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DE1987368U - Grabmal - Google Patents

Grabmal

Info

Publication number
DE1987368U
DE1987368U DENDAT1987368D DE1987368DU DE1987368U DE 1987368 U DE1987368 U DE 1987368U DE NDAT1987368 D DENDAT1987368 D DE NDAT1987368D DE 1987368D U DE1987368D U DE 1987368DU DE 1987368 U DE1987368 U DE 1987368U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tomb
inscription
front shell
shell
tomb according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT1987368D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hermann Jacke 7768 Stockach
Publication date
Publication of DE1987368U publication Critical patent/DE1987368U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Toys (AREA)

Description

Marktplatz 9
pa TENTiNGENiEUR ■_.■■■■■
Fernsprecher (07732) 782
Mein Zeichen J 127-67 RADOLFZELL, am 18.12.1967
Hermann J a c k ea Metallfacharbeiter, 77 68 S to ck a c hJTuttlinger Straße
G r a b m a I .
Die Neuerung betrifft ein Grabmal, welches eine durch Form und/oder Farbe kenntlich gemachte Inschrift trägt.
Der Neuerung liegt die Aufgäbe zugrunde, ein Grabmal beliebiger Art und Gestalt so auszubilden, daß es nur geringes Eigengewicht^ aber lange Lebensdauer hat.
GUNTER L. GEISS sete 2
PATENTINGENIEUR
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß der Körper des Grabmals aus einer hohlen Schale gebildet ist, deren vordere Sichtfläche zur Aufnahme einer Inschrift ausgerüstet ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in den Zeichnungen dargestellt·und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen - ■.·"-.·
Fig. 1 ein erstes Grabmal-Beispiel in Ansicht,,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt dufich Fig. 1,,
Fig. 3 ein zweites Beispiel in Ansicht,,
Fig. 4 einen Vertikal schnitt durch Fig. 3Λ
Fig. 5 ein Beispiel in Hdilzkreuzform in Ansacht,,
Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch Fig. 5Λ
Fig. 7 ein Beispiel der Inschrift in Ansieht;,
Fig. 8 eine Variante der Inschrift-Ausbildung,,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie A - B in Fig. 7Λ
Fig, Io einen Schnitt nach der Linie C -D in Fig. 7,
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie E - F in Fig. 8Ä
Fig. 12 und 13 und 14 je eine Variante der Insehrifta
Fig. IS und 16 eine Befestigungsart für Zusatzteile und
Fig. 17 ein Detail der Bodenverankerung im Schnitt.
Die Schale des Grabmalkörpers besteht vorteilhaft aus zwei
- ■ ■ miteinander verbindbar en Halbschalen. Da verschiedenen Kunsi^
GUNTEH L. GEISS ΕτΕ
P AT E NTI NGEN I E UR
stoffen bereits das farbliche,und strukturelle Aussehen von Natursteinen und Hölzern in täuschender Nachahmung gegeben werden kann, sind diese als/Material für. die S-chalen .besonders geeignet, das in bekanntem Spritz- oder Gießverfahren - vorzugsweise glasfaserverstärkt - verarbeitet wird. Natürlich könn'en auch andere Stoffe— z.B. kunststoffbe- ." schichtete Aluminiumbleche u.a.m.- mit gleichem Erfolg zur Herstellung der Schalen verwendet werden.
In den,Fig. 1 und 2 ist ein üblich geformtes Grabmal dargestellt, bei welchem sich die Vorderschale .1 über die Zargen erstreckt und durch eine Rüekschale 2 verschlossen wird, die,hier nur einen Deckel bildet. Ebenso kann auch, wie in Fig., 3 und 4. gezeigt, die Vorder schale 1 im. Zargenbereieh auf die Rüekschale 2 aufgesetzt werden. Die Verbindung der Hälften kann im Schweißverfahren erfolgen* oder lose z.B. durch Zapfen 3, die nach innen gerichtete in einen an der anderen Hälfte angegossenen Steg 4 oder ..dgl, eingedrückt wee den,, wie es in den Detailzeichnungen Fig. 9, Io ., ,11 .und veranschaulicht ist. · .
Eine: Ankernadel.5. ist zweckmäßig mit einem rostschützenden Überzug 6 versehen und wird mit den Schalen 1,2 so verbund den, daß sie deren Bodenfläche durchsetzt und z.B. mittels einer .Mutter 7 festgeklemmt wird. Von Vorteil istues, wenn die Ankernadel 5 ,.einen ,Flansch 8 aufweist, der von unten her
GUNTEiI L. GEISS - SE1TE
PA T E NTI NG ENI EUR
als Gegenstütze der Schalen 1,2 dient. Dieser kann auch aus Kunststoff bestehen und ggfs. mit dem Überzug 6 eine stoffliche Einheit bilden. Er kann so groß.bemessen sein,-daß er zugleich eine Bodenplatte bildet,» -was besonders ""■".. bei schmalen Kreuzformen von Vorteil ist (vgl. Fig* 5). . Es steht dem nichts im Wege., an die Schalen 1 oder. 2 selbst eine solche Bodenplatte .9 anzugießen.
Als vorläufiges Grabmal - meist für etwa ein bis zwei Jahre vorgesehen - werden vielfach von: der Verwaltungsbehörde Holzkreuze aufgestellt* die. nach . späterem Versetzen des endgültigen Grabsteins meist nicht wiederverwendbar sind, weil einmal die aufgemalte Inschrift, kostspielig:. ; abgeändert werden muß und zum andern der Kreuzfuß in der Regel schon angefault ist..
Bei der Neuerung dagegen wäre ein Dauergebrauch möglich,, da einerseits keine Verwitterung erfolgt und andrerseits die_, Inschrift leicht auswechselbar angebracht sein kann. Es ist ba\eits bekannt^ einzelne Typen Io mit abgeschrägten Ober- und Unterkanten in eine schwalbenschwanzförmige Nut einzuschieben. Diese Nut 11 kann neuerungsgemäß in der Sichtfläche: der Vorderschale 1 vorgesehen werden, wie in Is Fig. 7 und 9 gezeigt. Es ist hierbei zweckmäßige die Grundfläche der Typen Io in, Farbe und Struktur gleich der Schale Ij, 2 zu halten,, so daß nur die Buchstaben selbst in
GUNTER L. GEiSS sb.tb , 5 .
PA T EN TINGENIEUR
Farbe und/oder Form hervortreten. Werden hierzu noch die Leerfelder mit Schiebern 12 ausgefülltβ die ebenfalls den Schalen 1Ä2 im Aussehen gleichen,, dann erscheint lediglich die Schrift in der glatten.Fläche der Schale.» während die Fugen praktisch unsichtbar sind/ - ·
Werden die letzten Schieber 12 an den äußeren Enden mit in korrespondierende Bohrungen der Nut 11 einrastenden Nokken 13 versehen,, dann ist die Inschrift dauerhaft befestigt, kann aber jederzeit in Minütenschnelle entfernt und abgewandert werden, was wenig Aufwand und wenig Können erfordert.
Eine Variante hierzu ist in den Fig* 8 und 9 veranschaulicht, Sindin die glatte Siehtfläche der Vorderschale 1 Löcher eingebohrt^, dann kann ein Träger 14 mit entsprechenden Knöpfen 15 durch einfaches Aufdrücken mit der Vorderschale fest verbunden -werden. Die Inschrift ihrerseits ist in ; der schon geschilderten Art auf den Träger 14 aufgebracht.
Bei endgültigen Grabmalerη kann die Inschrift 16, ggfs, auch Verzierungen und Symbole, schon bei der Schalenherstellung in die Form eingelegt werden,, wie im Detail nach Fig. 12 gezeigt. Die Inschrift 16 kann natürlich auch in Form ein= zelner Buchstaben aufgesetzt werden, wenn diese mit Knöp<- ' fen 15 in entsprechende Löcher der Vorder schale 1 eingedrÜGkt werden.CVgI. Fig. 12). Die Inschrift kann auch in ~ / ? - - ' ' ■ ; -· 6 —■
GUNTER L. GEISS «,« -
PATENTINGENIEUR
an sich bekannter Weise in eins. Tafel 17 eingeschnitten werden - bei durchsichtigen Tafeln auch, von der Rückseite her - Λ die ihr er seits.mittels Knöpfen 15 zu befestigen ista wie in Fig. 14 dargestellt. . .. .," .
Die Befestigungslöcher für die Knöpfe 15 oder dgl. können auch bei der Schalenherstellung schon vorgesehen und ggfs. entsprechend verstärkt werden. Eine solche Ausbildung nach Fig. 15 und 16 ist besonders zur Aufhängung schwererer Teile wie Kwrreuzej, Figuren,, Vasen 18 und dgl... vorteilhaft x, die mit passenden Haken 19 ausgerüstet sind. Das neuerungsgemäß.e Grabmal kann trotzdem sein glattes Aussehen behalteiij, wenn die Löcher durch Blindstopfen 2o aus dem gleichen Material . wie die Schale 1,2 verschlossen werden.
Die Vorteile dsr Neuerung liegen:darin, daß diese Grabmäler nur einen Bruchteil der üblichen wiegen und erheblich billiger herzustellen sind. Ihre Aufstellung bereitet weder Schwierigkeit noch Vorbereitung und erfordert keine . Fachkenntnisse. Das neuerungsgemäße Grabmal kann- z.B. nach etwaigen Setzungen der Grabstelle - schnell herausgenommen und wiederversetzt werden. Provisorische Grabkreuze nach der Ne«i*jJierung können von jedem Laien einfach. ■· und schnell beschriftet werden^ sind nahezu unbegrenzt wiederverwendbar und ihre Inschrift ist sehr rasch auszuwechseln . ■ '■..■"..-■■- -
: - ■■■.-' ■". ' - ■-.. ■■■■■ - 7."--

Claims (9)

PA 716 981 *18.t2.B/ GUNTER L. GEISS Γ. H. ι lu.jy... PATENTINGENI EU R SCHUTZAN SPRUCHE :
1./ Grabmal, welches eine durch Form und/oder Farbe kenntlich gemachte Inschrift trägt,» dadurch gekennzeichnet, daß der Körper des Grabmals aus einer hohl.en Schale Cl* 2) - gebildet i'stj, deren vordere Sichtfläche zur Aufnahme· einer Inschrift ausgerüstet ist, - -
2./ Grabmal nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,, daß die Inschrift aus vorgefertigten Buchstaben- (1O)3, Symbolen etc. besteht Λ die in die Vorderschale (1) eingegossen sind.
3./ Grabmal nach Anspruch 1> dadurch gekennzeichnet> daß die Buchstaben {16) auf die Vorderschale (1) aufgesetzt sind.
4./ Grabmal nach Anspruch Iy dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderschale mit einem lösbaren Träger (14) oder einer Tafel £17) versehen ista die die Inschrift tragen-, -
5./ Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 49_: dadurch gekennzeichnet., daß die Vorderschale ■£-.!.) oder der Träger (14') mit mindestens einer schwalbenschwanMförmigen Nut , ζΐΐ) verseixen ist,, in die die Typen ■ -CIo-) der- Inschrift einschiebbar sind.
6./ Grabmal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet^, daß die
GUNTER L. GEISS E TE
PATENTINGE N IEUR
Leerfelder der Nut (11) durch Schieber "{12·) ausgefüllt sind, die in Materialstruktur und -farbe der Vorderschale (1) bzw. dem Träger {14) genau gleichen.
7./ Grabmal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,; daß die Schieber (12) an den Enden der Nuten durch einrastende Nokken (13) fest, aber lösbar mit der Nut (H) verbunden sind.
8./ Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 7g dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Schale (1,2) mindestens mit eine mit rostschützendem Überzug (6) versehenen Ankernadel (5) starr verbunden ist.
9./ Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderschale (1) mit· Mitteln £©^r zum Einhängen von Zubehörteilen (18) ausgestattet 'ist.
Io./ Grabmal nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel aus Knöpfe (15) oder Haken (19) aufnehmenden Löchern bestehen, die durch Blindstopfen (2o) verschließbar sind. . .."■■■ '-■■■"'.
Der Vertreter;
OÖNTERLGEISS
PATENTINGENIEUR RAD O LFZ E LL/ ßODENSEE
DENDAT1987368D Grabmal Expired DE1987368U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1987368U true DE1987368U (de) 1968-06-12

Family

ID=1216462

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1987368D Expired DE1987368U (de) Grabmal

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1987368U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0066160A1 (de) * 1981-06-03 1982-12-08 Kühl Bauelemente GmbH Gedenkstein
DE4409959A1 (de) * 1994-03-23 1995-11-30 Annerose Augustin Grabmal

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0066160A1 (de) * 1981-06-03 1982-12-08 Kühl Bauelemente GmbH Gedenkstein
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