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DE7105340U - - Google Patents

Info

Publication number
DE7105340U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
granulate
water
tubular
tubular connection
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE7105340U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CLEANSHIP BUSS GmbH
Original Assignee
CLEANSHIP BUSS GmbH
Publication of DE7105340U publication Critical patent/DE7105340U/de
Active legal-status Critical Current

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

(7701)
"Cleanship" Buss GmbH
2000 Hamburg 11
Creinon }2 Hamburg, 9. Februar 1971
Sandstrahlvorrichtung
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sandstrahlen von Flächen mittels unter Druck stehendem Granulat, das aus einem Strahlkessel über rohrförmige Verbindungen einer Strahldüse zuführbar und aus dieser auf eine zu bearbeitende Fläche schleuderbar ist.
Zum Vorbehandeln uid Reinigen von Oberflächen wird sehr häufig gesandstrahlt, wobei insbesondere beim Bearbeiten von großen Oberflächen, etwa im Schiffbau, im Brückenoder Stahlbau, bei der Reinigung von Gebäuden usw. große granulatförmige Strahlmittelmengen benötigt werden, die zusammen mit den von der bearbeiteten Fläche gelösten Teilchen besondere Schutzvorrichtungen, wie Helme, Absauganlagen und Ähnliches für das Arbeitspersonal erfordern.
Man hat bereits versucht, die Staub- u'.d Schmutzentwieklungc beim Sandstrahlen dadurch herabzusetzen, daß man die zu behandelnde Oberfläche befeuchtete. Dies führt jedoch zu keiner entscheidenden Verbesserung.
Ein weiterer Versuch bestand darin, das zum Sandstrahlen verwendete Granulat nicht mittels Druckluft gegen die zu behandelnde Oberfläche zu schleudern, sondern statt dessen Wasser als Träger zu verwenden. Dazu ließ man das unter Druck stehende Wasser das Granulat mitreißen, SQ UsM es guaammen mit dem Wasser aus der Strahldüse austrat. Um bei diesem Verfahren einigermaßen befriedigende Leistungen und Ergebnisse zu erzielen, war es Jedoch erforderlich, einen extrem hohen Wasserdruck zu wählen, der etwa in der Größenordnung von 150 atü lag, während das Übliche Sandstrahlen mit Drücken von 5 bis 10 «tu arbeitet.
Bs igt daher Aufgabe der Neuerung, eine Vorrichtung zua Sandstrahlen zu schaffen, die auf einfache Weise ein Sandstrahlen mit üblichen Drücken ermöglicht und gleichzeitig die Staub- und Schmutzentwicklung auf ein Miniwnm absenkt.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß im Verlauf der rohrförmigen Verbindung Bindestens eine Eintritt«öffnung vorgesehen ist, die über eine rohrförmige Leitung mit einer Wasserquelle verbunden ist, deren Wasser unter etwa dem gleichen Druck steht wie das Granulat.
überraschenderweise hat sich gezeigt, daß bei Vermischung von unter Druck stehendem Granulat, das Γ ^ise mit Preßluft bewegt wird, und unter etwa gleich . cVc stehendem Wasser, unter Beibehaltung des üblichen Druckes der gleiche Reinigungaeffekt erzielt wird, als wenn das Granulat mittels Preßluft und ohne Zusatz von Wasser auf die zu bearbeitende Fläche geschleudert wird. Durch die neuerungsgemäße Vorrichtung wird also die Staub- und Schmutzentwicklung entscheidend herabgesetzt, wodurch neben den gesundheitlichen Vorteilen für die Bedienungspersonen auch deren Leistung erheblich gesteigert wird.
Darüber hinaus ermöglicht die neuerungsgemäße Vorrichtung auch ein Sandstrahlen bei Geräten oder Anlagen, beispielsweise bei mit empfindlicher elektronischer Ausrüstung beptückten Schiffen, ohne daß die Gefahr besteht, daß smpfindliche Teile der Einrichtungen durch Verschmutzungen beschädigt oder zerstört werden.
Dl· Eintritteöffnung ist vorzugsweise von einem Rohrstutzen umgeben, dessen Längsachse mit der Förderrichtung für das Qr*imimt le Amp rohrförmigen verbindung einen spitzen Winkel bildet, so daß die Strömungsrichtungen von Granulat und Wasser mindestens eine gemeinsame Bewegungskoaponente haben. Der Winkel beträgt vorzugsweise zwischen 15° und 60°.
Zur Zuführung einer ausreichenden Wassermenge ohne wesentliche Störung der Strömungsrichtung des Granulats sind sweckmässigerweise zwei einander etwa gegenüberliegende Blntriffsöffnungen in der rohrförmigen Verbindung vorgesehen, die zur weiteren Vereinfachung des Aufbaus beide Ober eine gemeinsame Verbindungsleitung mit der Wasserquelle verbunden sein können.
■ Die Neuerung wird im folgenden anhand der ein Ausführungs-
baispiel zeigenden Figuren näher erläutert.
Flg. 1 zeigt teilweise als Ansicht und teilweise im
Schnitt eine Vorrichtung zum Vermischen von unter gleichem Druck stehenden Granulat und Wasser, wobei die Leitungen für die Granulat- und die Wasserzufuhr und der Strahlschlauch mit der Strahldüse weggelassen wurden.
Pig. 2 zeigt einen Schnitt entlang der Linie II-II aus Fig. 1.
Pig. 3 zeigt einen Teilschnitt entlang der Linie III-III aus Fig. 1.
Fig. 4- zeigt den Gesamtaufbau einer Anlage zum Sandstrahlen.
Die dargestellte Vorrichtung dient zum Vermischen von unter gleichem Druck zugeführten Wasser und Granulat, wobei das Rohr 1 mit seiner öffnung 2 über eine Kupplungsverbindung an einen üblichen Strahlkessel angeschlossen werden kann, aus dem das Granulat mit einem Druck in der Größenordnung von 5 bis 10 atü mittels Preßluft gefördert wird. An die öffnung 3 des Rohres 1 wird ein Strahlschlauch angeschlossen, der die Strahldüse trägt, aus der das Granulat auf die zu bearbeitende Fläche geschleudert wird. In dem Rohr 1 sind einander etwa gegenüberliegend Eintrittsöffnungen und 5 vorgesehen, an denen Jeweils Rohrstutzen 6 und 7 angeschweißt sind. Wie in den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, ist der Rohrstutzen 6 über einen Schlauchnippel 15, der mittels eines Doppelnippels 13 und einer Muffe 12 mit dem Rohrstutzen 6 verbunden ist, an einem Schlauch 16 angeschlossen, der mittels einer Schelle 9 auf dem Schlauchnippel 15 festgeklemmt ist (eine entsprechende Verbindung besteht zwischen dem Rohrstutzen 7 und dem Schlauch 8). Die Schläuche 8(über einen Schlauchnippel 11 und einen Doppelnippel 10) und l6 sind mit einem T-Stück 26 ver-
-6 -
j-6 -
bunäen» dessen Querschenkel Über ein Absperr-Vent11 an ein Rohr angeschlossen ist, dessen öffnung über eine Kupplungsverbindung 21 mit einer Wasserquelle verbunden wird, die Wasser unter etwa gleiches Druck zu den EintrlttsSffnungen 4 und 5 liefert, wie das dort mittels Preflluft zugeführte Granulat.
Das an das Absperr-Ventil 20 angeschlossene Rohr ist mit seinem Sode durch das die Vorrichtung umschließende Gehäuse 22 geführt und wird mittels der Kontermutter 19 gegen axiale Verschiebungen gehalten.
Wie In Flg. 1 und 2 zu erkennen ist, sind auch im Inneren des Gehäuses 22 am Rohr 1 Scheiben 17 und 18 angeschweißt, und das Rohr 1 wird zusätzlich durch eine auf das im Bereich der Öffnung 2 liegende Fnde geschraubte Kontermutter lA festgelegt.
Das Gehäuse 22 besteht aus miteinander verschweißten Platten, wobei die Bodenplatte Stege 24 und 25 trägt, auf denen die gesamte Vorrichtung ruht. Zum einfachen Transport der Vorrichtung dient ein Griff 23.
la Betrieb der Vorrichtung wird das Bitteis Druckluft geförderte Granulat durch die Öffnung 2 in das Röhr 1
, r 7- Ί
eingebracht,, und das unter etwa gleichem Druck stehende Wasser gelangt durch das Absperr-Ventil 20 zum T-Stück und von dort in die Schläuche 8 und 16 und die Rohrstutzen 6 und 7 und wird dann zu den Eintrittsöffnungen 4 und 5 gefördert. Es tritt entsprechend dem Neigungswinkel (λ der Rohrstutzen 6 und 7 in das Rohr 1 ein, so daß es also bereits eine wesentliche Bewegungskomponente aufweist, die in die Förderrichtung des durch das Rohr 1 gepreßten Granulats weist. Somit erfolgt also eine Vermischung von Granulat und Wasser, die beide etwa unter dem gleichen Druck stehen, und diese Mischung gelangt aus der Öffnung 3 zur Strahldüse, von wo sie auf die zu bearbeitende Fläche geschleudert wird. Dabei wird, wie vorstehend bereits beschrieben, die Schmutz- und Schaubentwlcklung gegenüber dem bekannten Sandstrahlverfahren entscheidend herabgesetzt, so daß die Gesundheit des Arbeitspersonals geschont und die Arbeitsleistung verbessert werden kann.
Der Winkel OC zwischen der Längsachse des Rohres 1 und den Längsachsen der Rohrstutzen 6 und 7 soll selbstverständlich möglichst klein sein, damit die Druckverluste so gering wie möglich gehalten werden. Vorteilhafterweise liegt. die_ser Winkel zwischen 15 und
Wie insbesondere in Fig. 3 zu erkennen ist, sind die Rohrstutzen 6 und 7 bzw. die Eintrittsöffnungen 5 und -*· bezogen auf die senkrechte Kittelebene des Rohres 1 gegeneinender versetzt. Dadurch erhält das dem Rohr 1 z^efünrte Wasser eine Bewegungskomponeni*e in Umf ausrichtung, und die Vermischung mit dem Granulat; wird gefordert.
Die neuerungsgemäße Vorrichtung läßt sich auch In bereits bestehenden Sandstrahl vorrichtungen verwenden, denn es Ist lediglich zusätzlich eine unter Druck setzbare Wasserquelle erforderlich. Hierzu kann et*a ein zusätzlicher Kessel dienen, der ähnlich wie der bereits vorhandene etrahlkessel aufgebaut 1st und mittels des gleichen Kompressors betrieben wird. Der Gesamt aufbau einer derartigen Anlage ist In Fig. 4 gezeigt, in der die neuerungsgemäße Vorrichtung als Zusatzgerät bezeichnet 1st.

Claims (6)

Schatz an Sprüche
1. Vorrichtung zum Sandstrahlen von Flächen mittels unter Druck stehendem Granulat, das aus einem Strahlkessel Ober rohrförmige Verbindungen einer Strahldüse zuführbar und aus dieser auf eine zu bearbeitende Fläche schleuderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß la Verlauf der rohrförmigen Verbindung (1) Bindest ens eine Eintrittsöffnung (4, 5) vorgesehen ist, die über eine rohrförmige Leitung ( 6, 12, 13, 15, 16, 26, 20; 7, 8, 10, 11, 26, 20 ) mit einer Wasserquelle verbunden ist» deren Wasser unter etwa dem gleichen Druck steht wie das Granulat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS die Eintrittsöffnung ( 4, 5 ) von einem Rohrstutzen ( 7, 6 ) umgeben 1st, dessen Längsachse mit der Förderrichtung für das Granulat in der rohrförmigen Verbindung (1) einen spitzen Winkel (<& ) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel ( 0C ) 15° bis 60° betragt.
- 10 -
Ί Τ
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3* gekennzeichnet durch zwei einander etwa gegenüberliegende Eintrittsöffnungen ( 4, 5 ) in der rohrförmigen Verbindung (1).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, uadurch gekennzeichnet, dafi die Eintrittsöffnungen ( 4, 5 ) bezogen auf die senkrechte Mittelebene der rohrförmigen Verbindung (1) gegeneinander versetzt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprache 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Slntrittsöffnungen ( 4, 5 ) Über eine gemeinsame. Verbindungsleitung ( 26, 20 ) ■lt der Wasserquelle verbunden sind.
su:ni
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