[go: up one dir, main page]

DE19900681B4 - Verwendung von Anionaustauschermembranen zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen - Google Patents

Verwendung von Anionaustauschermembranen zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen Download PDF

Info

Publication number
DE19900681B4
DE19900681B4 DE19900681A DE19900681A DE19900681B4 DE 19900681 B4 DE19900681 B4 DE 19900681B4 DE 19900681 A DE19900681 A DE 19900681A DE 19900681 A DE19900681 A DE 19900681A DE 19900681 B4 DE19900681 B4 DE 19900681B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anion exchange
membranes
membrane
nucleic acid
exchange membranes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19900681A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19900681A1 (de
Inventor
Wolfgang Dr. Demmer
Dietmar Dr. Nussbaumer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sartorius Stedim Biotech GmbH
Original Assignee
Sartorius AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sartorius AG filed Critical Sartorius AG
Priority to DE19900681A priority Critical patent/DE19900681B4/de
Priority to US09/468,706 priority patent/US6235892B1/en
Publication of DE19900681A1 publication Critical patent/DE19900681A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19900681B4 publication Critical patent/DE19900681B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N15/00Mutation or genetic engineering; DNA or RNA concerning genetic engineering, vectors, e.g. plasmids, or their isolation, preparation or purification; Use of hosts therefor
    • C12N15/09Recombinant DNA-technology
    • C12N15/10Processes for the isolation, preparation or purification of DNA or RNA
    • C12N15/1003Extracting or separating nucleic acids from biological samples, e.g. pure separation or isolation methods; Conditions, buffers or apparatuses therefor
    • C12N15/1017Extracting or separating nucleic acids from biological samples, e.g. pure separation or isolation methods; Conditions, buffers or apparatuses therefor by filtration, e.g. using filters, frits, membranes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Abstract

Verwendung von mikroporösen schwach basischen Anionaustauschermembranen des Typs SARTOBIND D in einer Anionenaustauschchromatographie zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verwendung von mikroporösen schwach basischen Anionaustauschermembranen des Typs SARTOBIND® D in einer Anionenaustauschchromatographie zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen.
  • Durch die zunehmende Verwendung von Nukleinsäuren in der Tier- und Humanmedizin, wie zum Beispiel der Gentherapie besteht die Notwendigkeit zur Bereitstellung dieser Stoffe in großer Reinheit. Der Begriff „Nukleinsäuren" soll als Sammelbegriff verstanden werden, der mindestens Nukleinsäuren, Desoxyribonukleinsäuren (DNS), Ribonukleinsäuren (RNS), antisense DNS, Nukleinsäuren mit modifizierten Basen oder modifizierter Struktur umfaßt. Besonders in den Fällen, wo die Nukleinsäuren in gramnegativen Bakterien wie Escherichia coli amplifiziert werden und bei ihrer Gewinnung Bruchstücke von Bakterienzellwänden nicht vollständig abgetrennt werden, besteht die Möglichkeit der Verschleppung von Endotoxinen bis hin zu formulierten Lösungen. Das Einbringen von Endotoxinen in den Patienten muß vermieden werden, denn am Menschen und Versuchstier verursachen Endotoxine beispielsweise Fieber, Leukopenie, entzündliche Gefäßveränderungen, eine Aktivierung der Blutgerinnung und des Komplement- und Immunsystems.
  • Aus der EP 0 853 123 A1 ist ein Verfahren zur Reinigung von Nukleinsäuren in wässrigen Lösungen bekannt, bei dem die Nukleinsäure enthaltende und mit Endotoxinen verunreinigte Lösung tangential über Ultrafiltrationsmembranen mit Ausschlußgrenzen von 1 bis 1000 Kilodalton geströmt wird. Dabei sollen die Nukleinsäuremoleküle die Membran auf Grund ihrer Molekülgröße nicht passieren und Substanzen mit einem geringeren Molekulargewicht, wie Endotoxine, durch die Membran hindurchtreten oder/und an der Membran adsorbiert werden. Nachteilig ist der hohe apparative und zeitliche Aufwand, der durch die verhältnismäßig geringen, mit Ultrafiltrationsmembranen erreichbaren Filtrationsgeschwindigkeiten bedingt ist, sowie die Verwendung großer Volumina, wodurch das Verfahren für Laboranwendungen häufig ungeeignet ist. Ungünstig ist weiterhin die rasche Verblockung von Ultrafiltrationsmembranen, die vor allem durch gelöste Proteine hervorgerufen wird.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu Grunde, ein einfach durchzuführendes Verfahren zur Reinigung von Nukleinsäuren aus wässrigen Lösungen mittels Membranen bereit zu stellen, durch das eine nachhaltige Reduzierung des Endotoxingehaltes erreicht wird. Das Verfahren soll für kleine und große Volumina geeignet sein und mit einem geringen zeitlichen und apparativen Aufwand durchführbar sein.
  • Die Aufgabe wird durch eine Verwendung von mikroporösen schwach basischen Anionaustauschermembranen des Typs SARTOBIND D in einer Anionenaustauschchromatographie gelöst, bei der eine die Nukleinsäuren enthaltende wässrige Ausgangslösung, die mit Endotoxinen verunreinigt ist, durch mindestens eine Lage einer mikroporösen schwach basischen Anionenaustauschermembran des Typs SARTOBIND D hindurchfiltriert wird, um die Nukleinsäuren an der Anionaustauschermembran zu binden. Partikel, die größer sind, als die Poren der Anionaustauschermembran, werden von der Passage durch die Membranen hindurch ausgeschlossen und werden auf der äußeren Oberfläche der Membranlage zurückgehalten. Danach werden die gebundenen Nukleinsäuren mit einer gepufferten Neutralsalzlösung, die eine höhere Ionenstärke als die Ausgangslösung aufweist, von der Anionaustauschermembran eluiert, wobei eine im wesentlichen endotoxinfreie Nukleinsäure-haltige Lösung erhalten wird. Wahlweise kann dem Elutionsschritt ein Waschschritt mit einem Puffer geringerer Ionenstärke vorangestellt werden, um Verunreinigungen, die sich in der Porenflüssigkeit befinden oder an der Anionaustauschermembran schwach gebunden sind, wie zum Beispiel Proteine, abzutrennen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die wässrige Ausgangslösung auf einen pH-Wert im Bereich von 5 bis 9,5 und eine Ionenstärke von bis zu 0,1 mol/l und der Puffer auf einen pH-Wert im Bereich von 5 bis 9,5 und eine Ionenstärke im Bereich von 0,5 bis 3 mol/l des Neutralsalzes eingestellt. Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der die wässrige Ausgangslösung auf den pH-Wert von etwa 8 und die Ionenstärke auf etwa 0,01 mol/l und der Puffer auf den pH-Wert etwa 5,5 und die Ionenstärke auf etwa 1 bis 2, vorzugsweise auf 0,7 mol/l mit Natriumchloridionen eingestellt werden.
  • Zur Erhöhung der Filtrationssicherheit und der Reinigungskapazität können mehr als eine Lage der Membran verwendet werden, beispielsweise in Form eines Stapels wie in U.S. Patent 5,618,418 beschrieben oder eines Wickels wie in DE-OS 197 11 083 beschrieben. Die Membranen können aber auch in Form ein- oder mehrlagiger plissierter Membranfilterkerzen eingesetzt werden, wie sie beispielsweise bei der Sterilfiltration gebräuchlich sind.
  • Als Anionaustauschermembran kommen mikroporöse Membranen in Frage, die schwach basische Austauschergruppen besitzen. Diese können primäre, sekundäre oder tertiäre Amine darstellen, die entweder einzeln oder in Kombination miteinander an der Membran fixiert sind. Bevorzugt sind solche Anionaustauschermembranen, die überwiegend oder ausschließlich tertiäre aliphatische Amine als Austauschergruppen besitzen, wobei mindestens eine der Alkylgruppen 2–5 Kohlenstoffatome aufweist und bei 3 und mehr Kohlenstoffatomen verzweigt oder unverzweigt sein kann. Besonders bevorzugt ist ein tertiäres Amin, das zwei Ethylgruppen aufweist. Bevorzugt werden Membranen im Porengrößenbereich zwischen 0,01 bis 30 μm, besonders bevorzugt im Bereich zwischen 0,1 bis 8 μm. Die erfindungsgemäß eingesetzten Membranen sind somit nicht zu verwechseln mit Anionaustauschermembranen, wie sie beispielweise in der Elektrodialyse eingesetzt werden und deren Porendimensionen unterhalb des angegebenen Bereiches liegen. Derartige Anionaustauschermembranen sind beispielsweise nach Verfahren erhältlich, die in den EP-B1 0 538 315 und EP-B1 0 527 992 beschrieben sind. Als Membranpolymere werden solche bevorzugt, die eine besonders niedrige unspezifische Adsorption aufweisen, wie beispielsweise Cellulose. Es kommen jedoch auch andere gebräuchliche Membranmaterialien in Frage wie beispielsweise die Polyamide, Polysulfone oder Polyvinylidenfluoride.
  • Bei Filtration einer wässrigen Lösung durch eine schwach basische Anionaustauschermembran hindurch werden sowohl Nukleinsäuren als auch Endotoxine an die Membran gebunden. Überraschenderweise wurde gefunden, daß bei anschließender Passage einer Neutralsalzlösung hoher Ionenstärke nur die Nukleinsäuren eluiert werden, während zumindest der überwiegende Anteil der Endotoxine an der Membran haften bleibt. Dieser Effekt tritt nicht auf bei Verwendung stark basischer Anionaustauschermembranen, wie zum Beispiel vom Typ SARTOBIND® Q (Sartorius AG). Die stark basischen Anionaustauschermembranen binden zwar ebenfalls beide Substanzklassen, bei nachfolgender Passage einer Neutralsalzlösung hoher Ionenstärke werden aber neben den Nukleinsäuren auch die Endotoxine eluiert, so daß eine Reinigung von Nukleinsäuren mittels dieser Membranen nicht möglich ist. Andere poröse Membranen, die über keinerlei Austauschergruppen verfügen, kommen für eine Reinigung von Nukleinsäuren ebenfalls nicht in Frage. So adsorbiert beispielsweise eine Polypropylenmembran beide Substanzklassen, diese Adsorption ist aber irreversibel, so daß eine selektive Elution der einen oder anderen Substanzklasse nicht möglich ist.
  • Die Anionaustauschermembranen im Mikrofiltrationsbereich weisen eine hohe Durchflußgeschwindigkeit auf, wodurch die Filtrationszeit gering gehalten werden kann. Die Verwendung der Anionaustauschermembranen ermöglicht sowohl die Filtration kleiner Volumina, wie in den Ausführungsbeispielen gezeigt wird, als auch die Filtration großer Volumina, in denen die Nukleinsäuren in äußerst geringer Konzentration enthalten sind, denn die Nukleinsäuremoleküle werden bei der Filtration durch die Membran an diese gebunden und können anschließend mit relativ kleinen Flüssigkeitsvolumina von der Membran eluiert werden, wodurch ein Konzentrationseffekt um mehrere Größenordnungen erreicht wird. Stehen lediglich Mikromengen an Nukleinsäuren zur Verfügung, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, mit schwach basischen Anionaustauschermembranen ausgerüstete Zentrifugenröhrchen als Trennvorrichtung zu verwenden. Eine derartige Vorrichtung wird beispielsweise unter der Bezeichnung Centribind® D vertrieben (Sartorius AG).
  • Unter Bindung der Nukleinsäuren an die Anionaustauschermembranen soll eine reversible Bindung verstanden werden, die vermutlich vorwiegend über einen ionischen Mechanismus erfolgen dürfte. Die Bindung erfolgt dabei sowohl an der äußeren Oberfläche der Membran als auch an der inneren Oberfläche der Membranporen. Die Erfindung soll nun anhand der Beispiele näher erläutert werden.
  • In den Beispielen wird Endotoxin der Fa. Pyroquant, Charge 11717 eingesetzt und die quantitative Bestimmung erfolgt mit dem Limulus Amoebo-Lysat Test (LAL-Test) von Pyrogent, Ch. 2196, Empfindlichkeit 6 pg/ml.
  • Als Membranen werden schwach basische Anionaustauschermembranen Sartobind® D und stark basische Anionaustauschermembranen Sartobind® Q der Sartorius AG, sowie eine Polypropylenmembran (PP) der nominellen Porenweite von 0,2 μm der Fa. AKZO Nobel AG, Bezeichnung 2EPPHF, Chargenbezeichnung 0884, verwendet.
  • Beispiel 1
  • Je 3 Membranen mit 25 mm Durchmesser der schwach basischen Anionaustauschermembran, der stark basischen Anionaustauschermembran und der Polypropylenmembran wurden jeweils in einen Edelstahlfilterhalter als Membranstapel eingelegt und mit 20 ml Wasser für Injektionszwecke (api) durchspült. Anschließend wurden 5 ml einer Ausgangslösung von 100 μg Desoxiribonukleinsäure (DNS) des Plasmids pSE 420 (Bestellnummer: E7772, der Fa. SIGMA Deisenhofen) und 3 μg/ml Endotoxin in einem Puffer der Zusammensetzung 10 mM Tris-HCl, pH 8,0 und 1 mM EDTA (TE-Puffer) durch die Membranen hindurchfiltriert und ein Filtrat erhalten. Danach wurden 20 ml TE Puffer filtriert, um nicht gebundene Verunreinigungen aus den Membranen heraus zu waschen. Dann wurden 4 ml einer Lösung von 2 M NaCl in TE-Puffer filtriert, um ein Eluat zu erhalten.
  • Das Filtrat und das Eluat wurden reihenweise im Verhältnis 1:10 mit TE-Puffer verdünnt und mit dem LAL-Test auf Anwesenheit von Endotoxin geprüft.
  • Mit einem UV-Spektrophotometer wurde bei einer Wellenlänge von 260 nm (Absorptionsmaximum der DNS) die Konzentration der DNS im Filtrat und im Eluat ermittelt. Die aufgegebene Menge DNS wurde dabei als 100% gesetzt.
  • Es wurden die in der Tabelle 1 angegebenen Werte erhalten, die Mittelwerte aus mindestens zwei Versuchen darstellen.
  • Tabelle 1 Bilanz der Bindung und Elution von DNA und Endotoxin.
    Figure 00060001
  • Beispiel 2
  • 3 Membranen mit 25 mm Durchmesser der schwach basischen Anionaustauschermembran wurden in einen Edelstahlfilterhalter als Membranstapel eingelegt und mit 20 ml Wasser für Injektionszwecke (api) durchspült. Anschließend wurden 3 ml einer Ausgangslösung von 100 μg DNS des Plasmids pSE 420 (Bestellnummer: E7772 der Fa. SIGMA Deisenhofen) und von 3 μg/ml Endotoxin in einem Puffer der Zusammensetzung 10 mM Tris-HCl, pH 8,0 und 1 mM EDTA (TE-Puffer) durch die Membranen hindurchfiltriert und ein Filtrat erhalten. Danach wurden 20 ml TE Puffer filtriert, um nicht gebundene Verunreinigungen aus den Membranen heraus zu waschen. Dann wurden 4 ml einer Lösung von 2 M NaCl in 1 M Natriumacetat-Puffer vom pH 5,5 filtriert, um ein Eluat zu erhalten (Versuch 1, Tabelle 2).
  • Bei einem parallelen Versuch (Versuch 2, Tabelle 2) wurde mit einer Lösung von 2 M NaCl in 10 mM Natrium-acetat-Puffer vom pH 5,5 eluiert. Die Filtrate und Eluate wurden reihenweise im Verhältnis 1:10 mit TE-Puffer verdünnt und mit dem LAL-Test auf Anwesenheit von Endotoxin geprüft.
  • Die Absorption der Filtrate bei der Wellenlänge 260 nm wurden in einem UV-Spektrophotometer ermittelt. Bei dieser Wellenlänge liegt ein Absorptionsmaximum der DNS. Die aufgegebene Menge DNS wurde zu 100% gesetzt.
  • Es wurden die in der Tabelle 2 angegebenen Werte erhalten, die Mittelwerte aus mindestens zwei Versuchen darstellen.
  • Tabelle 2 Bilanz der Bindung und Elution von DNA und Endotoxin.
    Figure 00070001

Claims (1)

  1. Verwendung von mikroporösen schwach basischen Anionaustauschermembranen des Typs SARTOBIND D in einer Anionenaustauschchromatographie zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen.
DE19900681A 1999-01-04 1999-01-04 Verwendung von Anionaustauschermembranen zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen Expired - Lifetime DE19900681B4 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19900681A DE19900681B4 (de) 1999-01-04 1999-01-04 Verwendung von Anionaustauschermembranen zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen
US09/468,706 US6235892B1 (en) 1999-01-04 1999-12-21 Process for the purification of nucleic acids

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19900681A DE19900681B4 (de) 1999-01-04 1999-01-04 Verwendung von Anionaustauschermembranen zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19900681A1 DE19900681A1 (de) 2000-07-06
DE19900681B4 true DE19900681B4 (de) 2007-04-12

Family

ID=7893925

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19900681A Expired - Lifetime DE19900681B4 (de) 1999-01-04 1999-01-04 Verwendung von Anionaustauschermembranen zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen

Country Status (2)

Country Link
US (1) US6235892B1 (de)
DE (1) DE19900681B4 (de)

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5747663A (en) * 1994-02-07 1998-05-05 Qiagen Gmbh Process for the depletion or removal of endotoxins
DE10149251B4 (de) * 2001-10-05 2007-04-19 Sartorius Ag Vorrichtung zur genetischen Immunisierung durch Einbringen von Wirkstoffen in ein Gewebe und Verfahren zur Herstellung einer Injektionslösung
DK2364769T3 (en) 2003-05-30 2016-04-11 Vgxi Inc Apparatus and methods for biomaterialeproduktion
DE102006020463B4 (de) * 2005-05-24 2013-05-23 Sartorius Stedim Biotech Gmbh Verfahren zum Entfernen von Nukleinsäuren aus einer Flüssigkeit, Verfahren zur Herstellung von Adsorberelementen und Verwendung von Membranadsorbermaterial-Verschnitt
US9433922B2 (en) * 2007-08-14 2016-09-06 Emd Millipore Corporation Media for membrane ion exchange chromatography based on polymeric primary amines, sorption device containing that media, and chromatography scheme and purification method using the same
US8653246B2 (en) 2007-10-26 2014-02-18 Asahi Kasei Chemicals Corporation Method for purifying protein
US20100326827A1 (en) * 2009-06-24 2010-12-30 Shang-Chi Lin Method and apparatus for isolating and purifying bio-molecules
JPWO2011001963A1 (ja) 2009-07-03 2012-12-13 旭化成ケミカルズ株式会社 多孔質基材に固定されたグラフト鎖に結合しているアミノ基及びアルキル基を有する多孔膜を用いた抗体の精製方法
WO2013047731A1 (ja) * 2011-09-30 2013-04-04 旭化成ケミカルズ株式会社 タンパク質の精製方法
US10099156B2 (en) 2013-04-08 2018-10-16 Chromacon Ag Chromatographic purification method
US10948483B2 (en) 2013-04-08 2021-03-16 Chromacon Ag Method for control, monitoring and/or optimization of a chromatographic process
DE102016106271B4 (de) * 2016-04-06 2018-03-29 Axagarius Gmbh & Co. Kg Aufreinigung von Nukleinsäure aus einer Nukleinsäure und Endotoxin enthaltenden Probe

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT66695B (de) * 1912-11-28 1914-09-25 Aflenzer Grafit Und Talksteing Verfahren zum Entharzen von ungebleichtem Sulfitzellstoff.
WO1993008894A1 (en) * 1991-11-04 1993-05-13 Coulter Corporation Process and apparatus for removal of dna, viruses and endotoxins
WO1995021179A1 (de) * 1994-02-07 1995-08-10 Qiagen Gmbh Verfahren zur abreicherung oder entfernung von endotoxinen
DE19543371A1 (de) * 1995-11-21 1997-05-22 Sartorius Gmbh Vorrichtung zur endotoxinfreien Blutreinigung durch Dialyse

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4791063A (en) * 1983-02-14 1988-12-13 Cuno Incorporated Polyionene transformed modified polysaccharide supports
US4935342A (en) * 1986-12-01 1990-06-19 Syngene, Inc. Method of isolating and purifying nucleic acids from biological samples
DE3809793A1 (de) * 1988-03-23 1989-10-05 Link Waldemar Gmbh Co Chirurgischer instrumentensatz
US5136032A (en) * 1989-12-07 1992-08-04 Daicel Chemical Industries, Ltd. Method for separating phosphopolyol compounds using a separating agent
WO1992000805A1 (de) 1990-07-10 1992-01-23 Sartorius Ag Poröse, nichtpartikuläre und konvektiv permeable matrix
DE4207171C2 (de) 1991-03-06 1994-05-19 Sartorius Gmbh Verfahren zur Oberflächenmodifizierung von Formkörpern, damit hergestellte gepfropfte Formkörper und deren Verwendung für die adsorptive Stofftrennung
DE4143639C2 (de) * 1991-12-02 2002-10-24 Qiagen Gmbh Verfahren zur Isolierung und Reinigung von Nukleinsäuren
US5438128A (en) * 1992-02-07 1995-08-01 Millipore Corporation Method for rapid purifiction of nucleic acids using layered ion-exchange membranes
US5637687A (en) * 1993-08-31 1997-06-10 Wiggins; James C. Methods and compositions for isolating nucleic acids
DE4432628B4 (de) 1994-09-14 2008-01-10 Sartorius Biotech Gmbh Dead-End-Filtrationseinheit zur Abtrennung von Stoffen mit Membranadsorbern
DE19538625C2 (de) * 1995-10-17 1999-08-12 Sartorius Gmbh Verfahren zur Abtrennung von Albumin aus Serum durch Membranionenaustauschchromatographie
FR2750505B1 (fr) * 1996-06-27 1998-10-16 Appligene Oncor Procede de preparation de supports d'analyse de substances chimiques ou biologiques presentant un ensemble ordonne de zones de reaction
EP0853123A1 (de) 1997-01-10 1998-07-15 Roche Diagnostics GmbH Reinigung von DNA durch Cross-Flow-Filtration
DE19711173A1 (de) * 1997-03-18 1998-09-24 Sartorius Gmbh Verfahren und Anlage für die adsorptive Stofftrennung
GB2337261B (en) * 1998-05-15 2002-09-18 Fsm Technologies Ltd Separation of nucleic acids

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT66695B (de) * 1912-11-28 1914-09-25 Aflenzer Grafit Und Talksteing Verfahren zum Entharzen von ungebleichtem Sulfitzellstoff.
WO1993008894A1 (en) * 1991-11-04 1993-05-13 Coulter Corporation Process and apparatus for removal of dna, viruses and endotoxins
WO1995021179A1 (de) * 1994-02-07 1995-08-10 Qiagen Gmbh Verfahren zur abreicherung oder entfernung von endotoxinen
DE19543371A1 (de) * 1995-11-21 1997-05-22 Sartorius Gmbh Vorrichtung zur endotoxinfreien Blutreinigung durch Dialyse

Non-Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Chem. Abstr. 126(1997)57053u *
Chem. Abstr. 127(1997)12859r *
Qiagen Product Guide 1996, S. 8-11 *

Also Published As

Publication number Publication date
US6235892B1 (en) 2001-05-22
DE19900681A1 (de) 2000-07-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69530682T2 (de) Methode zur Isolierung und Reinigung eines Biomakromoleküls
DE60011584T2 (de) Positiv geladene membran
DE69327891T2 (de) Material zur Entfernung von pathogener Substanz und mit diesem Material hergestellter Blutfilter
DE3887812T2 (de) Verfahren zum Entfernen von Pyrogenen.
DE60012311T2 (de) Negativ geladene membranen
DE102011105525B4 (de) Verfahren zur Abtrennung von Biopolymer-Aggregaten und Viren aus einem Fluid
DE3382723T2 (de) Adsorbens und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE60028210T2 (de) Geladene filtrationmembranen und deren verwendungen
DE69720473T2 (de) Verfahren zur reinigung von nukleinsäuren
DE69637509T2 (de) Verfahren zur reinigung von faktor-ix
DE19900681B4 (de) Verwendung von Anionaustauschermembranen zur Entfernung von Endotoxinen aus Nukleinsäure-haltigen Lösungen
DE69419376T2 (de) Membran für Mikrofiltration und/oder Ultrafiltration, Verfahren zur Herstellung dieser Membran und Verfahren zur Filtration einer Flüssigkeit mittels dieser Membran
DE69010124T2 (de) Trennmembran und Trennverfahren.
DE69634141T2 (de) Adsorptive extrakoporale Entfernung von Zytokinen bei akutem Organversagen
DE69834651T2 (de) Filtermaterial zur entfernung von weissen blutkörperchen
DE3225603A1 (de) Kugelfoermige poroese granulate mit einer silanolgruppe auf ihrer oberflaeche sowie ihre verwendung zur herstellung einer blutreinigungsvorrichtung
DE69015334T2 (de) Trennverfahren und Trennmittel.
TW201350183A (zh) 中空纖維多孔膜及包含其之模組
EP3681618B1 (de) Verfahren zum verarbeiten einer proteinhaltigen suspension oder proteinhaltigen lösung
EP1578526A1 (de) Adsorbermaterial für blut-, blutplasma- und albuminreinigungsverfahren
EP0858831A1 (de) Vorrichtung zur Reinigung proteinhaltiger Lösungen, Verfahren zur Herstellung eines Trägermaterials für die Vorrichtung und Verwendung der Vorrichtung
US7303773B2 (en) Process for enriching extracts of natural theanine
EP3444029A1 (de) Proteinreinigungsvorrichtung
DE69817818T2 (de) Einstufige vorrichtung und verfahren zur konzentration und säuberung biologischer moleküle
EP3455349A1 (de) Verfahren zur aufreinigung von viren oder virusähnlichen partikeln unter verwendung einer vernetzten cellulosehydrat-membran

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SARTORIUS BIOTECH GMBH, 37079 GOETTINGEN, DE

8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SARTORIUS STEDIM BIOTECH GMBH, 37079 GOETTINGE, DE

R084 Declaration of willingness to licence
R071 Expiry of right