DE199068C - - Google Patents
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- DE199068C DE199068C DENDAT199068D DE199068DA DE199068C DE 199068 C DE199068 C DE 199068C DE NDAT199068 D DENDAT199068 D DE NDAT199068D DE 199068D A DE199068D A DE 199068DA DE 199068 C DE199068 C DE 199068C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C47/00—Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines
- E21C47/02—Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines for coal, brown coal, or the like
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Shovels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
''-'M 199068 KLASSE 5 δ. GRUPPE
E.WISCHOW in LÜBECK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1907 ab.
Es sind mit Vorschub gegen den Stoß arbeitende Abbauvorrichtungen iür Tagebaue,
insbesondere im Braunkohlenbergbau, bekannt, bei denen auf der Abbausohle ein Wagen
läuft, an dem sich eine starre Laufbahn für ein Schneidwerkzeug befindet. Die starre
Laufbahn ist entweder gelenkig gelagert und wird, um den Vorschub zu erzielen, geneigt,
oder wird parallel gegen den Abbaustoß vorgeschoben. Unter den verschiedenen Aus-.
.. führungsformen, die sich hierdurch ergeben, gibt es auch solche Abbauvorrichtungen, bei
denen ein auf einem Schlitten gelagertes umlaufendes oder feststehendes pflugscharartiges
Werkzeug an einer starren, gegen den Abbaustoß vorgeschobenen Laufbahn auf und ab
bewegt wird.
Demgegenüber besteht die Erfindung nun darin, daß auch das auf dem Schlitten umlaufende
oder schabend wirkende Schneidwerkzeug eine selbständige Vorschubbewegung gegen den Abbaustoß ausführt, indem es etwa senkrecht
zur starren Laufbahn oder zum Stoß zwangsweise verstellt wird. Die Laufbahn
wird mit dem auf der Abbausohle laufenden Wagen im allgemeinen fest verbunden sein.
Eine gewisse gelenkige Lagerung ist jedoch, besonders bei Anwendung zweier auf zwei
verschiedenen Abbausohlen laufender Wagen als Träger der starren Laufbahn, nicht ausgeschlossen.
Es wird durch die Übertragung der Vorschubbewegung an das Werkzeug erreicht, daß der Stoß einen immer gleichbleibenden
Böschungswinkel behält, und daß das Schneidwerkzeug an beliebigen Stellen des Stoßes angesetzt werden kann. Auch gegenüber
dem bekannten Parallelvorschub der starren Laufbahn hat diese Einrichtung manche
Vorzüge; insbesondere kann ein umlaufendes Werkzeug bei eigener zwangsweiser Vorschubbewegung
an jeder gewünschten Stelle tief in den Stoß eindringen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht. Der Wagen 1
ist auf vier Drehgestellen 2 gelagert. Die Drehgestelle laufen zu zweien auf zwei auf
der Grubensohle verlegten Gleisen. Der Wagen trägt die üblichen Fördervorrichtungen,
nämlich eine Eimerkette 3 und eine Förderrinne 4. Die letztere fördert durch einen
Trichter 5 in die Wagen 6 einer Feldbahn. Außerdem trägt der Wagen 1 die starre Laufbahn
7 mit Hilfe einer starren Fachwerkkonstruktion.
Auf der Laufbahn 7 fährt ein Schlitten 8, der auf jeder Seite außerhalb der Laufbahn 7
eine zu der Laufbahn 7 und dem Arbeitsstoß senkrecht gerichtete Welle 9 trägt. Am vorderen
Ende jeder Welle 9 ist ein Fräskopf 10, eine Scheibe mit auf der Fläche eingesetzten
Messern, aufgekeilt. Beide Wellen werden von einer auf dem Schlitten 8 mitgeführten
Kraftmaschine, z. B. einem Elektromotor, gedreht. Die Wellen 9 sind mit ihren Lagern
an quer zur Laufbahn 7 gerichteten Führungen Ii verschieblich, so daß die Fräsköpfe
10 von der Laufbahn 7 weg und gegen den Gebirgsstoß bewegt werden können. Der
Vorschub wird von einem besonderen, kleinen
,10 Motor bewirkt, der auf dem Schlitten 8 aufgestellt ist und dessen Steuerung vom Wagen 1
aus erfolgt. Jedoch könnte der Vorschub auch durch Einschalten einer Kupplung von
dem Antriebsmotor der Fräserwelle aus erfolgen.
Das Gestell des Schlittens 8 ist so angeordnet, daß er auf der Laufbahn 7 bis über
den vorderen Turas 12 der Eimerkette 3 fahren kann. Die Fräser 10 können daher den Stoß
bis auf die Abbausohle abarbeiten. Die Vorrichtung arbeitet in der bekannten Weise so,
daß die Fräser auf eine bestimmte Schnitttiefe eingestellt und am Stoß, aufwärts oder
abwärts bewegt werden. Nach jeder Auf- und Abwärtsbewegung wird der Wagen 1 um
eine Arbeitsbreite verschoben. Ist die ganze Fläche des Stoßes abgearbeitet, so werden
die Fräser von neuem eingestellt. Man kann bei dieser Anordnung auch einen wagerechten
oder geneigten Streifen für sich aus dem Stoß herausnehmen oder an einer bestimmten Stelle
größere öffnungen bohren, um etwa eingesprengte, schlechte Mittel für sich abzubauen.
Der selbständige, nicht von der Laufbahn 7 herbeigeführte Vorschub der Fräser 10 kann
in verschiedener Weise ausgeführt werden. Es können z. B. auch die Wellen 9 in ihrer
Längsrichtung verschiebbar sein. Auch die Gestaltung des Schlittens 8 und der Laufbahn 7
für den Zweck der'Herabführung der Fräser bis in die untere Ecke des Stoßes kann anders
ausgeführt werden, als dargestellt ist.
Die verwendeten Schneidwerkzeuge sind gleichfalls verschiedener Gestaltung fähig. Es
ist nicht erforderlich, daß es umlaufende Werkzeuge sind, sondern es können auch
pflugscharartige Werkzeuge verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mit Vorschub gegen den Stoß arbeitende Abbauvorrichtung für Tagebaue, besonders im Braunkohlenbergbau, mit auf der Abbausohle laufendem Wagen und am Wagen gelagerter starrer Laufbahn, a.n der ein auf einem Schlitten gelagertes Schneidwerkzeug am Abbaustoß auf und ab bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerkzeug (10) auf dem Schlitten (8) selbständig ohne die starre Laufbahn (7) gegen den Abbaustoß vorgeschoben werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199068C true DE199068C (de) |
Family
ID=461814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199068D Active DE199068C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199068C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6870702B2 (en) * | 2001-09-13 | 2005-03-22 | Funai Electric Co., Ltd. | Height adjusting mechanism for a tape guide pin and tape device |
-
0
- DE DENDAT199068D patent/DE199068C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6870702B2 (en) * | 2001-09-13 | 2005-03-22 | Funai Electric Co., Ltd. | Height adjusting mechanism for a tape guide pin and tape device |
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