DE19906382A1 - Halbleiterspeicher mit Speicherbänken - Google Patents
Halbleiterspeicher mit SpeicherbänkenInfo
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Abstract
Bei Halbleiterspeichern werden Speicherbänke (11, ..., 14; 21, ..., 24) über Speicherbankdekoder (31; 42) aktiviert. Die verschiedenen Gruppen von Speicherbänken (11, ..., 14; ..., 21, ..., 24) zugeordneten Speicherbankdekoder (31; 42) weisten ein zu einer Spiegelsymmetrieachse (6) symmetrisches Layout auf. Zwischen den Speicherbankdekodern (31; 42) wird mittels eines Vordekoders (5) umgeschaltet. Der Vordekoder erzeugt hierzu für die Speicherbänke Freigabe- und Adreßsignale (EN1, ADR11, ADR01; EN2, ADR12, ADR02). Dadurch wird ermöglicht, daß die Speicherbankdekoder (31; 42) auf dem Halbleiterchip in unmittelbarer Nähe der jeweils zugeordneten Speicherbänke (11, ..., 14; 21, ...24) angeordnet werden können.
Description
Die Erfindung betrifft einen Halbleiterspeicher mit Speicher
bänken, die durch zugeordnete Speicherbankdekoder auswählbar
sind.
Die Speicherzellen in einem Halbleiterspeicher sind bekannt
lich matrixartig, d. h. zeilen- und spaltenweise angeordnet.
Für Zeilen und Spalten sind jeweilige Adreßdekoder vorgese
hen, durch die eine der Zeilen bzw. Spalten auswählbar ist.
Üblicherweise werden die Speicherzellen zeilenweise über
Wortleitungen aktiviert, indem Zugriffstransistoren, über die
jeweils auf einen die Information der Speicherzelle spei
chernden Kondensator zugegriffen wird, leitend geschaltet
werden. Spaltenweise ist der Leitungspfad der Transistoren an
Bitleitungen angeschlossen, über die die Information einer
Speicherzelle nach Verstärkung mittels eines Leseverstärkers
auslesbar ist. In entsprechender Weise erfolgt der Zugriff
bei einem Einschreiben von zu speichernder Information in ei
ne Speicherzelle.
Bei jüngsten Halbleiterspeichern mit dynamischen Speicherzel
len (DRAMs) weist das Speicherzellenfeld Bankarchitektur auf.
Eine Speicherbank enthält alle diejenigen Funktionseinheiten,
die erforderlich sind, um einen Speicherzugriff selbständig
auszuführen. Einer Speicherbank sind daher jeweilige Zeilen-
und Spaltenadreßdekoder zugeordnet sowie Leseverstärker und
sonstige für den Betrieb des Halbleiterspeichers erforderli
che Funktionseinheiten, z. B. Zeitsteuerschaltungen, Redun
danzschaltungen etc. Gegebenenfalls können Funktionseinheiten
verschiedener Speicherbänke gemeinsam genutzt werden, bei
spielsweise Leseverstärker oder Bitleitungs- oder Spaltende
koder.
Eine Speicherbank und die ihr zugeordneten Funktionseinheiten
werden über Speicherbankdekoder aktiviert. Wenn ein Zugriff
auf eine bestimmte Speicherzelle in einer Speicherbank erfol
gen soll, werden die der Speicherbank zugeordneten Funktions
einheit von einem Wartezustand in einen aktivierten Zustand
umgeschaltet. Diese Ansteuerung bewirkt ein der Speicherbank
zugeordnetes Ausgangssignal des Speicherbankdekoders. Jede
Speicherbank weist eine ihr zugeordnete eindeutige Speicher
bankadresse auf. Wenn diese Adresse an den Speicherbankdeko
der angelegt wird, wird dessen der Speicherbank zugeordnetes
Ausgangssignal aktiviert.
Mit zunehmender Anzahl von Speicherbänken werden die Spei
cherbankdekoder komplexer. Ein DRAM mit einer Speicherkapazi
tät von 64 MB umfaßt beispielsweise 16 Speicherbänke, ein
DRAM mit 128 MB umfaßt 32 Speicherbänke. Ein einziger Deko
der, der 16 bzw. 32 Ausgangssignale zur Aktivierung je einer
Speicherbank aufweist, ist derart komplex und erfordert auf
dem den integrierten Halbleiterspeicher tragenden Chip derart
großen Flächenbedarf bei der schaltungstechnischen Realisie
rung, daß die Regelmäßigkeit der Chipgeometrie gestört wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Halbleiter
speicher mit Speicherbänken anzugeben, bei dem der Ent
wurfsaufwand für die Speicherbankdekoder geringer ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch einen Halblei
terspeicher gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei einem Halbleiterspeicher gemäß der Erfindung ist das Lay
out von Speicherbankdekodern, die unterschiedlichen Gruppen
von Speicherbänken zugeordneten sind, achselspiegelsymme
trisch ausgeführt. Mittels eines Vordekoders wird zwischen
diesen Speicherbankdekodern umgeschaltet. Da einer der Spei
cherbankdekoder nur einen Teil der gesamten Speicherbänke des
Halbleiterspeichers ansteuert, sind die Schaltungen zu dessen
Realisierung überschaubar. Durch Achsenspiegelung des Layouts
und Vorsehen des Vordekoders wird ausgehend von einem Spei
cherbankdekoder die Anzahl von dekodierbaren Speicherbänken
verdoppelt. Vorteilhafterweise können die zueinander spiegel
symmetrischen Speicherbankdekoder am randseitigen Ende der
Speicherbänke, denen die Speicherbankdekoder jeweils zugeord
net sind, angeordnet werden. Zweckmäßigerweise sind die von
je einem Speicherbankdekoder angesteuerten Gruppen von Spei
cherbänken in Richtung der Ecken eines den Halbleiterspeicher
enthaltenden rechteckförmigen Halbleiterplättchens positio
niert. Der Speicherbankdekoder liegt den nach innen gerichte
ten Enden der Speicherbänke gegenüber. Nur der Vordekoder so
wie die vom Vordekoder erzeugten Ausgangssignale liegen zwi
schen den Speicherbankgruppen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher, erläutert. Einander
entsprechende Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen verse
hen. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Halbleiterspeichers mit 16
Speicherbänken,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Halbleiterspeicher, in dem
Vordekoder und Speicherbankdekoder detaillierter
dargestellt sind,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus einer Speicherbank und
Fig. 4 ein Signaldiagramm von am Vordekoder auftretenden
Signalen.
Der in Fig. 1 in Aufsicht dargestellte Halbleiterspeicher
umfaßt vier Gruppen 1, 2, 3, 4 von Speicherbänken. Jede Grup
pe von Speicherbänken umfaßt jeweils vier Speicherbänke. Die
Speicherbänke 11, . . ., 14 der Gruppe 1 werden von einem Spei
cherbankdekoder 31 angesteuert, die Speicherbänke 21, . . ., 24
der Gruppe 2 werden von einem Speicherbankdekoder 42 ange
steuert. Die Speicherbänke der Gruppen 1 und 3 bzw. 2 und 4
werden von den jeweiligen Speicherbankdekodern 31 bzw. 42
identisch angesteuert. Dies bedeutet, daß acht Speicherbank
paare adressierbar sind. Abweichend von der gezeigten Dar
stellung ist auch möglich, daß den Speicherbänken der Gruppen
3 und 4 eigene Speicherbankdekoder zugeordnet sind. Die Spei
cherbänke 31, 42 ihrerseits werden wiederum von einem Vorde
koder 5 angesteuert. Dem Vordekoder werden eingangsseitig ein
Freigabesignal EN zugeführt sowie drei Adreßsignale ADR0,
ADR1, ADR2. Die drei Adreßsignale dienen zur eindeutigen Aus
wahl einer der acht Speicherbänke 11, . . ., 14, 21, . . ., 24.
Das Freigabesignal EN wird chipintern erzeugt und dient der
zeitgerechten Aktivierung der Speicherbänke. Das Freigabesi
gnal EN gibt an, daß die angelegte Adresse gültig ist. Die
Adreßsignale werden von außen an den Chip angelegt. Eine
Speicherzelle wird durch eine Adresse identifiziert. Je nach
Organisation des Speichers werden eine einzige oder mehrere
Speicherzellen, ein sogenanntes Speicherwort, durch eine
Adresse gleichzeitig ausgewählt. Die Adresse besteht aus ei
ner Vielzahl von Adreßbits, wobei die Adreßbits ADR0, ADR1,
ADR2 beispielsweise die höchstwertigen Adreßbits sind. Das
Layout der Speicherbank 31 geht durch Spiegelung an der Sym
metrieachse 6 in das Layout der Speicherbank 41 über. Die
Speicherbänke 41, 42 sind daher bezüglich der Symmetrieachse
6 symmetrisch. Unter dem Layout werden dabei die geometri
schen Strukturen im Silizium des den integrierten Halbleiter
speicher tragenden Chips verstanden, die den Dekodern 31, 42
zuordenbar sind und die im wesentlichen die Schaltungen zur
Realisierung der Dekoder 31, 42 enthalten.
Wie in Fig. 2 detaillierter dargestellt, umfaßt der Spei
cherbankdekoder 31 jeweilige Teildekoder 311, . . ., 314; der
Speicherbankdekoder 42 umfaßt jeweilige Teildekoder 421, . . .,
424. Den Teildekodern des Dekoders 31 werden jeweils die
gleichen Signale zugeführt, die vom Vordekoder 5 erzeugt wor
den sind. Jeder der Teildekoder des Speicherbankdekoders 31
empfängt ein Freigabesignal EN1 sowie Adreßsignale ADR11,
ADR01. Die Teildekoder 311, . . ., 314 aktivieren jeweils bei
einer unterschiedlichen Kombination der Zustände der Adreßsi
gnale ADR11, ADR01 ein Ausgangssignal, welches einer jeweils
zugeordneten Speicherbank 11, . . ., 14 zugeführt wird. In ent
sprechender Weise werden den Teildekodern des Speicherbankde
koders 42 je ein Freigabesignal EN2 sowie Adreßsignale ADR12,
ADR02 zugeführt. Die dem Speicherbankdekoder 42 zugeführten
Signale ADR12, ADR0 sind zu den dem Speicherbankdekoder 31
zugeführten Signalen ADR11, ADR01 invertiert. Die Freigabesi
gnale EN1, EN2 im Ausführungsbeispiel sind wie in Fig. 4
dargestellt Pulse, wobei Pulse nur alternativ zwischen den
Signalen EN1, EN2 auftreten. Im allgemeinen treten die Pulse
je nach Aktivierung der Adressen asynchron auf. Außerdem ge
hen die Layoutstrukturen der Schaltungen der jeweiligen Teil
dekoder des Speicherbankdekoders 42 durch Achsenspiegelung an
der Symmetrieachse 6 aus den jeweiligen Layoutstrukturen der
Teildekoder des Speicherbankdekoders 31 hervor. Die Spiege
lachse 6 liegt zwischen den Speicherbankdekodern 31, 42. Bei
symmetrischer Anordnung der Schaltungsteile auf dem Halblei
terchip liegt die Spiegelachse 6 in der Chipmitte. Für den
Entwurf der gesamten Speicherbankdekodierung des Halbleiter
speichers braucht nur das Layout der Dekoderelemente 311,
. . ., 314 entworfen werden, das Layout der Elemente 421, . . .,
424 ergibt sich durch bloße Spiegelung. Weiterhin vorteilhaft
ist, daß die Speicherbankdekodierung "dezentral" erfolgt. Die
einer Speicherbank zugeordneten Speicherbankdekoder bzw.
Speicherbankdekoderelemente können auf dem Speicherchip in
unmittelbarer räumlicher Nähe zur jeweiligen Speicherbank an
geordnet werden. Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die Speicher
bankgruppen 1, 2, 3, 4 an den jeweiligen Ecken des rechteck
förmigen Halbleiterchips 7 angeordnet. Die Speicherbankdeko
der 31, 42 sind in der Nähe der innen liegenden Enden der
Speicherbänke 11, . . ., 14, 21, . . ., 24 angeordnet. Vorteil
hafterweise ist zusätzlich auch das Layout der Speicherbänke
der Gruppe 1 bezüglich des Layouts der Speicherbänke der
Gruppe 2 spiegelsymmetrisch zur Achse 6 ausgeführt.
Der Vordekoder 5 erzeugt aus dem Freigabesignal EN sowie den
Adreßsignalen ADR0, ADR1, ADR2 die Ausgangssignale EN1,
ADR11, ADR01 für den Speicherbankdekoder 31 sowie die Aus
gangssignale EN2, ADR12, ADR02 für den Speicherbankdekoder
42. Auf Seite des Speicherbankdekoders 31 weist der Vordeko
der 5 UND-Gatter 51, 52, 53 auf, die jeweils eines der Adreß
signale EN1, ADR11 bzw. ADR01 erzeugen. An einem Eingang der
UND-Gatter 51, 52, 53 wird je eines der Eingangssignale EN,
ADR1 bzw. ADR0 zugeführt. Der andere Eingang der UND-Gatter
51, 52, 53 ist mit dem über einen Inverter 54 invertierten
Adreßsignal ADR2 beschaltet. Auf Seite des Speicherbankdeko
ders 42 sind entsprechende UND-Gatter 55, 56, 57 vorgesehen,
die die Ausgangssignale EN2, ADR12, ADR02 erzeugen. Diese
UND-Gatter sind gegenüber den UND-Gattern 51, 52, 53 insoweit
unterschiedlich beschaltet, daß die Adreßsignale, einerseits
ADR0, ADR1 und andererseits ADR2, den Gattern 55, 56, 57 in
vertiert zugeführt werden. Dies bedeutet, daß den Gattern 55,
56, 57 das Adreßsignal ADR2 nicht invertiert zugeführt wird,
während die Adreßsignale ADR0, ADR1 invertiert zugeführt wer
den.
Durch die beschriebene Ausführung der Speicherbankdekodierung
ergibt sich ein fortlaufender Adreßraum der Speicherzellen in
den Speicherbänken. Dies bedeutet beispielsweise, daß der
Adreßbereich der Speicherzellen der Speicherbank 11 unmittel
bar an den Adreßbereich der Speicherzellen der Speicherbank
12 anschließt. Außerdem schließt der Adreßbereich der Spei
cherzellen der Speicherbank 21 unmittelbar ohne dazwischen
liegende andere Adressen an den Adreßbereich der Speicherzel
len der Speicherbank 14 an. Die jeweiligen Adressen der Spei
cherzellen werden dabei gebildet von den Adreßbits ADR2,
ADR1, ADR0 als höchstwertige Bits und entsprechend niedriger
wertige Bits, so daß je eine der Speicherzellen der Speicher
bänke eindeutig adressierbar ist. Diese niedrigerwertigen
Adreßbits sind für die Speicherzellen aller Speicherbänke 11,
14, 21, . . ., 24 die gleichen.
Der in Fig. 3 dargestellte Detailausschnitt zeigt die Umge
bung der Speicherbank 12. Diese enthält eine Vielzahl von ma
trixartig angeordneten Speicherzellen, von denen die Spei
cherzellen 121, 122 dargestellt sind. Jede Speicherzelle um
faßt einen Speicherkondensator und einen Zugangstransistor.
Auf eine Speicherzelle wird zugegriffen, indem der Zugang
stransistor leitend geschaltet wird. Hierzu dient eine jewei
lige Wortleitung WL1 bzw. WL2. Die Wortleitungen WL1, WL2
sind zeilenweise angeordnet und werden von einem Zeilenadreß
dekoder 123 aktiviert und deaktiviert. Spaltenweise sind die
Speicherzellen über den Leitungspfad des jeweiligen Zugang
stransistors an eine Bitleitung BL1 angeschlossen. Benachbar
te Bitleitungen BL1, BL2 sind an einen Leseverstärker 124 an
geschlossen, der zur Verstärkung der aus einer Speicherzelle
ausgelesenen Information dient. Eine der Speicherzellen wird
ausgewählt, indem die jeweilige Wortleitung, an die die Spei
cherzelle angeschlossen ist, und der jeweilige Leseverstärker
aktiviert werden. An eine Bitleitung sind jeweils Speicher
zellen, die einer Spalte zugeordnet sind, angeschlossen, an
eine Wortleitung sind jeweils Speicherzellen, die einer Zeile
zugeordnet sind, angeschlossen. Es ist zweckmäßig, daß unmit
telbar benachbart angeordnete Speicherbänke, z. B. Speicher
bänke 12 und 13, die Leseverstärker, z. B. 124, gemeinsam be
nutzen. Eine Speicherbank ist dadurch charakterisiert, daß
nur eine Wortleitung und daher nur eine Speicherzelle oder
ein Speicherwort gleichzeitig adressierbar ist.
Die Speicherbank 12 wird durch den Ausgang 315 des Deko
derelements 312 des Speicherbankdekoders 31 aktiviert. Dies
bedeutet, daß durch den Ausgang 315 des Dekoderelements 312
die Funktionseinheiten der Speicherbank 12 aktiv und nicht
aktiv geschaltet werden können. Der Ausgang 315 wird hierzu
dem Zeilenadreßdekoder 123 zugeführt. Darüber hinaus wird
durch den Ausgang 315 eine Zeitsteuerschaltung 125 angesteu
ert, durch die der Leseverstärker in Abhängigkeit von der
Zeilenadressierung aktiviert und deaktiviert wird, sowie ein
Redundanzdekoder 126, durch den defekte Speicherzellen der
Speicherbank 12 mit Redundanzzellen ersetzt werden. Das Deko
derelement 312 des Speicherbankdekoders 31 ist so ausgeführt,
daß nur bei einer bestimmten Kombination von Eingangssignalen
EN1, ADR11, ADR01 der Ausgang 315 aktiviert wird. Das Deko
derelement 312 wird bei der Kombination EN1 = 1, ADR11 = 0,
ADR01 = 1 aktiviert. Hierzu weist das Dekoderelement 312 ein
UND-Gatter 316 auf sowie einen Inverter 317, durch den das
Adreßsignal ADR11 dem UND-Gatter 316 invertiert zugeführt
wird. Die Adreßeingänge des Zeilendekoders 123 sind mit übri
gen Adreßsignalen ADRX belegt, die nicht zur Speicherbankde
kodierung (wie ADR0, . . ., ADR2) und nicht zur Spaltenadreßde
kodierung verwendet werden. Die Adreßsignale ADRX werden auch
den zum Zeilendekoder 123 entsprechenden Zeilendekodern der
anderen Speicherbänke zugeführt. Die Gruppe 1 von Speicher
bänken umfaßt 4 (22) Speicherbänke 11, . . ., 14. Der Speicher
bankdekoder 31 umfaßt daher 4 (22) Dekoderelemente 311, . . .,
314. Zur Auswahl zwischen diesen Dekoderelementen dienen die
Adreßsignale ADR11, ADR01 bzw. die Adreßsignale ADR0, ADR1,
die dem Vordekoder 5 zugeführt werden. Insgesamt sind 2 (21)
Speicherbankdekoder 31, 42 auf dem Chip vorhanden. Zwischen
den Adreßdekodern 31, 32 wird mittels des Adreßsignals ADR2,
das dem Vordekoder 5 zugeführt wird, umgeschaltet. Jedes der
Dekoderelemente 311, . . ., 314 ist so ausgeführt, daß dessen
Ausgangssignal nur bei einer einzigen der möglichen Kombina
tionen seiner Eingangsadreßsignale ADR11, ADR01 aktiviert
wird.
Claims (8)
1. Halbleiterspeicher umfassend:
- - eine Anzahl von Speicherbänken (11, . . ., 14, 21, . . ., 24), die jeweils umfassen:
- - ein Speicherzellenfeld, in dem eine Vielzahl von Spei cherzellen (121, 122) matrixartig angeordnet ist,
- - einen Adreßdekoder (123) zur Auswahl einer Zeile oder ei ner Spalte der Matrix von Speicherzellen,
- - Mittel zur Zuführung einer eine Anzahl von Adreßbits (ADR0, ADR1, ADR2, ADRX) umfassenden Adresse, durch die eine Zeile oder Spalte einer der Speicherzellen durch Ansteuerung der Adreßdekoder (123) auswählbar ist,
- - einen einer ersten Gruppe von Speicherbänken (11, . . ., 14) zugeordneten ersten Speicherbankdekoder (31), durch den ausgangsseitig für jede Speicherbank der ersten Gruppe je ein Bankauswahlsignal erzeugbar ist, so daß eine der Spei cherbänke (11, . . ., 14) der ersten Gruppe durch Aktivierung des jeweiligen Bankauswahlsignals des ersten Speicherbank dekoders (31) auswählbar ist,
- - einen einer zweiten Gruppe von Speicherbänken (21, . . ., 24) zugeordneten zweiten Speicherbankdekoder (42), der ein ge genüber dem ersten Speicherbankdekoder achsenspiegelsymme trisches Layout aufweist und durch den ausgangsseitig für jede Speicherbank der zweiten Gruppe je ein Bankauswahlsi gnal erzeugbar ist, so daß eine der Speicherbänke (21, . . ., 24) der zweiten Gruppe durch Aktivierung des jeweiligen Bankauswahlsignals des zweiten Speicherbankdekoders (42) auswählbar ist,
- - einen Vordekoder (5), der eine Logikschaltung (51, . . ., 59) enthält, der ausgangsseitig für den ersten Speicher bankdekoder (31) Adreßsignale (ADR11, ADR01) und für den zweiten Speicherbankdekoder (42) dazu komplementäre Adreß signale (ADR12, ADR02) erzeugt, die den jeweiligen Spei cherbankdekodern (31, 42) zugeführt werden, und dem ein gangsseitig ein Teil der Adreßbits (ADR0, ADR1, ADR2) zuge führt wird.
2. Halbleiterspeicher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Speicherbankdekoder (31, 42) zu einer Symmetrieachse (6)
achsensymmetrisch sind, die zwischen den Speicherbankdekodern
(31, 42) liegt.
3. Halbleiterspeicher nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Vordekoder (5) erste Logikschaltungselemente (52, 53)
enthält, durch die ausgangsseitig die Adreßsignale (ADR11,
ADR01) für den ersten Speicherbankdekoder (31) erzeugbar
sind, und zweite Logikschaltungselemente (56, 57), durch die
ausgangsseitig die Adreßsignale (ADR12, ADR02) für den zwei
ten Speicherbankdekoder (42) erzeugbar sind, daß den ersten
und zweiten Logikschaltungselementen (52, 53; 56, 57) ein
gangsseitig jeweils komplementäre Adreßbits zuführbar sind.
4. Halbleiterspeicher nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
den ein erster Teil der Adreßbits (ADR0, ADR1) den ersten Lo
gikschaltungselementen (52, 53) nichtinvertiert und den zwei
ten Logikschaltungselementen (56, 57) invertiert zuführbar
ist und daß ein zweiter Teil der Adreßbits (ADR2) den ersten
Logikschaltungselementen (52, 53) invertiert und den zweiten
Logikschaltungselementen (56, 57) nichtinvertiert zuführbar
ist.
5. Halbleiterspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
durch den Vordekoder (5) ein erstes Freigabesignal (EN1) und
ein zweites Freigabesignal (EN2) erzeugbar ist, das dem er
sten bzw. dem zweiten Speicherbankdekoder (31, 42) zuführbar
ist, und daß das erste und das zweite Freigabesignal (EN1,
EN2) nicht gleichzeitig aktive Impulse aufweisen.
6. Halbleiterspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein weiterer Teil der Adreßbits (ADRX) den Adreßdekodern
(123) der Speicherbänke (12) zuführbar ist, so daß die Adres
sen der Speicherzellen (121, 122) unmittelbar benachbarter
Speicherbänke unmittelbar aufeinanderfolgend sind.
7. Halbleiterspeicher nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Anzahl von 2m verschiedenen Speicherbänken vorgesehen
ist, der erste Teil (ADR0, ADR1) der Adreßbits n verschiedene
Adreßbits aufweist, der zweite Teil (ADR2) der Adreßbits k
verschiedene Adreßbits, daß der Halbleiterspeicher 2k Spei
cherbankdekoder (31, 42) aufweist, daß jeder Speicherbankde
koder 2n Speicherbankdekoderelemente (311, 312, 313, 314;
421, 422, 423, 424) aufweist, daß das Ausgangssignal eines
der Speicherbankdekoderelemente eines der Speicherbankdekoder
dann aktiviert wird, wenn eine bestimmte von 2n möglichen
Kombinationen von Zuständen der dem jeweiligen Speicherbank
dekoder zugeführten Adreßbits vorliegt, und daß jeder der
Speicherbankdekoderelemente eines Speicherbankdekoders bei
einer verschiedenen Kombination aktivierbar ist.
8. Halbleiterspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die einem der Speicherbankdekoder (31, 42) zugeordneten Spei
cherbänke (11, . . ., 14; 21, . . ., 24) einem randseitigen Ende
der Speicherbänke gegenüber liegen.
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