DE19903622A1 - Gerät zur variablen Ventilsteuerung - Google Patents
Gerät zur variablen VentilsteuerungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Steuergerät zur
variablen Ventilsteuerung, das in der Lage ist, die zeitliche
Steuerung der Öffnung/Schließung und des Hubs von dem Ansaugven
til und/oder dem Auslaßventil eines Verbrennungsmotors (im nach
folgenden wird darauf einfach als "Motor" Bezug genommen) in Ab
hängigkeit von den Betriebszuständen zu ändern.
Wie in der JP-A-9-32519 offenbart ist, ist ein Steuergerät zur
variablen Ventilsteuerung bekannt, bei dem die Ventilöffnungspe
riode und der Hub von einem Ansaugventil und/oder einem Auslaß
ventil durch axiales Verschieben einer Nockenwelle verändert
wird, die eine Nocke umfaßt, die ein axial unterschiedliches
Profil hat.
Ein anderes Gerät zur variablen Ventilsteuerung ist in der JP-A-
1-92504 offenbart, bei dem die Drehphase einer Nockenwelle be
züglich einer Kurbelwelle eingestellt wird, um die Ventilöff
nungs-/-schließsteuerung variabel einzustellen.
Ein anderes Gerät zur variablen Ventilsteuerung ist in der JP-A-
5-106411 offenbart, bei dem Nockenwellen zum jeweilige Antreiben
des Ansaugventils und des Auslaßventils durch Zahnräder gekop
pelt sind, und bei dem die eine Nockenwelle zur Aufnahme des
Drehmoments der Kurbelwelle die andere Nockenwelle antreibt.
Wenn eine axiale Bewegungsvorrichtung zur Änderung der Ventil
öffnungsperiode und des Hubs von mindestens einem der vorstehend
genannten Ansaug- und Auslaßventile und eine Phaseneinstellvor
richtung zur Einstellung der Drehphase der Nockenwelle bezüglich
der Kurbelwelle kombiniert werden, erhöht eine separate Anord
nung der zwei Vorrichtungen die Anzahl an Teilen und dementspre
chend die Anzahl ihrer Montageschritte.
Es ist möglich, die Nockenwellen durch Zahnräder zu kombinieren,
so daß eine Nockenwelle die andere Nockenwelle antreibt. Wenn
sich eine der Nockenwellen axial bewegt, bewegt sich jedoch ein
Zahnrad mit der bewegten Nockenwelle zusammen mit der Nockenwel
le, so daß der Eingriff des Zahnrades verloren gehen kann oder
dessen Kupplungslänge verkürzt werden kann, so daß eine ausrei
chende Übertragung des Drehmoments verfehlt wird. Diese Drehmo
mentübertragung könnte durch Vergrößern der axialen Länge der
Zahnräder aufrechterhalten werden, aber eine solche Vergrößerung
der Zahnräder kann ein Problem hervorrufen, indem die Zahnräder
und das gesamte Gerät größer werden.
Da das Drehmoment, das zum Antreiben der Nockenwelle notwendig
ist, hoch ist, werden im allgemeinen schräg verzahnte Zahnräder
zur Übertragung des Drehmoments zwischen den Nockenwellen ver
wendet. Mit diesem schräg verzahnten Getriebe dreht sich dann,
wenn sich eine Nockenwelle axial bewegt, die andere Nockenwelle
relativ zur einen Nockenwelle, so daß die relative Phase zwi
schen diesen Nockenwellen verändert werden kann.
Wenn das Zahnradkuppeln auf Stirnradzahnräder angewendet wird,
ändert sich die Phase einer Nockenwelle nicht, sogar wenn sich
die andere Nockenwelle in der Axialrichtung bewegt. Wenn sich
die Phase einer Nockenwelle relativ zur Kurbelwelle ändert, ver
ändert sich jedoch auch die Phase der anderen Nockenwelle, so
daß die relative Phase zwischen diesen Nockenwellen nicht einge
stellt werden kann.
Die vorliegende Erfindung wurde im Licht der vorstehenden Pro
bleme getätigt und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung, ein Gerät zur variablen Ventilsteuerung zu schaffen, das
in der Lage ist, die Anzahl an Teilen zu vermindern, indem eine
Phaseneinstellvorrichtung und eine Vorrichtung zur axialen Bewe
gung zusammen konstruiert werden, wodurch die Anzahl der Monta
geschritte und die Größe des gesamten Geräts reduziert wird und
die Produktionskosten gesenkt werden.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gerät zur varia
blen Ventilsteuerung zu schaffen, das in der Lage ist, die rela
tive Phase zwischen den angetriebenen Wellen durch Übertragen
des Drehmoments vom antriebsseitigen Rotor zu einer ersten ange
triebenen Welle genau einzustellen, so daß eine Drehphase dazwi
schen einstellbar ist, und auf eine zweite angetriebene Welle,
so daß eine Drehphase dazwischen nicht einstellbar ist.
Gemäß einem Gerät zur variablen Ventilsteuerung der vorliegenden
Erfindung ist ein Gerät zur variablen Ventilsteuerung vorgese
hen, bei dem eine Phaseneinstellvorrichtung zur Einstellung der
zeitlichen Öffnungs-/Schließsteuerung eines Ventils durch hy
draulische Steuerung der Drehphase eines Rotors der angetriebe
nen Seite in Bezug zu einem antriebsseitigen Rotor und eine
Axialbewegungsvorrichtung zur Einstellung der Öffnungsperiode
und des Hubs des Ventils durch hydraulisches Steuern der axialen
Bewegung eines Kolbenbauteils, das sich zusammen mit einer er
sten angetriebenen Welle axial bewegt, als eine Antriebsvorrich
tung aufgebaut sind. Folglich kann die Anzahl an Teilen und dem
gemäß die Anzahl ihrer Montageschritte vermindert werden, um die
Größe des Gerätes zu reduzieren und die Produktionskosten zu
senken.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung treibt ein Drehbauteil
zur relativ verdrehbaren Lagerung der ersten angetriebenen Welle
und zur gemeinsamen Drehung mit dem antriebsseitigen Rotor eine
zweite angetriebene Welle, so daß das Drehmoment der Antriebs
welle von einem antriebsseitigen Rotor auf die zwei angetriebe
nen Wellen übertragen werden kann, um ein Ansaugventil und ein
Auslaßventil individuell anzutreiben. Folglich kann die Anzahl
an Teilen zur Übertragung des Drehmoments auf die zwei angetrie
benen Wellen und die Anzahl ihrer Montageschritte vermindert
werden, um die Größe des Geräts zu reduzieren und die Produkti
onskosten zu senken.
Da das Drehbauteil zur gemeinsamen Drehung mit dem antriebssei
tigen Rotor und zur relativ drehbaren Lagerung der ersten ange
triebenen Welle die zweite angetriebene Welle antreibt, ändert
sich darüber hinaus die Drehphase der zweiten angetriebenen Wel
le in Bezug zum antriebsseitigen Rotor nicht, sogar wenn sich
die Drehphase der ersten angetriebenen Welle in Bezug auf den
antriebsseitigen Rotor ändert. Folglich können die Relativphasen
der angetriebenen Wellen hochgenau gesteuert werden.
Da das Drehbauteil, das axial unbeweglich gelagert ist, die
zweite angetriebene Welle, die axial unbeweglich gemacht ist,
antreibt, geht darüber hinaus der Abschnitt des Drehbauteils zur
Übertragung des Drehmoments und der Abschnitt der zweiten ange
triebenen Welle zur Aufnahme des Drehmoments nicht aus der Posi
tion heraus. Folglich kann das Drehmoment nicht nur durch die
Zahnräder, sondern auch durch einen Riemen oder eine Kette
leicht von dem Drehbauteil auf die zweite angetriebene Welle
übertragen werden. Wenn die Zahnräder verwendet werden, bewegt
sich darüber hinaus noch deren Kupplung nicht aus der Position,
so daß die axiale Zahnradlänge zur Aufrechterhaltung der Kupp
lungslänge nicht vergrößert werden muß. Sogar wenn sich die er
ste angetriebene Welle axial bewegt, bewegt sich das Drehbauteil
nicht axial, so daß sich die Drehphase der zweiten angetriebenen
Welle relativ zum Drehbauteil oder dem antriebsseitigen Rotor
nicht ändert, sogar wenn die Zahnräder zur Erhöhung ihrer Kupp
lungskraft durch schräg verzahnte Zahnräder verkörpert werden.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung sind Niederdruckkanäle
auf den zwei axialen Seiten eines Hochdruckkanals an den drehba
ren Verschiebeabschnitten zwischen dem Drehbauteil und dem La
gerbauteil zur drehbaren Lagerung des ersteren angeordnet. Wenn
ein Arbeitsfluid unter einem hohen Druck aus dem Hochdruckkanal
in die Niederdruckkanäle leckt, kann es deshalb aus den Nieder
druckkanälen zum axialen Endabschnitt der drehbaren Verschiebe
abschnitte lecken. Folglich kann der Druckanstieg in den Nieder
druckkanälen verhindert werden, um die Steuerung der Druckdiffe
renz zwischen dem Hochdruckkanal und den Niederdruckkanälen zu
erleichtern, um dadurch die Phase der ersten angetriebenen Welle
relativ zur Antriebswelle mit einem hohen Genauigkeitsgrad zu
steuern.
Im Vergleich zu dem Fall, in dem der Hochdruckkanal auf dem
axialen Endabschnitt des Niederdruckkanals angeordnet ist, kann
die Druckdifferenz zwischen dem axialen Endabschnitt und dem
Niederdruckkanal niedriger gemacht werden, um die Leckage des
Arbeitsfluids zu reduzieren. Folglich wird die Steuerungsemp
findlichkeit verbessert.
Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
ebenso wie Arbeitsverfahren und die Funktion der dazugehörigen
Teile anhand eines Studiums der nachfolgenden detaillierten Be
schreibung, der beigefügten Ansprüche und der Zeichnungen, die
alle einen Teil dieser Anmeldung bilden, offensichtlich.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht im Längsschnitt, die ein Gerät
zur variablen Ventilsteuerung gemäß einem ersten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht im Längsschnitt, die ein Gerät
zur variablen Ventilsteuerung gemäß einem zweiten Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht eines Teils des Geräts zur varia
blen Ventilsteuerung entlang der Linie III-III aus Fig. 2 gemäß
dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht im Längsschnitt, die ein Gerät
zur variablen Ventilsteuerung gemäß einem dritten Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung wer
den unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrie
ben.
Ein Gerät zur variablen Ventilsteuerung gemäß einem ersten Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 1 ge
zeigt. Ein Gerät zur variablen Ventilsteuerung 1 des ersten Aus
führungsbeispiel ist vom hydraulischen Steuertyp zur Übertragung
des Drehmoments einer Kurbelwelle (nicht gezeigt) als eine An
triebswelle auf eine Ansaugnockenwelle 3 und eine Auslaßnocken
welle 5. Die Ansaugnockenwelle 3, die einer ersten angetriebenen
Welle entspricht, ist in ihrer Axialrichtung beweglich. Eine
mehrdimensionale Nocke 4 zum Öffnen und Schließen des Ansaugven
tils ist auf der Ansaugnockenwelle 3 befestigt. Die mehrdimen
sionale Nocke 4 hat ein unterschiedliches Profil in der Axial
richtung und ihre linke Seite in Fig. 1 ist für hohe Drehzahlen
bestimmt, wohingegen ihre rechte Seite in Fig. 1 für niedrige
Drehzahlen bestimmt ist. Die Auslaßnockenwelle 5, die einer
zweiten angetriebenen Welle entspricht, kann in ihrer Axialrich
tung nicht bewegt werden. Eine Nocke 6 zur Öffnung und Schlie
ßung des Auslaßventils ist auf der Auslaßnockenwelle 5 befe
stigt. Die Nocke 6 hat ein gleichmäßiges Profil in der Axial
richtung.
Ein Gehäuse 11 und ein Drehbauteil 12 sind durch einen Schrau
benbolzen 40 an einer Riemenscheibe 10 befestigt, um einen an
triebsseitigen Rotor zusammen mit der Antriebsriemenscheibe 10
zu bilden. Ein Schraubenkeil 11a, der innere Zähne hat, ist an
einem Teil der inneren Umfangswand des Gehäuses 11 ausgebildet.
Die Steuerriemenscheibe 10 und die Ansaugnockenwelle 3 drehen
sich im Uhrzeigersinn, betrachtet von der linken Seite in Fig.
1.
Ein ringförmiger Abschnitt 12a, ein zylindrischer Abschnitt 12b
und ein ringförmiger Abschnitt 12c sind einstückig ausgebildet,
um das Drehbauteil 12 zu bilden. Das Drehbauteil 12 ist durch
einen Zylinderkopf 2 drehbar gelagert, der einem Lagerbauteil
entspricht. Das Drehbauteil 12 lagert die Ansaugnockenwelle 3
drehbar. Die Ansaugnockenwelle 3 kann sich drehen und ist in ih
rer Axialrichtung entgegen dem Drehbauteil 12 bewegbar. Zwischen
dem Zylinderkopf 2 und den ringförmigen Abschnitten 12a und 12c
sind nur kleine Spielräume zum Erlauben von Drehbewegungen axial
ausgebildet, so daß sich das Drehbauteil 12 axial nicht bewegen
kann.
Durch einen nicht gezeigten Schraubenbolzen ist ein Zahnrad 45
an dem Drehbauteil 12 befestigt. Ein Zahnrad 46 ist an der Aus
laßnockenwelle 5 befestigt. Indem das Zahnrad 45 mit dem Zahnrad
46 in Eingriff steht, wird das Drehmoment der Kurbelwelle durch
die Steuerriemenscheibe 10, das Drehbauteil 12, das Zahnrad 45
und das Zahnrad 46 mit derselben Phase der Kurbelwelle auf die
Auslaßnockenwelle 5 übertragen.
Ein Schraubenkeilbauteil 13 und ein Kolbenbauteil 22, die der
axialen Bewegungsvorrichtung entsprechen, sind durch einen
Schraubenbolzen 41 und einen nicht gezeigten Zapfen so an einem
Endabschnitt der Ansaugnockenwelle 3 befestigt, daß sie zusammen
mit der Ansaugnockenwelle 3 drehen und sich zusammen mit der An
saugnockenwelle 3 axial bewegen. Auf dem Abschnitt der äußeren
Umfangswand des Keilbauteils 13 ist entsprechend einem Rotor der
angetriebenen Seite ein äußerer Schraubenkeil 13a ausgebildet.
Zwischen dem Gehäuse 11 und dem Keilbauteil 13 sind in radialer
Richtung zwei bogenförmige Zahnräder 20 und zwei bogenförmige
Zahnräder 21 zur Drehung der Steuerriemenscheibe 10 und der An
saugnockenwelle 3 relativ zueinander eingelegt. Mit anderen Wor
ten, die bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 ändern die Drehpha
sendifferenz zwischen der Ansaugnockenwelle 3 und der Steuerrie
menscheibe 10 als Phaseneinstellvorrichtung. Diese bogenförmigen
Zahnräder 20 und 21 werden durch Teilen eines ringförmigen Zahn
rads in einer Teilungsebene, die die Achse enthält, erzeugt. Die
Ansaugnockenwelle 3 dreht sich relativ zur Voreilwinkelseite in
Bezug zur Steuerriemenscheibe 10, wenn sich die bogenförmigen
Zahnräder 20 und 21 zur Voreilseite bewegen, wie in Fig. 1 durch
einen Pfeil gezeigt ist. Die Ansaugnockenwelle 3 dreht sich re
lativ zur Verzögerungswinkelseite in Bezug zur Steuerriemen
scheibe 10, wenn sich die bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 zur
Nacheilseite drehen, wie durch einen Pfeil in Fig. 1 gezeigt
ist. Die bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 werden abwechselnd so
in der Umfangsrichtung auf dem Kolbenbauteil 22 montiert, daß
sie offensichtlich ein ringförmiges Zahnrad aufweisen. In den
oberen Endabschnitten der bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 sind
bogenförmige Nuten ausgebildet, in denen ein Sicherungsring 23
(Sprengring) untergebracht ist.
Eine Unterbringungsbohrung 22a ist an einer Position ausgebil
det, die den bogenförmigen Zahnrädern 20 in dem Kolbenbauteil 22
entspricht. In den Unterbringungsbohrungen 22a ist eine Feder 25
zur Aufbringung einer Federkraft auf ein ringförmiges Bauteil 24
und die bogenförmigen Zahnräder 20 nach links in Fig. 1, d. h. in
die Richtung weg von dem Kolbenbauteil 22, untergebracht.
Ein Zapfen 26 ist so in das Kolbenbauteil 22 und die bogenförmi
gen Zahnräder 21 eingesetzt, daß er sich nach hinten und vorne
bewegt und gleitfähig in dem ringförmigen Bauteil 24 eingepaßt
ist. Darüber hinaus ist der Zapfen 26 in den Sprengring 23 ein
gepreßt, so daß sich der Sprengring 23 und der Zapfen 26 zusam
men bewegen. Der Zapfen 26 wird durch die Federkraft einer Feder
27 nach rechts in Fig. 1 vorgespannt, so daß der Sprengring 23
und die bogenförmigen Zahnräder 21 ebenfalls nach rechts in Fig.
1 vorgespannt werden, d. h. in die Richtung, in der sie sich dem
Kolben 22 nähern, entgegengesetzt zur Vorspannrichtung der bo
genförmigen Zahnräder 20 durch die Feder 25.
Auf der Innenumfangswand der bogenförmigen Zahnräder 20 und 21
sind jeweils innere Schraubenkeile 20a und 21a ausgebildet, und
auf der äußeren Umfangswand der bogenförmigen Zahnräder 20 und
21 sind jeweils äußere Schraubenkeile 20b und 21b ausgebildet.
Die bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 sind in einander axial ge
genüberliegenden Richtungen vorgespannt, so daß die axialen Po
sitionen der äußeren Schraubenkeile 20b und 21b und der inneren
Schraubenkeile 20a und 21a weiter von denjenigen in Fig. 1 ab
weichen, bevor die bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 zischen dem
Gehäuse 11 und dem Keilbauteil 13 angeordnet sind.
Die bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 bewegen sich, wenn sie
zwischen dem Gehäuse 11 und dem Keilbauteil 13 eingelegt sind,
um eine kleine Distanz in der axialen Richtung und den Drehrich
tungen der Ansaugnockenwelle 3 um ein Ausmaß, um das Spiel zwi
schen den Keilen so zu absorbieren, daß sie mit einem kleineren
axialen Versatz als vorher zwischen dem Gehäuse 11 und dem Keil
bauteil 13 eingelegt sind. Die Federn 25 und die Feder 27 brin
gen die Federkraft jeweils auf die bogenförmigen Zahnräder 20
und 21, jeweils in den axial entgegengesetzten Richtungen in Be
zug zum Kolbenbauteil 22, auf. Diese Federkräfte erzeugen ein
Drehmoment, so daß das bogenförmige Zahnrad 20 versucht, die An
saugnockenwelle 3 in die Verzögerungswinkelrichtung relativ zur
Steuerriemenscheibe 10 zu drehen und erzeugt ein Drehmoment, so
daß das bogenförmige Zahnrad 21 versucht, die Ansaugnockenwelle
3 in die Voreilwinkelrichtung relativ zur Steuerriemenscheibe 10
zu drehen. Mit anderen Worten stößt der äußere Schraubenkeil 20b
der bogenförmigen Zahnräder 20 den inneren Schraubenkeil 11a des
Gehäuses 11 durch die Federkraft der Feder 25 in die Verzöge
rungsrichtung, und der innere Schraubenkeil 20a stößt den äuße
ren Schraubenkeil 13a des Keilbauteils 13 in die Verzögerungs
richtung. Durch die Federkraft der Feder 27 stößt der äußere
Schraubenkeil 21b der bogenförmigen Zahnräder 21 andererseits
den inneren Schraubenkeil 11a des Gehäuses 11 in die Voreilrich
tung und der innere Schraubenkeil 21a stößt den äußeren Schrau
benkeil 13a des Keilbauteils 13 in die Voreilrichtung. Folglich
wird auf die bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 durch die Feder
kräfte der Federn 25 und 27 das Drehmoment entgegen dem positi
ven/negativen Schwankungsdrehmoment aufgebracht, um durch die
Ansaugnockenwelle 3 aufgenommen zu werden, wenn das Ansaugventil
geöffnet/geschlossen wird, so daß das Rattergeräusch aufgrund
des Spiels zwischen den Keilen reduziert wird.
Durch diese Eingriffe zwischen den Keilen wird das Drehmoment
der Steuerriemenscheibe 10 durch das Gehäuse 11, die bogenförmi
gen Zahnräder 20 und 21 und das Keilbauteil 13 auf die An
saugnockenwelle 3 übertragen.
Zwischen dem ringförmigen Abschnitt 12a und dem Kolbenbauteil 22
ist eine Feder 28 installiert, um das Kolbenbauteil 22 nach
links in Fig. 1 zu drängen, d. h. auf die Verzögerungsseite.
Durch die Vorspannkraft (Federkraft) dieser Feder 28 werden die
bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 und das Kolbenbauteil 22 nach
links in Fig. 1 gedrängt, so daß die Ansaugnockenwelle 3 durch
das Keilbauteil 13 entgegen der Steuerriemenscheibe 10 zur Ver
zögerungsseite gedrängt wird.
Eine Verzögerungsöldruckkammer 33 ist auf der rechten Seite des
Kolbenbauteils 22 ausgebildet und eine Voreilöldruckkammer 38
ist auf der linken Seite des Kolbenbauteils 22 ausgebildet. Die
se Verzögerungs- und Voreilöldruckkammern 33 und 38 werden durch
einen Schraubenbolzen 42 und das Gehäuse 11 abgedichtet und im
wesentlichen durch den zylindrischen Abschnitt 12b des Drehbau
teils 12 abgedichtet. Die Verzögerungs- und Voreilöldruckkammern
33 und 38 sind mit einem Dichtungsbauteil 43, das aus Kunstharz
hergestellt ist, das auf dem Außenumfang des Kolbenbauteils 22
aufgesteckt ist, abgedichtet.
An den Drehgleitabschnitten des Drehbauteils 12 sind auf der In
nenumfangswand des Zylinderkopfs 2 ringförmige Ölkanäle 30 und
34 ausgebildet. Diese Ölkanäle 30 und 34 können durch ein
Schaltventil 51 mit einer hydraulischen Pumpe 50 als eine An
triebsquelle oder einen Ablaß 52 verbunden werden. Das Umschalt
ventil 51 ändert die Verbindungen zwischen den Ölkanälen 30 und
34 und der hydraulischen Pumpe 50 oder dem Ablaß 52 in Reaktion
auf einen Befehl einer Maschinensteuereinheit (ECU) 53.
Der Ölkanal 30 steht mit der Verzögerungsöldruckkammer 33 durch
eine Verbindungsöffnung 31, die im zylindrischen Abschnitt 12b
ausgebildet ist, und durch eine Öldruckkammer 32, die einen bo
genförmigen Querschnitt hat und in der äußeren Umfangswand der
Ansaugnockenwelle 3 ausgebildet ist, in Verbindung. Die Öldruck
kammer 32 wird immer in einem Zustand gehalten, so daß sie eine
Verbindung mit der Verbindungsöffnung 31 hat, egal ob die An
saugnockenwelle 3 innerhalb eines vorbestimmten Bereichs in Be
zug zum Drehbauteil 12 drehen könnte oder sich axial in Bezug
zum Drehbauteil 12 bewegen könnte.
Der Ölkanal 34 steht durch eine Verbindungsöffnung 35, die in
dem zylindrischen Abschnitt 12b ausgebildet ist, eine Öldruck
kammer 36, die einen bogenförmigen Querschnitt hat und in der
äußeren Umfangswand der Ansaugnockenwelle 3 ausgebildet ist, ei
nen Ölkanal 37, der am mittleren Abschnitt der Ansaugnockenwelle
3 ausgebildet ist, und einen Ölkanal 41a, der in dem Schrauben
bolzen 41 ausgebildet ist, in Verbindung. Die Öldruckkammer 36
wird immer in dem Zustand gehalten, so daß sie mit der Verbin
dungsöffnung 35 in Verbindung ist, egal ob die Ansaugnockenwelle
3 innerhalb eines vorbestimmten Bereichs relativ zum Drehbauteil
12 drehen würde oder sich axial entgegen dem Drehbauteil 12 be
wegen würde.
Durch Schalten des Schaltventils 51 zur Änderung der Verbindun
gen zwischen den Ölkanälen 30, 34 und der Hydraulikpumpe 50 oder
dem Ablaß 52 werden die Öldrücke der Verzögerungsöldruckkammer
33 und der Voreilöldruckkammer 38 eingestellt. Durch Ändern der
axialen Positionen der bogenförmigen Zahnräder 20 und 21 und des
Kolbenbauteils 22 wird (1) die Drehphase der Ansaugnockenwelle 3
relativ zur Steuerriemenscheibe 10 gesteuert, um die zeitliche
Steuerung des Öffnens/Schließens des Ansaugventils einzustellen.
Darüber hinaus wird (2) die Ansaugnockenwelle 3 zusammen mit dem
Kolbenbauteil 22 axial bewegt oder gestoppt, so daß das Profil
der Nocke 4 zum Antreiben des Ansaugventils verändert wird, um
die Öffnungs-/Schließsteuerung, die Öffnungsperiode und den Hub
des Ansaugventils zu steuern.
Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
wird das Drehbauteil 12 zur drehbaren Lagerung der Ansaugnocken
welle 3 und zur Gewährung einer axialen Bewegung der Ansaugnoc
kenwelle 3 durch den Zylinderkopf 2 axial unbeweglich gelagert.
Demgemäß bewegt sich das Drehbauteil 12 nicht axial, sogar wenn
der Öldruck, der auf die Verzögerungsöldruckkammer 33 und die
Voreilöldruckkammer 38 aufgebracht wird, gesteuert wird, um die
Ansaugnockenwelle 3 zusammen mit dem Kolbenbauteil 22 axial zu
bewegen. Deshalb ist es unnötig, die Zahnräder 45, 46 zur Kom
pensation der axialen Bewegung des Zahnrades 45 zu verlängern.
Desweiteren ändert sich die Drehphase der Auslaßnockenwelle 5
relativ zur Steuerriemenscheibe 10 nicht, sogar wenn sich die
Drehphase der Ansaugnockenwelle 3 relativ zur Steuerriemenschei
be 10 gemäß der axialen Bewegung der bogenförmigen Zahnräder 20,
21 ändert. Darüber hinaus ändert sich die Drehphase der Auslaß
nockenwelle 5 relativ zur Steuerriemenscheibe 10 gemäß der axia
len Bewegung der Ansaugnockenwelle 3 nicht, sogar wenn die Zahn
räder 45, 46 durch schräg verzahnte Zahnräder gekoppelt werden,
da sich das Zahnrad 45 axial nicht bewegt, sogar wenn sich die
Ansaugnockenwelle 3 axial bewegt. Folglich wird die Phase des
Auslaßventils relativ zur Kurbelwelle immer konstant gehalten.
Demgemäß wird die Phase des Ansaugventils relativ zum Auslaßven
til mit einer hohen Genauigkeit gesteuert. Darüber hinaus wird
die Kupplungskraft zwischen dem Zahnrad 45 und dem Zahnrad 46
erhöht, indem diese schräg verzahnt werden.
In dem ersten Ausführungsbeispiel werden andererseits die bogen
förmigen Zahnräder 20 und 21 durch die Vorspannkräfte der Federn
25 und 27 durch das Kolbenbauteil 22 in die axial entgegenge
setzten Richtungen und voneinander weg gedrängt.
Auf der Seite der Gehäuses 11 berühren deshalb die äußeren
Schraubenkeile 20b und 21b der bogenförmigen Zahnräder 20 und 21
jeweils die inneren Schraubenkeile 11a des Gehäuses 11, während
das Drehmoment darauf in die entgegengesetzten Richtungen aufge
bracht wird. Auf der Seite des Keilbauteils 13 berühren die in
neren Schraubenkeile 20a und 21a der bogenförmigen Zahnräder 20
und 21 jeweils den äußeren Schraubenkeil 13a des Keilbauteils
13, während das Drehmoment darauf in den entgegengesetzten Rich
tungen aufgebracht wird. Folglich kann das Rattergeräusch auf
grund des Spiels der Schraubenkeile unterdrückt werden, sogar
wenn sich das auf die Ansaugnockenwelle 3 auf zubringende Drehmo
ment nach hinten (für das positive Drehmoment) der Drehrichtung,
oder nach vorne (für das negative Drehmoment) der Drehrichtung
ändert.
Ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist
in den Fig. 2 und 3 gezeigt. In diesen und den übrigen Aus
führungsbeispielen sind Komponenten, die im wesentlichen diesel
ben sind, wie diejenigen in den vorherigen Aus
führungsbeispielen, mit denselben Bezugszeichen versehen.
Ein Gerät zur variablen Ventilsteuerung 7 des zweiten Aus
führungsbeispiels ist von einer hydraulischen Steuerbauart zur
Übertragung des Drehmoments einer Kurbelwelle (nicht gezeigt)
auf die Ansaugnockenwelle 3 und die Auslaßnockenwelle 5.
Eine Steuerriemenscheibe 60 ist, wie in Fig. 2 gezeigt, mit der
Kurbelwelle über einen Steuerriemen (nicht gezeigt) gekoppelt,
um das Drehmoment so aufzunehmen, daß sie zusammen mit der Kur
belwelle synchron dreht.
Ein zylindrischer Abschnitt 55a, ein ringförmiger Abschnitt 55b,
ein zylindrischer Abschnitt 55c und ein ringförmiger Abschnitt
55d sind einstückig als ein Drehbauteil 55 ausgebildet. Das
Drehbauteil 55 wird durch den Zylinderkopf 2 drehbar gelagert.
Ein Axiallager 56 ist zwischen dem Zylinderkopf 2 dem ringförmi
gen Abschnitt 55d eingepaßt. Das Drehbauteil 55 lagert die An
saugnockenwelle 3 in einer solchen Art und Weise, daß sich die
Ansaugnockenwelle 3 dreht und relativ zum Drehbauteil 55 axial
bewegt. Da die Spielräume zwischen dem Zylinderkopf 2 und den
ringförmigen Abschnitten 55b, 55d in der Axialrichtung nur zur
Zulassung der Drehverschiebung vorhanden sind, kann sich das
Drehbauteil 55 im wesentlichen nicht in seine axiale Richtung
bewegen.
Ein Schraubenbolzen 70 kombiniert die Steuerriemenscheibe 60,
den zylindrischen Abschnitt 55a, eine Rückplatte 62 und ein
später beschriebenes Schuhgehäuse 61. Die Steuerriemenscheibe
60, das Schuhgehäuse 61, die Rückplatte 62 und das Drehbauteil
55 bilden einen antriebseitigen Rotor.
Die Ansaugnockenwelle 3 nimmt das Drehmoment von der Steuerrie
menscheibe 60 auf und kann sich mit einer vorbestimmten Phasen
differenz relativ zur Steuerriemenscheibe 60 drehen. Die Steuer
riemenscheibe 60 und die Ansaugnockenwelle 3 drehen sich im
Uhrzeigersinn, wie von links in Fig. 2 betrachtet. Diese Dreh
richtung wird "Voreilwinkelrichtung" genannt.
Ein Kolbenbauteil 57 als die axiale Bewegungsvorrichtung ist ra
dial zwischen dem Drehbauteil 55 und der Ansaugnockenwelle 3
eingebaut und durch einen Zapfen 58 und einen Ring 59 in einer
solchen Art und Weise montiert, daß sich das Kolbenbauteil 57
relativ zur Ansaugnockenwelle 3 jeweils nicht drehen und axial
bewegen kann. Das Kolbenbauteil 57 teilt die Öldruckkammer, die
durch die Ansaugnockenwelle 3, das Drehbauteil 55 und die Rück
platte 62 gebildet wird, in eine Niederdrehzahlöldruckkammer 82
und eine Hochdrehzahlöldruckkammer 88.
Das Schuhgehäuse 61 bildet zusammen mit der Rückplatte 62 ein
Gehäuse zum Unterbringen eines später beschriebenen Flügelrotors
63. Die Öffnung des Schuhgehäuses 61 wird durch ein Abdeckung 72
verschlossen. Die Phaseneinstellvorrichtung in dem zweiten Aus
führungsbeispiel weist das Schuhgehäuse 61 und den Flügelrotor
63 auf.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, hat das Schuhgehäuse 61 Schuhe 61a,
61b, 61c und 61d, die im wesentlichen equidistant voneinander in
der Umfangsrichtung ausgebildet sind und jeweils einen bogenför
migen Querschnitt haben. In den vier Umfangsspalten zwischen den
Schuhen 61a, 61b, 61c und 61d sind Sektorräume 100 ausgebildet,
die als Gehäusekammern zum Unterbringen von Flügeln 63a, 63b,
63c und 63d als Flügelbauteile dienen.
Beide axiale Endoberflächen des Flügelrotors 63, der als Rotor
der angetriebenen Seite dient, sind durch das Schuhgehäuse 61
und die Rückplatte 62 bedeckt. Der Flügelrotor 63 ist im wesen
tlichen equidistant in der Umfangsrichtung mit Flügeln 63a, 63b,
63c und 63d ausgestattet, die drehbar in den Sektorräumen 100
untergebracht sind. Pfeile in Fig. 3, die die Verzögerungsrich
tung und die Voreilrichtung zeigen, stellen jeweils die Ver
zögerungswinkelrichtung und die Voreilwinkelrichtung des Flügel
rotors 63 relativ zum Schuhgehäuse 61 dar. In Fig. 3 ist jeder
Flügel an einem Umfangsendabschnitt eines jeden Sektorraumes 100
positioniert und der Flügelrotor 63 ist an der äußersten Ver
zögerungsposition relativ zum Schuhgehäuse 61 positioniert.
Diese äußerste Verzögerungsposition wird durch Zurückhalten der
Verzögerungsseite des Flügels 63a auf der Voreilseite des Schuhs
61d gebildet. Ein innerer Keil 63e ist auf der inneren Umfang
swand des Flügelrotors 63 ausgebildet.
Ein Keilbauteil 75 und ein Keilnutenbauteil 76, die in Fig. 2
gezeigt sind, sind mit dem Flügelrotor 63 so in Eingriff, daß
die Ansaugnockenwelle 3, das Keilbauteil 75 und das Keilnuten
bauteil 76 zusammen mit dem Flügelrotor 63 drehen und axial nach
vorne und nach hinten relativ zum Flügelrotor 63 beweglich sind.
Das Keilbauteil 75 wird durch einen Zapfen 78 in seiner
Drehposition bestimmt und auf der axialen Endseite der Ansaug
nockenwelle 3 befestigt. Das Keilbauteil 75 und ein diametral
reduziertes Bauteil 77 sind mittels eines Schraubenbolzens 71
durch eine Büchse 73 an der Ansaugnockenwelle 3 in einer solchen
Art und Weise befestigt, daß das Keilbauteil 75 und das dia
metral reduzierte Bauteil 77 daran gehindert werden, relativ zur
Ansaugnockenwelle 3 zu drehen.
Auf der äußeren Umfangswand des Keilbauteils 75 ist ein äußerer
Keil 75a ausgebildet. Das diametral reduzierte Bauteil 77 hat
einen kleineren äußeren Durchmesser als das Keilbauteil 75 und
hat auf dessen äußerer Umfangswand einen äußeren Schrägkeil 77a
ausgebildet.
Das Keilnutenbauteil 76 hat eine innere Schraubenkeilnut 76a,
die auf ihre inneren Umfangswand ausgebildet ist, und steht über
den Schraubenkeil mit dem diametral reduzierten Bauteil 77 in
Eingriff. Andererseits hat das Keilnutenbauteil 76 eine äußere
Keilnut 76b, die auf der äußeren Umfangswand ausgebildet ist,
und steht über einen Keil mit dem Flügelrotor 63 in Eingriff.
Das Keilnutenbauteil 76 wird durch eine Blattfeder 79 so axial
vorgespannt, daß der innere Schraubenkeil 76a den äußeren
Schraubenkeil 77a des diametral reduzierten Bauteils 77 in der
hinteren Drehrichtung berühren kann.
Durch die Vorspannkraft der Blattfeder 79 werden das diametral
reduzierte Bauteil 77 und das Keilbauteil 75 in die rückwärtige
Drehrichtung vorgespannt, so daß der äußere Keil 75a des Keil
bauteils 75 den inneren Keil 63e des Flügelrotors 63 in der nach
hinten gerichteten Drehrichtung berührt. Das Keilnutenbauteil 76
wird durch die Vorspannkraft der Blattfeder 79 dazu gebracht,
das diametral reduzierte Bauteil 77 in die rückwärtige Drehrich
tung zu stoßen, und ist durch sich selbst in die vordere Dre
hrichtung vorgespannt, so daß der äußere Keil 76b des Keilnuten
bauteils 76 den inneren Keil 63e des Flügelrotors 63 in der vor
deren Drehrichtung berührt.
Im zweiten Ausführungsbeispiel steht das Keilnutenbauteil 76
über den Schraubenkeil mit dem diametral reduzierten Bauteil 77
in Eingriff und wird durch die Blattfeder 79 axial vorgespannt,
so daß jeweils der äußere Keil des Keilbauteils 75 und des Keil
nutenbauteils 76 den inneren Keil 63e des Flügelrotors 63 als
Rotor der angetriebenen Seite berühren, während kein Spiel durch
Abweichen der Zahnspuren nach vorne und nach hinten von der Dre
hrichtungen erzeugt wird. Sogar wenn die Nockenwelle 3 die posi
tiven/negativen Drehmomentschwankungen aufnimmt, kann das Rat
tergeräusch, das ansonsten durch die Kollisionen zwischen den
Keilzähnen hervorgerufen werden könnte, an den Eingriffsab
schnitten zwischen dem Keilbauteil 75 und dem Keilnutenbauteil
76 und dem Flügelrotor 63 verhindert werden.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist ein Dichtungsbauteil 47 auf der
äußeren Umfangswand des Flügelrotors 63 eingepaßt. Kleine Spiel
räume werden zwischen der äußeren Umfangswand des Flügelrotors
63 und der inneren Umfangswand des Schuhgehäuses 61 ausgebildet
und die Dichtungsbauteile 47 sind vorgesehen, um das Arbeitsöl
am Lecken zwischen den Öldruckkammern durch diese Spielräume zu
hindern. Die Dichtungsbauteile 47 sind individuell durch die
Vorspannkraft der Blattfeder auf die inneren Umfangswand des
Schuhgehäuses 61 geschoben.
In der inneren Wand des Flügels 63a ist, wie in Fig. 2 gezeigt,
ein eingepreßter und zurückgehaltener Führungsring 64, in den
ein Stopperkolben 65, der als Kontaktabschnitt dient, eingesetzt
ist. Dieser Stopperkolben 65 hat eine zylindrische Gestalt, die
einen Boden hat, und er ist in dem Führungsring 64 so unterge
bracht, daß der Stopperkolben 65 in der Axialrichtung der An
saugnockenwelle 3 gleiten kann. Der Stopperkolben 65 wird durch
eine Feder 67 zu einer später beschriebenen Stopperbohrung 66a
hin vorgespannt.
Ein Einpaßring 66 ist in eine Passungsbohrung, die in dem
Schuhgehäuse 61 ausgebildet ist, eingepaßt, während er in seiner
inneren Umfangswand die Stopperbohrung 66a hat. Der Stopperkol
ben 65 kann an der Position des äußersten Verzögerungswinkels in
der Stopperbohrung 66a eingepaßt sein. Die Drehung des Flügelro
tors 63 relativ zum Schuhgehäuse 61 wird behindert, wenn der
Stopperkolben 65 in der Stopperbohrung 66a eingepaßt ist und ihn
in der Drehrichtung berührt. Mit anderen Worten, der Stopperkol
ben 65 und die Stopperbohrung 66a halten einander an der Posi
tion des äußersten Verzögerungswinkels.
Der Stopperkolben 65 nimmt den Öldruck sowohl von der Voreil
seite als auch von der Verzögerungsseite auf. Die Kraft an der
Druckaufnahmeoberfläche des Stopperkolbens 65, die von dem Arbe
itsöl aufgenommen wird, wirkt in der Richtung, um den Stopper
kolben 65 von der Stopperbohrung 66a außer Eingriff zu bringen.
Wenn ein Öldruck, der gleich oder größer als ein vorbestimmtes
Niveau ist, auf den Stopperkolben 65 aufgebracht wird, wird die
ser Stopperkolben 65 von der Stopperbohrung 66a entgegen der
Vorspannkraft der Feder 67 außer Eingriff gebracht.
Der Stopperkolben 65 und die Stopperbohrung 66a sind so posi
tioniert, daß der Stopperkolben 65 in der Stopperbohrung 66a
durch die Vorspannkraft der Feder 67 eingepaßt werden kann, wenn
sich der Flügelrotor 63 in seiner äußersten Verzögerungsposition
relativ zum Schuhgehäuse 61 befindet, d. h., wenn sich die An
saugnockenwelle 3 in der äußersten Verzögerungsposition relativ
zur Kurbelwelle befindet.
In der Rückplattenseite des Flügels 63a und in der Rückplatte 62
wird, wie in Fig. 2 gezeigt, ein Verbindungskanal ausgebildet,
zur Schaffung der Verbindung zwischen einer Rückschlagdruckkam
mer 68 des Stopperkolbens 65 und einem Entlüftungskanal 55, der
in dem zylindrischen Abschnitt 55a ausgebildet ist. Die
Rückschlagdruckkammer 68 und der Entlüftungskanal 55e stehen an
der äußersten Verzögerungsposition miteinander in Verbindung.
Der Entlüftungskanal 55e wird über die Peripherie der Öldichtung
48 mit dem Ölschmierraum des Motors belüftet. Folglich wird die
Rückschlagdruckkammer 68 in der äußersten Verzögerungsposition
mit der Atmosphäre belüftet und die Bewegung des Stopperkolbens
65 wird nicht behindert. Wenn sich der Flügelrotor 63 von der
äußersten Verzögerungsposition zur Voreilseite dreht, d. h., wenn
sich der Flügelrotor 63 in eine Außereingriffsposition dreht,
bei der der Stopperkolben 65 von der Stopperbohrung 66a außer
Eingriff gelangt, wird die Verbindung zwischen der Si
cherungsdruckkammer 68 und dem Entlüftungskanal 55e beendet.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist zwischen dem Schuh 61a und dem
Flügel 63a eine Verzögerungsöldruckkammer 101 ausgebildet,
zwischen dem Schuh 61b und dem Flügel 63b eine Verzögerung
söldruckkammer 102; zwischen dem Schuh 61c und dem Flügel 63c
eine Verzögerungsöldruckkammer 103; und zwischen dem Schuh 61d
und dem Flügel 63d eine Verzögerungsöldruckkammer 104. Anderer
seits ist zwischen dem Schuh 61d und dem Flügel 63a eine Vor
eilöldruckkammer 105 ausgebildet; zwischen dem Schuh 61a und dem
Flügel 63b eine Voreilöldruckkammer 106; zwischen dem Schuh 61b
und dem Flügel 63c eine Voreilöldruckkammer 107 und zwischen dem
Schuh 61c und dem Flügel 63d eine Voreilöldruckkammer 108. Jede
der Öldruckkammern bildet eine Antriebsflüssigkeitsdruckkammer.
Wie in Fig. 2 gezeigt, sind in der inneren Umfangswand des
Zylinderkopfs 2 ringförmige Ölkanäle 80, 83, 90 und 95 ausge
bildet. Die Ölkanäle 83 und 85 sind zwischen dem Ölkanal 80 und
dem Ölkanal 90 ausgebildet. Diese Ölkanäle 80 und 83 können über
das Umschaltventil 51 entweder mit der Hydraulikpumpe 50, die
als Antriebsquelle dient, oder dem Ablaß 52 verbunden werden.
Andererseits können die Ölkanäle 90 und 95 über ein Umschaltven
til 54 entweder mit der Hydraulikpumpe 50, die als Antrie
bsquelle dient, oder mit dem Ablaß 52 verbunden werden. Die Um
schaltventile 51 und 54 können die Ölkanäle in Reaktion auf eine
Instruktion aus der ECU 53 unabhängig voneinander schalten.
In dem ringförmigen Abschnitt 55b des Drehbauteils 55 ist eine
Verbindungsöffnung 81 ausgebildet und in dem zylindrischen Ab
schnitt 55c sind Verbindungsöffnungen 84, 91 und 96 ausgebildet.
In der äußeren Umfangswand der Ansaugnockenwelle 3 sind Öldruck
kammern 85, 92 und 97 ausgebildet, die bogenförmige querver
laufende Querschnitte haben.
Der Ölkanal 80 steht über die Verbindungsöffnung 81 mit der Nie
drigdrehzahlöldruckkammer 82 in Verbindung. Der Ölkanal 83 steht
über die Verbindungsöffnung 84, die Öldruckkammer 85, einen Öl
kanal 86, der zwischen einem Ölkanalbauteil 74 und der Ansaug
nockenwelle 3 ausgebildet ist, und einen Ölkanal 87, der in der
Ansaugnockenwelle 3 ausgebildet ist, mit der Hochdreh
zahlöldruckkammer 88 in Verbindung.
Wenn das Ansaugventil durch die Nocke 4 angetrieben wird, nimmt
die Ansaugnockenwelle 3 die in Fig. 2 links gerichtete Axialk
raft aufgrund des kegelförmigen Profils auf. Wenn das Kolbenbau
teil 57 so gesteuert wird, daß es sich axial bewegt, erfordert
deshalb die Hochdrehzahlöldruckkammer 88 einen höheren Öldruck
als denjenigen, den die Niederdrehzahlöldruckkammer 82 benötigt.
Mit anderen Worten ist der Öldruck, der auf den Ölkanal 83 auf
gebracht werden muß, höher als derjenige des Ölkanals 80.
Um die Verbindungen zwischen den Ölkanälen 80, 83 und der Hy
draulikpumpe 50 und des Ablasses 52 zu ändern, werden die
Öldrücke in der Niederdrehzahlöldruckkammer 82 und der Hochdre
hzahlöldruckkammer 88 durch Steuern des Umschaltventils 51
eingestellt.
Vielmehr wird jedoch durch axiales Bewegen oder Stoppen des Kol
bens 57 die Ansaugnockenwelle 3 bewegt oder gestoppt, so daß das
Profil der Nocke 4 zum Antreiben des Ansaugventils verändert
wird, um die zeitliche Öffnungs-/Schließsteuerung, die Öffnung
speriode und den Hub des Ansaugventils zu steuern.
Der Ölkanal 90 steht von der Verbindungsöffnung 91, der Öldruck
kammer 92, einem Ölkanal 74a, der in dem inneren Umfang des Öl
kanalbauteils 74 ausgebildet ist, und einem Ölkanal 71a, der in
dem Schraubenbolzen 71 ausgebildet ist, über Ölkanäle 111, 112,
113 und 114 mit den Verzögerungsöldruckkammer 101, 102, 103 und
104 in Verbindung. Der Ölkanal 95 steht von der Verbindungsöff
nung 96, der Öldruckkammer 97 und einem Ölkanal 98 über Ölkanäle
115, 116, 117 und 118 mit Voreilöldruckkammern 105, 106, 107 und
108 in Verbindung.
Wenn die Nocke 4 das Ansaugventil antreibt, empfängt die Nocke 4
das positive/negative Schwankungsdrehmoment. Dieses schwankende
Drehmoment hat einen Durchschnittswert auf der positiven Drehmo
mentseite. Mit anderen Worten nehmen die Ansaugnockenwelle 3 und
der Flügelrotor 63 im Durchschnitt das Schwankungsdrehmoment zur
Verzögerungsseite auf. Wenn der Flügelrotor 63 in Phase relativ
zum Schuhgehäuse 61 gesteuert wird, erfordert die Voreilöldruck
kammer einen höheren Öldruck als denjenigen, den die Ver
zögerungsöldruckkammer erfordert. Kurz gesagt ist der Öldruck,
der auf den Ölkanal 95 aufgebracht werden soll, höher als der
jenige des Ölkanals 90.
Durch Steuerung des Umschaltventils 54 zur Änderung der Ver
bindungen zwischen den Ölkanälen 90 und 91 und der hydraulischen
Pumpe 50 und dem Ablaß 52 werden die Öldrücke in den Ver
zögerungsöldruckkammern 101, 102, 103 und 104 in den die Vor
eilöldruckkammern 105, 106, 107 und 108 eingestellt. Demgemäß
wird die Drehphase des Flügelrotors 63 relativ zur Steuerriemen
scheibe 60 eingestellt.
Funktionen des Gerätes zur variablen Ventilsteuerung 7 werden
nun beschrieben.
Wenn der Motor gestartet wird, d. h., bevor das Arbeitsöl von der
Hydraulikpumpe in die jeweiligen Öldruckkammern eingeleitet
wird, befindet sich der Flügelrotor 63 in der äußersten Ver
zögerungsposition, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, relativ
zum Schuhgehäuse 61, wenn sich die Kurbelwelle dreht. Der obere
Endabschnitt des Stopperkolbens 65 ist durch die Vorspannkraft
der Feder 67 in die Stopperbohrung 66a eingepaßt, so daß der
Flügelrotor 63 und das Schuhgehäuse 61 fest zusammengehalten
werden. Folglich wird die Bewegung des Flügelrotors 63 zur Ver
zögerungsseite und zur Voreilseite relativ zum Schuhgehäuse 61
zurückgehalten, wodurch die relative Drehvibration verhindert
wird, sogar wenn die Ansaugnockenwelle 3 den positiven/negativen
Drehmomentschwankungen unterworfen wird, wenn die Ansaugnocken
welle angetrieben wird. Demgemäß wird verhindert, daß das
Schuhgehäuse 61 und der Flügelrotor 63 kollidieren und ein Rat
tergeräusch erzeugen.
Wenn die Ansaugnockenwelle 3 eine positive Drehmomentschwankung
aufnimmt, nimmt der äußere Keil des positiven Keilbauteils 75
das positive Drehmoment nach hinten in der Drehrichtung auf,
weil er den inneren Keil 63e des Flügelrotors 63 berührt. Wenn
die Ansaugnockenwelle 3 die negative Drehmomentschwankung auf
nimmt, nimmt der äußere Keil des Keilnutenbauteils 76 das nega
tive Drehmoment, das nach vorne in der Drehrichtung ausgerichtet
ist, auf, weil sie den inneren Keil 63e berührt. Demgemäß werden
die Kollisionen des Keils und die Erzeugung des Rattergeräusches
reduziert, sogar wenn die Ansaugnockenwelle 3 die posi
tiven/negativen Drehmomentschwankungen aufnimmt.
Wenn das Arbeitsöl nicht in die Niedrigdrehzahlöldruckkammer 82
und die Hochdrehzahlöldruckkammer 88 eingeleitet wird, nimmt die
Nocke 4 die nach links in Fig. 2 gerichtete Axialkraft auf,
wenn das Ansaugventil angetrieben wird. Demgemäß bewegt sich die
Ansaugnockenwelle 3 in Fig. 2 nach links. Es ist deshalb das
Niedrigdrehzahlprofil der Nocke 4, das das Ansaugventil beim
Start des Motors antreibt.
Nach dem Motorstart wird das Arbeitsöl von der hydraulischen
Pumpe 50 zu den jeweiligen Verzögerungsöldruckkammern geleitet.
Da ebenso der Verzögerungsöldruck über die Verzögerungsöldruck
kammer 101 auf den Stopperkolben 65 aufgebracht wird, gelangt
der Stopperkolben 65 entgegen der Federkraft der Feder 67 von
der Stopperbohrung 66a außer Eingriff, wenn der Öldruck in der
Verzögerungsöldruckkammer 101 ein vorbestimmtes Niveau über
schreitet. Dies erlaubt es, daß der Flügelrotor 63 relativ zum
Schuhgehäuse 61 frei dreht. Da der Flügelrotor 63 in seiner
äußersten Verzögerungsposition gehalten wird, wie in Fig. 3
gezeigt ist, indem der Öldruck auf der Verzögerungsseite von den
jeweiligen Verzögerungsöldruckkammern aufgenommen wird, jedoch
das Schuhgehäuse 61 und der Flügelrotor 63 am Kollidieren und
Erzeugen von Rattergeräuschen gehindert, sogar wenn die Ansaug
nockenwelle 3 die positiven/negativen Drehmomentschwankungen zur
Zeit des Antriebs des Ansaugventils empfangen.
Als nächstes wird das Umschaltventil 54 umgeschaltet, um die
jeweiligen Verzögerungsöldruckkammern zur Atmosphäre hin zu öff
nen, wodurch das Arbeitsöl an die jeweiligen Voreilöldruckkam
mern geliefert wird, um den Flügelrotor 63 von der äußersten
Verzögerungsposition, die in Fig. 3 gezeigt, zur Voreilseite zu
drehen. Zu dieser Zeit wird der Voreilöldruck von der Vor
eilöldruckkammer 105 am Stopperkolben 65 aufgebracht, so daß der
Stopperkolben 65 in seinem Außereingriffszustand von der Stop
perbohrung 66a gehalten wird. Wenn der Öldruck in den jeweiligen
Voreilöldruckkammern das vorbestimmte Niveau übersteigt, dreht
sich der Flügelrotor 63 von der äußersten Verzögerungsposition
zur Voreilseite, während der Stopperkolben 65 aus der Stopperbo
hrung 66a heraus bewegt wird, so daß der Stopperkolben 65 und
die Stopperbohrung 66a in der Umfangsrichtung voneinander ab
weichen und der Stopperkolben 65 an einer Position angeordnet
ist, die nicht mit der Stopperbohrung 66a in Eingriff ist.
Danach wird das Umschaltventil 54 in Reaktion auf die Instruk
tion von der ECU gemäß dem Motorbetriebszustand umgeschaltet, um
die Öldrücke in den jeweiligen Verzögerungsöldruckkammern und
den jeweiligen Voreilöldruckkammern zu steuern, wodurch die
Drehphase des Flügelrotors 63 relativ zum Schuhgehäuse 61
gesteuert wird, d. h., die Drehphasendifferenz zwischen der An
saugnockenwelle 3 und der Kurbelwelle. Dies macht es möglich,
das Timing für das Öffnen/Schließen des Ansaugventils genau zu
steuern.
Darüber hinaus werden das zeitlich Öffnungs-/Schließtiming, die
Öffnungsperiode und der Hub des Ansaugventils durch Umschalten
des Umschaltventils 51 gemäß dem Motorbetriebszustand gesteuert,
um die Ansaugnockenwelle axial zu bewegen. Gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann die Phasen
steuerung durch das Schuhgehäuse 61 und den Flügelrotor 63 und
die axiale Bewegungssteuerung der Ansaugnockenwelle 3 durch das
Kolbenbauteil 57 durch Steuern des Umschaltventils 51 und des
Umschaltventils 54 unabhängig voneinander durchgeführt werden.
Ferner sind zwischen den Niederdruckölkanälen 80 und 90 die
Hochdruckölkanäle 83 und 95 ausgebildet. Genauer gesagt kann das
Arbeitsöl aus den Niederdruckölkanälen 80 und 90 zur Atmosphäre
entweichen, so daß der Öldruck in den Ölkanälen 80 und 90 nicht
mehr ansteigt als notwendig, sogar wenn das Arbeitsöl aus den
Ölkanälen 83 und 95 zu den Ölkanälen 80 und 90 leckt. Da die
Öldrucksteuerung mit der Öldruckdifferenz durchgeführt wird, er
leichtert die Tatsache, daß der Öldruck in den Ölkanälen 80 und
90 nicht mehr als notwendig ansteigt, die Steuerung der Druck
differenz. Dies ermöglicht es, die Steuerung der Drehphase der
Ansaugnockenwelle 3 relativ zur Steuerriemenscheibe 60 mit einem
hohen Genauigkeitsgrad zu steuern. Im Vergleich zu dem Fall, in
dem die Niederdruckkanäle 80 und 90 axial zwischen den
Hochdruckkanälen 83 und 95 angeordnet sind, sind darüber hinaus
die Druckdifferenz zwischen den Niederdruckölkanälen 80 und 90
und dem Atmosphärendruck niedriger als die Druckdifferenz
zwischen den Hochdruckölkanälen 83 und 95 und dem Atmosphären
druck. Deshalb ist die Ölmenge, die zur Atmosphäre entweicht,
reduziert. Demgemäß ist die Ansprechempfindlichkeit der Phasen
steuerung und der axialen Bewegungssteuerung verbessert.
Zusätzlich sind das Keilbauteil 75 und das Keilnutenbauteil 76
umfangsmäßig so angeordnet und auf der Ansaugnockenwelle 3
befestigt, daß sie nicht relativ zur Ansaugnockenwelle 3 drehen,
so daß deren äußerer Keil den inneren Keil 63e des Lüfterrotors
63 vorwärts und rückwärts entsprechend der Drehrichtung und der
selben Richtung mit den abweichenden Zahnspuren berührt, um kein
Spiel zu erzeugen. Sogar wenn die Ansaugnockenwelle 3 die posi
tiven/negativen Drehmomentschwankungen aufnimmt, kann deshalb
das Rattergeräusch, das ansonsten durch die Kollissionen
zwischen den Keilen erzeugt werden könnte, an dem Keilabschnitt
zwischen dem Lüfterrotor 63 und den Keil- und Keilnutenbauteilen
75 und 76 verhindert werden.
Im zweiten Ausführungsbeispiel ist das Kolbenbauteil 57 zur axi
alen Bewegung der Ansaugnockenwelle 3 in dem drehbaren Bauteil
55, das als antriebsseitiger Rotor dient, untergebracht. Mit an
deren Worten, die Phaseneinstellvorrichtung und die axiale
Bewegungsvorrichtung der Ansaugnockenwelle 3 sind als eine
zusammengebaute Antriebsvorrichtung an einem Endabschnitt der
Ansaugnockenwelle 3 konstruiert. Jedoch ist es möglich, die axi
ale Bewegungsvorrichtung am anderen Endabschnitt der Ansaugnock
enwelle 3 getrennt von der Phaseneinstellvorrichtung zu instal
lieren.
Im zweiten Ausführungsbeispiel sind das Keil- und das Keilnuten
bauteil 75 und 76 und der Lüfterrotor 63 durch das gerade Keil
profil in Eingriff. Alternativ ist es möglich, einen Eingriff
durch ein schräges Keilprofil vorzusehen.
Des weiteren ist die Konstruktion dazu angepaßt, das Drehmoment
der Kurbelwelle durch die Steuerriemenscheibe 60 auf die Ansaug
nockenwelle 3 und die Auslaßnockenwelle 5 zu übertragen. Die
Konstruktion kann durch Verwendung eines Kettenritzels oder
eines Steuerrades modifiziert werden. Eine andere Abwandlung
kann derart sein, daß das Drehmoment der Kurbelwelle, die als
Antriebswelle fungiert, durch den Lüfterrotor aufgenommen wird,
um die Ansaugnockenwelle und das Schuhgehäuse gemeinsam zu dre
hen.
Ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist
in Fig. 4 gezeigt.
In dem Gerät zur variablen Ventilsteuerung 8 des dritten Aus
führungsbeispiels sind die Ölkanäle 80, 83, 90 und 95, die in
der inneren Umfangswand eines Zylinderkopfs 9 ausgebildet sein
sollen, alle in der Axialrichtung angeordnet, wie in Fig. 4
gezeigt ist. Dies verkürzt die Bearbeitungszeitperiode, weil es
ausreicht, das Werkzeug zur Ausbildung der Ölkanäle 80, 83, 90
und 95 nur in der Axialrichtung zu bewegen.
Gemäß den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen der vorlieg
enden Erfindung sind die Phaseneinstellvorrichtung und die axi
ale Bewegungsvorrichtung der Ansaugnockenwelle 3 in Form einer
einzigen Antriebsvorrichtung aufgebaut, die am Endabschnitt der
Ansaugnockenwelle 3 montiert ist. Folglich wird die Anzahl an
Teilen vermindert, um die Anzahl ihrer Montageschritte zu reduz
ieren, so daß die Größe des gesamten Gerätes verringert ist, um
die Herstellkosten zu senken.
Gemäß den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung la
gert des weiteren das drehbare Bauteil die Ansaugnockenwelle 3
drehbar und erlaubt die axiale Bewegung der Ansaugnockenwelle 3
und das drehbare Bauteil ist durch den Zylinderkopf axial un
beweglich gelagert. Darüber hinaus treibt das drehbare Bauteil
die Auslaßnockenwelle 5 an, um zusammen mit der Steuerriemen
scheibe zu drehen. Folglich gerät (1) der Zahnradeingriff
zwischen dem drehbaren Bauteil und der Auslaßnockenwelle 5 nicht
außer Eingriff, sogar wenn sich die Ansaugnockenwelle 3 axial
bewegt, so daß das Zahnrad in der Größe reduziert ist, ohne die
axiale Länge des Zahnrades zu vergrößern; (2) Die Drehphase der
Auslaßnockenwelle 5 relativ zur Steuerriemenscheibe ändert sich
nicht, sogar wenn sich die Ansaugnockenwelle 3 axial bewegt, so
daß der Zahnradeingriff zwischen dem drehbaren Bauteil und der
Auslaßnockenwelle 5 durch schräg verzahnte Zahnräder erreicht
wird; Folglich kann ein hohes Drehmoment mit der selben axialen
Zahnradlänge von dem drehbaren Bauteil auf die Auslaßnockenwelle
5 übertragen werden; (3) Die Drehphase der Auslaßnockenwelle 5
relativ zur Steuerriemenscheibe ändert sich nicht, sogar wenn
sich die Drehphase der Ansaugnockenwelle 3 bezüglich der Steuer
riemenscheibe ändert. Folglich wird die relative Phasendifferenz
zwischen den Nockenwellen mit einem hohen Genauigkeitsgrad
gesteuert.
In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen der vorliegenden
Erfindung wird die Drehphase der Ansaugnockenwelle 3 relativ zur
Steuerriemenscheibe eingestellt, wohingegen die Auslaßnocken
welle 5 dieselbe Phase wie die Steuerriemenscheibe hat. Jedoch
kann die Konstruktion so modifiziert werden, daß die Drehphase
der Auslaßnockenwelle 5 relativ zur Steuerriemenscheibe
eingestellt wird, wohingegen die Ansaugnockenwelle 3 dieselbe
Phase wie die Steuerriemenscheibe hat. Bei dieser Abwandlung
werden die Ansaugnockenwelle 3 und die Auslaßnockenwelle 5 aus
getauscht, so daß das Drehmoment der Kurbelwelle von der
Auslaßnockenwelle 5 zur Ansaugnockenwelle 3 übertragen wird.
Für die Drehmomentübertragung von dem drehbaren Bauteil zur
Auslaßnockenwelle 5 kann nicht nur das Zahnrad, sondern auch
eine Kette oder ein Riemen statt dessen verwendet werden.
Ferner wurden die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Er
findung hinsichtlich des Steuersystems zur variablen Ventil
steuerung beschrieben, bei dem das Ansaugventil durch die An
saugnockenwelle 3 angetrieben wird, wohingegen das Auslaßventil
durch die Auslaßnockenwelle 5 angetrieben wird. Jedoch kann die
Erfindung durch ein Gerät zur variablen Ventilsteuerung verkör
pert werden, bei dem sowohl das Ansaugventil als auch das
Auslaßventil durch eine Nockenwelle angetrieben werden.
Es wird ein Gerät zur variablen Ventilsteuerung offenbart, das
in der Lage ist, die Größe des gesamten Gerätes zu reduzieren.
Ein drehbares Bauteil 12 ist durch einen Schraubenbolzen 40 an
einer Steuerriemenscheibe 10 montiert, so daß es zusammen mit
der Steuerriemenscheibe drehbar ist. Ein Zylinderkopf 2 lagert
das drehbare Bauteil 12 drehbar aber axial unbeweglich. Das
drehbare Bauteil 12 lagert eine Ansaugnockenwelle 3 drehbar und
axial beweglich. Sogar wenn die Ansaugnockenwelle 3 axial bewegt
wird und sich in der Drehphase relativ zur Steuerriemenscheibe
10 ändert, wenn sich bogenförmige Zahnräder 20, 21 axial
bewegen, ändert sich die Drehphase zwischen der Auslaßnocken
welle 5 und der Steuerriemenscheibe 10 nicht.
Claims (7)
1. Gerät zur variablen Ventilsteuerung für einen Verbrennungsmo
tor, der ein Ansaugventil, ein Auslaßventil und eine Antriebs
welle hat, das die folgenden Bauteile aufweist:
eine axial bewegliche erste angetriebene Welle (3), die eine kegelförmige, mehrdimensionale Nocke (4) zur Öffnung und Schließung von mindestens einem Ventil des Ansaugventils und des Auslaßventils hat;
einen antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur ge meinsamen Drehung mit der Antriebswelle;
ein drehbares Bauteil (12, 55), das einen Teil des an triebsseitigen Rotors (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur drehbaren Lagerung der ersten angetriebenen Welle (3) und zur Zulassung einer axialen Bewegung der ersten angetriebenen Welle (3) bildet;
ein Lagerbauteil (2, 9) zur drehbaren Lagerung des drehbaren Bauteils (12, 55) und zur Verhinderung der axialen Bewegung des drehbaren Bauteils (12, 55);
einen Rotor der angetriebenen Seite (13, 63), der drehbar an dem antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) montiert ist und hydraulisch in einer Drehphase relativ zum an triebsseitigen Rotor zur gemeinsamen Drehung mit der ersten angetriebenen Welle (3) gesteuert wird;
einen hydraulisch gesteuerten Kolben (22, 57), der im inneren des antriebsseitigen Rotors (10, 11, 12, 60, 62, 55) unterge bracht ist und zur gemeinsamen axialen Bewegung mit der er sten angetriebenen Welle (3) dient.
eine axial bewegliche erste angetriebene Welle (3), die eine kegelförmige, mehrdimensionale Nocke (4) zur Öffnung und Schließung von mindestens einem Ventil des Ansaugventils und des Auslaßventils hat;
einen antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur ge meinsamen Drehung mit der Antriebswelle;
ein drehbares Bauteil (12, 55), das einen Teil des an triebsseitigen Rotors (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur drehbaren Lagerung der ersten angetriebenen Welle (3) und zur Zulassung einer axialen Bewegung der ersten angetriebenen Welle (3) bildet;
ein Lagerbauteil (2, 9) zur drehbaren Lagerung des drehbaren Bauteils (12, 55) und zur Verhinderung der axialen Bewegung des drehbaren Bauteils (12, 55);
einen Rotor der angetriebenen Seite (13, 63), der drehbar an dem antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) montiert ist und hydraulisch in einer Drehphase relativ zum an triebsseitigen Rotor zur gemeinsamen Drehung mit der ersten angetriebenen Welle (3) gesteuert wird;
einen hydraulisch gesteuerten Kolben (22, 57), der im inneren des antriebsseitigen Rotors (10, 11, 12, 60, 62, 55) unterge bracht ist und zur gemeinsamen axialen Bewegung mit der er sten angetriebenen Welle (3) dient.
2. Gerät zur variablen Ventilsteuerung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß
die erste angetriebene Welle (3) das Ansaugventil oder das Auslaßventil öffnet und schließt,
das Gerät des weiteren eine axial unbewegliche zweite ange triebene Welle (5) zum Öffnen und Schließen der anderen Ven tils des Ansaugventils und des Auslaßventils enthält; und
das drehbare Bauteil (12, 55) die zweite angetriebene Welle (5) antreibt.
die erste angetriebene Welle (3) das Ansaugventil oder das Auslaßventil öffnet und schließt,
das Gerät des weiteren eine axial unbewegliche zweite ange triebene Welle (5) zum Öffnen und Schließen der anderen Ven tils des Ansaugventils und des Auslaßventils enthält; und
das drehbare Bauteil (12, 55) die zweite angetriebene Welle (5) antreibt.
3. Gerät zur variablen Ventilsteuerung gemäß Anspruch 1 oder 2,
des weiteren gekennzeichnet durch folgende Bauteile:
ein Paar erster Fluidkanäle (80, 90), die entlang einer axia len Richtung des drehbaren Bauteils (55) vorgesehen sind und an einem drehbaren Verschiebeabschnitt zwischen dem Lagerbau teil (2, 9) und dem drehbaren Bauteil (55) für die hydrauli sche Steuerung vorgesehen sind; und
einen zweiten Fluidkanal (83, 95), der zwischen dem Paar der ersten Fluidkanäle (80, 90) in der axialen Richtung des dreh baren Bauteils (55) vorgesehen ist, und der am drehbaren Ver schiebeabschnitt für die hydraulische Steuerung vorgesehen ist, wobei ein Fluiddruck der ersten Fluidkanäle (80, 90) niedriger ist als derjenige des zweiten Fluidkanals (83, 95).
ein Paar erster Fluidkanäle (80, 90), die entlang einer axia len Richtung des drehbaren Bauteils (55) vorgesehen sind und an einem drehbaren Verschiebeabschnitt zwischen dem Lagerbau teil (2, 9) und dem drehbaren Bauteil (55) für die hydrauli sche Steuerung vorgesehen sind; und
einen zweiten Fluidkanal (83, 95), der zwischen dem Paar der ersten Fluidkanäle (80, 90) in der axialen Richtung des dreh baren Bauteils (55) vorgesehen ist, und der am drehbaren Ver schiebeabschnitt für die hydraulische Steuerung vorgesehen ist, wobei ein Fluiddruck der ersten Fluidkanäle (80, 90) niedriger ist als derjenige des zweiten Fluidkanals (83, 95).
4. Gerät zur variablen Ventilsteuerung gemäß einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor der angetriebenen
Seite (13, 63) und der Kolben (22, 57) an einem Ende der ersten
angetriebenen Wellen (3) angeordnet sind.
5. Gerät zur variablen Ventilsteuerung für einen Verbrennungsmo
tor, der ein Ansaugventil, ein Auslaßventil und eine Antriebs
welle hat, das die folgenden Bauteile aufweist:
eine axial bewegliche erste angetriebene Welle (3), die eine kegelförmige, mehrdimensionale Nocke (4) zur Öffnung und Schließung des Ansaugventils oder des Auslaßventils hat;
einen antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 61, 62, 55) zur gemeinsamen Drehung mit der Antriebswelle;
ein drehbares Bauteil (12, 55), das einen Teil des an triebsseitigen Rotors (10, 11, 12, 60, 61, 62, 55) zur dreh baren Lagerung der ersten angetriebenen Welle (3) und zur Zu lassung einer axialen Bewegung der ersten angetriebenen Welle (3) bildet;
ein Lagerbauteil (3, 9) zur drehbaren Lagerung des drehbaren Bauteils (12, 55) und zur Verhinderung der axialen Bewegung des drehbaren Bauteils (12, 55);
einen Rotor an der angetriebenen Seite (13, 63), der drehbar an dem antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) mon tiert ist und hydraulisch in einer Drehphase relativ zum an triebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur gemeinsamen Drehung mit der ersten angetriebenen Welle (3) gesteuert wird; und
eine zweite angetriebene Welle (5), die axial unbeweglich ist, zum Schließen und Öffnen des anderen Ventils des Ansaug ventils und des Auslaßventils, wobei
das drehbare Bauteil (12, 55) die zweite angetriebene Welle (5) antreibt.
eine axial bewegliche erste angetriebene Welle (3), die eine kegelförmige, mehrdimensionale Nocke (4) zur Öffnung und Schließung des Ansaugventils oder des Auslaßventils hat;
einen antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 61, 62, 55) zur gemeinsamen Drehung mit der Antriebswelle;
ein drehbares Bauteil (12, 55), das einen Teil des an triebsseitigen Rotors (10, 11, 12, 60, 61, 62, 55) zur dreh baren Lagerung der ersten angetriebenen Welle (3) und zur Zu lassung einer axialen Bewegung der ersten angetriebenen Welle (3) bildet;
ein Lagerbauteil (3, 9) zur drehbaren Lagerung des drehbaren Bauteils (12, 55) und zur Verhinderung der axialen Bewegung des drehbaren Bauteils (12, 55);
einen Rotor an der angetriebenen Seite (13, 63), der drehbar an dem antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) mon tiert ist und hydraulisch in einer Drehphase relativ zum an triebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur gemeinsamen Drehung mit der ersten angetriebenen Welle (3) gesteuert wird; und
eine zweite angetriebene Welle (5), die axial unbeweglich ist, zum Schließen und Öffnen des anderen Ventils des Ansaug ventils und des Auslaßventils, wobei
das drehbare Bauteil (12, 55) die zweite angetriebene Welle (5) antreibt.
6. Gerät zur variablen Ventilsteuerung für einen Verbrennungsmo
tor, der ein Ansaugventil, ein Auslaßventil und eine Kurbelwelle
hat, das die folgenden Bauteile aufweist:
eine axial bewegliche erste angetriebene Welle (3), die eine kegelförmige, mehrdimensionale Nocke (4) zur Öffnung und Schließung von dem Ansaugventil und/oder dem Auslaßventil hat;
einen antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55), der durch die Kurbelwelle gedreht werden soll;
ein drehbares Bauteil (12, 55) zur Bildung eines Teils des antriebsseitigen Rotors (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur drehba ren Lagerung der ersten angetriebenen Welle (3) und zur Zu lassung der axialen Bewegung der ersten angetriebenen Welle (3);
ein Lagerbauteil (2, 9) zur drehbaren Lagerung des drehbaren Bauteils (12, 55) und zur Verhinderung der axialen Bewegung des drehbaren Bauteils (12, 55);
einen Rotor an der angetriebenen Seite (13, 63), der drehbar an dem antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) mon tiert ist und hydraulisch in einer Drehphase relativ zum an triebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur gemeinsamen Drehung der ersten angetriebenen Welle (3) gesteuert wird;
eine hydraulisch gesteuerte Drehphaseneinstellvorrichtung (20, 21, 61, 63) zur Einstellung der Drehphase zwischen dem antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) und dem Rotor an der angetriebenen Seite (13, 63); und
eine hydraulisch gesteuerte Axialbewegungsvorrichtung (22, 57) zur axialen Bewegung der ersten angetriebenen Welle (3).
eine axial bewegliche erste angetriebene Welle (3), die eine kegelförmige, mehrdimensionale Nocke (4) zur Öffnung und Schließung von dem Ansaugventil und/oder dem Auslaßventil hat;
einen antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55), der durch die Kurbelwelle gedreht werden soll;
ein drehbares Bauteil (12, 55) zur Bildung eines Teils des antriebsseitigen Rotors (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur drehba ren Lagerung der ersten angetriebenen Welle (3) und zur Zu lassung der axialen Bewegung der ersten angetriebenen Welle (3);
ein Lagerbauteil (2, 9) zur drehbaren Lagerung des drehbaren Bauteils (12, 55) und zur Verhinderung der axialen Bewegung des drehbaren Bauteils (12, 55);
einen Rotor an der angetriebenen Seite (13, 63), der drehbar an dem antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) mon tiert ist und hydraulisch in einer Drehphase relativ zum an triebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) zur gemeinsamen Drehung der ersten angetriebenen Welle (3) gesteuert wird;
eine hydraulisch gesteuerte Drehphaseneinstellvorrichtung (20, 21, 61, 63) zur Einstellung der Drehphase zwischen dem antriebsseitigen Rotor (10, 11, 12, 60, 62, 55) und dem Rotor an der angetriebenen Seite (13, 63); und
eine hydraulisch gesteuerte Axialbewegungsvorrichtung (22, 57) zur axialen Bewegung der ersten angetriebenen Welle (3).
7. Gerät zur variablen Ventilsteuerung gemäß Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehphaseneinstellvorrichtung (20, 21,
61, 63) und die axiale Bewegungsvorrichtung (22, 57) an einem
Ende der ersten angetriebenen Welle (3) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10017233A JPH11210433A (ja) | 1998-01-29 | 1998-01-29 | 可変弁制御装置 |
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| DE19903622A1 true DE19903622A1 (de) | 1999-08-05 |
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ID=11938240
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19903622A Withdrawn DE19903622A1 (de) | 1998-01-29 | 1999-01-29 | Gerät zur variablen Ventilsteuerung |
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