DE1989108U - Zur herstellung von gusskoerpern bestimmte sandform. - Google Patents
Zur herstellung von gusskoerpern bestimmte sandform.Info
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- DE1989108U DE1989108U DER35659U DER0035659U DE1989108U DE 1989108 U DE1989108 U DE 1989108U DE R35659 U DER35659 U DE R35659U DE R0035659 U DER0035659 U DE R0035659U DE 1989108 U DE1989108 U DE 1989108U
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C9/00—Moulds or cores; Moulding processes
- B22C9/02—Sand moulds or like moulds for shaped castings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
RA.267 0.36-9.5
DIPL.-liSSG. Η» SONNET - 56 WUP-PERTAL-BARMENL/
67.6069 A m/h
S 35 659/31Ta Gbm
!irma Alfred Beineeke E.G., 5841 Sümmern-Rombrock,
Mühlenweg 2
Zur Herstellung von Gußkörpern bestimmte Sandform.
Die Heuerung "bezieht sieh auf eine zur Herstellung
von Gußkörpern "bestimmte Sandform, wobei zur Bildung eines nicht in zwei Ebenen formbaren Gußkörpers eine
mehr als zwei Formteile besitzende Sandform vorgesehen ist, deren einzelnen Segment-Formteile beim Abguß
stehend konzentrisch um die vertikale Längsmittelachse des inneren Gießraumes angeordnet sind, wobei alle
Formteilungswinkel sich entsprechend der Anzahl der Segment-Formte&le
zu 360° ergänzen.
Mit einer solchen Segment-Sandform wird es möglich gemacht, Gußkörper, welche nicht in zwei Ebenen
formbar sind, in einem Stück und einem Guß in einer
solchen Sandform herzustellen, ohne sieh hierfür "bislang
unumgänglich notwendiger Außenkerne zu "bedienen.
Dabei ii/erden die einzelnen Sandform-Segmente
aus normalem Formsand hergestellt, wobei jedes Sandform-Segment Ton einem Formrahmen aufgenommen wird. Die
in Pormrahmen geformten Sandform-Segmente werden vor dem Abgui konzentrisch um die läng smi ttelachse des
inneren G-ießraumes der Form herum aufgestellt, gegen
Verschiebebewegungen gesichert und vergossen.
Die vorliegende Heiierung stellt nun eine
vorteilhafte Weiterentwicklung einer solchen Sandform als Parallel-Ijösung dar and ist dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Sandform-Segmente aus hand- oder maschinellformbaren aushärfbaren Sand gebildet und bevorzugt
formrahmenlos zu einer G-ießform zusammenstellbar sind.
Die praktische Verwirklichung der vorliegenden Heuerung macht es somit möglich, zur Bildung der Sandform
außer normalem, in Formrahmen gestampften Formsand nunmehr auch aushärtbaren Sand, wie er allgemein bekannt
und auch Verwendung findet, zu benutzen.
Die Herstellung der aus aushärtbarem Sand gebildeten Sandform-Segmente kann entweder von Hand oder auch
maschinell erfolgen. Der Vorteil der Verwendung von aushärtbarem Sand als Grundausgangswerkstoff für Sandform-Segmente
besteht u.a. darin, daß solche Sandform-Segmente jetzt auch formrahmenlos Verwendung finden
können, womit jedoch nicht ausgeschlossen sein soll, daß man solchen aushärtbaren Sand nicht auch in oder mit
lormrahmen benutzen kann. Im übrigen treten auch hier
bei der Verwendung von aushärtbarem Sand die allgemein bekannten Vorteile eines solchen Sandes ein»
Zusammenfassend zielt also der Vorschlag der vorliegenden Feuerung dahin, aushärtbaren Sand, welcher
bisher für Sonderzwecke in Gießereien benutzt wird, auch zur Bildung von formrahmenlosen Sandform-Segmenten
einsetzen zu können«
Im übrigen wird die Feuerung am besten anhand
eines auf den Zeichnungen w&edergegebenen, im Grundriss
dreieckigen Gußkörpers verstanden, der in einer im Äusführungsbeispiel dreiteiligen Sandform gießbar istf
dabei zeigen s
Fig. 1 eine schaubildliche Wiedergabe eines im Grundriss dreieckigen, nicht in srwei Ebenen formbaren
Gußkörpers,
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung einer
Modellplatte zum Abformen der Einzelsegment-Formteile
für diesen Gußkörper,
.Fig. 3 eine der !ig. 2 entsprechende Darstellung
mit aufgesetztem Segment-Formkasten, und
4 eine Draufsicht auf eine, aus drei Segment-Normteilen
zusammengesetzte Segment-Sandform der !Teuerung,
Der auf der Zeichnung wiedergegebene im Grundriss dreieckige G-ußkörper kann in seiner praktischen Verwirklichung
beispielsweise als Sockel oder als sonstiges Bauelement Verwendung finden» Sin solcher oder ähnlieh
gestalteter Gußkörper läßt sich mit den bisherigen gießteehnisch mögliehen Verfahren nicht ohne weiteres in
einer, aufeinander gesetzten aus Ober- und Unterkasten
bestehenden zweiteiligen Sandform herstellen, weil solche
Gußk&per sich nicht in zwei Ebenen formen lassen.
Dieser Gußkörper 10 läßt sieh gemäß der feuerung in einem Stück und einem Guß auch ohne Äußenkerne vorbekannter
Art dann herstellen, "wenn man eine aus mehr als zwei Formteilen bestehende Segment-Sandform 11, 12,
verwendet. Biese Sandform besteht aus drei untereinander
gleichen Segment-Teilformen 11, 12 und 13, wobei jede
Form einen Drittel des Gußkörpers, nämlich je eine Außenseite des Gußkörpers 10 enthält«, Die Segment-Ieilformen
11, 12, 13 bestehen aus aushärtbar.em Sand« Diese drei je
einen Formteilungswinkel von 120° einschließenden Segment-Formteile
11, 12, 13 werden in konzentrischer Anordnung
um die Iiängsmittelachse des Gußkörpeas 10 bzw. des
inneren Gießraumes in der Form zusammengesetzt und ergeben damit eine in Fig. 4 dargestellte Mehrfachform.
Diese aus Einzelsegmenten zusammengesetzte Mehrfachform 11 bis 13 besitzt eine zentrale Angußöffnung H9 durch
die hindurch das flüssige RohmetalX eingegossen werden kann. ' .
Die in Fig. 2 dargestellte Modellplatte 15
besitzt rinnenförmige Querschnittsgestalt, wobei die
leigung der Flanken 15a dieser Rinne dem Formteilungs-
winkel der Segment-Sandform entsprechend der Anzahl der
Segment-Formteile ergänzt zu 360° entspricht* Diese Musterplatte 15 enthält als Modell lediglich eine einzige
Seite 10a des Gußkörpers, so daß von diesem Seilmodell des G-ußkörpers jede der Segmeit-ffeilformen 11, 129 13
abgeformt werden kann« Die mit 19 bezeichnete Erhöhung
"bildet bei der zusammengestellten Sandform die Eingußöffnung,
während die Stränge 20 auf der Modellplatte die G-ußkanäle an der'Fertigform bilden« Durch das
Zusammenstellen dieser Segment-Formteile ergänzen sich
dann die von der Modellseite 10a gebildeten Teilhohlräume
zu einem vollen Gießraum für den Fertigkörper
nach Fig. 1.
Die einzelnen Formrahmen 16 besitzen an ihren
einander benachbarten Kupplungsseiten 16a, die jeweils
im rechten Winkel zur Formungsseite 16b verlaufen, nach
außen vorstehende Trägerelemente 17 für Kupplungsglieder
18, damit die einzelnen Segment-Formteile bei der stehenden Form gemäß Fig. 4 zusammengehalten werden können*
In diese so zusammen gestellte Segment-Sandform kann
dann abgegossen werden»
Es versteht sich von selbst, daß die dargestellte
- β
und beschriebene Ausführungsform nur als Beispiel anzusehen
ist. Man könnte vielmehr abweichend hiervon auch Mehrfachformen "bilden, die noch mehr linzelsegment-Formteile
- "wie dargestellt - "besitzen. Wichtig und
entscheidend hierbei ist, daß alle SegmentvFormteile konzentrisch um die längsmittelaehse des im Innern gebildeten Gießhohlraumes angeordnet sind und ihre formteilungswinkel
sich immer zu 360 ergänzen»
So könnte man schließlich abweichend von
dargestellten dreieckigen G-ußkörpern auch im Omriss
hiervon abweichend gestaltete Q-ußkörper mit der neuen
Segment-Sandform in genau der gleichen Weise in einem Stück und einem Guß ohne Äußenkerne herstellen« Dabei
ist es selbstverständlich, daß sich bei zunehmender Inzahl der Segment-Formtelle auch der Formteilungswinkel
ändert. Ja, es ist hierbei nicht einmal zwingende Voraussetzung^
daß der !Formte ilungswinkel an allen Segment-Formteilen
gleich ist, er könnte vielmehr auch unterschiedlich sein, wichtig ist nur, daß sich im Endeffekt
alle Winkel zu 360° ergänzen.
Wesentlich ist, daß die Segmentformen aus aushärtbarem
Sand bestehen« Sie können maschinell oder von Hand in formkästen oder bevorzugt kastenlos hergestellt werden*
Claims (1)
- S e h u t ζ a η s ρ r u e hZur Herstellung von Gußkörpern 'bestimmte Sandform, wobei zur Bildung eines nicht in zwei Ebenen formbaren Gußkörpers eine mehr als zwei !Formteile T&sitzende Sandform vorgesehen ist, deren einzelnen Segment-Formteile beim Abguß stehend konzentrisch um die vertikale längsmittelaehse des inneren Gießraumes angeordnet sind, wobei alle ]?ormte llung sw inkel sich entsprechend der Anzahl der Segment-Formteile zu 360° ergänzen, dadurch g e k e η η ζ e i e h η e t, daß die einzelnen Sandform-Segmente aus hand- oder masehinellformbaren, aushärtbaren Sand gebildet und bevorzugt formrahmenlos zu einer Gießform zusammengestellt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER35659U DE1989108U (de) | 1967-08-01 | 1967-08-01 | Zur herstellung von gusskoerpern bestimmte sandform. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER35659U DE1989108U (de) | 1967-08-01 | 1967-08-01 | Zur herstellung von gusskoerpern bestimmte sandform. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1989108U true DE1989108U (de) | 1968-07-11 |
Family
ID=33371476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER35659U Expired DE1989108U (de) | 1967-08-01 | 1967-08-01 | Zur herstellung von gusskoerpern bestimmte sandform. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1989108U (de) |
-
1967
- 1967-08-01 DE DER35659U patent/DE1989108U/de not_active Expired
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