DE19902203A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen des Zündzeitpunktes einer BrennkraftmaschineInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung schafft ein Verfahren zum Festlegen des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine mit folgenden Schritten: Bereitstellen eines Kennlinienfeldes (KF) für den Zündzeitpunkt (t¶Z¶) in Abhängigkeit von mindestens einem die relative Luftfüllung eines Zylinders der Brennkraftmaschine anzeigenden Lastsignal (tL); Erfassen des Lastsignals (tL) zu einem vor dem festzulegenden Zündzeitpunkt (t¶Z¶) liegenden Zeitpunkt (t¶0¶); Vorhersagen eines zukünftigen Lastsignals (tLPr) zu einem späteren, vor dem festzulegenden Zündzeitpunkt (t¶Z¶) liegenden Zeitpunkt (t¶0¶ + DELTA) und Festlegen des Zündzeitpunktes (t¶Z¶) aus dem Kennlinienfeld (KF) unter Zugrundelegung des vorhergesagten zukünftigen Lastsignals (tLPr).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Festlegen des Zündzeitpunktes einer Brenn
kraftmaschine.
Obwohl auf beliebige Brennkraftmaschinen anwendbar, werden
die vorliegende Erfindung sowie die ihr zugrundeliegende
Problematik in bezug auf eine Brennkraftmaschine eines
Kraftfahrzeuges erläutert.
Im Sinne einer möglichst optimalen Steuerung einer Brenn
kraftmaschine sollte die relative Luftfüllung der Zylinder
einer Brennkraftmaschine möglichst genau bekannt sein, da
mit eine auf diese Luftfüllung genau abgestimmte Kraft
stoffmenge zugemessen werden kann und somit das gewünschte
Drehmoment bei niedriger Schadstoffemission und niedrigem
Kraftstoffverbrauch erreicht werden kann. Eine optimale
Kraftstoffzumessung wird dadurch erschwert, daß zu dem
Zeitpunkt, ab dem die tatsächliche Luftfüllung eines Zylin
ders der Brennkraftmaschine bekannt ist, die Kraftstoffzu
messung für diesen Zylinder bereits abgeschlossen ist.
Mit anderen Worten werden für die Kraftstoffzumessung in
der Regel veraltete Werte der Luftfüllung verwendet. Falls
sich die Luftfüllung von Ansaugtakt zu Ansaugtakt nicht
oder nur geringfügig ändert, kann auch mit solchen veralte
ten Werten für die Luftfüllung eine optimale oder nahezu
optimale Kraftstoffzumessung erzielt werden. In Betriebs
zuständen, in denen sich die Luftfüllung sehr stark ändert,
ist es jedoch günstiger, die Kraftstoffzumessung auf die
jeweils zu erwartende Luftfüllung abzustimmen.
Dazu ist in der DE 44 01 828 A1 ein Verfahren angegeben
worden, daß zur Zeit der Berechnung der zuzumessenden
Kraftstoffmenge eine möglichst genaue Vorhersage der Luft
füllung des Zylinders ermöglicht, in den die Kraftstoffmen
ge eingespritzt wird.
Gemäß der Lehre der DE 44 01 828 A1 wird ein zukünftiges
Lastsignal ermittelt, das die zu erwartende relative Luft
füllung repräsentiert. Das zukünftige Lastsignal wird aus
einem aktuellen Hauptlastsignal, einem aktuellen Hilfs
lastsignal, das dem aktuellen Hauptlastsignal vorauseilt,
und einem Kurbelwinkelintervall ermittelt. Das Kurbelwinke
lintervall ist abhängig von der in Zeiteinheiten oder Kur
belwinkeleinheiten ausgedrückten Kraftstoff-Vorlagerung,
der Dauer der Kraftstoff-Einspritzung und der Berechnungs
zeit vorgebbar. Die Einbeziehung des Kurbelwinkelintervalls
hat den Vorteil, daß die Ermittlung des zukünftigen Lastsi
gnals zum spätest möglichen Zeitpunkt durchgeführt werden
kann und dadurch eine hohe Genauigkeit erreicht wird.
Zweckmäßig ist es, daß das zukünftige Lastsignal mit einem
Tiefpaßfilter ermittelt wird, dessen Filterkonstante
lastabhängig vorgebbar ist. Die Filterkonstante wird bei
steigender Last aus einer ersten Kennlinie ausgelesen und
bei fallender Last aus einer zweiten Kennlinie. Dadurch
wird eine besonders rechenzeitsparende Vorausbestimmung der
Luftfüllung möglich.
Das Hilfslastsignal wird aus dem Öffnungswinkel der Dros
selklappe, der Drehzahl der Brennkraftmaschine und einer
gegebenenfalls durch einen Bypass-Kanal zur Drosselklappe
strömenden Luftmenge ermittelt und abhängig von der Tempe
ratur der angesaugten Luft und der barometrischen Höhe kor
rigiert.
Bei kleinen Öffnungswinkeln der Drosselklappe kann das
Hilfslastsignal auch aus der mit einem Luftmassenmesser er
faßten Luftmasse ermittelt werden, was in der Regel zu ei
ner höheren Genauigkeit in diesem Betriebsbereich führt.
Das Hauptlastsignal kann z. B. aus dem gemessenen Saugrohr
druck und der Drehzahl, aus der mit einem Luftmassenmesser
erfaßten Luftmasse oder durch Filterung des Hilfslastsi
gnals ermittelt werden.
Das Verfahren kann sowohl im nichtstationären Betrieb als
auch im stationären Betrieb eingesetzt werden, da bei der
Ermittlung des zukünftigen Lastsignals ein auf das Haupt
lastsignal angeglichenes Hilfslastsignal verwendet wird.
Der für den Abgleich des Hilfslastsignals benötigte Ab
gleichwert wird durch Integration der Abweichung zwischen
dem Hauptlastsignal und dem mit dem Abgleichwert versehenen
gefilterten Hilfslastsignal ermittelt. Das gefilterte
Hilfslastsignal wird dabei durch Filterung des korrigierten
Hilfslastsignals erzeugt.
Bei diesem bekannten Verfahren wird das zukünftige Lastsi
gnal lediglich für die Ermittlung der hinzuspritzenden
Kraftstoffmenge verwendet.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Problematik
besteht darin, daß bei dynamischen Vorgängen in Form von
Laständerungen die zum Berechnungszeitpunkt t0 des Grund
zündwinkels ZWGRU z. B. aus dem Lastsignal tL ermittelbare
Luftfüllung zeitweise um bis zu 50% vom tatsächlich zum
Zündzeitpunkt tz tatsächlich vorliegenden Wert abweicht.
Diese Abweichung wird u. a. bedingt durch die Totzeit von
ca. 50 ms zwischen dem Zeitpunkt t0 der Berechnung der
Luftfüllung und dem tatsächlichen Füllungsverlauf, wie in
Fig. 3 (obere Kurve) durch die Lastsignal(tL)-Kurve veran
schaulicht. Aufgrund dieser als Aktualisierungsfehler be
zeichneten Abweichung werden entsprechende dynamische Kor
rekturen füllungsabhängiger Größen nicht nur auf Einsprit
zebene, sondern auch auf Zündungsebene notwendig. Auch eine
Mittelung über das Zeitintervall [t-1, t0], welche in einem
gemittelten Lastsignal tLM resultieren würde, brächte hier
keine Verbesserung.
Die Korrekturen der Zündungsparameter (Zündwinkel, Schließ
winkel) erfolgen dagegen derzeit üblicherweise ausschließ
lich mit empirischen teils adaptiven und aufwendigen Dyna
mikkorrekturen auf Stellgrößenebene.
In Fig. 5 zeigt die Kurve mit den offenen Quadraten die
Klopfgrenze des Zündwinkels wz als Funktion des Lastsignals
tL bei konstanter Drehzahl n. Die Klopfgrenze kann sich je
nach weiteren Parametern, wie z. B. Ansauglufttemperatur,
Kraftstoff/Luft-Verhältnis nach spät bzw. früh verschieben,
wobei die prinzipielle Lage zum optimalen Zündwinkel, der
in der Kurve mit den geschlossenen Quadraten in Fig. 5 dar
gestellt ist, erhalten bleibt. Optimal heißt dabei eine Ab
stimmung auf Drehmoment, Verbrauch, etc.
Mit zunehmender Last verschiebt sich die Klopfgrenze bei
konstanter Drehzahl n zu späteren (kleineren) Zündwinkeln,
wie in Fig. 5 illustriert. Diese Tendenz spiegelt sich auch
im Grundzündwinkel ZWGRU wieder, der beispielsweise abhän
gig von dem Lastsignal tL und der Drehzahl n in einem Kenn
feld KF abgelegt ist, wie in Fig. 6 illustriert.
Wird also bei Lastdynamik ein zu kleines Lastsignal be
nutzt, um das Kennfeld KF auszulesen, so wird im Ergebnis
ein zu früher Grundzündwinkel ZWGRU ausgegeben. In der Fol
ge würde es bei Dynamik zu einer unerwünschten erhöhten
Klopfhäufigkeit kommen.
Also wird bei der üblichen Lösung in der Klopfregeldynamik
versucht, durch Ausgabe eines adaptierten Dynamikvorhalts
( = Zündwinkelspätverstellung für die Zeitdauer der Dynamik)
diese Differenz zwischen diesem zu frühen ZWGRU und dem ei
gentlich notwendigen, dem tatsächlichen Lastsignal entspre
chenden Grundzündwinkel ZWGRU auszugleichen.
Als nachteilhaft bei dem obigen bekannten Ansatz hat sich
die Tatsache herausgestellt, das die Adaption dieses Dyna
mikvorhalts aufwendig ist und zusätzlich zum ZWGRU-Aktua
lisierungsfehler weitere Effekte erfaßt, die zu einer dyna
misch erhöhten Klopfneigung führen. Eine saubere, physika
lisch basierte und damit reproduzierbare Trennung dieser
Dynamikeffekte ist damit nicht möglich.
Das erfindungsgemäße Verfahren mit den Merkmalen des An
spruchs 1 und die entsprechende Vorrichtung gemäß Anspruch
8 weisen gegenüber den bekannten Lösungsansätzen den Vor
teil auf, daß sie eine physikalisch basierte, dynamisch
präzise Nachführung der Zündparameter (Zündwinkel, Schließ
winkel) ermöglichen.
In Verbesserung zum Stand der Technik wird vorgeschlagen,
eine dynamische Korrektur der Zündungsparameter auf der
Ebene des Lastsignals bzw. Füllungssignals in Form einer
Vorhersageberechnung vorzunehmen. Das bedeutet, daß im Dy
namikfall anstelle von einem die augenblickliche Füllung
anzeigenden Signal ein prädiziertes Signal als Eingangsgrö
ße für das oder die lastabhängigen Kennfelder der Zündungs
parameter verwendet wird.
Insbesondere wird vorgeschlagen, daß mindestens das feste
Zündwinkelkennfeld, welches den Vorsteuerzündwinkel unter
optimalen Bedingungen beinhaltet, und darüberhinaus optio
nal auch weitere Kennfelder, wie z. B. das Stationär
adaptionskennfeld der Klopfregelung, die lastabhängigen
Kennfelder der Schließwinkelberechnung usw. auf das prädi
zierte Signal umgestellt werden.
Es wird somit ein dynamisch präziseres, bereits vorhandenes
Füllungssignal verwendet, so daß die bislang erforderlichen
Korrekturen auf Zündwinkelebene (z. B. Adaption eines Zünd
winkel-Dynamikvorhalts in der Klopfregelung) nur noch in
geringerem Maße (und damit mit verringertem Funktions- und
Rechenzeitaufwand) notwendig werden.
Damit wird eine wesentliche Ursache für Dynamikklopfen, die
durch die heute verwendete Dynamikadaption der Klopfrege
lung nicht optimal berücksichtigt werden kann, beseitigt.
In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbil
dungen und Verbesserungen.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung wird das zukünftige
Lastsignal vorhergesagt aus einem aktuellen Hauptlastsi
gnal, einem aktuellen Hilfslastsignal, das dem aktuellen
Hauptlastsignal vorauseilt, und einem Kurbelwinkelinter
vall, das abhängig von der in Zeiteinheiten oder Kurbelwin
keleinheiten ausgedrückten Berechnungszeit vorgebbar ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung wird das ak
tuelle Hilfslastsignal aus dem Öffnungswinkel der Drossel
klappe bzw. dem Winkel des Gaspedals, der Drehzahl der
Brennkraftmaschine und einer gegebenenfalls durch einen
Bypass-Kanal zur Drosselklappe und/ oder durch zusätzliche
Bypass-Ventile strömenden Luftmenge ermittelt.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung wird das ak
tuelle Hauptlastsignal aus dem gemessenen Saugrohrdruck und
der Drehzahl, aus der mit einem Luftmassenmesser erfaßten
Luftmasse oder durch Filterung des aktuellen Hilfslastsi
gnals ermittelt.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung erfolgt ein
Bereitstellen eines Kennlinienfeldes für den Zündzeitpunkt
in Abhängigkeit von dem Lastsignal und der Drehzahl.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung erfolgt das
Vorhersagen des zukünftigen Lastsignals unter Berücksichti
gung der Nockenwellenverstellung und/oder der Abgasrückfüh
rung.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung werden wei
tere Kennfelder, wie insbesondere das Stationäradaptions
kennfeld der Klopfregelung oder ein oder mehrere lastabhän
gigen Kennfelder der Schließwinkelberechnung, bereitge
stellt und erfolgt ein Festlegen des jeweiligen Zündzeit
punktes aus dem betreffenden Kennlinienfeld unter Zugrunde
legung des vorhergesagten zukünftigen Lastsignals.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher er
läutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Flußdiagramm für den prinzipiellen Ablauf ei
ner Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfah
rens;
Fig. 2 das technische Umfeld einer Brennkraftmaschine,
in der die vorliegende Erfindung einsetzbar ist;
Fig. 3 den zeitlichen Zusammenhang zwischen der Last,
der Zündzeitpunktberechnung und Zündung sowie dem
Öffnungsgrad des Einlaßventils eines Zylinders in
Abhängigkeit vom Kurbelwinkel;
Fig. 4 den Verlauf des Hauptlastsignals und des Hilfs
lastsignals in Abhängigkeit vom Kurbelwinkel;
Fig. 5 den prinzipiellen Zusammenhang zwischen Klopf
grenze und optimaler Zündung und
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Kennlinien
feldes (KF) für den Zündzeitpunkt bzw. Zündwin
kel.
In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche
oder funktionsgleiche Komponenten.
Fig. 3 zeigt das technische Umfeld einer Brennkraftmaschine
100, in der die vorliegende Erfindung einsetzbar ist.
Zunächst werden die illustrierten Komponenten zur Steuerung
der Brennkraftmaschine 100 näher erläutert. Über einen An
saugtrakt 102 wird der Brennkraftmaschine 100 ein Luft/
Kraftstoff-Gemisch zugeführt, und die Abgase werden in ei
nen Abgaskanal 104 abgegeben. Im Ansaugtrakt 102 sind in Stromrichtung
der angesaugten Luft gesehen ein Luftmengenmesser oder
Luftmassenmesser 106, beispielsweise ein Hitzdraht-
Luftmassenmesser, ein Temperaturfühler 108 zur Erfassung
der Ansauglufttemperatur, eine Drosselklappe 110 mit einem
Sensor 111 zur Erfassung des Öffnungswinkels der Drossel
klappe 110, ein Drucksensor 112 und eine oder mehrere Ein
spritzdüsen 113 angebracht. In der Regel sind der Luftmen
genmesser oder Luftmassenmesser 106 und der Drucksensor 112
alternativ vorhanden.
Um die Drosselklappe 110 herum führt ein Bypass-Kanal 114,
in dem ein Leerlaufsteller 115 angeordnet ist. Der
Bypass-Kanal 114 und der Leerlaufsteller 115 können entfal
len, wenn die Regelung der Leerlaufdrehzahl mit Hilfe der
Drosselklappe 110 erfolgt. Gegebenenfalls können zusätzlich
Bypass-Ventile vorhanden sein, die beispielsweise beim Zu
schalten einer Klimaanlage eine ausreichende Leerlauf
drehzahl sicherstellen. Im Abgaskanal 104 ist ein Sauer
stoffsensor 116 angebracht. An der Brennkraftmaschine 100
sind ein Kurbelwinkelsensor 118 und ein Sensor 119 zur Er
fassung der Temperatur der Brennkraftmaschine 100 ange
bracht. Weiterhin besitzt die Brennkraftmaschine 100 zur
Zündung des Luft/Kraftstoff-Gemisches in den Zylindern bei
spielsweise vier Zündkerzen 120.
Die Ausgangssignale der beschriebenen Sensoren werden einem
zentralen Steuergerät 122 übermittelt. Im einzelnen handelt
es sich dabei um folgende Signale: Ein Signal m des Luft
mengenmessers oder Luftmassenmessers 106, ein Signal T des
Temperatursensors 108 zur Erfassung der Ansauglufttempera
tur, ein Signal α des Sensors 111 zur Erfassung des Öff
nungswinkels der Drosselklappe 110, ein Signal p des Druck
sensors 112, ein Signal λ des Sauerstoffsensors 116, ein
Signal w des Kurbelwinkelsensors 118 und ein Signal TBKM
des Sensors 119 zur Erfassung der Temperatur der Brenn
kraftmaschine 100. Das Steuergerät 122 wertet die Sensorsi
gnale aus und steuert die Einspritzdüse bzw. Einspritzdüsen
113, den Leerlaufsteller 115 und die Zündkerzen 120 an.
Fig. 3 zeigt den Zusammenhang zwischen dem Lastsignal tL,
der Zündwinkelberechnung und Zündung sowie dem Öffnungsgrad
des Einlaßventils eines Zylinders in Abhängigkeit vom Kur
belwinkel w bzw. Zeit t für eine Brennkraftmaschine mit
vier Zylindern.
Die untere durchgezogene Linie gibt den Öffnungsgrad des
Einlaßventils für den Zylinder Nr. 4 an, die untere gestri
chelte Linie den Öffnungsgrad der Einlaßventile der übrigen
Zylinder. Bei einem Kurbelwinkel w von 0° beginnt sich das
Einlaßventil des Zylinders Nr. 4 zu öffnen. Bei w = 90° ist
das Einlaßventil des Zylinders Nr. 4 maximal geöffnet, und
bei w = 180° ist das Einlaßventil wieder geschlossen. Da
nach durchlaufen die Einlaßventile der Zylinder Nr. 2, Nr.
1 und Nr. 3 in dieser Reihenfolge den gleichen Öffnungs-
und Schließzyklus und bei einem Kurbelwinkel w von 720° be
ginnt sich das Einlaßventil des Zylinders Nr. 4 wieder zu
öffnen.
Die obere Kurve der Fig. 3 zeigt den Verlauf des Hauptlast
signals tL. Das Hauptlastsignal tL kann beispielsweise aus
dem vom Drucksensor 112 erzeugten Signal p und der Drehzahl
n ermittelt werden oder aus dem gemittelten und gefilterten
Signal m des Luftmassenmessers 106.
Für die Berechnung des Zündzeitpunktes wird die Luftfüllung
und damit das Lastsignal tL des entsprechenden Zylinders
(in Fig. 4 Zylinder Nr. 4) benötigt. Das Hauptlastsignal tL
bei einem bestimmten Kurbelwinkel in der Nähe des Kurbel
winkels, bei dem das Einlaßventil des Zylinders schließt
(in Fig. 4 Zylinder Nr. 4, ca. 20° vor dem Schließen des
Einlaßventils bei 900°), ist repräsentativ für die Luftfül
lung. Dieser bestimmte Kurbelwinkel wird im folgenden als
Füllungswinkel bezeichnet. Der genaue Wert des Füllungswin
kels hängt vom Typ der Brennkraftmaschine 100 ab und kann
beispielsweise empirisch ermittelt werden.
Auf der Zeitachse weiterhin bezeichnet sind der Zündzeit
punkt tz (Kurbelwinkel wz), Schließzeitpunkt (ts) und ein
Berechnungszeitintervall tR zur Berechnung des Zündzeit
punktes.
Wie oben beschrieben und in Fig. 3 dargestellt, muß die Be
rechnung der des Zündzeitpunktes zur Schließzeit ts abge
schlossen sein, also lange vor dem Füllungswinkel, der zur
Zeit t0 + Δt erreicht wird, durchgeführt werden.
Für die Berechnung des Zündzeitpunktes wird allerdings die
Luftfüllung verwendet, die durch das beim Füllungswinkel
vorliegende Hauptlastsignal tL repräsentiert wird. Der zu
künftige Verlauf des Hauptlastsignals tL ist aber in der
Regel nicht bekannt, da er beispielsweise vom Fahrerwunsch
abhängt. Verwendet man bei der Berechnung das zum Zeitpunkt
der Berechnung aktuelle Hauptlastsignal tL oder das gemit
telte Hauptlastsignal tLM, so führt dies zu einer nicht op
timalen Zündzeitpunkteinstellung, wenn sich das Hauptlast
signal tL bis zum Erreichen des Füllungswinkels ändert
(siehe obere Kurve in Fig. 3), d. h. im nichtstationären
Betrieb.
Das aus der DE 44 01 828 A1 bekannte Verfahren ermöglicht
eine näherungsweise Vorhersage des beim Füllungswinkel vor
liegenden Lastsignals tL, das im folgenden als zukünftiges
Lastsignal tLPr bezeichnet wird. Dabei wird insbesondere
ausgenutzt, daß der Haupteinflußfaktor auf den Verlauf des
zukünftigen Lastsignals tLPr, der Öffnungswinkel α der
Drosselklappe 111, bekannt ist und daß das Signal α dem Si
gnal tL um einiges vorauseilt. Näheres hierzu ist in Fig. 4
dargestellt.
Fig. 4 zeigt ein Diagramm, in dem das Hauptlastsignal tL
(gestrichelte Linie) und das Hilfslastsignal tL' (durch
gezogene Linie) über dem Kurbelwinkel w aufgetragen sind.
Im stationären Betrieb fallen die Kurven für tL und tL' zu
sammen (links bzu. ganz rechts). Beim Übergang von niedri
ger zu hoher Last steigt die Kurve für tL' wesentlich
schneller an als die Kurve für tL, so daß aus aktuellen
Werten für tL' und tL zukünftige Werte für tL vorhergesagt
werden können, d. h. aus dem aktuellen Hilfslastsignal tL'
und dem aktuellen Hauptlastsignal tL kann das zukünftige
Lastsignal tLPr ermittelt werden.
Für die Ermittlung des zukünftigen Lastsignals tLPr kann
ein einfaches Saugrohrmodell zugrundegelegt werden, das
durch einen Tiefpaß erster Ordnung mit einer lastabhängigen
Filterkonstanten beschrieben wird. Beim aktuellen Kurbel
winkel w wird das beim zukünftigen Kurbelwinkel w + wPr
vorliegende zukünftige Lastsignal tLPr gemäß folgender
Gleichung vorhergesagt:
tLPr = tL(w+wPr) =
tL(w)+(tL'(w)-tL(w)).(l-exp(-wPr/wF))
tL(w)+(tL'(w)-tL(w)).(l-exp(-wPr/wF))
Dabei ist wPr der Vorhersagewinkel, das heißt die Differenz
aus dem zukünftigen Kurbelwinkel, für den das zukünftige
Lastsignal tLPr vorhergesagt wird - in der Regel ist dies
der Füllungswinkel - und dem augenblicklichen Kurbelwinkel
w.
Fig. 1 zeigt ein Flußdiagramm für den prinzipiellen Ablauf
einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens.
In einem ersten Schritt 400 wird der Vorhersagewinkel wPr
ermittelt. An Schritt 400 schließt sich ein Schritt 402 an,
in dem das Hilfslastsignal tL' ermittelt wird. Das Hilfs
lastsignal tL' wird in Abhängigkeit vom Drosselklappenwin
kel α, der Drehzahl n und ggf. der durch einen Bypass-Kanal
114 und/oder zusätzliche Bypass-Ventile fließenden Luftmen
ge qLL aus einem Kennfeld ermittelt. An den Schritt 402
schließt sich ein Schritt 404 an. Im Schritt 404 wird das
augenblickliche Hauptlastsignal tL ermittelt. Das augen
blickliche Hauptlastsignal tL kann beispielsweise durch
Filtern der gemessenen und über ein Kurbelwinkel-Segment
gemittelten Luftmasse m mit einem Tiefpaßfilter erster Ord
nung ermittelt werden. Alternativ dazu kann das augenblick
liche Hauptlastsignal tL auch aus dem Saugrohrdruck p und
der Drehzahl n oder durch Filterung des Hilfslastsignals
tL' ermittelt werden. Auf den Schritt 404 folgt ein Schritt
406, in dem die lastabhängige Filterkonstante wF ermittelt
wird. Danach folgt ein Schritt 408. In dem Schritt 408 wird
aus den in den Schritten 400 bis 406 ermittelten Größen ge
mäß der weiter oben genannten Gleichung das zukünftige
Lastsignal tLPr = tL(w+wPr) für den Kurbelwinkel w+wPr, al
so hier den Füllungswinkel, ermittelt.
Letztlich erfolgt im Schritt 410 das Festlegen des Zünd
zeitpunktes ZWGRU aus dem Kennlinienfeld KF unter Zugrunde
legung des vorhergesagten zukünftigen Lastsignals tLPr und
der Motordrehzahl n. Dann ist der Durchlauf des Flußdia
gramms beendet.
Obwohl die vorliegende Erfindung vorstehend anhand eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben wurde, ist sie
darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise mo
difizierbar.
Insbesondere kann das Kennlinienfeld für den Zündzeitpunkt
auch in Abhängigkeit vom Füllungsgrad bereitgestellt bzw.
gespeichert werden. In diesem Falle wäre ein Zwischen
schritt zum Umrechnen des erfaßten Lastsignals in den Fül
lungsgrad notwendig.
Auch ist die Erfindung nicht auf die obige beispielhafte
Vorhersageprozedur beschränkt. Beispielsweise kann der Ak
tualisierungsfehler der Zündwinkelberechnung durch die Ver
wendung von einem prädizierten Signal unter zusätzlicher
Berücksichtigung von Nockenwellenverstellung und Abgasrück
führung kompensiert werden.
wPr Vorhersagewinkel
tL Hauptlastsignal
tL' Hilfslastsignal
w Kurbelwinkel
t Zeit
wF Filterkonstante
tLPr vorhergesagtes zukünftiges Lastsignal
ZWGRU Grundzündwinkel
KF Kennfeld
n Drehzahl
tL Hauptlastsignal
tL' Hilfslastsignal
w Kurbelwinkel
t Zeit
wF Filterkonstante
tLPr vorhergesagtes zukünftiges Lastsignal
ZWGRU Grundzündwinkel
KF Kennfeld
n Drehzahl
100
Brennkraftmaschine
102
Ansaugtrakt
104
Abgaskanal
106
Luftmassenmesser
108
Temperaturfühler
110
Drosselklappe
111
Sensor zur Erfassung des Öffnungswin
kels der Drosselklappe
110
112
Drucksensor
113
Einspritzdüsen
114
Bypass-Kanal
115
Leerlaufsteller
116
Sauerstoffsensor
118
Kurbelwinkelsensor
119
Temperatursensor
120
Zündkerzen
ts
ts
Schließzeitpunkt
tz
tz
Zündzeitpunkt
tLM mittleres Lastsignal
[t-1
tLM mittleres Lastsignal
[t-1
, t0
] Zeitintervall für Mittelung
tR
tR
Berechnungsintervall
wz
wz
Zündwinkel
Claims (8)
1. Verfahren zum Festlegen des Zündzeitpunktes einer
Brennkraftmaschine mit folgenden Schritten:
Bereitstellen eines Kennlinienfeldes (KF) für den Zündzeit punkt (tz) in Abhängigkeit von mindestens einem die relati ve Luftfüllung eines Zylinders der Brennkraftmaschine an zeigenden Lastsignal (tL);
Erfassen des Lastsignals (tL) zu einem vor dem festzulegen den Zündzeitpunkt (tz) liegenden Zeitpunkt (t0);
Vorhersagen eines zukünftigen Lastsignals (tLPr) zu einem späteren, vor dem festzulegenden Zündzeitpunkt (tz) liegen den Zeitpunkt (t0 + Δ); und
Festlegen des Zündzeitpunktes (tz) aus dem Kennlinienfeld (KF) unter Zugrundelegung des vorhergesagten zukünftigen Lastsignals (tLPr).
Bereitstellen eines Kennlinienfeldes (KF) für den Zündzeit punkt (tz) in Abhängigkeit von mindestens einem die relati ve Luftfüllung eines Zylinders der Brennkraftmaschine an zeigenden Lastsignal (tL);
Erfassen des Lastsignals (tL) zu einem vor dem festzulegen den Zündzeitpunkt (tz) liegenden Zeitpunkt (t0);
Vorhersagen eines zukünftigen Lastsignals (tLPr) zu einem späteren, vor dem festzulegenden Zündzeitpunkt (tz) liegen den Zeitpunkt (t0 + Δ); und
Festlegen des Zündzeitpunktes (tz) aus dem Kennlinienfeld (KF) unter Zugrundelegung des vorhergesagten zukünftigen Lastsignals (tLPr).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das zukünftige Lastsignal (tLPr) vorhergesagt wird aus ei
nem aktuellen Hauptlastsignal (tL), einem aktuellen Hilfs
lastsignal (tL'), das dem aktuellen Hauptlastsignal voraus
eilt, und einem Kurbelwinkelintervall (wPr), das abhängig
von der in Zeiteinheiten oder Kurbelwinkeleinheiten ausge
drückten Berechnungszeit (wB) vorgebbar ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das aktuelle Hilfslastsignal (tL') aus dem Öffnungswinkel
(α) der Drosselklappe (110), der Drehzahl (n) der Brenn
kraftmaschine (100) und einer gegebenenfalls durch einen
Bypass-Kanal (114) zur Drosselklappe (110) und/oder durch
zusätzliche Bypass-Ventile strömenden Luftmenge (qLL) er
mittelt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß das aktuelle Hauptlastsignal (tL) aus dem gemesse
nen Saugrohrdruck (p) und der Drehzahl (n), aus der mit ei
nem Luftmassenmesser (106) erfaßten Luftmasse (m) oder
durch Filterung des aktuellen Hilfslastsignals (tL') ermit
telt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß ein Bereitstellen eines Kennlini
enfeldes (KF) für den Zündzeitpunkt (tz) in Abhängigkeit
von dem Lastsignal (tL) und der Drehzahl (n) erfolgt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Vorhersagen des zukünftigen
Lastsignals (tLPr) unter Berücksichtigung der Nockenwellen
verstellung und/oder der Abgasrückführung erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß weitere Kennfelder, wie insbeson
dere das Stationäradaptionskennfeld der Klopfregelung oder
ein oder mehrere lastabhängigen Kennfelder der Schließwin
kelberechnung, bereitgestellt werden und ein Festlegen des
jeweiligen Zündzeitpunktes aus dem betreffenden Kennlinien
feld unter Zugrundelegung des vorhergesagten zukünftigen
Lastsignals erfolgt.
8. Vorrichtung zum Festlegen des Zündzeitpunktes einer
rennkraftmaschine mit:
einer Speichereinrichtung zum Bereitstellen eines Kennlini enfeldes (KF) für den Zündzeitpunkt (tz) in Abhängigkeit von mindestens einem die relative Luftfüllung eines Zylin ders der Brennkraftmaschine anzeigenden Lastsignal (tL);
einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen des Lastsignals (tL) zu einem vor dem festzulegenden Zündzeitpunkt (tz) liegenden Zeitpunkt (t0);
einer Vorhersageeinrichtung zum Vorhersagen eines zukünfti gen Lastsignals (tLPr) zu einem späteren, vor dem festzule genden Zündzeitpunkt (tz) liegenden Zeitpunkt (t0 + Δ); und einer Festlegungseinrichtung zum Festlegen des Zündzeit punktes (tz) aus dem Kennlinienfeld (KF) unter Zugrundele gung des vorhergesagten zukünftigen Lastsignals (tLPr).
einer Speichereinrichtung zum Bereitstellen eines Kennlini enfeldes (KF) für den Zündzeitpunkt (tz) in Abhängigkeit von mindestens einem die relative Luftfüllung eines Zylin ders der Brennkraftmaschine anzeigenden Lastsignal (tL);
einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen des Lastsignals (tL) zu einem vor dem festzulegenden Zündzeitpunkt (tz) liegenden Zeitpunkt (t0);
einer Vorhersageeinrichtung zum Vorhersagen eines zukünfti gen Lastsignals (tLPr) zu einem späteren, vor dem festzule genden Zündzeitpunkt (tz) liegenden Zeitpunkt (t0 + Δ); und einer Festlegungseinrichtung zum Festlegen des Zündzeit punktes (tz) aus dem Kennlinienfeld (KF) unter Zugrundele gung des vorhergesagten zukünftigen Lastsignals (tLPr).
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19902203A DE19902203A1 (de) | 1999-01-21 | 1999-01-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine |
| PCT/DE2000/000159 WO2000043669A1 (de) | 1999-01-21 | 2000-01-19 | Verfahren und vorrichtung zum festlegen des zündzeitpunktes einer brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19902203A DE19902203A1 (de) | 1999-01-21 | 1999-01-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19902203A1 true DE19902203A1 (de) | 2000-07-27 |
Family
ID=7894894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19902203A Withdrawn DE19902203A1 (de) | 1999-01-21 | 1999-01-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19902203A1 (de) |
| WO (1) | WO2000043669A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10147589A1 (de) * | 2001-09-27 | 2003-04-10 | Volkswagen Ag | Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine |
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| WO2005021951A1 (de) * | 2003-08-22 | 2005-03-10 | Daimlerchrysler Ag | Verfahren zum betreiben einer brennkraftmaschine mit abgasreinigungsanlage |
| DE10260012B4 (de) * | 2002-12-17 | 2014-03-06 | Iav Gmbh Ingenieurgesellschaft Auto Und Verkehr | Verfahren zur Vermeidung klopfender Verbrennung bei einem Otto-Motor |
| EP3108139B1 (de) * | 2014-02-19 | 2025-02-26 | Stellantis Auto SAS | Verfahren zur berechnung der referenzluftfüllung zur berechnung des zündfortschritts eines motors |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| JPS5623565A (en) * | 1979-07-31 | 1981-03-05 | Nippon Denso Co Ltd | Method for feedback control of ignition time |
| DE3842075A1 (de) * | 1988-12-14 | 1990-06-21 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur kraftstoffmengenbestimmung |
| JP2956328B2 (ja) * | 1991-12-11 | 1999-10-04 | 株式会社デンソー | 内燃機関の点火時期制御装置 |
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| JPH0953503A (ja) * | 1995-08-18 | 1997-02-25 | Hitachi Ltd | エンジン燃焼制御装置 |
-
1999
- 1999-01-21 DE DE19902203A patent/DE19902203A1/de not_active Withdrawn
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2000
- 2000-01-19 WO PCT/DE2000/000159 patent/WO2000043669A1/de not_active Ceased
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| US7418334B2 (en) | 2003-08-22 | 2008-08-26 | Daimler Ag | Method for operating an internal combustion engine comprising an exhaust gas purification system |
| EP3108139B1 (de) * | 2014-02-19 | 2025-02-26 | Stellantis Auto SAS | Verfahren zur berechnung der referenzluftfüllung zur berechnung des zündfortschritts eines motors |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2000043669A1 (de) | 2000-07-27 |
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|---|---|---|---|
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