DE1558141C - - Google Patents
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Description
i bbö 14 1
1 2
Zur Herstellung von Gußkörpern ist es bekannt, verlötet und st) — wenn ;iuch auf viel umständlichere
sich einer aus Unter- und Oberkasten bestehenden, Art und Weise — einen Gußkörper bildet, der als
zweiteiligen Sandform zu bedienen, wobei nachein- Ganzes nicht in einer zweiteiligen Sandform ohne
ander Unter- und Oberkasten der Sandform auf einer Zuhilfenahme von Außenkernen formbar ist.
Modellplatte abgeformt und dann gießbereit aufein- 5 Da diese Herstellungsart.von nicht in zwei aufein-
andergesetzt werden.' In eine Gießöffnung im Ober- ander senkrecht stehenden Ebenen,·.formbaren Guß-
. kasten einer solchen zweiteiligen Sandform wird dann · körpern mit Hilfe von zusammenlötbaren Einzelteilen
der geschmolzene Rohwerkstolt'eingegossen. trotz des hiermit verbundenen Aufwandes in der
Die vorbeschriebene Herstellungsart von Guß- Praxis bevorzugt wird, so ist dies allein schon Anlaß
körpern läßt sich in der Praxis aber nur dann durch- io dafür, liier aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wirführen,
wenn die zu gießenden Körper sich in zwei kungsvolle Abhilfe zu schaffen,
aufeinander senkrecht stehenden Ebenen formen Aus der deutschen Patentschrift 742 401 ist eine lassen. Bei diesem Formen wird in jedem der beiden Sandform aus drei Formteilen zum Herstellen von zur Verfügung stehenden Formkästen je eine Hälfte Gußkörpern verwickelter Gestalt, die nicht in zwei des Gußkörpers geformt, wobei sich beim Zusam- 15 aufeinander senkrecht stehenden Ebenen formbar menstellen beider Formkästen die beiden Form- sind, bekanntgeworden. Bei dieser dreiteiligen Sandkörperhälften zum vollen Formkörper ergänzen. · form liegen die drei Formteile zusammen mit ihren
aufeinander senkrecht stehenden Ebenen formen Aus der deutschen Patentschrift 742 401 ist eine lassen. Bei diesem Formen wird in jedem der beiden Sandform aus drei Formteilen zum Herstellen von zur Verfügung stehenden Formkästen je eine Hälfte Gußkörpern verwickelter Gestalt, die nicht in zwei des Gußkörpers geformt, wobei sich beim Zusam- 15 aufeinander senkrecht stehenden Ebenen formbar menstellen beider Formkästen die beiden Form- sind, bekanntgeworden. Bei dieser dreiteiligen Sandkörperhälften zum vollen Formkörper ergänzen. · form liegen die drei Formteile zusammen mit ihren
Die vorbeschriebene, in der Praxis allgemein Forinrahmen parallel übereinander. Auch bei dieser
übliche Herstellungsart von Gußkörpern führt jedoch bekannten Form müssen Außenkerne verwendet
in der Praxis dann zu Schwierigkeiten, wenn Guß- 20 werden, deren Mangel bereits weiter oben beschrie-
körper, zu bilden sind,, die sich nicht in zwei auf- ben sind.
einander senkrecht stehenden Ebenen formen lassen. Die Erfindung geht aus von einer bekannten Sand-Sollen
jedoch derartige, mit der bisherigen Herstel- form mit mehr als zwei Formteilen zum Herstellen
lungsart nicht in zwei aufeinander senkrecht stehen- von Gußkörpern verwickelter Gestalt, die nicht in
den Ebenen formbare Gußkörper trotzdem als Guß- 25 zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen formstücke
ausgebildet werden, muß man sich zusatz- bar sind. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sandlicher
Hilfsmaßnahmen bedienen, um das Formen in form dieser Art zu schaffen, mit deren Hilfe es müheden
bisher nur ausführbaren zwei Ebenen auch bei loser als bisher gelingt, Gußkörper verwickelter Ge-Gußkörpern
durchführen zu können, die sich von stak, die nicht, in zwei aufeinander senkrecht stehen-Natur
aus nicht hierfür eignen. 30 den Ebenen formbar sind, im Gießverfahren zu er-
Es ist aus diesem Grunde üblich, sich als Form- zeugen. .· '<>
teile sogenannter Äußenkerne zu bedienen, die nach- Erreicht ist dieses Ziel erfindungsgemäß in vorteil-
träglich in die Form eingelegt werden und Teile der hafter Weise dadurch, daß die Sandform ,aus ein-
Außenkontur des Gußkörpers darstellen. Bekannt- zelnen Segmentformteilen mit den dazugehörigen
lieh ist aber die Anwendung von Außenkernen nicht 35 Formrahmen besteht, die beim Abguß stehend kon-
nur teuer, da zu jeder Form Außenkerne zwangläufig zentrisch um die vertikale Längsmittelachse des
dazu gehören, sondern es entsteht hierdurch auch inneren Gießraumes angeordnet sind, wobei alle
eine unerwünschte Mehrarbeit. Formteilungswinkel sich entsprechend der-.''Anzahl
Wenn nun in der Praxis die · Verwendung von der Segmentformteile zu 360° ergänzen.
Außenkernen zwar eine Lösung des Problems an- 40 Die praktische Verwirklichung einer -Solchen
bietet, indem man damit, auch Gußkörper in. einer Segment-Sandform stellt nun in der Praxis erstmalig
Sandform gießen kann,'obwohl diese Güßkörper" ' einen'völlig neuen Lösungsweg'dar, Gußkörp'er, die
normalerweise nicht in'zwei aufeinander senkrecht nicht in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen
stehenden Ebenen formbar sind, so ist man bei der formbar sind, in einem Stück und einem Guß in einer
Verwendung von Außenkernen jedoch zwangläufig 45 solchen Sandform herzustellen',· und zwar auch ohne
an gewisse Höhen hinsichtlich der Möglichkeit des hierfür bei solchen Gußformen bisher unumgänglich
Gießens, insbesondere bei Messingguß, gebunden, notwendige Außenkerne zu benutzen. Wichtig und
weil beim Gießen von Messing die Gefahr besteht, entscheidend hierbei ist, daß die einzelnen Segment-
daß sich Oxydhäute dann bilden, wenn der flüssige >. Formteile konzentrisch; um die; Längsmittelachse des
Rohwerkstofi über erhebliche Höhen hinweg in die 50 inneren Gießraumes ■ der Form herum angeordnet
Form gegossen wird. Auf der anderen Seite besteht werden.
bei Messingguß die Gefahr der schnellen Erstarrung Wird nun in der Praxis die Aufgabe gestellt,
insbesondere dann^ wenn der "flüssige Rohwerkstoff ' beispielsweise" einen im Grundriß dreieckigen Gußin
der Form zu hoch;steigen,muß, ... ....,.-. .: ·,·;.·. körper, zu formen,, der hinsichtlich seiner Gestaltung
Man ist bisher, in-der Gießereitechnik beim For- 55 jedoch so beschaffen ist, daß er nicht in zwei äuf-
men von Gußkörpern in Sandformen, wobei sich einander senkrecht stehenden Ebenen formbar ist,
diese Gußkörper nicht in zwei aufeinander senkrecht so läßt sich ein solcher Gußkörper unter Verwen-
stehenden Ebenen formen lassen, der handwerklich dung der Lehre der Erfindung beispielsweise mit drei
einfacheren Lösung nachgegangen, indem man es Einzel-Formsegmenten bilden, wobei jedes dieser
bevorzugte, unter Ausübung einer Herstellungsart 60 drei Segment-Formteile je eine Seite oder Wand des
ohne Äußenkerne beispielsweise so zu verfahren, dreieckigen Gnßkörpers darstellt bzw. enthält. Diese
daß man jeweils eine Seite bzw. Außenfläche eines drei Einzel-Formteile konzentrisch um die Längs-
zum Beispiel mehreckigen Gußkörpers für sich in mittelachse des zu bildenden Gußkörpers herum-
einer an sich bekannten zweiteiligen Sandform nach gestellt, ergeben dann eine Segment-Sandform, in
der bisher üblichen Herstellungsart gießt und dann 65 welcher in einem Guß ein solcher Gußkörper gebildet
anschließend diese einzelnen, je eine Seite des Guß- werden kann.
körpers darstellenden plattenförmigen Bauteile mit Wenn auch hier am Beispiel eines dreieckigen,
ihren Längskanten aneinanderselzt, diese miteinander normalerweise nicht in zwei aufeinander senkrecht
stehenden Ebenen formbaren Guükörpers die Erfindung
verdeutlicht ist, so soll dies doch nicht ausschließen, daß rran auch abweichend hiervon Gußkörper
mit mehrmals drei Umfangsecken oder auch
gar runde, nicht in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen formbare Gußkörper auf diese
Weise durch konzentrisches Zusammenstellen von Einzelsegment-Formteilen um die Längsachse des
Gußkörpers herum formbar sind. .
Daß diese neue, mit einer mehr als zwei Formteile aufweisenden Segment-Sandform, deren Teilungswinkel sich zu 360° ergänzen, durchführbare Herstellungsart
von nicht in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen formbaren Gußkörpern äußerst
wirtschaftlich und eine bedeutende Umwälzung der bisherigen Herstellungsarten darstellt, liegt auf der
Hand. Wenn man — wie bereits erwähnt — aus gießtechhisch einfacheren Gründen derartige Gußkörper'
aus einzelnen plattenförmigen Einzelteilen mühsam durch mehrere Nacharbeitsgänge in einer
zeitraubenden Kleinarbeit' zu einem Fertigkörper zusammenlöten mußte, so ist die durch die Erfindung
vorgeschlagene Lösung mit Hilfe einer Segment-Sandform
geradezu verblüffend und stellt für die Praxis eine höchst brauchbare Lösung dar, milder es
jetzt erstmalig gelungen ist, einen normalerweise nicht in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen
formbaren Gußkörper/ ohne Zuhilfenahme von
Außenkernen in einem Stück und in einem Guß herzustellen. Alle bisher unumgänglich notwendigen und
sehr zeitraubenden-und mühsam durchzuführenden Neben- und Nacharbeiten entfallen hierbei völlig, was
für die besondere Wirtschaftlichkeit der Erfindung
von besonderer Bedeutung ist. :
Ein weiterer Vorteil, den die Erfindung mit sich bringt, ist auch darin zu sehen, wenn Gußkörper gebildet
werden sollen, deren Außenseiten untereinander völlig gleichgestaltet sind. Liegt nämlich ein
solcher Fall vor, dann können alle Einzeifofmsegmente, die durch Zusammenstellen in konzentrischer
Anordnung um die Längsmittelachse des Gußkörpers eine gemeinsame Form bilden, allesamt
von der gleichen Musterplatte abgeformt werden, die selbst als im Querschnitt rinnenförmige Musterplatte
ausgebildet ist, wobei deren Rinnenflanken unter einer dem Formteilurigswinkel der Formteile genau
entsprechenden Neigung verlaufen.
Es ist also zur Bildung eines solchen Gußkörpers nicht mehr ein ganzes Modell, sondern lediglich ein
Teil des Modelles, nämlich eine Seitenwand des Gußkörpers, erforderlich. So lassen sich auch von der
Modell- und Musterseite her bei Verwirklichung der Erfindung erhebliche Verbesserungen erzielen. Hieraus ergibt es sich, daß überhaupt nur eine" einzige'
Modellplatte in der vorerwähnten Rinnenausbildung erforderlich ist, wichtig ist jedoch, daß die Neigung
der Rinnenflankeh genau dem Formteilungswinkel entspricht, damit die von dieser Modellplatte abgeformten Formsegmente beim Aneinanderstellen genau
ineinanderpassen.
Ferner ist es zweckmäßig, wenn der Formrahmen eines jeden Segment-Formteiles zur Kupplung mit
einem Nachbarrahmen nach außen vorstehende Kupplungsgliederträger einerseits und Kupplungsglieder anderseits besitzt. Dabei sollen die mit Kupplungsgliedern
ausgerüsteten Rahmenseiten unter einem rechten Winkel zu einer unter einer dem Formteilungswinkel
entsprechenden Neigung verlaufenden Formungsseite des Rahmens .gerichtet sein. Solche
Segment-Formteile lassen sich beim Aneinanderstellcn
zur Bildung einer gemeinschaftlichen Segment-Sandform sicher miteinander.gegenseitig verbinden.
Zusammenfassend ist es also, der Erfindung gelungen,
mit einer aus mehr als zwei Formteilen gebildeten Segmentform erstmalig Gußkörper, die sich
nicht in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen formen lassen, in wirtschaftlich höchst vorteilhafter
ίο Weise ohne Außenkerne nunmehr in einem einzigen
einstückigen Guß herzustellen, worin das Entscheidende der Erfindung gesehen wird.
Im übrigen wird die Erfindung am besten an Hand eines in den Zeichnungen wiedergegebenen, im
Grundriß dreieckigen Gußkörpers verstanden, der in einer im Ausführungsbeispiel dreiteiligen Sandform
gießbar ist; dabei zeigt / .:: '
Fig. 1 eine schaubildliche Wiedergabe eines im Grundriß dreieckigen, nicht in zwei aufeinander
so senkrecht stehenden Ebenen formbaren Gußkörpers,
Fig. 2- eine ;schaubildliche Darstellung einer
Modellplatte zum Abformen der Einzelsegment-Formteile für diesen Gußkörper.
Fig. 3 eine der Fi g: 2 entsprechende Darstellung
mit aufgesetztem Segment-Formkasten und .. ■;■:■,'
Fig. 4 eine Draufsicht, auf eine, aus drei Segment-Formteilen
zusammengesetzte Segment-Sandform der Erfindung.-: '■ : ^, ,.: ■■■..
Der in der Zeichnung wiedergegebene, im Grundriß dreieckige Gußkörper 10 kann in seiner praktischen
Verwirklichung beispielsweise als Sockel oder als sonstiges Bauelement Verwendung finden. Ein
solcher oder ähnlich gestalteter Gußkörper läßt sich mit den bisherigen gießtechnisch möglichen Arten
nicht ohne weiteres in.einer aufeinandergesetzten, aus Ober- und Unterkasteh bestehenden zweiteiligen
Sandform herstellen, weil solche Gußkörper sich nicht in. zwei aufeinander senkrecht stehenden
* ' Ebenen formen lassen.
Dieser Gußkörper 10 läßt sich gemäß der Erfindung in einem Stück und einem Guß auch ohne
Außenkerne vorbekannter Art dann herstellen, wenn man eine aus mehr als zwei Formteilen bestehende
Segment-Sandform 11,12,13 verwendet. Diese Sandform besteht aus drei untereinander gleichen Segment-Teilformen
11, 12 und 13, wobei jede Form ein Drittel des Gußkörpers, nämlich je eine Außenseite
des Gußkörpers 10, enthält. Diese drei je einen Formteilungswinkel von 120° einschließenden Segment-Formteile
11,12,13 werden in konzentrischer Anordnung um die Längsmittelachse des Gußkörpers
10 bzw. des inneren. Gießraumes in der Form zusammengesetzt
und ergeben damit eine in F i g. 4 dargestellte Mehrfachform. Diese aus Einzelsegmenten
zusammengesetzte Mehrfachform 11 bis 13 besitzt eine zentrale Angußöffnung 14, durch die hindurch
das flüssige Rohmetall eingegossen werden kann.
Die in Fig. 2 dargestellte Modellplatte 15 besitzt rinnenförmige Querschnittsgestalt, wobei die Neigung
der Flanken 15a dieser Rinne dem Formteilungswinkel der Segment-Sandform entsprechend der
Anzahl der Segment-Formteile ergänzt zu 360°
entspricht. Diese Musterplatte 15 enthält als Modell lediglich eine einzige Seite 10a des Gußkörpers, so
daß von diesem Teilmodell des Gußkörpers jede der Segment-Teilformen 11, 12, 13 abgeformt werden
kann. Eine Erhöhung 19 bildet bei der zusammengestellten Sandform die Eingußöffnung, während
Stränge 20 auf der Modellplatte 15 die Gußkanäle an der Fertigform bilden. Durch das Zusammenstellen
dieser Segment-Formteile ergänzen sich dann die von der Modellseile 10 a gebildeten Teilhohlriiunic
zu einem vollen Gießraum für den Fertigkörper nach Fi g. 1.
Die einzelnen Formrahmen 16 besitzen an ihren einander benachbarten Kupplungsseiten 16 a, die
jeweils im rechten -Winkel zur Formungsseite 16 b verlaufen, nach außen vorstehende Trägerclemente
17 für Kupplungsglieder 18. damit die einzelnen Segment-Formteilc bei der stehenden Form gemäß
Fig. 4 zusammengehalten werden können. In diese
so zusammengestellte Segment-Sandform kann dann abgegossen werden. .
F.s versteht sich von selbst, daß die dargestellte
und beschriebene Ausführungsform nur als Beispiel
anzusehen ist. Man könnte vielmehr abweichend hiervon auch Mehrfachformen bilden, die noch mehr
l-ünzelsegment-Formteile — wie dargestellt — besitzen.
Wichtig und entscheidend hierbei ist. daß alle Scgment-Formteile konzentrisch um die Längsmittclachse
des im Innern gebildeten Gießhohlraumes angeordnet sind und ihre Formteilungswinkel sich zu
360 ergänzen. as
So könnte man schließlich abweichend von dargestellten dreieckigen Gußkörpern auch im Umriß
hiervon abweichend gestaltete Gußkörper mit der neuen Segment-Sandform in genau der gleichen Weise
in einem Stück und einem Guß ohne Außenkerne herstellen. Dabei ist es selbstverständlich, daß sich
bei zunehmender Anzahl der Scgment-Formteile auch der Formteilungswinkel ändert. Ja, es ist hierbei
nicht einmal zwingende Voraussetzung, daß der Formteilungswinkcl an allen Segment-Formtcilen
gleich ist. er könnte vielmehr auch unterschiedlich sein, wichtig ist nur. daß sich alle Winkel zu 360
ergänzen.
Claims (4)
1. Sandform aus mehr als zwei Formteilen zum Herstellen von Gußkörpern verwickelter Gestalt,
die nicht in zwei aufeinander senkrecht stehenden nbenen formbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus einzelnen Segmentformteilen (11, 12, 13) mit den dazugehörigen Formrahmen (16) besteht, die beim Abguß
stehend konzentrisch um die vertikale Längsmittelachse des inneren Gießraumes angeordnet
sind, wobei alle Formteilungswinkel sich entsprechend der Anzahl der Segmentformteile zu 360
ergänzen.
2. Sandform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Formrahmen (16) eines jeden Scgment-Formteiles (11, 12, 13) zur Kupplung
mit einem Nachbarrahmen nach außen vorstehende Kupplungsgliederträger (17) einerseits
und Kupplungsglieder (18) anderseits besitzt.
3. Sandform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Kupplungsgliederträgern
(17) ausgerüsteten Rahmenseiten (16a) unter einem rechten Winkel zur, unter einer dem
Formtcilungswinkcl entsprechenden Neigung verlaufenden Formungsseite (166) des Rahmens (16)
gerichtet sind.
4. Sandform nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Segment-Formteile
(11,12,13) auf einer gemeinsamen Modellplatte (15) rinnenförmigen Querschnittes abformbar
sind, deren die Rinne beidseitig begrenzenden Flanken (15a) eine dem Formteilungswinkel der
Formteile genau entsprechende Neigung besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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