DE19900551C1 - Verfahren zum Herstellen eines endlosen Transport- oder Antriebsriemens - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines endlosen Transport- oder AntriebsriemensInfo
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Abstract
Verfahren zum Herstellen eines endlosen Transport- oder Antriebsriemens aus einem thermoplastischen Kunststoff mit einer Zugverstärkung aus in den Kunststoff eingebetteten als Stapelfasern ausgebildeten Verstärkungsfasern, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelfasern mit einem Anteil von 0,5 bis 40 Gewichtsprozent dem Kunststoff zugemischt werden, daß der mit den Stapelfasern gemischte Kunststoff zu einem Profil extrudiert wird und daß das Profil in geeigneter Länge zu dem endlosen Riemen thermoplastisch verschweißt wird, wobei das Verschweißen homogen über den gesamten Profilquerschnitt erfolgt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines
endlosen Transport- oder Antriebsriemens gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der Antriebs- und Fördertechnik werden in großem Umfang
endlose Riemen aus einem thermoplastischen Kunststoff,
insbesondere auf Polyurethan- und Polyester-Basis verwendet.
Je nach Verwendungszweck sind die Riemen als Rundriemen,
Keilriemen, Flachriemen oder mit sonstigem Profilquerschnitt
ausgebildet. Um die Zug- und Reißfestigkeit solcher Riemen zu
erhöhen, ist es bekannt, in das Extrusionsprofil aus dem
thermoplastischen Kunststoff im Koextrusionsverfahren eine
Seele (Kern) als Zugträger einzubetten. Diese Zugträger-Seele
besteht aus einem Strang aus Verstärkungsfasern, z. B. Aramid-
Fasern, Glasfasern oder Carbonfasern, oder aus einem Nylon-
oder Drahtseil.
Aus dem DE-GM 82 09 336 ist es bekannt, einen endlosen Riemen
durch Extrudieren eines Profils herzustellen, welches dann in
gewünschter Länge zu dem endlosen Riemen verschweißt wird.
Zur Zugverstärkung weist der Profilquerschnitt eine
Zugschicht auf, wobei das aus mehreren Schichten bestehende
Profil auch koextrudiert werden kann. Für die
Zugverstärkerschicht wird ein anderes Kunststoffmaterial mit
einer höheren Zugfestigkeit verwendet.
Das DE-GM 18 05 398 beschreibt einen Riemen aus Kunststoff,
bei welchem zur Zugverstärkung Glasfasern entweder als
Einzelfaserband oder als Glasfasergewebe in den Kunststoff
eingebettet sind.
Aus dem JP-Abstract 60-14631 ist ein endloser Riemen
bekannt, der zur Zugverstärkung eine Seele aus einem
verzwirnten Faserstrang aufweist. Die Verbindung der
Profilenden zu dem endlosen Riemen wird mit einer einfachen
oder mehrfachen Überlappung bewirkt.
Bei diesen bekannten zugverstärkten Riemen treten Probleme
beim Verschweißen des Extrusionsprofils zu endlosen Riemen
auf. Die Zugträger-Seele behindert das thermoplastische Ver
schweißen des Kunststoffs. Es ist daher üblich, die
Zugträger-Seele an den miteinander zu verschweißenden Enden
des Extrusionsprofils vor dem Verschweißen zu entfernen, so
daß an der Schweißstelle nur das thermoplastische Kunststoff
material zusammenstößt und verschweißt wird. Das Entfernen
der Zugträger-Seele ist ein zeitraubender Arbeitsschritt.
Insbesondere aber ergibt sich durch das Entfernen der Zug
träger-Seele an der Schweißstelle eine unverstärkte Schwach
stelle des Riemens mit geringerer Reiß- und Dehnungsfestig
keit. Die bekannten Riemen neigen daher zu einem Reißen an
der Schweißnaht.
Um die beim Verschweißen des Extrusionsprofils zu einem
endlosen Riemen auftretenden Probleme zu vermeiden, ist es
aus der DE-OS 21 53 751 bekannt, einen endlosen Riemen mit
einer aus in den Kunststoff eingebetteten Stapelfasern
bestehenden Zugverstärkung im Spritzgußverfahren
herzustellen. Der mit den Stapelfasern vermischte Kunststoff
wird in eine Spritzgußform eingespritzt, in welche weitere
Schichten des Riemens eingelegt oder zusätzlich eingespritzt
werden. Da der Riemen in seiner endgültigen endlosen Form
gespritzt wird, muß für jede Größe des Riemens eine
gesonderte Spritzgußform zur Verfügung stehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
Verfügung zu stellen, mit welchem endlose Transport- oder
Antriebsriemen unterschiedlicher Größe mit hoher Zug- und
Reißfestigkeit in kostengünstiger Weise hergestellt werden
können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen gekennzeichnet.
Erfindungsgemäß wird ein Profil (Profilmaterial) für den
Transport- oder Antriebsriemen aus einem thermoplastischen
Kunststoff extrudiert. Vorzugsweise wird ein thermoplasti
sches Elastomer auf Polyurethan- oder Polyester-Basis verwen
det. Die Extrusion wird mit einer an sich bekannten Extru
sionsanlage, z. B. einem Schneckenextruder durchgeführt.
Dem thermoplastischen Kunststoff wird ein Anteil von etwa 0,5
bis 40 Gewichtsprozent an Verstärkungsfaser zugemischt. Als
Verstärkungsfasern haben sich inbesondere Glasfasern bewährt.
Ebenso können auch andere Verstärkungsfasern, wie Aramid-Fa
sern (Kevlar) oder Carbon-Fasern verwendet werden.
Je nach Art des thermoplastischen Kunststoffs und der Ver
stärkungsfasern ergeben sich besonders gute Eigenschaften bei
einem Fasernanteil von 5 bis 30 Gewichtsprozent und insbeson
dere von 8 bis 20 Gewichtsprozent des Kunststoffes.
Die Prozentangaben sind dabei jeweils auf die Gesamtmenge aus
Kunststoff und Verstärkungsfaser bezogen.
Die Verstärkungsfasern sind in einer möglichst homogenen Ver
teilung in den Kunststoff eingemischt. Für eine solche homo
gene Zumischung der Verstärkungsfasern zu dem Kunststoff ist
es besonders günstig, wenn die Verstärkungsfasern als Stapel
fasern (Kurzfasern) dem Kunststoff zugemischt werden. Ins
besondere können solche Stapelfasern bereits mit der pulver-
oder granulatförmigen Kunststoffmasse homogen vermischt der
Extrusionsanlage zugeführt werden.
Das Extrusionsprofil kann unmittelbar als Transport- oder
Antriebsriemen verwendet und zu endlosen Riemen verschweißt
werden. Das Extrusionsprofil bildet dabei den gesamten
Profilquerschnitt des Riemens. Der gesamte Riemenquerschnitt
ist durch die Verstärkungsfasern verstärkt.
Das Extrusionsprofil kann auch als Zugverstärker-Seele
verwendet werden. In diesem Falle wird das durch die
Verstärkungsfasern verstärkte Extrusionsprofil mit einem
thermoplastischen Kunststoff ohne Verstärkungsfasern
ummantelt. Hierzu wird das Extrusionsprofil einer weiteren
Extrusionsanlage zugeführt und im Koextrusionsverfahren mit
dem thermoplastischen Kunststoff ummantelt. Eine besonders
gute Verbindung zwischen dem Extrusionsprofil der Zugträger-
Seele und der Ummantelung ergibt sich, wenn für das
Extrusionsprofil und die Ummantelung derselbe
thermoplastische Kunststoff verwendet wird.
Die Querschnittsform des Extrusionsprofils kann frei gewählt
werden und ergibt sich aus dem Verwendungszweck. Es können
Rundprofile, Keilprofile, Flachprofile und jede sonstige Pro
filform hergestellt werden. Wird das Extrusionsprofil als
Zugträger-Seele verwendet, so kann auch das Profil der
Ummantelung in der Anwendung entsprechender Form gewählt
werden.
Der prozentuale Anteil der Verstärkungsfasern ist zumindest
teilweise auch davon abhängig, ob das faserverstärkte Extru
sionsprofil den gesamten Profilquerschnitt des Riemens bildet
oder als kunststoffummantelte Zugträger-Seele verwendet wird.
Insbesondere Glasfasern als zugemischte Verstärkungsfasern
bewirken einen stärkeren Verschleiß der Extrusionsdüse. Die
Extrusionsdüsen für kompliziertere Riemenprofile sind ver
hältnismäßig kostspielig. Sofern der gesamte Profilquer
schnitt durch Glasfasern verstärkt ist, wird daher versucht,
den Anteil an Verstärkungsfasern möglichst gering zu halten,
um den Verschleiß der kostspieligen Düse gering zu halten,
wobei jedoch der Anteil der Verstärkungsfasern groß genug
sein muß, um die gewünschte Verbesserung der Zug- und Reiß
festigkeit zu erreichen. In diesen Anwendungsfällen wird der
Anteil der Verstärkungsfasern vorzugsweise bei etwa 0,5 bis
15 Gewichtsprozent gewählt, wobei im allgemeinen bei einem
Anteil von etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent eine deutliche Ver
besserung der Zug- und Reißfestigkeit erzielt wird, während
der Verschleiß der Extrusionsdüsen noch nicht zu groß ist.
Wird das faserverstärkte Extrusionsprofil dagegen als Zug
träger-Seele verwendet, die mit Kunststoff ummantelt wird, so
kann für die Zugträger-Seele ein einfaches Querschnittspro
fil, z. B. ein kreisförmiges Querschnittsprofil, verwendet
werden. Die kompliziertere Profilform des Riemens ergibt sich
durch die Kunststoffummantelung. Da Extrusionsdüsen mit ein
fachem Querschnitt, z. B. kreisförmigem Querschnitt, kosten
günstig hergestellt werden können, kann in diesen Fällen ein
stärkerer Verschleiß durch die Verstärkungsglasfasern in Kauf
genommen werden. Es können daher höhere Anteile an Verstär
kungsfasern eingesetzt werden, die bei etwa 5 bis 20 Ge
wichtsprozent, vorzugsweise bei etwa 10 bis 15 Gewichtspro
zent liegen.
Das Extrusionsprofil wird ohne Vor- oder Nachbearbeitung
thermoplastisch verschweißt. Hierzu können die an sich
bekannten Schweißverfahren verwendet werden, wie
Spiegelschweißen, berührungsloses Schweißen, Reibschweißen,
Infrarotschweißen, Ultraschallschweißen und Heiß
luftschweißen.
Das Extrusionsprofil weist an der Schweißnaht dieselbe hohe
Zug- und Reißfestigkeit auf wie in den sonstigen nicht ge
schweißten Bereichen. Bildet das Extrusionsprofil den
gesamten Profilquerschnitt des Riemens, so ergibt sich eine
Verschweißbarkeit, die durch die Verstärkungsfasern
unbeeinflußt ist. Wird ein Riemen durch Ummantelung des
Extrusionsprofil hergestellt, so läßt sich dieser Riemen über
seinen gesamten Profilquerschnitt verschweißen, ohne daß die
durch das Extrusionsprofil gebildete Zugträger-Seele
gesondert bearbeitet werden muß. Die Verschweißung erfolgt
über den Querschnitt des Extrusionsprofils und der
Ummantelung in gleicher Weise und homogen.
Zugversuche mit erfindungsgemäß hergestellten Riemen ergaben
eine einwandfreie Verbindung im Bereich der Schweißnaht. Die
Extrusionsprofile mit der Schweißnaht wurden z. B. in fol
genden Zugversuchen geprüft:
- 1. Ein Rundprofil mit 3 mm Durchmesser aus Polyurethan mit einem Glasfaseranteil von 10% brach erst bei einer Belastung von 250 N und einer Dehnung von 65%.
- 2. Dieses Extrusionsprofil wurde im Koextrusionsverfahren zusätzlich mit Polyurethan (PU80A) zu einem Rundriemen mit einem Durchmesser von 9 mm ummantelt. Der Rundriemen war bis zu 500 N belastbar bei einer Dehnung von 400% ohne daß ein Bruch des Riemens auftrat. Erst bei einer Dehnung von 700% brach der Riemen. Der Bruch trat aber weder bei der Zugträger-Seele aus dem Extrusionsprofil noch bei der Ummantelung im Bereich der Schweißnaht auf.
Claims (10)
1. Verfahren zum Herstellen eines endlosen Transport- oder An
triebsriemens aus einem thermoplastischen Kunststoff mit einer
Zugverstärkung aus in den Kunststoff eingebetteten als Stapelfa
sern ausgebildeten Verstärkungsfasern, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stapelfasern mit einem Anteil von 0,5 bis 40 Gewichts
prozent dem Kunststoff zugemischt werden, daß der mit den Sta
pelnfasern gemischte Kunststoff zu einem Profil extrudiert wird
und daß das Profil in geeigneter Länge zu dem endlosen Riemen
thermoplastisch verschweißt wird, wobei das Verschweißen homogen
über den gesamten Profilquerschnitt erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein An
teil von 5 bis 30 Gewichtsprozent, vorzugsweise von 8 bis 20
Gewichtsprozent der Stapelfasern dem Kunststoff zugemischt
sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der ther
moplastische Kunststoff ein Elastomer auf Polyurethan- oder
Polyester-Basis ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Stapelfasern Glasfasern sind.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Stapelfasern Aramid-Fasern oder Carbon-Fasern sind.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ex
trusionsprofil den gesamten Profilquerschnitt des Riemens
bildet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ex
trusionsprofil mit einem thermoplastischen Kunststoff umman
telt ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ex
trusionsprofil im Koextrusionsverfahren mit dem thermopla
stischen Kunststoff ummantelt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kunst
stoff des Extrusionsprofils und der Kunststoff der Ummante
lung gleich sind.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sta
pelfasern mit dem pulver- oder granulatförmigen Kunststoff
homogen vermischt der Extrusion zugeführt werden.
Priority Applications (11)
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Publications (1)
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Country Status (1)
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| DE102014108669B4 (de) | 2014-06-20 | 2018-06-21 | Pflug Antriebs- Und Fördertechnik | Schweißschuh, Schweißvorrichtung und Schweißverfahren |
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