DE19860465A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Kodierung der Adressen von baugleichen Funktionseinheiten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Kodierung der Adressen von baugleichen FunktionseinheitenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kodierung der Adressen von baugleichen Funktionseinheiten oder Baugruppen, wobei diese Einheiten abhängig vom Ort ihrer Installation und/oder von einer speziellen Steuerung zu definierten Zeiten wählbare Funktionen ausführen sollen. DOLLAR A Die Aufgabe der Erfindung, eine neue Möglichkeit zur Kodierung der Adressen von Funktionseinheiten oder Baugruppen zu finden, die auch bei Baugleichheit eine individuelle Steuerbarkeit der Funktionseinheiten gewährleistet und dabei eine aufwendige Hardware- oder Software-Programmierung der Kodierung vermeidet, wird erfindungsgemäß gelöst, indem jeder Funktionseinheit (2) durch den Anschluß an einem Installationsort eine unterschiedliche Adresse zugewiesen wird, wobei die Adresse in Form einer physikalischen Größe vorgesehen ist, die physikalische Größe in der Funktionseinheit (2) gemessen und in einen digitalen Wert gewandelt wird und der digitale Wert als digitale Adresse (8) beim Einschalten der Funktionseinheit (2) gespeichert wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kodierung der Adressen von
baugleichen Funktionseinheiten oder Baugruppen, wobei diese Einheiten abhängig vom Ort
ihrer Installation und/oder von einer speziellen Steuerung zu definierten Zeiten wählbare
Funktionen ausführen sollen, insbesondere zur differenzierten Ansteuerung von einzelnen
Antriebsmodulen eines Frachtladesystems.
Es ist seit langem bekannt und üblich, bei über einen zentralen Rechner gesteuerten
elektronischen Geräten oder Baugruppen die definierte Datenübertragung und Steuerung
der einzelnen Einheiten/Baugruppen mit einem sogenannten Systembus, bestehend aus
Datenbus, Adreßbus und Kontrollbus, vorzunehmen. Da alle Funktionseinheiten dieselbe
parallele Schnittstelle aufweisen und an denselben Systembus angeschlossen sind, bekämen
alle Funktionseinheiten dieselbe Information, wenn nicht durch eine interne Adreßvorgabe
jeder Funktionseinheit eine unterschiedliche (z. B. ortsabhängige) Adresse zugeordnet wäre.
Diese Adresse wird parallel zu dem jeweiligen Befehl über den Systembus übertragen, so
daß nur die Funktionseinheit den Befehl ausführt, die die mitgeteilte Adresse hat. Es
besteht also das prinzipielle Problem, die Funktionseinheiten mit einer eindeutigen Kennung
(Adresse) zu versehen, die nur geringe Aufwände bei der Einstellung oder Änderung der
Adresse erfordert.
Bei den herkömmlichen Verfahren zur elektronischen Kommunikation zwischen einem
Rechner und einzelnen Funktionseinheiten mittels eines Systembusses werden die Adressen
in den einzelnen Funktionseinheiten über dual einstellbare Kodierschalter eingestellt. Diese
einschlägige Technik ist bereits im Kapitel "Modularer Aufbau von Mikrocomputern", in:
Tietze, U.; Schenk, Ch., Halbleiter-Schaltungstechnik, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg
New York, 1980, S. 561-563, beschrieben und somit eherner Stand der Technik.
In anderen bekannten Systemen sind die digitalen Adressen über eine feste Verdrahtung
von Adreßanschlüssen eingestellt.
Allen bekannten Lösungen ist gemeinsam, daß die richtige Adressierung der einzelnen
Funktionseinheiten oder Baugruppen stets eine entsprechende Adreßkodierung innerhalb
der jeweiligen Einheit erfordert. Das ist aber gerade dann von entscheidendem Nachteil,
wenn die Funktionseinheiten erhöhten mechanischen Beanspruchungen und damit einem
hohen Verschleiß unterliegen, so daß regelmäßig mit einem Austausch der
Funktionseinheiten gerechnet werden muß. Weiterhin kommt häufig erschwerend hinzu,
daß Funktionseinheiten gegen Umwelteinflüsse (z. B. Feuchtigkeit) sehr aufwendig
gekapselt sind und deshalb ein Eingriff in die Hardware unerwünscht oder zumindestens
erschwert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Möglichkeit zur Kodierung der
Adressen von Funktionseinheiten oder Baugruppen zu finden, die auch bei Baugleichheit
eine individuelle Steuerbarkeit der Funktionseinheiten gewährleistet und dabei eine
aufwendige Hardware- oder Software-Programmierung der Kodierung vermeidet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einem Verfahren zur Kodierung von
Funktionseinheiten, bei dem Funktionseinheiten in Abhängigkeit von deren Installationsort
unterschiedliche Programmabläufe ihrer Funktionen auszuführen haben, dadurch gelöst,
daß jeder Funktionseinheit durch den Anschluß an einem Installationsort eine
unterschiedliche Adresse zugewiesen wird, wobei die Adresse in Form einer physikalischen
Größe vorgegeben wird, daß die physikalische Größe in der Funktionseinheit gemessen und
in einen digitalen Wert gewandelt wird und daß der digitale Wert als digitale Adresse
mindestens beim ersten Einschalten der Funktionseinheit nach der Installation gespeichert
wird.
Die physikalische Größe wird vorteilhaft als analoge Spannung gemessen, wobei die
physikalische Größe für die einzelnen Funktionseinheiten derart unterschiedlich gewählt
wird, daß die von den Funktionseinheiten gemessenen analogen Spannungen definierte
Differenzen zueinander aufweisen, die zuverlässig in voneinander verschiedene digitale
Adressen umgesetzt werden können. Als physikalische Größe wird vorzugsweise eine
Impedanz verwendet, da deren Wert direkt durch die über sie abfallende Spannung
gemessen werden kann. Es ist aber ebenfalls möglich andere in elektrische Spannungen
wandelbare physikalische Größen, soweit sie relativ konstant und einfach einstellbar sind,
zur Adressenvorgabe zu verwenden, wie z. B. die Messung einer Frequenz.
Die physikalische Größe muß wenigstens einmal bei der ersten Inbetriebnahme einer
Funktionseinheit gemessen und als digitale Adresse gespeichert werden. Zur Minimierung
von Störungen der analogen Spannungsmessung wird die an der charakteristischen
Impedanz abfallende Spannung vorteilhaft bei jedem Einschalten der Funktionseinheit
erneut gemessen und als digitale Adresse gespeichert.
Zur Realisierung der analogen Adreßkodierung wird vorteilhaft für jede der
Funktionseinheiten eine einheitliche Adreß-Referenzspannung bereitgestellt, die einheitliche
Adreß-Referenzspannung der jeweiligen Funktionseinheit in eine für jede Funktionseinheit
unterschiedliche definierte Teilspannung geteilt und die jeweilige definierte Teilspannung
als analoge Adresse innerhalb jeder Funktionseinheit mittels einer Analog/Digital-
Umsetzung gemessen und als digitale Adresse gespeichert. Dabei wird die Adreß-
Referenzspannung zweckmäßig von einer für die Analog/Digital-Umsetzung bereits
vorhandenen Referenzspannung gebildet und mit dem Massepotential der
Betriebsspannung jeder Funktionseinheit über einen Spannungsteiler, der eine für jede
Funktionseinheit charakteristische Impedanz enthält, verbunden, wobei die über der
charakteristischen Impedanz abfallende Spannung gemessen und als Adresse verarbeitet
wird.
Für die Erzeugung der charakteristischen Impedanz im Spannungsteiler der einzelnen
Funktionseinheiten werden zweckmäßig unterschiedliche ohmsche Widerstände als
Adreßwiderstände verwendet, die eine lineare Spannungsreihe der an den
Adreßwiderständen der einzelnen Funktionseinheiten abfallenden Spannungen ergeben.
Ein besonders breitgefächertes Anwendungsfeld der analogen Adreßkodierung ergibt sich,
wenn die Funktionseinheiten von einer zentralen Steuereinheit mit digitalen Steuersignalen
versorgt werden, wobei mittels eines Systembusses der Informationsaustausch zwischen
der Steuereinheit und den von dieser gesteuerten Funktionseinheiten durchgeführt und die
Adressierung der einzelnen Funktionseinheiten vorgenommen wird.
Des weiteren wird die Aufgabe bei einer Anordnung zur Kodierung von Funktionseinheiten,
bei der für baugleiche Funktionseinheiten in Abhängigkeit von deren Installationsort
unterschiedliche Programmabläufe ihrer Funktionen vorgesehen sind, dadurch gelöst, daß
für jede Funktionseinheit durch deren Installation an einem bestimmten Ort eine
unterschiedliche Adresse vorhanden ist, wobei die Adresse in Form einer physikalischen
Größe vorgegeben ist, Mittel zur Aufnahme eines elektrischen Analogsignals als Äquivalent
der physikalische Größe und zur Wandlung in einen digitalen Wert in der Funktionseinheit
vorhanden sind und Mittel zum Speichern für mindestens einen digitalen Wert als digitale
Adresse in jeder Funktionseinheit vorgesehen sind, wobei die Speichermittel mindestens
beim ersten Einschalten der Funktionseinheit nach der Installation aktiviert sind.
Es erweist sich als vorteilhaft, wenn jede der Funktionseinheiten eine definierte und für alle
Funktionseinheiten einheitliche Adreß-Referenzspannung aufweist, ein Spannungsteiler, der
eine für jede Funktionseinheit charakteristische Impedanz enthält, zwischen den Potentialen
von der Adreß-Referenzspannung und einer negativen Betriebsspannung jeder
Funktionseinheit angeordnet ist, und in jeder Funktionseinheit ein A/D-Wandler zur
Umwandlung der Spannung, die über der charakteristischen Impedanz im Spannungsteiler
abfällt, vorhanden ist, wobei der aus der analogen Spannung gewandelte digitale Wert
eine digitale Adresse für die jeweilige Funktionseinheit darstellt und als solche intern
speicherbar ist.
Vorzugsweise enthalten die Spannungsteiler der verschiedenen Funktionseinheiten jeweils
einen für alle Funktionseinheiten gleichen Vorwiderstand, der innerhalb der
Funktionseinheit angeordnet ist, und einen für alle Funktionseinheiten definiert
unterschiedlichen Adreßwiderstand, der als besagte charakteristische Impedanz außerhalb
der Funktionseinheiten angeordnet ist. Es ist aber auch möglich, ohne das Prinzip der
erfindungsgemäßen analogen Kodierung zu verletzen, den gesamten Spannungsteiler
außerhalb der Funktionseinheiten anzuordnen, beispielweise innerhalb der zentralen
Steuereinheit oder als externe Referenzspannung mit geeignetem Spannungsteilermodul.
Zweckmäßiger ist es jedoch, zur Vermeidung langer Verbindungsleitungen die
charakteristischen Impedanzen der Spannungsteiler jeweils im Anschlußstecker
einzubauen und die Niederspannungsressourcen der Funktionseinheiten zu nutzen. Bei der
Bereitstellung der für den Spannungsteiler erforderlichen Adreß-Referenzspannung ergibt
sich damit als weiterer Vorteil, daß eine für den A/D-Wandler der Funktionseinheiten
notwendig bereitgestellte Referenzspannung als Adreß-Referenzspannung verwendet
werden kann.
Der A/D-Wandler, der zur Messung bzw. digitalen Umsetzung der physikalischen Größe
verwendet wird, wird vorteilhaft gleichzeitig für andere Meß- und Regelfunktionen der
Funktionseinheit verwendet, wodurch für die Adreßkodierung kein zusätzliches Bauelement
dieser Art benötigt wird.
Die charakteristischen Impedanzen in den Spannungsteilern der verschiedenen
Funktionseinheiten sind vorzugsweise gestuft unterschiedliche ohmsche Widerstände, die
sich soweit unterscheiden, daß der den Analogwert messende A/D-Wandler eine
ausreichende Störsicherheit bei der Adreßauslesung hat. Die Stufungen der
Adreßwiderstände muß deshalb so erfolgen, daß die über sie abfallenden Spannungen von
Funktionseinheit zu Funktionseinheit eine möglichst lineare Spannungsreihe ergeben.
Nimmt man 100 mV als ausreichenden Störabstand an, so kann man in Abhängigkeit von
der Auflösung des A/D-Wandlers und der Referenzspannung die notwendige Impedanz des
Adreßwiderstandes nach der Beziehung
wobei RVor der einheitliche Vorwiderstand des Spannungsteilers ist und sich UAdr aus dem
gewünschten Störabstand und der Nummer der Adresse ergibt.
Die Grundidee der Erfindung basiert auf der Überlegung, daß eine Vielzahl von gesteuerten
Funktionseinheiten (Baugruppen) über einen internen A/D-Wandler verfügen. Letzterer ist
problemlos dazu in der Lage, die digitale Adresse der Funktionseinheit aus einem
definierten Analogsignal selbst zu ermitteln, wozu es lediglich einer genau dimensionierten
Spannungsvorgabe am Eingang des A/D-Wandlers bedarf. Die Adressierung verschiedener
ansonsten vorzugsweise baugleicher Funktionseinheiten kann demzufolge mittels
Spannungsteilung einer Referenzspannung an der Eingangsschnittstelle jeder
Funktionseinheit erfolgen, indem für jede Funktionseinheit eine unterschiedliche Impedanz
zwischen einem Bezugspotential und einer Adreß-Referenzspannung vorhanden ist, die an
dem vorhandenen A/D-Wandler der Funktionseinheit jeweils eine unterschiedliche analoge
Spannung vorgibt, wobei der A/D-Wandler aus dem anliegenden Spannungswert die
digitale Adresse der Funktionseinheit ermittelt. Dabei wird der üblicherweise verwendeten
Steckverbindung zu einem Interface (z. B. Steuerungssystembus oder Stromversorgung) und
jeweiliger Funktionseinheit vorzugsweise ein ohmscher Widerstand vorgelagert, dessen
Spannungsabfall das A/D-Wandler-Eingangssignal für die Adressenermittlung ist und am
A/D-Wandler-Ausgang eine konkrete digitale Adresse darstellt. Das Verfahren beinhaltet
also die Adreßkodierung für Funktionseinheiten (Baugruppen), die mit anderen
Funktionseinheiten in einem gemeinsamen System mit digitaler Befehlsauslösung (extern
gesteuert oder intern in zeitabhängigen Arbeitsregimes gespeichert) arbeiten, und somit die
einfache Zuordnung bestimmter wählbarer Funktionen in einem festen Zeitregime und/oder
in einem zentralgesteuerten System zu den einzelnen Funktionseinheiten in Abhängigkeit
von deren Ort. Die digitale Adresse (z. B. Wort mit 8 Bit) einer Funktionseinheit wird
ermittelt, indem bei jedem Einschalten der Funktionseinheit die Spannung über einem
Adreßwiderstand durch einen A/D-Wandler gemessen und in ein digitales Signal
umgesetzt, der Digitalwert jeweils aktuell als Adresse gespeichert wird.
Die Erfindung ermöglicht somit eine Kodierung der Adressen von Funktionseinheiten oder
Baugruppen, die bei einer vollständigen Baugleichheit eine individuelle Steuerbarkeit und
Austauschbarkeit der Funktionseinheiten gewährleistet und dabei keine aufwendige
Hardware- oder Software-Programmierung der Kodierung benötigt. Mit der Einbringung
eines Teils der erfindungsgemäßen Schaltung, der die Adresse vorgibt, vor die
Versorgungsschnittstelle der Funktionseinheit (z. B. Steckverbinder) und der Nutzung eines
zweiten Schaltungsteils, der die Adresse errechnet, in der jeweiligen Funktionseinheit wird
eine eindeutige Adressierung der baugleichen Funktionseinheiten im Wege einer analogen
Kodierung und digitalen Erkennung der Adresse realisiert und somit eine permanente
Kodierung der Adresse in der Funktionseinheit unnötig.
Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 das erfindungsgemäße Schaltungsprinzip,
Fig. 2 ein herkömmliches Prinzip der Adreßkodierung innerhalb der Funktionseinheiten
Fig. 3 eine Variante der erfindungsgemäßen Adreßkodierung mit analoger
Spannungsvorgabe und
Fig. 4 eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Adreßkodierung in Form eines im
Steckverbinder angeordneten ohmschen Widerstands.
Um den qualitativen Unterschied der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik zu
verdeutlichen, ist in Fig. 2 ein herkömmliches Adreßkodierverfahren dargestellt. An einer
parallelen Schnittstelle in Form eines Systembusses 4 (Daten-/Adreßbus) wird eine digitale
Kodierung in Form einer Adreßkodierschaltung 3 innerhalb jeder Funktionseinheit 2
vorgenommen. Eine solche Adreßkodierschaltung 3 ist in der kreisförmigen vergrößerten
Detailzeichnung links unten genauer dargestellt. Dabei erfolgt die Einstellung der jeweiligen
Adresse 8 der Funktionseinheit 2 über Kodierschalter 6 und Widerstände 7 (sogenannte
Pull-up-Widerstände), indem eine für die interne Rechnereinheit der Funktionseinheit 2
vorhandene positive Versorgungsspannung 9 über die Widerstände 7 auf die Bitausgänge
(hier: 4) der Adresse 8 gegeben wird, wodurch der "high"-Zustand der Adreßbits definiert
ist. Mit einer der Zahl der Bitausgänge der Adresse 8 entsprechenden Anzahl von
Kodierschaltern 6, kann dieses Potential wahlweise auf Massepotential 10 der
Funktionseinheit 2 umgeschaltet werden, so daß durch Schließen bestimmter
Kodierschalter 6 die zugehörigen Bitausgänge der Adresse 8 auf "low" gesetzt und somit
eine gewünschte digitale Adresse 8 eingestellt wird. Die Adresse 8 liegt damit in Form einer
digitalen Spannungsfolge der Adreßbits aus jeweils einer hart verdrahteten
Adreßkodierschaltung 3 aus Kodierschaltern 6 und Widerständen 7 vor. Da in jeder
Funktionseinheit 2 in der Regel eine andere Adresse 8 kodiert ist, muß beim Austausch
einer Funktionseinheit 2 jedesmal aus der ersetzten Funktionseinheit 2 die eingestellte
Adresse 8 ermittelt und in der neuen Funktionseinheit 2 identisch kodiert werden, wodurch
sich die bereits oben beschriebenen Nachteile ergeben.
Im folgenden werden zur Erläuterung der Erfindung die oben erwähnten beliebigen
Funktionseinheiten bzw. Baugruppen - ohne Beschränkung der Allgemeinheit - als
Antriebseinheiten 2 eines Frachtladesystems, die identisch aufgebaut sind und selektiv
angesteuert werden sollen, beschrieben.
Die Antriebseinheiten 2 (z. B. elektromotorisch angetriebene, paarweise in zwei Reihen
angeordnete gummierte Antriebsrollen) können einen Frachtgutbehälter (Container) in
Längsrichtung befördern, während weitere Antriebseinheiten 2 beispielsweise im
Eingangsbereich quer zur Längsrichtung angeordnet sind und den Container in
Querrichtung bewegen können, um den Zugang auf weitere Längsrichtungsantriebe zu
ermöglichen. Eine Überschneidung beider Antriebsarten (längs, quer) wird durch alternative
Ansteuerung der Antriebseinheiten 2 verhindert, wobei die nicht im Eingriff befindlichen
Rollen abgesenkt werden. Der Transport eines Containers wird durch die selektive
Ansteuerung der Antriebseinheiten 2 (z. B. mittels eines Computers) über einen Systembus
vorgenommen. Nachdem der Container in die jeweilige Frachtposition befördert worden
ist, werden die unter dem Container befindlichen Antriebseinheiten nicht mehr benötigt
und müssen für den weiteren Beladungsvorgang abgeschaltet werden. Der
Entladungsvorgang erfolgt entsprechend umgekehrt.
Zur geeigneten Gegenüberstellung mit dem in Fig. 2 dargestellen Stand der Technik soll
zunächst auf Fig. 3 Bezug genommen werden.
Die Antriebseinheiten 2 sind über einen Systembus 4 mit einer zentralen Kommandoeinheit
verbunden, wobei der Systembus 4 als paralleles Interface im wesentlichen aus zwei
Leitungen (Daten- und Adreßbus) besteht, von denen die Informationen zu und von den
einzelnen Antriebseinheiten 2 als serielle Bitfolge übertragen werden. Die einzelnen
Antriebeinheiten 2 sind mit einer (nicht dargestellten) kleinen internen Rechnereinheit
ausgestattet, über die der Systembus 4 bedient wird und über die die Steuerung der
Antriebsfunktion erfolgt. Da alle Antriebseinheiten 2 dieselbe parallele Schnittstelle
aufweisen und an den Systembus 4 angeschlossen sind, bekommen alle dieselbe
Information. Es ist aber erforderlich, daß eine bestimmte Antriebseinheit 2 eine bestimmte
Funktion nur zu einer bestimmten Zeit ausführt. Daher muß jeder Antriebseinheit 2 eine
unterschiedliche (ortsabhängige) Adresse 8 zugeordnet werden. Diese Adresse 8 wird
zusammen mit dem jeweiligen Kommando über den Adreßbus des Systembusses 4
übertragen, so daß nur die Antriebseinheit 2 das Kommando ausführt, die die mitgeteilte
Adresse 8 hat. Es besteht also das Problem, die Antriebseinheiten 2 mit einer kodierten
Kennung (Adresse 8) zu versehen, die bei konstruktiv identischem Aufbau der
Antriebseinheiten 2 keine aufwendige Programmierung oder Einstellung (wie bei der
Adreßkodierschaltung 3 in Fig. 2) erfordert. Diese Forderung ist von besonderer Bedeutung,
weil die Antriebseinheiten 2 großen mechanischen Beanspruchungen und damit einem
hohen Verschleiß unterliegen, so daß sie häufiger ausgetauscht werden müssen. Weiterhin
kommt erschwerend hinzu, daß die Antriebseinheiten 2 gegen Umwelteinflüsse (z. B.
Feuchtigkeit) sehr aufwendig gekapselt sind und deshalb ein Eingriff in die Hardware
unerwünscht ist.
Fig. 3 zeigt vier gleiche Antriebseinheiten 2, die gemäß der Erfindung mittels definierter
(äußerer) Vorgabe eines analogen Spannungswertes je Antriebseinheit 2 verschieden
adressiert sind. Dazu ist jeder Antriebseinheit 2 eine charakteristische Impedanz
zugeordnet, infolge deren Spannungsabfalls gegenüber einem Bezugspotential aus dem
analogen Spannungswert die spezifische Adresse ermittelt werden kann, d. h.
unterschiedliche Impedanzen bedeuten jeweils unterschiedliche Adressen für die einzelnen
Antriebseinheiten 2. Die charakteristische Impedanz ist symbolisch als Adreßwiderstand 11
dargestellt, wobei die Unterschiedlichkeit der Adreßwiderstände 11 für die einzelnen
Antriebseinheiten 2 durch den Zusatz von kleinen lateinischen Buchstaben gekennzeichnet
ist. Da ein analoger Spannungswert jedoch für eine (intern vorhandene) Rechnereinheit der
Antriebseinheit 2 nicht verwertbar ist, muß dieser Spannungswert einer Analog/Digital-
Umsetzung zugeführt werden. Dabei kann man sich zunutze machen, daß jede
Antriebseinheit 2 bereits mit einem A/D-Wandler 12 ausgerüstet ist, über den in der
Antriebseinheit 2 normalerweise analoge Spannungswerte von der Antriebsregelung in
digitale Signale gewandelt werden. Am Ausgang des A/D-Wandlers 12 liegt dann - in
diesem Beispiel eine Adresse 8 mit 4 Bitausgängen vor.
Die Erzeugung der Adresse 8 der Antriebseinheit 2 aus einer analogen Spannung der
charakteristischen Impedanz erfolgt konkret, wie in Fig. 1 dargestellt, unter Verwendung
des Adreßwiderstandes 11, der in Reihe mit einem für alle Antriebseinheiten 2 gleichen
Vorwiderstand 13, der an einer Referenzspannung 14 angeschlossen ist. Als
Referenzspannung 14 wird eine gut stabilisierte Spannung benötigt, die im günstigsten Fall
bereits für die fehlerfreie Funktion des A/D-Wandlers 12 vorhanden ist und demzufolge
keinen Mehraufwand bedeutet. Vorwiderstand 13 und Adreßwiderstand 11 zwischen
Referenzspannung 14 und einem Massepotential, das als negatives Potential der
Versorgungsspannung 10 jeder Antriebseinheit 2 ausgeführt sein kann, bilden einen
Spannungsteiler 15. Über dem Adreßwiderstand 11 fällt dabei eine Spannung ab, die
proportional zu dessen Impedanzwert ist und eine für die betreffende Antriebseinheit 2
analoge Adreßkodierung darstellt. Die negative Versorgungsspannung 10 der internen
Rechnereinheit der Antriebseinheit 2 dient dabei als Basispotential. Die über dem
Adreßwiderstand 11 abfallende Spannung im Spannungsteiler 15 wird mittels des
Analog/Digital-Wandlers 12 in einen digitalen Spannungswert von 8 Bit Wortlänge
gewandelt und als digitale Adresse 8 gespeichert.
Diese Adresse 8 wird zweckmäßig einmal nach dem Einschalten ermittelt und bleibt dann
in der internen Rechnereinheit jeder Antriebseinheit 2 in digitaler Form gespeichert. Die an
sich bekannte Störanfälligkeit, die einer analogen Vorgabe der Adressen 8 für die
Steuerung der Antriebseinheiten 2 inhärent ist, wird dadurch vernachlässigbar gering, daß
unmittelbar nach dem Einschalten nur die interne Rechnereinheit der Antriebseinheit 2 in
Betrieb ist und die großen Störquellen, wie Leistungseinheit und Motor, noch nicht laufen.
Erst nach dem Feststellen der Adresse 8 kann ein Kommando die Antriebseinheit 2 in Gang
setzen, doch ist zu diesem Zeitpunkt die Adresse 8 bereits wie bei den herkömmlichen
Verfahren digital gespeichert. Die verbleibende Störunsicherheit des analogen
Kodierverfahrens kann durch übliche Maßnahmen der Meßwertaquisition, wie z. B.
Abschirmung, Filterung, Mehrfachmessung usw., noch weiter minimiert werden. Auch eine
Verlagerung des Adreßwiderstandes 11 in die Steuereinheit 1 wäre möglich, jedoch
müßten dabei lange Leitungen (nebst zusätzlichem Gewicht) und zusätzliche Steckkontakte
in Kauf genommen werden, die wiederum dem beabsichtigten Zweck entgegenwirken.
In Fig. 4 ist der Zusammenhang zwischen der Steuereinheit 1 und den Antriebseinheiten 2
mit unterschiedlicher Adressierung dargestellt. Die Antriebseinheiten 2 sind mit der
Steuereinheit 1 und untereinander über den Systembus 4, der über jeweils einen
Anschlußstecker 16 an die Antriebseinheiten 2 gekoppelt ist, verbunden. Die
Stromversorgungsleitung 5 (z. B. Flugzeugbordnetz) wird ebenfalls über die Anschlußstecker
16 an jede der Antriebseinheiten 2 herangeführt.
Die einzelnen Antriebseinheiten 2 sind vollkommen identisch aufgebaut und werden allein
durch den Ort ihrer Aufstellung/Montage unterschiedlich definiert, indem der
Anschlußstecker 16 den wesentlichen charakteristischen Teil der Adreßkodierung enthält.
Dabei sind in jedem Anschlußstecker 16 zwei zusätzliche Kontakte zur Ankopplung eines
der jeweils definiert unterschiedlichen Adreßwiderstände 11a, 11b, 11c usw. vorhanden, so
daß dadurch der in Fig. 1 gezeigte Spannungsteiler 15 mit dem einheitlichen Vorwiderstand
13 zwischen Referenzspannungsquelle 14 und negativer Versorgungsspannung 10 durch
den im Anschlußstecker 16 enthaltenen Adreßwiderstand 11a, 11b oder 11c für jede
Antriebseinheit 2 unterschiedlich vervollständigt wird. Somit werden die (ortsabhängig
unterschiedlichen) digitalen Adressen 8 durch jeweils einen im Anschlußstecker 16
erzeugten analogen Spannungswert vorgegeben. Die Adreßwiderstände 11a, 11b, 11c usf.
sind ausgewählte Bauelemente mit geeignet abgestuften Impedanzwerten.
Die Stufung der Adreßwiderstände 11 erfolgt über die Aufteilung der Referenzspannung
14 in gleiche Teile, die in der Anzahl der maximal benötigten Adressen 8 entspricht. Der
A/D-Wandler 12 muß ebenfalls für diese Auflösung geeignet sein. So hat z. B. ein 8-Bit-
A/D-Wandler die Möglichkeit, 28 = 256 Adressen aufzulösen. Bei einer Referenzspannung
14 von 5 V ergibt sich damit eine Spannung von ca. 20 mV (5 V/256). Die Einführung eines
größeren Störabstandes auf ca. 100 mV würde eine Reduzierung der möglichen Adressen 8
auf ca. 50 bedeuten. Die einzelnen Widerstandsteiler 15 müssen demnach so dimensioniert
werden, daß sich eine lineare Widerstandsreihe von 100 mV; 200 mV; 300 mV; . . .; 4,8 V;
4,9 V über die Stufung der einzelnen Adreßwiderstände 11 ergibt. Dabei ergibt sich für das
konkret gewählte Beispiel mit einer 5 V-Referenzspannung und 8-Bit-A/D-Wandler 12 die
erforderliche analoge Adreßspannung für die einzelnen Adressen 8 gemäß der Gleichung
wobei URef die einheitliche, stabile Adreß-Referenzspannung 14 ist.
Der Adreßwiderstand 11 läßt sich damit für jede Adresse 8 über folgende Gleichung
berechnen:
wobei die Impedanz des Vorwiderstands 13 mit RVor bezeichnet ist.
Nach dem Einsetzen von Gleichung (1) in Gleichung (2) ergibt sich die Impedanz des
Adreßwiderstands 11 zu:
Somit muß die Stufung der Adreßwiderstände 11 in gleichen Teilen des Wertes der für alle
Funktionseinheiten 2 gleichen Vorwiderstände 13 erfolgen, um eine gleichmäßige
Aufteilung der Referenzspannung 14 für die Messung der analogen Adreßspannung an
den A/D-Wandlern 12 zu erzielen. Praktisch heißt das, daß der Unterschied zwischen den
Impedanzen der Adreßwiderstände 11 mit steigendem Absolutwert der Impedanz größer
wird, um die sichere Unterscheidbarkeit der analogen Adresse (Spannungswert) am
Eingang des A/D-Wandlers 12 zu gewährleisten. Beispielhaft sind bereits in Fig. 3
Adreßwiderstände 11a, 11b, 11c und 11d mit geeigneten Impedanzwerten angegeben, die
im konkreten Fall vier verschiedene Adressen 1 bis 4 vorgeben.
Es sind aber andererseits auch Alternativen für eine erfindungsgemäße analoge
Adreßbestimmung geeignet, wie z. B. die Vorgabe einer Frequenz durch einen für jede
Funktionseinheit 2 unterschiedlichen Schwingkreis, dessen Frequenz dann ermittelt und zu
einer digitalen Adresse verarbeitet wird. Das bietet sich insbesondere bei solchen
Funktionseinheiten 2 an, die intern ohnehin eine genaue Frequenzmessung für bestimmte
Steuer- und Regelungsprozesse beinhalten.
Der Einsatz des erfindungsgemäßen Adressenkodierverfahrens bei einem Frachtladesystem
mit separat zu steuernden Antriebsbaugruppen mit einer Adreßkodierung außerhalb dieser
Baugruppe/Funktionseinheit 2 hat den Vorteil, daß alle Funktionseinheiten 2 identisch
gefertigt werden können und bei dem späteren Austausch einer Funktionseinheit 2 keine
zusätzlichen Maßnahmen für die Kodierung der Adresse 8 der Funktionseinheit 2
notwendig sind.
Claims (19)
1. Verfahren zur Kodierung von Funktionseinheiten, bei dem Funktionseinheiten in
Abhängigkeit von deren Installationsort unterschiedliche Programmabläufe ihrer
Funktionen auszuführen haben, dadurch gekennzeichnet, daß
- - jeder Funktionseinheit (2) durch den Anschluß an einem Installationsort eine unterschiedliche Adresse zugewiesen wird, wobei die Adresse in Form einer physikalischen Größe vorgegeben wird,
- - die physikalische Größe in der Funktionseinheit (2) gemessen und in einen digitalen Wert gewandelt wird und
- - der digitale Wert als digitale Adresse (8) mindestens beim ersten Einschalten der Funktionseinheit (2) nach der Installation gespeichert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die physikalische Größe als analoge Spannung gemessen wird, wobei die
physikalische Größe für die einzelnen Funktionseinheiten (2) derart
unterschiedlich gewählt wird, daß die von den Funktionseinheiten gemessenen
analogen Spannungen definierte Differenzen zueinander aufweisen, die
zuverlässig in voneinander verschiedene digitale Adressen (8) umgesetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
als physikalische Größe eine Frequenz verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
als physikalische Größe eine Impedanz verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die physikalische Größe bei jedem Einschalten der Funktionseinheit (2) erneut
gemessen und als digitale Adresse (8) gespeichert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- - für jede der Funktionseinheiten (2) eine einheitliche Adreß-Referenzspannung (14) bereitgestellt wird,
- - die einheitliche Adreß-Referenzspannung (14) außerhalb der jeweiligen Funktionseinheit (2) in eine definierte, für jede Funktionseinheit (2) unterschiedliche Teilspannung geteilt wird und
- - die jeweilige definierte Teilspannung als analoge Adresse innerhalb jeder Funktionseinheit (2) mittels einer Analog/Digital-Umsetzung gemessen und als digitale Adresse (8) gespeichert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
als Adreß-Referenzspannung (14) eine für die Analog/Digital-Umsetzung
vorhandene Referenzspannung verwendet und mit dem Massepotential der Be
triebsspannung (10) jeder Funktionseinheit (2) über einen Spannungsteiler (15),
der eine für jede Funktionseinheit (2) charakteristische Impedanz (11) enthält,
verbunden wird, wobei die über der charakteristische Impedanz (11) abfallende
Spannung gemessen und als Adresse verarbeitet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
für die Erzeugung der charakteristischen Impedanz (11) im Spannungsteiler (15)
der einzelnen Funktionseinheiten (2) unterschiedliche ohmsche Adreß
widerstände (11a; 11b; 11c; 11d) verwendet werden, die eine lineare
Spannungsreihe der an den Adreßwiderständen (11a; 11b; 11c; 11d) der
einzelnen Funktionseinheiten (2) abfallenden Spannungen ergeben.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Funktionseinheiten (2) von einer zentralen Steuereinheit (1) mit digitalen
Steuersignalen versorgt werden, wobei mittels eines Systembusses (4) der
Informationsaustausch zwischen der Steuereinheit (1) und den von dieser
gesteuerten Funktionseinheiten (2) durchgeführt und die Adressierung der
einzelnen Funktionseinheiten (2) vorgenommen wird.
10. Anordnung zur Kodierung von Funktionseinheiten, bei der für baugleiche
Funktionseinheiten in Abhängigkeit von deren Installationsort unterschiedliche
Programmabläufe ihrer Funktionen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß
- - für jede Funktionseinheit (2) durch deren Installation an einem bestimmten Ort eine unterschiedliche Adresse vorhanden ist, wobei die Adresse in Form einer physikalischen Größe vorgegeben ist,
- - Mittel zur Aufnahme eines elektrischen Analogsignals als Äquivalent der physikalische Größe und zur Wandlung in einen digitalen Wert in der Funktionseinheit (2) vorhanden sind und
- - Mittel zum Speichern für mindestens einen digitalen Wert als digitale Adresse (8) in jeder Funktionseinheit (2) vorgesehen sind, wobei die Speichermittel mindestens beim ersten Einschalten der Funktionseinheit (2) nach der Installation aktiviert sind.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
- jede der Funktionseinheiten (2) eine definierte und für alle Funktionseinheiten
(2) einheitliche Adreß-Referenzspannung (14) aufweist,
- ein Spannungsteiler (15), der eine für jede Funktionseinheit (2)
charakteristische Impedanz (11) enthält, zwischen den Potentialen von der
Adreß-Referenzspannung (14) und einem Massepotential der Betriebs
spannung (10) jeder Funktionseinheit (2) angeordnet ist, und
- in jeder Funktionseinheit (2) ein A/D-Wandler (12) zur Umwandlung der
Spannung, die über der charakteristischen Impedanz (11) im Spannungsteiler
(15) abfällt, vorhanden ist, wobei der aus der analogen Spannung gewandelte
digitale Wert eine digitale Adresse (8) für die jeweilige Funktionseinheit (2)
darstellt und als solche intern speicherbar ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannungsteiler (15) der verschiedenen Funktionseinheiten (2) jeweils einen
für alle Funktionseinheiten (2) gleichen Vorwiderstand (13), der innerhalb der
Funktionseinheit (2) angeordnet ist, und einen für alle Funktionseinheiten (2)
verschiedenen Adreßwiderstand (11a; 11b; 11c; 11d), der außerhalb der
Funktionseinheiten (2) angeordnet ist, als besagte charakteristische Impedanz
(11) enthalten.
13. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die charakteristischen Impedanzen (11) der Spannungsteiler (15) jeweils im
Anschlußstecker (16) der Funktionseinheiten (2) eingebaut sind.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die charakteristischen Impedanzen (11) in den Spannungsteilern (15) der
verschiedenen Funktionseinheiten (2) unterschiedliche ohmsche Adreßwider
stände (11a; 11b; 11c; 11d) sind, wobei die an den Adreßwiderständen (11) der
einzelnen Funktionseinheiten (2) abfallenden Spannungen eine linear gestufte
Spannungsreihe darstellen.
15. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Adreß-Referenzspannung (14) für den Spannungsteiler (15) eine für den
A/D-Wandler (12) der Funktionseinheiten (2) notwendig bereitgestellte
Referenzspannung ist.
16. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der A/D-Wandler (12) ein hauptsächlich für andere Meß- und Regelfunktionen
der Funktionseinheit (2) vorgesehener A/D-Wandler ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998160465 DE19860465A1 (de) | 1998-12-28 | 1998-12-28 | Verfahren und Vorrichtung zur Kodierung der Adressen von baugleichen Funktionseinheiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998160465 DE19860465A1 (de) | 1998-12-28 | 1998-12-28 | Verfahren und Vorrichtung zur Kodierung der Adressen von baugleichen Funktionseinheiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19860465A1 true DE19860465A1 (de) | 2000-07-06 |
Family
ID=7892953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998160465 Withdrawn DE19860465A1 (de) | 1998-12-28 | 1998-12-28 | Verfahren und Vorrichtung zur Kodierung der Adressen von baugleichen Funktionseinheiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19860465A1 (de) |
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