DE198786C - - Google Patents
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- DE198786C DE198786C DENDAT198786D DE198786DA DE198786C DE 198786 C DE198786 C DE 198786C DE NDAT198786 D DENDAT198786 D DE NDAT198786D DE 198786D A DE198786D A DE 198786DA DE 198786 C DE198786 C DE 198786C
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- lever
- reel
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Links
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- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27C—PLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27C7/00—Wood-turning machines; Equipment therefor
- B27C7/005—Wood-turning machines; Equipment therefor by means of a rotating tool
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 198786 KLASSE 38 #. GRUPPE
GUSTAV KRAUSZ in CHEMNITZ i. S.
Zusatz zum Patente 198785 vom 21. Februar 1907.'
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1907 ab. Längste Dauer: 29. Januar 1916.
Die vorliegende Neuerung an Holzfräsmaschinen ist eine weitere Ausgestaltung des
Gegenstandes des Zusatzpatents 198785.
Es hat sich herausgestellt, daß für manche auf der Holzfräsmaschine herzustellende Gegenstände
die Handschaltung nicht entbehrlich ist; den Gegenstand der Erfindung bildet
eine Kombination der selbsttätigen und der Handschaltung des Einspannhaspels, mittels
welcher es nunmehr ermöglicht ist, je nach Bedürfnis die eine oder andere Schaltung
zu benutzen, und zwar kann nach Ausrückung der selbsttätigen Schaltung durch Ausschaltung
der Hubscheibe die Betätigung von Hand unmittelbar erfolgen.
Die neue Einrichtung ist auf beiliegender Zeichnung in den Fig. 1 und 3 in Ansicht
und in den Fig. 2 und 4 im Schnitt veranschaulicht. Die Fig. ι und 2 zeigen die Stellung
aller Teile vor, die Fig. 3 und 4 nach der Haspelschaltung.
Die neue Vorrichtung besteht aus einer durch eine Vorgelegewelle ο angetriebenen
Hubscheibe p, die eine Rolley betätigt, welche
mittels Bolzen χ etwa in der Mitte eines einarmigen Hebels ^1 befestigt ist.' Dieser Hebel
#' lagert mit einem Ende am Maschinengestell
und hat am anderen Ende ein längliches Auge, in welchem eine Zugstange \
verstellbar arigelenkt ist. Diese Zugstange trägt am oberen Ende eine Verzahnung q
mit einem Haken t an der Spitze und ist an diesem gezahnten Ende mittels Bolzen mit
dem einarmigen, am Maschinengestell angelenkten Handhebel ν verbunden. Während
die Verzahnung q in ein Zahnrad r zum Drehen der Haspelscheibe b eingreift, dient
der Haken t dazu, einen Sperrhebel oder Einleger u zu betätigen. Das Zahnrad r ist
durch eine Kupplung s so mit der Haspelscheibenwelle c gekuppelt, daß es diese nur
in der Richtung des Pfeiles mitnimmt. Seitwärts am Gestell, etwa in der Höhe der
Fräserwelle, ist ein Doppelhebel w so gelagert, daß er mit seinem längeren Arm unter den
Handhebel ν reicht, mit seinem kürzeren Ende
gegen die Scheibe g derjenigen Körnerspindel d drückt, die das Fertigstück trägt.
Durch das Vorgelege 0 wird die Hubscheibe ρ in Drehung versetzt und nach dem
Fräsen des Arbeitsstückes ein Bewegen des Hebels ql in der Pfeilrichtung aus der einen
Außenstellung der Fig. 2 in die durch Fig. 4 veranschaulichte Stellung herbeigeführt. Hier-
bei bewirkt die Verzahnung q, in das Zahnrad r eingreifend, eine Drehung des Haspels
b, c in der Pfeilrichtung, nachdem durch den Haken ί am oberen Ende der Zahnstange, wie
in Fig. 2 angedeutet, der Einleger u aus der Kerbe der Haspelscheibe b ausgehoben worden
ist. Da die Zahnstange q an den Hebel ν mittels Schraubenbolzen angeschlossen ist, so
folgt dieser Hebel ν dem Zuge der Zahnstange q und schwingt in der angegebenen
Pfeilrichtung, d. h. nach unten. Hierbei trifft . er auf den Hebel w und bewirkt, diesen
niederdrückend, daß die die Spindel d tragende Scheibe achsial zurückgezogen wird,
wodurch (Fig. 3 und 4) das Auswerfen des fertigen Arbeitsstückes erfolgt. Schon nach
einem Teile der Bewegung der Zahnstange q gleitet der Haken t vom Einleger u ab, und
dieser kann sich in die ihm entgegengeführte Kerbe am Umfange der Haspelscheibe b einlegen.
Nach Einnahme der Außenstellung für die Beendigung der Schaltung des Haspels und
erfolgtem Auswerfen des Arbeitsstückes (Fig. 4) gleitet die Rolley in der Hubscheibe ρ während
deren Weiterdrehung nach dem niedrigsten Punkt der Kurve, wodurch der Hebel q1 und die Zahnstange q nach oben geschoben
in die Stellung der Fig. 2 zurückkehren. Infolge der Unwirksamkeit der Kupplung r, s bei dieser Drehung bleibt die
Haspelscheibe stehen. Der Hebel ν läßt den Hebel w frei und die Scheibe g mit der Spindel
d wird wieder durch den Druck der Feder f gegen die Haspelscheibe b zum Festhalten
des neu eingelegten Arbeitsstückes vorgeschoben.
Durch Herausziehen des Bolzens χ aus der Rolley bzw. dem Hebel ql wird die Verbindung
des Hebels qx mit der Hubscheibe ρ aufgehoben und die Betätigung des Hebels
wie des ganzen Mechanismus hört auf; es kann die Verzahnung q nunmehr lediglich
durch den Handhebel ν beeinflußt werden.
Indem dieser von Fland niederbewegt wird,
erfolgt zunächst ein Ausheben des Einlegers u aus der Kerbe der Haspelscheibe b und, nachdem
der Kupplungsschluß zwischen r und s stattgefunden hat, die Drehung des Haspels;
es läßt dabei der Haken t den Hebel u frei, und der Einleger hält nach beendeter Schaltung,
in die Kerbe sich einlegend, den Haspel fest. Der niederbewegte Handhebel ν bewirkt
in gleicher Weise wie vorher durch Aufdrücken auf den Hebel n>
das Auswerfen des Werkstückes, während bei seinem Heben wieder das Einspannen und Festhalten des Arbeitsstückes erfolgt. Während dieser Aufwärtsbewegung
bleibt, da die Kupplung r, 5 sich von selbst auslöst, der Haspel unbeeinflußt
stehen, und das bei dieser Schaltung der Messerwelle i zugeführte Arbeitsstück wird
bearbeitet. . '.
Da der Arbeiter den Hebel ν dem Bedürfnis entsprechend bewegen kann, so wird je nach
dem zu fertigenden Profil des Arbeitsstückes die Schaltung des Haspels und damit das
Anschneiden und Ausarbeiten langsamer oder in entsprechend angepaßter Weise geschehen
können, wodurch ein Aussplittern des Holzes vermieden werden kann und eine fehlerfreie
Arbeit gewährleistet ist.
Claims (1)
- Patent-An SPRU c η :Vorrichtung zum Zuführen und Auswerfen des Arbeitsstückes bei Holzfräsmaschinen, bei welcher um eine parallel zur Fräserachse gelagerte Welle im Kreise herum und mit dieser verbunden eine Anzahl Einspannvorrichtungen für das Arbeitsstück angeordnet ist nach Patent 133333, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Handhebels (v), der an die die Hubscheibenbewegung auf den Haspel übertragende Zugstange fc) gelenkig angeschlossen ist, alle in Frage kommenden Teile von Hand betätigt werden können, nachdem die Hubscheibe (p) durch Lösung der Verbindung der Eingriffsrolle (y) mit dem unteren Übertragungshebel (q1) ausgeschaltet worden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198786C true DE198786C (de) |
Family
ID=461562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198786D Active DE198786C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198786C (de) |
-
0
- DE DENDAT198786D patent/DE198786C/de active Active
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