DE1989771U - Einweg-essgeschirr. - Google Patents
Einweg-essgeschirr.Info
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Description
2 5HO. 2. SS
Braun Aktiengesellschaft
Frankfurt (Main)
Rüsselsheimer Straße
Frankfurt (Main)
Rüsselsheimer Straße
4.
89/67
iÄ/f 19* 3
Einweg-Eßgeschirr
Di.j Neuerung betrifft ein Einweg-Eßgeschirr.
Es sind bereits Trinkgeschirre und Teller aus Plastik oder
Pappe bekannt, die nach dem Gebrauch weggeworfen werden können. Diese Geschirre werden nur zum Verzehr der Speisen verwendet,
nicht aber zur Aufbewahrung,-Vorbereitung, oder- Vorlage der-Speisen.
:
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Einweg-Eßgeschirr,
zu schaffen, das zum Transport, zum Aufbewahren und zur Vorlage der Speisen dient. r
Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß
das Eßgeschirr aus zwei, Boden und Deckel bildenden aufklappbaren
Teilen besteht, daß vorzugsweise beide Teile Fächer zum Aufbewahren der Speisen .enthalten; die Fächer des Deckels
umschließen vorzugsweise den im aufgeklappten Zustand des Deckels als Essensvorlage dienenden Innenteil des Deckels.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung bestehen Deckel und Boden des Eßgeschirrs je aus einer tiefgezogenen Kunststoff
schale. Hierdurch ist eine gute Warmhaltung der Speisen gewährleistet. Diese Schalen kann man aber auch durch Aufschäumen
von Hartschaum, der eine feste Oberfläche bildet,
verstärken. Sind Deckel und Boden jeweils aus zwei Kunststoffsctulen
hergestellt, die durch EUrtschaum miteinander
verbunden sind, so ist die Warmhciltung bei diesem doppelwandigen
Gefäß besonders gut.
Die Fächer des Deckels zur Aufnahme des Eßbestecks werden in vorteilhafter Weise so ausgebildet, daß die einzelnen
Besteckteile eingeklemmt werden können.
Auch im Boden sind neben den Fächern zur Aufbewahrung der
Speisen vorzugsweise weitere Fächer vorgesehen, in die Trinkgefäße, die in vorteilhafter Weise verschließbar sind
und ebenfalls wie das Eßgeschirr aus zwei mit Hartschaum verbundenen Tief ziehschalen bestehen können,, einklemmbar
sind.
Als Verschluß für das Eßgeschirr ist es besonders günstig,
das Bodenteil mit einer federnden oder federnd befestigten Klemmleiste zu versehen, in die eine am Deckel vorspringende
Rippe einrastet.
Da das Eßgeschirr nur einmal verwendet wird, kann die Ausbildung
des Scharniers zwischen Deckel und Boden sehr einfach
sein. Es ist besonders vorteilhaft, wenn das Scharnier
aus einem Klebeband oder aus einem bei der Herstellung der Tiefziehschalen eingelegten Band aus Chemiewerkstoffen besteht.
Fertigt man je eine Boden- und Deckelschale aus einem Stück,
/30 so kann man das Scharnier auch dadurch bilden, daß man die
Schalen <m der Stoßstelle zwischen Boden und Deckel knickt.
Diese und weitere Merkmale der Neuerung gehen aus dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel hervor;
es zeigen;
Pig. 1 ein Eßgeschirr in aufgeklapptem Zustand mit zwei Trinkgefäßen,
Fig. 2 einen Schnitt durch Deckel und Boden und
durch ein Trinkgefäß des Eßgeschirrs, Pig. 3 das Eßgeschirr in Vorderansicht in zuge-
klapptem Zucst-ind, $ f,
Fig. h eine Seitenansicht, des zugeklappten Eß
geschirrs.
In den Figuren sind für dieselben Teile dieselben Bezugszeichen verwendet worden.
Fig. 1 zeigt in aufgeklapptem Zustand ein Eßgeschirr, bestehend
aus dem Bodenteil 1 und dem Deckel 2. Bodentail und Deckel bestehen jeweils aus einer tiefgezogenen Kunststoffschale
oder sind, wie Fig. 2 zeigt, jeweils aus zwei tiefgezogenen Kunststoffschälen 10, 11 bzw. 20, 21 hergestellt.,
die durch Hartschaum 12, 22 miteinander verbunden sind, im
Bodenteil 1 sind Fächer 3 4 und 5 zum Aufbewahren der Speisen
vorgesehen. Die weiteren Fächer 6 und 7 dienen zur Aufnahme
von verschließbaren Trinkgefäßen 8 und 9> wobei die Fächer
6 und 7 so ausgebildet sind, daß die Trinkgefäße 8 und 9
eingeklemmt werden können. Die Trinkgefäße können wie Deckel
und Boden des Eßgeschirr« aus Kunststoff im Tiefziehverfahren
hergestellt werden. '
Schließlich ist im Bodenteil 1 ein Fach 13 vorgesehen, dp.s
zur Aufnahme von Zahnstochern dienen k-^nn.
Der Deckel 2 des Eßgeschirrs enthält -n den Innenseiten der
Seitenwände schmale Fächer lh, 15,-16 und 17 in die Eßbesteck und Serviette sowie eventuell kleine Beutel mit Salz,
Zucker oder dergleichen eingelegt oder eingeklemmt werden
können.
Deckel und Boden des Eßgeschirrs sind mit einem als Scharnier 18 dienenden Klebeband oder mit einem bei der Herstellung von
Deckel und Boden eingelegten Kunststoffband verbunden.
Deckel und Bodenschale können auch aus einem Stück gefertigt werden, so daß das Scharnier durch Knicken der beiden Schalen
entsteht.
Diese einfachen Ausführungsformen des Scharniers sind hier
möglich, da das Eßgeschirr nur einmal benutzt wird. Als Verschluß für Deckel und Boden in zugeklapptem Zustand dient
eine am Bodenteil federnd befestigte oder angeformte Leiste 17* 19 In die eine am Deckel angebrachte Rippe 19! eingreift.
Der Deckel 2 wird von der Klemmleiste 19 am Bodenteil 1 festgehalten.
Wie aus den Figuren >
und 4 zu ersehen ist, eignet sich das Eßgeschirr dadurch, daß Boden und Deckel eben sind und ρ1^nparallel
zueinander verlaufen, besonders zum platzsparenden Aufeinanderstapeln und zur Unterbringung in Containern, die
völlig einbaulos sein können. Dies ist beispielsweise für den Service von Flugzeuggesellschaften bei der Verpflegung der
Fluggäste besonders vorteilhaft. Da das Eßgeschirr vorzugsweise
aus Plastik besteht, kann es nach dem Gebrauch leicht mittels Abfallzerkleinerer vernichtet werden.
Auch beim Camping bietet sich die Verwendung des erfindungsgemäßen
Eßgeschirrs an, da man die Speisen gut darin transportieren,
warmhalten und das Geschirr nach Benutzung wegwerfen kann.
Claims (11)
1. Einweg-Eßgeschirrj dadurch gekennzeichnet,
daß das Eßgeschirr aus zwei. Boden und Deckel bildenden aufklappbaren Teilen besteht, daß der den Boden
bildende Teil Fächer zum Aufbewahren der Speisen enthält und daß der den Deckel bildende Teil an den Innenseiten
der 'Seitenwände weitere Fächer enthält, die in aufgeklapptem Zustand des Deckels den als Essensvorlage dienenden
Innenteil des Deckels umschließen.
2. Eßgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß Deckel und Boden jevyeils aus einer
tiefgezogenen Kunststoffschale bestehen.
3. Eßgeschirr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß Deckel und Boden aus einer
Kunststoffschale bestehen, die durch Aufschäumen von Hart- - schaum mit fester Oberfläche verstärkt ist.
4. Eßgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß Deckel und Boden jeweils aus zwei
Tiefzieh-Kunststoffschalen bestehen, die durch Hartschaum
miteinander verbunden sind.
5· Eßgeschirr nach Anspruch 2 oder 3 j dadurch gekennzeichnet, daß die Fächer des Deckels so
ausgebildet sind, daß das Eßbesteck in die Fächer eingeklemmt werden kann.
6. Eßgeschirr nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
ge k en η zeichnet, daß das Bodenteil neben den
Fächern zur Aufbewahrung der Speisen ein oder mehrere weitere Fächer enthält, in die verschließbare Trißkgefäße
einklemmbar sind. <■ y
— 2 -
7· Eßgeschirr nach Anspruch 6, dadurch gekenn»
zeichnet , daß Gefäß und Deckel der Trinkgefäße
je aus zwei mit Hartschaum verbundenen Tiefziehschalen bestehen.
8. Eßgeschirr nach einem der Ansprüche 2 bis K, dadurch
gekennzeichnet , daß Deckel und Boden des Eßgeschirrs in zugeklapptem Zustand mittels einer federnd am
Bodenteil befestigten Klemmleiste zusammengehalten werden.
9. Eßgeschirr n<j.ch einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Scharnier zur Verbindung von Deckel und Boden aus Klebeband oder Kunststoffband besteht.
10. Eßgeschirr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
g e k e η η ζ e i c h η e t , daß Boden und Deckel eben sind
und planparallel zueinander verlaufen.
11. Eßgeschirr nach einem der Ansprüche 2 bis K3 d ad u r c h
gekennze ich net , daß die Folien des Bodens
und Deckels aus einem Teil bestehen' und daß das Scharnier durch Knicken -ein der verbindungsstelle zwischen Boden und
Deckel entsteht.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968B0074718 DE1989771U (de) | 1968-02-20 | 1968-02-20 | Einweg-essgeschirr. |
| GB1227682D GB1227682A (de) | 1968-02-20 | 1969-02-18 | |
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| FR6904207A FR2002256A1 (de) | 1968-02-20 | 1969-02-19 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968B0074718 DE1989771U (de) | 1968-02-20 | 1968-02-20 | Einweg-essgeschirr. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1989771U true DE1989771U (de) | 1968-07-18 |
Family
ID=6978367
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1968B0074718 Expired DE1989771U (de) | 1968-02-20 | 1968-02-20 | Einweg-essgeschirr. |
Country Status (4)
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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-
1969
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Also Published As
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