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DE1987997U - Tierfalle fuer den lebendfang. - Google Patents

Tierfalle fuer den lebendfang.

Info

Publication number
DE1987997U
DE1987997U DEW41805U DEW0041805U DE1987997U DE 1987997 U DE1987997 U DE 1987997U DE W41805 U DEW41805 U DE W41805U DE W0041805 U DEW0041805 U DE W0041805U DE 1987997 U DE1987997 U DE 1987997U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basket
animal trap
animal
trap according
trap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW41805U
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Wuenning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW41805U priority Critical patent/DE1987997U/de
Publication of DE1987997U publication Critical patent/DE1987997U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/16Box traps
    • A01M23/18Box traps with pivoted closure flaps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Siegfried Wünning, 44 Münster, Dingstiege
"Tierfalle für den lebendfang"
Die Neuerung betrifft,eine Tierfalle für den Lebendfang von luchs, Katze, Wildkaninchen, Marder, Iltis usw.
Die bisher bekannten lallen für den lebendfang bestehen zum überwiegenden Teil aus Holz«, Diese Werkstoffwahl hat große Nach-teile. Wenn in einer Falle ein Wildtier gefangen wird und merkt, daß es nicht mehr entweichen kann, so' sondert es einen .sogenannten Angstschweiß ab, der sich .in der Holzfalle festsetzt und nicht mehr aus der lalle zu entfernen ist. Dieser Angstschweißgeruch hat aber die Wirkung, daß andere Tiere diesen Platz meiden, so daß nur nach langer Zeit diese Holzfallen wieder einsatzfähig sind da auch eine Desinfektion der Holzfallen aufgrund der Werkstoffwahl kaum möglich ist, ' ■
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Die bisher "bekannten Fallen für den Lebendfa.ng haben weiterhin den Nachteil, daß nur sehr beschränkte Zugänge vorhanden sind, normalerweise zwei, nämlich auf der einen und anderen Seite der Falle, wobei die Falle relativ eng ausgebildet ist. Sollen in einer solchen Falle Raubtiere gefangen werden, wie beispielsweise Fuchs, Katze, Marder oder Iltis, so geht: das Tier nur ungern in einen solchen schmalen Raum, da es sich in einem solchen schmalen Raum beengt fühlt und instinktmäßig diesen schmalen Raum meidet. Es sind also besondere Köder erforderlich, um die Tiere überhaupt in eine solche Falle zu locken.
Schließlich haben Holzfallen den Nachteil, daß sie in der Feuchtig· keit quellen, und zwar nicht nur aufgrund des Regens sondern auch während der Nacht die Bodenfeuchtigkeit anziehen, so daß dadurch häufig die Funktionsfähigkeit der Falle beeinträchtigt wird. \
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, 'eine Falle zu schaffen, die den Anforderungen, die an ein solches Gerät zu stellen sind, besser gerecht wird, nämlich das einmal nicht aus Holz besteht sondern aus einem Werkstoff, der leicht zu reinigen und leicht zu desinfizieren ist und andererseits so ausgebildet ist, daß das Tier beim Eintritt in die Falle um an den Köder zu gelangen nicht das Gefühl hat, in einen schmalen,beengten Raum einzutreten· '■
Dieses der Neuerung zugrunde liegende Ziel wird durch eine im wesentlichen runde, korbartige, offene Haub^erreicht, die in
vertikaler Richtung gleitbar auf einer zentralen Stütze gelagertist, die mit einer die Haute in der angehobenen Stellung haltenden und durch das zu fangende Tier auszulösenden Verriegelungsvorrichtung ausgerüstet ist. Es ist weiterhin vorgesehen, daß die Haube aus einem, die erforderliche Festigkeit aufweisenden Geflecht "besteht und daß an der oberen Seite der Haube eine verriegelbare Klappe angeordnet ist, durch die das Innere der Haube bei abgesenktem Haubenkorb zugänglich ist.
Die Konstruktion ist vorzugsweise so ausgebildet, daß 'die zentrale Stütze als Rohr gewählt wird und daß die Haube mit einer auf dem Rohr außen gleitend®!Muffe versehen ist, die außer in vertikaler ' Richtung auch in horizontaler Richtung gleitbar gelagert ist, so daß dadurch ein Drehen der Haube möglich ist, so daß die an einer Stelle angeordnete, verriegelbare Kla.ppe durch Drehen der Haube an jede beliebige Stelle des Korbes verbracht werden kann.
Vorzugsweise bildet eine Platte den Boden der Falle, wobei diese Platte ebenfalls aus eignem leicht zu reinigenden und leicht zu desinfizierenden Werkstoff besteht, so daß von dieser Platte der abgesonderte Angstschweiß sehr schnell durch Abwaschen entfernt werden kann. / ,- ;
XJm auf der einen Seite eine zu große Ausbildung der lalle zu vermeiden und auf der anderen Seite zu vermeiden, daß der herab-
fallende Kort mit seinen Randkanten beispielsweise den Schwanz des Tieres verletzen kann, ist gemäß einem weiteren Merkmal der . ■ Neuerung vorgesehen, daß der untere Rand der vertikalen Wandung . der Haube durch einen Streifen aus nachgiebigem, elastischem Werkstoff gebildet wird. Dieser nachgiebige Rand wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der !Teuerung, auf die diese a.ber nichi beschränkt ist, aus einem in einem U-profilförmigen Randteil des Korbes gelagerten Gummistreifen gebildet. Dieser G-ummistreifen kann schnell ausgewechselt v/erden, falls er aus irgendwelchen Gründen beschädigt ist, so daß ständig ein. sicherer Abschluß des Randes des Korbes an der Platte gewährleistet ist.
Es ist erkennbar, daß durch diese Ausbildung der !Falle einmal erreicht wird,, daß in der hochgestellten Lage des Korbes das Tier rechts und links keine Behinderung ha,t, so daß es das Gefühl hat, frei in einen rechts und links überblickbaren Raum einzutreten. Weiterhin wird aufgrund der Größe der■ PaI-Ie ein sicherer Pang des Tieres ermöglicht, selbst dann, wenn sich die Raubtiere, um _ an den Köder zu gelangen, langstrecken.
Die Paile.kann leicht aus einem7 die entsprechende Pestigkeit aufweisenden Drahtgeflecht hergestellt werden, so daß sie relativ leicht .. .ist und damit auch leicht transportiert werden kann.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die -Palle aus einzelnen, baukastenartig zusammensetzbaren Teilen herzustellen, so daß beispielsweise auch ein leichter Transport im Rucksack usw. möglich
ist. ' ;
- 4a-
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Falle dargestell· und in der nachfolgenden Beschreibung'näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Pig. 1 im Schnitt teilweise perspektivisch eine Ansicht der Falle Pig. 2 eine Aufsicht auf die lalle,
Fig. 3 in größerem Maßstab eine Ausfuhrungsform der Yerriegelungs
vorrichtung und
Fig. 4 in größerem Maßstab eine Einzelheit der Haubenausbildung.
In Fig. 1 ist mit 1 eine aus einem leicht zu reinigenden und leia • zu desinfizierenden Material beispielsweise Blech bestehende Grundplatte bezeiphnet, die zentral eine Stütze 2 aufweist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Stütze 2 aus einem Rohr, auf dem außen eine Muffe 3 gelagert ist, die an ihrem oberen Ende fest mit einem Korb 4 verbunden ist. Der Korb 4 besteht aus einer Vielzahl sich von der Mitte strahlenförmig aus verteilender Stützen 5, die horizontal und vertikal ausgerichtet sind und über die ein eine entsprechende Festigkeit aufweisendes Gewebe gezogen ist, beispielsweise ein entsprechendes Drahtgeflecht. Der untere Rand der derart gebildeten Haube wird von einem U-Eisen 6 begrenzt, in das ein Gummistreifen 7 eingesetzt ist, der über die untere Kante des II-Profileisens 6 vorsteht. .__■" Die Haube weist an ihrer Oberseite eine Klappe 9 auf, durch die das Innere der Haube zugänglich wird* -
In Fig. 3 ist in größerem Maßstab ein Ausführungsbeispiel einer Verriegelungsvorrichtung dargestellt. Innerhalb des Rohres 2 ist
- 5
ein Hebel 10 "bei 11 drehbar gelagert, wobei dieser Hebel an seiner unteren Seite' durch eine entsprechend in dem Rohr 2 vorgesehene Öffnung 12 hindurchragt und an. seinem außerhalb des Rohres 2 liegenden Ende eine Vorrichtung 14 zur Aufnahme entsprechenden Ködermaterials aufweist. Das andere Ende des Hebels ist mit einem Haken 15 versehen, der schulterartig auf die Obersei eines weiteren Hebels 16 greift, der drehbar bei 17 an einem \ Lagerböckchen.18 angeordnet ist, das selbst auf de'r Strebe 5 festgelegt wird. Der Hebel 16 ist um eine horizontale Achse drehbar und stützt sich an der oberen Kante des Rohres 2 ah.
Es ist erkennbar,γdaß bei einem Zug in Richtung des.Pfeiles F am Köderende 14 der Hebel um seinen Drehpunkt 11 geschwenkt wird und damit mit seinem oberen, schulterartigen Teil 15 den Hebel freigibt, so daß nunmehr sich aufgrund des Gewichtes des eigentlichen Korbes dieser Korb nach unten bewegen' kann und dadurch . das Tier in der MIe fängt. Sollte das Tier sich mit'seinem Schwanz noch außerhalb der Falle befinden, so wird eine Verletzung des Schwanzes aufgrund des Gummistreifens ■ 7 mit Sicherheit vermieden.
Selbstverständlich ist auch eine andere Verriegelungsvorrichtung einsetzbar, beispielsweise eine Verriegelungsvorrichtung, die nicht durch ein Ködermaterial .betätigt wird, sondern durch eine Auftrittsplatte, so daß dadurch die Falle ."beispielsweise auf stark befahrenen Wechsel usw. aufgestellt werden kann.
S chut z ans p_rü.che 1 ' " ■'■ ■ : - 6 -

Claims (1)

  1. S_chutzans£rüche^ ' . ■ ■
    1. Tierfalle für den Lebendfang, gekennzeichnet durch einen, im wesentlichen runden, haubenartigen, unten offenen Korb (4)> de in vertikaler Richtung gleitbar auf einer,zen.tral.en.Stütze (2) gelagert ist, |die mit einer den Korb (4) in der angehobenen Stellung haltenden und durch das zu fangende Tier auszulösende Verriegelungsvorrichtung ausgerüstet ist.
    2. Tierfalle nach Anspruch Λ 3 d.§lü£2^._Sök-e_mzeichiiet2_ daß der Koi (4) aus einem die erforderliche Festigkeit aufweisenden G-eflec besteht.
    3« Tierfalle nach Anspruch 1 und 23 dadurch^ekennzeichnet^ daß an der oberen Seite des Korbes eine verriegelbare Klappe (9) angeordnet ist. .
    4. Tierfalle nach Anspruch 1 bis 3 9 dadurch gskennzeichnetL daß die zentrale Stütze (2) als Rohr ausgebildet ist und der Korb (4) mit einer auf dem Rohr (2) außen gleitenden Muffe (3) versehen ist, die außer in vertikaler Richtung auch in:einer horizontalen Richtung gleitbar gelagert ist
    5. Tierfalle nach Anspruch T bis 4, S2SSSiH! den Boden der Falle bildenden Platte (1 ), die a.us einem leict zu reinigenden und leicht zu desinfizierenden Werkstoff besteht.
    -τ-
    Tierfalle nach Anspruch 1 bis 55 ^skennzeichiiet^urch einen den unteren Rand der vertikalen Wandung des Korbes (4) bildende Streifen (7) aus nachgiebigem, elastischen Werkstoff«
    7. Tierfalle nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, 'ä§:lÜ:ϊl°·&_S§.·fee.:ίl:S;5.®ΐ2.·^::2:®Ϊ2_ ^a^ ^er nachgiebige Rand aus einem in einem U-profilförmigen Randteil des Korbes gelagerten Gummistreifen (?) besteht. · ·. .
DEW41805U 1968-03-07 1968-03-07 Tierfalle fuer den lebendfang. Expired DE1987997U (de)

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DE1987997U true DE1987997U (de) 1968-06-20

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