DE1987035U - Palettenkorb - Google Patents
PalettenkorbInfo
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- DE1987035U DE1987035U DENDAT1987035D DE1987035DU DE1987035U DE 1987035 U DE1987035 U DE 1987035U DE NDAT1987035 D DENDAT1987035 D DE NDAT1987035D DE 1987035D U DE1987035D U DE 1987035DU DE 1987035 U DE1987035 U DE 1987035U
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- walls
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Description
Die Feuerung bezieht sich auf einen Palettenkorb aus miteinander
verschweißten Metalldrähten.
Derartige Palettenkörbe haben sich gegenüTaer kistenartigen
Holz- oder Metairblechbehältern allein schon wegen ihres
geringeren Gewichtes im Verkehr durchgesetzt. Sie dienen
als Sammelbehälter, (Container) fUr Waren beliebiger Art,
der mit Hilfe der üblichen Beförderungsorgane mit seinem
Inhalt leicht transportiert werden kann.
Telegr.: Tcdinikrat Augsburg - Telefongespräche bedürfen der schriftlichen Bestätigung · Sprechzeit nur nach Vereinbarung
Konto 057f 13 Stadtsparkasse Augsburg - Konto 1317 FOrst-Fugger-Bank Augsburg - Postscheckkonto 96333 Manchen
Bei den bekannten Palettenkörben aus miteinander verschweißten
Metalldrähten besteht jedoch die Schwierigkeit darin, daß diese auf dem Weg vom Hersteller zum
Verwender einen erheblichen Platzbedarf beanspruchen, so daß erhebliche Prachtkosten inkauf zu nehmen sind.
Demgemäß besteht die Aufgabe der Feuerung darin, einen Palettenkorb zu entwickeln, der diese Nachteile zu vermeiden
hilft und dennoch seine Aufgabe als standfester Behälter erfüllt, der selbst schwere lasten zu tragen
in der Lage sein muß.
Die Lösung besteht gemäß der Feuerung darin, daß die einzelnen
Wände des Palettenkorbes als selbständige Baueinheiten miteinander gelenkig verbunden und mit Yerschlußelementen
versehen sind. Im besonderen sieht die Neuerung vor, daß zwei gegenüberliegende Seitenwände mit der Bodenwand
durch 'festklemmbare Gelenke verbunden sind.
Durch diese Ausbildung des Palettenkorbes wird es möglich,
ihn in demontiertem Zustand zu versenden, so daß nur noch ein Bruchteil des früher notwendigen Terpackungsraumes
benötigt werden muß. Dabei besteht der besondere Witz der. Neuerung in der lösung des Problemes, die Verbindung der
einzelnen Wände des Palettenkorbes so zu gestalten, daß
dfe Last des zu transportierenden Gutes nicht etwa auf den
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Verbindungsmitteln ruht sondern daß die gesamte Wandkonstruktion des Palettenkorbes nach Art einer Verbundwirkung
die last aufnimmt, so daß kein Tragkraftverlust gegenüber einem einteiligen Paleibenkorb hinzunehmen ist.
Zu diesem Zweck sieht die !Teuerung vor, daß die Bodenwand
aus einem Metalldrahtrost besteht, der auf Hochkant stehenden und parallel zueinander angeordneten prismatischen
Tragstäben befestigt ist, die an ihren Stirnseiten je eine nach unten offene maulförmige Aussparung aufweist,
in die ein unterer Rahmenstab der Seitenwände eingreift, während ein parallel darüber befindlicher Klemmstab der :·-
Seitenwand in einem solchen Abstand vom Rahmenstab angeordnet ist, daß der Klemmstab beim gelenkigen Einhängen
der Seitenwand in die Aussparungen sich klemmend auf den oberen Rand der Tragstäbe schiebt. · ■
Durch diese konstruktive Ausbildung der Seitenwände und
der Bodenwand wird allein durch gelenfciges Einhängen der
Seitenwände eine Verbundkonstruktion geschaffen, welche als Traggerüst für die damit noch zu verbindenden übrigen
Wände dient. Dieses Klemm-Gelenkgesperre nach der Feuerung
nimmt auch die ganzen Tragkräfte auf und überträgt sie auf die jeweiligen Rahmen der einzelnen Wände, woraus sich die
hohe Tragfähigkeit des zusammenlegbaren Palettenkorbes nach der Neuerung erklärt.
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Im Rahmen von Ausgestaltungen" ist vorgesehen, daß die
Tragstäbe an ihren Stirnbereichen einen als Auflaufkurve
für den Klemmstab dienenden abgerundeten Rand aufweisen. Diese Abrundung ist zweckmäßigerweise so zu gestalten,
daß beim Einhängen der Seitenwand zunächst noch keine Berührung zwischen dem Klemmstab und der Auflaufkurve
besteht, daß aber beim Hochschwenken der Seitenwand eine sich ständig steigernde Klemmverbindung entsteht·
Die Vorder- und Rückenwand des Palettenkorbes sind mit der Bodenwand sowie den Seitenwänden zweckmäßigerweise
durch spannzwingenartige Befestigungselemente lösbar verbunden. Diese Befestigungselemente sollen das gelenkige
Verbinden der einzelnen Wände erlauben, damit diese Wän'de nach Absetzen der Seitenwände in die gleiche Ebene
wie die Bodenwand abgeschwenkt werden können* In der aufgerichteten Stellung sollen diese Befestigungselemente
möglichst einstellbar sein, so daß sie eine feste Klemmverbindung zu erzielen gestatten. ■
Die an den Seitenwänden des Palettenkorbes vorgesehenen
Klemmstäbe werden im Sinne der Neuerung lediglich mit den
aufrechten G-itterstäben der Seitenwände verbunden, wobei
eine Verschweißung mit den Rahmenstäben tunlichst vermieden wird. Auf diese Weise ist das gleichmäßige Klemmen
aller Drahtstäbe am Klemmstab erreichbar, weil die damit
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verbundenen Gitterstäbe je nach der Größe der auftretenden
Kräfte in der gewünschten Weise einzeln etwas federnd
nachgeben können.
Schließlich sieht die Neuerung vor, daß die Stützfüße des Palettenkorbes am unteren Rand der Seitenwände angeordnet
sind. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, daß ein Gabelstapler oder dgl. unter die Bodenwand eingreifen kann
unddabei auf den unteren Rand der Tragstäbe einwirkt,welche
den größten Widerstand vermitteln.
Diese und weitere Einzelheiten der !Teuerung sind in der
Zeichnung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Pig.1: eine perspektivische Ansicht eines neuerungsgemäßen
Palettenkorbes in einem Ausführungsbeispiel,
Pig. 2iEine Torderansicht der Bodehwand des Palettenkorbes
mit den damit verbindbaren Seitenwänden,
Pig.3; eine Seitenansicht einer Seitenwand des Palettenkorbes und . .
Pig.4i einen Schnitt durch die gelenkige Verbindung von
zwei Wänden des Palettenkorbes.
Im Ausführungsbeispiel der Pig.1 ist die grundsätzliche
Porm eines Palettenkorbes 1 zur Erleichterung der Definitionen der einzelnen Ausgestaltungen dieses Palettenkorbes
in perspektivischer Ansicht dargestellt. Danach besitzt dieser Palettenkorb 1 zwei Seitenwände 2, eine Vorderwand 3,
eine Rüokwand 4 sowie eine Bodenwand 5, die sämtlich aus
miteinander -verschweißten Metalldrähten bestehen. Jede
einzelne Wand 2-5 weist einen Rahmen 6 auf, der mit im Abstand zueinander angeordneten Gitterstäben 7 verbunden.ist.
Die Form dieser Rahmen 6 sowie der Gitterstäbe 7 ist in
das Belieben des Fachmannes gesetzt/ Zweckmäßigerweise wird man die einzelne Fläche der Wände noch durch geeignete
Querstäbe ausnutzen, um die Tragfähigkeit des einzelnen Rahmens zu erhöhen. "
Im Ausführungsbeispiel der Feuerung wird davon ausgegangen, daß die beiden Seitenwände 2 gelenkig mit der Bodenwand
in der Weise verbunden sind, daß diese Seitenwände 2 beim Hochschwanken in die in Fig.1 gezeigte Stellung in ihrem
Gelenkbereich klemmen. Auf diese Weise soll ein tragfähiges Gerüst gebildet werden, an das die beiden Vorder- bzw.
Rückwände 3,4 lediglich herangeschwenkt und durch geeignete
Befestigungselemente angeschlossen werden. Auf diese Weise ergibt sich ein höchst tragfähiger, jedoch zerlegbarer Palettenkorb
1, dessen Vorteil darin besteht, daß er im aus einandergeklappten Zustand versandt werden kann, was zu
einer erheblichen Verminderung des benötigten Frächtraumes
führt. " "
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Im Ausführungsbeispiel der Figuren 2 und 3 ist die klemmfähige
Gelenkverbindung zwischen der Bodenwand 5 und den Seitenwänden 2 im Detail dargestellt, ohne daß sich die
Neuerung darauf beschränkt. Danach besitzt die Bodenwand 5 mehrere parallel zueinander angeordnete Tragstäbe 8, auf
deren oberem Rand 11 die Gitterstäbe 7, insbesondere durhh Schweißen, befestigt sind. An bdden Stirnseiten weist
jeder Tragstab 8 eine maulartige Aussparung 9 auf, die nach unten offen ist. Der obere Rand 11fdes Tragstabes 8 ist im
Bereiche dieser maulartigen Aussparung 9 mit einer Auflaüfkurve
10 "versehen. .
In die einzelne maulartige Aussparung 9 greift der untere Rahmenstab 12 der Seitenwand 2 gelenkig ein. Im rechten
Teil der JEfig.2 ist das Ansetzen der Seitenwand 2 bei ungefähr
horizontaler Lage dargestellt, während im linken Teil der Pig.2 die hochgerichtete und in Klemmschluß befindliche
Seitenwand 2 gezeigt ist. Dieser Klemmschluß wird im wesentlichen durch einen Klemmstab 13 der Seitenwand 2 herbeigeführt,
der in einem ganz bestimmten Abstand vom-unteren
Rahmenstab 12 angeordnet ist. Dieser Abstand ist so bemessen, daß der Klemmstab 13 beim Hochschwenken der Seitenwand 2
auf die Auflaufkurve 10 auftrifft und sich fortwährend am
oberen Rand 11;des Tragstabes 8 verklemmt, bis in der im
linken Teil der Fig.2 gezeigten Stellung das Maximum der
Klemmwirkung erzielt ist. Der Abstand dieser beiden Stäbe
12,13 ist somit etwas geringer als der Abstand zwischen dem
oberen Rand 11 und dem Rand der maülartigen Aussparung 9,
wobei die Differenz der beiden Abstände durch federnde
Eigenschaften der Seitenwand 2 aufgenommen wird. Aus diesem Grunde ist der Klemmstab 13, wie dies Pig.3 zeigt,
lediglich an den Gitterstäben 7 befestigt,ohne mit dem
Rahmen 12 verbunden zu sein. Die Klemmkraft überträgt sich somit auf die einzelnen Gitterstäbe 7 mit der Folge,
daß der Klemmstab 13 bei jedem der vorhandenen Tragstäbe
eine ausreichende Klemmung erfährt. f
In Pig.3 ist ferner gezeigt, daß die einzelne Seitenwand
im Bereiche des unteren Rahmenstabes 12 angeschweißte Stützfüße 14 besitzt, die dazu führen, daß die Bodenwand 5 in
einer wählbaren Entfernung über dem Boden steht, so daß Gabelstapler oder sonstige Beförderungseinrichtungen die
Bodenwand 5 untergreifen können. Sie treffen dabei auf den unteren Rand der Tragstäbe 8, so daß sich beim Transportieren
der gefüllten Palettenkörbe 1 keine Deformationen ergeben können. , ■
Im Beispiel der Pig.4 ist schließlich dargestellt, wie die
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Vorderwand 3 bzw. Rückenwand 4 mit der Bodenwand 5 bzw. den Seitenwänden 2 verbunden werden können. Auch hierbei
ist eine gelenkige Verbindung vorgesehen, indem beispielsweise die beiden Rahmenstäbe 16,17 der Bodenwand 5 sowie
der Rückwand 4 dicht undjparallel nebeneinander Riegen und
von einem spannzwingenartigen Befestigungselement 15 umgriffen
werden. Beispielsweise mittels einer Schraube kann
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die Klemmverbindung angezogen werden* Bei gelockerter Schraube sind die Wände gegeneinander schwenkbar. Es
bieten sich zahlreiche Ausführungsvarianten an, diese spannzwingenartigen Befestigungselemente unterschiedlich
auszubilden, so daß sich die !Teuerung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Schutzansprüche: ',
Claims (7)
1.) Palettenkorb aus miteinander verschweißten Metall- ,
drahten, dadurch gekennzeichnet, daß j
i die einzelnen Wände (2,3,4,5) als selbständige Bau- ■:
einheiten miteinander gelenkig verbunden und mit ' J
Yerschlußelementen (15) versehen sind. I
2.) Palettenkorb nach Anspruch !,dadurch g e k e η η ζ
e i c h η et, daß zwei gegenüberliegende Seiten-.
■ .■ ■ ■ ■■■.■'■■-' -.■-.- ■ . ι
wände (2) mit der Bodenwand (5) durch festklemmbare
Gelenke (10 bis 13) verbunden sind,
3.) Palettenkorb nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ζ
ei c h η e t, daß die Bodenwand (5) aus einem Metalldrahtrost (7) besteht, der auf hochkant stehenden
und parallel zueinander angeordneten prismatischen Tragstäben (8) befestigt ist, die an ihren Stirnseiten
je eine nach unten offene maulförmige Aussparung (9)
aufweisen, in die ein unterer Rahmenstab (12) der Seitenwände (2) eingreift, während ein parallel darüber
befindlicher Klemmstab (13) der Seitenwand (2) in einem solchen Abstand vom Eahmenstab (12) angeordnet
ist, daß der Klemmstab (15) beim gelenkigen Einhängen der Seitenwand (2) in die Aussparungen (9)
sich kommend auf den oberen Rand (11) der Tragstäbe (8) schiebt. ^ A
*
4) Palettenkorb nach Anspruch 3, dadurch g e k e η η ze
i c h η e t , daß die Tragstäbe (8) an ihren Stirnbereichen einen als Auflaufkurve (10) für den Klemmstab (13) dienenden abgerundeten Rand aufweisen.
5) Palettenkorb nach Anspitch 1 oder folgenden, dadurch
g e k en η ζ ei c h η e t , daß die Vorder- und Rückwand.
(-3,4) mit der Bodenwand (5) sowie den Seitenwän-
i~ ·
den (2) durch Befestigungselemente (15) bzw. eine sonstige
Schraubverbindung lösbar verbunden sind.
6) Palettenkorb nach Anspruch 1 oder folgenden, .dadurch
g e k e η η ζ e i c h η e.t , daß die Stützfüße (14)
am unteren Rand, der Seitenwände (2) angeordnet sind.
- Ill -
7.) Palettenkorb nach Anspruch 3 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmstab (13)
lediglich mit den aufrechten Gitterstäben (7) der Seitenwand (2) verbunden ist. ^
Dr. I1. Walt er und Dipl.-Ing. Ernicke
Patentanwälte
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1987035U true DE1987035U (de) | 1968-06-06 |
Family
ID=1216130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1987035D Expired DE1987035U (de) | Palettenkorb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1987035U (de) |
-
0
- DE DENDAT1987035D patent/DE1987035U/de not_active Expired
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