DE19907827A1 - Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes - Google Patents
Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines WerkstückesInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P9/00—Treating or finishing surfaces mechanically, with or without calibrating, primarily to resist wear or impact, e.g. smoothing or roughening turbine blades or bearings; Features of such surfaces not otherwise provided for, their treatment being unspecified
- B23P9/04—Treating or finishing by hammering or applying repeated pressure
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
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Abstract
Seither werden die zum Verkleben, Vergießen oder dergleichen vorzubereitenden Oberflächen von Werkstücken durch Strahlen mit Sand oder Stahlsplitt aufgerauht. Zur Vermeidung von Schäden an Bauteilen, die dem aufzurauhenden Werkstück (4) nebengeordnet sind, wird ein Druckluftnadler (1) verwendet, dessen der Werkstückoberfläche zugewandten Enden (2a) seiner Nadeln (2) konisch zulaufend ausgebildet werden. DOLLAR A Das Verfahren wird vorzugsweise zum Aufrauhen von Werkstücken aus Kupfer oder Aluminium eingesetzt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstüc
kes.
Seither werden die zum Verkleben, Vergießen oder dergleichen vorzubereitenden
Oberflächen von Werkstücken durch Strahlen mit Sand oder Stahlsplit aufgerauht.
Die verwendeten Strahlmittel verschmutzen die Umgebung und das Werkstück. Emp
findliche Werkstücke müssen geschützt oder aufwendig gereinigt werden. Es muß mit
Schutzkleidung und Atemschutz gegebenenfalls in belüfteten Kabinen gearbeitet wer
den. Das Strahlmittel muß ständig zugeführt werden und das Strahlen innerhalb von
Großmaschinen mit empfindlichen Bauteilen ist nur unter großem Abschirmungsauf
wand möglich. Durch das undefinierbare Auftreffen der Strahlmittel ist die Eindringtiefe
und somit die Rauhigkeit der Oberfläche gering.
Es stellt sich die Aufgabe ein Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werk
stückes anzugeben, das die Umgebung oder nebengeordnete Bauteile des aufzurau
henden Werkstückes nicht beeinträchtigt, keinen nachträglichen Reinigungsaufwand
erfordert und zu einem vorgebbaren und hohen Rauheitsgrad führt.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen
Maßnahmen.
Danach wird ein Druckluftnadler verwendet, dessen der Werkstückoberfläche zuge
wandten freien Enden der Nadeln konisch zulaufend ausgebildet werden.
Bekannte Druckluftnadler werden zum Reinigen von Oberflächen wie zum Beispiel von
verzunderten Schweißnähten eingesetzt. Eine Beschädigung der Werkstückoberfläche
wird durch kalottenförmig ausgebildete freie Nadelenden vermieden.
Demgegenüber soll nach der erfindungsgemäßen Verwendung durch die konische
Ausbildung der Nadeln eine gezielte Beschädigung der Werkstückoberfläche, nämlich
deren Aufrauhung, erreicht werden. Die Nadelgeometrie führt zusammen mit der Auf
treffgeschwindigkeit zu einer größeren Oberflächenrauhigkeit als mit den Strahlmitteln
nach dem Stand der Technik. Das Verfahren kann innerhalb von Maschinen angewen
det werden, da keine verlierbaren Strahlmittel eingesetzt werden und somit umliegende
Bauteile nicht verschmutzt oder beschädigt werden können. Es ist kein besonderer
Atemschutz, keine besondere Schutzkleidung, keine Absaugung, keine Reinigungsein
richtung und auch keine Kabine erforderlich. Selbst wenn nach erfolgtem Aufrauhen ein
Verkleben oder Vergießen mit den aufgerauhten Flächen erfolgen soll, ist keine vorhe
rige Reinigung der aufgerauhten Fläche erforderlich. Mit Schablonen läßt sich ein auf
zurauhender Bereich einfach vorgeben.
Der Kegelwinkel des konisch verlaufenden Endes der Nadeln kann in vorteilhafter Wei
se der Festigkeit des Werkstückes und/oder der gewünschten Aufrauhstärke angepaßt
werden.
Da mit dem Verfahren keinerlei Verschmutzung einhergeht, kann es auch an einem
Werkstück eingesetzt werden, das unter einer Wasservorlage angeordnet ist.
Anhand schematischer Fig. 1 und 2 wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungs
gemäßen Verfahrens zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes beschrieben.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Druckluftnadlers,
Fig. 2 ein Nadelende einer Nadel des Druckluftnadlers in einem größeren Maß
stab.
Ein bekannter Druckluftnadler 1 hat zirka 30 Nadeln 2, die einen Durchmesser von zir
ka 3 mm aufweisen. Durch Druckluftbeaufschlagung über einen Schlauch 3 können die
Nadeln bis zu 4.000 Schläge pro Minute ausführen. Damit der Druckluftnadler zum Auf
rauhen einer Oberfläche eines mit 4 angedeuteten Werkstückes verwendet werden
kann, werden die der aufzurauhenden Oberfläche des Werkstücks zugewandten Enden
2a der Nadeln 2 konisch zulaufend ausgebildet. Vorzugsweise weist danach die dem
Werkstück zugewandte Stirnfläche 5 der Nadel 2 noch einen Durchmesser von zirka
0,5 mm auf, wie aus dem in einem größeren Maßstab der Fig. 2 dargestellten Nadel
ende ersichtlich ist. Aufgrund der konischen Nadelausbildung dringen die Nadeln in
Abhängigkeit des Konuswinkels, der Größe der Stirnfläche 5 und der Festigkeit des
aufzurauhenden Werkstückes 4 ein vorgegebenes Maß in die Oberfläche des Werkstüc
kes ein und führen zu der gewünschten Aufrauhung. Der Konus des Nadelendes 2a
kann auch so ausgebildet sein, daß die Größe der Stirnfläche 5 gegen null geht, so daß
eine spitze Nadel entsteht. Das Verfahren läßt sich besonders vorteilhaft zur Aufrau
hung von Werkstücken aus Kupfer oder Aluminium verwenden.
Claims (3)
1. Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes (4), dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Druckluftnadler (1) verwendet wird, dessen der Werkstückober
fläche zugewandten freien Enden (2a) seiner Nadeln (2) konisch zulaufend ausgebildet
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelwinkel des
konisch zulaufenden Endes (2a) der Nadeln (2) der gewünschten Aufrauhung und der
Festigkeit des Werkstückes angepaßt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrau
hung unter einer Flüssigkeitsabdeckung erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999107827 DE19907827A1 (de) | 1999-02-24 | 1999-02-24 | Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999107827 DE19907827A1 (de) | 1999-02-24 | 1999-02-24 | Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19907827A1 true DE19907827A1 (de) | 2000-08-31 |
Family
ID=7898603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999107827 Withdrawn DE19907827A1 (de) | 1999-02-24 | 1999-02-24 | Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19907827A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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- 1999-02-24 DE DE1999107827 patent/DE19907827A1/de not_active Withdrawn
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