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DE19904425C2 - Anschlußverbindungsstück für ein Rohr - Google Patents

Anschlußverbindungsstück für ein Rohr

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Publication number
DE19904425C2
DE19904425C2 DE19904425A DE19904425A DE19904425C2 DE 19904425 C2 DE19904425 C2 DE 19904425C2 DE 19904425 A DE19904425 A DE 19904425A DE 19904425 A DE19904425 A DE 19904425A DE 19904425 C2 DE19904425 C2 DE 19904425C2
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DE
Germany
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sleeve
sleeve body
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pipe
diameter
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DE19904425A
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DE19904425A1 (de
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Juergen Blaes
Kurt Oberhofer
Karl Batschied
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OBERHOFER GMBH, 69250 SCHOENAU, DE
Original Assignee
Oberhofer Werkzeugbau GmbH
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Publication date
Application filed by Oberhofer Werkzeugbau GmbH filed Critical Oberhofer Werkzeugbau GmbH
Priority to DE19904425A priority Critical patent/DE19904425C2/de
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Application granted granted Critical
Publication of DE19904425C2 publication Critical patent/DE19904425C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/084Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
    • F16L37/091Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of a ring provided with teeth or fingers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Abstract

Ein Anschlußverbindungsstück für ein Rohr, insbesondere Verbundrohr, hat einen Hülsenkörper, der im Druchmesser abgestuft und auf dessen Partie kleineren Durchmessers (34), die vorn eine Ringdichtung trägt, das Rohr aufsteckbar und über Widerhaken (44) streifbar ist, die allein das Rohr durch Eingriff darin festhalten. Die Ringdichtung ist eine Dichtmanschette mit mehreren konzentrischen, axial versetzten Dichtwulsten (20, 22). Die Partie größeren Durchmessers des Hülsenkörpers hat einen Außendurchmesser, der dem des Rohrs entspricht. Um das auf den Hülsenkörper aufgesteckte Rohr und um die Partie größeren Durchmessers (36) des Hülsenkörpers liegt außen bündig eine Stützhülse (40) herum. Die Stützhülse (40) ist am Innenmantel mit den Widerhaken (44) versehen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Anschlußverbindungsstück für ein Rohr, ins­ besondere Verbundrohr, mit einem Hülsenkörper, der im Durchmesser ab­ gestuft und auf dessen Partie kleineren Durchmessers, die vorn eine Ringdichtung trägt, das Rohr aufsteckbar und über Widerhaken streifbar ist, die allein das Rohr durch Eingriff darin festhalten, wobei die Partie größeren Durchmessers des Hülsenkörpers einen Außendurchmesser hat, der dem des Rohrs entspricht, und wobei um das auf den Hülsenkör­ per aufgesteckte Rohr und um die Partie größeren Durchmessers des Hül­ senkörpers außen bündig eine Stützhülse herumliegt.
Ein solches Anschlußverbindungsstück ist aus der DE 297 06 377 U1 be­ kannt. Es hat das Rohr haltende Widerhaken, die an besonderen Sperrin­ gen sitzen. Die Ringdichtung zur Abdichtung des Rohrs ist ein einfa­ cher Rundschnurring.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein im Aufbau unaufwendiges und kompak­ tes Anschlußverbindungsstück der genannten Art zu schaffen, das höch­ sten Hygieneanforderungen genügt.
Diese Aufgabe wird mit einem derartigen Anschlußverbindungsstück da­ durch gelöst, daß die Stützhülse am Innenmantel mit den Widerhaken versehen ist, und daß die Ringdichtung eine Dichtmanschette mit mehre­ ren konzentrischen, axial versetzten Dichtwulsten ist.
Dank der Anordnung der Widerhaken am Innenmantel der Stützhülse kommt man bei dem erfindungsgemäßen Anschlußverbindungsstück ohne einen be­ sonderen Sperring mit Widerhaken aus. Durch die Ausbildung der Ring­ dichtung als Dichtmanschette mit mehreren Dichtwulsten wird Redundanz in der Abdichtung geschaffen und unabhängig von eventuellen Fehlstel­ len an der Rohrinnenwand eine einwandfreie Dichtigkeit erzielt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform liegt die Dichtmanschette vor der vorderen Stirnfläche des Hülsenkörpers. Dadurch hat man hier über­ haupt keinen Totwasserraum. Stagnationswasser und die damit einherge­ henden Hygieneprobleme werden vermieden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nimmt die Dichtmanschette an dem Hülsenkörper eine Raststellung ein. Das ist für die genaue Positionie­ rung bei der Vormontage der Dichtmanschette von Bedeutung.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Stützhülse an der Partie größeren Durchmessers des Hülsenkörpers axial fixiert. Sie hat dazu vorzugsweise Eingriff in eine Umfangsnut des Hülsenkörpers. Die Stütz­ hülse kann Schnappsitz in der Umfangsnut haben oder in die Umfangsnut eingebördelt oder eingerollt sein. Bei einer bevorzugten Ausführungs­ form hat die Stützhülse in der Umfangsnut Drehspiel.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung darge­ stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Abbildung zeigt den axialen Querschnitt durch ein Anschlußverbindungsstück mit einem darauf sitzenden Verbundrohr und einer Stützhülse, die an ihrem Innenmantel Widerhaken hat.
Das Anschlußverbindungsstück dient dazu, eine Anschlußverbindung für das Rohr, insbesondere Verbundrohr einer Sanitär- oder Heizungsanlage herzustellen. Bei dem Anschlußverbindungsstück kann es sich um einen Schraubfitting, geraden Rohrverbinder, Rohrkrümmer, eine Rohrverzwei­ gung und vieles andere mehr handeln.
Das Verbundrohr hat einen kreiszylindrischen Kern 10 aus Metall, ins­ besondere Aluminium oder einer Aluminiumlegierung. Der Kern 10 ist in­ nen und außen mit einer kreiszylindrischen Mantelschicht 12, 14 aus Kunststoff versehen.
An den Enden des Rohrs liegt das Metall des Kerns stirnseitig blank. Bei der Gestaltung der Anschlußverbindung ist darauf zu achten, daß kein Wasser an die Stirnseiten des Rohrs gelangt, da sonst möglicher­ weise Korrosion einträte. Bekannte Anschlußverbindungsstücke für mas­ sive Kunststoffrohre, die das Rohr außen mit einer Muffe übergreifen und an seinem Außenmantel abdichten, kommen daher für ein Verbundrohr nicht in Betracht.
Das erfindungsgemäße Anschlußverbindungsstück hat einen kreiszylindri­ schen Hülsenkörper aus Kunststoff, der in das Rohr hineinragt und an dem Rohrinnenmantel 12 abdichtet.
Der Hülsenkörper trägt eine Dichtmanschette aus Gummi, die vor seiner vorderen Stirnfläche 16 und um seinen Außenmantel 18 herum liegt und drei konzentrische, axial versetzte Dichtwulste 20, 22 aufweist, die durch in der radialen Mitte dazwischen liegende, dünne umlaufende Ma­ terialstege 24 verbunden sind. Ein vorderster Dichtwulst 20 grenzt di­ rekt an die Stirnfläche 16 des Hülsenkörpers an, so daß es hier keinen Totwasserraum gibt.
Der Hülsenkörper ist im Durchmesser abgestuft. Er geht an einer radia­ len Ringstufe 32 von der in das Rohr hineinragenden Partie kleineren Durchmessers 34 in einer äußere Partie größeren Durchmessers 36 über, deren Außendurchmesser dem des Rohrs entspricht.
Das Rohr läßt sich auf den Hülsenkörper des Anschlußverbindungsstücks aufstecken. Seine Aufstecktiefe ist durch den Anschlag an der Ringstu­ fe 32 begrenzt.
Um das aufgesteckte Rohr und die Partie größeren Durchmessers 36 des Hülsenkörpers liegt außen bündig eine kreiszylinderische Stützhülse 40 herum. Die Stützhülse 40 hat eine umlaufende, nach innen abstehende Rippe 42, die in eine Umfangsnut des Hülsenkörpers eingreift.
Die Stützhülse 40 ist am Innenmantel mit Widerhaken 44 versehen. Durch den Wasserdruck wird eine axiale Kraft auf das Rohr ausgeübt, die es von dem Hülsenkörper herunterzuziehen sucht. Es graben sich dann die Widerhaken 44 in den Kunststoffaußenmantel 14 des Rohrs ein, um das aufgesteckte Rohr festzuhalten. Das Rohr gleitet ein wenig nach vorn. Zwischen dem Ende des Rohrs und der Ringstufe 32 bildet sich ein klei­ ner Spalt 38, der für den Bewegungsausgleich und den Ausgleich von Wärmedehnungen von Vorteil ist.
Liste der Bezugszeichen
10
Kern
12
Innenmantel
14
Außenmantel
16
Stirnfläche
18
Außenmantel
20
vorderster Dichtwulst
22
Dichtwulst
24
Materialsteg
32
Ringstufe
34
Partie kleineren Durchmessers
36
Partie größeren Durchmessers
38
Spalt
40
Stützhülse
42
Rippe
44
Widerhaken

Claims (8)

1. Anschlußverbindungsstück für ein Rohr, insbesondere Verbundrohr, mit einem Hülsenkörper, der im Durchmesser abgestuft und auf dessen Partie kleineren Durchmessers, die vorn eine Ringdichtung trägt, das Rohr aufsteckbar und über Widerhaken streifbar ist, die allein das Rohr durch Eingriff darin festhalten, wobei die Partie größeren Durchmessers des Hülsenkörpers einen Außendurchmesser hat, der dem des Rohrs entspricht, und wobei um das auf den Hülsenkörper aufgesteckte Rohr und um die Partie größeren Durchmessers des Hül­ senkörpers außen bündig eine Stützhülse herumliegt, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Stützhülse (40) am Innenmantel mit den Widerhaken (44) versehen ist, und daß die Ringdichtung eine Dichtmanschette mit mehreren konzentrischen, axial versetzten Dichtwulsten (20, 22) ist.
2. Anschlußverbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtmanschette vor der vorderen Stirnfläche (16) des Hülsenkörpers liegt.
3. Anschlußverbindungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Dichtmanschette an dem Hülsenkörper eine Rast­ stellung einnimmt.
4. Anschlußverbindungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhülse (40) an der Partie größeren Durchmessers (36) des Hülsenkörpers axial fixiert ist.
5. Anschlußverbindungsstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhülse (40) in eine Umfangsnut des Hülsenkörpers Ein­ griff hat.
6. Anschlußverbindungsstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhülse (40) Schnappsitz in der Umfangsnut hat.
7. Anschlußverbindungsstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhülse (40) in die Umfangsnut eingebördelt oder einge­ rollt ist.
8. Anschlußverbindungsstück nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhülse (40) in der Umfangsnut Drehspiel hat.
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DE29706377U1 (de) * 1996-06-11 1997-06-19 Geberit Technik Ag, Jona Muffe für Verbundrohre oder Rohre aus Kunststoff

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