DE19901715C1 - Bandsägemaschine - Google Patents
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23D55/00—Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
- B23D55/06—Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of drives for strap saw blades; of wheel mountings
- B23D55/065—Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of drives for strap saw blades; of wheel mountings of wheels
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- B23D55/10—Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for tensioning strap saw blades
Landscapes
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Abstract
Bandsäge mit umlaufendem Sägeband und diesem zugeordneten Umlenkrollen, wobei die Rollen im Laufbereich des Sägebandes konkav sind, d. h. deren Rollendurchmesser zur Mitte hin abfällt, wobei der Bandlauf, d. h. die Position des Sägebandes, auf den Rollen durch einen Regler festgelegt wird, der die Lage wenigstens einer Rolle beeinflußt (Fig.).
Description
Bei Bandsägemaschinen ist es notwendig, die Säge so auf den Rollen laufen zu lassen, daß
die Zähne überstehen. Bekommt die Säge vom Werkstoff her, meistens Holz, Druck, so darf
sie nur geringfügig nach hinten ausweichen.
Es ist Stand der Technik, diese Forderung ähnlich wie bei einem Riemenantrieb dadurch zu
erfüllen, daß die Rollen, um die die Säge läuft, ballig, das heißt nach außen gewölbt sind.
Bekanntermaßen laufen Riemen auf balligen Scheiben mittig.
Die Lage der Säge, mehr vorne oder mehr hinten, wird in der Weise reguliert, daß eine der
Scheiben eine Schräglage bekommt. Geneigt wird die Scheibe gewöhnlich um eine Achse,
die senkrecht zu ihrer Drehachse und senkrecht zu der die beiden Scheibenmittelpunkte
verbindenden Achse ist, bei der vertikalen Bandsäge also um die horizontale Achse, die in
der Scheibe liegt.
Es ist jedoch auch bekannt, daß man den gleichen Effekt erreichen kann, indem man eine
der beiden Scheiben um die die Scheibenmittelpunkte verbindende Achse dreht. Mei
stens wird die Neigung der Scheibe von Hand eingestellt. Es ist inzwischen jedoch auch
durch die DE 197 12 735 A1 bekannt geworden, die Neigung der Scheibenachse durch eine
automatische Regelung, die dieselbe in Abhängigkeit von der Position des Sägeblattes
einstellt, zu bewerkstelligen. Zudem können der CH-PS 316 478 zufolge auch nicht ballige,
also zylindrische Scheiben verwendet werden, was zwingend voraussetzt, daß die Neigung
der Scheibe durch eine Regelung eingestellt werden muß. Ein Blechband, das auf nicht
balligen Rollen läuft, ist nicht selbststabilisierend. Vergleichbar einem Körper im labilen
Gleichgewicht neigt es dazu, entweder nach der einen oder nach der anderen Seite
wegzulaufen. Ein Fixieren in der Mitte durch bloßes Einjustieren der Rollen ist ebensowenig
möglich, wie es möglich ist, einen Bleistift so genau mittig auf die Spitze zu stellen, daß er
längere Zeit stehen bleibt. Noch viel weniger ist das möglich, wenn die Säge dem
Schnittdruck des Holzes ausgesetzt ist.
Diese Vorgehensweise ist jedoch im Prinzip kontraproduktiv.
Wenn man unterstellt, daß beide Scheiben gleich sind, ist die geometrische Länge des
Sägeblattes zweimal der halbe Umfang einer Scheibe plus zweimal der Achsabstand der
Scheiben. Da die Scheiben ballig sind und daher in der Mitte einen größeren Durchmesser
haben als am Rand, ist diese rechnerische Länge in der Mitte größer als am Rand. Die Folge
ist, daß ein einfaches Blechband nur an der höchsten Erhebung der balligen Scheibe aufliegt.
Spannt man ein Blechband so, daß es durch seine Elastizität nachgebend auf der ganzen
Fläche aufliegt, so ist die größte Spannung in der Mitte. Das ist jedoch aus anderen Gründen
genau das, was man nicht will. Um nämlich die Säge gegen Verlaufen im Holz steif zu
machen, ist es erforderlich, daß die Spannung bevorzugt durch ihre Randzonen läuft.
Um dennoch zu erreichen daß die Säge flächig aufliegt und auch noch bevorzugt im
Randbereich Spannung hat, muß sie in der Mitte länger sein als an den Randzonen. Erreicht
wird das dadurch, daß sie in einer Zone, die etwa in der Mitte des Bandes liegt, durch hohen
Druck plastisch verformt wird. Durch diese Verformung wird das Band in der Mitte länger,
nebenbei, was jedoch ohne Belang ist, auch etwas breiter. Man nennt diese Behandlung das
Spannen der Säge. Sägen werden gewöhnlich gespannt, indem man sie durch zwei Walzen
dreht, weshalb man diesen Vorgang auch Walzen nennt.
Um des Vorteils willen, daß die Säge selbststabilisierend auf den Scheiben läuft, ist man also
gezwungen, die Scheiben ballig auszuführen.
Alle diese Verfahren haben jedoch den Nachteil, daß die Säge durch Walzen bzw. Spannen
verformt werden muß, bei balligen Scheiben mit Rücksicht auf den Bandlauf, bei
zylindrischen Scheiben mit Rücksicht darauf, daß die Spannung in den Randbereich der
Säge verlagert wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Bandsäge mit einem einfachen,
d. h. nicht gewalzten bzw. nicht gespannten Sägeband zu betreiben.
Bei der erfindungsgemäßen Bandsäge wird der Bandlauf durch ein Regelsystem stabilisiert.
Durch das Regelsystem bleibt die Säge an den gewünschten Stellen auf den Rollen. Der
Zwang, die Rollen ballig auszuführen, entfällt und sie können hohl ausgeführt werden, womit
auf das Walzen gänzlich verzichtet werden kann.
Das Regelsystem kann beliebig, also z. B. mechanisch, pneumatisch oder elektronisch
arbeiten. Es besteht immer aus einem Geber, der die Position der Säge feststellt, dem ei
gentlichen Regler, der die Informationen, die vom Geber kommen, umsetzt und einem
Stellglied, das die Lage einer oder beider Rollen in entsprechender Weise beeinflußt. Im
seltenen Fall von Bandsägemaschinen mit mehr als zwei Rollen könnten grundsätzlich auch
mehrere Rollen um ihre Achsen gekippt werden.
Die Regelung bietet Vorteile, wenn eine oder beide Rollen nicht ballig sind. Sie bietet jedoch
auch Vorteile, wenn die Rollen weniger ballig sind, als es sonst nötig wäre; sie ist jedoch vor
allem dann von Vorteil, wenn eine oder alle Rollen hohl sind. Dann hat die Säge nämlich die
gewünschte Spannungsverteilung einfach dadurch, daß der Umfang der Rollen am Rand
größer ist als in der Mitte. Das Spannen der Sägen, also die oben beschriebene Behandlung
durch plastische Verformung, kann dann ganz oder teilweise entfallen.
Den gleichen Effekt, den man durch ein Neigen der Rolle über die Achse, die senkrecht zu
ihrer Drehachse und senkrecht zu der die beiden Scheibenmittelpunkte verbindenden Achse,
erreicht, erreicht man vorteilhaft auch durch ein Drehen um die Achse, welche die beiden
Scheibenmittelpunkte verbindet. Die erforderliche Stellkraft ist dann geringer, die
Verdrillung, die die Säge dabei zwangsläufig erfährt, ist bei richtiger Auslegung un
schädlich.
Abb. 1 zeigt eine derartige Maschine in schematischer Darstellung. Die Säge 3 läuft über die
Rollen 1 und 4 und schneidet das Werkstück 2. Die obere Rolle kann über eine Achse,
die senkrecht zur Papierebene durch Punkt 7 geht, geneigt werden. Durch das Stellglied
6, im allgemeinen ein Hydraulikzylinder, wird die Schräglage eingestellt. Der Geber 9
erfaßt die jeweilige Position der Säge und meldet sie an den Regler 5, der wiederum das
Stellglied 6 beaufschlagt.
Abb. 2 zeigt eine Rolle mit einer hohlen Lauffläche für das Sägeband im Querschnitt.
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer hohlen Rolle im Querschnitt, die jedoch nicht
Bestandteil der vorliegenden der Erfindung ist.
Claims (3)
1. Bandsäge mit umlaufendem Sägeband und diesem zugeordneten Umlenkrollen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rollen im Laufbereich des Sägebandes konkav sind, d. h. deren
Rollendurchmesser zur Mitte hin abfällt, wobei der Bandlauf, d. h. die Position des
Sägebandes auf den Rollen durch einen Regler festgelegt wird, der die Lage wenigstens
einer Rolle beeinflußt.
2. Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle bzw. die
Rollen über die Achse geneigt wird bzw. werden, die die beiden Rollenmittelpunkte
verbindet.
3. Bandsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle bzw. die
Rollen über die Achse geneigt wird bzw. werden, die senkrecht zu ihrer Drehachse
und senkrecht zu der die beiden Scheibenmittelpunkte verbindenden Achse ist, bei der
vertikalen Bandsäge also um die horizontale Achse, die in der Scheibe liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999101715 DE19901715C1 (de) | 1999-01-18 | 1999-01-18 | Bandsägemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999101715 DE19901715C1 (de) | 1999-01-18 | 1999-01-18 | Bandsägemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19901715C1 true DE19901715C1 (de) | 2000-09-28 |
Family
ID=7894583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999101715 Expired - Fee Related DE19901715C1 (de) | 1999-01-18 | 1999-01-18 | Bandsägemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19901715C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007005581A8 (de) * | 2006-05-22 | 2008-05-08 | Esterer Wd Gmbh | Bandsäge und Verfahren zum Positionieren eines Bandsägeblatts im Raum |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE675326C (de) * | 1937-11-27 | 1939-05-05 | Fortuna Werke Spezialmaschinen | Bandmesserspaltmaschine |
| CH316478A (de) * | 1953-07-03 | 1956-10-15 | Baumgartner Max | Bandsägevorrichtung |
| DE19712735A1 (de) * | 1997-03-26 | 1998-10-01 | Esterer Ag Maschf | Vorrichtung zur Einstellung der exakten Position eines Sägeblatts auf der Lauffläche der Umlenkrollen von Bandsägen |
-
1999
- 1999-01-18 DE DE1999101715 patent/DE19901715C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE675326C (de) * | 1937-11-27 | 1939-05-05 | Fortuna Werke Spezialmaschinen | Bandmesserspaltmaschine |
| CH316478A (de) * | 1953-07-03 | 1956-10-15 | Baumgartner Max | Bandsägevorrichtung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102007005581A8 (de) * | 2006-05-22 | 2008-05-08 | Esterer Wd Gmbh | Bandsäge und Verfahren zum Positionieren eines Bandsägeblatts im Raum |
| US8250954B2 (en) | 2006-05-22 | 2012-08-28 | Esterer Wd Gmbh | Band saw and method of spatially positioning a band saw blade |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120801 |