DE19633905A1 - Inline-Skater - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Inline-Skater, bestehend aus
einem eine Sohle aufweisenden Schuh und mehreren im Bereich
der Sohle des Schuhs angeordneten Rollelementen,
insbesondere Rädern, die in Längsrichtung der Sohle
hintereinander drehbar gelagert sind, wobei die Achsen der
Rollelemente rechtwinklig zur Längsrichtung der Sohle
verlaufen.
Derartige Inline-Skater sind aus dem Stand der Technik
bekannt. Dieser Bezeichnung ist der Hinweis zu entnehmen,
daß die Rollelemente, die als Räder oder Kugeln ausgebildet
sein können, im Vergleich zu üblichen Rollschuhen in einer
Linie hintereinander angeordnet sind. Die Inline-Skater
sind somit Schlittschuhen nachempfunden. Üblicherweise
weisen die bekannten Inline-Skater vier Räder oder Rollen
auf, die in, im Querschnitt im wesentlichen U-förmig aus
gebildeten Lagerböcken drehbar gelagert sind, wobei die
Lagerböcke zu diesem Zweck in ihren beiden Schenkeln
koaxial angeordnete Bohrungen aufweisen, durch welche eine
das Rollelement durchgreifende Achse gesteckt ist. Das
Rollelement ist in der Regel aus einem zähharten Kunststoff
ausgebildet und weist in seinem Zentrum ein Kugel- oder
Rollenlager auf, durch welches die im Lagerbock ver
schraubte Achse gesteckt ist. Die Lagerböcke für die Roll
elemente, welche einstückig miteinander verbunden sind,
sind im Bereich der Sohle des Schuhs fest angeordnet. In
der Regel besteht der Schuh aus einem Kunststoff, wobei die
Lagerböcke fertigungstechnisch in die Sohle des Schuhs
integriert und in der Regel mit Kunststoff umspritzt sind,
so daß eine feste, und unlösbare Verbindung zwischen den
Lagerböcken und dem Schuh entsteht. Mit derartigen Inline-Skatern
können sehr hohe Fahrgeschwindigkeiten erreicht
werden, die bei unachtsamer Verhaltensweise zu gefährlichen
Unfällen führen können.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen
Inline-Skater derart weiterzubilden, daß eine einfache und
alltagstaugliche Handhabung bei gleichzeitig verbesserten
Betätigungseigenschaften, insbesondere Fahreigenschaften,
erzielt wird, wobei gleichzeitig ein ansprechendes und
sportliches Design geschaffen wird.
Zur Lösung dieser Aufgabenstellung sind die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 vorgesehen.
Die Fahr- und Handhabungseigenschaften eines Inline-Skaters,
bestehend aus einem eine Sohle aufweisenden Schuh
und mehreren im Bereich der Sohle des Schuhs angeordneten
Rollelementen, insbesondere Rädern, die in Längsrichtung
der Sohle hintereinander in einer Linie liegend angeordnet
sind, wobei die Rollelemente drehbar auf Achsen gelagert
sind, welche rechtwinklig zur Längsrichtung der Sohle
verlaufen, lassen sich dadurch verbessern, daß die Roll
elemente, insbesondere Räder relativ zur Längsachse der
Sohle außermittig, d. h. seitlich versetzt angeordnet sind.
Durch diese Ausgestaltung können beispielsweise Räder mit
größeren Durchmessern verwendet werden, ohne daß die Höhe
des Gerätes zwischen dem Boden und dem Sohlenbereich des
Schuhs wesentlich vergrößert wird. Im übrigen wird durch
diese Ausgestaltung eine Verbesserung der Fahreigen
schaften, insbesondere bei Kurvenfahrt erzielt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Räder unter einem Winkel α von 10 Grad bis 35 Grad,
insbesondere von 25 Grad relativ zur Vertikalachse geneigt
angeordnet sind. Hierdurch wird bei seitlich versetzten
Rädern die Aufstandsfläche der Räder auf dem Boden in
Richtung auf die Mittellängsachse des Gerätes verlagert,
wodurch sich Vorteile im Hinblick auf die anatomisch und
orthopädisch richtige Haltung des Benutzers ergeben. Es
werden nämlich hierdurch seitliche Krafteinwirkungen auf
den Unterschenkel des Benutzers vermieden, die aufgrund der
Beabstandung der Rollelemente zur Mittellängsachse des
Gerätes auftreten können.
Vorzugsweise sind die Räder relativ zum Fuß des Benutzers
außenseitig angeordnet, was insbesondere vorteilhaft in
bezug auf die Fahreigenschaften bei Kurvenfahrten ist. Bei
Kurvenfahrten mit der damit verbundenen Schräglage des
Benutzers können die Räder nämlich eine annähernd vertikale
Ausrichtung erreichen, sofern diese unter dem voranstehend
genannten Winkel zur Vertikalachse am Gerät befestigt sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Räder lösbar an Halbachsen gelagert sind. Hierdurch
können die Räder in einfacher Weise demontiert und in
Anpassung an die Verwendungsbedingungen ausgetauscht
werden. Die Halbachsen sind bei dieser Ausgestaltung mit
ihren den Rädern abgewandten Enden drehfest in einem
Trägerelement befestigt. Vorzugsweise weist das
Trägerelement einen mit Kunststoff ummantelten, insbeson
dere umspritzten Metallrahmen auf, um die notwendige
Stabilität des erfindungsgemäßen Gerätes sicherzustellen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Achsen bzw. Halbachsen an ihren den Rädern zuge
wandten Enden Rastelemente, vorzugsweise eine umlaufende
Nut aufweisen, welche mit korrespondierenden Rastein
richtungen an den Rädern verrastbar sind. Es ist aber auch
denkbar, daß die Halbachsen an ihren freien Enden einen
Kragen haben, welcher zum Rad hin im wesentlichen kegel
förmig ausgebildet ist und daß die Räder in ihren Achs
aufnahmen korrespondierende Rastelemente haben, welche den
Kragen der Halbachse hintergreifen. Hierbei können die
Räder außenseitig ein Druckelement aufweisen, mit welchem
die in den Achsaufnahmen angeordneten Rastelemente ausein
andergedrückt werden, so daß sie an dem Kragen der Halb
achse vorbeiführbar sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Räder unterschiedliche Durchmesser aufweisen, wobei
vorzugsweise das Rad mit dem größten Durchmesser im Fersen
bereich und das Rad mit dem kleinsten Durchmesser im
Mittelbereich angeordnet ist. Neben einem besonderen
ästhetischen Eindruck wird hierdurch der Vorteil erzielt,
daß die Räder mit größerem Durchmesser in einfacher Weise
über Hindernisse, wie beispielsweise kleine Steinpartikel,
Fugen od. dgl. gefahren werden können. Hierbei ist es
bekannt, daß kleine Räder der an sich bekannten Inline-Skates
beim Auftreffen auf Steinpartikel od. dgl. derart
abgebremst werden können, daß der Benutzer dieser Inline-Skates
der Gefahr eines Sturzes ausgesetzt ist.
Es ist ferner vorgesehen, daß zumindest ein Teil der Räder
zumindest im oberen Bereich abgedeckt ist. Hierdurch wird
in vorteilhafter Weise das Eindringen von Fremdkörpern in
den Umlaufbereich der Räder vermieden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Bodenaufstandsfläche der Räder im wesentlichen im
Bereich unterhalb der Mittellängsachse der Sohle angeordnet
ist, so daß sich hieraus vorteilhafte Kräfteverhältnisse
hinsichtlich einer für die Ausübung des Sportes anatomisch
und orthopädisch richtigen Haltung des Benutzers ergeben.
Der Schuh kann bei dieser Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Gerätes ebenfalls lösbar mit dem Trägerelement
verbunden sein. Hierbei hat es sich schließlich als vor
teilhaft erwiesen, daß das Trägerelement ein in seiner
Längsrichtung entgegen einer Kraft eines Kraftspeichers
verschiebbares Rastelement aufweist, welches mit einer
Rastausnehmung in der Sohle des Schuhs formschlüssig und/oder
kraftschlüssig verrastbar ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Befestigungselement des Aufnahmeelements als ein im
vorderen Bereich des Aufnahmeelements angeordnetes Haken
element ausgebildet ist, welches in ein korrespondierendes,
vorzugsweise als Ausnehmung in der Sohle des Schuhs ausge
bildetes Befestigungselement einrastbar ist. Bei dieser
Ausgestaltung kann die Befestigung des Schuhs am Aufnahme
element in einfacher Weise erfolgen, wobei die Breite des
Aufnahmeelements im wesentlichen auf die Breite des Befe
stigungselements beschränkt werden kann, ohne daß das Be
festigungselement als konstruktiv breite Platte ausgebil
det werden muß.
Vorzugsweise ist das Hakenelement in Längsrichtung des
Aufnahmeelements verschiebbar und in unterschiedlichen
Positionen arretierbar. Diese Ausgestaltung hat den
Vorteil, daß das Aufnahmeelement mit unterschiedlichen
Schuhen, insbesondere unterschiedlicher Größe kombinierbar
ist. Ferner können Schuhe verwendet werden, die an unter
schiedlichen Stellen der Sohle das Befestigungselement
aufweisen. Durch die Arretierbarkeit des Hakenelementes
kann das Aufnahmeelement auf den jeweiligen Schuh einge
stellt werden.
Das Hakenelement ist in Längsrichtung des Aufnahmeelements
entgegen einem Kraftspeicher, insbesondere einer Druckfeder
verschiebbar, wobei der Kraftspeicher das Hakenelement vor
zugsweise in Richtung auf die Befestigungsvorrichtung im
Fersenbereich mit einer Kraft belastet. Bei dieser Ausge
staltung kann der Benutzer des erfindungsgemäßen Gerätes
problemlos den Schuh mit dem Aufnahmeelement verbinden,
ohne daß vorher Einstellarbeiten notwendig sind. Hierbei
steigt der Benutzer mit dem Schuh in das Aufnahmeelement
ein, wodurch das Befestigungselement des Schuhs mit dem
Hakenelement verrastet und dieses entgegen der Kraft des
Kraftspeichers verschiebt, bis der Schuh im Fersenbereich
mit dem zweiten Befestigungselement des Aufnahmeelements
verrastet. In dieser Stellung wird eine auf die Sohle des
Schuhs wirkende Verspannung durch den Kraftspeicher auf
gebaut. Selbstverständlich ist es auch möglich, daß der
Kraftspeicher als Zugfeder ausgebildet ist, welche das
Hakenelement entweder in Richtung des Fersenbereichs oder
in Richtung des Fußspitzenbereichs des Aufnahmeelements
einer Kraft belastet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Befestigungselement in der Sohle des Schuhs mittig
und vorzugsweise im Fußballenbereich angeordnet ist. Diese
Ausgestaltung hat den Vorteil, daß selbst bei Verwendung
eines nur sehr schmalen Aufnahmeelementes eine ausreichende
Verspannung mit optimaler Kraftverteilung im Bereich der
Sohle des Schuhs erzielt wird. Ferner wird durch die Anord
nung der Befestigungsvorrichtung im Fußballenbereich ein
ausreichend großer Abstand zum Fersenbereich des Schuhs
eingehalten, so daß auch hierdurch eine optimale Kraftver
teilung im Bereich der Verbindung zwischen dem Schuh und
dem Aufnahmeelement erzielt wird, was insbesondere dazu
beiträgt, daß die vom Benutzer auf das Aufnahmeelement
übertragenen Kräfte in optimaler Weise übertragen werden,
wobei lediglich sehr geringe Kräfte zur Steuerung des
Gerätes notwendig sind.
Schließlich ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
vorgesehen, daß die Befestigungsvorrichtung selbstzentrie
rend in der Sohle des Schuhs angeordnet ist, so daß die
Verbindung zwischen dem Schuh und dem Aufnahmeelement auch
dann eine optimale Lage einnimmt, wenn der Benutzer den
Schuh in nicht optimal vorgesehener Weise in das Aufnahme
element einsetzt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeich
nungen, in der bevorzugte Ausführungsformen des erfindungs
gemäßen Inline-Skaters dargestellt sind.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Inline-Skater mit herausgenommenem
Schuh in Seitenansicht;
Fig. 2 den Inline-Skater gemäß Fig. 1 mit demontierten
Rädern;
Fig. 3 den Inline-Skater gemäß Fig. 1 in einer Rück
ansicht;
Fig. 4 den Inline-Skater gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer
Ansicht entlang der Linie VI-VI in Fig. 3;
Fig. 5 den Inline-Skater gemäß den Fig. 1 bis 4 in einer
Ansicht entlang der Linie VII-VII in Fig. 3;
Fig. 6 den Inline-Skater gemäß den Fig. 1 bis 5 in einer
Ansicht entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 3 und
Fig. 7 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf den
Inline-Skater gemäß den Fig. 1 bis 6.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform eines Inline-Skaters
dargestellt, welcher aus einem Schuh 1 mit einer
Sohle 2 und drei im Bereich der Sohle 2 des Schuhs 1
angeordneten Rädern 3 besteht, wobei die Räder 3 in
Längsrichtung der Sohle 2 hintereinander in Lagerböcken
drehbar gelagert sind. Jedes Rad 3 weist eine in jeweils
einem Lagerbock angeordnete Achse 5 auf, die rechtwinklig
zur Längsrichtung der Sohle 2 verläuft.
Die Lagerböcke mit den Rädern 3 sind hierbei integraler
Bestandteil eines Aufnahmeelementes 6, welches lösbar mit
dem Schuh 1 verbunden ist und hierzu zwei nachfolgend noch
zu beschreibende Befestigungselemente aufweist. Das Auf
nahmeelement 6 besteht aus einem nicht näher dargestellten
Metallrahmen, der mit einer Kunststoffummantelung versehen
ist. Darüberhinaus ist es möglich, daß auch die Lagerböcke
aus Metall ausgebildet und mit dem Metallrahmen einstückig
verbunden sind.
Der Sohle 2 des Schuhs 1 zugewandt weist das Aufnahme
element 6 eine Aufnahmefläche 7 auf, die im wesentlichen
mit der Außenkontur der Sohle 2 des Schuhs 1 übereinstimmt.
Das Aufnahmeelement 6 weist einen im Fersenbereich aufra
genden Schaft 12 auf, der im Querschnitt entsprechend der
Außenkontur des Schuhs 1, nämlich des Fersenbereichs des
Schuhs 1 ausgebildet ist. Der Schaft 12 ist gelenkig am
Aufnahmeelement 6 angeordnet, so daß der Schaft 12 bei
herausgezogenem Schuh 1 in Richtung auf die Aufnahmefläche
7 klappbar ist. Darüberhinaus ist der Schaft 12 in seiner
in Fig. 2 dargestellten Position arretierbar. Am freien
Ende des Schaftes 12 ist ein Verschlußelement 13 in Form
eines textilen Riemens mit einem Klettverschluß angeordnet.
Das im Fersenbereich des Aufnahmeelementes 6 gelagerte Rad
3 ist mit einer Bremse 14 versehen.
Der Schuh 1 ist stiefelförmig und zumindest knöchelhoch
ausgebildet. Der Schuh 1 besteht aus einer im wesentlichen
zähharten Außenschale 22, die einerseits eine Härte auf
weist, die für eine stabile Verbindung zwischen dem Auf
nahmeelement 6 und dem Schuh 1 notwendig ist und anderer
seits eine Elastizität hat, die es erlaubt, daß der Schuh 1
bei Herausnahme aus dem Aufnahmeelement 6 im wesentlichen
das natürliche und anatomisch erforderliche Abrollen des
Fußes des Benutzers ermöglicht. In der Außenschale 22 ist
ein elastischer Innenschuh 23 eingesteckt und befestigt.
Die Befestigung des Innenschuhs 23 in der Außenschale 22
erfolgt über vier Textilbänder 24, welche mit einem Klett
verschluß ausgebildet sind. Hierbei kann der Klettver
schluß entweder Bestandteil eines jeden Textilbandes 24
oder der Außenschale 22 sein. Im ersten Fall ist es not
wendig, daß dann an der Außenschale 22 Schnallenelemente 25
vorgesehen sind, über welche das jeweilige Textilband 24
umgelenkt wird. Darüberhinaus wird über die Textilbänder 24
der notwendige Halt des Fußes des Benutzers in dem Innen
schuh 23 justiert. Hierzu wird eine Zunge 26 des Innen
schuhs 23 über die Textilbänder 24 auf den Ristbereich des
Fußes des Benutzers gedrückt.
Die Sohle 2 des Schuhs 1 weist sowohl in ihrem Fersen
bereich als auch im Fußspitzenbereich eine Profilierung 27
auf.
Die Räder 3 des Aufnahmeelementes 6 sind relativ zur
Längsachse der Sohle 2 bzw. der Mittellängsachse des Auf
nahmeelementes 6 außermittig, d. h. seitlich versetzt ange
ordnet. Die Anordnung der Räder 3 ist insbesondere den Fig.
6 bis 9 zu entnehmen und wird nachfolgend noch detalliert
beschrieben. Ferner sind die Räder 3 unter einem Winkel α
von 25 Grad relativ zur Vertikalachse 29 geneigt angeord
net. Ferner ist aus den Fig. 4 bis 7 zu entnehmen, daß die
Räder 3 relativ zum Fuß 30 des Benutzers außenseitig ange
ordnet sind und daß die Bodenaufstandsfläche der Räder 3 im
wesentlichen im Bereich unterhalb der Mittellängsachse der
Sohle 2 des Schuhs 1 angeordnet ist.
Die Räder 3 sind lösbar an Halbachsen 31 gelagert, die mit
ihren den Rädern 3 abgewandten Enden drehfest in Träger
elementen 32 befestigt sind, welche gleichzeitig als ein
seitige Abdeckung der Räder 3 dienen. Die Trägerelemente 32
sind integraler Bestandteil des Aufnahmeelementes 6 für den
Schuh 1. Vorzugsweise besteht jedes Trägerelement 32 aus
einem mit Kunststoff ummantelten, insbesondere umspritzten
Metallrahmen.
Die Halbachsen 31 weisen an ihren den Rädern 3 zugewandten
Enden einen Kragen 33 auf. In entsprechender Weise haben
die Räder 3 eine Bohrung, in welcher Rastelemente vorge
sehen sind, die hinter den Kragen 33 der Halbachse 31
verrastbar sind. Hierdurch können die Räder 3 in einfacher
Weise vom Aufnahmeelement 6 gelöst und beispielsweise gegen
Ersatzräder oder Räder 3 mit anderen Fahreigenschaften
ausgetauscht werden.
Die Räder 3 weisen unterschiedliche Durchmesser auf, wobei
das Rad 3 mit dem größten Durchmesser im Fersenbereich und
das Rad 3 mit dem kleinsten Durchmesser im Mittelbereich
angeordnet ist.
Der Schuh 1 hat eine Rastausnehmung 34. Es ist darauf hin
zuweisen, daß die Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 7
auch mit einem Schuh 1 ausgebildet sein kann, der integra
ler Bestandteil des Aufnahmeelementes 6 und somit nicht
lösbar von diesem ist.
In Fig. 7 ist darüberhinaus noch eine alternative Ausge
staltung für die Verrastung des Schuhs 1 am Aufnahmeelement
6 dargestellt. Hierzu weist das Aufnahmeelement 6 im
Bereich der Aufnahmefläche 7 ein in Längsrichtung des
Aufnahmeelementes 6 entgegen einer Kraft eines Kraft
speichers verschiebbares Rastelement 35 auf, welches mit
einer Rastausnehmung in der Sohle 2 des Schuhs 1 form
schlüssig und/oder kraftschlüssig verrastbar ist. Hierzu
ist das Rastelement 35 in einer in Längsrichtung des
Aufnahmeelementes verlaufenden Ausnehmung 36 geführt.
Claims (17)
1. Inline-Skater, bestehend aus einem eine Sohle (2)
aufweisenden Schuh (1) und mehreren im Bereich der
Sohle (2) des Schuhs (1) angeordneten Rollelementen,
insbesondere Rädern (3), die in Längsrichtung der
Sohle (2) hintereinander in einer Linie liegend
angeordnet sind, wobei die Rollelemente drehbar auf
Achsen gelagert sind, welche rechtwinklig zur Längs
richtung der Sohle (2) verlaufen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollelemente, insbesondere Räder (3) relativ
zur Längsachse der Sohle (2) außermittig, d. h.
seitlich versetzt angeordnet sind.
2. Inline-Skater nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Räder (3) unter einem Winkel α von 10 Grad bis
35 Grad, insbesondere von 25 Grad relativ zur
Vertikalachse (29) geneigt angeordnet sind.
3. Inline-Skater nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Räder (3) relativ zum Fuß (30) des Benutzers
außenseitig angeordnet sind.
4. Inline-Skater nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Räder (3) lösbar an Halbachsen (31) gelagert
sind.
5. Inline-Skater nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halbachsen (31) mit ihren den Rädern (3)
abgewandten Enden drehfest in einem Trägerelement (32)
befestigt sind.
6. Inline-Skater nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnete
daß das Trägerelement (32) einen mit Kunststoff
ummantelten, insbesondere umspritzten Metallrahmen
aufweist.
7. Inline-Skater nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnete
daß die Achsen (5) bzw. Halbachsen (31) an ihren den
Rädern (3) zugewandten Enden Rastelemente, vorzugs
weise eine umlaufende Nut aufweisen, welche mit
korrespondierenden Rasteinrichtungen an den Rädern (3)
verrastbar sind.
8. Inline-Skater nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Räder (3) unterschiedliche Durchmesser
aufweisen, wobei vorzugsweise das Rad (3) mit dem
größten Durchmesser im Fersenbereich und das Rad (3)
mit dem kleinsten Durchmesser im Mittelbereich
angeordnet sind.
9. Inline-Skater nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnete
daß zumindest ein Teil der Räder (3) zumindest im
oberen Bereich abgedeckt ist.
10. Inline-Skater nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenaufstandsfläche der Räder (3) im
wesentlichen im Bereich unterhalb der Mittellängsachse
der Sohle (2) angeordnet ist.
11. Inline-Skater nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schuh (1) lösbar mit dem Trägerelement (32)
verbunden ist.
12. Inline-Skater nach Anspruch 1 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerelement (32) eine in seiner Längsrich
tung entgegen einer Kraft eines Kraftspeichers ver
schiebbares Rastelement (35) aufweist, welches mit
einer Rastausnehmung in der Sohle (2) des Schuhs (1)
formschlüssig und / oder kraftverschlüssig verrastbar
ist.
13. Inline-Skater nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungselement des Aufnahmeelements (6)
als ein im vorderen Bereich des Aufnahmeelements (6)
angeordnetes Hakenelement (35) ausgebildet ist,
welches in eine korrespondierend, vorzugsweise als
Ausnehmung in der Sohle (2) des Schuhs (1) ausgebilde
te Befestigungsvorrichtung einrastbar ist.
14. Inline-Skater nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hakenelement (35) in Längsrichtung des Auf
nahmelements (6) verschiebbar und in unterschiedlichen
Positionen arretierbar ist.
15. Inline-Skater nach Anspruch 13
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hakenelement (35) in Längsrichtung des Auf
nahmelements (6) entgegen einem Kraftspeicher, ins
besondere einer Druckfeder verschiebbar ist, wobei der
Kraftspeicher das Hakenelement (35) vorzugsweise in
Richtung auf da Befestigungselement im Fersenbereich
mit einer Kraft belastet.
16. Inline-Skater nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsvorrichtung in der Sohle (2) des
Schuhs (1) mittig und vorzugsweise im Fußballenbereich
angeordnet ist.
17. Inline-Skater nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsvorrichtung selbst zentrierend in
der Sohle (2) des Schuhs (1) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
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| DE19633905A DE19633905A1 (de) | 1996-04-02 | 1996-04-02 | Inline-Skater |
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Applications Claiming Priority (2)
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| DE19633905A DE19633905A1 (de) | 1996-04-02 | 1996-04-02 | Inline-Skater |
| DE1996113208 DE19613208C2 (de) | 1996-04-02 | 1996-04-02 | Inline-Skater |
Publications (1)
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Family Applications (2)
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| DE19654899A Withdrawn DE19654899A1 (de) | 1996-04-02 | 1996-04-02 | Inline-Skater |
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