DE19860185A1 - Rohrweiche für Zweizylinder-Dickstoffpumpe - Google Patents
Rohrweiche für Zweizylinder-DickstoffpumpeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrweiche für Zweizylinder-
Dickstoffpumpen mit einem vor einer zylinderseitigen, mit
zwei Öffnungen versehenen Verschleißplatte verschwenkba
ren Schwenkrohr, mit einem auf dem zylinderseitigen Ende
des Schwenkrohrs begrenzt axial verschiebbaren, unter der
Einwirkung des im Schwenkrohr herrschenden hydrostati
schen Innendrucks im Randbereich der Öffnungen gegen die
Verschleißplatte anpreßbaren Verschleißring, der eine auf
einer achsparallelen Zentrierfläche des Schwenkrohrs ge
führte Zentrierpartie sowie eine mit einer zylinderseiti
gen Stirnfläche gegen die Verschleißplatte anliegende
Dichtpartie aufweist, wobei das Schwenkrohr und die
Dichtpartie einander zugewandte, durch einen zum Rohrin
neren offenen Ringraum axial voneinander getrennte Ring
flächen aufweisen, und mit einer zumindest teilweise aus
kautschukelastischem Material bestehenden, den Ringraum
axial überbrückenden, mit ihren Stirnflächen gegen je ei
ne der Ringflächen vorzugsweise unter Vorspannung anlie
genden Ringanordnung.
Rohrweichen dieser Art, die einen selbsttätig hydrosta
tisch nachstellenden Verschleißring tragen, sind bekannt
(DE-A 26 14 895, EP-B 06 56 995). In dem Ringraum befin
det sich ein kautschukelastischer Ring, der zur Abdich
tung des sich zwischen der Zentrierpartie und der Zen
itrierfläche bildenden Spalts bestimmt ist und dem zusätz
lich eine Federfunktion beim Anpressen der Dichtpartie
des Verschleißrings gegen die Verschleißplatte zukommt.
In der Praxis hat es sich gezeigt, daß sich beim Betrieb
im Bereich der in der Radialebene ausgerichteten Ringflä
chen Zementablagerungen bilden, die trotz eines Material
abtrags im Bereich der Dichtpartie und der Verschleiß
platte zu einer unkontrollierten Verengung des Ringraums
und zu einem Verschleiß des kautschukelastischen Rings
führen können, mit dem Ergebnis, daß der kautschukelasti
sche Ring nach dem Rohrinneren gedrückt werden und verlo
ren gehen kann.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrun
de, die bekannte Rohrweiche der eingangs angegebenen Art
dahingehend zu verbessern, daß das kautschukelastische
Material der Ringanordnung keinem übermäßigen Verschleiß
ausgesetzt ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die in den Patentansprü
chen 1, 7, 15, 19, 24 und 26 angegebenen Merkmalskombina
tionen vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhän
gigen Ansprüchen.
Der erfindungsgemäßen Lösung liegt der Gedanke zugrunde,
daß das kautschukelastische Material mit geeigneten Maß
nahmen vor der Verschleißwirkung des Zements geschützt
wird. Um dies zu erreichen, wird gemäß einer ersten Er
findungsalternative vorgeschlagen, daß die Ringanordnung
zumindest auf ihrer der Zentrierpartie des Verschleiß
rings zugeTaandten Stirnfläche eine axiale Ringauflage aus
gegenüber dem kautschukelastischen Material steiferem,
verschleißhemmendem Material aufweist. Vorteilhafterweise
besteht die Ringauflage aus Metall, aus einem Metall-
oder Textilgewebe, aus Kunststoff oder aus Hartgummi. Die
Ringauflage kann auf das kautschukelastische Material
aufgeklebt oder aufvulkanisiert sein.
Eine alternative oder vorteilhafte Ausgestaltung der Er
findung sieht vor, daß die Ringanordnung mindestens zwei
durch einen harten Zwischenring voneinander getrennte
Ringe aus kautschukelastischem Material aufweist. Der
Zwischenring ist zweckmäßig als metallische Ringscheibe
ausgebildet, die den gleichen Innen- und Außendurchmesser
wie die katutschukelastischen Ringe aufweist. Der Zwi
schenring kann dabei lose zwischen die kautschukelasti
schen Ringe in den Ringraum eingelegt und mit mehreren,
im Winkelabstand voneinander angeordneten Durchbrüchen
versehen werden. Vorteilhafterweise werden die kautschuk
elastischen Ringe durch mehrere, im Winkelabstand vonein
ander angeordnete achsparallele Stifte, die durch Durch
brüche im Zwischenring hindurchgreifen, miteinander ver
bunden.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind
die kautschukelastischen Ringe mit ihrer jeweils einen
Stirnseite auf den Zwischenring aufvulkanisiert.
Eine weitere alternative oder vorteilhafte Ausgestaltung
der Erfindung sieht vor, daß die Ringanordnung durch ei
nen kautschukelastischen Ring mit koaxial einvulkanisier
ter Wendelfeder gebildet ist. Die Wendelfeder besteht da
bei zweckmäßig aus Federstahl und kann innerhalb des kau
tschukelastischen Rings unter Druck vorgespannt sein. Im
letzteren Falle wird das kautschukelastische Material
durch die Wendelfeder in der losen Ringanordnung gedehnt,
so daß im eingebauten und innerhalb des Ringraums vorge
spannten Zustand ein zusätzlicher Nachstellweg zur Verfü
gung steht.
Gemäß einer weiteren alternativen oder vorteilhaften Aus
gestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die der
Zentrierpartie benachbarte Ringfläche in an sich bekann
ter Weise eine durch eine in Richtung Zentrierpartie wei
sende Eindrehung gebildete, gegenüber dem Rohrinneren
hinterschnittene Ringstufe aufweist, und daß in die Ring
stufe ein von der Ringanordnung getrennter Dichtring aus
elastomerem Material eingesetzt ist. Der Dichtring hat
dabei die Aufgabe, einen Materialdurchtritt durch den
Zentrierspalt hindurch zu verhindern, und dadurch die Ze
mentablagerungen an der dem Zentrierspalt zugewandten
Ringfläche zu minimieren. Der Dichtring weist gegenüber
der Ringstufe zweckmäßig Übermaß auf, das so zu dimensio
nieren ist, daß der Dichtring unter der Vorspannung der
Ringanordnung in die Ringstufe eingedrückt wird. Der
Dichtring kann dabei entweder einen rechteckigen, insbe
sondere quadratischen Querschnitt oder einen runden oder
ovalen Querschnitt aufweisen. Da er innerhalb der Ring
stufe vollständig eingekammert ist, kann hierfür ein
weichelastisches Material ohne Aussteifung verwendet wer
den. Die Ringanordnung kann an die in diesem Falle aus
einem einstückigen elastomeren Ring mit einer aussteifen
den Einlage, beispielsweise einem Metallring bestehen.
Zur Abdichtung des Ringspalts in der Zentrierfläche kann
gemäß einer vorteilhaften oder alternativen Ausgestaltung
der Erfindung eine in der Zentrierfläche des Schwenkrohrs
oder in der Zentrierpartie des Verschleißrings angeordne
te Ringnut zur Aufnahme eines den Ringspalt zwischen Zen
trierfläche und Zentrierpartie überbrückende Dichtrings
vorgesehen werden.
Um eine zuverlässige Abdichtung des Ringraums über eine
lange Betriebszeit zu gewährleisten, wird gemäß einer
weiteren vorteilhaften oder alternativen Ausgestaltung
der Erfindung ein zwischen Schwenkrohr und Verschleißring
angeordneter Spannmechanismus vorgeschlagen, mit dem die
Vorspannung der Ringanordnung einstellbar ist. Der Spann
mechanismus weist zweckmäßig mindestens zwei, vorzugswei
se drei über den Umfang des Schwenkrohrs verteilt ange
ordnete und gegenüber dem Schwenkrohr achsparallel ver
schiebbare, in je ein achsparallel ausgerichtetes Gewinde
des Verschleißrings eingreifende Spannschrauben auf. Die
vorzugsweise als Kopfschrauben ausgebildeten Spannschrau
ben sind mit ihrem Schaft in je einer randoffenen Axial
führung des Schwenkrohrs geführt und mit ihrem Kopf gegen
eine die Axialführung begrenzende Schulter abstützbar.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Dickstoffpumpe mit C-förmigem Schwenkrohr
in teilweise geschnittener schaubildlicher Dar
stellung;
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Rohrweiche
mit innen zentriertem Verschleißring in ge
schnittener Darstellung;
Fig. 3 ein gegenüber Fig. 2 abgewandeltes Ausführungs
beispiel einer Rohrweiche mit außen zentriertem
Verschleißring in ungespanntem (oben) und vorge
spanntem (unten) Zustand der kautschukelasti
schen Ringanordnung in geschnittener Darstel
lung;
Fig. 4 ein gegenüber Fig. 2 und Fig. 3 abgewandeltes
Ausführungsbeispiel einer Rohrweiche mit innen
zentriertem Verschleißring und zusätzlichem
rechteckigen (oben) oder runden (unten) Dicht
ring in geschnittener Darstellung;
Fig. 5 ein weiteres abgewandeltes Ausführungsbeispiel
einer Rohrweiche mit Spannmechanismus für die
Ringanordnung in ausschnittsweiser geschnittener
Darstellung.
Die in Fig. 1 gezeigte Dickstoffpumpe besteht im wesent
lichen aus zwei Förderzylindern 10, deren stirnseitige
Öffnungen 12 in einen Materialaufgabebehälter 14 münden
und abwechselnd während des Druckhubs (Pfeil 16) über ei
ne Rohrweiche 18 mit einer Förderleitung 20 verbindbar
und während des Saughubs (Pfeil 22) unter Ansaugen von
Material zum Materialaufgabebehälter 14 hin offen sind.
Die Förderzylinder 10 werden über hydraulische Antriebs
zylinder 24 im Gegentakt angetrieben. Zu diesem Zweck
sind die Förderkolben 26 über eine gemeinsame Kolbenstan
ge 28 mit dem Kolben 30 der Antriebszylinder 24 verbun
den. Im Bereich zwischen den Förderzylindern 10 und den
Antriebszylindern 24 befindet sich ein Wasserkasten 32,
durch den die Kolbenstangen 28 hindurchgreifen.
Die stirnseitigen Öffnungen 12 der Förderzylinder 10 sind
durch eine brillenförmige Verschleißplatte 34 abgedeckt.
Auf der Innenseite des Materialaufgabebehälters 14 ist
das bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel C-förmige
Schwenkrohr 36 der Rohrweiche 18 mit ihrer einen Ver
schleißring 38 tragenden Stirnseite vor der brillenförmi
gen Verschleißplatte 34 um eine horizontale Achse so hin-
und herverschwenkbar angeordnet, daß seine zylinderseiti
ge Öffnung 40 abwechselnd vor die eine oder andere Öff
nung 12 der Förderzylinder 10 gelangt und die andere Öff
nung 12 zum. Inneren des Materialaufgabebehälters 14 frei
gibt. Für den druckdichten Anschluß des Schwenkrohrs 36
an die Verschleißplatte 34 ist auf einer zylindrischen
Zentrierfläche 42 des Schwenkrohrs 36 der Verschleißring
38 mit seiner Zentrierpartie 46 axial verschiebbar gela
gert. Die Betätigung des Schwenkrohrs 36 erfolgt über ei
nen mit hydraulischen Mitteln 48 ansteuerbaren Schalthe
bel 50.
Wie aus den Fig. 2 bis 4 zu ersehen ist, weist der Ver
schleißring 38 neben der Zentrierpartie 46 eine mit ihrer
zylinderseitigen Stirnfläche 52 gegen die Verschleißplat
te 34 anliegende Dichtpartie 54 auf. Das Schwenkrohr 36
und die Dichtpartie 54 des Verschleißrings 38 sind außer
dem mit einander zugewandten, durch einen zum Rohrinneren
offenen Ringraum 59 axial voneinander getrennten radialen
Ringflächen 56, 58 versehen. Der Ringraum 59 ist von ei
ner Ringanordnung 60 axial überbrückt, die mit ihren
Stirnflächen 62, 64 gegen je eine der Ringflächen 56, 58
unter Vorspannung anliegt. An der der Zentrierpartie 46
des Verschleißrings 38 zugewandten Stirnfläche ist auf
die Ringanordnung 60 eine axiale Ringauflage 80 aufvulka
nisiert, die aus einem gegenüber dem kautschukelastischen
Material steiferen, verschleißhemmenden Material, wie
beispielsweise Metall, Textilgewebe, Kunststoff oder
Hartgummi besteht. Der Anschlag 82 am Verschleißring 38
sorgt für eine Begrenzung der Axialbewegung des Ver
schleißrings 38 auf dem Schwenkrohr 36.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel umfaßt
die Ringanordnung 60 drei kautschukelastische Ringe 66,
68, 70, die durch lose eingelegte metallische Zwischen
ringe 72, 74 paarweise voneinander getrennt sind und
durch im Winkelabstand voneinander angeordnete Stifte 76
miteinander verbunden sein können. Die Zwischenringe 72,
74 weisen im Winkelabstand voneinander angeordnete Durch
brüche 78 auf, durch die ein Teil der Stifte 76 hindurch
greifen. Die axiale Ringauflage 80 ist an der der Zen
trierpartie 46 des Verschleißrings 38 zugewandten Stirn
fläche des kautschukelastischen Rings 66 angeordnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Ring
anordnung 60 durch einen einstückigen kautschukelasti
schen Ring 84 gebildet, in den eine Wendelfeder 86 aus
Federstahl koaxial einvulkanisiert ist. Die Wendelfeder
86 kann entweder ungespannt oder unter Druckvorspannung
in das kautschukelastische Material des Rings 84 einge
bettet werden. Im letzteren Falle steht im Verschleißfal
le zumindest ein Teil der Vorspannung der Wendelfeder 86
zur Nachstellung des Verschleißrings 38 zur Verfügung.
Die Wendelfeder 86 sorgt außerdem dafür, daß die Ring
anordnung 60 auch bei geringer Shore-Härte des kautschuk
elastischen Materials eine ausreichende Umfangsstabilität
aufweist, die ein Herausdrängen der Ringanordnung 60 in
das Rohrinnere verhindert. Bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 3 ist der Verschleißring 38 mit seiner Zen
trierpartie 46 an einer äußeren Zentrierfläche 42 des
Schwenkrohrs 36 geführt. Dementsprechend befindet sich
die verschleißhemmende axiale Ringauflage 80 in diesem
Falle auf der der Ringfläche 58 zugewandten Stirnfläche
64 der Ringanordnung 60. Im Betriebszustand wird der Ver
schleißring 38 über das Schwenkrohr 36 so gegen die Ver
schleißplatte 34 gespannt, daß sich die Spaltweite X zwi
schen dem Verschleißring 38 und dem Schwenkrohr 36 im Be
reich des Anschlags 82 von 4 mm auf 0,5 bis 1 mm vermin
dert. Der Vorspannweg von 3 bis 3,5 mm wird in eine Quer
ausdehnung der kautschukelastischen Bestandteile der
Ringanordnung 60 nach dem Rohrinneren umgesetzt, die im
unteren Teil der Fig. 3 durch eine Wölbung angedeutet
ist.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich
von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 vor allem da
durch, daß die der Zentrierpartie 46 benachbarte Ringflä
che 56 eine durch eine in Richtung Zentrierpartie 46 wei
sende Eindrehung gebildete, gegenüber dem Rohrinneren
hinterschnittene Ringstufe 88 aufweist, in die ein von
der Ringanordnung 60 getrennter Dichtring 90, 90' aus
elastomerem Material eingesetzt ist. Bei dem im oberen
Teil der Fig. 4 gezeigten Beispiel weist der Dichtring 90
einen rechteckigen Querschnitt auf, während der Dichtring
90' im unteren Teil der Fig. 4 als O-Ring ausgebildet
ist. In beiden Fällen weist der Dichtring 90, 90' gegen
über der axialen Ausdehnung der Ringstufe 88 ein solches
Übermaß auf, daß er unter der Vorspannung der Ringanord
nung 60 vollständig in die Ringstufe 88 eingepreßt wird.
Im oberen Teil der Fig. 4 ist der ungepreßte Zustand mit
einer Spaltweite X von 3 mm und im unteren Teil der ge
preßte Zustand mit einem Spaltweite X von 0,5 bis 1 mm
gezeigt. Der Vorspannweg steht im Falle des Verschleißes
der Dichtpartie 54 des Verschleißrings 38 und der Ver
schleißplatte 34 als Nachstellweg zur Verfügung. Auch bei
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist an der der Zen
trierpartie 46 zugewandten Stirnfläche 62 der Ringanord
nung 60 eine verschleißmindernde Ringauflage 80 vorgese
hen, die wegen des zusätzlichen Dichtrings 90, 90' jedoch
nicht unbedingt notwendig ist.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel umfaßt
die Ringanordnung 60 zwei kautschukelastische Ringe 66,
68, zwischen denen ein als Ringscheibe ausgebildeter me
tallischer Zwischenring 73 angeordnet ist. Die kaut
schukelastischen Ringe 66, 68 sind mit ihren dem Zwi
schenring 73 zugewandten Stirnflächen auf den Zwischen
ring 73 aufvulkanisiert. Der metallische Zwischenring 73
und die benachbarten kautschukelastischen Ringe 66, 68
weisen den gleichen Innen- und Außenradius auf. Weiter
ist dort in der Zentrierpartie 46 des Verschleißrings 38
eine radial nach außen offene Ringnut 92 angeordnet, in
die ein den Ringspalt zwischen der Zentrierpartie 46 und
der Zentrierfläche 42 des Schwenkrohrs 36 überbrückender
Dichtring 94 eingelegt ist. Um sicherzustellen, daß bei
zunehmendem Verschleiß im Bereich der zylinderseitigen
Stirnfläche 52 des Verschleißrings 38 die Vorspannung im
Bereich der Ringanordnung aufrechterhalten bleibt, ist
zusätzlich ein zwischen dem Schwenkrohr 36 und dem Ver
schleißring 38 angeordneter Spannmechanismus 96 vorgese
hen. Der Spannmechanismus 96 weist mehrere, vorzugsweise
drei über den Umfang des Schwenkrohrs verteilt angeordne
te Spannschrauben 98 auf, die mit ihrer Spitze 100 in ein
achsparallel ausgerichtetes Gewinde 102 des Verschleiß
rings eingreifen, mit ihrem Schaft 104 durch eine radial
randoffene Axialführung 106 des Schwenkrohrs 36 hindurch
greifen und mit ihrem von außen zugänglichen Kopf 108 ge
gen eine die Radialführung 106 begrenzende schwenkrohrfe
ste Schulter 110 anliegen. Mit dem Spannmechanismus 98
kann eine minimale Vorspannung der Ringanordnung einge
stellt werden, so daß kein Fördergut in den Ringraum 59
vom Rohrinneren her eindringen kann. Der Dichtring 94
sorgt andererseits dafür, daß der Ringraum 59 auch gegen
über dem außen liegenden Materialaufgabebehälter ausrei
chend abgerichtet ist.
Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfindung
bezieht sich auf eine Rohrweiche für Zweizylinder-
Dickstoffpumpen. Die Rohrweiche weist ein vor einer zy
linderseitigen brillenförmigen Verschleißplatte 34 ver
schwenkbares Schwenkrohr 36 sowie einen auf dem zylinder
seitigen Ende des Schwenkrohrs 36 begrenzt axial ver
schiebbaren, unter der Einwirkung des im Schwenkrohr
herrschenden hydrostatischen Innendrucks gegen die Ver
schleißplatte 34 anpreßbaren Verschleißring 38 auf. Der
Verschleißring 38 seinerseits weist eine auf einer
achsparallelen Zentrierfläche 42 des Schwenkrohrs 36 ge
führte Zentrierpartie 46 sowie eine mit einer zylinder
seitigen Stirnfläche 52 gegen die Verschleißplatte 34 an
liegende Dichtpartie 54 auf. Das Schwenkrohr 36 und die
Dichtpartie 54 des Verschleißrings 38 weisen einander zu
gewandte, durch einen zum Rohrinneren offenen Ringraum 59
axial voneinander getrennte Ringflächen 56, 58 auf. Wei
ter ist eine den Ringraum 59 axial überbrückende, mit ih
ren Stirnflächen 62, 64 gegen je eine der Ringflächen 56,
58 unter Vorspannung anliegende, zumindest teilweise kau
tschukelastische Ringanordnung 60 vorgesehen. Um eine
selbsttätige, verschleißfreie Nachstellung des Ver
schleißrings zu ermöglichen, weist die Ringanordnung 60
auf ihrer der Zentrierpartie 46 des Verschleißrings 38
zugewandten Stirnfläche 62 eine axiale Ringauflage 80 aus
gegenüber dem kautschukelastischen Material steiferem,
verschleißhemmendem Material auf.
Claims (28)
1. Rohrweiche für Zweizylinder-Dickstoffpumpen mit einem
vor einer zylinderseitigen, mit zwei Öffnungen (12)
versehenen Verschleißplatte (34) verschwenkbaren
Schwenkrohr (36), mit einem auf dem zylinderseitigen
Ende des Schwenkrohrs (36) begrenzt axial verschieb
baren, unter der Einwirkung des im Schwenkrohr (36)
herrschenden hydrostatischen Innendrucks im Randbe
reich der Öffnungen (12) gegen die Verschleißplatte
(34) anpreßbaren Verschleißring (38), der eine auf
einer achsparallelen Zentrierfläche (42) des
Schwenkrohrs (36) geführte Zentrierpartie (46) sowie
eine mit einer zylinderseitigen Stirnfläche (52) ge
gen die Verschleißplatte (34) anliegende Dichtpartie
(54) aufweist, wobei das Schwenkrohr (36) und die
Dichtpartie (54) des Verschleißrings (38) einander
zugewandte, durch einen zum Rohrinneren offenen Ring
raum (59) axial voneinander getrennte Ringflächen
(56, 58) aufweisen, und mit einer zumindest teilweise
aus kautschukelastischem Material bestehenden, den
Ringraum (59) axial überbrückenden, mit ihren Stirn
flächen (62, 64) gegen je eine der Ringflächen (56,
58) vorzugsweise unter Vorspannung anliegenden Ring
anordnung (60), dadurch gekennzeichnet, daß die Ring
anordnung (60) zumindest auf ihrer der Zentrierpartie
(46) des Verschleißrings (38) zugewandten Stirnfläche
(62) eine axiale Ringauflage (80) aus gegenüber dem
kautschukelastischen Material steiferem, verschleiß
hemmendem Material aufweist.
2. Rohrweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringauflage (80) aus Metall besteht.
3. Rohrweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringauflage (80) aus einem Metall- oder Tex
tilgewebe besteht.
4. Rohrweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringauflage (80) aus einem Kunststoff oder
aus Hartgummi besteht.
5. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ringauflage (80) auf das
kautschukelastische Material der Ringanordnung (60)
aufgeklebt oder aufvulkanisiert ist.
6. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ringanordnung (60) mindestens
zwei durch einen steifen Zwischenring (72, 73, 74)
voneinander getrennte Ringe (66, 68, 70) aus kaut
schukelastischem Material aufweist.
7. Rohrweiche für Zweizylinder-Dickstoffpumpen mit einem
vor einer zylinderseitigen, mit zwei Öffnungen (12)
versehenen Verschleißplatte (34) verschwenkbaren
Schwenkrohr (36), mit einem auf dem zylinderseitigen
Ende des Schwenkrohrs (36) begrenzt axial verschieb
baren, unter der Einwirkung des im Schwenkrohr (36)
herrschenden hydrostatischen Innendrucks im Randbe
reich der Öffnungen (12) gegen die Verschleißplatte
(34) anpreßbaren Verschleißring (38), der eine auf
einer achsparallelen Zentrierfläche (42) des
Schwenkrohrs (36) geführte Zentrierpartie (46) sowie
eine mit einer zylinderseitigen Stirnfläche (52) ge
gen die Verschleißplatte (34) anliegende Dichtpartie
(54) aufweist, wobei das Schwenkrohr (36) und die
Dichtpartie (54) des Verschleißrings (38) einander
zugewandte, durch einen zum Rohrinneren offenen Ring
raum (59) axial voneinander getrennte Ringflächen
(56, 58) aufweisen, und mit einer zumindest teilweise
aus kautschukelastischem Material bestehenden, den
Ringraum (59) axial überbrückenden, mit ihren Stirn
flächen (62, 64) gegen je eine der Ringflächen (56,
58) vorzugsweise unter Vorspannung anliegenden Ring
anordnung (60), dadurch gekennzeichnet, daß die Ring
anordnung (60) mindestens zwei durch einen steifen
Zwischenring (72, 73, 74) voneinander getrennte Ringe
(66, 68, 70) aus kautschukelastischem Material auf
weist.
8. Rohrweiche nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Zwischenring (73) als metallische
Ringscheibe ausgebildet ist, die den gleichen Innen-
und Außendurchmesser wie die benachbarten kautschuke
lastischen Ringe (66, 68) aufweist.
9. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die kautschukelastischen Ringe
(66, 68, 70) durch mehrere im Winkelabstand voneinan
der angeordnete achsparallele Stifte (76) miteinander
verbunden sind.
10. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenring (72, 74) lose
zwischen die kautschukelastischen Ringe (66, 68, 70)
in den Ringraum (59) eingelegt ist.
11. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenring (72, 74) mehrere
im Winkelabstand voneinander angeordnete Durchbrüche
(78) aufweist.
12. Rohrweiche nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stifte (76) durch die Durchbrüche (78) im
Zwischenring (72, 74) hindurchgreifen.
13. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die kautschukelastischen Ringe
(66, 68) mit ihrer einen Stirnfläche auf den Zwi
schenring (73) aufvulkanisiert sind.
14. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ringanordnung (60) durch ei
nen kautschukelastischen Ring (84) mit koaxial ein
vulkanisierter Wendelfeder (86) gebildet ist.
15. Rohrweiche für Zweizylinder-Dickstoffpumpen mit einem
vor einer zylinderseitigen, mit zwei Öffnungen (12)
versehenen Verschleißplatte (34) verschwenkbaren
Schwenkrohr (36), mit einem auf dem zylinderseitigen
Ende des Schwenkrohrs (36) begrenzt axial verschieb
baren, unter der Einwirkung des im Schwenkrohr (36)
herrschenden hydrostatischen Innendrucks im Randbe
reich der Öffnungen (12) gegen die Verschleißplatte
(34) anpreßbaren Verschleißring (38), der eine auf
einer achsparallelen Zentrierfläche (42) des
Schwenkrohrs (36) geführte Zentrierpartie (46) sowie
eine mit einer zylinderseitigen Stirnfläche (52) ge
gen die Verschleißplatte (34) anliegende Dichtpartie
(54) aufweist, wobei das Schwenkrohr (36) und die
Dichtpartie (54) des Verschleißrings (38) einander
zugewandte, durch einen zum Rohrinneren offenen Ring
raum (59) axial voneinander getrennte Ringflächen
(56, 58) aufweisen, und mit einer zumindest teilweise
aus kautschukelastischem Material bestehenden, den
Ringraum (59) axial überbrückenden, mit ihren Stirn
flächen (62, 64) gegen je eine der Ringflächen (56,
58) vorzugsweise unter Vorspannung anliegenden Ring
anordnung (60), dadurch gekennzeichnet, daß die Ring
anordnung (60) durch einen kautschukelastischen Ring
(84) mit koaxial einvulkanisierter Wendelfeder (86)
gebildet ist.
16. Rohrweiche nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wendelfeder (86) aus federelasti
schem Material, insbesondere Federstahl besteht.
17. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 14 bis 16, da
durch gekennzeichnet, daß die Wendelfeder (86) inner
halb des kautschukelastischen Rings (84) unter Druck
vorgespannt ist.
18. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei
die der Zentrierpartie (46) benachbarte Ringfläche
(56) eine durch eine in Richtung Zentrierpartie (46)
weisende Eindrehung gebildete, gegenüber dem Rohrin
neren hinterschnittene Ringstufe (88) aufweist, da
durch gekennzeichnet, daß in die Ringstufe (88) ein
von der Ringanordnung getrennter Dichtring (90, 90')
aus elastomerem Material eingesetzt ist.
19. Rohrweiche für Zweizylinder-Dickstoffpumpen mit einem
vor einer zylinderseitigen, mit zwei Öffnungen (12)
versehenen Verschleißplatte (34) verschwenkbaren
Schwenkrohr (36), mit einem auf dem zylinderseitigen
Ende des Schwenkrohrs (36) begrenzt axial verschieb
baren, unter der Einwirkung des im Schwenkrohr (36)
herrschenden hydrostatischen Innendrucks im Randbe
reich der Öffnungen (12) gegen die Verschleißplatte
(34) anpreßbaren Verschleißring (38), der eine auf
einer achsparallelen Zentrierfläche (42) des
Schwenkrohrs (36) geführte Zentrierpartie (46) sowie
eine mit einer zylinderseitigen Stirnfläche (52) ge
gen die Verschleißplatte (34) anliegende Dichtpartie
(54) aufweist, wobei das Schwenkrohr (36) und die
Dichtpartie (54) des Verschleißrings (38) einander
zugewandte, durch einen zum Rohrinneren offenen Ring
raum (59) axial voneinander getrennte Ringflächen
(56, 58) aufweisen, und mit einer zumindest teilweise
aus kautschukelastischem Material bestehenden, den
Ringraum (59) axial überbrückenden, mit ihren Stirn
flächen (62, 64) gegen je eine der Ringflächen (56,
58) vorzugsweise unter Vorspannung anliegenden Ring
anordnung (60), wobei die der Zentrierpartie (46) be
nachbarte Ringfläche (56) eine durch eine in Richtung
Zentrierpartie (46) weisende Eindrehung gebildete,
gegenüber dem Rohrinneren hinterschnittene Ringstufe
(88) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Ringstufe (88) ein von der Ringanordnung getrennter
Dichtring (90, 90') aus elastomerem Material einge
setzt ist.
20. Rohrweiche nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Dichtring (90, 90') gegenüber der
Ringstufe (88) Übermaß aufweist.
21. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 18 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß der Dichtring (90) einen
rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweist.
22. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 18 bis 21, da
durch gekennzeichnet, daß der Dichtring (90') einen
runden oder ovalen Querschnitt aufweist.
23. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekenn
zeichnet durch eine in der Zentrierfläche (42) des
Schwenkrohrs (36) oder in der Zentrierpartie (46) des
Verschleißrings (38) angeordnete Ringnut (92), in der
ein den Ringspalt zwischen der Zentrierfläche (42)
und der Zentrierpartie (46) überbrückender Dichtring
(94) angeordnet ist.
24. Rohrweiche für Zweizylinder-Dickstoffpumpen mit einem
vor einer zylinderseitigen, mit zwei Öffnungen (12)
versehenen Verschleißplatte (34) verschwenkbaren
Schwenkrohr (36), mit einem auf dem zylinderseitigen
Ende des Schwenkrohrs (36) begrenzt axial verschieb
baren, unter der Einwirkung des im Schwenkrohr (36)
herrschenden hydrostatischen Innendrucks im Randbe
reich der Öffnungen (12) gegen die Verschleißplatte
(34) anpreßbaren Verschleißring (38), der eine auf
einer achsparallelen Zentrierfläche (42) des
Schwenkrohrs (36) geführte Zentrierpartie (46) sowie
eine mit einer zylinderseitigen Stirnfläche (52) ge
gen die Verschleißplatte (34) anliegende Dichtpartie
(54) aufweist, wobei das Schwenkrohr (36) und die
Dichtpartie (54) des Verschleißrings (38) einander
zugewandte, durch einen zum Rohrinneren offenen Ring
raum (59) axial voneinander getrennte Ringflächen
(56, 58) aufweisen, und mit einer zumindest teilweise
aus kautschukelastischem Material bestehenden, den
Ringraum (59) axial überbrückenden, mit ihren Stirn
flächen (62, 64) gegen je eine der Ringflächen (56,
58) vorzugsweise unter Vorspannung anliegenden Ring
anordnung (60), gekennzeichnet durch eine in der Zen
trierfläche (42) des Schwenkrohrs (36) oder in der
Zentrierpartie (46) des Verschleißrings (38) angeord
nete Ringnut (92), in der ein den Ringspalt zwischen
der Zentrierfläche (42) und der Zentrierpartie (46)
überbrückender Dichtring (94) angeordnet ist.
25. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 24, gekenn
zeichnet durch einen zwischen Schwenkrohr (36) und
Verschleißring (38) angeordneten Spannmechanismus
(96) zur Einstellung der Vorspannung in der Ring
anordnung (60).
26. Rohrweiche für Zweizylinder-Dickstoffpumpen mit einem
vor einer zylinderseitigen, mit zwei Öffnungen (12)
versehenen Verschleißplatte (34) verschwenkbaren
Schwenkrohr (36), mit einem auf dem zylinderseitigen
Ende des Schwenkrohrs (36) begrenzt axial verschieb
baren, unter der Einwirkung des im Schwenkrohr (36)
herrschenden hydrostatischen Innendrucks im Randbe
reich der Öffnungen (12) gegen die Verschleißplatte
(34) anpreßbaren Verschleißring (38), der eine auf
einer achsparallelen Zentrierfläche (42) des
Schwenkrohrs (36) geführte Zentrierpartie (46) sowie
eine mit einer zylinderseitigen Stirnfläche (52) ge
gen die Verschleißplatte (34) anliegende Dichtpartie
(54) aufweist, wobei das Schwenkrohr (36) und die
Dichtpartie (54) des Verschleißrings (38) einander
zugewandte, durch einen zum Rohrinneren offenen Ring
raum (59) axial voneinander getrennte Ringflächen
(56, 58) aufweisen, und mit einer zumindest teilweise
aus kautschukelastischem Material bestehenden, den
Ringraum (59) axial überbrückenden, mit ihren Stirn
flächen (62, 64) gegen je eine der Ringflächen (56,
58) vorzugsweise unter Vorspannung anliegenden Ring
anordnung (60), gekennzeichnet durch einen zwischen
Schwenkrohr (36) und Verschleißring (38) angeordneten
Spannmechanismus (96) zur Einstellung der Vorspannung
in der Ringanordnung (60).
27. Rohrweiche nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Spannmechanismus mindestens zwei,
vorzugsweise drei über den Umfang des Schwenkrohrs
(36) verteilt angeordnete und gegenüber dem
Schwenkrohr achsparallel verschiebbare, in je ein
achsparalleles Gewinde (102) des Verschleißrings (38)
eingreifende Spannschrauben (98) aufweist.
28. Rohrweiche nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Kopfschrauben ausgebildeten Spannschrau
ben (98) mit ihrem Schaft in je einer radial randof
fenen Axialführung (106) des Schwenkrohrs (36) ge
führt und mit ihrem Kopf (108) gegen eine die Axial
führung begrenzende Schulter (110) abstützbar sind.
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|---|---|---|---|
| DE19860185A DE19860185A1 (de) | 1998-02-04 | 1998-12-24 | Rohrweiche für Zweizylinder-Dickstoffpumpe |
| ES99908801T ES2194445T3 (es) | 1998-02-04 | 1999-01-19 | Ramificacion tubular para bomba para sustancias densas, de dos cilindros. |
| PT99908801T PT1053401E (pt) | 1998-02-04 | 1999-01-19 | Bifurcacao tubular para bomba de materiais espessos de dois cilindros |
| DE59904953T DE59904953D1 (de) | 1998-02-04 | 1999-01-19 | Rohrweiche für zweizylinder-dickstoffpumpe |
| JP2000530707A JP2002502939A (ja) | 1998-02-04 | 1999-01-19 | 2シリンダ型粘性物質ポンプ用の管切換器 |
| EP99908801A EP1053401B1 (de) | 1998-02-04 | 1999-01-19 | Rohrweiche für zweizylinder-dickstoffpumpe |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009003785A3 (de) * | 2007-07-04 | 2009-05-22 | Putzmeister Concrete Pumps | Rohrweiche für zweizylinder-dickstoffpumpen |
| WO2020035591A1 (de) * | 2018-08-16 | 2020-02-20 | Putzmeister Engineering Gmbh | Schwenkrohr für zweizylinder-dickstoffpumpen |
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1998
- 1998-12-24 DE DE19860185A patent/DE19860185A1/de not_active Withdrawn
-
1999
- 1999-01-19 DE DE59904953T patent/DE59904953D1/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009003785A3 (de) * | 2007-07-04 | 2009-05-22 | Putzmeister Concrete Pumps | Rohrweiche für zweizylinder-dickstoffpumpen |
| WO2020035591A1 (de) * | 2018-08-16 | 2020-02-20 | Putzmeister Engineering Gmbh | Schwenkrohr für zweizylinder-dickstoffpumpen |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE59904953D1 (de) | 2003-05-15 |
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