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DE19901715C1 - Bandsägemaschine - Google Patents

Bandsägemaschine

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Publication number
DE19901715C1
DE19901715C1 DE1999101715 DE19901715A DE19901715C1 DE 19901715 C1 DE19901715 C1 DE 19901715C1 DE 1999101715 DE1999101715 DE 1999101715 DE 19901715 A DE19901715 A DE 19901715A DE 19901715 C1 DE19901715 C1 DE 19901715C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw
saw band
band
axis
adjustment
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1999101715
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Ettelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE19901715C1 publication Critical patent/DE19901715C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D55/00Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D55/06Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of drives for strap saw blades; of wheel mountings
    • B23D55/065Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of drives for strap saw blades; of wheel mountings of wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D55/00Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D55/10Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for tensioning strap saw blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Abstract

Bandsäge mit umlaufendem Sägeband und diesem zugeordneten Umlenkrollen, wobei die Rollen im Laufbereich des Sägebandes konkav sind, d. h. deren Rollendurchmesser zur Mitte hin abfällt, wobei der Bandlauf, d. h. die Position des Sägebandes, auf den Rollen durch einen Regler festgelegt wird, der die Lage wenigstens einer Rolle beeinflußt (Fig.).

Description

Bei Bandsägemaschinen ist es notwendig, die Säge so auf den Rollen laufen zu lassen, daß die Zähne überstehen. Bekommt die Säge vom Werkstoff her, meistens Holz, Druck, so darf sie nur geringfügig nach hinten ausweichen.
Es ist Stand der Technik, diese Forderung ähnlich wie bei einem Riemenantrieb dadurch zu erfüllen, daß die Rollen, um die die Säge läuft, ballig, das heißt nach außen gewölbt sind. Bekanntermaßen laufen Riemen auf balligen Scheiben mittig.
Die Lage der Säge, mehr vorne oder mehr hinten, wird in der Weise reguliert, daß eine der Scheiben eine Schräglage bekommt. Geneigt wird die Scheibe gewöhnlich um eine Achse, die senkrecht zu ihrer Drehachse und senkrecht zu der die beiden Scheibenmittelpunkte verbindenden Achse ist, bei der vertikalen Bandsäge also um die horizontale Achse, die in der Scheibe liegt.
Es ist jedoch auch bekannt, daß man den gleichen Effekt erreichen kann, indem man eine der beiden Scheiben um die die Scheibenmittelpunkte verbindende Achse dreht. Mei­ stens wird die Neigung der Scheibe von Hand eingestellt. Es ist inzwischen jedoch auch durch die DE 197 12 735 A1 bekannt geworden, die Neigung der Scheibenachse durch eine automatische Regelung, die dieselbe in Abhängigkeit von der Position des Sägeblattes einstellt, zu bewerkstelligen. Zudem können der CH-PS 316 478 zufolge auch nicht ballige, also zylindrische Scheiben verwendet werden, was zwingend voraussetzt, daß die Neigung der Scheibe durch eine Regelung eingestellt werden muß. Ein Blechband, das auf nicht balligen Rollen läuft, ist nicht selbststabilisierend. Vergleichbar einem Körper im labilen Gleichgewicht neigt es dazu, entweder nach der einen oder nach der anderen Seite wegzulaufen. Ein Fixieren in der Mitte durch bloßes Einjustieren der Rollen ist ebensowenig möglich, wie es möglich ist, einen Bleistift so genau mittig auf die Spitze zu stellen, daß er längere Zeit stehen bleibt. Noch viel weniger ist das möglich, wenn die Säge dem Schnittdruck des Holzes ausgesetzt ist.
Diese Vorgehensweise ist jedoch im Prinzip kontraproduktiv.
Wenn man unterstellt, daß beide Scheiben gleich sind, ist die geometrische Länge des Sägeblattes zweimal der halbe Umfang einer Scheibe plus zweimal der Achsabstand der Scheiben. Da die Scheiben ballig sind und daher in der Mitte einen größeren Durchmesser haben als am Rand, ist diese rechnerische Länge in der Mitte größer als am Rand. Die Folge ist, daß ein einfaches Blechband nur an der höchsten Erhebung der balligen Scheibe aufliegt. Spannt man ein Blechband so, daß es durch seine Elastizität nachgebend auf der ganzen Fläche aufliegt, so ist die größte Spannung in der Mitte. Das ist jedoch aus anderen Gründen genau das, was man nicht will. Um nämlich die Säge gegen Verlaufen im Holz steif zu machen, ist es erforderlich, daß die Spannung bevorzugt durch ihre Randzonen läuft.
Um dennoch zu erreichen daß die Säge flächig aufliegt und auch noch bevorzugt im Randbereich Spannung hat, muß sie in der Mitte länger sein als an den Randzonen. Erreicht wird das dadurch, daß sie in einer Zone, die etwa in der Mitte des Bandes liegt, durch hohen Druck plastisch verformt wird. Durch diese Verformung wird das Band in der Mitte länger, nebenbei, was jedoch ohne Belang ist, auch etwas breiter. Man nennt diese Behandlung das Spannen der Säge. Sägen werden gewöhnlich gespannt, indem man sie durch zwei Walzen dreht, weshalb man diesen Vorgang auch Walzen nennt.
Um des Vorteils willen, daß die Säge selbststabilisierend auf den Scheiben läuft, ist man also gezwungen, die Scheiben ballig auszuführen.
Alle diese Verfahren haben jedoch den Nachteil, daß die Säge durch Walzen bzw. Spannen verformt werden muß, bei balligen Scheiben mit Rücksicht auf den Bandlauf, bei zylindrischen Scheiben mit Rücksicht darauf, daß die Spannung in den Randbereich der Säge verlagert wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Bandsäge mit einem einfachen, d. h. nicht gewalzten bzw. nicht gespannten Sägeband zu betreiben.
Bei der erfindungsgemäßen Bandsäge wird der Bandlauf durch ein Regelsystem stabilisiert. Durch das Regelsystem bleibt die Säge an den gewünschten Stellen auf den Rollen. Der Zwang, die Rollen ballig auszuführen, entfällt und sie können hohl ausgeführt werden, womit auf das Walzen gänzlich verzichtet werden kann.
Das Regelsystem kann beliebig, also z. B. mechanisch, pneumatisch oder elektronisch arbeiten. Es besteht immer aus einem Geber, der die Position der Säge feststellt, dem ei­ gentlichen Regler, der die Informationen, die vom Geber kommen, umsetzt und einem Stellglied, das die Lage einer oder beider Rollen in entsprechender Weise beeinflußt. Im seltenen Fall von Bandsägemaschinen mit mehr als zwei Rollen könnten grundsätzlich auch mehrere Rollen um ihre Achsen gekippt werden.
Die Regelung bietet Vorteile, wenn eine oder beide Rollen nicht ballig sind. Sie bietet jedoch auch Vorteile, wenn die Rollen weniger ballig sind, als es sonst nötig wäre; sie ist jedoch vor allem dann von Vorteil, wenn eine oder alle Rollen hohl sind. Dann hat die Säge nämlich die gewünschte Spannungsverteilung einfach dadurch, daß der Umfang der Rollen am Rand größer ist als in der Mitte. Das Spannen der Sägen, also die oben beschriebene Behandlung durch plastische Verformung, kann dann ganz oder teilweise entfallen.
Den gleichen Effekt, den man durch ein Neigen der Rolle über die Achse, die senkrecht zu ihrer Drehachse und senkrecht zu der die beiden Scheibenmittelpunkte verbindenden Achse, erreicht, erreicht man vorteilhaft auch durch ein Drehen um die Achse, welche die beiden Scheibenmittelpunkte verbindet. Die erforderliche Stellkraft ist dann geringer, die Verdrillung, die die Säge dabei zwangsläufig erfährt, ist bei richtiger Auslegung un­ schädlich.
Abb. 1 zeigt eine derartige Maschine in schematischer Darstellung. Die Säge 3 läuft über die Rollen 1 und 4 und schneidet das Werkstück 2. Die obere Rolle kann über eine Achse, die senkrecht zur Papierebene durch Punkt 7 geht, geneigt werden. Durch das Stellglied 6, im allgemeinen ein Hydraulikzylinder, wird die Schräglage eingestellt. Der Geber 9 erfaßt die jeweilige Position der Säge und meldet sie an den Regler 5, der wiederum das Stellglied 6 beaufschlagt.
Abb. 2 zeigt eine Rolle mit einer hohlen Lauffläche für das Sägeband im Querschnitt.
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer hohlen Rolle im Querschnitt, die jedoch nicht Bestandteil der vorliegenden der Erfindung ist.

Claims (3)

1. Bandsäge mit umlaufendem Sägeband und diesem zugeordneten Umlenkrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen im Laufbereich des Sägebandes konkav sind, d. h. deren Rollendurchmesser zur Mitte hin abfällt, wobei der Bandlauf, d. h. die Position des Sägebandes auf den Rollen durch einen Regler festgelegt wird, der die Lage wenigstens einer Rolle beeinflußt.
2. Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle bzw. die Rollen über die Achse geneigt wird bzw. werden, die die beiden Rollenmittelpunkte verbindet.
3. Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle bzw. die Rollen über die Achse geneigt wird bzw. werden, die senkrecht zu ihrer Drehachse und senkrecht zu der die beiden Scheibenmittelpunkte verbindenden Achse ist, bei der vertikalen Bandsäge also um die horizontale Achse, die in der Scheibe liegt.
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DE102007005581A8 (de) * 2006-05-22 2008-05-08 Esterer Wd Gmbh Bandsäge und Verfahren zum Positionieren eines Bandsägeblatts im Raum

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