DE19903112A1 - Liegebett mit verschwenkbaren Kopf- und Fußauflageteilen - Google Patents
Liegebett mit verschwenkbaren Kopf- und FußauflageteilenInfo
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Abstract
Bekannte Liegebetten, die mit motorischen Verstellantrieben für Kopf- und Fußauflageteile versehen sind, weisen ein Antriebsaggregat auf, das unterhalb eines festen Mittelteils der Auflagefläche angeordnet ist und über mechanische Hebegetriebe mit den hochschwenkbaren Teilen verbunden ist. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, im Bereich der Längsmitte des Standrahmens einen Versteifungsquerholm anzuordnen, an den entgegengesetzt wirkende Antriebsaggregate mit einem Ende schwenkbar gelagert sind, deren anderen Ende schwenkbar jeweils an Querträgern angreift, die zur Versteifung von rahmenförmig ausgebildeten Kopf- und Fußauflageteilen vorgesehen sind und die Möglichkeit schaffen, auch ein mit einer textilen Bespannung als Liegefläche versehenes Liegebett durch motorische Antriebe verstellen zu können. DOLLAR A Verwendung für Liegebetten mit einer Liegefläche, die aus einer auf Rahmenteile aufgespannten textilen Struktur besteht.
Description
Die Erfindung betrifft ein Liegebett mit verschwenkbaren
Kopf- und Fußauflageteilen und mit unterhalb eines festen La
gerrahmens für diese angeordneten Antriebsaggregaten zur Hö
henverstellung.
Ein Liegebett dieser Art ist aus der DE 94 19 433-U1 bekannt,
wo in einem Rahmen ein fester Mittelteil der Liegefläche und
ein von diesem festen Mittelteil aus hochschwenkbares zweige
teiltes Kopfteil und ein hochschwenkbares Fußteil angeordnet
sind. Für die Hochstellung von Kopf- und Fußteil ist unter
halb des festen Mittelteils ein linearer Stellantrieb vorge
sehen, der als Doppelantrieb ausgebildet ist und mit entspre
chenden Schubteilen jeweils an nach unten stehenden Hebeln
einer schwenkbar im Rahmen gelagerten Traverse angreift. Die
Hebel der Traverse wiederum sind über ein mechanisches Hebel
getriebe mit den hochschwenkbaren Kopf- und Fußteilen verbun
den. Ähnliche, relativ kompliziert aufgebaute Hebelgetriebe
zur Verstellung von Auflageteilen eines Liegemöbels sind auch
aus dem DE 298 13 944 U1 bekannt.
Bei Liegebetten, die keinen festen Mitteilteil der Liegeflä
che aufweisen, unterhalb dessen der Stellantrieb angeordnet
werden kann, lassen sich solche Ausgestaltungen nicht oder
jedenfalls nicht ohne weiteres verwirklichen. Das gilt auch
für Liegemöbel, bei denen man anstelle eines mechanischen He
belgetriebes zur Verschwenkung von Kopf- und Fußteil U-
förmige und mit ihren Schenkeln fest mit Kopf- und Fußteil
verbundene Quertraversen vorgesehen hat, die im Mittelbereich
in der Art von Kurbelwellen gekröpft sind und dort vom Stell
antrieb beaufschlagt werden (DE 197 18 057 C1).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Ver
stellmöglichkeit auch für Liegebetten vorzusehen, bei denen
kein feststehender Mittelbereich der Liegefläche vorhanden
ist, der zur Montage eines Stellantriebes dienen könnte.
Die Erfindung ist zur Lösung dieser Aufgabe bei einem Liege
bett der eingangs genannten Art durch mindestens einen im Be
reich der Längsmitte des Rahmens angeordneten Versteifungs
querholm gekennzeichnet, an dem etwa mittig entgegengesetzt
wirkende Antriebsaggregate mit einem Ende schwenkbar gelagert
sind, deren anderes Ende schwenkbar an Querträgern angreift,
die zur Versteifung der rahmenförmig ausgebildeten Kopf- und
Fußauflageteile vorgesehen sind.
Durch diese Ausgestaltung werden komplizierte mechanische He
belgetriebe überflüssig. Stellantriebe mit ausfahrbaren
Schubgliedern, die unmittelbar an den Querträgern der höhen
verstellbar gelagerten Fuß- und/oder Kopfteile und an dem am
Rahmen angeordneten Versteifungsquerholm angreifen, reichen
aus.
In Weiterbildung der Erfindung können die Querträger etwa im
Bereich der Mitte der Kopf- und Fußauflageteile angeordnet
sein, so daß sich eine gute Kraftübertragung ergibt.
In Weiterbildung der Erfindung können die Antriebsaggregate
mit Motorgehäusen versehen werden, die auf der zum Rahmen ge
legenen Seite der Schubelemente angeordnet sind. Auf diese
Weise nehmen die Antriebsaggregate unterhalb des Standrahmens
wenig zusätzlichen Platz ein.
Die Schubelemente können in Weiterbildung der Erfindung als
durch Gewindespindeln bewegte Hülsen ausgebildet sein, die
mit den Querträgern in Wirkverbindung stehen. Dabei ist es
besonders vorteilhaft, wenn jedes Schubelement aus einer Füh
rungsstange für zwei Hülsen besteht, wobei nur die zum An
triebsmotor hin gelegene Hülse mit einem mit dem Spindelge
winde in Eingriff stehenden Gewinde versehen ist. Die zweite,
außengelegene Hülse ist eine an der Führungsstange verschieb
bare Gleithülse, an der die Verbindungselemente für die Quer
träger angelenkt sind. Diese Ausgestaltung bringt den Vorteil
mit sich, daß die Antriebsaggregate ausschließlich als Schub
elemente wirken, welche die Fuß- oder Kopfauflageteile nur
in die hochgestellte Lage verschieben, während beim Rücklauf
der eigentlichen Antriebshülse die zweite Hülse nur unter dem
Eigengewicht von Kopf- oder Fußteil nachfolgt und jedenfalls
dann zum Stillstand kommt, wenn unterhalb der noch hochge
schwenkten Kopf- und Fußteile Widerstände für die Rückbewe
gung vorhanden sind, wie es beispielsweise dann der Fall ist,
wenn ein Arm oder eine Hand oder sonstige Gegenstände in der
Rückbewegungsbahn von Kopf- oder Fußteil liegen. Ein Einquet
schen von solchen Teilen wird daher in jedem Fall ausge
schlossen.
In Weiterbildung der Erfindung kann bei einem Liegebett mit
einem verschwenkbaren mittleren Auflageteil für den Bereich
der Oberschenkel eines Benutzers und mit einem daran schwenk
bar angelenkten Fußauflageteil vorgesehen werden, daß ein er
ster und ein zweiter Versteifungsquerholm am Rahmen angeord
net ist und daß diese beiden Versteifungsquerholme unterein
ander durch eine Strebe verbunden sind, wobei an dem zweiten
Versteifungsquerholm ein weiteres Antriebsaggregat zum Anhe
ben des Fußauflageteiles und am ersten Versteifungsquerholm
das Antriebsaggregat zur Verstellung des mittleren Auflage
teiles vorgesehen ist. Dabei können mindestens die am ersten
Versteifungsholm angebrachten Antriebsaggregate einen seit
lich von der Achse der Führungsstange liegenden Antriebsmotor
aufweisen, was den Vorteil bringt, daß die Führungsbahn der
Schubgewindehülse neben dem Motorgehäuse liegt, so daß die
Gesamtlänge des Antriebsaggregates relativ kurz sein kann.
Die rahmenförmigen Kopf- und Fußauflageteile können schließ
lich jeweils mit Längsholmen versehen sein, die gelenkig an
einandergrenzen, durch die Querholme versteift sind und
durchgehende Längsholme bilden, die mit einer einteiligen Be
spannung aus einem elastischen textilen Stoff versehen sind.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erlaubt eine motorisierte
Verstellung für solche Liegebetten, die äußerst einfach auf
gebaut ist. Dabei können die Versteifungsquerholme, die also
die festen Lagerungen für die Antriebsaggregate aufnehmen,
mit ihren Enden jeweils an einer Befestigungsleiste ange
bracht sein, die wiederum an den Längsholmen des Standrahmens
anbringbar sind. Durch diese Ausgestaltung kann die gesamte
Motoranordnung zum Anheben von Kopf- und Fußteilen vormon
tiert werden, so daß die gesamte Antriebseinheit über die Be
festigungsleisten am Standrahmen anbringbar ist und nur noch
jeweils die Schubelemente der Antriebsaggregate an den Quer
trägern von Kopf- und Fußteilen angebracht werden müssen.
Diese Querträger übernehmen bei Liegebetten der eben erwähn
ten Art, bei denen eine einteilige Bespannung vorgesehen ist,
auch die Funktion, die notwendige Festigkeit des Spannrahmens
für den textilen Stoff zu erreichen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von einem Ausfüh
rungsbeispiel dargestellt und wird im folgenden beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung einer Seitenansicht ei
nes erfindungsgemäßen ausgestalteten Liegebetts mit
hochgestellten Kopf- und Fußteilen,
Fig. 2 die Draufsicht auf ein Liegebett nach der Erfindung
ohne die die Liegefläche bildende Bespannung, in der
Stellung der auf den Standrahmen abgesenkten Kopf-
und Fußauflageteile,
Fig. 3 die Seitenansicht des Liegebettes der Fig. 2, und
Fig. 4 die Stirnansicht des Liegebettes nach den Fig. 2 und 3.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen ein Liegebett, das aus einem festen
Standrahmen 1 mit Längsholmen 2 und Querholmen 3 sowie aus
drei schwenkbar gegenüber diesem Rahmen 1 angeordneten Teilen
einer Liegefläche besteht, die in nicht näher dargestellter
Weise aus einer einstückig an den Teilen der Liegeflächen
eingespannten textilen Struktur aus elastischen Fäden be
steht. Der Standrahmen 1 ist mit vier Standfüßen 4 versehen
und etwa im Bereich seiner Mitte durch zwei quer verlaufende,
leicht nach unten durchgebogene Querholme 5 und 6 im Mitten
bereich versteift. Am Standrahmen 1 ist oberhalb des Querhol
mes 5 jeweils an den Längsholmen 2 je eine Lagerlasche 7 be
festigt, an denen um die gedachte Schwenkachse 8 ein Kopfauf
lageteil 9 und ein Mittelteil 10 schwenkbar gelagert sind,
die beide in der Fig. 1 in ihrer hochgeschwenkten obersten
Lage stehen, während sie in Fig. 3 flach und parallel zum
Standrahmen 1 abgeklappt sind.
An dem Mittelteil 10 ist wiederum um eine Schwenkachse 11 ein
Fußauflageteil 12 gelagert, das in Fig. 1 ebenfalls in der
hochgeschwenkten Lage gezeigt ist.
Alle drei schwenkbaren Teile, also das Kopfauflageteil 9, das
Mittelteil 10 und das Fußauflageteil 12, sind jeweils zusam
men als ein Rahmen ausgebildet, der ebenfalls aus Längsholmen
13 und aus Querholmen 14 besteht, die so ausgebildet sind,
daß ein Spannrahmen für eine nicht gezeigte textile Struktur
aus elastischen Fäden gebildet wird, deren Außenkanten je
weils in schematisch gezeigten Haltenuten 15 der Längsholme
13 und der Querholme 14 eingespannt sind.
Wie die Fig. 1 und 2 deutlich erkennen lassen, bestehen die
Längsholme 13 dabei aus drei jeweils an den Achsen 8 und 11
gelenkig aneinandergrenzenden Längsholmenteilen 13a, 13b und
13c, deren Gelenkstellen bei 8 und 11 in nicht näher darge
stellter Weise jeweils so ausgebildet sind, daß die vorher
erwähnte Bespannung mit einer einstückigen textilen Struktur
über den gesamten Rahmen möglich ist, ohne daß sich an den
Gelenkstellen Schwierigkeiten durch zu starke Verformung der
textilen Bespannung ergeben.
Die Längsholmteile 13a, die durch die Querholme 14 unterein
ander verbunden sind, sind dabei durch einen bügelförmig ge
stalteten Querträger 16 gegeneinander versteift, dessen Enden
an den Längsholmen 13a befestigt sind. Die Längsholme 13b
sind untereinander durch einen bügelförmigen Querträger 17
und die Längsholme 13c durch einen bügelförmigen Querträger
18 versteift, während an den Gelenkachsen 8 und 11 keine
Querverbindung vorgesehen ist, so daß die Querträger 16, 17
und 18 für die Versteifung des die Liegefläche bildenden
Spannrahmens dienen, in dem die textile Struktur straff ge
halten werden soll.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung greifen, wie die Fig. 1,
2 und 3 besonders deutlich zeigen, jeweils etwa mittig
Verstellorgane von elektrischen Antriebsaggregaten 19, 19a
und 20 an, die ihrerseits wieder mit den von den Querträgern
16, 17 und 18 abgewandten Enden schwenkbar an den Verstei
fungsquerholmen 5 bzw. 6 angelenkt sind. Die Versteifungs
querholme 5 und 6 sind untereinander durch eine parallel zu
den Längsholmen 2 des Rahmens 1 verlaufende Strebe 21 verbun
den, die dazu dient, die vom Antriebsaggregat 20 in der Stel
lung nach Fig. 1 ausgeübten Kräfte zusammen mit dem Verstei
fungsquerholm 6 aufnehmen zu können.
Die Antriebsaggregate 19 und 19a sind über eine nicht näher
gezeigte Lasche 22 gemeinsam am Querholm 5 schwenkbar ange
ordnet. Die von diesen Antriebsaggregaten beim Hochstellen
der Liegeflächen Abschnitt 9 und 10 entstehenden Kräfte heben
sich daher am Versteifungsquerholm 5 im wesentlichen auf. Die
beiden Antriebsaggregate 19 und 19a bestehen jeweils aus ei
nem elektrischen Antriebsmotor, der in einem Gehäuse 23 un
tergebracht ist, das seitlich von der Achse einer Führungs
stange 24 liegt, auf der zwei Hülsen 25 und 26 längsver
schiebbar angeordnet sind. Die Hülse 26 ist dabei über eine
Lasche 27 schwenkbar an dem Querträger 16 befestigt und als
eine Gleithülse ausgebildet, die auf der Führungsstange 24
bis zu einem Endanschlag 28 geführt werden kann. Die Hülse 25
dagegen ist als eine unverdrehbar an der Führungsstange 24
längsgeführte Hülse ausgebildet, die innen mit einem Gewinde
versehen ist, das mit einer nicht gezeigten Gewindespindel in
Eingriff steht, die von dem im Gehäuse 23 angeordneten Motor
angetrieben wird. Die Hülse 25 bildet daher das eigentliche
Schubglied, mit dessen Hilfe die Hochschwenkbewegung des Lie
geflächenbereiches 9 bzw. des Liegeflächenbereiches 10 be
wirkt wird. Die Rückstellung dieser Bereiche 9 und 10 erfolgt
dadurch, daß die Hülse aufgrund des Eigengewichtes der Berei
che 9 und 10 anliegend an der Hülse 25 geführt wird, wenn
diese durch den Antrieb an der Führungsstange 24 aus der
Stellung nach Fig. 1 wieder zurück in die Stellung nach Fig. 3
bewegt wird. Der Vorteil dieser Ausgestaltung ist es dabei,
daß kein Zug auf die Hülse 26 ausgeübt wird, so daß die Rück
bewegung der Liegeflächenbereiche 9 und 10 unterbunden wird,
wenn sich in dem Bereich zwischen den Liegeflächenbereichen 9
und 10 und dem Standrahmen 1 irgendwelche Gegenstände befin
den, die sonst eingequetscht werden würden.
Während die beiden Antriebsaggregate 19 und 19a gleich ausge
bildet und lediglich verdreht gegeneinander an dem Verstei
fungsquerholm 5 angelenkt sind, besteht das Antriebsaggregat
20 beim gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem einfacheren
Verstellmotor, der aber einen größeren Platzbedarf hat. Dies
spielt allerdings bei der gezeigten Anordnung keine entschei
dende Rolle, weil im Bereich des Standrahmens 1 vom Verstei
fungsquerholm 6 aus gesehen genügend Platz für die Anordnung
eines Verstellaggregates ist. Dieses Verstellaggregat 20
weist in bekannter Weise eine Schubstange 29 auf, deren Ende
schwenkbar an dem Querträger 18 angelenkt ist. Das Motor- und
Getriebegehäuse 30 ist bei diesem Antriebsaggregat größer als
bei den Antriebsaggregaten 19 und 19a ausgebildet. Das Motor-
und Getriebegehäuse 30 ist in an sich bekannter Weise über
eine Lasche 31 schwenkbar am Versteifungsquerholm 6 ange
lenkt.
Wie die Fig. 2 deutlich erkennen läßt, sind alle drei An
triebsaggregate 19, 19a und 20 in der Mitte unterhalb der
Liegefläche angeordnet. Der von ihnen unterhalb des Standrah
mens 1 eingenommene Raum ist, wie die Fig. 3 und 4 deutlich
machen, sehr gering.
Die Fig. 1 schließlich zeigt auch noch, daß die Versteifungs
querholme 5 und 6 mit ihren beiden Enden jeweils an einer Be
festigungsleiste 32 angebracht sind, die an den Längsholmen 2
des Standrahmens 1 befestigt ist. Diese Ausgestaltung erlaubt
es, eine Baueinheit bestehend aus den Versteifungsquerholmen
5 und 6 und den daran angeordneten Antriebsaggregaten 19, 19a
und 20 zu bilden, die dann als Ganzes in den Rahmen 1 einge
setzt wird, wonach nur noch die Verbindung der Antriebsaggre
gate mit den Querträgern 16, 17 und 18 vorzunehmen ist.
Durch die gezeigte Ausgestaltung wird daher ein Liegebett mit
einer von einer textilen Struktur gebildeten Liegefläche ge
schaffen, das eine antriebsgesteuerte Verstellung verschiede
ner Liegeflächenbereiche ohne komplizierten Aufbau erlaubt.
Claims (9)
1. Liegebett mit verschwenkbaren Kopf- und Fußauflage
teilen (9, 10, 12) und mit unterhalb eines festen Standrah
mens (1) für diese angeordneten Antriebsaggregaten (19, 19a,
20) zur Höhenverstellung,
gekennzeichnet durch
mindestens einen im Bereich der Längsmitte des Rahmens (1)
angeordneten Versteifungsquerholm (5), an dem etwa mittig
entgegengesetzt wirkende Antriebsaggregate (19, 19a) mit ei
nem Ende schwenkbar gelagert sind, deren anderes Ende
schwenkbar an Querträgern (16, 17) angreift, die zur Verstei
fung der rahmenförmig ausgebildeten Kopf- und Fußauflageteile
(9, 10) vorgesehen sind.
2. Liegebett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Liegefläche von einem Spannrahmen für eine textile
Struktur gebildet wird und daß die Querträger (16, 17, 18)
etwa gleichmäßig über die Länge des Spannrahmens verteilt an
geordnet sind.
3. Liegebett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Antriebsaggregate (19, 19a) mit Motorgehäu
sen (22) versehen sind, die auf der zum Rahmen gelegenen Sei
te der Schubelemente der Antriebsaggregate (19, 19a) angeord
net sind.
4. Liegebett nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schubelemente als durch Gewindespindeln bewegte Hül
sen (25) ausgebildet sind, die mit den Querträgern (16, 17)
in Wirkverbindung stehen.
5. Liegebett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Schubelement aus einer Führungsstange (24) für zwei
Hülsen (25, 26) ausgebildet ist, daß die zum Antriebsmotor
hin gelegene Hülse (25) mit einem mit dem Spindelgewinde in
Eingriff stehenden Antriebsgewinde versehen ist und daß die
zweite außen gelegene Hülse (26) eine an der Führungsstange
(24) verschiebbare Gleithülse ist, an der die Verbindungsele
mente (27) für die Querträger (16, 17) angelenkt sind.
6. Liegebett nach Anspruch 1, mit einem verschwenkbaren
mittleren Auflageteil (10) für den Bereich der Oberschenkel
eines Benutzers und einem daran schwenkbar angelenkten Fuß
auflageteil (12),
dadurch gekennzeichnet, daß
ein erster und ein zweiter Versteifungsquerholm (5 bzw. 6) am
Rahmen (1) angeordnet und untereinander durch eine Strebe
(21) verbunden sind, wobei an dem zweiten Versteifungsquer
holm (6) ein weiteres Antriebsaggregat (20) zum Anheben des
Fußauflageteils (12) und am ersten Versteifungsquerholm (5)
das Antriebsaggregat zur Verstellung des mittleren Auflage
teils (10) vorgesehen ist.
7. Liegebett nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß mindestens die am ersten Versteifungsquer
holm (5) angebrachten Antriebsaggregate (19, 19a) einen seit
lich von der Achse der Führungsstange (24) liegenden An
triebsmotor aufweisen.
8. Liegebett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenförmigen Kopf- und Fuß
auflageteile (9, 10, 11) jeweils mit Längsholmteilen (13a,
13b, 13c) ausgerüstet sind, die gelenkig aneinander angren
zen, durch die Querholme (16, 17, 18) versteift sind und
durchgehende Längsholme (13b) bilden, die mit einer einteili
gen Bespannung aus einer textilen Struktur mit elastischen
Fäden versehen sind.
9. Liegebett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsquerholme (5, 6)
mit ihren Enden jeweils an einer Befestigungsleiste (32) an
gebracht sind, die an den Längsholmen (2) des Standrahmens
(1) anbringbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999103112 DE19903112A1 (de) | 1999-01-27 | 1999-01-27 | Liegebett mit verschwenkbaren Kopf- und Fußauflageteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999103112 DE19903112A1 (de) | 1999-01-27 | 1999-01-27 | Liegebett mit verschwenkbaren Kopf- und Fußauflageteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19903112A1 true DE19903112A1 (de) | 2000-02-10 |
Family
ID=7895492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999103112 Withdrawn DE19903112A1 (de) | 1999-01-27 | 1999-01-27 | Liegebett mit verschwenkbaren Kopf- und Fußauflageteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19903112A1 (de) |
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-
1999
- 1999-01-27 DE DE1999103112 patent/DE19903112A1/de not_active Withdrawn
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