der Technik
wie in Fig. 6 gezeigt.
Im Falle des zweiten Ausführungsbeispiels tritt jedoch
die aufwärts gerichtete Änderung des Potentials von einem
derartigen Zustand an auf, daß das Gate des Auslösethyri
stors 21 durch die Vorspannungsschaltung 27 in Sperrich
tung vorgespannt wird. Daher erreicht die aufwärts ge
richtete Potentialänderung niemals den Pegel der Ein
schaltspannung Vg des Auslösethyristors 21, wie zu dem
Zeitpunkt T4 und danach in Fig. 4(c) gezeigt.
Nach dem Einschalten des IGBT zu dem Zeitpunkt T4 wird
veranlaßt, daß das Potential zwischen der Kathode und dem
Gate des Auslösethyristors 21 aufgrund der schwankenden
Kapazitätskomponente, die der Auslösethyristors 21 auf
weist, ansteigt. Jedoch ändert sich nach Aufladen mit der
schwankenden Kapazitätskomponente das Potential zu einem
Kathodenpotential hin, das durch Einschalten des IGBT 6
erhalten wird. Daher steigt das Potential zwischen der
Kathode und dem Gate des Auslösethryistors 21 niemals bis
zu der Einschaltspannung Vg an, die ein höheres Potential
als das Kathodenpotential aufweist.
Weiterhin ändert sich das Potential zwischen der Kathode
sind dem Gate des Auslösethyristors 21 zu einem Zustand,
in dem es durch den Vorgang der Vorspannungsschaltung 27
in Sperrichtung vorgespannt wird, wenn der IGBT 6 erneut
abgeschaltet wird. Da der Kondensator 24 zwischen dem Ga
te und der Kathode des Auslösethyristors 21 parallel zu
dem Widerstand 25 geschaltet ist, funktioniert der Kon
densator 24 zur Unterdrückung des Potentialanstiegs des
Gates im Bezug auf die Kathode als Folge der abrupten Po
tentialänderung zwischen der Anode und der Kathode des
Auslösethyristors 21, wenn der IGBT 6 erneut eingeschal
tet wird.
Daher wird niemals ein irrtümliches Einschalten des Aus
lösethyristors 21 durch das Anlegen der Aufladespannung
des Auslösekondensators 19 verursacht, wenn der IGBT 6
eingeschaltet wird. Somit kann gemäß der Anordnung des
zweiten Ausführungsbeispiels ein unnötiger Auslösevorgang
(Störung) aufgrund einer irrtümlichen Betätigung des Aus
lösethyristors wie in dem Fall des Blitzgeräts gemäß dem
Stand der Technik gemäß Fig. 6 wirksam verhindert werden.
Die Anordnung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel er
möglicht daher eine stabile Ausführung eines Flach-
Lichtemissionsvorgangs.
Da der Auslösethyristor 21 niemals irrtümlich eingeschal
tet wird und der Auslösekondensator 19 ebenfalls nach dem
Zeitpunkt T3 nicht entladen wird, steigt das Potential
zwischen der Masse und der Anode des Auslösethyristors 21
wie in Fig. 4(b) gezeigt allmählich an, bis der Auslöse
kondensator 19 vollständig geladen ist, außer wenn der
IGBT 6 eingeschaltet wird.
Wie vorstehend beschrieben, ist das Blitzgerät gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel eingerichtet, die Steuerelek
trode des selbsthaltenden Schaltelements (Auslöse
thyristors), das zur Steuerung der Betätigungszeit der
Auslöseschaltung verwendet wird, in Sperrichtung vorzu
spannen, wenn sich das Steuerelement (IGBT) in einem aus
geschalteten Zustand befindet. Durch diese Anordnung kann
verhindert werden, daß das selbsthaltende Schaltelement
Irrtümlich eingeschaltet wird, selbst wenn der Auslöse
kondensator schnell aufgeladen wird, wenn das Steuerele
ment bei Ausführung eines Flach-Lichtemissionsvorgangs
eingeschaltet wird. Anders ausgedrückt kann verhindert
werden, daß der Auslösekondensator entladen wird, wenn
kein Auslösesignal an die Steuerelektrode des selbsthal
tenden Schaltelements angelegt wird. Gemäß der Anordnung
des zweiten Ausführungsbeispiels kann daher ein Blitzge
rät zur stabilen Ausführung eines Flach-Lichtemissions
vorgangs eingerichtet werden, ohne daß eine Störung auf
tritt, die andernfalls dazu tendiert, einen unnötigen
Auslösevorgang herbeizuführen.
Wie vorstehend beschrieben, wird bei einem Blitzgerät,
das eine sich mit hoher Geschwindigkeit wiederholende
Lichtemission ausführen kann, verhindert, daß ein selbst
haltendes Schaltelement 7 das für verschiedene Zwecke
vorgesehen ist, irrtümlich aufgrund der sich wiederholen
den Lichtemission mit hoher Geschwindigkeit betätigt
wird, indem ein Schaltungselement 17 vorgesehen ist, das
eine Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements 7
in Sperrichtung vorspannt.
Claims (13)
1. Blitzgerät mit
einem Hauptkondensator (2),
einer Blitzröhre (5),
einem ersten Entladungspfad, der zwischen dem Haupt kondensator (2) und der Blitzröhre (5) angeordnet ist und ein selbsthaltendes Schaltelement (7) aufweist, wobei die hochpotentialseitige Elektrode an den Hauptkondensator (2) und die niedrigpotentialseitige Elektrode an die Blitzröhre (5) angeschlossen ist,
einem parallel zu dem ersten Entladepfad angeordne ten zweiten Entladepfad, der einen sich von dem des er sten Entladepfads unterscheidenden Impedanzwert aufweist,
einer Steuerschaltung, die entweder den ersten Ent ladepfad oder den zweiten Entladepfad durch Ein- oder Ausschalten des selbsthaltenden Schaltelements (7) bei Emittieren von Blitzlicht auswählt, und die eine Entla dung von in dem Hauptkondensator (2) gespeicherter elek trischer Ladung über den gewählten Pfad des ersten Entla depfads und des zweiten Entladepfads veranlaßt, und
einer Vorspannungsschaltung (17), die bei Auswahl des ersten Entladepfads ermöglicht, daß die Steuerschal tung (13) das selbsthaltende Schaltelement (7) durch An legen eines Steuersignals an eine Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (7) einschaltet, und die bei Auswahl des zweiten Entladepfads die Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements in Sperrichtung vor spannt.
einem Hauptkondensator (2),
einer Blitzröhre (5),
einem ersten Entladungspfad, der zwischen dem Haupt kondensator (2) und der Blitzröhre (5) angeordnet ist und ein selbsthaltendes Schaltelement (7) aufweist, wobei die hochpotentialseitige Elektrode an den Hauptkondensator (2) und die niedrigpotentialseitige Elektrode an die Blitzröhre (5) angeschlossen ist,
einem parallel zu dem ersten Entladepfad angeordne ten zweiten Entladepfad, der einen sich von dem des er sten Entladepfads unterscheidenden Impedanzwert aufweist,
einer Steuerschaltung, die entweder den ersten Ent ladepfad oder den zweiten Entladepfad durch Ein- oder Ausschalten des selbsthaltenden Schaltelements (7) bei Emittieren von Blitzlicht auswählt, und die eine Entla dung von in dem Hauptkondensator (2) gespeicherter elek trischer Ladung über den gewählten Pfad des ersten Entla depfads und des zweiten Entladepfads veranlaßt, und
einer Vorspannungsschaltung (17), die bei Auswahl des ersten Entladepfads ermöglicht, daß die Steuerschal tung (13) das selbsthaltende Schaltelement (7) durch An legen eines Steuersignals an eine Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (7) einschaltet, und die bei Auswahl des zweiten Entladepfads die Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements in Sperrichtung vor spannt.
2. Blitzgerät nach Anspruch 1, wobei die Vorspannungs
schaltung (17) einen zwischen der Steuerelektrode und der
niedrigpotentialseitigen Elektrode des selbsthaltenden
Schaltelements (7) geschalteten ersten Widerstand (11)
und einen in Reihe mit dem ersten Widerstand (11) und
zwischen der Steuerelektrode des selbsthaltenden Schalte
lements (7) und einem niedrigpotentialseitigen Anschluß
des Hauptkondensators (2) geschalteten zweiten Widerstand
(18) aufweist.
3. Blitzgerät nach Anspruch 2, mit einem parallel zu
dem ersten Widerstand (11) geschalteten Kondensator (12).
4. Blitzgerät mit
einer Vielzahl von Strombegrenzungselementen (3, 4), die in einem Entladekreis für einen Hauptkondensator (2) durch eine Blitzröhre (5) angeordnet sind,
einem selbsthaltenden Schaltelement (7; 21), das an zwei Anschlüssen von einem Strombegrenzungselement (4) in Durchlaßrichtung in Bezug auf den Entladekreis geschaltet ist, und
einer Einrichtung (17) zur konstanten Vorspannung in Sperrichtung einer Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (7).
einer Vielzahl von Strombegrenzungselementen (3, 4), die in einem Entladekreis für einen Hauptkondensator (2) durch eine Blitzröhre (5) angeordnet sind,
einem selbsthaltenden Schaltelement (7; 21), das an zwei Anschlüssen von einem Strombegrenzungselement (4) in Durchlaßrichtung in Bezug auf den Entladekreis geschaltet ist, und
einer Einrichtung (17) zur konstanten Vorspannung in Sperrichtung einer Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (7).
5. Blitzgerät nach Anspruch 4, wobei die Einrichtung
(17) zur Vorspannung in Sperrichtung ein zwischen der
Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (7)
und dem niedrigpotentialseitigen Anschluß des Hauptkon
densator (2) geschalteter Widerstand (18) ist.
6. Blitzgerät mit
einem in einem Entladekreis für einen Hauptkondensa tor (2) über eine Blitzröhre (5) angeordneten Strombe grenzungselement (3),
einem selbsthaltenden Schaltelement (7; 21), das in Bezug auf den Entladekreis in Durchlaßrichtung mit zwei Anschlüssen des Strombegrenzungselements verschaltet ist, wobei entweder ein erster Entladepfad, in dem das Strom begrenzungselement (3) nicht enthalten ist, oder ein zweiter Entladepfad, in dem das Strombegrenzungselement (3) enthalten ist, durch Ein- oder Ausschalten des selbsthaltenden Schaltelements (7; 21) bei Emission von Blitzlicht ausgewählt wird, und einer Einrichtung (17) zur Vorspannung in Sperrichtung einer Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (7; 21), wenn der zweite Entladepfad ausgewählt wird.
einem in einem Entladekreis für einen Hauptkondensa tor (2) über eine Blitzröhre (5) angeordneten Strombe grenzungselement (3),
einem selbsthaltenden Schaltelement (7; 21), das in Bezug auf den Entladekreis in Durchlaßrichtung mit zwei Anschlüssen des Strombegrenzungselements verschaltet ist, wobei entweder ein erster Entladepfad, in dem das Strom begrenzungselement (3) nicht enthalten ist, oder ein zweiter Entladepfad, in dem das Strombegrenzungselement (3) enthalten ist, durch Ein- oder Ausschalten des selbsthaltenden Schaltelements (7; 21) bei Emission von Blitzlicht ausgewählt wird, und einer Einrichtung (17) zur Vorspannung in Sperrichtung einer Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (7; 21), wenn der zweite Entladepfad ausgewählt wird.
7. Blitzgerät nach Anspruch 6, wobei die Einrichtung
(17) zur Vorspannung in Sperrichtung ein zwischen der
Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (7)
und dem niedrigpotentialseitigen Anschluß des Hauptkon
densator (2) geschalteter Widerstand (18) ist.
8. Blitzgerät mit
einem Hauptkondensator (2),
einer Blitzröhre (5), die eine an einer positiven Elektrode des Hauptkondensators (2) angeschlossene posi tive Elektrode aufweist,
einem Steuerungselement (6), das an eine negative Elektrode der Blitzröhre (5) angeschlossen ist und Ein schalt- und Ausschaltvorgänge wiederholt, damit eine wie derholte Lichtemission durch die Blitzröhre (5) veranlaßt wird,
einem Auslösekondensator (19),
einem selbsthaltenden Schaltelement (21), bei dem eine hochpotentialseitige Elektrode mit einer Elektrode des Auslösekondensators (19) verbunden ist und eine nied rigpotentialseitige Elektrode mit der negativen Elektrode der Blitzröhre (5) verbunden ist,
einer Auslöseerzeugungsschaltung (23), die ein Aus lösesignal erzeugt, das an eine Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (21) anzulegen ist, wenn das Steuerelement (6) zum ersten Mal einschaltet, und
einer Vorspannungsschaltung (27), die, wenn die Aus löseerzeugungsschaltung (23) das Auslösesignal erzeugt, zuläßt, daß das an die Steuerelektrode des selbsthalten den Schaltelements (21) anzulegende Triggersignal die Blitzröhre (5) durch Entladen elektrischer Ladung des Auslösekondensators (19) über das selbsthaltende Schalte lement (21) und das Steuerelement (6) auslöst, und die, wenn sich das Steuerelement (6) sich in einem ausgeschal teten Zustand befindet, die Steuerelektrode des selbst haltenden Schaltelements (21) in Sperrichtung vorspannt.
einem Hauptkondensator (2),
einer Blitzröhre (5), die eine an einer positiven Elektrode des Hauptkondensators (2) angeschlossene posi tive Elektrode aufweist,
einem Steuerungselement (6), das an eine negative Elektrode der Blitzröhre (5) angeschlossen ist und Ein schalt- und Ausschaltvorgänge wiederholt, damit eine wie derholte Lichtemission durch die Blitzröhre (5) veranlaßt wird,
einem Auslösekondensator (19),
einem selbsthaltenden Schaltelement (21), bei dem eine hochpotentialseitige Elektrode mit einer Elektrode des Auslösekondensators (19) verbunden ist und eine nied rigpotentialseitige Elektrode mit der negativen Elektrode der Blitzröhre (5) verbunden ist,
einer Auslöseerzeugungsschaltung (23), die ein Aus lösesignal erzeugt, das an eine Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (21) anzulegen ist, wenn das Steuerelement (6) zum ersten Mal einschaltet, und
einer Vorspannungsschaltung (27), die, wenn die Aus löseerzeugungsschaltung (23) das Auslösesignal erzeugt, zuläßt, daß das an die Steuerelektrode des selbsthalten den Schaltelements (21) anzulegende Triggersignal die Blitzröhre (5) durch Entladen elektrischer Ladung des Auslösekondensators (19) über das selbsthaltende Schalte lement (21) und das Steuerelement (6) auslöst, und die, wenn sich das Steuerelement (6) sich in einem ausgeschal teten Zustand befindet, die Steuerelektrode des selbst haltenden Schaltelements (21) in Sperrichtung vorspannt.
9. Blitzgerät nach Anspruch 8, wobei die Vorspannungs
schaltung (27) einen zwischen der Steuerelektrode und der
niedrigpotentialseitigen Elektrode des selbsthaltenden
Schaltelements geschalteten ersten Widerstand und einen
in Reihe mit dem ersten Widerstand und zwischen der Steu
erelektrode des selbsthaltenden Schaltelements und einem
niedrigpotentialseitigen Anschluß des Hauptkondensators
geschalteten zweiten Widerstand aufweist.
10. Blitzgerät nach Anspruch 9, mit einem parallel zu
dem ersten Widerstand geschalteten Kondensator.
11. Blitzgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei
die Blitzröhre (5) die sich wiederholende Lichtemission
derart ausführt, daß die Lichtemission zum ersten Mal
über einen Entladekreis durchgeführt wird, der den Auslö
sekondensator (19), das Steuerelement (6) und das selbst
haltende Schaltelement (21) enthält, und eine Lichtemis
sion für das zweite Mal und darauffolgende Male im An
sprechen auf Einschalt- und Ausschaltvorgänge des Steue
relements (6) ausführt.
12. Blitzgerät mit
einem Hauptkondensator (2),
einer Blitzröhre (5),
einem Steuerelement (6), das Einschalt- und Aus schaltvorgänge ausführt, wobei die Blitzröhre (5) und das Steuerelement (6) in Reihe zu dem Hauptkondensator (2) geschaltet sind,
einer Auslöseschaltung (23), die ein selbsthaltendes Schaltelement (21) aufweist, bei dem eine niedrigpotenti alseitige Elektrode mit einem Verbindungspunkt zwischen der Blitzröhre (5) und dem Steuerelement (6) verbunden ist, und das die Blitzröhre (5) anregt, indem in einem Auslösekondensator (19) gespeicherte elektrische Ladung über das selbsthaltende Schaltelement (21), das Steuere lement (6) und einem Auslösetransformator (20) im Anspre chen auf den Einschaltvorgang des selbsthaltenden Schal telements (21) entladen wird, und
einer Einrichtung (27) zur Vorspannung in Sperrich tung zwischen einer Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (21) und der niedrigpotentialseitigen Elektrode davon, wenn das Steuerelement (6) sich in einem ausgeschalteten Zustand befindet.
einem Hauptkondensator (2),
einer Blitzröhre (5),
einem Steuerelement (6), das Einschalt- und Aus schaltvorgänge ausführt, wobei die Blitzröhre (5) und das Steuerelement (6) in Reihe zu dem Hauptkondensator (2) geschaltet sind,
einer Auslöseschaltung (23), die ein selbsthaltendes Schaltelement (21) aufweist, bei dem eine niedrigpotenti alseitige Elektrode mit einem Verbindungspunkt zwischen der Blitzröhre (5) und dem Steuerelement (6) verbunden ist, und das die Blitzröhre (5) anregt, indem in einem Auslösekondensator (19) gespeicherte elektrische Ladung über das selbsthaltende Schaltelement (21), das Steuere lement (6) und einem Auslösetransformator (20) im Anspre chen auf den Einschaltvorgang des selbsthaltenden Schal telements (21) entladen wird, und
einer Einrichtung (27) zur Vorspannung in Sperrich tung zwischen einer Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements (21) und der niedrigpotentialseitigen Elektrode davon, wenn das Steuerelement (6) sich in einem ausgeschalteten Zustand befindet.
13. Blitzgerät nach Anspruch 12, wobei die Einrichtung
(27) zur Vorspannung in Sperrichtung ein zwischen der
Steuerelektrode des selbsthaltenden Schaltelements und
dem niedrigpotentialseitigen Anschluß des Hauptkondensa
tor geschalteter Widerstand ist.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4359898A JP3889145B2 (ja) | 1998-02-25 | 1998-02-25 | 閃光装置 |
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| JP4359998A JP3860902B2 (ja) | 1998-02-25 | 1998-02-25 | 閃光装置 |
| JPP10-043599 | 1998-02-25 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19907942A1 true DE19907942A1 (de) | 1999-09-02 |
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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|---|---|
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| US6826365B1 (en) * | 2003-10-06 | 2004-11-30 | Eastman Kodak Company | Battery saving flash charger control |
| JP4863196B2 (ja) * | 2005-10-14 | 2012-01-25 | スタンレー電気株式会社 | 閃光放電管用点灯制御回路 |
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|---|---|---|---|---|
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| US4132923A (en) * | 1976-07-01 | 1979-01-02 | Braun Aktiengesellschaft | Circuit for light-integrator-controlled electronic flash unit |
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| JP3780038B2 (ja) * | 1996-07-31 | 2006-05-31 | キヤノン株式会社 | ストロボ装置 |
-
1999
- 1999-02-16 US US09/251,195 patent/US6150770A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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Owner name: CANON K.K., TOKIO/TOKYO, JP Owner name: PANASONIC PHOTO & LIGHTING CO.,LTD., OSAKA, JP |
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| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20120420 |
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