DE19903221A1 - Anzeigemodul für Haushaltsgeräte - Google Patents
Anzeigemodul für HaushaltsgeräteInfo
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Abstract
Ein erfindungsgemäßes Anzeigemodul (50) für Haushaltsgeräte, insbesondere Herde, umfaßt eine Anzeigevorrichtung, die hinter einer zumindest teilweise transparenten Frontplatte im wesentlichen parallel zu dieser angeordnet ist. Das Anzeigemodul ist mit einer Halterungsanordnung, vorzugsweise einem Ausleuchtrahmen (54), versehen und um eine zur Frontplatte im wesentlichen parallel verlaufende Achse nach vorne und nach hinten verschwenkbar angeordnet. Hierzu sind vorzugsweise am Ausleuchtrahmen (54) Lagerzapfen (52) seitlich angeformt, die in einen Anzeigehalter (56) eingesetzt sind, der in Richtung zur Frontplatte hin federbeaufschlagt und durch einen rückwärtigen Rasthaken (78) im Modulgehäuse (2) gesichert ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Anzeigemodul für Haushaltsgeräte, insbe
sondere Herde, mit einer Bedienvorrichtung, die hinter einer zumindest teilweise
transparenten Frontplatte im wesentlichen parallel zu dieser angeordnet ist und
die Anzeigeelemente umfaßt.
Ein derartiges Anzeigemodul ist beispielsweise aus der DE 39 09 562 C2 bekannt.
Um möglichst wenig modellspezifische Teile verwenden zu müssen, sind an der
Blende eines Herdes zwei sich jeweils horizontal erstreckende Profilschienen
angebracht, in denen jeweils ein Bedien- oder Anzeigemodul verschiebbar an
geordnet ist. Das Modul kann beispielsweise ein Schalter, eine Temperatur
anzeige oder eine Schaltuhr sein. An seiner Rückseite befindet sich eine Leiter
platte mit der Steuerelektronik des Moduls. Vor der Blende erstreckt sich ein Ab
deckglas, das sich über die ganze Herdbreite erstreckt. Üblicherweise befindet
sich eine weitere Platine mit der Bedien-Steuerelektronik in einem gemeinsamen
Gehäuse mit der Anzeigeplatine, und die beiden starr gehaltenen Platinen sind mit
fest eingelöteten Leitungen miteinander verbunden. Um fertigungsbedingte
Toleranzen auszugleichen, muß ein solches eine Anzeige tragendes Modul in
einem gewissen Abstand hinter der Frontblende montiert werden. Hierdurch wird
jedoch der Blickwinkel beeinträchtigt, und ein derartiger Einbau kann zu störenden
Parallaxenfehlern führen und die Anzeige kann ggf. unter ungünstigem sehr
steilem Blickwinkel nicht mehr gut ablesbar sein.
In zunehmendem Maße ist es üblich geworden, Schalterblenden für
Haushaltsgeräte aus der Vertikalen geneigt pultförmig anzuordnen, um ihre Ables
barkeit zu verbessern. Zur Vereinfachung der Montage der Bedien- und Anzeige
vorrichtung für Haushaltsgeräte ist es gemäß der DE 41 24 922 C2 vorgesehen,
daß die Schalterblende auf ihrer Innenseite die Leiterbahnen und die elektrischen
Schalteinrichtungen trägt, wobei die elektrischen Schalteinrichtungen durch
automatisierte Feinlöttechnik mit den Leiterbahnen verbunden sind und zu den
Leiterbahnen führende Kontaktierungen beispielweise durch eine Isolierplatte ge
führt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Anzeigemodul für Haushaltsgeräte
zu schaffen, das für beliebig geneigte Frontblenden geeignet ist, sowie gute
Ableseeigenschaften aufweist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß bei einem Anzeigemodul mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 oder 7 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungs
gemäßen Anzeigemoduls sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein erfindungsgemäßer Anzeigemodul nach dem Oberbegriff des Patentan
spruches 1 zeichnet sich dadurch aus, daß das Anzeigemodul eine Halterungsan
ordnung aufweist, an der zumindest die Anzeige gehaltert ist, und daß die
Halterungsanordnung um eine zur Frontplatte im wesentlichen parallel ver
laufende, horizontale Achse schwenkbar angeordnet ist, und/oder daß das An
zeigemodul von einem elastischen Positionierungsmittel an die Hinterseite der
Frontplatte gedrückt ist.
Durch die drehbare Lagerung um eine im wesentlichen horizontale Längsachse
des Anzeigemoduls ergibt sich eine anpaßbare Ausrichtung bezüglich der Nei
gung der Anzeige aus der Vertikalen. Hierdurch können weiterhin Fertigungs- und
Montagetoleranzen in der Modultiefe praktisch vollständig ausgeglichen werden.
Es kann so auf eine geringfügig nach hinten versetzte Anordnung der Anzeige
bzw. des ganzen Moduls verzichtet werden. Vielmehr kann die Anzeige direkt
vorne im Modul sitzen, so daß der Luftspalt zwischen Anzeige und Bedienblende
minimiert ist. Der Blickwinkel ist so optimiert und Parallaxenfehler sind verringert.
Das erfindungsgemäße Anzeigemodul kann auf diese Weise sehr genau in bezug
auf die Fenster der Frontblende positioniert werden. Dies gilt insbesondere auch
dann, wenn alternativ oder zusätzlich zu den Merkmalen des Patentanspruches 1
die Merkmale des Patentanspruches 7 Verwendung finden.
Durch die Verschwenkbarkeit des Anzeigemoduls ist es auch möglich, unter
schiedliche Winkel zwischen Bedienebene und Anzeigeebene vorzusehen. Wäh
rend die Bedienelemente und -elektronik beispielsweise in üblicher horizontaler
Weise angeordnet und montiert werden, kann das Anzeigemodul, d. h. dessen An
zeige, in gewünschter Winkelposition ausgerichtet werden, ganz nach den Er
fordernissen der guten Ablesbarkeit oder auch des Designs.
Zweckmäßig ist als Halterungsanordnung ein an Lagerzapfen gelagerter Rahmen
vorgesehen, wobei die Lagerzapfen vorzugsweise am Rahmen selbst angeformt
sind.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Rahmen als Ausleuchtrahmen
ausgebildet und trägt die Anzeigeplatine und die Anzeigeelemente mit der
Anzeige. Bei den Anzeigeelementen kann es sich um LEDs und bei der Anzeige
um eine Flüssigkristall-Anzeige handeln. Selbstverständlich sind auch andere
Ausführungen möglich.
Vorzugsweise ist das Anzeigemodul an einem Anzeigehalter verschwenkbar
gelagert, wobei der Anzeigehalter in einem Modulgehäuse in Richtung zur
Frontplatte hin mittels einer Feder vorgespannt angeordnet und durch zumindest
einen Rasthaken, der eine Bewegung in der genannten Richtung begrenzt, im
Modulgehäuse gesichert ist. Dabei wirken das Federelement und der zumindest
eine Rasthaken miteinander zusammen. Auf diese Weise ist einerseits ein
Herausfallen des Anzeigehalters nach der Montage aus dem Modulgehäuse
verhindert. Durch die Federkraft sitzt andererseits der Anzeigehalter zudem fest in
Rasteingriff mit dem Modulgehäuse. Eine baulich einfache flexible Halterung des
Anzeigehalters bzw. des Anzeigemoduls ergibt sich, wenn er zumindest ein
Federelement aufweist, das sich an einer Wand des Modulgehäuses abstützt.
Wird das Anzeigemodul von vorne druckbeaufschlagt, kann es infolge der
elastischen Halterung durch seinen Anzeigehalter in Richtung der Rückwand
nachgeben. So können Toleranzen in der Bauteiltiefe ausgeglichen werden. Gün
stig ist eine Ausgestaltung des Anzeigehalters derart, daß das zumindest eine
Federelement und der Rasthaken am Anzeigehalter angeformt sind. Bevorzugt ist
eine einstückige Ausführung.
Eine einfache verschiebbare Anordnung des Anzeigehalters ergibt sich, wenn
dieser in einer sich in Richtung der Rückwand des Modulgehäuses erstreckenden
Gehäuseausnehmung verschiebbar angeordnet ist, wobei die rückwärtige
Begrenzungswand der Ausnehmung einen inneren Anschlag bildet. Diese
begrenzt dann eine Längsbewegung des Anzeigehalters im Modulgehäuse. Für
eine Erleichterung der Verschiebung kann der Anzeigehalter eine Schiebeführung
aufweisen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Anzeigemoduls weist der
Anzeigehalter mehrere in Richtung zur Frontplatte unterschiedlich beabstandete
Aufnahmelöcher für die Lagerzapfen auf. Auf diese Weise kann zunächst durch
Wahl des Aufnahmelochs eine Grobpositionierung des Anzeigemoduls bzw.
dessen Rahmens relativ zur Frontblende montagemäßig durchgeführt werden,
wobei der restliche Toleranzausgleich durch die am Anzeigehalter wirkenden
Federkräfte zusammen mit beispielsweise der Verschwenkbewegung der
Haltungsanordnung ermöglicht ist, womit ein Feinausgleich beim Einbau erfolgt.
So kann dann wie erwähnt der Luftspalt zwischen Anzeige und Bedienblende
minimiert werden, und zusammen mit der Verschwenkbarkeit der Anzeige um
eine Längsachse kann das Anzeigemodul auch an verformte Frontblenden
angepaßt werden.
Die Erfindung wird im folgenden weiter anhand eines Ausführungsbeispiels und
der Zeichnung beschrieben, wobei die nachfolgende Darstellung lediglich
beispielhaft ist und die Erfindung nicht auf die konkret beschriebenen Merkmale
eingeschränkt werden soll. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines in einem Modulgehäuse ge
haltenen Anzeigemoduls,
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Teilansicht des Modulgehäuses
von vorne, die die Einbauposition des Anzeigehalters des Anzeige
moduls zeigt,
Fig. 3 eine perspektivische Teilvorderansicht des Anzeigenmoduls, auf das
ein Anzeigehalter aufgesteckt ist,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des Anzeigehalters entsprechend der
Ansicht von Fig. 2 und
Fig. 5 eine teilweise Draufsicht des Anzeigemoduls.
Zunächst wird der Grundaufbau des erfindungsgemäßen Anzeigemoduls anhand
von Fig. 1 erläutert. Diese Figur zeigt eine schematische Seitenansicht des
Modulgehäuses 2, in dem die Bedien- und Anzeigevorrichtung, letztere beweglich,
untergebracht sind. Die Ausführung des Modulgehäuses 2 ist lediglich beispielhaft
ohne Beschränkung der beanspruchten technischen Lehre. Zur Montage des
Modulgehäuses sind an dessen oberem vorderen Flansch 4 Durchführungs
öffnungen 6 vorgesehen. An der Rückseite befinden sich angeformte Gewinde
hülsen 8 und Montagehaken 10 zur Befestigung von weiteren nicht gezeigten
Komponenten. Ferner befinden sich an der Rückwand nicht gezeigte Versor
gungsanschlüsse, ggf. Lüftungsöffnungen und Durchführungsöffnungen für
elektrische Leitungen. Weiter befinden sich an der Rückwand angeformte
Hülsenansätze 12, von denen eine als Beispiel gezeigt ist und die zur Halterung
und als Versorgungsdurchführung für die Achsschäfte von Betätigungsachsen 14,
von denen ebenfalls eine gezeigt ist, von nicht weiter dargestellten
Bedienelementen dienen. Benachbart der Rückwand befindet sich in der
Gehäusedecke eine langgestreckte Aussparung 13, durch die der obere Randbe
reich einer nahe der Rückwand des Modulgehäuses 2 untergebrachten
gehalterten Bedienplatine 30 nach außen ragt. Unter der Bedienplatine 30 ist
schematisch die Führung von Leitungen 32 durch die Rückwand nach außen
veranschaulicht. Ein weggebrochener Bereich 16 in der Gehäusewandung
veranschaulicht, daß die Betätigungsachse 14, die hier als Beispiel dargestellt ist,
durch die Bedienplatine 30 durchgeführt ist und sich bis zu den in Fig. 1 lediglich
schematisch dargestellten Drehknopf 40 als Beispiel für eine Bedieneinheit
erstreckt. Die Bedieneinheit 40 bzw. deren Gehäusebereich ist fest dem Modul
gehäuse 2 zugeordnet, was sich auch durch die Positionierbeziehung in bezug auf
die Bedienplatine 30 ergibt.
Im oberen Bereich des Modulgehäuses 2 befindet sich ein Anzeigemodul 50, das
einen um eine in Fig. 1 schematisch angedeutete Drehachse 52 schwenkbar
gelagerten Ausleuchtrahmen 54, einen Anzeigehalter 56 und eine Anzeigeplatine
58 sowie nicht dargestellte Anzeigeelemente umfaßt. Dies ist schematisch in Fig.
1 dargestellt, ferner die flexiblen elektrischen Leitungen 60, die die Anzeigeplatine
58 mit der Bedienplatine 30 verbinden. Vorne im Ausleuchtrahmen 54 bzw. direkt
unterhalb desselben sind Montageöffnungen 62 für die Anzeigeplatine 58 bzw.
deren Halterung vorgesehen. Am Ausleuchtrahmen 54 sitzt vorne ein Display 64
(Anzeige), bei dem es sich beispielsweise um eine Flüssigkristall-Anzeige handelt.
Weiter sind in der Ansicht von Fig. 1 mittels weggebrochener Bereiche 18 am
rückwärtigen Wandbereich des Anzeigemoduls 50 lediglich schematisch Rast
haken bzw. deren Hakenansätze 84 zur Verankerung des Anzeigehalters 56 bzw.
des Anzeigemoduls 50 im Modulgehäuse 2 zu sehen.
Der Aufbau des Anzeigemoduls 50 ergibt sich weiter aus der Ansicht von Fig. 3,
wobei der Anzeigehalter 56 weiter in Fig. 2 und 4 im einzelnen veranschaulicht ist.
In Fig. 3 ist einer der die Drehachse des Anzeigemoduls bildenden, an den Aus
leuchtrahmen 54 angeformten Lagerzapfen 52 dargestellt. Vorteilhaft ist der
Lagerzapfen 52 in seiner Längsachse bewegbar vorgesehen, wodurch eine
Einrasthalterung des Ausleuchtrahmens 54 möglich ist und ferner Toleranzen
ausgeglichen werden können. Diese bewegliche Halterung kann beispielsweise
durch Anformen eines elastischen Laschenteils 66 mit Abstand zur Außen
wandung des Ausleuchtrahmens vorgesehen sein, wie in Fig. 5 schematisch ver
anschaulicht ist.
Zur Schwenklagerung und Montage des Anzeigemoduls dient der bereits
erwähnte Anzeigehalter 56. Dieser ist in Fig. 4 in perspektivischer Ansicht im
einzelnen dargestellt, wobei seine Montageposition zu dem aus den Fig. 2 und
3 ersichtlich wird. Der Anzeigehalter 56 umfaßt eine Grundplatte 68, die im
gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Aufnahmelöcher 70 aufweist. Die Auf
nahmelöcher 70 sind für die Lagerzapfen 52 vorgesehen, wie aus Fig. 3
hervorgeht. Durch die Wahl des entsprechenden Aufnahmelochs 70 kann die
Position des Ausleuchtrahmens 54 mehr oder weniger zur Frontplatte bzw. -
blende 99 hin versetzt werden (Fig. 1). Die Grundplatte 68 weist an ihrer Ober-
und Unterkante im rückwärtigen Bereich jeweils eine Aussparung 72 auf, die je
nach Form des Modulgehäuses 2 eine Verankerungsmöglichkeit an eventuell dort
vorgesehenen Vorsprüngen und dergleichen ermöglicht. An der Innenseite weist
die Grundplatte 68 einen oberen und einen unteren Führungssteg 74 (Fig. 4)
auf, die nach außen zu Montagezwecken verjüngt sind, an deren Außenkanten
der Anzeigehalter 56 im Modulgehäuse 2 geführt ist. Im einzelnen, der
Führungssteg 74 liegt mit seiner Oberseite 76 an der Unterkante eines Wand
bereichs 22 des Modulgehäuses 2 mit geringerer Wandstärke, der eine
Gehäuseausnehmung 20 begrenzt. Mit dem Außenbereich liegt die Grundplatte
68 außen am Wandbereich 22 an. An der Innenseite der Grundplatte 68 des
Anzeigehalters 56 sind oben und unten im rückwärtigen Bereich jeweils Rast
haken 78 und Federelemente 80 angeformt. Die Rasthaken erstrecken sich von
einem Ansatzstück 82 in horizontaler Richtung nach hinten und am Ende stehen
zur Außenseite Hakenansätze 84 ab. Mit diesen Hakenansätzen 84 wird der
Anzeigehalter 56 im Modulgehäuse 2 verankert, zweckmäßig durch Rasteingriff,
wie in Fig. 1 sehr schematisch dargestellt ist. Auf diese Weise kann der
Anzeigehalter 56 und damit das Anzeigemodul 50 sicher im Modulgehäuse 2
befestigt werden. Durch die Länge des Rasthakens 78 ergibt sich ein flexibler
Hebelarm, dessen Flexibilität die Montage vereinfacht. Von der Außenkante des
Rasthakens 78 erstreckt sich das bereits erwähnte Federelement 80, das zur
Erzielung einer erhöhten Elastizität leicht S-förmig gebogen ist und am äußeren
Ende vom Rasthaken 78 fort nach oben oder unten abgebogen ist. Mit diesem
Endstück 86 ist das Federelement elastisch an einem Wandteil 24 des
Modulgehäuses 2 abgestützt, wie Fig. 2 veranschaulicht ist. Durch die Federkraft
des Federelements 80 wird der Anzeigehalter 56 nach außen an die Innenseite
der gehäusefesten Frontblende 99 (Fig. 1) gedrückt, wobei der Hakenansatz 84
den entgegengesetzt wirkenden Anschlag bildet und den Anzeigehalter in seiner
Montageposition im Gehäuse sichert.
Der Anzeigehalter 56 des gezeigten Ausführungsbeispiels weist zwei Rasthaken
78 und zwei Federelemente 80 auf, die symmetrisch angeordnet sind. Ebenso
sind die Führungsschienen 74 symmetrisch angeordnet und der symmetrische
Aufbau des Anzeigehalters ermöglicht seine Montage auf beiden Seiten des Mo
dulgehäuses 2. Dabei wirken die Federelemente 80 mit den Rasthaken 78
zusammen, wie vorstehend erläutert wurde.
Die Montage des erfindungsgemäßen Anzeigemoduls ist sehr einfach. Die
Anbringung des Bedienmoduls 40 mit der Bedienplatine 30 und den weiteren
Anschlüssen kann in üblicher Weise erfolgen. Für die Montage des
Anzeigemoduls 50 wird zunächst der Anzeigehalter 56 in die Ausnehmung 72
eingeführt und gegen die Kraft der Federelemente 80 einwärts gedrückt, bis der
Hakenansatz des Rasthakens 78 an einem rückwärtigen Randbereich einrastet.
Dann wird der Ausleuchtrahmen 54 bzw. dessen Lagerzapfen 52 entsprechend
der benötigten Tiefenposition in das zugehörige Aufnahmeloch 70 eingesetzt.
Durch die elastische Ausführung des Laschenteils 66 ist dies einfach.
Anschließend wird das Modulgehäuse 2 komplett montiert in das Haushaltsgerät
eingesetzt. Durch die elastische Lagerung des Anzeigemoduls 50 kann dieses
praktisch an die Frontplatte 99 gedrückt werden (Fig. 1), wobei es gegen die
Kraft der Federelemente nachgibt und sich um die Lagerzapfen 52 herum bis zur
bündigen Anlage an die Frontplatte verschwenkt. Damit befindet sich dann das
Display 64 genau in der gewünschten Ausrichtung, d. h. in Blickrichtung
entsprechend der Frontplattenneigung. Parallaxenfehler sind so minimiert und
Fertigungstoleranzen können praktisch vollständig ausgeglichen werden. Auch ist
es möglich, durch Verschwenkung der Anzeige das gesamte Anzeigemodul auch
an verformte Frontblenden anzupassen. Wie die Veranschaulichung der Fig. 1
zeigt, können auch die Bedienebene (vgl. Bedienmodul 40) und die Anzeigeebene
(vgl. Ausleuchtrahmen 54) in unterschiedlichen Winkeln vorgesehen werden.
Claims (11)
1. Anzeigemodul (50) für Haushaltsgeräte, insbesondere Herde, mit einer An
zeigevorrichtung, die hinter einer zumindest teilweise transparenten Front
platte im wesentlichen parallel zu dieser angeordnet ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Anzeigemodul (50) von einem elastischen Positio
nierungsmittel (80) an die Hinterseite der Frontplatte (99) gedrückt ist.
2. Anzeigemodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das An
zeigemodul (50) durch zumindest ein Befestigungsmittel (78) in einem
Modulgehäuse (2) gesichert ist.
3. Anzeigemodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anzeigemodul (50) an einem Anzeigehalter (56) gelagert ist, der in einem
Modulgehäuse (2) in Richtung zur Frontplatte (99) hin federbeaufschlagt
angeordnet ist.
4. Anzeigemodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß daß der
Anzeigehalter (56) zumindest ein Federelement (80) aufweist, das sich an
einer Wand des Modulgehäuses (2) abstützt.
5. Anzeigemodul nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
zumindest eine Federelement (80) und/oder das Befestigungsmittel (78) am
Anzeigehalter (56) angeformt sind.
6. Anzeigemodul nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Anzeigehalter (56) mehrere in Richtung zur Frontplatte
(99) beabstandete Aufnahmelöcher (70) für Lagerzapfen (52) aufweist.
7. Anzeigemodul für Haushaltsgeräte, insbesondere Herde, mit einer An
zeigevorrichtung, die hinter einer zumindest teilweise transparenten Front
platte im wesentlichen parallel zu dieser angeordnet ist, insbesondere
nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anzeigemodul eine Halterungsanordnung (54) aufweist, an der zumindest
die Anzeige (64) gehaltert ist, und daß die Halterungsanordnung (54) um
eine zur Frontplatte (99) im wesentlichen parallel verlaufende, horizontale
Achse schwenkbar angeordnet ist.
8. Anzeigemodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Hal
terungsanordnung ein Rahmen (54) vorgesehen ist, der mittels Lager
zapfen (52) schwenkbar gelagert ist.
9. Anzeigemodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lagerzapfen (52) am Rahmen (54) angeformt sind.
10. Anzeigemodul nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rahmen als Ausleuchtrahmen (54) ausgebildet ist und zumindest die
Anzeigeplatine (58) und die Anzeige (64) trägt.
11. Anzeige- und Bedienungsmodul mit einem Modulgehäuse (2), dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Modulgehäuse (2) ein Bedienungsmodul
(40) mit einer Bedienplatine (30) eingebaut ist, daß ein Anzeigemodul (56)
nach einem der Ansprüche 1 bis 10 eingebaut ist, und daß die Anzeige
platine (58) über flexible Leitungen (60) mit der Bedienplatine (30) ver
bunden ist.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| EP1024329A2 (de) | 2000-08-02 |
| EP1024329A3 (de) | 2004-08-11 |
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