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DE19860605A1 - Kleiderbügel - Google Patents

Kleiderbügel

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Publication number
DE19860605A1
DE19860605A1 DE1998160605 DE19860605A DE19860605A1 DE 19860605 A1 DE19860605 A1 DE 19860605A1 DE 1998160605 DE1998160605 DE 1998160605 DE 19860605 A DE19860605 A DE 19860605A DE 19860605 A1 DE19860605 A1 DE 19860605A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clothes hanger
base plate
hanger according
arms
groove
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Ceased
Application number
DE1998160605
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Kracher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KRACHER ABERTA
Original Assignee
KRACHER ABERTA
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Filing date
Publication date
Application filed by KRACHER ABERTA filed Critical KRACHER ABERTA
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Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/14Clothing hangers, e.g. suit hangers
    • A47G25/40Collapsible hangers
    • A47G25/4015Collapsible hangers comprising one-piece support arms at least one only pivotally-connected to a central hook member
    • A47G25/4023Collapsible hangers comprising one-piece support arms at least one only pivotally-connected to a central hook member collapsing downwardly away from the hook member

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten klappbaren Kleiderbügel, so daß er durch einen äußerst einfachen Mechanismus und auf eine sehr einfache Art und Weise ein- bzw. ausgeklappt werden kann. Dieser klappbare Kleiderbügel weist zwei klappbare Bügelarme (1) auf, die über ein bewegliches zentrales Mittelteil (2) ein- und ausklappbar sind. Das Mittelteil (2) ist über einen angeformten Federbügel (6) mit einer Raste (7) in eine entsprechende Ausnehmung (8) der Basisplatte (3) einrastbar, wenn die Bügelarme (1) in ihre ausgeklappte Stellung gebracht werden.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen klappbaren Kleiderbügel mit schwenkbaren Bügelarmen und einem Rastmechanismus, mit dem die Bügelarme in einer aufgeklappten Stellung gehalten werden können.
Mit Hilfe von Kleiderbügeln können Kleidungsstücke wie Blusen, Hemden, Blazer und Saccos, Mäntel etc. auf Kleiderstangen aufgehängt werden. Dabei sind Kleiderbügel sowohl im häuslichen Gebrauch für den Kleider- oder Garderobenschrank, als auch in Kaufhäusern etc. zum Aufhängen von Ware auf Kleiderstangen hilfreich und gang und gäbe. Neben den üblichen starren Kleiderbügeln sind bereits zusammenklappbare Kleiderbügel bekannt, die durch die Möglichkeit des Zusammenklappens für die verschiedensten Einsatzbereiche von Vorteil sind. Beispielsweise auf Reisen ist es besonders nützlich, einen Kleiderbügel im Gepäck zu haben. Dabei ist ein klappbarer Kleiderbügel besonders vorteilhaft, da dieser durch seinen geringen Platzbedarf leicht im Gepäck untergebracht werden kann. Darüber hinaus ist der geringe Platzbedarf auch für Kaufhäuser etc. von großem Vorteil, da diese stets einen großen Vorrat an Kleiderbügeln lagern müssen, was ansonsten einen großen Platzbedarf erforderlich macht. Ein weiterer Einsatzzweck für klappbare Kleiderbügels liegt beispielsweise darin, T-Shirts, Sweatshirts etc. aufhängen zu können, ohne daß der gesamte Kleiderbügel in seiner starren Form durch die Halsöffnung kompliziert eingeführt werden muß, so daß die Halsöffnung unter Umständen überdehnt wird.
Ein solcher klappbarer Kleiderbügel ist beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 9102734.9 bekannt. Der dort offenbarte Kleiderbügel besteht aus zwei klappbaren Bügelarmen, die über ein bewegliches zentrales Mittelteil ein- und ausklappbar sind. Damit der Kleiderbügel im ausgeklappten Zustand bleibt, so daß seine Endpositionen fixiert ist, ist eine Kurvenverriegelung vorgesehen, in der ein Zapfen geführt wird. Der Zapfen ist über ein Gelenkgestänge mit den Tragarmen des Kleiderbügels verbunden. Die Kurvenverriegelung besteht aus einem in einem im wesentlichen triangelförmig ausgebildeten Langloch, in das der Zapfen hineinragt und dadurch geführt wird. Das Langloch ist so geformt, daß der Zapfen beim Auf klappen des Kleiderbügels eine Abwärtsbewegung durchführt, bis er schließlich in eine Rastposition gelangt, aus der er erst durch ein Drücken des Mittelteils nach unten wieder befreit werden kann. Allerdings ist die Ausbildung dieser Kurvenverriegelung aufwendig und die Bedienung für jemanden, der mit diesem Kleiderbügel nicht vertraut ist, unter Umständen schwierig.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen klappbaren Kleiderbügel derart weiter zu verbessern, daß er durch einen äußerst einfachen Mechanismus und auf eine sehr einfache Art und Weise hergestellt und betätigt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der erfindungsgemäße Federbügel ermöglicht eine einfache und kostengünstige Herstellung des Kleiderbügels, da der Federbügel einfach in einem Spritzgußverfahren zusammen mit dem Mittelteil gebildet werden kann, indem er einfach an dem Mittelteil angeformt wird. Dadurch, daß der angeformte Federbügel derart ausgebildet ist, daß er eine Raste aufweist, die an einer Kante einer entsprechenden Ausnehmung der Basisplatte einrasten kann, wird eine fixierte Position des Kleiderbügels auf äußerst einfache Weise quasi durch Selbsthemmung möglich. Auch die Ausbildung der Raste kann während dem oben erwähnten Spritzgußschritt berücksichtigt werden, was ebenfalls eine einfache und kostengünstige Herstellung erlaubt.
Ferner kann ebenfalls während dem oben erwähnten Spritzgußschritt der Betätigungsabschnitt am freien Ende des Federbügels ausgebildet werden. Der Betätigungsabschnitt ist so ausgebildet, daß er aus der Basisplatte herausragt und leicht zugänglich ist. Dadurch kann der Rastmechanismus auf sehr einfache Art und Weise betätigt werden und seine Handhabung ist einfach und ohne weiteres erkennbar.
Durch das Führen des Mittelteils mittels eines auf der Basisplatte ausgebildeten Zapfens, der in ein in der Längsachse des Mittelteils verlaufendes Langloch ragt, wird ein Versagen des Rastmechanismuse's verhindert und eine sichere und einfache Handhabung gewährleistet.
Den Kleiderbügelhaken als separates Bauteil vorzusehen, der auf das aus der Basisplatte herausragende Ende des Mittelteils aufsteck- und abziehbar ist, hat mehrere Vorteile. Zum einen kann dadurch das Mittelteil einfacher montiert werden. Darüber hinaus kann der Kleiderbügel durch Abnehmen des Hakens beim Verstauen beispielsweise im Gepäck noch kleiner gemacht werden. Ferner kann ein gebrochener Haken einfach durch einen neuen Haken ersetzt werden, ohne daß der gesamte Kleiderbügel unbrauchbar wird oder daß eine Reparatur des Kleiderbügels zu aufwendig und zu teuer wäre.
Die große Dimensionierung der Basisplatte hat zum einen den Vorteil, den gesamten Rastmechanismus problemlos unterbringen zu können und vor Beschädigung zu schützen; darüber hinaus ist die große Fläche aber auch optimal geeignet, um als Werbeträger dienen zu können. Damit hat der Kleiderbügel über seinen rein funktionalen Zweck hinaus eine weitere Verwendungsmöglichkeit, was besonders für Kaufhäuser etc. von Vorteil ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, zusätzlich separate Schulterstücke vorzusehen, die auf einer Seite wie eine Schulter geformt sind, und auf der anderen Seite eine elastisch verformbare Längsnut aufweisen, in die ein Bügelarmabschnitt dem Kleiderbügels eingeführt werden kann. Dadurch können Schulterstücke einfach auf die Bügelarme der Kleiderbügel aufgesteckt werden, wodurch der Kleiderbügel Saccos, Blazer aber auch Hemden besser aufnehmen kann, so daß die Form der Kleidungsstücke gewahrt bleibt.
Indem die Nut in den Schulterstücken nach innen gehend konkav zuläuft, können die Schulterstücke für unterschiedliche Kleiderbügel verwendet werden, auch wenn die Wandstärken der einzelnen Bügelarme verschieden breit sind.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Kleiderbügels liegt darin, daß er beispielsweise im Spritzgußverfahren vollständig aus Kunststoff hergestellt werden kann und daß er darüber hinaus ohne Werkzeug zusammen montiert werden kann. Dies ist besonders im Hinblick darauf von Bedeutung, daß es sich hier um einen Massenartikel handelt, bei dem stets auf eine optimale kostengünstige Herstellungsart geachtet werden muß. Besonders die einfache Möglichkeit, den Federbügel durch Kunststoffformen an das Mittelteil anzuformen und aus einem Stück herzustellen, verbilligt und vereinfacht die Herstellung ganz beträchtlich.
Im Folgenden wird ein derzeit bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen klappbaren Kleiderbügels.
Fig. 2 ist eine Frontansicht des klappbaren Kleiderbügels, wobei eine vordere Basisplatte weggelassen wurde.
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Mittelteils.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht einer hinteren Basisplatte.
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht der hinteren Basisplatte.
Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines Bügelarms.
Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht eines Hakens.
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht eines Schulterstücks.
Fig. 9 ist eine Schnittdarstellung des Schulterstücks gemäß Fig. 8 entlang der Linie A-A.
Wie in Fig. 1 zu sehen ist, besteht der klappbare Kleiderbügel nur aus wenigen Teilen, nämlich im wesentlichen aus zwei Bügelarmen 1, zwei Basisplattenhälften 3, einem Mittelteil 2 und einem Haken 4.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, sind die Bügelarme 1 über Drehachsen 5 an einer der beiden Basisplatten 3 drehbar gelagert. Dies geschieht beispielsweise durch zwei in der Basisplatte vorgesehene Zapfen, die in in den Bügelarmen 1 vorgesehene Ausnehmungen eingreifen. Selbstverständlich ist aber auch die umgekehrte Art und Weise möglich, d. h. die Zapfen auf den Bügelarmen vorzusehen, die in in der Basisplatte vorgesehene Ausnehmungen einschnappen. Dabei sind die Abmessungen der Zapfen und der Löcher so gewählt, daß die Zapfen in den Ausnehmungen der Bügelarme regelrecht einschnappen, so daß die Bügelarme zwar noch drehbar bleiben, jedoch nicht ohne weiteres von den Zapfen wieder gelöst werden können.
Die Bügelarme 1 sind etwa in Höhe der Drehachse 5 leicht gekröpft. Dadurch wird jeder Bügelarm in einen langen auskragenden Abschnitt 1a und einen kurzen auskragenden Abschnitt 1b unterteilt. Der kurze Abschnitt ist mit Zähnen 1c versehen, die bei der Formung der Bügelarme einfach mit angeformt werden können.
Im Folgenden wird das Mittelteil 2 näher beschrieben. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, besteht das Mittelteil 2 ebenfalls aus einem gezahnten Abschnitt 2a, einem Federbügel 6 mit einem Betätigungsabschnitt 6a und einem vorstehenden Zapfenabschnitt 2b, auf den ein Haken 4 aufgesteckt werden kann. Ferner weist das Mittelteil 2 ein in der Längsachse verlaufendes Langloch 9 auf. Der Federbügel 6 ist einstückig an dem Mittelteil 2 angeformt und durch geeignete Wahl der Materialstärke und -härte elastisch verformbar. Durch geeignete Wahl des Materials und der Materialstärke kann die Elastizität eingestellt werden. Ferner weist der Federbügel 6 eine Rastausnehmung 7 auf, die mit einer Öffnungskante der Basisplatte 3 in Eingriff bringbar ist. Der gezahnte Abschnitt 2a des Mittelteils 2 befindet sich am unteren Teil des Mittelteils 2, wobei ein gezahnter Abschnitt 2a an beiden Seiten vorgesehen ist. Diese gezahnten Abschnitte 2a sind jeweils mit den gezahnten Abschnitten 1c der Bügelarme 1 in Eingriff bringbar.
Im Folgenden wird der Haken 4 näher beschrieben. Gemäß Fig. 7 ist der Haken 4 als separates Bauteil vorgesehen, der auf das Zapfenende 2b des Mittelteils 2 aufsteckbar ist. Dazu hat der Haken 4 einen Hülsenabschnitt 14, der hohl und an beiden Seiten offen ist. Der Hülsenabschnitt 14 ist fest mit dem übrigen Haken 4 verbunden und dient dazu, auf das Zapfenende des Mittelteils 2 aufgesteckt zu werden. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist das Zapfenende 2b des Mittelteils 2 etwas verdickt ausgebildet. Die Abmessungen sind so gewählt, daß das Zapfenende 2b des Mittelteils 2 durch die Hülse 14 hindurchgedrückt werden kann, um dann, wenn es die andere Hülsenöffnung erreicht hat, das Mittelteil 2 mit dem Haken 4 fixiert zu halten. Somit ist der Haken 4 am Mittelteil 2 befestigt und trotzdem um 360° verdrehbar.
Im Folgenden wird die Basisplatte 3 näher beschrieben. Gemäß Fig. 4 hat die Basisplatte 3 einen länglich ausgebildeten Zapfen 10, der an der Innenseite der Basisplatte in der Mitte vorgesehen ist und senkrecht verläuft. Dieser Zapfen 10 dient zur Führung des Mittelteils 2, indem der Zapfen 10 im montierten Zustand des Kleiderbügels in das in dem Mittelteil 2 vorgesehenen Langloch 9 hineinragt und darin verschieblich ist, wie beispielsweise in Fig. 2 zu sehen ist. Wie bereits erwähnt, sind zwei Basisplatten 3 als Hälften vorgesehen, die zusammengefügt werden, nachdem das Mittelteil 2 und die beiden Bügelarme 1 in der Basisplatte vormontiert wurden. Die beiden Basisplatten 3 werden dazu einfach zusammengesteckt, indem auf der einen Basisplatte vorgeformte Zapfen in auf der anderen Basisplatte vorgeformte Aufnahmebohrungen eingesteckt werden.
Im folgenden soll die Funktionsweise des klappbaren Kleiderbügels erläutert werden. Unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist eine ausgeklappte Stellung des Kleiderbügels dargestellt. Wie darin zu erkennen ist, besteht die Raste 7 aus einer Ausnehmung, die an der Seite des Federbügel vorgesehen ist, die dem Kantenabschnitt der einer Öffnung 8 der Basisplatte 3 gegenüberliegt, durch die sich das Mittelteil erstreckt. Die Raste 7 befindet sich in Eingriff mit einem Kantenabschnitt der Öffnung 8 der Basisplatte 3.
Darüber hinaus ist gemäß Fig. 2 erkennbar, daß die gezahnten Abschnitte 2a des Mittelteils 2 mit den gezahnten Abschnitten 1c der Bügelarme 1 in Eingriff sind. Das Mittelteil 2 befindet sich in Fig. 2 in der unterster Position bezogen auf die Basisplatte 3. Da der längere und somit auch der schwerere Abschnitt des Bügelarms 1a von der Drehachse 5 aus gesehen nach außen kragt und somit durch sein Eigengewicht nach unten drängt, wird der kürzere Abschnitt 1b des Bügelarms 1 nach oben gedrängt. Dabei drängt der kürzere Abschnitt 1b eines jeden Bügelarms 1 durch seine Zähne 1c das Mittelteil 2 ebenfalls nach oben, da, wie oben bereits ausgeführt, der gezahnte Abschnitt 2a des Mittelteils 2 mit dem gezahnten Abschnitt 1c der Bügelarme 1 in Eingriff steht. Dieser Effekt wird um ein vielfaches verstärkt, wenn ein Bekleidungsstück auf dem Bügel aufgehängt wird, da dieses dann aufgrund seines Eigengewichts zusätzlich die längeren Abschnitte der Bügelarme, die nach außen auskragen, nach unten und somit die kürzeren Abschnitte der Bügelarme nach oben drückt. Dadurch gelangt die Raste 7 jedoch nur noch fester in Eingriff mit dem Kantenabschnitt der Öffnung 8 der Basisplatte 3, so daß der Kleiderbügel nicht mehr einklappen kann.
Ist es jedoch erwünscht, den Kleiderbügel einzuklappen, so muß nur der Betätigungsabschnitt 6a etwas in Richtung Mittelteil 2 gedrückt werden, so daß der Federbügel elastische verformt wird, bis die Raste 7 außer Eingriff mit dem Kantenabschnitt der Öffnung 8 der Basisplatte 3 gelangt. Ist dies geschehen, drängt das Eigengewicht der langen Abschnitte 1a der Bügelarme 1 diese dazu, sich nach unten zu drehen, was dazu führt, daß die gezahnten Abschnitte 1c der Bügelarme 1 eine Drehung um die Drehachse nach oben durchführen. Dadurch wird das Mittelteil 2 nach oben bewegt und die Bügelarme in eine eingeklappte, parallele Position gebracht. In diesem, nicht dargestellten, Zustand, läßt sich der Kleiderbügel problemlos im Gepäck verstauen oder platzsparend unterbringen.
Im Folgenden soll noch auf die Weiterbildung durch Vorsehen von Schulterstücken eingegangen werden. Wie in Fig. 8 gezeigt ist, bat das Schulterstück auf einer Seite im wesentlichen die Gestalt einer Schulter (diese Seite ist in Fig. 8 sichtbar). Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Nut 13 vorgesehen, die im Querschnitt gemäß Fig. 9 zu sehen ist. Die Nut besteht jedoch lediglich aus Nutwänden. Es ist kein Nutboden vorgesehen. Dadurch können die Nutwände seitlich leichter ausweichen und sind somit elastisch leichter verformbar. Darüber hinaus verlaufen die Nutwände, wie beispielsweise in Fig 9 gezeigt ist, von außen nach innen konkav, d. h. die Nutbreite wird nach innen gehend immer geringer. Durch diese konstruktiven Gestaltungsmerkmale kann das Schulterstück universell für die verschiedensten Kleiderbügel verwendet werden, indem es einfach auf die Bügelarme aufgesteckt wird. Die konkav verlaufenden Nutwände passen sich dabei automatisch der jeweiligen Wandstärke des Bügelarmes an.
Auf diese Art und Weise kann der Kleiderbügel sinnvoll ergänzt werden. Darüber hinaus ist durch die Abnehmbarkeit dafür gesorgt, daß der Kleiderbügel im zerlegten Zustand weiterhin klein ist. Außerdem ist es möglich den Kleiderbügel je nach Bedarf mit oder ohne Schulterstück zu verwenden.
Schließlich soll noch erwähnt werden, daß die Bügelarme 1 in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beispielsweise gemäß Fig. 1 mit einer Reihe von kreisrunden Ausnehmungen 11 versehen ist. Diese Ausnehmungen 11 haben den Vorteil, daß sie als Aufnahme für Haken weiterer Kleiderbügel dienen können. Dadurch können mehrere Bekleidungsstücke platzsparend an einem Kleiderbügel aufgehängt werden. Außerdem wird Material eingespart, was besonders im Hinblick auf die Massenproduktion solcher Gegenstände vorteilhaft ist. Darüber hinaus wird dadurch Gewicht eingespart, was besonders im Hinblick auf den Einsatzzweck bei Reisen etc. von Vorteil ist.
Im übrigen soll noch darauf hingewiesen werden, daß alle Teile des Kleiderbügels sowie das Schulterstück aus Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt sind, was besonders kostengünstig und für die Massenproduktion geeignet ist.

Claims (16)

1. Klappbarer Kleiderbügel, der zwei klappbare Bügelarme (1) aufweist, die über ein bewegliches zentrales Mittelteil (2) ein- und ausklappbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (2) über einen angeformten Federbügel (6) mit einer Raste (7) in eine entsprechende Ausnehmung (8) der Basisplatte (3) einrastbar ist, wenn die Bügelarme (1) in ihre ausgeklappte Stellung gebracht werden.
2. Klappbarer Kleiderbügel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Bügelarme (1) über jeweilige, voneinander beabstandete, Drehachsen (5) drehbar auf der Basisplatte (3) gelagert sind, und das zentrale Mittelteil (2) zwischen den beiden Bügelarmen (1) in einer Richtung quer zu einer imaginären Verbindungslinie der beiden Drehachsen (5) beweglich gelagert ist und mit den Bügelarmen (1) in Eingriff steht.
3. Klappbarer Kleiderbügel gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbügel (6) an seinem freien Ende einen Betätigungsabschnitt (6a) aufweist, über den der Federbügel entgegen seiner Federkraft elastisch verformbar ist, damit die Raste (7) mit der Ausnehmung (8) in der Basisplatte (3) außer Eingriff gebracht werden kann.
4. Klappbarer Kleiderbügel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelarme (1) am zum Mittelteil (2) zeigenden Ende Zähne (1c) haben und das Mittelteil (2) an den gegenüberliegenden Seiten ebenfalls Zähne (2a) hat, so daß das Mittelteil (2) mit den beiden Bügelarmen (1) in verzahntem Eingriff steht.
5. Klappbarer Kleiderbügel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (2) ein in der Längsachse verlaufendes Langloch (9) aufweist, in dem ein auf der Basisplatte (3) ausgebildeter (10) Zapfen geführt wird.
6. Klappbarer Kleiderbügel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (2) an seinem über die Basisplatte (3) hinausragenden Endabschnitt (2b) einen Haken (4) aufweist.
7. Klappbarer Kleiderbügel gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (4) gegenüber dem übrigen Kleiderbügel verdrehbar ist.
8. Klappbarer Kleiderbügel gemäß den beiden vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (4) als separates Bauteil auf das Mittelteil (2) aufsteckbar und abziehbar ist.
9. Klappbarer Kleiderbügel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügelarm (1) ein flaches, längliches Bauteil ist, in dem mindestens ein Loch (11) ausgebildet ist.
10. Klappbarer Kleiderbügel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisplatte (3) in Bezug auf die übrigen Bauteile überdimensional großflächig ausgebildet ist.
11. Klappbarer Kleiderbügel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisplatte (3) aus zwei Formhälften besteht, die derart ausgebildet sind, daß sie im zusammengefügten Zustand das Mittelteil (2) und die Bügelarme (1) aufnehmen und diese durch Öffnungen aus der Basisplatte herausragen.
12. Klappbarer Kleiderbügel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Schulterstücke (12) vorgesehen sind, die eine elastisch verformbare Längsnut (13) aufweisen, die auf die Bügelarme (1) aufsteckbar sind, indem diese in die Nuten (13) eingesteckt und festgeklemmt werden.
13. Klappbarer Kleiderbügel gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (13) in dem zusätzlichen Schulterstück so ausgebildet ist, daß die Schulterstücke ,(12) aufgrund der Eigenelastizität der Nutwände und aufgrund der Nutbreite auf Bügelarme (1) verschiedenster Dicken aufsteckbar sind.
14. Klappbarer Kleiderbügel gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (13) in dem zusätzlichen Schulterstück (12) von der Nutöffnung in Richtung Nutboden konisch zuläuft.
15. Klappbarer Kleiderbügel gemäß den vorhergehenden Ansprüchen 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (13) in dem zusätzlichen Schulterstück (12) keinen Nutboden aufweist, sondern lediglich zwei Nutwände, die nach außen gedrückt werden können.
16. Klappbarer Kleiderbügel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Bügelteile aus Kunststoff hergestellt sind.
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