DE19905717A1 - Verbindungselement - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement zur Herstellung von elektrischen Verbindungen zwischen elektrischen Bauteilen, insbesondere Relais oder Sicherungen, und Anschlußleitungen in Kraftfahrzeugen, das als einstückiges Stanz-/Biegeteil ausgebildet ist und wenigstens eine Klemmaufnahme für ein elektrisches Bauteil sowie wenigstens einen mit zumindest einer Anschlußleitung verbindbaren Trägerabschnitt für die Klemmaufnahme umfaßt, wobei der Abstand zwischen den einander zugewandten Innenseiten von die Klemmaufnahme bildenden Klemmarmen im Bereich eines gemeinsamen Basisabschnitts kleiner ist als in einem näher an den freien Enden der Klemmarme gelegenen Aufnahmebereich. Die Erfindung betrifft außerdem eine Verbindungsanordnung aus einem derartigen Verbindungselement und einem Anschlußelement sowie ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Verbindungsanordnung.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement zur Herstellung von elektri
schen Verbindungen zwischen elektrischen Bauteilen, insbesondere Relais
oder Sicherungen, und Anschlußleitungen in Kraftfahrzeugen.
Derartige Verbindungselemente dienen beispielsweise in Kraftfahrzeugen
dazu, einzelne Sicherungen oder mehrere Anschlüsse aufweisende Siche
rungseinheiten an Sicherungskästen mit Anschlußleitungen zu verbinden,
die entweder in Form von Kabeln bzw. Drähten oder in Form von auf Lei
terplatten bzw. Platinen gedruckten Leiterplatten vorliegen.
Es ist das der Erfindung zugrundeliegende Problem (Aufgabe), eine mög
lichst einfache und mit einem möglichst geringen Materialverbrauch ver
bundene Möglichkeit zur Verbindung von elektrischen Bauteilen und An
schlußleitungen zu schaffen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1
und insbesondere dadurch, daß das Verbindungselement als einstückiges
Stanz-/Biegeteil ausgebildet ist und wenigstens eine Klemmaufnahme für
ein elektrisches Bauteil sowie wenigstens einen mit zumindest einer An
schlußleitung verbindbaren Trägerabschnitt für die Klemmaufnahme
umfaßt, wobei der Abstand zwischen den einander zugewandten Innen
seiten von die Klemmaufnahme bildenden Klemmarmen im Bereich eines
gemeinsamen Basisabschnitts kleiner ist als in einem näher an den freien
Enden der Klemmarme gelegenen Aufnahmebereich.
Bei dem erfindungsgemäßen Verbindungselement können in den Aufnah
mebereich zwischen den Klemmarmen der Klemmaufnahme Kontaktan
schlüsse der elektrischen Bauteile gesteckt werden, während der Träger
abschnitt für die elektrische Kontaktierung mit der jeweiligen Anschluß
leitung sorgt. Die Ausführung als Stanz-/Biegeteil ermöglicht eine einfa
che und schnelle automatisierte Herstellung des Verbindungselementes.
Das Vorsehen eines im Vergleich zu den Verhältnissen am Aufnahmebe
reich kleinen Abstandes zwischen den Klemmarmen im Bereich des ge
meinsamen Basisabschnitts ermöglicht es, die Klemmarme eng beieinan
derliegend aus dem Ausgangsmaterial auszustanzen, so daß wenig Mate
rial benötigt wird. Der für die Aufnahme der Kontaktanschlüsse der elek
trischen Bauteile erforderliche größere Abstand im Aufnahmebereich kann
durch entsprechende Formgebung der Klemmarme im Anschluß an den
Stanzvorgang erhalten werden. Besonders vorteilhaft ist die Erfindung,
wenn viele Verbindungselemente aus einem Endlosmaterialstreifen ausge
stanzt werden, da pro Längeneinheit eine größere Anzahl von Verbindungs
elementen erhalten werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Basis
abschnitt als beidseitig etwa senkrecht von dem einen Klemmarm abge
hender Verbindungsstreifen ausgebildet, der an seinen freien Enden je
weils einen von zwei zusammen den anderen Klemmarm bildenden und
bevorzugt etwa senkrecht zum Verbindungsstreifen verlaufenden Armab
schnitten trägt.
Hierdurch wird es ermöglicht, die nach dem Stanzvorgang in einer Ebene
mit dem einen Klemmarm liegenden Armabschnitte des anderen Klemm
armes durch Umbiegen des Verbindungsstreifens um etwa 90° so um die
Längsachse des einen Klemmarmes zu schwenken, daß sie parallel neben
einander liegen und mit ihren Rändern einer Flachseite des einen Klemm
armes zugewandt sind. Für Anwendungen, in denen bestimmte Mindest
breiten des einen Klemmarmes sowie der Armabschnitte nicht unterschrit
ten werden sollen, kann durch das Vorsehen eines vergleichsweise kurzen
Verbindungsstreifens dafür gesorgt werden, daß die Armabschnitte nach
dem Stanzvorgang und vor dem Biegevorgang sich nahe am dazwischen
liegenden Klemmarm befinden. Auf diese Weise wird der Materialver
brauch minimiert und dafür gesorgt, daß nach dem Biegevorgang zwi
schen den beiden Klemmarmen der erfindungsgemäße kleine Abstand
vorhanden ist. Um trotz des geringen Klemmarm-Abstandes im Bereich
des Verbindungsstreifens den zur Aufnahme der jeweiligen Kontakte er
forderlichen größeren Aufnahmebereich zu erhalten, kann der eine
Klemmarm, von welchem der Verbindungsstreifen beidseitig ausgeht, ent
sprechend gebogen bzw. abgewinkelt werden, wobei bevorzugt für diesen
Klemmarm ein etwa S-förmiger Verlauf vorgesehen ist.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
der Trägerabschnitt als Trägerstreifen ausgebildet, wobei von wenigstens
einem Streifenrand eine Vielzahl von vorzugsweise gleichmäßig beabstan
deten Klemmaufnahmen bevorzugt jeweils etwa senkrecht zur Streifen
längsachse abstehen.
Auf diese Weise können mit nur einem Verbindungselement gleichzeitig
mehrere Kontakte eines elektrischen Bauteils mit dem Trägerstreifen ver
bunden werden. Ein besonderer Vorteil dieser Variante des erfindungsge
mäßen Verbindungselementes besteht darin, daß es als Endlosstreifen
herstellbar ist, der zu einer Vorratsrolle gewickelt und somit auf besonders
einfache Weise gelagert und transportiert werden kann. Zur Herstellung
der elektrischen Verbindungen kann dann ein Verbindungselement mit
der erforderlichen Länge bzw. der erforderlichen Anzahl von Klemmauf
nahmen von der Vorratsrolle abgewickelt und abgeschnitten werden.
Ein mehrere Klemmaufnahmen aufweisendes erfindungsgemäßes Verbin
dungselement wird auch als Female Terminal Busbar, d. h. als streifen
förmiger Steckanschluß-Bus bezeichnet, bei dem die Stromverteilung an
bzw. von den einzelnen Klemmaufnahmen über den gemeinsamen Träger
streifen erfolgt.
Der Trägerstreifen kann mit einem separaten Anschlußelement in Eingriff
gebracht werden, welches zur elektrischen Verbindung mit beispielsweise
in Form von Kabeln oder Drähten vorliegenden Anschlußleitungen dient.
Das Anschlußelement kann ebenfalls als einstückiges Stanz-/Biegeteil
ausgebildet sein und beispielsweise durch einen Clinchvorgang mit dem
Trägerstreifen verbunden werden. Auf diese Weise wird eine erfindungs
gemäße Verbindungsanordnung geschaffen, bei welcher das Verbindungs
element für den Kontakt zum elektrischen Bauteil und das mit dem Trä
gerstreifen verbundene Anschlußelement für den Kontakt mit der oder den
Anschlußleitungen sorgt, und durch welche die der Erfindung zugrunde
liegende Aufgabe ebenfalls gelöst wird.
Bevorzugt ist das Anschlußelement derart ausgebildet, daß es eine etwa
parallel zum Trägerstreifen des Verbindungselementes verlaufende Ab
gangsrichtung für die Anschlußleitung oder Anschlußleitungen festlegt.
Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine niedrige Bauweise ermöglicht.
Das Anschlußelement kann in Form eines Endlosstreifens mit einer sich
in Längsrichtung wiederholenden Grundstruktur hergestellt werden, so
daß es auf einfache Weise zu einer Vorratsrolle gewickelt, gelagert und
transportiert werden kann.
Auf diese Weise wird ein ebenfalls die der Erfindung zugrundeliegende
Aufgabe lösendes Verfahren zur Herstellung einer Verbindungsanordnung
geschaffen, bei dem jeweils von einer aus einem Endlosstreifen gebildeten
Vorratsrolle ein Verbindungselement und ein Anschlußelement mit der
gewünschten Länge abgeschnitten wird und ein Koppelstreifen des An
schlußelementes sowie ein Trägerstreifen des Verbindungselementes mit
einander in Eingriff gebracht werden.
Auf einfache und schnelle Weise können in einer bevorzugten Ausführung
des Verfahrens sowohl die Schneidevorgänge als auch die Verbindung von
Anschlußelement und Verbindungselement automatisch und an einer ein
zigen Maschine durchgeführt werden. Vorzugsweise erfolgen die z. B. in
einem Formpreß- oder Clinchvorgang hergestellte Verbindung zwischen
Anschlußelement und Verbindungselement sowie die z. B. in einem
Quetsch- oder Crimpvorgang hergestellte Verbindung zwischen An
schlußleitung und Anschlußelement im wesentlichen gleichzeitig.
Anstelle eines mit dem Trägerstreifen in Eingriff bringbaren Anschlußele
mentes kann erfindungsgemäß auch vorgesehen sein, den Trägerstreifen
mit einer gedruckte Leiterbahnen aufweisenden Platine z. B. eines Siche
rungskastens zu verbinden, um beispielsweise in die Klemmaufnahmen
des Verbindungselementes steckbare Sicherungen an eine oder mehrere
Leiterbahnen anzuschließen.
Hierzu können in den Trägerstreifen bevorzugt jeweils im Bereich einer
Klemmaufnahme Aussparungen mit einem bevorzugt etwa rechteckigen
Umriß gestanzt sein, in die jeweils ein einer Klemmaufnahme zugeordne
ter Kontaktvorsprung hineinragt. Ein auf diese Weise mit Aussparungen
versehener Trägerstreifen kann immer noch mit einem Anschlußelement
in Eingriff gebracht werden, wie es vorstehend erläutert wurde. Zusätzlich
besteht jedoch die vorteilhafte Möglichkeit, alle Bereiche des Trägerstrei
fens mit Ausnahme der Abschnitte, von dem die Kontaktvorsprünge und
die Klemmaufnahmen abstehen, wegzuschneiden. Das Verbindungsele
ment kann dann mit den Kontaktvorsprüngen in entsprechende Öffnun
gen der Platine gesteckt und verlötet werden, so daß zwischen den Leiter
bahnen auf der Platine und den Klemmaufnahmen elektrische Verbindun
gen über den verbliebenen, im folgenden auch als Hauptstreifen bezeich
neten Teil des Trägerstreifens bestehen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kontaktvorsprünge in einem von ih
rem freien Ende entfernten Bereich mit einer Erweiterung versehen sind.
Diese Erweiterung kann so ausgeführt sein, daß das auf eine Platine ge
steckte Verbindungselement mit den Erweiterungen auf der Platine auf
liegt. Wenn gemäß einer bevorzugten Variante die Kontaktvorsprünge von
dem einen und die Klemmaufnahmen von dem gegenüberliegenden Strei
fenrand des verbliebenen Hauptstreifens abstehen, dann bildet der Haupt
streifen zwischen den Erweiterungen der Kontaktvorsprünge Brücken,
unter denen Leiterbahnen hindurchgeführt werden können, deren Kon
taktierung mit dem Verbindungselement nicht erwünscht ist.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen, der Beschreibung sowie der Zeichnung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die
Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Verbindungselement gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung nach dem Stanz- und vor
dem Biegevorgang,
Fig. 2 eine verkleinerte Seitenansicht des Verbindungselementes
von Fig. 1 im Endzustand;
Fig. 3 eine Schrägansicht des Verbindungselementes von Fig. 2,
Fig. 4 eine Verbindungsanordnung aus einem Verbindungsele
ment und einem Anschlußelement gemäß einer Ausfüh
rungsform der Erfindung,
Fig. 5 eine Verbindungsanordnung entsprechend Fig. 4 mit jeweils
teilweise dargestellten und durchtrennten Endlosstreifen,
Fig. 6 ein Verbindungselement gemäß einer weiteren Ausfüh
rungsform der Erfindung,
Fig. 7 eine andere Ansicht des Verbindungselementes von Fig. 6,
Fig. 8 ein Verbindungselement gemäß einer weiteren Ausfüh
rungsform der Erfindung in einem an einer Leiterplatte an
gebrachten Zustand, und
Fig. 9 ein Beispiel für den Anschluß eines elektrischen Bauteils an
eine Leiterplatte mittels eines erfindungsgemäßen Verbin
dungselementes.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungs
elementes 10 im gestanzten und noch nicht gebogenen Zustand, in wel
chem es noch mit einem Herstellungsstreifen 60' verbunden ist. An einer
in Fig. 1 gestrichelt gezeichneten Trennlinie 29 kann das Verbindungsele
ment 10 vom Herstellungsstreifen 16' getrennt werden, um einzelne Ver
bindungselemente 10 zu erhalten, die in Fig. 2 und Fig. 3 dargestellt sind
und nachfolgend beschrieben werden. Das Stanzwerkzeug kann auch der
art ausgebildet sein, daß das Verbindungselement 10 vor dem Abtrennen
an einem der nachfolgend erläuterten Steckabschnitte 27 bzw. dem Kon
taktstift 23 mit dem Herstellungsstreifen 16' verbunden ist.
Das Verbindungselement 10 kann durch Abtrennen von einem eine Viel
zahl von Klemmaufnahmen aufweisenden Endlosstreifen erhalten werden,
wie er z. B. nachfolgend in Verbindung mit den Fig. 4 und 5 oder mit den
Fig. 6 und 7 beschrieben wird.
Das Verbindungselement 10 umfaßt einen streifenförmigen rechteckigen
Klemmarm 20 sowie zwei streifenförmige Klemmarmabschnitte 18a und
18b, die zusammen im zurechtgebogenen Zustand des Verbindungsele
mentes 10 einen weiteren Klemmarm 18 bilden, der zusammen mit dem
Klemmarm 20 eine Klemmaufnahme des Verbindungselementes 10 für
elektrische Kontakte von elektrischen Bauteilen, beispielsweise Sicherun
gen, bildet.
Der Klemmarm 20 und die Klemmarmabschnitte 18a, 18b sind an einem
gemeinsamen Verbindungsstreifen 22 angebracht, von dem aus sie sich
jeweils senkrecht erstrecken. Der Abstand a' zwischen dem Klemmarm 20
und den beiden Klemmarmabschnitten 18a, 18b ist jeweils kleiner als die
Breite des Klemmarmes 20 und geringfügig größer als die Breite der
Klemmarmabschnitte 18a, 18b. Der Abstand a' kann auch kleiner als die
Breite der Klemmarmabschnitte 18a, 18b gewählt werden.
An ihren freien Enden sind die Klemmarmabschnitte 18a, 18b jeweils mit
einer Abschrägung 19 versehen, der eine Erweiterung 21 vorgelagert ist,
von der aus die Entfernung zum Klemmarm 20 kleiner als der Abstand a'
im Bereich des einen Basisabschnitt des Verbindungselementes 10 dar
stellenden Verbindungsstreifens 22 ist.
In die andere Richtung erstrecken sich ausgehend vom Verbindungsstrei
fen 22 jeweils eine Verlängerung der Klemmarmabschnitte 18a, 18b bil
dende und mit auf ihren einander zugewandten Schmalseiten mit Wider
haken 25 versehene Steckabschnitte 27, wobei einer der Steckabschnitte
27 an seinem freien Ende einen Kontaktstift 23 trägt. Mit den Steckab
schnitten 27 kann das Verbindungselement 10 z. B. in ein Kunststoffge
häuse eingepreßt werden, während es mit dem dann aus einem derartigen
Gehäuse herausragenden Kontaktstift 23 in eine entsprechende Öffnung
z. B. in einer Leiterplatte bzw. Platine gesteckt und verlötet werden kann.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des vom Herstellungsstreifen 16' getrennten
Verbindungselementes 10 im Endzustand, in welchem zum einen die bei
den Klemmarmabschnitte 18a und 18b um etwa 90° um den Klemmarm
20 herum gebogen sind und zum anderen der Klemmarm 20 etwa in eine
S-Form gebogen ist.
Insbesondere in der perspektivischen Schrägansicht von Fig. 3 ist zu er
kennen, daß im Endzustand die beiden Klemmarmabschnitte 18a und
18b etwa parallel zueinander verlaufen und mit ihren die Erweiterungen
21 aufweisenden Schmalseiten der inneren Flachseite des Klemmarmes
20 zugewandt sind.
Fig. 2 zeigt, daß der von den beiden Klemmarmabschnitten 18a, 18b ge
bildete Klemmarm 18 des erfindungsgemäßen Verbindungselementes 10
gerade verläuft, während durch die S-Form des anderen Klemmarmes 20
eine Klemmaufnahme 14 mit Bereichen unterschiedlicher Breite geschaf
fen wird.
Im in Fig. 2 mit a bezeichneten Bereich nahe am Verbindungsstreifen 22
ist der Abstand zwischen den einander zugewandten Innenseiten der
Klemmarme 18 und 20 vergleichsweise gering, wobei dieser Abstand
durch den durch das Stanzwerkzeug festgelegten Abstand a' (vgl. Fig. 1)
sowie durch den beim Biegen des Verbindungselementes 10 festgelegten
Verlaufs des Verbindungsstreifens 22 zwischen dem Klemmarm 20 und
den Klemmarmabschnitten 18a, 18b bestimmt ist.
Ausgehend vom Verbindungsstreifen 22 verläuft der Klemmarm 20 gerad
linig vom anderen Klemmarm 18 weg bis zu einem ersten Übergangsab
schnitt 26, an dem der Klemmarm 20 abgewinkelt ist. Vom ersten Über
gangsabschnitt 26 bis zu einem zweiten, zusammen mit dem anderen
Klemmarm 18 einen Klemmbereich 28 bildenden Übergangsabschnitt in
Höhe der Erweiterungen 21 verläuft der Klemmarm 20 geradlinig und
schräg auf den Klemmarm 18 zu. Vom Klemmbereich 28 bis zu seinem
freien Ende erstreckt sich der Klemmarm 20 wiederum geradlinig vom an
deren Klemmarm 18 weg, so daß er zusammen mit den abgeschrägten
freien Enden der Klemmarmabschnitte 18a, 18b eine V-förmige Aufnahme
bildet. Der lange Abschnitt des Klemmarmes 20 zwischen dem ersten
Übergangsabschnitt 26 und dem Klemmbereich 28 schließt mit dem ande
ren Klemmarm 18 einen kleineren Winkel ein als der Abschnitt des
Klemmarmes 20 zwischen dem Verbindungsstreifen 22 und dem ersten
Übergang 26, welcher mit dem Klemmarm 18 etwa den gleichen Winkel
einschließt wie der im Bereich des freien Endes die V-förmige Aufnahme
bildende Endabschnitt des Klemmarms 20.
Trotz des kleinen Abstands zwischen den beiden Klemmarmen 18, 20 im
Bereich a des Verbindungsstreifens 22, der in vorteilhafter Weise einen
materialsparenden kleinen Abstand a' im gestanzten und noch nicht ge
bogenen Zustand des Verbindungselementes 10 ermöglicht, wird durch
den in diesem Ausführungsbeispiel etwa S-förmig gebogenen Verlauf des
Klemmarmes 20 ein Aufnahmebereich 24 geschaffen, in welchem der Ab
stand zwischen den einander zugewandten Innenseiten der beiden Klem
marme 18, 20 größer als im Bereich a des Verbindungsstreifens 22 ist.
Von Vorteil ist die durch die Erfindung ermöglichte Materialeinsparung
insbesondere dann, wenn - wie im folgenden näher beschrieben - viele
Verbindungselemente 10 hintereinander aus einem Materialstreifen aus
gestanzt werden, dessen Längsachse senkrecht zu den Klemmarmen 18,
20, d. h. parallel zum Verbindungsstreifen 22 verläuft. Gegenüber Verbin
dungselementen 10, bei denen beide Klemmarme im gebogenen Endzu
stand gerade sowie parallel zueinander verlaufen und der Abstand zwi
schen den beiden Klemmarmen sowie deren Breite jeweils dem erfin
dungsgemäßen Verbindungselement 10 entsprechen würden, kann durch
die Erfindung mehr als 20% an Material eingespart werden.
Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Verbindungsanordnung, die ein Ver
bindungselement 10 und ein Anschlußelement 40 umfaßt. Sowohl das
Verbindungselement 10 als auch das Anschlußelement 40 sind aus einem
Endlosmaterialstreifen mit einer sich in Längsrichtung wiederholenden
Grundstruktur hergestellt.
Der Trägerabschnitt des Verbindungselementes 10 wird von einem Träger
streifen 16 gebildet, in welchem Positionierungslöcher 36 zur Ausrichtung
mit dem ebenfalls Positionierungslöcher aufweisenden Anschlußelement
40 vorgesehen sind. Eine Vielzahl von Klemmaufnahmen 14 steht wie die
Zinken eines Kammes von einem Seitenrand des Trägerstreifens 16 über
Stege 39 ab, die mit dem Verbindungsstreifen 22 der Klemmaufnahmen
14 verbunden sind. Anders als bei dem in Fig. 1 dargestellten Verbin
dungselement stellen die Stege 39 jeweils eine Verlängerung eines der
Klemmarmabschnitte dar, d. h. die Stege sind jeweils seitlich angebracht.
Das Anschlußelement 40 umfaßt einen Koppelstreifen 44 zur Verbindung
mit dem Trägerstreifen 16 und einen Anschlußstreifen 42 zum Anschluß
an nicht dargestellte Anschlußleitungen. Verformungen 38 deuten in
Fig. 4 an, daß der Koppelstreifen 44 und der Trägerstreifen 16 durch ei
nen Formpreß- oder Clinchvorgang miteinander in Eingriff gebracht wer
den, wobei die im Koppelstreifen 44 und im Trägerstreifen 16 ausgebilde
ten Positionierungslöcher 36 es ermöglichen, auf einfache Weise für die
korrekte Relativlage zwischen Verbindungselement 10 und Anschlußele
ment 40 zu sorgen. Die Verbindung zwischen Verbindungselement 10 und
Anschlußelement 40 kann auch durch Verlöten oder Verschweißen erfol
gen. Im zusammengefügten Zustand gemäß Fig. 4 verlaufen der An
schlußstreifen 42 und der Koppelstreifen 44 jeweils parallel zum Träger
streifen 16, so daß eine in Fig. 4 durch den Pfeil angedeutete Abgangs
richtung K für die Anschlußleitung parallel zum Trägerstreifen 16 festge
legt ist. Durch das Vorsehen kurzer Verbindungsstege 46 zwischen An
schlußstreifen 42 und Koppelstreifen 44, die in dieser Ausführungsform
kürzer als die Klemmaufnahmen 14 sind, kann eine niedrige Bauhöhe
senkrecht zu den einzelnen Streifen 16, 42, 44 erreicht werden. Die Ver
bindung zwischen einer Anschlußleitung und dem Anschlußstreifen 42
erfolgt in einem Quetsch- oder Crimpverfahren mit Hilfe von Laschen 41,
wobei aus Fig. 4 zu ersehen ist, daß der Anschlußstreifen 42 rinnenförmig
vorgebogen ist, um ein einfaches Vorpositionieren der Anschlußleitung zu
ermöglichen.
Zur Herstellung einer Verbindungsanordnung, wie sie beispielsweise in
Fig. 4 gezeigt ist, wird jeweils von einer Vorratsrolle, zu der sowohl das
Verbindungselement 10 als auch das Anschlußelement 40 nach dem
Stanzen und dem Biegen in die endgültige Form zwecks Lagerung und
Transport gewickelt sind, die erforderliche Länge abgewickelt, woraufhin
ein einzelnes Verbindungselement 10 sowie ein einzelnes Anschlußele
ment 40 mit der gewünschten Länge abgeschnitten werden kann.
Das erfindungsgemäße Vorsehen eines geringen Abstandes zwischen den
beiden Klemmarmen 18, 20 im Bereich des Verbindungsstreifens 22 und
die damit verbundene Möglichkeit, einen vergleichsweise kurzen Verbin
dungsstreifen 22 vorzusehen, erlaubt einen geringen Abstand T zwischen
in Längsrichtung des Trägerstreifens 16 aufeinanderfolgenden Klemmauf
nahmen 14. So können beispielsweise Abstände von 9,5 mm erreicht wer
den, die für einen entsprechenden Abstand zwischen ihren Kontaktele
menten aufweisende elektrische Bauteile erforderlich sind.
Die Herstellung einer erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung ist in
Fig. 5 angedeutet, in der zwei durch einen Schnitt 50 getrennte Verbin
dungselemente 10 zu erkennen sind, von denen das eine sechs und das
andere zehn Klemmaufnahmen 14 aufweist.
In dem Endlosstreifen, aus dem Anschlußelemente 40 geschnitten wer
den, kann der Anschlußstreifen 42 bereits während der Herstellung des
Endlosstreifens z. B. beim Stanzen mit Trennstellen 62 versehen werden,
welche einzelne Verbindungselemente 40 separieren, die erst später zum
Verbinden mit einzelnen Verbindungselementen 10 durch Schnitte 50 im
Koppelstreifen 40 endgültig voneinander getrennt werden. In Fig. 5 ist au
ßerdem eine mit einem Anschlußstreifen 42 zu verbindende Anschlußlei
tung 60 gezeigt.
Das Abtrennen einzelner Verbindungselemente 10 und Anschlußelemente
40, deren Verbindung durch ein Füge-, Formpreß- oder Clinchverfah
ren - z. B. unter Einbeziehung von Matrizen und Druckstempeln - sowie
die Quetsch- oder Crimpverbindung zwischen Anschlußelement 40 und
Anschlußleitung 60 erfolgt bevorzugt automatisch an einer einzigen Ma
schine. Es ist auch möglich, solche Anschlußelemente 40 mit Verbin
dungselementen 10 in Eingriff zu bringen, die bereits vorab mit Anschluß
leitungen 60 verbunden worden sind.
Fig. 6 zeigt ein Verbindungselement 10 gemäß einer weiteren Ausfüh
rungsform der Erfindung, welches die Herstellung einer anderen, nach
stehend in Verbindung mit den Fig. 8 und 9 beschriebenen Verbindungs
anordnung ermöglicht, bei der Anschlußelemente, wie sie vorstehend be
schrieben wurden, nicht erforderlich sind.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 6 ist kein durchgehender Trägerstrei
fen 16 vorgesehen, sondern es sind rechteckige Aussparungen 30 jeweils
im Bereich einer Klemmaufnahme 14 in den Trägerstreifen 16 derart ge
stanzt, daß Stege 34, in denen jeweils ein Positionierungsloch 36 ausge
bildet ist, ein die Klemmaufnahmen 14 tragender Hauptstreifen 17, ein die
Stege 34 miteinander verbindender dünner Streifen 35 sowie in die Aus
sparungen 30 hineinragende, vom Hauptstreifen 17 senkrecht abstehende
Kontaktvorsprünge 32 verbleiben. Im Bereich des Übergangs in den
Hauptstreifen 17 sind die Kontaktvorsprünge 32 mit einer Erweiterung 33
rechteckigen Querschnitts versehen.
Fig. 7 zeigt das erfindungsgemäße Verbindungselement 10 von Fig. 6 in
einer vergrößerten Darstellung und aus einer anderen Richtung, wobei
insbesondere die Kontaktvorsprünge 32 zu erkennen sind, die eine
T-Form mit einem vergleichsweise breiten Mittelbalken und einem von der
Erweiterung 33 gebildeten Querbalken aufweisen. Aus Fig. 7 ist des weite
ren die seitliche Anbringung der jeweils eine Verlängerung der Klemmarm
abschnitte 18a darstellenden Stege 39 zu erkennen.
Auch mit dem auf die vorstehend beschriebene Weise ausgestanzten Trä
gerstreifen 16 ist es grundsätzlich möglich, das Verbindungselement 10
mit einem entsprechend angepaßten Anschlußelement entsprechend dem
vorstehend beschriebenen Anschlußelement 40 zu verwenden, das mit
den verbliebenen Bereichen des Trägerstreifens 16 in einer sowohl eine
sichere mechanische als auch elektrische Verbindung gewährleistenden
Weise in Eingriff gebracht werden kann.
Wie die Fig. 8 und 9 zeigen, kann das in den Fig. 6 und 7 dargestellte Ver
bindungselement 10 auch mit einer Leiterplatte 70 verbunden werden, auf
der mit dem Verbindungselement 10 zu kontaktierende Anschlußleitun
gen 60 sowie weitere Leitungen 61 jeweils in Form von Leiterbahnen aus
gebildet sind. Hierzu werden die den T-Mittelbalken bildenden, in Fig. 8
und Fig. 9 nicht erkennbaren Abschnitte der Kontaktvorsprünge durch
entsprechende Öffnungen in der Leiterplatte 70 gesteckt, wobei diese Öff
nungen derart bemessen sind, daß das Verbindungselement 10 mit den
Erweiterungen 33 auf der Leiterplatte 70 aufliegt. Elektrische Verbindun
gen zu den im Bereich der Kontaktvorsprünge verlaufenden Leiterbahnen
60 können durch Verlöten hergestellt werden.
Da das Verbindungselement 10 mit den Erweiterungen 33 auf der Leiter
platte 70 aufliegt, können durch den Zwischenraum zwischen der Leiter
platte 70 und dem sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Erweiterun
gen 33 erstreckenden Bereich des Hauptstreifens 17 solche Leiterbahnen
61 hindurchgeführt werden, die mit dem Verbindungselement 10 nicht
kontaktiert werden sollen.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verbindungselementes 10 besteht
darin, daß es den Einsatz einer Leiterplatte 70 ermöglicht, die eine geringe
Kupferschichtdicke aufweist, da die Hauptstromverteilung durch den
Hauptstreifen 17 erfolgt und die Leiterplatte 70 nicht belastet wird. Durch
die Verwendung derartiger preiswerter Leiterplatten 70 kann eine erhebli
che Kostenreduzierung erzielt werden.
Fig. 9 zeigt, wie ein elektrisches Bauteil 12, beispielsweise eine Sicherung,
über zwei erfindungsgemäße Verbindungselemente 10 mit einer Leiter
platte 70 verbunden werden kann. Das in Fig. 9 rechte Verbindungsele
ment 10 ist mit mehreren Klemmaufnahmen 14 versehen, von denen le
diglich eine von einem Steckkontakt 13 der Sicherung 12 genutzt wird.
Ein zweiter Steckkontakt 13 der Sicherung 12 ist in die Klemmaufnahme
eines weiteren Verbindungselementes 10 aufgenommen, dessen Klemm
aufnahme nicht eine von vielen, von einem gemeinsamen Trägerstreifen
abgehenden Klemmaufnahmen ist, sondern das als ein separates Verbin
dungselement 10 entsprechend der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ausfüh
rungsform der Erfindung ausgebildet ist. Mit seinem Trägerabschnitt 16
steckt das Verbindungselement 10 in der Leiterplatte 70, an die es zur
Kontaktierung mit der jeweils gewünschten Leiterbahn gelötet werden
kann.
Das einzelne Verbindungselement 10 kann in vorteilhafter Weise durch
Abtrennen von einem eine Vielzahl von Klemmaufnahmen 14 aufweisen
den Endlosstreifen erhalten werden, wie er z. B. in den Fig. 6 und 7 darge
stellt ist, wobei als in eine Leiterplatte 70 zu steckender Trägerabschnitt
der Kontaktvorsprung 32 dient.
10
Verbindungselement
12
elektrisches Bauteil, Sicherung
13
Steckkontakte
14
Klemmaufnahmen
16
Trägerabschnitt, Trägerstreifen
16
' Herstellungsstreifen
17
Hauptstreifen
18
gerader Klemmarm
18
a,
18
b Klemmarmabschnitte
19
Abschrägungen
20
gebogener Klemmarm
21
Erweiterungen
22
Basisabschnitt, Verbindungsstreifen
23
Kontaktstift
24
Aufnahmebereich
25
Widerhaken
26
Übergangsabschnitt
27
Steckabschnitte
28
Klemmbereich
29
Trennlinie
30
Aussparungen
32
Kontaktvorsprünge
33
Erweiterungen
34
Stege
35
Streifen
36
Positionierungslöcher
38
Verformungen
39
Steg
40
Anschlußelement
41
Laschen
42
Anschlußstreifen
44
Koppelstreifen
46
Verbindungsstege
50
Schnitte
60
Anschlußleitung, Leiterbahnen
61
Leitungen, Leiterbahnen
62
Trennstellen
70
Leiterplatte
a Bereich geringen Abstandes
a' Abstand
K Abgangsrichtung
T Abstand
a Bereich geringen Abstandes
a' Abstand
K Abgangsrichtung
T Abstand
Claims (24)
1. Verbindungselement (10) zur Herstellung von elektrischen Verbin
dungen zwischen elektrischen Bauteilen (12), insbesondere Relais
oder Sicherungen, und Anschlußleitungen (60) in Kraftfahrzeugen,
das als einstückiges Stanz-/Biegeteil ausgebildet ist und wenigstens
eine Klemmaufnahme (14) für ein elektrisches Bauteil (12) sowie
wenigstens einen mit zumindest einer Anschlußleitung (60) verbind
baren Trägerabschnitt (16) für die Klemmaufnahme (14) umfaßt,
wobei der Abstand zwischen den einander zugewandten Innenseiten
von die Klemmaufnahme (14) bildenden Klemmarmen (18, 20) im
Bereich eines gemeinsamen Basisabschnitts (22) kleiner ist als in
einem näher an den freien Enden der Klemmarme (18, 20) gelegenen
Aufnahmebereich (24).
2. Verbindungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Basisabschnitt als beidseitig etwa
senkrecht von dem einen Klemmarm (20) abgehender Verbindungs
streifen (22) ausgebildet ist, der an seinen freien Enden jeweils einen
von zwei zusammen den anderen Klemmarm (18) bildenden und be
vorzugt etwa senkrecht zum Verbindungsstreifen (22) verlaufenden
Armabschnitten (18a, 18b) trägt.
3. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß im gestanzten und noch nicht gebo
genen Zustand der Abstand zwischen dem einen Klemmarm (20)
und den Armabschnitten (18a, 18b) des anderen Klemmarmes (18)
zumindest im Bereich des Verbindungsstreifens (22) jeweils kleiner
als die Breite des einen Klemmarmes (20) und/oder etwa gleich oder
geringfügig größer als die Breite der Armabschnitte (18a, 18b) ist.
4. Verbindungselement nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Klemmarm (20) an
zumindest einem Übergangsabschnitt (26) abgewinkelt ist.
5. Verbindungselement nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Klemmarm (20) einen
zumindest näherungsweise S-förmigen Verlauf aufweist.
6. Verbindungselement nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Klemmarm (18) einen zumindest
näherungsweise geraden Verlauf aufweist.
7. Verbindungselement nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmarme (18, 20) ausgehend
vom Basisabschnitt (22) bis zu einem Übergangsabschnitt (26) an
einem Klemmarm (20) auseinander und anschließend etwa parallel
oder unter einem bevorzugt kleineren Winkel als im Bereich zwi
schen Basisabschnitt (22) und Übergangsabschnitt (26) wieder auf
einander zu verlaufen.
8. Verbindungselement nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmarme (18, 20) im Bereich
ihrer freien Enden etwa V-förmig auseinander laufen.
9. Verbindungselement nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den einander
zugewandten Innenseiten der Klemmarme (18, 20) in einem nahe
am freien Ende gelegenen Klemmbereich (28) etwa gleich oder ge
ringfügig kleiner als im Bereich des Basisabschnitts (22) ist.
10. Verbindungselement nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerabschnitt als Trägerstreifen
(16) ausgebildet ist, wobei von wenigstens einem Streifenrand eine
Vielzahl von vorzugsweise gleichmäßig beabstandeten Klemmauf
nahmen (14) bevorzugt jeweils etwa senkrecht zur Streifenlängsach
se abstehen.
11. Verbindungselement nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Trägerstreifen (16), bevorzugt
jeweils im Bereich einer Klemmaufnahme (14), vorzugsweise etwa
rechteckige Aussparungen (30) gestanzt sind, in die jeweils ein einer
Klemmaufnahme (14) zugeordneter Kontaktvorsprung (32) hinein
ragt, wobei bevorzugt die Kontaktvorsprünge (32) jeweils in einem
von ihrem freien Ende entfernten Bereich mit einer Erweiterung (33)
versehen sind.
12. Verbindungselement nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorsprünge (32) bevorzugt
senkrecht von einem durchgehenden, an seinem gegenüberliegen
den Streifenrand die Klemmaufnahmen (14) tragenden Hauptstrei
fen (17) des Trägerstreifens (16) abstehen.
13. Verbindungselement nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in zwischen den Aussparungen (30)
verbliebenen Stegen (34) Positionierungslöcher (36) zur Ausrichtung
mit einem Anschlußelement (40) vorgesehen sind.
14. Verbindungselement nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es in Form eines Endlosstreifens be
vorzugt mit einer sich in Längsrichtung wiederholenden Grund
struktur herstellbar ist.
15. Verbindungsanordnung mit wenigstens einem Verbindungselement
(10) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche und mit
einem als einstückiges Stanz-/Biegeteil ausgebildeten Anschlußele
ment (40), das mit einem Trägerstreifen (16) des Verbindungsele
mentes (10) verbunden ist, wobei insbesondere das Anschlußele
ment (40) und das Verbindungselement (10) in einem Formpreß-
oder Clinchverfahren, durch Verlöten und/oder durch Verschweißen
miteinander in Eingriff bringbar sind.
16. Verbindungsanordnung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (40) in Form ei
nes Endlosstreifens bevorzugt mit einer sich in Längsrichtung wie
derholenden Grundstruktur herstellbar ist.
17. Verbindungsanordnung nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (40) einen
Koppelstreifen (44) für den Trägerstreifen (16) des Verbindungsele
mentes (10) sowie wenigstens einen etwa parallel zum Koppelstrei
fen (44) verlaufenden und eine vorgegebene Abgangsrichtung für ei
ne Anschlußleitung (60) festlegenden Anschlußstreifen (42) aufweist,
mit dem die Anschlußleitung (60) bevorzugt in einem Quetsch- oder
Crimpverfahren verbindbar ist.
18. Verbindungsanordnung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Koppelstreifen (44) und der An
schlußstreifen (42) etwa parallel zum Trägerstreifen (16) des Verbin
dungselementes (10) verlaufen, wobei bevorzugt Verbindungsstege
(46) zwischen dem Koppelstreifen (44) und dem Anschlußstreifen
(42) kürzer als die Klemmaufnahmen (14) des Verbindungselemen
tes (10) sind.
19. Verbindungsanordnung nach zumindest einem der Ansprüche 15
bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß eine durch das Anschlußelement (40)
festgelegte Abgangsrichtung für eine Anschlußleitung (60) etwa
parallel zum Trägerstreifen (16) des Verbindungselementes (10) verläuft.
20. Verfahren zur Herstellung einer Verbindungsanordnung nach zu
mindest einem der Ansprüche 15 bis 19, bei dem
- - jeweils von einer aus einem Endlosstreifen gebildeten Vorrats rolle ein Verbindungselement (10) und ein Anschlußelement (40) mit der gewünschten Länge abgeschnitten wird, und
- - ein Koppelstreifen (44) des Anschlußelementes (40) und ein Trägerstreifen (16) des Verbindungselementes (10) miteinan der in Eingriff gebracht werden, insbesondere in einem Form preß- oder Clinchverfahren, durch Verlöten und/oder durch Verschweißen.
21. Verfahren nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (40) vor oder im
wesentlichen gleichzeitig mit dem Anbringen am Verbindungsele
ment (10) mit einer Anschlußleitung (60) bevorzugt in einem
Quetsch- oder Crimpverfahren verbunden wird.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidevorgänge sowie die Ver
bindung von Anschlußelement (40) und Verbindungselement (10)
automatisch und an einer einzigen Maschine durchgeführt werden.
23. Verfahren nach zumindest einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen zwischen Anschluß
element (40) und Verbindungselement (10) sowie zwischen An
schlußleitung (60) und Anschlußelement (40) im wesentlichen
gleichzeitig automatisch an einer einzigen Maschine hergestellt wer
den.
24. Anschlußelement (40) mit den ein Anschlußelement betreffenden
Merkmalen zumindest eines der Ansprüche 15 bis 19.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999105717 DE19905717A1 (de) | 1999-02-11 | 1999-02-11 | Verbindungselement |
| EP00102584A EP1028492A1 (de) | 1999-02-11 | 2000-02-07 | Verbindungselement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999105717 DE19905717A1 (de) | 1999-02-11 | 1999-02-11 | Verbindungselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19905717A1 true DE19905717A1 (de) | 2000-08-17 |
Family
ID=7897187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999105717 Withdrawn DE19905717A1 (de) | 1999-02-11 | 1999-02-11 | Verbindungselement |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1028492A1 (de) |
| DE (1) | DE19905717A1 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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Legal Events
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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