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DE19860993C2 - Dämmstoffelement - Google Patents

Dämmstoffelement

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DE19860993C2
DE19860993C2 DE19860993A DE19860993A DE19860993C2 DE 19860993 C2 DE19860993 C2 DE 19860993C2 DE 19860993 A DE19860993 A DE 19860993A DE 19860993 A DE19860993 A DE 19860993A DE 19860993 C2 DE19860993 C2 DE 19860993C2
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Gerd-Ruediger Klose
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Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH and Co OHG
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Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH and Co OHG
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Dämmstoffelement, insbesondere zur Wärmedämmung von Gebäudefassaden und zur Verwendung in Wärmedämmverbund-Systemen, bestehend aus einem plattenförmigen Element aus Porenbeton. Um ein Dämmstoffelement der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, dass die voranstehend beschriebenen Nachteile vermieden werden können, ist vorgesehen, dass an zumindest einer Schmalseite des plattenförmigen Elements ein Mineralwollestreifen angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Dämmstoffelement zur Wärmedämmung von Gebäudefassaden und zur Verwendung in Wärmedämmverbund-Systemen, bestehend aus einem plattenförmigen Element aus Porenbeton.
Dämmstoffelemente sind in vielfältiger Ausführung bekannt. Sie können aus Mineralfasern, Hartschäumen bestehen und einschichtigen oder mehrschichtigen Aufbau aufweisen. Derartige Dämmstoffelemente werden beispielsweise zur Wärmedämmung von Gebäudefassaden verwendet. Hierbei sind die Dämmstoffelemente Bestandteil von Wärmedämmverbund-Systemen. Als Bestandteil der Wärmedämmverbund-Systeme werden die Dämmstoffelemente auf eine tragende Fläche aufgeklebt und gegebenenfalls zusätzlich durch Dämmstoffhalter mit eingesetztem Dübel gesichert. Hierbei sind Systeme bekannt, die ausschließlich durch Dämmstoffhalter fixiert sind. Bei anderen Wärmedämmverbund-Systemen wird die Dämmschicht durch Schienen gehalten, welche in in die Seitenflächen eingeschnittene Nuten greifen. Die Schienen werden durch Schrauben und in die tragende Fläche eingelassene Spreizdübel gehalten.
Auf die Oberfläche der Dämmstoffelemente wird in der Regel ein zweischichtiger Putz aufgebracht, der aus einem Grundputz besteht, in den ein Verstärkungsgewebe eingebettet wird. Auf den Grundputz ist ein Oberputz aufgebracht, der die Außenfläche der Fassadendämmung darstellt. Um die Zahl der Dämmstoffhalter zu reduzieren bzw. die Standsicherheit des Wärmedämmverbund-Systems zu erhöhen, können die Dämmstoffhalter durch das Gewebe im Grundputz hindurchgehend eingebaut werden.
Als Dämmstoffelemente werden bei den voranstehend beschriebenen Wärmedämmverbund-Systemen beispielsweise plattenförmige Elemente aus Porenbeton verwendet. Zwar ist Porenbeton eine für Wärmedämmverbund- Systeme geeignete Dämmschicht, da beispielsweise der thermische Längenausdehnungskoeffizient niedrig ist und somit keine Rißbildung in den Putzen auslösen kann, die üblichen Rohdichten von mehr als 400 kg/m3 und die Wärmeleitfähigkeit von mehr als im wesentlichen 0,10 W/mK machen die Verarbeitung derartiger Porenbetonplatten umständlich, da extrem dicke Dämmschichten aufgebracht werden müssen, um einen angemessenen Wärmeschutz zu erreichen. Diese dicken Dämmschichten führen aber zu einem hohen Gewicht des Wärmedämmverbundsystems, das einerseits bei der Verarbeitung nachteilig ist und andererseits eine hohe Beanspruchung der Verbindungsmittel zwischen der Fassade und den Wärmedämmplatten hervorruft.
Darüber hinaus haben die Porenbetonplatten den, Nachteil, dass sie nur eine geringe Bruchfestigkeit aufweisen, so dass insbesondere Kanten leicht abbrechen und die Oberflächen nicht abriebfest sind. Bei dem auf Baustellen herrschenden Arbeitsbedingungen werden daher große Mengen Porenbetondämmplatten beschädigt, die sich dann nachteilig für das Wärmedämmverbund-System auswirken, sofern diese beschädigten Dämmplatten eingebaut werden.
Aus der DE 34 25 581 A1 ist eine Abschottung für einen Doppelboden bekannt, die eine Porenbetonplatte und einen Mineralwollestreifen aufweist, wobei der Mineralwollestreifen als Füllung zwischen einem U-Profil und der Stirnfläche der Porenbetonplatte vorgesehen ist. Das U-Profil ist auf das obere Ende der Porenbetonplatte aufgesetzt und beweglich, so dass über das U-Profil ein Ausgleich der Länge der Abschottung relativ zum Einbauraum geschaffen wird. Der Mineralwollestreifen ist somit nicht mit der Porenbetonplatte verbunden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Dämmstoffelement der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, dass die voranstehend beschriebenen Nachteile vermieden werden können.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei einem Dämmstoffelement der gattungsgemäßen Art vor, dass an zumindest einer Schmalseite des plattenförmigen Elementes ein Mineralwollestreifen angeordnet ist.
Ein derartiges Dämmstoffelement ist für Wärmedämmverbund-Systeme ge­ eignet.
Die plattenförmigen Elemente aus Porenbeton sind zwar mit einer hohen Maßgenauigkeit herstellbar, können aber Verlegefugen nicht unbedingt ver­ meiden. Üblicherweise werden derartige Verlegefugen gemäß dem Stand der Technik bei Polystyrol-Hartschaumplatten mit Polyurethan-Ortschaum oberlächennah geschlossen. Diese Vorgehensweise stellt aber einen zu­ sätzlichen Arbeitsschritt dar, der zeit- und damit kostenintensiv ist. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist bei dem erfindungsgemäßen Dämmstoffele­ mente vorgesehen, dass an zumindest einer Schmalseite des plattenförmi­ gen Elementes ein Mineralwollestreifen angeordnet ist.
Der Mineralwollestreifen besteht vorzugsweise aus mit Bindemitteln gebun­ dene Einzelfasern, die im wesentlichen parallel zu der Flächennormalen der großen Oberflächen des plattenförmigen Elementes verlaufen, so dass der Mineralwollestreifen in einer Richtung rechtwinklig zur Flächennormalen der großen Oberflächen kompressibel ist und entsprechende Fugen verschlie­ ßen kann.
Vorzugsweise sind an mehreren Schmalseiten des plattenförmigen Elemen­ tes Mineralwollestreifen angeordnet. Die eine einheitliche Materialstärke aufweisen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, an den unterschiedlichen Schmalseiten des plattenförmigen Elementes Mineralwollestreifen mit unter­ schiedlichen Materialstärken anzuordnen, um das Dämmelement in Abhän­ gigkeit der Fugenbreite entweder mit einem schmaleren Mineralwollestreifen oder mit einem breiterem Mineralwollestreifen im Wärmedämmverbundsy­ stem anzuordnen.
Eine Materialstärke zwischen 5 und 50 mm, vorzugsweise kleiner als 15 mm hat sich bei den Mineralwollestreifen als vorteilhaft erwiesen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das plat­ tenförmige Element aus Porenbeton eine Rohdichte von 100 bis 150 kg/m3 aufweist.
Weiterhin auf einer großen Oberfläche vorgesehene Beschichtungen können aus kunststoffhaltigen Bauklebern, Mörteln, beispielsweise auf der Basis von hydraulisch abbindenden Zementen bestehen. Ebenso sind Kunstharzputze und/oder Kieselsäure geeignet, die als sogenannte Ormocere über die Nanotechnik aufgebracht wird und im wesentlichen in den unterhalb der Oberfläche liegenden Bereichen verfestigend wirkt. Weiterhin sind als Be­ schichtung mit Kieselsol, Wasser oder Aluminiumphosphaten gebundene, mit Kunststoffen dotierte Gemische von Mineralien wie Quarzsand, Alumini­ umhydroxyd und ähnlichen geeignet. Hierbei ist lediglich sicherzustellen, dass Mineralien ausgeschlossen werden, die unter Feuchteinwirkung auf­ quellen.
Erfindungsgemäß sind die Oberflächen des plattenförmigen Elementes mit Tiefgründen auf der Basis von Acrylaten, Butadien-Styrol-Copolymerisaten und ähnlichen verseifungsbeständigen Kunststoff-Dispersionen oder -Lösungen stabilisiert. Da diese Substanzen negative Auswirkungen auf die Baustoffklasse haben können, werden sie vorzugsweise mit Kleber- und Mörtelschichten abgedeckt.
Die Dicke der Beschichtung wird aus Gewichtsgründen möglichst gering ge­ halten. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Beschichtung mit einer Dicke von weniger als 5 mm aufzutragen.
Um die Biegezugfestigkeit des plattenförmigen Elementes aus Porenbeton zu erhöhen und eine gleichmäßige Krafteinleitung zu erreichen, werden er­ findungsgemäß Gittergewebe, beispielsweise aus Glasfasern, Aramid- oder Kohlenstoff-Fasern, Zellulosefasern oder dergleichen auf einer oder beiden großen Oberflächen des plattenförmigen Elements in die Beschichtung ein­ gebettet bzw. mit ihrer Hilfe aufgeklebt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass auf zu­ mindest einer großen Oberfläche des plattenförmigen Elements, insbeson­ dere der der Fassade des Gebäudes zuzuwendenden Oberfläche, vorzugs­ weise unter Zwischenlage der Beschichtung, eine kompressible Mineralwol­ le-Dämmplatte oder ein Mineralwolle-Dämmfilz angeordnet ist.
Die Dämmplatten aus Porenbeton liegen bei unebenen Untergrundverhält­ nissen in einem bestimmten Abstand von der Fassade, so dass sich zwi­ schen der Fassade und den Dämmplatten ein Hohlraum bildet. Ein derartiger Hohlraum bzw. mehrere derartige Hohlräume ermöglicht eine Zirkulation der Luft, so dass eine deutliche Abminderung des Wärmedurchlaßwiderstandes zu verzeichnen ist. Diese Abminderung des Wärmedurchlaßwiderstandes führt darüber hinaus bei durchgehenden Hohlräumen mit einer Verbindung zur Außenluft zu einer fast vollständigen Aufhebung der Dämmwirkung. Um diese Problematik zu vermeiden, ist die kompressible Mineralwolle- Dämmplatte bzw. der Mineralwolle-Dämmfilz vorgesehen, mit dem aufgrund der Kompressibilität entsprechende Hohlräume verschlossen werden kön­ nen.
Hierzu hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Mineralwolle-Dämmplatte bzw. den Mineralwolle-Dämmfilz mit einer Materialstärke von 10 bis 50 mm auszubilden. Ein maximales Verschließen der Hohlräume ergibt sich dann, wenn die Mineralwolle-Dämmplatte bzw. der Mineralwolle-Dämmfilz die Oberfläche des plattenförmigen Elementes vollflächig abdeckt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass auf die Oberfläche des plattenförmigen Ele­ mentes die Mineralwolle-Dämmplatte bzw. der Mineralwolle-Dämmfilz teilflä­ chig aufgebracht ist, wobei sich eine streifenförmige Ausgestaltung dieser Elemente als vorteilhaft erwiesen hat. Vorzugsweise sind diese Mineralwolle- Streifen umlaufend oder parallel zu den Längsseiten oder als einzelner Dichtstreifen angeordnet.
Bei einer vollflächigen Überdeckung des plattenförmigen Elementes hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Mineralwolle-Dämmplatte bzw. den Mine­ ralwolle-Dämmfilz mit Aussparungen zur Aufnahme eines Kleberelementes auszubilden. Vorzugsweise bildet das Kleberelement im ausgehärteten Zu­ stand einen Distanzhalter. Dieser Distanzhalter ist druckbelastbar und ver­ hindert, dass die Dämmplatte bei äußerer Druckbelastung durchbricht. Wei­ terhin erhöht der Distanzhalter in Verbindung mit einem Dämmstoffhalter die Standsicherheit des Wärmeverbund-Systems.
Weitere Vorteile und Nachteile ergeben sich aus der nachfolgenden Be­ schreibung der zugehörigen Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Dämmstoffelementes in per­ spektivischer Ansicht und
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines Dämmstoffelementes in Seitenansicht.
In der Fig. 1 ist ein Dämmstoffelement 1 zur Wärmedämmung von Gebäu­ defassaden und zur Verwendung in Wärmedämmverbund-Systemen darge­ stellt.
Das Dämmstoffelement 1 besteht aus einem plattenförmigen Element 2 aus Porenbeton mit einer Rohdichte von 100 kg/m3 und einer Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/mK. Auf den beiden großen Oberflächen des Elementes 2 ist eine festigkeitserhöhende und haftvermittelnde Beschichtung 3 angeordnet. Die Beschichtung kann aus kunststoffhaltigen Bauklebern, Mörteln, bei­ spielsweise auf der Basis von hydraulisch abbindenden Zementen und/oder Kunstharzputzen bestehen.
Es ist zu erkennen, dass das Dämmstoffelement 1 vier Bohrungen 4 auf­ weist, die in den Eckbereichen des Dämmstoffelementes 1 angeordnet sind. Diese Bohrungen 4 dienen der Aufnahme von Dämmstoffhaltern, um das Dämmstoffelement 1 an der Fassade des Gebäudes zu befestigen. Die Boh­ rungen 4 sind hierbei in einem auf die Plattengröße abgestimmten Dübelbild angeordnet.
An drei der vier Schmalseiten 5 des Elementes 2 sind Mineralwollestreifen 6, bestehend aus Mineralfasern befestigt. Die Mineralwollestreifen haben hier­ bei eine an jeder Schmalseite 5 unterschiedliche Materialstärke und dienen dem Fugenausgleich bei der Verlegung mehrerer Dämmstoffelemente 1 ne­ beneinander. Die Mineralfasern der Mineralwollestreifen 6 sind parallel zu den Schmalseiten 5 bzw. parallel zur Flächennormalen des Elementes 2 ausgerichtet, so dass die Mineralwollestreifen 6 in Richtung auf das Dämm­ stoffelement 1 kompressible ausgebildet sind.
Die in Fig. 2 dargestellte zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dämmstoffelementes 1 besteht ebenfalls aus dem plattenförmigen Element 2 aus Porenbeton mit den voranstehend angegebenen Charakteristiken. Weiterhin ist zu erkennen, dass auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 das Element 2 an beiden großen Oberflächen eine Beschichtung 3 auf­ weist.
Zur Befestigung des Dämmstoffelementes 1 gemäß Fig. 2 sind wiederum Dämmstoffhalter vorgesehen, die nicht näher dargestellt sind und in Bohrun­ gen 4 einsetzbar sind. Die Bohrungen 4 sind hierbei an einem Ende kegel­ stumpfförmig erweiternd ausgebildet, so dass entsprechend ausgebildete Dämmstoffhalter eingesetzt werden können.
An der der Fassade zugewandten Oberfläche 7 des Elementes 2 ist vollflä­ chig eine Mineralwolleplatte 8 aufgeklebt. Die Mineralwolleplatte 8 ist in Richtung auf die Oberfläche 7 kompressibel ausgebildet.
Darüber hinaus ist zu erkennen, dass die Mineralwolleplatte 8 Ausnehmun­ gen 9 aufweist, in die Kleberelemente 10 eingesetzt sind. Diese Kleberele­ mente bilden im ausgehärteten Zustand Distanzhalter, die ein Brechen des Elementes 2 verhindern.

Claims (20)

1. Dämmstoffelement zur Wärmedämmung von Gebäudefassaden und zur Ver­ wendung in Wärmedämmverbund-Systemen, bestehend aus einem platten­ förmigen Element aus Porenbeton mit einer Rohdichte von 75 bis 250 kg/m3 und einer Wärmeleitfähigkeit zwischen 0,030 bis 0,050 W/mK, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Schmalseite des plattenförmigen Elementes ein Mi­ neralwollestreifen angeordnet ist.
2. Dämmstoffelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mineralwollestreifen aus Einzelfasern besteht, die im wesentlichen parallel zu der Flächennormalen der großen Oberflächen des plattenförmigen Elementes verlaufen.
3. Dämmstoffelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an mehreren Schmalseiten des plattenförmigen Elementes Mineralwolle­ streifen angeordnet sind, die eine einheitliche Materialstärke aufweisen.
4. Dämmstoffelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an mehreren Schmalseiten des plattenförmigen Elementes Mineralwolle­ streifen angeordnet sind, die an unterschiedlichen Schmalseiten eine unter­ schiedliche Materialstärke aufweisen.
5. Dämmstoffelement nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mineralwollestreifen eine Materialstärke zwischen 5 und 50 mm, vor­ zugsweise kleiner 15 mm, aufweisen.
6. Dämmstoffelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Element aus Porenbeton eine Rohdichte von 100 bis 150 kg/m3 aufweist.
7. Dämmstoffelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine große Oberfläche des plattenförmigen Elementes eine Beschichtung aus kunststoffhaltigen Bauklebern, Mörteln, beispielsweise auf der Basis von hydraulisch abbindenden Zementen und/oder Kunstharzputzen, aufweist und/oder aus Kieselsäure besteht, die als Ormocere über die Nano­ technik aufgebracht ist und in den unterhalb der Oberflächen des plattenförmi­ gen Elements angeordneten Bereichen verfestigend wirkt und/oder aus mit Kieselsol, Wasserglas oder Aluminiumphosphaten gebundenen, mit Kunststof­ fen dotierten Gemischen von Mineralien, wie Quarzsand, Aluminiumhydroxi­ den o. ä. besteht.
8. Dämmstoffelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächen des plattenförmigen Elementes mit einem Tiefgrund auf der Basis von Acrylaten, Butadien-Styrol-Copolymerisaten und/oder ähnlichen verseifungsbeständigen Kunststoff-Dispersionen oder -Lösungen stabilisierend beschichtet wird.
9. Dämmstoffelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Tiefengrund auf den Oberflächen des plattenförmigen Elementes mit einer Kleber- oder Mörtelschicht abgedeckt ist.
10. Dämmstoffelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Beschichtung kleiner als 5 mm ist.
11. Dämmstoffelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Beschichtung auf einer großen Oberfläche des plattenför­ migen Elementes ein Gittergewebe aufweist, das insbesondere aus Glasfa­ sern, Aramid- oder Kohlenstoff-Fasern, Zellulosefasern oder dergleichen be­ steht.
12. Dämmstoffelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gittergewebe in die Beschichtung eingebettet ist.
13. Dämmstoffelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gittergewebe zwischen der Beschichtung und der Oberfläche des plattenförmigen Elements angeordnet ist.
14. Dämmstoffelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf zumindest einer großen Oberfläche des plattenförmigen Elementes, insbesondere der der Fassade des Gebäudes zuzuwendenden Oberfläche, vorzugsweise unter Zwischenlage der Beschichtung, eine kompressible Mine­ ralwolle-Dämmplatte oder ein Mineralwolle-Dämmfilz angeordnet ist.
15. Dämmstoffelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mineralwolle-Dämmplatte oder der Mineralwolle-Dämmfilz eine Mate­ rialstärke von 10 bis 50 mm aufweist.
16. Dämmstoffelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mineralwolle-Dämmplatte oder der Mineralwolle-Dämmfilz die Ober­ fläche des plattenförmigen Elements vollflächig abdeckt.
17. Dämmstoffelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mineralwolle-Dämmplatte oder der Mineralwolle-Dämmfilz Ausspa­ rungen zur Aufnahme eines Kleberelements aufweist.
18. Dämmstoffelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Kleberelement im ausgehärteten Zustand einen Distanzhalter bildet.
19. Dämmstoffelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mineralwolle-Dämmplatte oder der Mineralwolle-Dämmfilz die Ober­ fläche des plattenförmigen Elements teilflächig, insbesondere streifenförmig, abdeckt.
20. Dämmstoffelement nach den Ansprüchen 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Mineralwolle-Dämmplatte oder der Mineralwolle-Dämmfilz mit dem plattenförmigen Element verklebt ist.
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