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DE19900225C1 - Zweiteiliges Snowboard zur gesteuerten Fortbewegung auf Schnee und anderen gleitfähigen Medien - Google Patents

Zweiteiliges Snowboard zur gesteuerten Fortbewegung auf Schnee und anderen gleitfähigen Medien

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DE19900225C1
DE19900225C1 DE1999100225 DE19900225A DE19900225C1 DE 19900225 C1 DE19900225 C1 DE 19900225C1 DE 1999100225 DE1999100225 DE 1999100225 DE 19900225 A DE19900225 A DE 19900225A DE 19900225 C1 DE19900225 C1 DE 19900225C1
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sliding
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Wolfgang Rieg
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    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
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    • A63C5/03Mono skis; Snowboards
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C2203/00Special features of skates, skis, roller-skates, snowboards and courts
    • A63C2203/40Runner or deck of boards articulated between both feet

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Abstract

Die Erfindung betrifft snowboardähnliche Schneefahrzeuge und insbesondere ein skateboardähnliches Fahrzeug, insbesondere zur Verwendung auf Schnee oder auf anderen gleitfähigen Medien, bei welchem der Benutzer im wesentlichen alle Richtungsänderungen direkt beeinflußen kann. Hierfür werden zwei Gleitkörper (1, 2) mittels Verbindungselementen (6, 7) und einem Verbindungsgestänge (5) so verbunden, daß die beiden Gleitkörper (1, 2) zueinander bewegt werden können. Der Benutzer ist über bindungsähnliche Einrichtungen (3, 4) mit den Gleitkörpern (1, 2) fest verbunden und kann durch Gewichtsverlagerung und durch die direkte Steuerung der Gleitkörper (1, 2) die Richtungswechsel des Fahrzeuges direkt beeinflußen. Das Fahrzeug läßt sich bei der Benutzung einer Skiliftanlage oder für den Transport mittels Schnellverschlüssen in mindestens zwei Teile zerlegen.

Description

Die Erfindung betrifft ein zweigeteiltes Snowboard nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1, 2 und 3.
Ein solches Snowboard ist aus der DE 196 28 248 A1 bekannt. Dort sind die beiden Gleitkörper über ein Gelenkgestänge miteinander verbunden, welches eine Drehung des Gelenkgestänges relativ zu den Gleitkörpern jeweils um eine zu der Mittelquerachse parallele Querachse ermöglicht. Mit diesem Snowboard ist ein Gleiten auf Schnee aber nur sehr beschränkt möglich, da sich die beiden Gleitkörper beim Fahren unkontrolliert in den Gelenken bewegen können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein zweigeteiltes Snowboard der vorstehenden Art zu schaffen, dessen Fahreigenschaften bzw. Lenkeigenschaften deutlich verbessert sind, und welches mit geringstem Materialeinsatz realisiert werden kann. Ebenso soll die Erfindung mit geringstem Aufwand in zwei oder mehrere Teile zerlegt werden können, um möglichst wenig Transportraum zu beanspruchen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1, 2 und 3 gelöst. Die weitere Ausgestaltung der Erfindung ist in den Unteransprüchen 4 bis 11 aufgeführt.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß das zweiteilige Snowboard sehr gut steuerbar und kontrollierbar ist. Die Steuerung des Snowboards erfolgt nicht ausschließlich über eine Gewichtsverlagerung des Körpers des Benutzers, sondern durch das Verdrehen der Beine des Benutzers. Die gradgenaue Steuerungsmöglichkeit des Snowboards ermöglicht kontrollierte Richtungswechsel, wobei das Gleichgewichtsvermögen des Benutzers nicht die entscheidende Rolle für den Richtungswechsel spielt. Desweiteren wird durch die Erfindung erreicht, daß in ebenem Gelände eine Fortbewegung durch eine gegeneinanderlaufende Schlängelbewegung des vorderen und des hinteren Snowboardteiles möglich ist. Selbst Richtungswechsel bei nahezu Stillstand oder Bergauffahrten sind leichter kontrollierbar bzw. möglich. Desweitern wird durch die Erfindung erreicht, daß der Kurvenradius der gefahrenen Kurve jederzeit gesteuert und verändert werden kann ohne Kompressionsdruck auf das Snowboardende einwirken lassen zu müssen. Die Erfindung kann bei der Benutzung einer Skiliftanlage schnellstmöglich zerlegt werden, so daß die beiden Snowboardteile an jeweils einem Fuß des Benutzers während des Liftfahrens verbleiben. Das Liftfahren wird dadurch im Vergleich zu herkömmlichen Snowboards entscheidend erleichtert. Falls der Benutzer eine Trennung der Skihälften nicht wünscht, erleichtert die Erfindung das Skiliftfahren durch die verbesserte Möglichkeit des Ausbalancierens. Ebenso kann die Erfindung nach dem Gebrauch problemlos in mindestens zwei oder mehrerer Teile zerlegt werden und somit problemlos transportiert werden.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel mit exemplarischer Anordnung des Verbindungsgestänges (5), welches mittels exemplarisch dargestellten Verbindungselementen (6, 7) mit den Gleitkörpern (1, 2) verbunden ist.
Es zeigt Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel mit exemplarischer Anordnung einer Verbindungsvorrichtung (8), welche mittels exemplarisch dargestellten Verbindungselementen (9, 10) und Lagerelementen (11, 12) mit den Gleitkörpern (1, 2) verbunden sind.
Es zeigt Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel mit exemplarischer Anordnung eines zweiteiligen Verbindungsgestänges (13, 14), dessen zwei Teile durch ein exemplarisch dargestelltes Verbindungselement (17) verbunden sind und deren Einzelteile mittels exemplarisch dargestellten Verbindungselementen (15, 16) bzw. Festlagern mit den Gleitkörpern (1, 2) verbunden sind.
Es zeigt Fig. 4 eine Ergänzung zum Ausführungsbeispiel aus Fig. 1, 2 und 3 zur möglichen Gestaltung der Verbindungselemente (6, 7, 9, 15, 16) zu den Gleitkörpern (1, 2). Dargestellt ist ein Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel.
Es zeigt Fig. 5 als Ergänzung zu Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel zur möglichen Gestaltung der Verbindungselemente (6, 7, 9, 15, 16) zu den Gleitkörpern (1, 2). Dargestellt ist ein Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel.
Es zeigt Fig. 6 als Ergänzung zu Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel zur möglichen Gestaltung der Verbindungselemente (6, 7, 9, 15, 16) zu den Gleitkörpern (1, 2). Dargestellt ist ein Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel.
Es zeigt Fig. 7 als Ergänzung zu Fig. 4, 5, 6 ein Ausführungsbeispiel für eine Arretierungsmöglichkeit (24, 25) der Verbindungselemente (6, 7, 9, 15, 16). Dargestellt ist eine Vorderansicht eines Verbindungselements.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden Gleitkörper (1, 2), auf welchen die bindungsähnlichen Vorrichtungen (3, 4) befestigt sind, durch ein Verbindungsgestänge (5) und Verbindungselemente (6, 7) verbunden sind. Die Verbindungselemente (6, 7) sind einerseits an den Gleitkörpern (1, 2) und auf der anderen Seite an den beiden Enden des Verbindungsgestänges (5) befestigt. Die Ausführung der Verbindungselemente (6, 7) kann in unterschiedlichster, nicht näher beschriebenen Weise erfolgen. Die Verbindungselemente können als Kugelkopfgelenke ausgeführt sein, so daß eine Bewegung des Verbindungsgestänges (5) relativ zum Gleitkörper (1, 2) sowohl um die Vertikalachse als auch um die Horizontalachse der Verbindungselemente (6, 7) ermöglicht wird. Desweiteren kann eines oder zwei der Verbindungselemente (6, 7) so ausgeführt sein, daß nur eine Bewegung um die Horizontalachse ermöglicht wird. Desweiteren können die Verbindungselemente (6, 7) so ausgestaltet sein, daß nur eine vom Drehwinkel begrenzte Relativbewegung des Verbindungsgestänges (5) zu den Gleitkörpern (1, 2) ermöglicht wird.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden Gleitkörper (1, 2), auf welchen die bindungsähnlichen Vorrichtungen (3, 4) befestigt sind, durch eine Verbindungsvorrichtung (8) und Verbindungselemente (9, 10) verbunden sind. Die Verbindungselemente (9, 10) sind einerseits an den Gleitkörpern (1, 2) und auf der anderen Seite an den Enden der Verbindungsvorrichtung (8) befestigt. Die Ausführung des Verbindungselemente (9) kann in unterschiedlichster nicht näher beschriebenen Weise erfolgen. Das Verbindungselement (9) kann als Kugelkopfgelenke ausgeführt sein, so daß eine Bewegung der Verbindungsvorrichtung (8) relativ zum Gleitkörper (1 oder 2) sowohl um die Vertikalachse als auch um die Horizontalachse des Verbindungselements (9) ermöglicht wird. Desweiteren kann das Verbindungselemente (9) so ausgeführt sein, daß nur eine Bewegung um die Horizontalachse ermöglicht wird. Desweiteren kann das Verbindungselement (9) so ausgestaltet sein, daß nur eine vom Drehwinkel begrenzte Relativbewegung der Verbindungsvorrichtung (8) zum Gleitkörper (1 oder 2) ermöglicht wird. Das Verbindungselement (10) ist so gestaltet, daß über zwei Lagerelemente (11, 12) eine gelenkartige Verbindung zur Verbindungsvorrichtung (8) erfolgt. Dabei ist eine Drehbewegung der Verbindungsvorrichtung (8) um die horizontale Achse der Lagerelemente quer zu Fahrtrichtung möglich. Dadurch wird eine Auf- und Abwärtsbewegung des Gleitkörper (2) zum Gleitkörper (1) ermöglicht. Die Lagerelemente (11, 12) können dabei als frei drehbare Lager oder als automatisch rückstellende Lager, die nur eine begrenzte Drehbewegung zulassen, ausgestaltet sein.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden Gleitkörper (1, 2), auf welchen die bindungsähnlichen Vorrichtungen (3, 4) befestigt sind, durch eine dreiteilige Verbindungsstange verbunden sind. Die Verbindungsstange besteht aus einem Vorderteil (13), einem Hinterteil (14) und einem Verbindungselement (17) zwischen dem Vorderteil (13) und dem Hinterteil (14) der Verbindungsstange. Das Verbindungselement (17) ist dabei als Gelenk ausgelegt. Dadurch wird eine Verdrehbewegung zwischen dem Hinterteil (14) und dem Vorderteil (13) der Verbindungsstange ermöglicht, die durch nicht näher beschriebene Anschläge in ihrem Verdrehwinkel begrenzt werden kann. Es ist ebenfalls möglich, das Verbindungselement (17) so zu gestalten, daß neben der Verdrehbewegung in der horizontalen Ebene, d. h. um die vertikale Achse des Gelenkes zusätzlich eine Bewegungsmöglichkeit des Vorderteiles (13) der Verbindungsstange zum Hinterteil (14) der Verbindungsstange um die horizontale Querachse des Gelenkes ermöglicht wird. Eine solche Bewegungsmöglichkeit kann z. B. durch die Verwendung von Gummilagern im Bereich des Gelenkes erfolgen. Die Verbindungselemente (15, 16) können dabei so gestaltet sein, daß zwischen den Gleitkörpern (1, 2) und den beiden Teilen der Verbindungsstange (13, 14) eine starre Verbindung besteht, oder daß z. B. ein Verbindungselement (15) starr ausgeführt ist und das andere Verbindungselement (16) als Gelenk ausgeführt ist, welches eine Verdrehbewegung des Vorderteiles (13) der Verbindungsstange zum Gleitkörper (1) in mindestens einer Ebene ermöglicht.
Fig. 4 zeigt eine Ergänzung zum Ausführungsbeispiel aus Fig. 1, 2 und 3 im Längsschnitt. Das exemplarisch dargestellte Verbindungselement (6) ist mit dem Gleitkörper (1) in nicht näher beschriebener Weise fest verbunden. Im Gehäuse des Verbindungselementes (6) sind die Lagerbefestigung (18) und die Anschlagsbegrenzungen (19), welche die Drehbewegungen des Verbindungsgestänges (5) sowohl in vertikaler und als auch in horizontaler Richtung begrenzen, integriert. Das Verbindungsgestänge (5) ist an seinen Enden als Kugelkopfgelenklager (20) mit Durchgangsbohrung ausgeführt. Die Lagerbefestigung (18) verbindet das Verbindungsgestänge (5) über die Durchgangsbohrung des Kugelkopfgelenklagers (20) mit dem Gehäuse des Verbindungselementes (6). Die beschriebene Ausführung des Verbindungselementes (6) gilt exemplarisch auch für die anderen Verbindungselemente (7, 9, 15 oder 16).
Fig. 5 zeigt eine Ergänzung zum Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 und 2 im Längsschnitt. Das exemplarisch dargestellte Verbindungselement (6) ist mit dem Gleitkörper (1) in nicht näher beschriebener Weise fest verbunden. Im Gehäuse des Verbindungselementes (6) sind die Anschlagsbegrenzungen (19), welche die Drehbewegungen des Verbindungsgestänges (5) sowohl in vertikaler und als auch in horizontaler Richtung begrenzen, integriert. Desweiteren ist im Gehäuse des Verbindungselementes (6) das als Lagerpuffer (21) ausgeführte Gelenk integriert. Das Verbindungsgestänge (5) ist an seinen Enden mit dem Lagerpuffer (21) fest verbunden. Der Lagerpuffer (21) ist handelsüblich ausgeführt, d. h. ein Gummilager verfügt an seiner Oberseite und an seiner Unterseite über aufvulkanisierte Metallplatten, an welchen Gewindestangen befestigt sind. Die Verbindung zum Gehäuse des Verbindungselementes (6) und Verbindungsgestänges (5) erfolgt über eine Verschraubung oder über eine andersartige nicht näher beschriebene schnellösbare Verbindung. Die Verwendung von Lagerpuffern (21) als Gelenkelement ermöglicht, daß nur eine eingeschränkte Drehbewegung stattfindet kann und daß eine automatische Rückstellung des Lagers in Ausgangsstellung erfolgt. Die beschriebene Ausführung des Verbindungselementes (6) gilt exemplarisch auch für die anderen Verbindungselemente (7, 9, 15 oder 16).
Fig. 6 zeigt eine Variante zum Ausführungsbeispiel aus Fig. 4 und 5 im Längsschnitt. Dabei ist das Verbindungsgestänge (5) über ein Lagerelement (21, 22, 23) mit dem Verbindungselement (6) verbunden. Das Lagerelement besteht aus einem Lagerpuffer (21), welcher eine Bewegung der Gleitkörper (1, 2) zueinander um die horizontale Querachse ermöglicht. Der Lagerpuffer (21) ist am unteren Ende mit dem Verbindungselement (6) verbunden. Am oberen freien Ende des Lagerpuffers (21) ist eine Lagerhülse (23) so zwischen der Gewindestange des Lagerpuffers (21) und dem Verbindungsgestänge (5) angebracht und mittels Lagerdeckel (22) befestigt, daß das Verbindungsgestänge (5) um die vertikle Achse der Lagerstelle frei drehbar ist. Die Kombination von einem frei drehbaren Gelenk um die vertikale Lagerachse und einem Lagerpuffer (21) als Gelenkelement für die Bewegung um die horizontale Querachse ermöglicht zum einen, daß nur eine eingeschränkte Drehbewegung um die horizontale Querachse stattfinden kann und eine automatische Rückstellung des Lagers in Ausgangsstellung erfolgt und zum anderen, daß eine absolute Beweglichkeit um die Vertikalachse des Lagers ermöglicht wird. Die beschriebene Ausführung des Verbindungselementes (6) gilt exemplarisch auch für die anderen Verbindungselemente (7, 9, 15 oder 16).
Fig. 7 zeigt eine Ergänzung zum Ausführungsbeispiel aus Fig. 4, 5 und 6 in der Vorderansicht. Es wird ein beispielhaftes Arretierungselementes (24, 25) dargestellt, welches durch eine nicht näher beschriebene feste, aber schnellstmöglich lösbare Verbindung mit dem Verbindungselement (6) die Bewegungsfreiheit des Verbindungsgestänges (5) so einschränkt, daß nur noch eine Bewegung des Verbindungsgestänges (5) zum Gleitkörper (1) um die vertikale Drehachse des Gelenkes oder um die horizontale Querachse ermöglicht wird. Dieses Arretierungselement (24, 25) kann nachträglich durch Aufstecken auf das Verbindungselement (6) angebracht werden, so daß innerhalb kürzester Zeit eine Funktionsänderung der Gelenke erfolgen kann. Das Arretierungelement (24, 25) ist so gestaltet, daß mit einem Element wahlweise beide Drehbewegungen unterbunden werden können. Eine weitere Ausgestaltung des Arretierungselementes (24, 25) kann derart erfolgen, daß keine Drehbewegung mehr ermöglicht wird und eine starre Verbindung zwischen Verbindungsgestänge (5) und Gleitkörper (1) hergestellt wird.
Bezugszeichenliste:
1
vorderer Gleitkörper
2
hinterer Gleitkörper
3
bindungsähnliche Vorrichtung
4
bindungsähnliche Vorrichtung
5
Verbindungsgestänge
6
Verbindungselement
7
Verbindungselement
8
Verbindungsvorrichtung
9
Verbindungselement
10
Verbindungselement
11
Lagerelement
12
Lagerelement
13
Verbindungsstange Vorderteil
14
Verbindungsstange Hinterteil
15
Verbindungselement
16
Verbindungselement
17
Verbindungselement Verbindungsstange Vorder-/Hinterteil
18
Lagerbefestigung
19
Anschlagsbegrenzung
20
Kugelkopfgelenklager
21
Lagerpuffer
22
Lagerdeckel
23
Lagerhülse
24
Arretierungselement in horizontaler Lage
25
Arretierungselement in vertikaler Lage

Claims (11)

1. Zweiteiliges Snowboard zur gesteuerten Fortbewegung auf Schnee und anderen gleitfähigen Medien, wobei das Fahrzeug einen vorderen Gleitkörper (1) aufweist, mit dem der Benutzer mit dem Vorderfuß mittels einer bindungsähnlichen Vor­ richtung (3) mit der Oberfläche des Gleitkörpers (1) verbunden ist, und einen hinteren Gleitkörper (2) aufweist, mit dem der Benutzer mit dem Hinterfuß mittels einer bindungsähnlichen Vorrichtung (4) mit der Oberfläche des Gleitkörpers (2) verbunden ist und die Gleitkörper (1, 2) mittels eines Verbindungsgestänges (5) so verbunden sind, daß das Verbindungsgestänge (5) im hinteren Bereich des vorderen Gleitkörpers (1) und im vorderen Bereich des hinteren Gleitkörpers (2) mit den Gleitkörpern (1, 2) über Verbindungselemente (6, 7) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Verbindungselemente (6, 7) starr ausgeführt ist und das andere Verbindungselement (6, 7) so ausgeführt ist, daß es mindestens in einer Ebene drehbar ist und daß in der Grundstellung der vordere Gleitkörper (1), das Verbindungsgestänge (5) und der hintere Gleitkörper (2) in Längsrichtung angeordnet sind.
2. Zweiteiliges Snowboard zur gesteuerten Fortbewegung auf Schnee und anderen gleitfähigen Medien, wobei das Fahrzeug einen vorderen Gleitkörper (1) aufweist, mit dem der Benutzer mit dem Vorderfuß mittels einer bindungsähnlichen Vor­ richtung (3) mit der Oberfläche des Gleitkörpers (1) verbunden ist, und einen hinteren Gleitkörper (2) aufweist, mit dem der Benutzer mit dem Hinterfuß mittels einer bindungsähnlichen Vorrichtung (4) mit der Oberfläche des Gleitkörpers (2) verbunden ist und die Gleitkörper (1, 2) mittels einer Verbindungsvorrichtung (8) so verbunden sind, daß die Verbindungsvorrichtung (8) im hinteren Bereich des vorderen Gleitkörpers (1) und im vorderen Bereich des hinteren Gleitkörpers (2) mit den Gleitkörpern (1, 2) verbunden ist und mindestens eine der Verbindungen (9 und/oder 10) zum vorderen Gleitkörper (1) und/oder zum hinteren Gleitkörner (2) so ausgeführt ist, daß mindestens zwei Lagerelemente (11, 12) verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerelemente (11, 12) entweder eine Bewegung um die horizontale Längsachse der Lagereelemente (11, 12) quer zur Fahrtrichtung ermöglichen und/oder eine Bewegung um die Vertikalachsen der jeweiligen Lagerelemente (11, 12) ermöglichen und daß die Lagerelemente (11, 12) für die Verbindung zu den Gleitkörpern (1, 2), die sich am anderen Ende der Verbindungsvorrichtung (8) befinden, so ausgeführt sind, daß entweder eine starre Verbindung zum Gleitkörper (1) oder mindestens eine Bewegung in mindestens einer Ebene ermöglicht wird und daß in der Grundstellung der vordere Gleitkörper (1), die Verbindungsvorrichtung (8) und der hintere Gleitkörper (2) in Längsrichtung angeordnet sind.
3. Zweiteiliges Snowboard zur gesteuerten Fortbewegung auf Schnee und anderen gleitfähigen Medien, wobei das Fahrzeug einen vorderen Gleitkörper (1) aufweist, mit dem der Benutzer mit dem Vorderfuß mittels einer bindungsähnlichen Vorrichtung (3) mit der Oberfläche des Gleitkörpers (1) verbunden ist und einen hinteren Gleitkörper (2) aufweist, mit dem der Benutzer mit dem Hinterfuß mittels einer bindungsähnlichen Vorrichtung (4) mit der Oberfläche des Gleitkörpers (2) verbunden ist und die Gleitkörper (1, 2) mittels eines Verbindungsgestänges (13, 14) so verbunden sind, daß das Verbindungsgestänge (13, 14) im hinteren Bereich des vorderen Gleitkörpers (1) und im vorderen Bereich des hinteren Gleitkörpers (2) mit den Gleitkörpern (1, 2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Verbindungen (15, 16) zum vorderen Gleitkörper (1) und/oder zum hinteren Gleitkörper (2) starr ausgeführt ist und daß das Verbindungsgestänge (13, 14) mindestens in zwei Teile unterteilt ist, die durch mindestens ein Verbindungselement (17) miteinander verbunden sind, welches mindestens eine Bewegung in mindestens einer Ebene ermöglicht und daß in der Grundstellung der vordere Gleitkörper (1), die Verbindungsvorrichtung (13, 14) und der hintere Gleitkörper (2) in Längsrichtung angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 dadurch gekennzeichnet, daß die bindungsähnlichen Vorrichtungen (3, 4) durch jeweils mindestens ein Distanzstück mit den Gleitkörpern (1, 2) fest verbunden sind, so daß sich die Verbindungselemente (6, 7, 9, 10, 15, 16) im Zwischenraum zwischen den bindungsähnlichen Vorrichtungen (3, 4) und den Gleitkörpern (1, 2) befinden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgestänge (5, 8, 13, 14) so gestaltet ist, daß eine Trennung des Verbindungs­ gestänges (5, 8, 13, 14) in einem Bereich, der im Betrieb des Fahrzeuges starr ausgeführt ist, mittels eines Schnellverschlusses ermöglich ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (6, 7, 9, 10, 15, 16) über Anschlagsbegrenzungen (19) verfügen, welche die Bewegungsmöglichkeiten der Verbindungsvorrichtungen (5, 8, 13, 14) entweder in horizontaler und/oder in vertikaler Ebene in der Art begrenzen, daß sich bei Anordnung der Gleitkörper (1, 2) in Längsrichtung ein stumpfer Winkel bildet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (6, 7, 9, 10, 15, 16) über Schnellverschlüsse verfügen, welche ein schnelles Trennen der Verbindungsvorrichtungen (5, 8, 13, 14) von den Gleitkörpern (1, 2) ermöglichen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 dadurch gekennzeichnet, daß mittels Arretierungselementen (24, 25) die Bewegungsfreiheit zwischen den Verbindungselementen (6, 7, 9, 10, 15, 16) und den Verbindungsvorrichtungen (5, 8, 13, 14) entweder in horizontaler und oder in vertikaler Richtung verhindert wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (6, 7, 9, 10, 15, 16) so ausgeführt sind, daß die Verbindung zu den Verbindungsvorrichtungen (5, 8, 13, 14) über Kugelkopfgelenklager (20) erfolgt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (6, 7, 9, 10, 15, 16) so ausgeführt sind, daß die Verbindung zu den Verbindungsvorrichtungen (5, 8, 13, 14) über Lagerpuffer (21) erfolgt, so daß durch den Lagerpuffer (21) ein Rückstellmoment auf die Verbindungsvorrichtungen (5, 8, 13, 14) wirkt und daß in der Grundstellung der vordere Gleitkörper (1), die Verbindungsvorrichtungen (5, 8, 13, 14) und der hintere Gleitkörper (2) in Längsrichtung ausgerichtet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerpuffer (21) aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen können, vornehmlich aber als Gummilager ausgebildet sind, die über unterschiedliche Werkstoffeigenschaften bezüglich Härte, Elastizität und Lebensdauer verfügen.
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