DE1988865U - Rechteckig geformter faserstoffschaustellungsbehaelter. - Google Patents
Rechteckig geformter faserstoffschaustellungsbehaelter.Info
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Description
"bet-reffenä.
Rechteckig geformter ffaseratofffsohaOstellOngsbeliälter
Rechteckig geformter ffaseratofffsohaOstellOngsbeliälter
Is ist ein niederwandiger SGha-ustellTiagsfeehalter bekannt,
der .einen verdickten Umfangsrandflansch aufweist.
Aus der diesen SciiaustellungslDehälter "b es ehr eisenden Veröffentlichung ist jedoch nicht zu entnehmen, daß es zum. /
automatischen Entnesten vorteilhaft ist, wenn die Ecken "bzw.
bestimmte !Eeile des Umfangsrandflanschs besonders ausgebildet sind. Weiterhin ist es bekannt, ausgeprägte Ecken an
Terpaekungsbehältern vorzusehen. Eine Kombination dieser
beiden Vorsehläge führt ebenfalls nicht zu dem Gegenstand
der Erfindung. ;
Aus der US-Patentschrift 3 IO4 O44 sind Behälter aus
Faserstoff bekannt, bei denen die Seitenwände Einbuchtungen
aufweisen, um ein. Yerklemmen der Behälter beim Entstapeln
zu verhindern. Ebenso zeigt die US-Patentschrift 3 027 045 Behälter, welche an der Seitenwand Ausbuchtungen
aufweisen. Diese Behälter sind aber aus Kunststoff geformt, so dass aus ihrem Verhalten beim Entstapeln
nicht auf Faserstoffbehälter geschlossen werden kann. Schliesslieh sei noch die US-Patentschrift 3 117 692 genannt,
bei der Entschachtelungshilfen für kastenartige Behälter vorgesehen sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist nun ein relativ ;
flacher, rechteckiger, geformter Faserstoffschaustellungsbehälter
mit ebenem Boden mit sich nach aussen und oben
erstreckenden Seiten- und Stirnwänden, verbunden durch
bogenförmige Ecken und einem sich nach aussen erstreckenden
teilweise verdickten Umfangsrandflansch, der dadurch gekennzeichnet ist, dass mindestens vier am Behälterrandumfang verteilte verdickte Stützteile (40),die über den Oberkanten
(36,38) des Behälters hervortreten und eine bogenförmige lippe aufweisen, die in den Oberkanten (36,38) auslaufen.
".■-.-
Mach einer besonderen Ausführungsform befinden sich die Stützteile (40) in den Ecken (22). Weiterhin kann in einer
anderen Ausführungsform der erfindungsgemässe Faserstoff-Schaustellungsbehälter
einen Umfangsflansch (24) aufweisen, der sich winklig von der oberen Kante des Behälters abwärts
_ 5
erstreckt, wobei der Winkel in den. Ecken weniger spitz
gebogen ist als der Winkel vergleichbarer Seiten und
Stirnwände.
. Der technische Sortschritt der mit den erfindungsgemässen
Behältern bei der Entsehaehterung erzielt wird, ist. wohl am besten aus der Mg. 8 der Zeichnung ersichtlich, woraus hervorgeht, dass eine Linie von der obersten
Kante des Entschachtelungsteils 40, die sich auch nach
rechts erstreckt, in die oberste Kante des Behälters nahe
der Ecke eintritt und nicht horizontal ist, wie die gestrichelte Linie andeutet. Dies zeigt den . Hauptuixtersohied
der erfindungsgemäss konstruierten Behälter gegenüber den
bekannten. Dieser Unterschied ist auch für den technischen Fortschritt verantwortlieh, insbesondere wenn der Behälterstapel automatisch entschachtelt wird. Die Entsehaehtelungs-■
teile .40 bilden in ihrer Art, wie sie mit den oben und, unten
benachbart angeordneten Behältern in Eingriff stehen, aufgrund
ihrer Bauart feste Säulen in einem vertikalen Stapel
und. übertragen die Druckkräfte über die Wände der Behälter,
statt wie bisher üblich, über andere weniger stabile Behälterteile,
so dass eine Beschädigung des Behälters vermieden wird, auch wenn diese vertikal gelagert werden. ; ;;
Gleichzeitig wird dadurch eine minimale Berührungsfläche;
zwischen den benachbarten Behältern geschaffen, was ebenfalls zu dem schnellstmöglichen Entsehachteln beitragt.
Auoh Hg. 9 zeigt den Vorteil der erfindungsgemässen
Behälter in gestapeltem Zustand durch den Zwischenraum 42.
Diese Figur zeigt die Zwischenteile des Behälters zwischen den verdickten Entschachtelungsteilen. Die Zwischenteile
stehen keineswegs in enger Berührung, so dass die trennung ■benachbarter Teile wesentlich einfacher ist.
Schliesslieh soll noch festgestellt werden, dass die
erfindungsgemäss vorgesehenen Entschachtelungsteile in gleichmassigen
Anständen um die obere Kante des Behälters angeordnet
sind und so für den Käufer des Kartons nicht ins Auge fallen.
Trotzdem verleihen sie dem Behälter eine bessere Stabilität
und einen verringerten Ausschuss.
Zum technischen Fortschritt gegenüberderbritischen
Patentschrift 895 181 ist noch nachzutragen, dass man aus der
Fig. 7feststellen kann, dass der Zwischenraum zwischen den
benachbarten TJmfangsflansohen der Behälter so gering ist, dass
die benachbarten Seitenwandteile eng aneinander gepresst sind und keinen freien Zwischenraum und damit-auch keine Entschachtelungshilfe
gewährleisten. Der Fachmann konnte dieser Entgegenhaltung nicht entnehmen, wie er das Problem einer besseren
Ent schacht elung lösen kann.:
In ähnlicher Weise zeigt auch die US-Patentschrift 3
117 692 keine in regelmässigen Abständenüber eine Ebene angeordnete Entschachtelungsteile 40, die durch den oberen Umfangsflansch
des Behälters geht. Die Entgegenhaltung zeigt weiterhin auch nicht die in Fig. 8 und- 9 der vorliegenden
Anmeldung dargestellte Struktur, d.h. die Art und\ Weise,,in
— 5 —
welcher die Zwischenteile der Behälterwände einen. Entsehaehtelungs
Zwischenraum, bilden können, wo nur an bestimmten Stellen der Ecken des Behälters eine engere Berührung
auftreten kann. : -
Der erfindungsgemäss vorgeschlagene Faserstoffschaust
ellungsbehält er erleichtert also gleichmässiges Stapeln, "beugt einer Einwärtseinbiegung der Seitenwände nach dem unteren
oder dem Ende von geringerer Stärke vor, ermöglicht einx-gleichmässiges
Verschachteln und erleichtert das Entschachteln der Behälter von Hand oder mittels mechanischer "Vorrichtungen.
Beim Stapeln der erfindungsgemässen Behälter erhält man einen konstanten Stapelzwischenraum zwischen den Zwischenseitenflanschteilen,
was das Entstapeln in automatischen Vorrichtungen oder auch eine wirksame Hand ent Stapelung erleichtert. . ""
In den eingereichten Zeichnungen stellen
Fig. 1 eine Draufsicht;
I1Ig. 2 eine FrOntansicht von rechts .nach links nach. Mg. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht an der Unterkante von Hg. 1;
lig. 4 eine Seitenansicht ähnHeh Pig. 3, die jedoch mehrere
Behälter im verschachtelten Zustand zeigt; :
lig. 5 eine vergrösserte, teilweise perspektivische Ansicht
des oberen rechten Eckes des Behälters von Fig. 1; Fig. 6 einen vergrösserten, senkrechten Schnitt, im wesentlichen
in der Ebene von linie 6 - 6 in Fig. 1, der im allgemeinen zeigt, wie die modifizierten Ecken in die benachbarten
Umfangszwischenflanschteile aufgehen;
Pig. 7 einen, vergrößerten, senkrechten Schnitt, im wesentlichen in der Ebene der linie 7-7 von Hg. 1;
ffig. 8 einen vergrösserten, senkrechten Schnitt, der mehrere
gestapelte Behälter in Schnitten ähnlieh zu Fig. β zeigt
und graphisch den Entstapelungszwischenraum zwischen dem
"benachbarten oder übereinanderliegenden Zwischenumfangsflansehteilen
der verschachtelten Behälter darstellt und Pig. 9 einen vergrösserten, senkrechten Schnitt, der mehrere
verschachtelte Behälter im Schnitt ähnlich Pig. 7 zeigt.
In den Pig. 1 bis 3 ist ein geformter Paserstoffbehälter
mit 10 bezeichnet, wobei der Behälter im allgemeinen als
"Zursehaustellungsbehälter" bezeichnet wird und unter anderem
zu Verpacken von Fleisch, Früchten usw. verwendet werden kann.
Der Behälter wird nach üblichen Verfahren hergestellt.
Der Behälter 10 weist einen im wesentlichen ebenen und
rechteckig angepaßten Boden 12 auf, der von sich nach oben und
aussen erstreckenden Seitenwänden 14 und 16 und Stirnwänden
18 und 20 eingefaßt ist, wobei benachbarte Wandteile durch
gebogene, nach oben und aussen sich erstreckende Ecken 22 verbunden sind.
Die Wände H bis 20, ebenso wie die Ecken_22, sind mit
einem nach aussen und unten gebogenen Umfangsrandflanseh 24
fest verbunden. Die die Seitenwände begrenzenden Plansehteile
- 7
14, 16 und 18, 20 und die Ecken 22 sind entsprechend mit 26,
28:, 50, 32 und 34 numeriert. .
Die Seitenwände 14, 16 und die Stirnwände 1.8, 20. endigen
in einer im wesentlichen ebenen Oberkante 36 und 32, die im wesentlichen in gleiche Ebene liegt, d.h. im allgemeinen in
eine gemeinsame waagrechte Ebene parallel zum Boden 12 fallen.
In jeder der Ecken 22 ist fest verbunden ein quer odersenkrecht
verlaufendes, verdicktes Stützteil 40 ausgebildet, das über die Oberkanten 36 und 38 hervortritt, wie es klar
aus fig. 2 bis 8 ersichtlich ist. Die verdickten Stützteile 40 weisen eine bogenförmige lippeauf, die in die benachbarten Seitenecken 36 und 38 aufgeht und, wie in Fig. 4 gezeigt
und in KLg. 8 klar erläutert, einen Zwischen- oder Entschaohtelungsraum
42 zwischen benachbarten gestapelten Behältern
schafft. ■ . ; ; ; - - "■■'.- '. . - /
Die ZwisehenuiafangsseitenflansGhteile der Seitenwände 14 j
16 und 18, 20 verschachtelter Behälter stehen nicht miteinander
in Berührung. Die Ecken jedes einzelnen Behälters und dementsprechend ein horizontaler Stapel verschachtelter Behälter
besitzen eine verfestigte und im wesentlichen stärkere Ecke, die eine starre senkrechte Säule in dem Stapel verschachtelter
Behälter bildet. Diese starre Säule lenkt die. übertragung oder
die Aufbringung überschüssigen, senkrechten Drucks auf die. un-
-8 -
tersten Behälter. Dieses Mittel, d.h.. das Verfestigen, der
Ecken -und Bilden von vier senkrechten Säulen an den Ecken
eines verschachtelten Stapels "bewahrt vor einer inneren Durchbiegung, die an den untersten Behältern stattfinden kann,
wenn ein Druck auf die Bodenplatten ausgeübt wird.
Zusätzlich bilden die querverdickten Stutzteile einen
senkrechten Winkel mit dem Boden, der von dem bei den Zwischenumfangsflansehteilen
des Behälters verschieden ist* Dadurch tritt ein Minimum an Reibungsberührung zwischen benachbarten
Teilen verschachtelter Behälterwände auf. Da gewisse Seile im wesentlichen ausserhalb der Versehachtelungsberührung gehalten
werden, ist das Entnesten, d.h.. Entschaehteln und die
Trennung der einzelnen Behälter erleichtert.
Der Winkel der Ecken 22 mit dem Boden 12 liegt zwischen
18 und/28°, verglichen mit einem ähnliehen Winkel durch den
Weehselpunkt an den Seitenwänden H bis 20, der ungefähr 28
bis 32° beträgt (siehe yig, 8 und 9)J so sind die Ecken die
belasteten Teile eines verschachtelten Behälterstapeis und
die Seitenwände im wesentlichen nicht "belastet".
Diese EekenbeZiehung der Seitenwände und Ecken, zusammen
mit den verdickten Stützteilen 40 arbeiten zusammen um den an
den Ecken belasteten leicht entnestbaren Stapel zu geben.
Weiterhin, wird die Dimensionsregelung des Behälters
verbessert und die Dimensionsänderung während des Trocknens ■und Schrumpf ens genau gesteuert.
Claims (3)
1. Rechteckiger geformter Faserstoffseliaustellmngs-"belialter
mil; ebenem Boden, mit sich nack -aussen und oben
erstreckenden Seiten- und Stirnwänden, yertranden duroh
bogenförmige lefcen und einen sieh nach amssen erstreckenden
teilweise verdickten ümfangsrandflanseh, g e k e η n-
z e ic h η e t durch mindestens vier am Behälterrandumfang
verteilte, verdickte Stützteile (40), die über den Oberkanten (36,38) des Behälters hervortreten und eine
bogenförmige Lippe aufweisen, die in den Oberkanten (36*38)
auslaufen. ^
2. FaserstoffSchaustellungsbehälter nach Anspruch 1,
dadurch g e k en η ζ e i 'c h η e t, dass die Stützteile
(40) sich in den Ecken (22) des Behälters befinden.
3. FaserstoffSchaustellungsbehälter nach Anspruch 1,
ge k e η η ζ e i e h η e t durch einen Umfangsflansch (24)»
der sich winklig von der oberen Kante des Behälters abwärts
erstreckt, wobei der Winkel in den Ecken weniger spitz gebogen ist als der Winkel vergleichbarer Seiten- und Stirnwände.
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