DE19901346C1 - Sitzmöbel - Google Patents
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Abstract
Ein Sitzmöbel mit einem Grundgestell sowie mit wenigstens einer Sitzposition, die jeweils einen Rücklehnenteil und einen Sitzteil aufweist, wobei der Rücklehnenteil zwischen einer Grundposition und einer Entspannungsposition verlagerbar ist, ist bekannt. DOLLAR A Erfindungsgemäß weist der Rücklehnenteil einen Rückrahmen auf, der in seinem oberen Bereich schwenkbeweglich an einem Querträger des Grundgestells gelagert ist, und der in seinem unteren Bereich um eine zu dem Querträger parallele Schwenkachse schwenkbeweglich an einen Sitzrahmen des Sitzrahmens gekoppelt ist, der längsbeweglich an dem Grundgestell gelagert ist, und es ist eine Sperrvorrichtung zur Blockierung von Verlagerungsbewegungen des Rückrahmens und des Sitzrahmens vorgesehen. DOLLAR A Einsatz für Sofas.
Description
Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel mit, einem Grundgestell
sowie mit wenigstens einer Sitzposition, die jeweils einen
Rücklehnenteil und einen Sitzteil aufweist, wobei der Rück
lehnenteil zwischen einer Grundposition und einer Entspan
nungsposition verlagerbar ist.
Ein solches Sitzmöbel ist in Form eines Sessels allgemein be
kannt. Der bekannte Sessel weist einen in unterschiedliche
Neigungspositionen verstellbaren Rücklehnenteil auf, der so
mit in mehreren Stufen zwischen einer Grundposition und einer
Entspannungsposition verlagerbar ist. Der Sessel weist ein
stationäres Grundgestell auf, relativ zu dem der Rücklehnen
teil verlagerbar ist.
Aus der DE-OS 15 54 092 ist ein Polstermöbel bekannt, das mit
einem Sitzpolster und mit einem Rückenpolster versehen ist,
die in ihrer Lage gegenüber dem Grundgestell veränderbar
sind. Durch ein Anheben und Nachvorneziehen des Sitzpolsters
wird auch das Rückenpolster in eine größere Schräglage über
führt. Auch das Rückenpolster selbst gleitet bei weiterem
Nachvorneziehen mit nach unten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Sitzmöbel der eingangs ge
nannten Art zu schaffen, das mit einfachen Mitteln trotz der
Möglichkeit der Verlagerung des Rücklehnenteiles in eine Ent
spannungsposition rückseitig nahezu keinen zusätzlichen Frei
raum für die entsprechende Verlagerungsbewegung benötigt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Rücklehnenteil ei
nen Rückrahmen aufweist, der in seinem oberen Bereich
schwenkbeweglich an einem Querträger des Grundgestells gela
gert ist, und der in seinem unteren Bereich um eine zu dem
Querträger parallele Schwenkachse schwenkbeweglich an einen
Sitzrahmen des Sitzteiles gekoppelt ist, der längsbeweglich
an dem Grundgestell gelagert ist, und daß eine Sperrvorrich
tung zur Blockierung von Verlagerungsbewegungen des Rückrah
mens und des Sitzrahmens vorgesehen ist. Dadurch, daß der
Rücklehnenteil in seinem oberen Bereich schwenkbeweglich ge
lagert ist, führt der Rücklehnenteil auch bei einer stärkeren
Schrägstellung, wie sie in der Entspannungsposition vorgese
hen ist, nahezu keine Schwenkbewegung zur Rückseite hin aus,
so daß für die Verlagerung des Rücklehnenteiles aus seiner
Grundposition in die Entspannungsposition rückseitig des
Sitzmöbels kein Freiraum benötigt wird. Dies hat den Vorteil,
daß das Sitzmöbel direkt an einer Wand positioniert sein kann
und dennoch eine Verlagerung des Rücklehnenteiles in seine
Entspannungsposition erzielbar ist. Durch die Kopplung des
Rückrahmens mit dem Sitzrahmen erfolgt die Verlagerungsbewe
gung in die Entspannungsposition weitgehend nach vorne. Die
Sperrvorrichtung, die vorzugsweise formschlüssig wirksam ist,
blockiert die entsprechende Verlagerungsbewegung in der ge
wünschten Zwischen- oder Endposition. Die Sperrvorrichtung
ist in einfacher Weise manuell wieder lösbar. In vorteilhaf
ter Weise ist die Sperrvorrichtung mechanisch ausgeführt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist der Rückrahmen mit Seiten
wangen versehen, die mit Durchtritten für den Querträger ver
sehen sind, die derart gestaltet sind, daß die Seitenwangen
den Querträger schwenkbeweglich umschließen. Durch diese Aus
gestaltung durchdringt der Querträger die Seitenwangen, wobei
eine ausreichende Schwenkbeweglichkeit je nach Materialwahl
bereits direkt durch entsprechende Gestaltung der Durchtritte
als kreisrunde Bohrungen und durch Wahl des Querträgers als
zylindrisches Rundprofil mit entsprechender Spielpassung er
zielbar ist. Alternativ können die Durchtritte zusätzlich mit
geeigneten Lagerbuchsen versehen sein. In weiterer Ausgestal
tung der Erfindung ist die Sperrvorrichtung selbstblockierend
und manuell lösbar gestaltet. Dadurch wird gewährleistet, daß
kein ungewünschtes Lösen der Sperrvorrichtung und damit eine
ungewünschte Verlagerungsbewegung des Rücklehnenteiles und
des Sitzteiles auftreten können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Sitzrahmen
auf wenigstens einem an dem Grundgestell gelagerten Rollele
ment abgestützt. Vorzugsweise ist jedem Rahmenlängsträger des
Sitzrahmens jeweils ein Rollelement zugeordnet. Durch diese
Ausgestaltung ist eine besondere Leichtgängigkeit der Verla
gerungsbewegungen des Rücklehnenteiles und des Sitzteiles er
zielbar.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Grundgestell
durch zwei Seitenteile, einen rückseitigen Querträger zur
Aufnahme der Seitenwangen des Rückrahmens und einen frontsei
tigen Querträger zur Lagerung des wenigstens einen Rollele
mentes gebildet, wobei die beiden Querträger durch Befesti
gungsflansche mit den Seitenteilen verbunden sind. Dies ist
eine besonders einfache und dennoch funktionssichere Ausges
taltung, die eine kostengünstige Herstellung ermöglicht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung schließt der Rückleh
nenteil an einen rückseitigen Stirnrand des Sitzteiles an,
und die Schwenkachse der Schwenklagerung zwischen dem Sitz
rahmen und dem Rücklehnenteil ist etwa auf Höhe einer rück
seitigen Verlängerung der Sitzebene angeordnet. Bei einer
Verstellung der Grundposition in die Entspannungsposition
vergrößert sich die nutzbare Lehnfläche des Rücklehnenteiles.
Gleichzeitig wird verhindert, daß zwischen dem rückseitigen
Stirnrand des Sitzteiles und der Unterkante des Rücklehnen
teils in der Entspannungsposition ein Spalt entsteht. In der
Entspannungsposition vergrößert sich somit auch die insgesamt
nutzbare Sitz- und Lehnfläche.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Rücklehnen
teil in der Grundposition über die Sitzebene des Sitzteiles
hinaus nach unten fortgesetzt. Die Gefahr eines Spaltes zwi
schen dem Rücklehnenteil und dem Sitzteil in der Entspan
nungsposition wird dadurch weiter reduziert. Zudem ist durch
diese Ausgestaltung eine weiter vergrößerte Zunahme der Lehn
fläche in der Entspannungsposition erzielbar.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Sperrvor
richtung einen in einem Seitenteil schwenkbeweglich gelager
ten Winkelhebel auf, dessen einer Hebelschenkel mit einem ma
nuell bedienbaren Betätigungselement in Wirkverbindung steht,
und dessen anderer Hebelschenkel die mehrstufige Rastanord
nung aufweist, die mit einem am Sitzrahmen angeordneten Rast
element zusammenwirkt. Die Rastanordnung ist vorzugsweise
derart gestaltet, daß ein ungewünschtes Sperren oder Verhaken
bei einem manuellen Lösen zuverlässig verhindert wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen. Nachfolgend ist ein bevorzugtes Ausführungs
beispiel der Erfindung beschrieben und anhand der Zeichnungen
dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Sitzmöbels in Form eines zweisitzigen Sofas, dessen
eine Sitzposition in der Entspannungsposition und
dessen andere Sitzposition in der Grundposition aus
gerichtet sind,
Fig. 2a in vergrößerter Darstellung die Gerüststruktur des
Sofas nach Fig. 1,
Fig. 2b in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt b einer
Sperrvorrichtung des Sofas nach Fig. 2a,
Fig. 3 unter Entfernung eines vorderen Seitenteiles eine
Seitenansicht des Sofas nach Fig. 2a in einer Grund
position, und
Fig. 4 das Sofa nach den Fig. 1 bis 3 in der Seitenansicht
nach Fig. 3, jedoch in seiner Entspannungsposition.
Ein Sitzmöbel in Form eines zweisitzigen Sofas 1 weist zwei
Seitenteile 2 auf, die Teile eines Grundgestells darstellen
und zusätzlich Armlehnfunktion aufweisen. Zwischen den beiden
Seitenteilen 2 des Grundgestells des Sofas 1 sind zwei iden
tische Sitzpositionen nebeneinander angeordnet, die durch je
weils einen Sitzteil 3 und einen Rücklehnenteil 4 definiert
sind. Die Sitzteile 3 und Rücklehnteile 4 beider Sitzpositio
nen sind in nachfolgend näher beschriebener Weise unabhängig
voneinander, jedoch in identischer Weise beweglich. Die Ge
rüststruktur des Sofas 1 einschließlich der beiden Sitzposi
tionen ist anhand der Fig. 2a gut erkennbar, wobei der Über
sichtlichkeit halber lediglich die rechte Sitzposition darge
stellt ist. Die entfernte linke Sitzposition ist identisch
gestaltet.
Der Sitzteil 3 weist einen Sitzrahmen 5, 6 auf, der bügelar
tig gestaltet ist und durch zwei zueinander parallele Rahmen
längsprofile 6 und ein die beiden Rahmenlängsprofile 6 front
seitig verbindendes Rahmenquerprofil 5 geschaffen ist. Rück
seitig weisen die beiden Rahmenlängsprofile 6 schräg nach
oben abragende Schenkelfortsätze 21 auf, mittels derer der
Sitzrahmen 5, 6 schwenkbeweglich an einen Rückrahmen 7 bis 9
des Rücklehnenteiles 4 gekoppelt ist. Bei einem nicht darge
stellten Ausführungsbeispiel ragen die Fortsätze rechtwinklig
zu den Rahmenlängsprofilen nach oben ab. Außerdem können bei
anderen Ausführungsbeispielen die Fortsätze als getrennte
Bauteile starr mit dem Sitzrahmen verbunden, vorzugsweise an
diesem angeflanscht sein. Hauptgrund für die nach oben ragen
den Fortsätze ist es, daß der Sitzrahmen vorzugsweise etwa
der Sitzfläche folgen soll, um entsprechende Federn für die
Sitzfläche aufnehmen zu können. Der Rückrahmen 7 bis 9 weist
zwei vorzugsweise aus Holz bestehende Seitenwangen 7 auf, die
durch eine untere Querverbindung 8 und eine obere Querverbin
dung 9 zu dem steifen Rückrahmen miteinander verbunden sind.
Sowohl der Rückrahmen 7 bis 9 als auch der Sitzrahmen 5, 6
werden in an sich bekannter Weise mit entsprechenden Polste
rungen und Bezügen versehen, um die Sitzteile 3 und Rückleh
nenteile 4 nach Fig. 1 zu bilden.
Die beiden Seitenwangen 7 weisen koaxial zueinander ausge
richtete Durchtritte 13 in Form von Bohrungen auf, die auf
einen zylindrischen Querträger 10, vorzugsweise in Form eines
hohlzylindrischen Rohres, mittels einer Spielpassung aufge
schoben sind. Der Querträger 10 ist Teil des Grundgestells
des Sofas 1 und ist mit Hilfe von zwei Befestigungsflanschen
12 an den beiden Seitenteilen 2 in einem rückseitigen, oberen
Bereich der beiden Seitenteile 2 festgelegt. Das durch die
Seitenteile 2 und den Querträger 10 definierte Grundgestell
wird durch einen frontseitigen Querträger 11 vervollständigt,
der tiefer angeordnet ist als der rückseitige Querträger 10.
Auch der Querträger 11 ist mit Hilfe von Befestigungsflan
schen 12, die im Gegensatz zu den vertikal ausgerichteten Be
festigungsflanschen 12 des Querträgers 10 horizontal nach
hinten abragen, fest mit den Seitenteilen 2 verbunden. Der
frontseitige Querträger 11 trägt insgesamt vier Rollelemente
14, die drehbeweglich an dem Querträger 11 gelagert sind. Je
weils zwei Rollelemente 14 sind auf Höhe der Rahmenlängspro
file 6 des Sitzrahmens positioniert und stützen diese Rahmen
längsprofile von unten her. Über die durch die Schwenkachse
22 definierte Schwenklagerung ist der Sitzrahmen 5, 6, 21 mit
dem Rückrahmen 7 bis 9 schwenkbeweglich verbunden. Zusätzlich
ist der Rückrahmen um den Querträger 10 herum schwenkbeweg
lich gelagert. Der Sitzrahmen 5, 6, 21 kann somit bei gleich
zeitiger Unterstützung durch die Rollelemente 14 leichtgängi
ge Längsbewegungen durchführen.
Um entsprechende Verlagerungsbewegungen in der gewünschten
Zwischen- oder Endposition blockieren zu können, ist dem
Sitzrahmen 5, 6 eine Sperrvorrichtung 16 bis 20 zugeordnet,
die manuell lösbar ist. Dabei ist ein Winkelhebel 16, 18 um
eine zu der Schwenkachse 22 parallele Schwenkachse in dem
Seitenteil 20 an einem Lagerpunkt 17 schwenkbeweglich gela
gert. Der Winkelhebel weist zwei Hebelschenkel 16 und 18 auf,
von denen einer etwa parallel zu den Rahmenlängsprofilen 6
des Sitzrahmens und ein anderer etwa vertikal nach oben aus
gerichtet ist. Der vordere Hebelschenkel 16 ist an seiner Un
terseite mit sägezahnartigen Rastaussparungen 17 (Fig. 2b)
versehen, die sich von ihrem Grund aus nach unten trapezför
mig erweitern. Die Rastaussparungen 17 wirken mit einem Rast
zapfen 15 zusammen, der an dem benachbarten Rahmenlängsprofil
des Sitzrahmens festgelegt ist und seitlich nach außen ab
ragt. An dem nach oben abragenden Hebelschenkel 18 greift ei
ne vorzugsweise zumindest weitgehend lineargeführte Druck
stange 19 an, die zu einer Vorderseite des Seitenteiles 2 ge
führt ist und dort mit einem Druckknopf 20 verbunden ist. Der
Druckknopf 20 ist in der Vorderseite des Seitenteiles 2 gela
gert. Die Hebelverhältnisse des Winkelhebels 16, 18 sind der
art gestaltet, daß der Winkelhebel durch sein Eigengewicht in
die Rastposition gedrückt wird, so daß eine Freigabe der Ver
lagerungsbewegung und damit des Rastzapfens 15 ausschließlich
bei gedrücktem Druckknopf 20 und damit bei gedrückter Druck
stange 19 möglich ist. Sobald die Druckbelastung auf den
Druckknopf 20 entfernt wird, rastet der Hebelschenkel 16
selbsttätig wieder auf dem Rastzapfen 15 ein. Dem Rastzapfen
15 ist in nicht näher dargestellter Weise zusätzlich zu den
Rastaussparungen 17 des Hebelschenkels 16 sowohl für die auf
rechte Grundposition als auch für die geneigte Entspannungs
position jeweils ein Endanschlag zugeordnet.
Wie anhand der Fig. 3 und 4 erkennbar ist, sind die Seiten
wangen 7 des Rückrahmens und damit auch der Rücklehnenteil 4
selbst bis zur Unterkante des Sitzrahmens 5, 6 nach unten ge
zogen, so daß sie nach unten über die durch die Sitzfläche
des Sitzteiles 3 gebildete Sitzebene hinausragen. Die durch
die Schwenkachse 22 definierte Schwenklagerung des Sitzrah
mens 5, 6, 21 an dem Rückrahmen und damit an den Seitenwangen
7 befindet sich etwa auf Höhe der Sitzebene des Sitzteiles 3.
Durch diese Maßnahmen ist es möglich, auch in der Entspan
nungsposition des Rücklehnenteiles 4 und des Sitzteiles 3
(Fig. 4) eine durchgängige Sitz- und Lehnfläche ohne einen
Spalt zwischen Sitzteil 3 und Rücklehnenteil 4 zu erzielen.
Zudem wird die nutzbare Lehnfläche des Rücklehnenteiles 4
vergrößert, da der Rücklehnenteil 4 in der Entspannungsposi
tion gegenüber der Sitzfläche des Sitzteiles 3 nach oben ver
lagert ist.
Claims (13)
1. Sitzmöbel mit einem Grundgestell sowie mit wenigstens
einer Sitzposition, die jeweils einen Rücklehnenteil und ei
nen Sitzteil aufweist, wobei der Rücklehnenteil zwischen ei
ner Grundposition und einer Entspannungsposition verlagerbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rücklehnenteil (4) einen Rückrahmen (7 bis 9) auf weist, der in seinem oberen Bereich schwenkbeweglich an einem Querträger (10) des Grundgestells (2, 10, 11) gelagert ist, und der in seinem unteren Bereich um eine zu dem Querträger (10) parallele Schwenkachse (22) schwenkbeweglich an einen Sitzrahmen (5, 6, 21) des Sitzteiles (3) gekoppelt ist, der längsbeweglich an dem Grundgestell (2, 10, 11) gelagert ist,
und daß eine Sperrvorrichtung (15 bis 20) zur Blockierung von Verlagerungsbewegungen des Rückrahmens (7 bis 9) und des Sitzrahmens (5, 6, 21) vorgesehen ist.
daß der Rücklehnenteil (4) einen Rückrahmen (7 bis 9) auf weist, der in seinem oberen Bereich schwenkbeweglich an einem Querträger (10) des Grundgestells (2, 10, 11) gelagert ist, und der in seinem unteren Bereich um eine zu dem Querträger (10) parallele Schwenkachse (22) schwenkbeweglich an einen Sitzrahmen (5, 6, 21) des Sitzteiles (3) gekoppelt ist, der längsbeweglich an dem Grundgestell (2, 10, 11) gelagert ist,
und daß eine Sperrvorrichtung (15 bis 20) zur Blockierung von Verlagerungsbewegungen des Rückrahmens (7 bis 9) und des Sitzrahmens (5, 6, 21) vorgesehen ist.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rückrahmen (7 bis 9) mit Seitenwangen (7) versehen ist,
die mit Durchtritten (13) für den Querträger (10) versehen
sind, die derart gestaltet sind, daß die Seitenwangen (7) den
Querträger (10) schwenkbeweglich umschließen.
3. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrvorrichtung (15 bis 20) selbstblockierend und manu
ell lösbar gestaltet ist.
4. Sitzmöbel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrvorrichtung eine stufenweise blockierende Rastanord
nung aufweist.
5. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sitzrahmen (5, 6, 21) auf wenigstens einem an dem Grund
gestell (11) gelagerten Rollelement (14) abgestützt ist.
6. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Grundgestell durch zwei Seiten
teile (2), einen rückseitigen Querträger (10) zur Aufnahme
der Seitenwangen (7) des Rückrahmens (7 bis 9) und einen
frontseitigen Querträger (11) zur Lagerung des wenigstens ei
nen Rollelementes (14) gebildet ist, wobei die beiden Quer
träger (10, 11) durch Befestigungsflansche (12) mit den Sei
tenteilen (2) verbunden sind.
7. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Sitzrahmen (5, 6) rückseitig
mit nach oben abragenden Fortsätzen (21) versehen ist, die
schwenkbeweglich mit dem Rückrahmen (7 bis 9) verbunden sind.
8. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Rücklehnenteil (4) an einen
rückseitigen Stirnrand des Sitzteiles (3) anschließt, und daß
die Schwenkachse (22) der Schwenklagerung zwischen dem Sitz
teil (3) und dem Rücklehnenteil (4) etwa auf Höhe einer rück
seitigen Verlängerung der Sitzebene des Sitzteiles (3) ange
ordnet ist.
9. Sitzmöbel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rücklehnenteil (4) in der Grundposition über die Sitzebe
ne des Sitzteiles (3) hinaus nach unten fortgesetzt ist.
10. Sitzmöbel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrvorrichtung einen in einem Seitenteil (2) schwenkbe
weglich gelagerten Winkelhebel (16, 18) aufweist, dessen ei
ner Hebelschenkel (18) mit einem manuell bedienbaren Betäti
gungselement (19, 20) in Wirkverbindung steht, und dessen an
derer Hebelschenkel (16) die mehrstufige Rastanordnung (17)
aufweist, die mit einem am Sitzrahmen (5, 6) angeordneten
Rastelement (15) zusammenwirkt.
11. Sitzmöbel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die mehrstufige Rastanordnung durch eine Reihe von hinterein
anderliegenden Rastaussparungen (17) gebildet ist, und daß
das am Sitzrahmen (5, 6) angeordnete Rastelement (15) als
seitlich zu dem Hebelschenkel (16) abragender Rastzapfen ge
staltet ist.
12. Sitzmöbel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Rastzapfen (15) für die durch die Grundposition und die
Entspannungsposition definierten Endpositionen jeweils ein am
Grundgestell festgelegter Anschlag zugeordnet ist.
13. Sitzmöbel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastaussparungen (17) oder der Rastzapfen Querschnitte
aufweisen, die sich in Löserichtung erweitern.
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