DE19907747A1 - Kopfauflage - Google Patents
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Abstract
Die Verwendung eines Kissens mit einer unpassenden Füllmenge führt oft zu Halswirbelproblemen, die mit Schmerzen verbunden sind. Die Erfindung betrifft allgemein eine Kopfauflage und insbesondere zum Liegen oder Schlafen. Die erfindungsgemäße Kopfauflage umfaßt mindestens zwei Abschnitte (1, 2), die aufgrund ihrer unterschiedlichen Höhen ein bequemes Liegen in der Rückenlage und der Seitenlage ermöglichen.
Description
Die Erfindung betrifft allgemein eine Kopfauflage und insbesondere eine Kopf
auflage zum Liegen oder Schlafen.
Gegenwärtig werden zum Liegen und insbesondere zum Schlafen Kissen
verwendet, die beispielsweise mit Federn, Schwammstücken oder anderen
elastischen Stoffen gefüllt sind. Diese Kissen, die den Kopf einer liegenden bzw.
schlafenden Person unterstützen, bestehen aus einem Abschnitt mit einer Kopf
auflagefläche. Dabei bestimmt die Füllmenge die Höhe des Kissens. Einerseits
führt eine geringe Füllmenge zu einem flachen Kissen, das eine bequeme Rücken
lage ermöglicht. Andererseits führt eine große Füllmenge zu einem hohen,
gewölbten Kissen, das eine bequeme Seitenlage ermöglicht. Die Verwendung eines
Kissen mit einer unpassenden Füllmenge führt oft zu Halswirbelproblemen, die mit
Schmerzen verbunden sind.
Aus HU 213083 ist ein Kissen mit wenigstens einer Füllung und Überzug bekannt.
Weiterhin ist aus HU 68565 eine Matratze oder anderes Polsterelement bekannt.
Aus HU 773 ist für Therapiezwecke ein Kissen zur Rehabilitation nach Operationen
mit Öffnung des Brustkastens bekannt. Weiterhin beschreibt HU 1183 ein Heil
kissen, und HU 646 beschreibt einen Gliederunterstützungssack. Aus HU 1275 ist
ein Raumfüllungskissen bekannt, das eine veränderliche Form aufweist.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Kopfauflage bereitzustellen, die geeignet ist,
Halswirbelprobleme und insbesondere sich daraus ergebende Schmerzen zu lindern
und diesen Problemen vorzubeugen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Kopfauflage mit den Merkmalen
des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere Ausführungsformen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Kopfauflage umfaßt einen ersten Abschnitt mit einer ersten
Kopfauflagefläche, die eine erste Höhe gegenüber einer Grundfläche aufweist, und
einen zweiten Abschnitt mit einer zweiten Kopfauflagefläche, die eine zweite Höhe
gegenüber der Grundfläche aufweist, wobei der zweite Abschnitt an den ersten
Abschnitt angrenzt und die beiden Abschnitte unterschiedliche Höhen aufweisen.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird die zweite Höhe von einem
Abstand zwischen der Halswurzel und der Schulterspitze der Person bestimmt. In
einer anderen Weiterbildung der Erfindung beträgt die zweite Höhe zwischen 5 cm
und 15 cm.
In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung beträgt die erste Höhe
höchstens die Hälfte der zweiten Höhe.
In einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung umfaßt die Kopfauflage
weiterhin einen dritten Abschnitt mit einer dritten Kopfauflagefläche, die die zweite
Höhe gegenüber der Grundfläche aufweist, wobei der dritte Abschnitt an den ersten
Abschnitt angrenzt und dem zweiten Abschnitt gegenüberliegend angeordnet ist,
wodurch ein bequemer Wechsel zwischen der Rückenlage, einer ersten Seitenlage
und einer zweiten Seitenlage ermöglicht wird.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Abschnitte miteinander
verbunden.
In einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bestehen die Abschnitte
aus mehreren Schichten.
In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bestehen die Abschnitte
aus Schaumgummi.
In einer nächsten vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung umfaßt die Kopfauflage
Vertiefungen auf mindestens einem Teil der Oberfläche, wodurch die Kopfauflage
weicher wird und die Belüftung verbessert wird.
In einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist die Grundfläche eines Abschnitts
rechteckförmig. In einer anderen Weiterbildung beträgt die Kantenlänge eines
Abschnitts zwischen 20 cm und 40 cm. In einer wiederum anderen Weiterbildung
sind die Ecken und Kanten der Abschnitte abgerundet.
Im folgenden wird die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben.
Die bevorzugte Ausführungsform der Kopfauflage umfaßt einen ersten, einen
zweiten und einen dritten Abschnitt 1, 2, 3 mit jeweils rechteckförmiger Grundfläche.
Die Breite der Kopfauflage beträgt entlang der Abschnitte 1, 2, 3 zwischen 60 cm
und 80 cm, vorzugsweise 75 cm, und die Länge der Kopfauflage beträgt zwischen
20 cm und 40 cm, vorzugsweise 25 cm. Der erste Abschnitt 1, der zwischen dem
zweiten und dem dritten Abschnitt 2, 3 angeordnet ist, weist eine erste Höhe auf, die
geringer ist als eine zweite Höhe der zweiten und dritten Abschnitte 2, 3.
Die Abschnitte 1, 2, 3 der Kopfauflage stellen für eine liegende oder schlafende
Person Kopfauflageflächen mit unterschiedlicher Höhe bereit.
In einer Rückenlage wird der Kopf von dem ersten Abschnitt 1, der sich in der Mitte
befindet und die geringere, erste Höhe aufweist, unterstützt. Dabei ist die erste
Höhe so bemessen, daß die Wirbelsäule der Person im Bereich der Halswirbel in
dieser Liegeposition gerade, d. h. entlastet, ist.
In einer Seitenlage wird der Kopf von dem zweiten oder dritten Abschnitt 2, 3, der
die größere, zweite Höhe aufweist, unterstützt. Dabei ist die zweite Höhe so
bemessen, daß die Wirbelsäule der Person im Bereich der Halswirbel in dieser
Liegeposition gerade ist. Die zweite Höhe wird von einem Abstand zwischen der
Halswurzel und der Schulterspitze der liegenden Person bestimmt und beträgt
zwischen 5 cm und 15 cm, vorzugsweise 12 cm. Die Höhe des ersten Abschnitts 1
beträgt höchstens die Hälfte der zweiten Höhe, vorzugsweise 6 cm.
Der symmetrische Aufbau der Kopfauflage ermöglicht den bequemen Wechsel
zwischen der Rückenlage, einer ersten Seitenlage, bei der die Person auf der linken
Seite der Körpers liegt und der Kopf der Person von dem zweiten Abschnitt 2
unterstützt wird, und einer zweiten Seitenlage, bei der die Person auf der rechten
Seite des Körpers liegt und der Kopf der Person von dem dritten Abschnitt 3
unterstützt wird.
Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopfauflage umfaßt den
ersten Abschnitt 1 und den zweiten Abschnitt 2, nicht aber den dritten Abschnitt 3,
so daß nur die Rückenlage und eine Seitenlage ermöglicht werden.
In der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopfauflage bestehen
die Abschnitte 1, 2, 3 aus Schaumgummi oder Schaumstoff, so daß die Form der
Kopfauflage während des Gebrauchs im Wesentlichen erhalten bleibt. Weiterhin
weist die Kopfauflagefläche Vertiefungen auf, die die Weichheit des Schaumgummis
erhöhen und die Belüftung verbessern.
Die Höhe eines Abschnitts 1, 2, 3 kann der jeweiligen Person angepaßt sein. In der
bevorzugten Ausführungsform kann die Kopfauflage in mehreren, verschiedenen
Abmessungen hergestellt werden. In einer weiteren Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Kopfauflage kann die Höhe eines Abschnitts 1, 2, 3, der
beispielsweise mit Luft gefüllt ist, verändert werden.
Die erfindungsgemäße Kopfauflage ermöglicht bequemes Liegen in verschiedenen
Liegepositionen, wenn nur der Kopf durch die jeweilige Kopfauflagefläche unterstützt
wird, d. h. wenn sich die Schulter der Person am Rand der Kopfauflage befindet.
Die erfindungsgemäße Kopfauflage umfaßt mindestens zwei Abschnitte 1, 2, die
aufgrund ihrer unterschiedlichen Höhen ein bequemes Liegen in der Rückenlage
und der Seitenlage ermöglichen.
Claims (12)
1. Kopfauflage, umfassend:
einen ersten Abschnitt (1) mit einer ersten Kopfauflagefläche, die eine erste Höhe gegenüber einer Grundfläche aufweist; und
einen zweiten Abschnitt (2) mit einer zweiten Kopfauflagefläche, die eine zweite Höhe gegenüber der Grundfläche aufweist; wobei
der zweite Abschnitt (2) an den ersten Abschnitt (1) angrenzt; und die beiden Abschnitte (1, 2) unterschiedliche Höhen aufweisen.
einen ersten Abschnitt (1) mit einer ersten Kopfauflagefläche, die eine erste Höhe gegenüber einer Grundfläche aufweist; und
einen zweiten Abschnitt (2) mit einer zweiten Kopfauflagefläche, die eine zweite Höhe gegenüber der Grundfläche aufweist; wobei
der zweite Abschnitt (2) an den ersten Abschnitt (1) angrenzt; und die beiden Abschnitte (1, 2) unterschiedliche Höhen aufweisen.
2. Kopfauflage nach Anspruch 1, wobei die zweite Höhe von einem Abstand
zwischen der Halswurzel und der Schulterspitze der Person bestimmt wird.
3. Kopfauflage nach Anspruch 1 oder 2, wobei die zweite Höhe zwischen 5 cm
und 15 cm, vorzugsweise 12 cm, beträgt.
4. Kopfauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die erste Höhe
höchstens die Hälfte der zweiten Höhe, vorzugsweise 6 cm, beträgt.
5. Kopfauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiterhin umfassend:
einen dritten Abschnitt (3) mit einer dritten Kopfauflagefläche, die die zweite Höhe gegenüber der Grundfläche aufweist; wobei
der dritte Abschnitt (3) an den ersten Abschnitt (1) angrenzt und dem zweiten Abschnitt (2) gegenüberliegend angeordnet ist.
einen dritten Abschnitt (3) mit einer dritten Kopfauflagefläche, die die zweite Höhe gegenüber der Grundfläche aufweist; wobei
der dritte Abschnitt (3) an den ersten Abschnitt (1) angrenzt und dem zweiten Abschnitt (2) gegenüberliegend angeordnet ist.
6. Kopfauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Abschnitte (1, 2, 3)
miteinander verbunden sind.
7. Kopfauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Abschnitte (1, 2, 3)
aus mehreren Schichten bestehen.
8. Kopfauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Abschnitte (1, 2, 3)
aus Schaumgummi bestehen.
9. Kopfauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend Vertiefungen auf
mindestens einem Teil ihrer Oberfläche.
10. Kopfauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Grundfläche eines
Abschnitts (1, 2, 3) rechteckförmig ist.
11. Kopfauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Kantenlänge eines
Abschnitts (1, 2, 3) zwischen 20 cm und 40 cm, vorzugsweise 25 cm, beträgt.
12. Kopfauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Ecken und Kanten
der Abschnitte (1, 2, 3) abgerundet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HUP9836038 | 1998-10-06 |
Publications (1)
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| DE19907747A1 true DE19907747A1 (de) | 2000-04-20 |
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| DE19907747A Ceased DE19907747A1 (de) | 1998-10-06 | 1999-02-23 | Kopfauflage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19907747A1 (de) |
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