DE19900197C2 - Gummiflasche - Google Patents
GummiflascheInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gummiflasche mit einem Flaschenkörper, einem
Flaschenhals, der an seinem freien Ende eine Einfüllöffnung zum Einfüllen einer
heißen oder kalten Flüssigkeit, insbesondere Wasser, aufweist, und mit einem
Verschluß zum Verschließen der Einfüllöffnung.
Eine solche Gummiflasche ist durch die derzeit allgemein im Handel erhältliche
Ausführung bekannt geworden. Derartige Gummiflaschen werden im allgemeinen
als Wärmflaschen bezeichnet, obwohl sie genauso gut auch mit kaltem Wasser
befüllt und somit zum Kühlen einer Körperstelle benutzt werden können. Diese
bekannte Gummiwärmflasche weist einen sehr kurzen, kaum ausgeprägten
Flaschenhals auf, dessen Einfüllöffnung mittels eines Schraubverschlusses
verschlossen wird. Nachteilig bei dieser bekannten Gummiwärmflasche ist vor
allem, daß der Schraubverschluß eine starke Verdickung bildet und nah am
Flaschenkörper angeordnet ist. Der Verschluß wird daher vom Benutzer als störend
empfunden, wenn er auf der Flasche liegt. Weiterhin ist nachteilig, daß die
Gummiwärmflasche zum Einfüllen des heißen Wassers direkt am Flaschenhals
ergriffen werden muß. Hierdurch besteht die Gefahr, daß sich der Benutzer
beispielsweise durch Spritzwasser verbrüht. Darüber hinaus ist das Verschließen
der Einfüllöffnung mittels des Schraubverschlusses umständlich. Der
Schraubverschluß muß mit einer gewissen Kraft festgeschraubt werden, damit er
dichtet. Beim Öffnen des Schraubverschlusses ist ein entsprechender Kraftaufwand
nötig. Ferner kann bei der bekannten Gummiwärmflasche Restluft nur umständlich
aus der Flasche entfernt werden.
Die DE-PS 480 921 zeigt eine Gummiwärmflasche, bei der ein langer Hals
mehrmals auf sich zurückgefaltet wird. Die Flasche ist hierdurch sicher
verschlossen. Ein ähnliches Prinzip zeigt die DE-PS 474 443. Nachteilig sind hierbei
das umständliche und aufwendige Verschließen der Flasche und die harte
Verdickung durch das Paket des zusammengefalteten Halses direkt am Rand des
Flaschenkörpers. Diese Ausführung ist somit der allgemein gebräuchlichen
Gummiwärmflasche sehr ähnlich.
Die DE 297 00 310 U1 beschreibt eine gürtelartige Gummiwärmflasche, die auch im
Sitzen oder Gehen zu tragen ist. Nachteilig bei dieser Ausführung ist, daß sich z. B.
heißes Wasser auch in den Gurten befindet, wo es ohne Nutzen und eher nachteilig
ist.
Die in der WO 91/06269 gezeigten Gummiwärmflaschen mit spezieller Formgebung
sind vornehmlich für die gezeigten speziellen Anwendungsformen geeignet.
Durch die FR 740 019 ist schließlich eine Windel-Wärmflasche bekannt geworden,
bei der an einem Flaschenkörper ein durch eine Pfropfen verschließbarer Schlauch
angeordnet ist. Der Schlauch ragt nur unwesentlich über den Flaschenkörper
hinweg.
Den vorbekannten Ausführungsformen ist weiterhin der Nachteil gemeinsam, daß
die Flasche zum Befüllen direkt am Flaschenhals ergriffen werden muß, was die
vorbeschriebene Verbrühungsgefahr nach sich zieht. Das Verschließen und Öffnen
der bekannten Wärmflaschen ist nach wie vor umständlich und erfordert zum Teil
erheblichen Kraftaufwand.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung das Problem zugrunde, eine Gummiflasche
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß der Verschluß nicht störend
wirkt, wenn der Benutzer auf der Flasche beispielsweise mit dem Rücken liegt, und
deren Verschluß leicht und sicher zu bedienen ist.
Zur Lösung dieses Problems ist die erfindungsgemäße Gummiflasche dadurch
gekennzeichnet, daß der Flaschenhals derart ausgebildet ist, daß der Verschluß bei
verschlossener Einfüllöffnung deutlich vom Flaschenkörper beabstandet ist, und
daß an dem Flaschenhals eine Klemmeinrichtung zum Verschließen des
Flaschenhalses angeordnet ist.
Durch den deutlich vom Flaschenkörper beabstandeten Verschluß liegt dieser nicht
mehr unter dem Benutzer, sondern ist von ihm weggeleitet. Der Verschluß wirkt sich
somit nicht mehr störend aus. Beim Befüllen wird der Flaschenhals einer zunächst
auf einer Unterlage aufliegenden Gummiflasche angehoben und die Gummiflasche
bis zum Ansatz des Flaschenhalses, also der Flaschenkörper randvoll gefüllt. Ale
Luft ist nun aus dem Flaschenkörper verdrängt, ohne daß die Gummiflasche
überläuft, da noch der Flaschenhals gleichsam als Reserve zur Verfügung steht.
Hebt der Benutzer eine zu weit gefüllte Gummiflasche etwas weiter an, gelangt das
überschüssige Wasser in den Flaschenkörper, da sich durch die Schwerkraft das
Volumen der dehnbaren Gummiflasche, genauer das Volumen des Flaschenkörpers
vergrößert. Hierdurch ist zum einen Restluft im Flaschenkörper und zum anderen
ein Überlaufen der Gummiflasche beim Befüllen sicher vermieden, was bei
herkömmlichen Gummiflaschen nicht möglich war. Weiterhin wird durch die
Klemmeinrichtung der Flaschenhals so eingeklemmt, daß er verschlossen ist.
Klemmeinrichtungen haben den Vorteil, daß sie sich mit relativ einfachem
Kraftaufwand öffnen und schließen lassen. Darüber hinaus kann die
Klemmeinrichtung während des Füllens der Gummiflasche als Griff verwendet
werden, so daß der Benutzer die Flasche entfernt vom Flaschenhals ergreifen kann.
Die Gefahr von Verbrühungen ist hierdurch gebannt. Schließlich ist eine
Klemmeinrichtung ein sehr flacher Verschluß, so daß die Klemmeinrichtung, selbst
wenn sich der Benutzer im Schlaf unbeabsichtigt auf die Klemmeinrichtung legt,
nicht störend wirkt.
Die Klemmeinrichtung weist vorzugsweise zwei korrespondierende Klemmbacken
auf, zwischen denen der Flaschenhals eingeklemmt werden kann. Nach einer
konstruktiven Ausgestaltung sind die Klemmbacken durch Bügel in ihrer
Klemmstellung arretierbar. Diese können gleichzeitig in geöffnetem Zustand als Griff
zum Erfassen der Gummiwärmflasche während des Befüllens dienen.
Vorteilhafterweise ist die Klemmeinrichtung mittels einer oder mehrerer
Halteschlaufen am Flaschenhals angebracht. Die Gummiflasche einerseits und die
Klemmeinrichtung andererseits können leicht getrennt hergestellt, verpackt und zum
Reinigen oder Recyceln getrennt werden.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Ausgestaltung der
Klemmeinrichtung, deren Befestigung am Flaschenhals sowie auf den
Flaschenhals.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiele näher beschrieben. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine Gummiwärmflasche in Draufsicht,
Fig. 2 eine abgewandelte Gummiwärmflasche in
Draufsicht,
Fig. 3 eine Gummiwärmflasche in Seitenansicht,
Fig. 4 einen Flaschenhals einer ersten Ausführungsform
einer Gummiwärmflasche mit den
Erfindungsmerkmalen,
Fig. 5 einen Flaschenhals einer weiteren
Ausführungsform einer Gummiwärmflasche mit den
Erfindungsmerkmalen,
Fig. 6 ein Detail des Verschlusses einer
Gummiwärmflasche gemäß Fig. 5,
Fig. 7 einen Hals für eine Gummiwärmflasche gemäß Fig.
4 oder Fig. 5 im Querschnitt in weit geöffneter
Position,
Fig. 8 den Flaschenhals gemäß Fig. 7 im Ruhezustand,
Fig. 9 den Flaschenhals gemäß Fig. 7 in geschlossener
Position,
Fig. 10 einen weiteren Flaschenhals für eine
Gummiwärmflasche nach den Fig. 4 oder 5 im
Ruhezustand,
Fig. 11 den Flaschenhals gemäß Fig. 10 in geschlossener
Position.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Gummiwärmflasche mit einem
Flaschenkörper 20 und einem relativ ausgeprägten
Flaschenhals 21. An seinem freien Ende weist der
Flaschenhals 21 eine Einfüllöffnung 22 auf, durch die die
Gummiwärmflasche mit meist heißem, aber auch mit kaltem
Wasser befüllt werden kann. Selbstverständlich wird die
Flasche auch durch die Einfüllöffnung 22 wieder entleert.
Die Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und Fig. 2
unterscheiden sich dadurch, daß bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 1 der Flaschenhals 21, wie bei herkömmlichen
Gummiwärmflaschen, mittig zum Flaschenkörper 20
angeordnet ist, während der Flaschenhals 21 bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 2 seitlich versetzt angeordnet
ist.
Ein Verschluß zum Öffnen und Verschließen solcher
Gummiwärmflaschen ist derart an dem Flaschenhals 21
angeordnet, daß er deutlich vom Flaschenkörper 20
beabstandet ist. Der Verschluß selbst ist in besonderer Weise
gestaltet:
Eine erste Ausführungsform eines solchen Verschlusses ist
in Fig. 4 näher gezeigt. Der Verschluß besteht aus einer
Klemmeinrichtung 23. Sie weist zu beiden Seiten des
Flaschenhalses 21 je eine großflächige Klemmbacke 24 auf.
An den Klemmbacken 24 sind, in Längsrichtung des
Flaschenhalses 21 gesehen, oben und unten Zungen 25 und
26 angelenkt (Gelenklinien 27 und 28). Durch Riegel 29
und 30 wird verhindert, daß die Zungen 25, 26 gegenüber
den Klemmbacken 24 einklappen.
Die Zungen 25, 26 sind durch Halteschlaufen 31, 32
geführt, durch die die Zungen 25, 26 und somit die
Klemmbacken 24 am Flaschenhals 21 gehalten werden. Zum
Anbringen der Klemmeinrichtung 23 werden die Zungen 25,
26 eingeklappt und durch die Halteschlaufen 31, 32
eingeführt. Die Klemmbacken 24 werden sodann gegen den
Flaschenhals 21 gedrückt, so daß die Zungen 25, 26 in die
Ebene der zugehörigen Klemmbacke 24 geklappt werden und
hierdurch die Riegel 29 und 30 einschnappen. Die
Klemmeinrichtung 23 ist so auf dem Flaschenhals 21
fixiert und mit dem Flaschenhals 21 eng verbunden, so daß
in Spreizstellung der Klemmbacken 24 der Flaschenhals 21
geöffnet ist. Um eine exakte Positionierung der
Klemmeinrichtung 23 am Flaschenhals 21 zu gewährleisten,
ist eine reliefartige Vertiefung 33 in den Flaschenhals
21 eingelassen. Diese reliefartige Vertiefung 33 weist
die Kontur einer Klemmbacke 24 mit den daran angelenkten
Zungen 25 und 26 auf, wie dies in Fig. 4 gut erkennbar
ist.
Zusammengeklemmt werden die Klemmbacken 24 durch einen
Klemmbügel 34. Dieser Klemmbügel 34 ist im Prinzip
genauso aufgebaut, wie bei einem Hosenbügel, bei welchem
die Hosenbeine zwischen zwei Klemmbacken gelegt und
sodann durch Zusammendrücken der Klemmbacken gehalten
werden. Wie ein solcher Hosenbügel weist auch der
vorliegende Klemmbügel 34 ein Gestänge 35 aus stabilem
Draht mit federnden Eigenschaften auf. Das Gestänge 35
ist dabei mittels eines Gelenks 36 an jeder der
Klemmbacken 24 angelenkt und drückt in geschlossenem
Zustand gegen an den Klemmbacken 24 angeordnete
Widerlager 37. Am freien Ende des Gestänges 35 ist ein
Schließbügel 38 angeordnet, der mittels eines Handgriffs
39, genau wie ein Haken bei dem besagten Hosenbügel,
betätigbar ist. Gelöst wird die Klemmeinrichtung 23 durch
Abklappen des Schließbügels 38 mittels des Griffs 39. Das
Gestänge 35 kann jetzt auseinandergeschwenkt und somit
die Klemmbacken 24 geöffnet werden. Die Gummiwärmflasche
kann nun befüllt oder entleert werden. Zum Schließen
werden die Klemmbacken 24 zusammengedrückt und sodann der
Schließbügel 38 mittels des Griffs 39 in die in Fig. 4
gezeigte Position geschwenkt und hierdurch arretiert. Der
Flaschenhals 21 ist zusammengedrückt und somit
verschlossen.
Eine weitere Klemmeinrichtung 40 ist in Fig. 5 und 6
gezeigt. Diese Klemmeinrichtung 40 besteht im
wesentlichen aus zwei zu beiden Seiten des Flaschenhalses
21 angeordneten Klemmbacken 41, 42. Die Klemmbacken 41,
42 sind mittels einer Gelenkstange 43 gelenkig
miteinander verbunden. Eine Feder 44 spannt die
Klemmbacken 41, 42 in Spreizstellung, das heißt in
geöffneter Stellung, vor. Die Feder 44 ist dabei auf
einer Achse 45 gehalten. Die Feder 44, die Achse 45 sowie
die Gelenkstange 43 sind in einem Gehäuse 46 gelagert.
Die Gelenkstange 43 und damit die gesamte
Klemmeinrichtung 40 ist weiterhin durch am Flaschenhals
21 angeordnete Ösen 47 gehalten.
Die Klemmbacken 41, 42 sind durch je eine enganliegende
Halteschlaufe 48 am Flaschenhals 21 geführt, so daß in
Spreizstellung der Klemmbacken 41, 42 der Flaschenhals 21
geöffnet ist. Die Halteschlaufen 48 sind durch Laschen
49, beispielsweise durch Vulkanisation, am Flaschenhals
21 befestigt.
An ihrem freien, der Gelenkstange 43 abgewandten Ende 50
weist eine der Klemmbacken 42 ein hakenartig umgebogenes
Endstück 51 auf. Die andere Klemmbacke 41 ist mit einem
korrespondierenden Wulst 52 versehen. Durch
Zusammendrücken der Klemmbacken 41 und 42 gegeneinander
schnappt der Wulst 52 in das hakenartige Endstück 51 ein
und die Klemmeinrichtung 40 ist verschlossen. Der
Flaschenhals 21 ist hierdurch zusammengedrückt und
ebenfalls verschlossen. Zum Öffnen kann der Wulst 52
durch den Benutzer aus dem hakenartigen Endstück 51
gelöst werden. Das hakenartige Endstück 51 ist sowohl zum
Verschließen als auch zum Öffnen mit federnden
Eigenschaften ausgerüstet.
Beiden vorgenannten Ausführungsformen der
Klemmeinrichtungen 23 und 40 ist gemeinsam, daß die
Klemmeinrichtungen 23, 40 gleichzeitig als Handgriff zum
Erfassen der Gummiwärmflasche zum Befüllen dienen können.
Bei der Klemmeinrichtung 23 kann die Gummiwärmflasche am
Gestänge 35 und bei der Klemmeinrichtung 40 an einer der
Klemmbacken 41, 42 erfaßt werden. Ferner weisen die
beiden Ausführungen zwei korrespondierende, mit großen
Klemmflächen versehene Klemmbacken 24; 41, 42 auf, die
nur wenig Klemmkraft benötigen. Die Klemmeinrichtungen 23
und 40 sind entsprechend leicht zu bedienen, da gegen die
Klemm- bzw. Schließkraft allenfalls geringe, weil dazu
seitlich wirkende Kräfte gerichtet sind.
Beide Ausführungsformen der Klemmeinrichtungen 23, 40
sind mit nicht näher gezeigten Sicherungen gegen
unbeabsichtigtes bzw. selbsttätiges Sichöffnen versehen.
Aber auch der Flaschenhals 21 selbst ist in besonderer
Weise gestaltet, wie dies in den Fig. 7 bis 9 bzw. 10 und
11 näher gezeigt ist.
Der Flaschenhals 21 gemäß den Fig. 7 bis 9 weist an
seiner Innenseite Längsrippen 53, 54, 55, 56 und 57 auf.
Diese Längsrippen 53 . . 57 erstrecken sich über die gesamte
Länge des Flaschenhalses 21 und sind so ausgebildet, daß
sie in Schließstellung (Fig. 9) so ineinandergreifen, daß
der Flaschenhals 21 vollständig verschlossen ist. In
geöffneter (Befüllungs-)stellung (Fig. 7) ragen die
Längsrippen 53 . . 57 in den geöffneten Flaschenhals 21
hinein. Hierdurch verwirbelt das einzufüllende Wasser
innerhalb des Flaschenhalses 21 so stark, daß im
Flaschenkörper 20 befindliche Luft stets ungehindert
durch den Flaschenhals 21 entweichen kann. Ein
"Zurückschlagen" des heißen Wassers und somit
Verbrühungsgefahr für den Benutzer wird hierdurch sicher
vermieden. In Fig. 7 erkennt man, daß beispielsweise
zwischen den Längsrippen 53 und 57 ein regelrechter
Luftkanal entsteht, der ein ungehindertes Entweichen der
Luft aus dem Flaschenkörper 20 gewährleistet.
Eine einfachere Ausführungsform für den Flaschenhals 21
zeigen die Fig. 10 und 11. Hier ist der Flaschenhals 21
mit sich über die gesamte Länge des Flaschenhalses 21
erstreckende Auspolsterungen 58 und 59 versehen, die in
Schließstellung (Fig. 11) durch die Klemmeinrichtung 23
bzw. 24 fest zusammengedrückt werden. Die Auspolsterungen
58, 59 verjüngen sich an ihren Seiten stark, so daß an
ihren Seiten im weit geöffneten Zustand des
Flaschenhalses 21 (Fig. 10) Luftkanäle entstehen.
Mittels der Klemmeinrichtungen 23 bzw. 40 läßt sich der
Flaschenhals 21 in die Zustände Flaschenhals 21 zum
Befüllen weit geöffnet (Fig. 7), Flaschenhals 21 fest
verschlossen (Fig. 9 bzw. 11) und Flaschenhals 21 in
Ruhezustand (Fig. 8 bzw. 10) bringen.
20
Flaschenkörper
21
Flaschenhals
22
Einfüllöffnung
23
Klemmeinrichtung
24
Klemmbacke
25
Zunge
26
Zunge
27
Gelenklinie
28
Gelenklinie
29
Riegel
30
Riegel
31
Halteschlaufe
32
Halteschlaufe
33
Vertiefung
34
Klemmbügel
35
Gestänge
36
Gelenk
37
Widerlager
38
Schließbügel
39
Griff
40
Klemmeinrichtung
41
Klemmbacke
42
Klemmbacke
43
Gelenkstange
44
Feder
45
Achse
46
Gehäuse
47
Öse
48
Halteschlaufe
49
Lasche
50
Ende
51
Endstück
52
Wulst
53
Längsrippe
54
Längsrippe
55
Längsrippe
56
Längsrippe
57
Längsrippe
58
Auspolsterungen
59
Auspolsterungen
Claims (19)
1. Gummiflasche mit einem Flaschenkörper (20), einem Flaschenhals (21), der
an seinem freien Ende eine Einfüllöffnung (22) zum Einfüllen einer heißen oder
kalten Flüssigkeit, insbesondere Wasser, aufweist, und mit einem Verschluß zum
Verschließen der Einfüllöffnung (22), dadurch
gekennzeichnet, daß der Flaschenhals (21) derart ausgebildet
ist, daß der Verschluß bei verschlossener Einfüllöffnung (22) deutlich vom
Flaschenkörper (20) beabstandet ist, und daß an dem Flaschenhals (21) eine
Klemmeinrichtung (23, 40) zum Verschließen des Flaschenhalses (21) angeordnet
ist.
2. Gummiflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmeinrichtung (23, 40) zwei korrespondierende Klemmbacken (24; 41, 42)
aufweist, zwischen denen der Flaschenhals (21) klemmbar ist.
3. Gummiflasche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmbacken (24) durch einen Bügel (34) in ihrer Klemmstellung arretierbar sind.
4. Gummiflasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel
(34) nach Art eines Hosenbügels in der Klemmstellung arretierbar ist.
5. Gummiflasche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmeinrichtung (40) zwei gelenkig miteinander verbundene und in Spreizstellung
vorgespannte Klemmbacken (41, 42) aufweist.
6. Gummiflasche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine der
Klemmbacken (42) ein hakenartiges Endstück (51) und die andere Klemmbacke
(41) einen korrespondierenden Wulst (52) aufweist, durch die die Klemmbacken (41,
42) in Klemmstellung arretierbar sind.
7. Gummiflasche nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmbacken (24; 41, 42) in geöffneter Stellung einen Griff (39) bilden.
8. Gummiflasche nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bügel (34) in geöffneter Stellung einen Griff (39) bildet.
9. Gummiflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmeinrichtung (23, 40) lösbar am Flaschenhals (21) befestigt ist.
10. Gummiflasche nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Flaschenhals (21) eine oder mehrere Halteschlaufen (31, 32; 48) zum Anbringen
der Klemmeinrichtung (23, 40) angeordnet sind.
11. Gummiflasche nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmeinrichtung (23, 40) durch die Halteschlaufen (31, 32; 48) eng am
Flaschenhals (21) gehalten wird, so daß sich der Flaschenhals (21) in
Spreizstellung der Klemmeinrichtung (23, 40) öffnet.
12. Gummiflasche nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmeinrichtung (23) Zungen (25, 26) aufweist, die zum Anbringen der
Klemmeinrichtung (23) in die Halteschlaufen (31, 32) einsteckbar sind.
13. Gummiflasche nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmbacken (41, 42) zum Anbringen der Klemmeinrichtung (40) in die
Halteschlaufen (48) einsteckbar sind.
14. Gummiflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Innenseite des Flaschenhalses (21) Längsrippen (53, 54, 55, 56, 57)
angeordnet sind.
15. Gummiflasche nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längsrippen (53 bis 57) derart zueinander korrespondierend ausgebildet sind, daß
sie in Schließstellung des Flaschenhalses (21) diesen vollständig ausfüllen.
16. Gummiflasche nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längsrippen (53 bis 57) Kanäle zum Entweichen der Luft aus dem Flaschenkörper
(20) während des Befüllens bilden.
17. Gummiflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Innenseite des Flaschenhalses (21) Auspolsterungen (58, 59)
angeordnet sind, die in Schließstellung des Flaschenhalses (21) diesen vollständig
ausfüllen.
18. Gummiflasche nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Auspolsterungen (58, 59) an den Seiten verjüngen und bei weit geöffnetem
Flaschenhals (21) Luftkanäle bilden.
19. Gummiflasche nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Längsrippen (53 bis 57) bzw. die Auspolsterungen
(58, 59) über die gesamte Länge des Flaschenhalses (21) erstrecken.
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| DE19900197A DE19900197C2 (de) | 1999-01-06 | 1999-01-06 | Gummiflasche |
| US09/890,197 US6692146B1 (en) | 1999-01-06 | 2000-01-05 | Rubber hot-water bottle closure |
| EP00904874A EP1148855A1 (de) | 1999-01-06 | 2000-01-05 | Gummiwärmflaschenverschluss |
| PCT/EP2000/000033 WO2000040187A1 (de) | 1999-01-06 | 2000-01-05 | Gummiwärmflaschenverschluss |
| CA002365748A CA2365748C (en) | 1999-01-06 | 2000-01-05 | Rubber hot-water bottle closure |
| AU26620/00A AU2662000A (en) | 1999-01-06 | 2000-01-05 | Rubber hot-water bottle closure |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19900197A DE19900197C2 (de) | 1999-01-06 | 1999-01-06 | Gummiflasche |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19900197A1 DE19900197A1 (de) | 2000-08-10 |
| DE19900197C2 true DE19900197C2 (de) | 2001-05-23 |
Family
ID=7893630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| EP (1) | EP1148855A1 (de) |
| AU (1) | AU2662000A (de) |
| CA (1) | CA2365748C (de) |
| DE (1) | DE19900197C2 (de) |
| WO (1) | WO2000040187A1 (de) |
Cited By (1)
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