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DE19907827A1 - Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes - Google Patents

Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes

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Publication number
DE19907827A1
DE19907827A1 DE1999107827 DE19907827A DE19907827A1 DE 19907827 A1 DE19907827 A1 DE 19907827A1 DE 1999107827 DE1999107827 DE 1999107827 DE 19907827 A DE19907827 A DE 19907827A DE 19907827 A1 DE19907827 A1 DE 19907827A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roughening
workpiece surface
needles
compressed air
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999107827
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Nitschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Patent GmbH
Original Assignee
ABB Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ABB Patent GmbH filed Critical ABB Patent GmbH
Priority to DE1999107827 priority Critical patent/DE19907827A1/de
Publication of DE19907827A1 publication Critical patent/DE19907827A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P9/00Treating or finishing surfaces mechanically, with or without calibrating, primarily to resist wear or impact, e.g. smoothing or roughening turbine blades or bearings; Features of such surfaces not otherwise provided for, their treatment being unspecified
    • B23P9/04Treating or finishing by hammering or applying repeated pressure
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D7/00Modifying the physical properties of iron or steel by deformation
    • C21D7/02Modifying the physical properties of iron or steel by deformation by cold working
    • C21D7/04Modifying the physical properties of iron or steel by deformation by cold working of the surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Seither werden die zum Verkleben, Vergießen oder dergleichen vorzubereitenden Oberflächen von Werkstücken durch Strahlen mit Sand oder Stahlsplitt aufgerauht. Zur Vermeidung von Schäden an Bauteilen, die dem aufzurauhenden Werkstück (4) nebengeordnet sind, wird ein Druckluftnadler (1) verwendet, dessen der Werkstückoberfläche zugewandten Enden (2a) seiner Nadeln (2) konisch zulaufend ausgebildet werden. DOLLAR A Das Verfahren wird vorzugsweise zum Aufrauhen von Werkstücken aus Kupfer oder Aluminium eingesetzt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstüc­ kes.
Seither werden die zum Verkleben, Vergießen oder dergleichen vorzubereitenden Oberflächen von Werkstücken durch Strahlen mit Sand oder Stahlsplit aufgerauht. Die verwendeten Strahlmittel verschmutzen die Umgebung und das Werkstück. Emp­ findliche Werkstücke müssen geschützt oder aufwendig gereinigt werden. Es muß mit Schutzkleidung und Atemschutz gegebenenfalls in belüfteten Kabinen gearbeitet wer­ den. Das Strahlmittel muß ständig zugeführt werden und das Strahlen innerhalb von Großmaschinen mit empfindlichen Bauteilen ist nur unter großem Abschirmungsauf­ wand möglich. Durch das undefinierbare Auftreffen der Strahlmittel ist die Eindringtiefe und somit die Rauhigkeit der Oberfläche gering.
Es stellt sich die Aufgabe ein Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werk­ stückes anzugeben, das die Umgebung oder nebengeordnete Bauteile des aufzurau­ henden Werkstückes nicht beeinträchtigt, keinen nachträglichen Reinigungsaufwand erfordert und zu einem vorgebbaren und hohen Rauheitsgrad führt.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Maßnahmen.
Danach wird ein Druckluftnadler verwendet, dessen der Werkstückoberfläche zuge­ wandten freien Enden der Nadeln konisch zulaufend ausgebildet werden.
Bekannte Druckluftnadler werden zum Reinigen von Oberflächen wie zum Beispiel von verzunderten Schweißnähten eingesetzt. Eine Beschädigung der Werkstückoberfläche wird durch kalottenförmig ausgebildete freie Nadelenden vermieden.
Demgegenüber soll nach der erfindungsgemäßen Verwendung durch die konische Ausbildung der Nadeln eine gezielte Beschädigung der Werkstückoberfläche, nämlich deren Aufrauhung, erreicht werden. Die Nadelgeometrie führt zusammen mit der Auf­ treffgeschwindigkeit zu einer größeren Oberflächenrauhigkeit als mit den Strahlmitteln nach dem Stand der Technik. Das Verfahren kann innerhalb von Maschinen angewen­ det werden, da keine verlierbaren Strahlmittel eingesetzt werden und somit umliegende Bauteile nicht verschmutzt oder beschädigt werden können. Es ist kein besonderer Atemschutz, keine besondere Schutzkleidung, keine Absaugung, keine Reinigungsein­ richtung und auch keine Kabine erforderlich. Selbst wenn nach erfolgtem Aufrauhen ein Verkleben oder Vergießen mit den aufgerauhten Flächen erfolgen soll, ist keine vorhe­ rige Reinigung der aufgerauhten Fläche erforderlich. Mit Schablonen läßt sich ein auf­ zurauhender Bereich einfach vorgeben.
Der Kegelwinkel des konisch verlaufenden Endes der Nadeln kann in vorteilhafter Wei­ se der Festigkeit des Werkstückes und/oder der gewünschten Aufrauhstärke angepaßt werden.
Da mit dem Verfahren keinerlei Verschmutzung einhergeht, kann es auch an einem Werkstück eingesetzt werden, das unter einer Wasservorlage angeordnet ist.
Anhand schematischer Fig. 1 und 2 wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungs­ gemäßen Verfahrens zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes beschrieben.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Druckluftnadlers,
Fig. 2 ein Nadelende einer Nadel des Druckluftnadlers in einem größeren Maß­ stab.
Ein bekannter Druckluftnadler 1 hat zirka 30 Nadeln 2, die einen Durchmesser von zir­ ka 3 mm aufweisen. Durch Druckluftbeaufschlagung über einen Schlauch 3 können die Nadeln bis zu 4.000 Schläge pro Minute ausführen. Damit der Druckluftnadler zum Auf­ rauhen einer Oberfläche eines mit 4 angedeuteten Werkstückes verwendet werden kann, werden die der aufzurauhenden Oberfläche des Werkstücks zugewandten Enden 2a der Nadeln 2 konisch zulaufend ausgebildet. Vorzugsweise weist danach die dem Werkstück zugewandte Stirnfläche 5 der Nadel 2 noch einen Durchmesser von zirka 0,5 mm auf, wie aus dem in einem größeren Maßstab der Fig. 2 dargestellten Nadel­ ende ersichtlich ist. Aufgrund der konischen Nadelausbildung dringen die Nadeln in Abhängigkeit des Konuswinkels, der Größe der Stirnfläche 5 und der Festigkeit des aufzurauhenden Werkstückes 4 ein vorgegebenes Maß in die Oberfläche des Werkstüc­ kes ein und führen zu der gewünschten Aufrauhung. Der Konus des Nadelendes 2a kann auch so ausgebildet sein, daß die Größe der Stirnfläche 5 gegen null geht, so daß eine spitze Nadel entsteht. Das Verfahren läßt sich besonders vorteilhaft zur Aufrau­ hung von Werkstücken aus Kupfer oder Aluminium verwenden.

Claims (3)

1. Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes (4), dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Druckluftnadler (1) verwendet wird, dessen der Werkstückober­ fläche zugewandten freien Enden (2a) seiner Nadeln (2) konisch zulaufend ausgebildet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelwinkel des konisch zulaufenden Endes (2a) der Nadeln (2) der gewünschten Aufrauhung und der Festigkeit des Werkstückes angepaßt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrau­ hung unter einer Flüssigkeitsabdeckung erfolgt.
DE1999107827 1999-02-24 1999-02-24 Verfahren zum Aufrauhen einer Oberfläche eines Werkstückes Withdrawn DE19907827A1 (de)

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