DE19902810C1 - Dampfturbinenanlage - Google Patents
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Abstract
Eine Dampfturbinenanlage (2B) mit einem Dampferzeuger (30), der eine separate Vorwärmheizfläche (82) sowie eine in den Wasser-Dampf-Kreislauf (26) einer Dampfturbine (22) geschaltete Überhitzerheizfläche (52) mit einem Dampfeinlaß (51) aufweist, soll bei einer Einspeisung von Fremddampf (F) in den Wasser-Dampf-Kreislauf (26) einen besonderes hohen Gesamtwirkungsgrad aufweisen. Hierzu ist die separate Vorwärmheizfläche (82) eingangsseitig mit einer Einrichtung zur Fremddampferzeugung (80) und ausgangsseitig mit dem Dampfeinlaß (51) der Überhitzerheizfläche (52) verbunden.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dampfturbinenanlage mit
einem Dampferzeuger. Sie betrifft weiter ein Verfahren zum
Betreiben einer derartigen Anlage.
Eine Dampfturbinenanlage wird üblicherweise zur Erzeugung
elektrischer Energie oder auch zum Antrieb einer Arbeitsma
schine eingesetzt. Dabei wird ein in einem Verdampferkreis
lauf der Dampfturbinenanlage geführtes Arbeitsmedium, übli
cherweise ein Wasser-Dampf-Gemisch, in einem Verdampfer ver
dampft. Der dabei erzeugte Dampf entspannt sich arbeitslei
stend in der Dampfturbine und wird anschließend einem Konden
sator oder einer Arbeitsmaschine zugeführt. Das im Kondensa
tor kondensierte Arbeitsmedium wird dann über eine Speisewas
serpumpe erneut dem Verdampfer zugeführt.
Aus der DE 41 26 037 A1 und der DE 41 26 038 A1 ist jeweils
ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk mit einem solar beheizten
Dampferzeuger bekannt, bei dem jeweils die Anlage zur solaren
Dampferzeugung an die Speisewasserversorgung des Dampfturbi
nenkraftwerks angeschlossen ist. Hierbei umfaßt gemäß D1 die
Anlage zur solaren Dampferzeugung mindestens einen Mittel
druckdampferzeuger, dessen Dampfleitung an das Mitteldruck
dampfsystem des Dampfturbinenkraftwerks angeschlossen ist.
Gemäß D2 umfaßt die Anlage zur solaren Dampferzeugung minde
stens einen Hochdruckdampferzeuger, dessen Hochdruckdampflei
tung an die Hochdrucküberhitzerheizflächen des Abhitzedampf
erzeugers angeschlossen ist.
Bei einer derartigen Dampfturbinenanlage kann die Einspeisung
von Fremddampf aus einer Einrichtung zur Fremddampferzeugung
in den Wasser-Dampf-Kreislauf der Dampfturbine vorgesehen
sein. Bei der Einspeisung von Fremddampf aus einer Einrich
tung zur Fremddampferzeugung in den Wasser-Dampf-Kreislauf
der Dampfturbine sollte der Fremddampf an der Einspeisestelle
in den Wasser-Dampf-Kreislauf Parameter, wie beispielsweise
Temperatur und Druck, aufweisen, die an entsprechende Parame
ter im Wasser-Dampf-Kreislauf an dieser Stelle angepaßt sind.
Deswegen ist üblicherweise eine besonders aufwendige Vorwär
mung des in den Wasser-Dampf-Kreislauf der Dampfturbine ein
zuspeisenden Fremddampfs vorgesehen. Dadurch fällt aber die
mit der Fremddampfeinspeisung erwünschte Steigerung des Ge
samtwirkungsgrads der Dampfturbinenanlage vergleichsweise ge
ring aus.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Dampf
turbinenanlage der oben genannten Art anzugeben, die bei ei
ner Einspeisung von Fremddampf in den Wasser-Dampf-Kreislauf
der Dampfturbine eine besonders gute Anpassung der Dampfpara
meter des Fremddampfs an die des Wasser-Dampf-Kreislaufs der
Dampfturbinenanlage gewährleistet, und die einen besonders
hohen Gesamtwirkungsgrad aufweist. Zudem soll ein Verfahren
zum Betreiben einer derartigen Dampfturbinenanlage angegeben
werden, mit dem ein besonders hoher Gesamtwirkungsgrad er
reichbar ist.
Diese Aufgabe wird für eine Dampfturbinenanlage der oben ge
nannten Art erfindungsgemäß gelöst, indem der Dampferzeuger
eine separate Vorwärmheizfläche sowie eine in den Wasser-
Dampf-Kreislauf der Dampfturbine geschaltete Überhitzerheiz
fläche mit einem Dampfeinlaß aufweist, wobei die Vorwärmheiz
fläche eingangsseitig mit einer Einrichtung zur Fremddampfer
zeugung und ausgangsseitig mit dem Dampfeinlaß der Überhit
zerheizfläche verbunden ist.
Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, daß für ei
nen besonders hohen Gesamtwirkungsgrad im Anlagenprozeß an
fallende Wärme in größtmöglichem Umfang nutzbar gemacht wer
den sollte. Dabei sollte auch Wärme des Dampferzeugers, die
üblicherweise nicht in den Wasser-Dampf-Kreislauf eingekop
pelt wird, zumindest teilweise in den Anlagenprozeß eingebun
den werden. Mit Restwärme des Dampferzeugers kann eine zu
sätzliche Vorwärmung von in den Wasser-Dampf-Kreislauf der
Dampfturbine einzuspeisendem vergleichsweise kaltem
Fremddampf erfolgen. Dadurch ist eine Einspeisung des nun
vorgewärmten Fremddampfs in den Dampfeinlaß einer Überhitzer
heizfläche des Dampferzeugers möglich, die einen vergleichs
weise hohen Temperaturwert aufweist. Um eine besonders gute
Anpassung der Dampfparameter dabei zu gewährleisten, ist für
die Vorwärmung des Fremddampfs eine separate Heizfläche vor
gesehen. Der in der separaten Vorwärmheizfläche vorgewärmte
Fremddampf weist nach seiner Vorwärmung Dampfparameter auf,
die eine Zuführung des vorgewärmten Fremddampfs in eine in
den Wasser-Dampf-Kreislauf geschaltete Überhitzerheizfläche
in der Weise ermöglichen, daß dabei der Gesamtwirkungsgrad
der Dampfturbinenanlage besonders hoch ist. Es erfolgt also
eine zweistufige Erwärmung des Fremddampfs vor Einspeisung in
die Dampfturbine.
Vorteilhafterweise weist die Dampfturbine eine Hochdruckstufe
auf, die dampfausgangsseitig mit dem Dampfeinlaß der Überhit
zerheizfläche verbunden ist. Auf diese Weise ist eine Über
hitzung des vorgewärmten Fremddampfs gemeinsam mit dem Dampf,
der die Hochdruckstufe der Dampfturbine passiert hat, gewähr
leistet. Dadurch ist in einfacher Weise eine besonders gün
stige Stelle für die Einspeisung des Fremddampfs in den Was
ser-Dampf-Kreislauf der Dampfturbinenanlage gewählt, wodurch
der Gesamtwirkungsgrad der Anlage besonders zuverlässig ge
steigert wird.
Die Dampfturbinenanlage weist vorteilhafterweise eine Rege
lungseinrichtung auf, die die Menge des der separaten Vor
wärmheizfläche zuströmenden Fremddampfs in Abhängigkeit von
ausgangsseitig nach der separaten Vorwärmheizfläche ermittel
ten Dampfparametern einstellt. Hierdurch ist eine besonders
günstige Ausnutzung der Restwärme des Dampferzeugers gewähr
leistet, da für den Wärmübergang besonders günstige Parame
ter, wie beispielsweise die Temperatur, einstellbar sind.
Vorteilhafterweise ist eine derartige Dampfturbinenanlage
Teil einer Gas- und Dampfturbinenanlage, wobei der Dampfer
zeuger als Abhitzedampferzeuger ausgebildet ist. Der rauch
gasseitig einer Gasturbine nachgeschaltete Abhitzedampferzeu
ger weist dabei im Austrittsbereich für das Rauchgas die Vor
wärmheizfläche auf, wodurch in besonders einfacher Weise eine
besonders günstige Ausnutzung des Restdampfs des Abhitze
dampferzeugers gewährleistet ist.
Bezüglich des Verfahrens zum Betreiben der Dampfturbinenan
lage oder der Gas- und Dampfturbinenanlage wird die genannte
Aufgabe gelöst, indem Fremddampf aus einer Einrichtung zur
Fremddampferzeugung einer im Dampferzeuger angeordneten sepa
raten Vorwärmheizfläche zugeführt wird, wobei der in der se
paraten Vorwärmheizfläche erwärmte Fremddampf dampfeingangs
seitig in eine Überhitzerheizfläche des Dampferzeugers einge
speist wird. Dabei wird vorteilhafterweise eine Einstellung
der in die separate Vorwärmheizfläche einzubringenden Menge
an Fremddampf in Abhängigkeit von einer Anzahl von Dampfpara
metern durchgeführt, die ausgangsseitig nach der separaten
Vorwärmheizfläche ermittelt werden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbeson
dere darin, daß durch die Nutzung der Restwärme des Dampfer
zeugers diese Wärme für den Anlagenprozeß der Dampfturbinen
anlage nutzbar gemacht wird. Dies gilt auch dann, wenn diese
Form der Restwärmenutzung auf eine Gas- und Dampfturbinenan
lage übertragen wird. Durch die Einspeisung von Fremddampf in
den Dampferzeugungsprozeß der Dampfturbinenanlage gekoppelt
mit einer zweistufigen Erwärmung desselben bevor er in die
Dampfturbine gelangt, ist der Gesamtwirkungsgrad der Anlage
besonders hoch.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer
Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt die Figur schematisch
eine Dampfturbinenanlage, die Teil einer Gas- und Dampfturbi
nenanlage ist.
Die in der Figur schematisch dargestellte Gas- und Dampftur
binenanlage 2 umfaßt eine Gasturbinenanlage 2A und eine
Dampfturbinenanlage 2B. Die Gasturbinenanlage 2A umfaßt eine
Gasturbine 4 mit angekoppeltem Luftverdichter 6. Der Luftver
dichter 6 ist eingangsseitig an eine Ansaugluftleitung 8 an
geschlossen. Der Gasturbine 4 ist über eine für Arbeitsme
dium AM vorgesehene Zufuhrleitung 10 eine Brennkammer 12 vor
geschaltet, die an eine Frischluftleitung 14 des Luftverdich
ters 6 angeschlossen ist. In die Brennkammer 12 der Gastur
bine 4 mündet eine für Brennstoff B vorgesehene Brenn
stoffleitung 16. Die Gasturbine 4 und der Luftverdichter 6
sowie ein Generator 18 sitzen auf einer gemeinsamen Welle 20.
Die Dampfturbinenanlage 2B umfaßt eine Dampfturbine 22 mit
angekoppeltem Generator 24 und in einem Wasser-Dampf-Kreis
lauf 26 einen der Dampfturbine 22 nachgeschalteten Kondensa
tor 28 sowie einen als Abhitzedampferzeuger ausgebildeten
Dampferzeuger 30. Die Dampfturbine 22 besteht aus einer er
sten Druckstufe oder einem Hochdruckteil 22A und einer zwei
ten Druckstufe oder einem Mitteldruckteil 22B sowie einer
dritten Druckstufe oder einem Niederdruckteil 22C, die über
eine gemeinsame Welle 32 den Generator 24 antreiben.
Zum Zuführen von in der Gasturbine 4 entspanntem Arbeitsme
dium AM' oder Rauchgas in den Dampferzeuger 30 ist eine Ab
gasleitung 34 an einen Eingang 30A des Dampferzeugers 30 an
geschlossen. Das entspannte Arbeitsmedium AM' aus der Gastur
bine 4 verläßt den Dampferzeuger 30 über dessen Ausgang 30B
in Richtung auf einen nicht näher dargestellten Kamin.
Der Dampferzeuger 30 umfaßt in einer ersten Druckstufe oder
Hochdruckstufe des Wasser-Dampf-Kreislaufs 26 einen Hoch
druckvorwärmer oder Economizer 36, der an eine Wasser-Dampf-
Trommel 38 angeschlossen ist. Die Wasser-Dampf-Trommel 38 ist
mit einer im Dampferzeuger 30 angeordneten Verdampferheizflä
che 40 zur Bildung eines Wasser-Dampf-Umlaufs 42 verbunden.
Die Hochdrucktrommel 38 ist an einen im Dampferzeuger 30 an
geordneten Hochdrucküberhitzer 44 angeschlossen, der aus
gangsseitig mit dem Dampfeinlaß 46 des Hochdruckteils 22A der
Dampfturbine 22 verbunden ist.
Der Dampfauslaß 48 des Hochdruckteils 22A der Dampfturbine 22
ist über eine Dampfleitung 50 mit dem Dampfeinlaß 51 einer
Überhitzerheizfläche 52 verbunden. Der Ausgang 54 der Über
hitzerheizfläche 52 ist über eine Dampfleitung 56 an den
Dampfeinlaß 58 des Mitteldruckteils 22B der Dampfturbine 22
angeschlossen. Dessen Dampfauslaß 60 ist über eine Überström
leitung 62 mit dem Dampfeinlaß 64 des Niederdruckteils 22C
der Dampfturbine 22 verbunden. Der Dampfauslaß 66 des Nieder
druckteils 22C der Dampfturbine 22 ist über eine Dampflei
tung 68 an den Kondensator 28 angeschlossen. Dieser ist über
eine Speisewasserleitung 70, in die eine Speisewasserpumpe 72
und ein Speisewasserbehälter 74 geschaltet sind, mit dem
Economizer 36 so verbunden, daß ein geschlossener Wasser-
Dampf-Kreislauf 26 entsteht.
Im Ausführungsbeispiel gemäß der Figur ist somit lediglich
die erste Druckstufe des Wasser-Dampf-Kreislaufs 26 detail
liert dargestellt. Im Dampferzeuger 30 sind jedoch noch wei
tere, nicht näher dargestellte Heizflächen angeordnet, die
jeweils einer Mittel- oder einer Niederdruckstufe des Wasser-
Dampf-Kreislaufs 26 zugeordnet sind. Diese Heizflächen sind
in geeigneter Weise mit dem Dampfeinlaß 58 des Mitteldruck
teils 22B der Dampfturbine 22 oder mit dem Dampfeinlaß 60 des
Niederdruckteils 22C der Dampfturbine 22 verbunden.
Bei der Dampfturbinenanlage 2B ist für einen besonders hohen
Gesamtwirkungsgrad eine Einspeisung von Fremddampf F aus ei
ner Einrichtung 80 zur Fremddampferzeugung vorgesehen. Hier
für weist der Dampferzeuger 30 eine separate Vorwärmheizflä
che 82 auf, die in der Umgebung des Ausgangs 30B des Dampfer
zeugers 30 im Dampferzeuger 30 angeordnet ist. Die separate
Vorwärmheizfläche 82 ist über eine Zufuhrleitung 84, die ein
gangsseitig vor der Vorwärmheizfläche 82 mit einem Ventil 86
absperrbar ist, mit der Einrichtung 80 zur Fremddampferzeu
gung verbunden. Ausgangsseitig ist an die separate Vorwärm
heizfläche 82 eine mit einem Ventil 88 absperrbare Dampflei
tung 90 angeschlossen, die in die Dampfleitung 50 mündet. So
mit ist die Vorwärmheizfläche 82 ausgangsseitig mit dem
Dampfeinlaß 51 der Überhitzerheizfläche 52 verbunden. Der aus
der Vorwärmheizfläche 82 abströmende vorgewärmte
Fremddampf F' wird somit mit dem aus der Hochdruckstufe 22A
der Dampfturbine 22 abströmenden Dampf zusammengeführt.
Zur Regelung der Menge von Fremddampf F, die der separaten
Vorwärmheizfläche 82 aus der Einrichtung 80 zur Fremddampfer
zeugung zugeführt wird, weist die Dampfturbinenanlage 2B eine
Regelungseinrichtung 100 auf. Die Regelungseinrichtung 100
ist über eine Meßleitung 102 mit einer Anzahl von Senso
ren 104 verbunden, die in nicht näher dargestellter Weise
ausgangsseitig nach der separaten Vorwärmheizfläche 82 Dampf
parameter P des in der separaten Vorwärmheizfläche 82 vorge
wärmten Fremddampfs F' ermitteln. Außerdem ist die Regelungs
einrichtung 100 über eine weitere Meßleitung 106 mit einem
Sensor 108 verbunden, der in nicht näher dargestellter Weise
eingangsseitig vor der separaten Vorwärmheizfläche 82 zur
Messung der Menge des der separaten Vorwärmheizfläche 82 zu
geführten Fremddampfs F ausgelegt ist. Zur Regelung der der
separaten Vorwärmheizfläche 82 zugeführten Menge an
Fremddampf F ist die Regelungseinrichtung 100 über eine Steu
erleitung 110 mit dem eingangsseitig vor der separaten Vor
wärmheizfläche 82 angeordneten Ventil 86 der Zufuhrleitung 84
für Fremddampf F verbunden.
Beim Betrieb der Gas- und Dampfturbinenanlage 2 wird der in
der Einrichtung 80 zur Fremddampferzeugung erzeugte
Fremddampf F über die Dampfleitung 84 der separaten Vorwärm
heizfläche 82 des Dampferzeugers 30 zugeführt. Der im Dampf
erzeuger 30 vorgewärmte Fremddampf F' gelangt dann ausgangs
seitig nach der separaten Vorwärmheizfläche 82 über die
Dampfleitung 90 in die Dampfleitung 50, die in den Dampfein
laß 51 der Überhitzerheizfläche 52 mündet. In der Überhitzer
heizfläche 52 wird sowohl der vorgewärmte Fremddampf F' als
auch der aus der Hochdruckstufe 22A der Dampfturbine 22 ab
strömende Dampf überhitzt. Der überhitzte Dampf gelangt dann
über die Dampfleitung 56 in die Mitteldruckstufe 22B der
Dampfturbine 22.
Um hierbei eine besonders günstige Nutzung der Restwärme des
Dampferzeugers 30 zu erzielen, regelt die Regelungseinrich
tung 100 die Menge des der separaten Vorwärmheizfläche 82 zu
geführten Fremddampfs F in Abhängigkeit von ausgangsseitig
nach der separaten Vorwärmheizfläche 82 über die Sensoren 104
ermittelten Dampfparametern P. Dazu mißt die Regelungsein
richtung 100 über den Sensor 108 die Menge des der separaten
Vorwärmheizfläche 82 zugeführten Fremddampfs F. In Abhängig
keit von den durch die Sensoren 104 ermittelten Dampfparame
tern P führt dann die Regelungseinrichtung 100 eine Öffnung
bzw. teilweise Schließung des Ventils 86 herbei.
Die Vorwärmung und Überhitzung des Fremddampfs F gewährlei
stet, daß der in den Wasser-Dampf-Kreislauf 26 der Dampftur
binenanlage 2B eingespeiste Fremddampf F eine besonders hohe
Steigerung des Gesamtwirkungsgrads der Anlage bewirkt. Hier
bei ist eine Regelungseinrichtung 100 vorgesehen, die eine
besonders günstige Ausnutzung der Restwärme des Dampferzeu
gers 30 bewirkt.
Claims (6)
1. Dampfturbinenanlage (2B) mit einem Dampferzeuger (30), der
eine separate Vorwärmheizfläche (82) sowie eine in den Was
ser-Dampf-Kreislauf (26) einer Dampfturbine (22) geschaltete
Überhitzerheizfläche (52) mit einem Dampfeinlaß (51) auf
weist, wobei die Vorwärmheizfläche (82) eingangsseitig mit
einer Einrichtung (80) zur Fremddampferzeugung und ausgangs
seitig mit dem Dampfeinlaß (51) der Überhitzerheizfläche (52)
verbunden ist.
2. Dampfturbinenanlage (2B) nach Anspruch 1,
bei der die Dampfturbine (22) eine Hochdruckstufe (22A) auf
weist, die dampfausgangsseitig mit dem Dampfeinlaß (51) der
Überhitzerheizfläche (52) verbunden ist.
3. Dampfturbinenanlage (2B) nach Anspruch 2
mit einer Regelungseinrichtung (100), die die Menge des der
separaten Vorwärmheizfläche (82) zuströmenden Fremddampfs (F)
in Abhängigkeit von ausgangsseitig nach der separaten Vor
wärmheizfläche (82) ermittelten Dampfparametern (P) ein
stellt.
4. Dampfturbinenanlage (2B) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei der Dampferzeuger (30) als Abhitzedampferzeuger (30)
ausgebildet und rauchgasseitig einer in einer Gas- und Dampf
turbinenanlage (2) angeordneten Gasturbine (4) nachgeschaltet
ist.
5. Verfahren zum Betreiben einer Dampfturbinenanlage (2B) mit
einem Dampferzeuger (30), der eine in einen Wasser-Dampf-
Kreislauf (26) einer Dampfturbine (22) geschaltete Überhit
zerheizfläche (52) aufweist, wobei Fremddampf (F) aus einer
Einrichtung (80) zur Fremddampferzeugung einer im Dampfer
zeuger (30) angeordneten separaten Vorwärmheizfläche (82) zu
geführt wird, und wobei der in der separaten Vorwärmheizflä
che (82) erwärmte Fremddampf (F') dampfeingangsseitig in die
Überhitzerheizfläche (52) eingespeist wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
bei dem die Dampfparameter (P) Druck und Temperatur ausgangs
seitig nach der Vorwärmheizfläche (82) ermittelt werden, an
hand derer die in die separate Vorwärmheizfläche (82) einzu
bringende Menge an Fremddampf (F) eingestellt wird.
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| DE4126037A1 (de) * | 1991-08-06 | 1993-02-11 | Siemens Ag | Gas- und dampfturbinenkraftwerk mit einem solar beheizten dampferzeuger |
| DE4126038A1 (de) * | 1991-08-06 | 1993-02-11 | Siemens Ag | Gas- und dampfturbinenkraftwerk mit einem solarbeheizten dampferzeuger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP1022440A2 (de) | 2000-07-26 |
| EP1022440B1 (de) | 2005-11-23 |
| ES2253145T3 (es) | 2006-06-01 |
| DE50011665D1 (de) | 2005-12-29 |
| EP1022440A3 (de) | 2002-08-07 |
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