DE19907547A1 - Optoelektronische Vorrichtung - Google Patents
Optoelektronische VorrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine optoelektronsiche Vorrichtung (1) zum Erfassen von Objekten (11) in einem Überwachungsbereich mit einem Sendelichtstrahlen (3) emittierenden Sender (2) und einem Empfangslichtstrahlen (4) empfangenden Empfangselement (5), welches ein Nahelement (5a) und ein Fernelement (5b) aufweist, wobei die vom Objekt (11) reflektierten Empfangslichtstrahlen (4) mit zunehmendem Objektabstand zunächst auf das Nahelement (5a) und dann auf das Fernelement (5b) treffen. In einer Auswerteeinheit (12) wird in Abhängigkeit der Empfangssignale an den Ausgängen der Nah- (5a) und Fernelements (5b) ein binäres Schaltsignal generiert. Das Empfangselement (5) weist mehrere Segmente (6-10) auf, wobei eine vorgebbare Anzahl dieser Segmente (7-10) zum Nahelement (5a) und die übrigen Segmente (6-8) zum Fernelement (5b) verknüpft sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine optoelektronische Vorrichtung gemäß dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung stellt der Lichttaster der Baureihe 46 der Firma
Leuze electronic dar. Derartige Vorrichtungen werden typischerweise zur Ob
jektdetektion bei der Überwachung von Maschinen oder Anlagen eingesetzt.
Durch eine geeignete Auswertung der Empfangssignale an den Ausgängen des
Nah- und Fernelements werden unerwünschte Hintergrundeinflüsse eliminiert,
welche die Objektdetektion verfälschen würden. Der Lichtfleck der Empfangs
lichtstrahlen wird auf das Empfangselement so fokussiert, daß ein Lichtanteil
auf das Nahelement und ein Anteil auf das Fernelement fällt. Übersteigt die
Differenz der Empfangssignale eine Schaltschwelle, so wird eine Objektmel
dung generiert. Dabei entspricht das Empfangssignal der Höhe der Schalt
schwelle, wenn sich ein Objekt in einem der Tastweite entsprechenden Abstand
zur Vorrichtung befindet. Sobald sich das Objekt in geringeren Distanzen zur
Vorrichtung befindet, liegt die Differenz der Empfangssignale oberhalb der
Schaltschwelle, was einer Objektdetektion entspricht. Vom Hintergrund re
flektiertes Licht fällt vorwiegend auf das Fernelement und führt deshalb nicht
zu einer Objektmeldung.
Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß zur Detektion im Nahbe
reich eine gegenüber dem Fernelement wesentlich größere Nahelementsfläche
benötigt wird, was unterschiedlich große Kapazitätswerte der als Fotodioden
ausgebildeten Nah- und Fernelemente zur Folge hat. Die großen Kapazitätswer
te des Nahelements begrenzen die Signalanstiegszeiten und durch die Kapazi
tätsunterschiede entstehen unerwünschte Signalüberschwinger bei der Diffe
renzbildung.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß zur Einstellung der Tastweite eine me
chanische Verschiebevorrichtung erforderlich ist, wobei der Verschiebeweg
nichtlinear zur einzustellenden Tastweite verläuft. Bei größeren Tastweiten
wird eine hohe Einstellgenauigkeit und bei kleinen Tastweiten ein großer Ver
schiebeweg gefordert.
Andere Vorrichtungen nutzen eine CCD-Zeile als Empfangselement. Die
Nachteile dabei sind, daß alle Einzelsignale seriell ausgelesen und bearbeitet
werden müssen und dadurch Verarbeitungszeiten von mehr als 100 µs entste
hen. Außerdem ist die Zeilenbreite wesentlich kleiner als 1 mm, wodurch nur
ein Teil des Empfangslichtes detektiert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs ge
nannten Art so zu auszubilden, daß eine möglichst einfache genaue und flexible
Tastweiteneinstellung ermöglicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Erfindungsgemäß weist die optoelektronische Vorrichtung ein in mehrere
Segmente untergliedertes Empfangselement auf, wobei eine vorgegebene An
zahl dieser Segmente zum Nahelement und eine vorgegebene Anzahl der übri
gen Segmente zum Fernelement verknüpfbar sind.
Durch eine Anpassung der Breiten der einzelnen Segmente an die abstandsab
hängige Verschiebung des Lichtflecks der Empfangslichtstrahlen kann die
elektronische Tastweitenumschaltung weitgehend linearisiert werden.
Durch die Auswertung mehrerer Empfangssegmente können die Gültigkeit des
Schaltsignals auf Plausibilität geprüft und Störungen erkannt werden.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die einzelnen Segmente
jeweils im wesentlichen flächengleich ausgebildet. Dabei ist jedem Segment
ein separater Verstärker nachgeordnet, wobei die Ausgangssignale der Verstär
ker in einer Auswerteeinheit ausgewertet werden. Durch die Entkoppelung über
die Verstärker weisen die flächengleichen Segmente im wesentlichen dieselben
Kapazitätswerte auf, so daß diese jeweils dieselben geringen Signalanstiegszei
ten aufweisen.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 Schematische Darstellung der erfindungsgemäßen optoelektronischen
Vorrichtung.
Fig. 2 Erstes Ausführungsbeispiel der Segmentanordnung des Empfangsele
ments.
Fig. 3 Blockschaltbild der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 4 Empfangselement gemäß Fig. 2 mit einem nachgeordneten Addi
tions- und Subtraktionsnetzwerk.
Fig. 5 Wahrheitstabelle zur Tastweitenumschaltung für das Additions- und
Subtraktionsnetzwerk gemäß Fig. 4.
Fig. 6 Zweites Ausführungsbeispiel der Segmentanordnung des Empfangsele
mentes.
Fig. 7 Drittes Ausführungsbeispiel der Segmentanordnung des Empfangsele
mentes.
Fig. 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer als Lichttaster ausgebildeten op
toelektronischen Vorrichtung 1. Die optoelektronische Vorrichtung 1 weist
einen Sender 2 auf, welcher vorzugsweise von einer Leuchtdiode gebildet ist
und welcher Sendelichtstrahlen 3 emittiert. Die Sendelichtstrahlen 3 werden
mittels einer Sendeoptik 30 gebündelt. Die optoelektronische Vorrichtung 1
weist zudem ein Empfangslichtstrahlen 4 empfangendes Empfangselement 5
auf, wobei die Empfangslichtstrahlen 4 mittels einer Empfangsoptik 40 auf das
Empfangselement 5 fokussiert werden.
Die von einem Objekt 11 zurückreflektierten Empfangslichtstrahlen 4 treffen
auf das Empfangselement 5, welches ein Nahelement 5a und ein Fernelement
5b aufweist. Dabei variiert die Position des Lichtflecks der Empfangslichtstrah
len 4 auf dem Empfangselement 5 in Abhängigkeit des Abstands des Objekts
11 zur Vorrichtung 1. Bei großen Abständen trifft das Empfangslicht nahezu
vollständig auf das Fernelement 5b. Mit geringer werdendem Abstand trifft das
Empfangslicht vermehrt auf das Nahelement 5a.
Die Empfangssignale an den Ausgängen des Nah- und Fernelements 5a, 5b
werden in einer Auswerteeinheit 12 ausgewertet, an welche der Sender 2 und
das Empfangselement 5 angeschlossen sind. Dabei wird in Abhängigkeit der
Empfangssignale ein binäres Schaltsignal generiert und über einen Schaltaus
gang 13 ausgegeben. Das binäre Schaltsignal wird mittels einer Schaltschwelle
generiert, wobei der Schaltausgang 13 dann den Schaltzustand wechselt, wenn
sich das Objekt 11 in einem der Tastweite entsprechenden Abstand zur Vor
richtung 1 befindet.
In einer ersten Ausführungsform wird in der Auswerteeinheit die Differenz der
Empfangssignale des Nah- und Fernelements 5a, 5b gebildet. Diese Differenz
wird dann mit einem die Schaltschwelle bildenden Schwellwert 51 bewertet.
Das Objekt 11 befindet sich in der Tastweite zur Vorrichtung 1, wenn die Dif
ferenz dem Schwellwert S1 entspricht.
In einer zweiten Ausführungsform wird der Quotient der Empfangssignale
gebildet. Dieser Quotient wird mit einem die Schaltschwelle bildenden
Schwellwert S2 bewertet. Das Objekt 11 befindet sich in der Tastweite zur
Vorrichtung 1, wenn der Quotient dem Schwellwert S2 entspricht.
Zweckmäßigerweise wird der Quotient aus der Differenz und der Summe der
Empfangssignale des Nah- und Fernelements 5a, 5b gebildet. Alternativ kann
mittels einer Senderegelung kann Summe der Empfangssignale auf einen kon
stanten Wert geregelt werden. Durch diese Signalauswertung wird ein von der
Objektreflexion unabhängiges Schaltsignal erhalten. Zudem wird die Quotien
tenbildung durch die Rückführung auf eine Differenzbildung erheblich verein
facht.
Erfindungsgemäß ist die lichtempfindliche Fläche des Empfangselements 5 in
mehrere Segmente 6-10 unterteilt. Die Segmente 6-10 sind jeweils von Fo
todioden gebildet. Jedem Segment 6-10 ist ein Verstärker 16 zur Verstärkung
der jeweiligen Ausgangssignale nachgeordnet. Diese Ausgangssignale werden
in der Auswerteeinheit 12 logisch verknüpft, so daß eine vorgegebene Anzahl
von Segmenten 7-10 das Nahelement 5a bildet und die übrigen Segmente
6-8 das Fernelement 5b bilden.
Die Segmente 6-10 sind im wesentlichen flächengleich ausgebildet und ne
beneinanderliegend, unmittelbar aneinander angrenzend angeordnet, so daß
diese sich zu einer lückenlosen lichtempfindlichen Fläche ergänzen. Die
Längsachse dieser Anordnung verläuft im wesentlichen quer zur optischen
Achse der Empfangslichtstrahlen 4.
Fig. 2 zeigt ein Empfangselement 5, dessen lichtempfindliche Fläche in fünf
flächengleiche rechteckige Segmente 6-10 aufgeteilt ist. Das Segment 6 bildet
das Fernelement 5b, die übrigen Segmente 7-10 bilden das Nahelement 5a.
Bei kürzer werdendem Objektabstand wandert der Lichtfleck der Empfangs
lichtstrahlen 4 vom Segment 6 über die Segmente 7-10.
Die abstandsabhängige Fleckposition wird dazu ausgenutzt, das zu detektieren
de Objekt 11 von einem Hintergrund zu unterscheiden. Dazu wird das Fern-Em
pfangssignal des Segmentes 6 mit der Summe der Nah-Empfangssignale der
Segmente 7-10 verglichen. Überwiegt das Nahsignal der Segmente 7-10, gilt
das Objekt 11 als erkannt.
Durch eine Änderung der Verknüpfung der einzelnen Segmente 6-10, kann
ein unterschiedlicher Nah- und Fernbereich definiert und damit die Tastweite
auf einfache Weise geändert werden.
Fig. 3 zeigt das Blockschaltbild der Vorrichtung 1 gemäß Fig. 1 mit dem
Empfangselement 5.
Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht die Auswerteeinheit 12 aus einem
Prozessor mit Analog-Digital-Wandler. Als Ergebnis wird am Schaltausgang
13 das Schaltsignal ausgegeben. Die Auswerteeinheit 12 weist einen Parame
triereingang 14 auf, über welchen die Tastweite, Schaltschwelle und Schalthy
sterese eingegeben werden. Diese Parameter erlauben eine applikationsbedingte
Anpassung der Vorrichtung 1. Der Parametriereingang 14 ist dabei vorzugs
weise als serielle Schnittstelle ausgebildet. Insbesondere wird durch die Para
meter auch die Art der logischen Verknüpfung der Segmente 6-10 des Emp
fangselements 5 vorgegeben. Die Parameterwerte werden schließlich in einem
Parameterspeicher 15 abgelegt.
Der Prozessor mit Analog-Ditigal-Wandler erlaubt außerdem die Erkennung
von Meßwertfehlern oder Störungen durch Analyse der Pegelverteilung über
den einzelnen Segmenten 6-10.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführung des Empfangselementes 5, wobei den
Verstärkern 16 an den Ausgängen der Segmente 6-10 ein Additions- und
Subtraktionsnetzwerk nachgeordnet ist. Die Anordnung der Segmente 6-10
des Empfangselements 5 entspricht dabei der Anordnung gemäß Fig. 2. Zur
Auswertung der Empfangssignale ist es vorteilhaft eine analoge Vorverarbei
tung im Subtraktions- und Additionsnetzwerk in Form einer Summen- und
Differenzbildung der digitalen Auswertung in der Auswerteeinheit 12 vorzu
schalten. Insbesondere wird eine Übersteuerung durch hohe Empfangssignal
pegel bei stark reflektierendem Objekt 11 durch die Differenzbildung in der
Nähe der Tastweite unterdrückt.
Mit Hilfe der Schalter s1-s5 können Empfangssignale verschiedener Segmen
te 6-10 kombiniert werden.
Fig. 5 zeigt die Wahrheitstabelle für die Tastweitenumschaltung. Damit bei
gleichzeitiger Überstrahlung der Nah- und Fernelementfläche durch die Emp
fangslichtstrahlen 4 ein Objekt 11 sicher detektiert wird, muß die Nahelement
fläche größer als die Fernelementfläche sein. Aus diesem Grund wird für die
Erzeugung des Fernsignals immer nur ein Segment 6, 7 oder 8 ausgewählt, was
mit den Schaltern s3-s5 erfolgt. Für den Nahbereich werden mindestens die
Signale der beiden Segmente 9 und 10 im Summierer 17 zusammengefaßt. Zu
sätzlich werden vorteilhaft die zwischen dem als Fernelement 5b gewählten
Segment 6, 7 und dem Segment 9 liegenden Segmente 7, 8 mit Hilfe der
Schalter s1 und s2 dem Nahelement 5a zugeordnet. Durch Differenzbildung
von Nah- und Fernsignal im Subtrahierer 19 entsteht das am Differenzsig
nal-Ausgang 20, anstehende Differenzsignal von dem der Schaltzustand des Sen
sors abgeleitet wird.
Zusätzlich wird über den Summierer 18 ein Summensignal am Summensig
nal-Ausgang 21 zur Verfügung gestellt, das die gesamte Empfangsleistung reprä
sentiert und zur Senderegelung oder Quotientenbildung herangezogen werden
kann.
Die an dem Differenzsignal-Ausgang 20 und dem Summensignal-Ausgang 21
anstehenden Signale werden zur weiteren Auswertung in die nicht dargestellte
Auswerteeinheit 12 eingelesen, welche zweckmäßigerweise wieder als Prozes
sor ausgebildet sein kann. Von der Auswerteeinheit 12 führt ein Steuereingang
22 zu dem Additions- und Subtraktionsnetzwerk. Über diesen Steuereingang
22 wird im Schaltwerk 23 zur Bestätigung der Schalter angesteuert. Auf diese
Weise wird wiederum über die Auswerteeinheit 12 die logische Verknüpfung
der Ausgangssignale der Segmente 6-10 vorgegeben.
Ein weitere Ausführungsform des Empfangselementes 5 ist in Fig. 6 gezeigt,
wo die Segmentlänge auf die abstandsabhängige Fleckverschiebung abge
stimmt ist. Dadurch werden beim Umschalten der Tastweite nahezu äquidistan
te Tastweitenschritte erzielt.
Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 7 gezeigt, wo das Empfangselement 5
längs geteilt ist, so daß spiegelsymmetrisch zu den Segmenten 6-10 jeweils
weitere Segmente 6'-10' angeordnet sind und dadurch auch die seitliche
Fleckverschiebung erfaßt werden kann.
Diese Möglichkeit kann ausgenutzt werden, um Plausibilitätskontrollen, wie
z. B.:
- - Umspiegelung durch seitliche Objekte 11,
- - seitlich einfallendes Fremdlicht,
- - Verzerrungen durch Objekt-Oberflächenstrukturen
durchzuführen.
Die Längsteilung der Segmente 6-10 kann auch dazu genutzt werden die seit
liche Objekteintauchrichtung zu detektieren, wobei während des Eintauchens
die Signalpegel der einen Segmentseite z. B. 6-10 wesentlich größer sind als
die der Segmente 6'-10'.
Claims (16)
1. Optoelektronische Vorrichtung zum Erfassen von Objekten in einem
Überwachungsbereich mit einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sen
der und einem Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfangselement,
welches ein Nahelement und ein Fernelement aufweist, wobei die vom
Objekt reflektierten Empfangslichtstrahlen mit zunehmendem Objektab
stand zunächst auf das Nahelement und dann auf das Fernelement treffen,
und wobei in einer Auswerteeinheit in Abhängigkeit der Empfangssigna
le an den Ausgängen des Nah- und Fernelements ein binäres Schaltsignal
generiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangselement (5)
mehrere Segmente (6-10) aufweist, wobei eine vorgebbare Anzahl die
ser Segmente (7-10) zum Nahelement (5a) und eine vorgebbare Anzahl
der übrigen Segmente (6-8) zum Fernelement (5b) verknüpfbar sind.
2. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Segmente (6-10) des Empfangselements (5) im wesentli
chen flächengleich sind.
3. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Segmente (6-10) nebeneinander liegend angeordnet
sind und die Längsachse der Anordnung im wesentlichen quer zur opti
schen Achse der auftreffenden Empfangslichtstrahlen (4) verläuft.
4. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Segmente (6-10) von Fotodioden gebildet sind.
5. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, daß jedem Segment (6-10) ein separater Verstärker (16)
nachgeordnet ist.
6. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Ausgangssignale der Verstärker (16) über einen Analog-
Digital-Wandler in einen die Auswerteeinheit (12) bildenden Prozessor
eingelesen werden, und daß im Prozessor die Ausgangssignale zu den
Empfangssignalen des Nah- und Fernelements (5a, 5b) logisch verknüpft
werden.
7. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Ausgangssignale der Verstärker (16) einem analogen Additi
ons- und Subtraktionsnetzwerk zugeführt sind, in welchem eine vorgeb
bare Anzahl von Ausgangssignalen durch Additionen und/oder Sub
traktionen verknüpfbar ist, und daß die so gewonnenen Ausgangssignale
in einen die Auswerteeinheit (12) bildenden Prozessor einlesbar sind.
8. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit (12) einen als serielle Schnitt
stelle ausgebildeten Parametriereingang (14) aufweist, über welchen die
Art der Verknüpfung der Segmente (6-10) vorgebbar ist.
9. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch
gekennzeichnet, daß der binäre Schaltzustand über einen an die Auswer
teeinheit (12) angeschlossenen Schaltausgang (13) ausgegeben wird.
10. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß bei einem in einer vorgegebenen Tastweite befindlichen Objekt
(11) der Schaltausgang (13) seinen Schaltzustand wechselt.
11. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß in der Auswerteeinheit (12) die Differenz der Empfangssignale
des Nah- und Fernelements (5a, 5b) gebildet wird, und diese Differenz
mit einem die Schaltschwelle bildenden Schwellwert S1 bewertet wird.
12. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Differenz der Empfangssignale des Nah- und Fernelements
(5a, 5b) der Höhe des Schwellwerts S1 entspricht, falls sich das Objekt
(11) in einem der Tastweite entsprechenden Abstand zur Vorrichtung (1)
befindet.
13. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß in der Auswerteeinheit (12) der Quotient der Empfangssignale
des Nah- und Fernelements (5a, 5b) gebildet wird und dieser Quotient
mit einem die Schaltschwelle bildenden Schwellwert S2 bewertet wird.
14. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Quotient der Empfangssignale des Nah- und Fernelements
(5a, 5b) der Höhe des Schwellwerts entspricht, falls sich das Objekt (11)
in einem der Tastweite entsprechenden Abstand zur Vorrichtung (1) be
findet.
15. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Quotient aus der Differenz und der Summe der
Empfangssignale des Nah- und Fernelements (5a, 5b) gebildet wird.
16. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß mittels einer Senderegelung die Summe der Empfangssignale des
Nah- und Fernelements (5a, 5b) auf einen konstanten Wert geregelt wird.
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