DE19858103A1 - Verfahren zur lebenden freien radikalischen Polymerisation - Google Patents
Verfahren zur lebenden freien radikalischen PolymerisationInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur lebenden freien radikalischen Polymerisation eines oder mehrerer ethylenisch ungesättigter Monomere unter Verwendung eines radikalischen Polymerisationsinitiators und in Gegenwart eines stabilen N-Oxyl-Radikals, worin als radikalischer Polymerisationsinitiator eine Initiatorkombination aus mindestens zwei unterschiedlichen Initiatoren eingesetzt wird, in der die eingesetzten Initiatoren unterschiedliche Dissoziationskonstanten k¶D¶ aufweisen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur lebenden freien radikalischen Polymerisati
on von ethylenisch ungesättigten Monomeren in Gegenwart eines stabilen
N-Oxyl-Radikals.
Radikalisch initiierte Polymerisationen von wenigstens eine ethylenisch ungesättigte
Gruppe aufweisenden Monomeren weisen den Nachteil auf, daß das Molekularge
wicht der Polymerketten mit dem Polymerisationsumsatz normalerweise nicht zu
nimmt und daß die Polymerketten des resultierenden Polymerisats in der Regel kein
einheitliches Molekulargewicht aufweisen. Das heißt, das erhältliche Polymerisat ist
bezüglich der Eigenschaft Molekulargewicht in der Regel nicht monodispers, son
dern weist üblicherweise einen diesbezüglichen Polydispersitätsindex PDI von ≧ 2
auf (PDI = Mw/Mn, mit Mw = gewichtsmittleres Molekulargewicht und Mn =
zahlenmittleres Molekulargewicht). Dies ist vermutlich insbesondere auf Abbruchre
aktionen infolge irreversibler Kombination wachsender freier radikalischer Polyme
risationskettenenden sowie auch auf Kettenübertragungsreaktionen, Disproportionie
rung und Eliminierung zurückzuführen.
Ein weiterer Nachteil der klassischen radikalisch initiierten Polymerisation besteht
darin, daß ein während der Polymerisation durchgeführter Wechsel der zu polymeri
sierenden Monomeren in der Regel nicht zu segmentierten Copolymerisaten (Block
polymerisaten) führt. Beispielsweise führt ein Wechsel der Monomeren bei der
Emulsionspolymerisation zu Kern/Schale-Polymerteilchen, deren Kern aus der einen
und deren Schale aus der anderen Monomerensorte aufgebaut ist, wobei Kern und
Schale im wesentlichen nicht chemisch, sondern lediglich physikalisch aneinander
gebunden sind. Die Phasenanbindung der Schale an den Kern ist demnach bei der
klassischen radikalischen Polymerisation in manchen Fällen unzureichend.
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, daß die Durchführung von radikalisch initi
ierten Polymerisationen bei oberhalb 100°C liegenden Temperaturen in Anwesenheit
eines stabilen (im wesentlichen nicht initiierend wirkenden) N-Oxyl-Radikals eine
Kontrolle der radikalisch initiierten Polymerisation ermöglicht. Beispielsweise sind
in der prioritätsälteren Anmeldung DE-A-198 03 098 radikalisch initiierte, wäßrige
Emulsionspolymerisationen unter Verwendung von stabilen N-Oxyl-Radikalen of
fenbart.
Der zugrunde liegende Wirkmechanismus liegt vermutlich darin begründet, daß die
stabilen N-Oxyl-Radikale reaktive radikalische Enden einer wachsenden Polymeri
satkette bei erhöhten Temperaturen nicht irreversibel terminieren, sondern lediglich
vorübergehend blockieren. Daraus resultiert eine Verringerung der stationären Kon
zentration wachsender freier radikalischer Polymerisatkettenenden, was die Mög
lichkeit für einen irreversiblen Abbruch des Kettenwachstums durch Kombination
zweier wachsender Polymerisatkettenenden verringert. Dies führt im Mittel zu mit
dem Polymerisationsumsatz (im Idealfall linear) wachsenden Polymerisatketten.
Letzteres bedingt ein mit dem Polymerisationsumsatz (im Idealfall linear) wachsen
des mittleres Molekulargewicht des gebildeten Polymerisats mit einem idealerweise
bei 1 liegenden Polydispersitätsindex PDI. Gleichzeitig resultiert jedoch aus der Ver
ringerung der stationären Konzentration wachsender freier radikalischer Polymerisa
tionskettenenden eine sehr geringe Polymerisationsgeschwindigkeit.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Polymerisationsgeschwin
digkeit zu erhöhen, ohne die Polydispersität des entstehenden Polymerisats wesent
lich zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur lebenden freien radikalischen Polymeri
sation eines oder mehrerer ethylenisch ungesättigter Monomere unter Verwendung
eines radikalischen Polymerisationsinitiators und in Gegenwart eines stabilen
N-Oxyl-Radikals gelöst. Das erfindungsgemäße Verfahren ist dann dadurch gekenn
zeichnet, daß als radikalischer Polymerisationsinitiator eine Initiatorkombination aus
mindestens zwei unterschiedlichen Initiatoren eingesetzt wird, in der die eingesetzten
Initiatoren unterschiedliche Dissoziationskonstanten aufweisen.
Die Verfügbarkeit einer in einfacher Weise durchzuführenden schnellen, kontrol
lierten radikalisch initiierten Polymerisation zur Herstellung von Polymerisaten wäre
insofern von Vorteil, als sie eine kontrollierte Einstellung des Molekulargewichts des
Polymerisats in angemessenen Reaktionszeiten ermöglichen würde. Des weiteren
eröffnet sie den unmittelbaren Zugang zu Blockcopolymerisaten, da die freien radi
kalischen Polymerisatkettenenden nicht durch Kombination zerstört, sondern ledig
lich reversibel blockiert werden. Das heißt, nach Verbrauch einer ersten Monome
rensorte kann die Polymerisation bei Zusatz weiterer Monomerensorten fortgesetzt
werden.
Weiterhin werden durch eine Erhöhung der Polymersationsgeschwindigkeit bei
gleichzeitiger Ausnutzung der Vorteile stabiler N-Oxyl-Radikale die langen Polyme
risationszeiten reduziert. Es wird somit ein in der Praxis anwendbares, wirtschaftli
ches Verfahren bereitgestellt.
Erfindungsgemäß wird die Polymerisation durch eine Kombination von radikali
schen Polymerisationsinitiatoren initiiert, die unterschiedliche Dissoziationskon
stanten aufweisen.
Vorzugsweise werden solche Initiatoren eingesetzt, deren Dissoziationskonstanten kD
sich um einen Faktor von 102 bis 103 unterscheiden. Besonders bevorzugt hat ein
erster Initiator eine Dissoziationskonstante kD von 10-2 bis 10-3 s-1 bei 115°C und ein
zweiter Initiator eine Dissoziationskonstante von etwa 10-5 s-1 bei 115°C. Ganz be
sonders bevorzugt wird als erster Initiator Benzoylperoxid (BPO) oder 2,2'-Azo-bis
iso-butyronitril (AIBN) eingesetzt und als zweiter Initiator Dicumylperoxid (DCPO).
Die Menge an Initiator beträgt üblicherweise insgesamt (1. + 2. Initiator) 0,05 bis 4,
bevorzugt 0,1 bis 2 und besonders bevorzugt 0,15 bis 0,8 Gew.-U, bezogen auf die
Menge der Monomeren.
Üblicherweise werden die Initiatoren unmittelbar vor Beginn der Polymerisation
zugegeben. Es ist aber auch möglich, den Initiator kontinuierlich oder portionsweise
während der Polymerisation zuzugeben.
Als erfindungsgemäß geeignete stabile N-Oxyl-Radikale kommen alle diejenigen in
Betracht, die in der prioritätsälteren Anmeldung DE-A-198 03 098 genannt sind.
Solche geeigneten, sich von einem sekundären Amin ableitenden, stabilen N-Oxyl-
Radikale sind z. B. Verbindungen der allgemeinen Formel I
darin bedeuten R1, R2, R5 und R6 = dieselben oder verschiedene gerad- oder ver
zweigtkettige, gegebenenfalls substituierte Alkylgruppen, oder
R1 und R2 und/oder R5 und R6 = Teil eines Ringsystems, und
R3 und R4 = dieselben oder verschiedene gerad- oder verzweigtkettige, gegebenen falls substituierte Alkylgruppen oder R3CNCR4 = einen Teil einer cyclischen Struk tur mit einen gegebenenfalls ankondensierten anderen gesättigten oder aromatischen Ring, wobei die cyclische Struktur oder der aromatische Ring gegebenenfalls sub stituiert sind.
R1 und R2 und/oder R5 und R6 = Teil eines Ringsystems, und
R3 und R4 = dieselben oder verschiedene gerad- oder verzweigtkettige, gegebenen falls substituierte Alkylgruppen oder R3CNCR4 = einen Teil einer cyclischen Struk tur mit einen gegebenenfalls ankondensierten anderen gesättigten oder aromatischen Ring, wobei die cyclische Struktur oder der aromatische Ring gegebenenfalls sub stituiert sind.
Beispiele dafür sind stabile N-Oxyl-Radikale der allgemeinen Formel I, bei welchen
R1, R2, R5 und R6 für (gleiche oder verschiedene) Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, iso-
Propyl-, n-Butyl-, iso-Butyl-, tert.-Butyl-, lineares oder verzweigtes Pentyl-, Phenyl-,
oder substituierte Gruppen hiervon und R3 und R4 für (gleiche oder verschiedene)
Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, iso-Propyl-, n-Butyl-, iso-Butyl-, tert.-Butyl-, lineares
oder verzweigtes Pentyl-, substituierte Gruppen hiervon oder - sofern R3CNCR4 ei
nen Teil einer cyclischen Struktur bildet - die cyclische Struktur
in der n = eine ganze Zahl von 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis 6, einschließlich substi
tuierter derartiger cyclischer Gruppen, stehen. Als beispielhafte Vertreter seien
2,2,6,6-Tetramethyl-1-oxyl-piperidin, 2,2,5,5-Tetramethyl-1-oxyl-pyrrolidin, 4-
Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-1-oxyl-piperidin und 4-Oxo-2,2,6,6-tetramethyl-1-oxyl
piperidin genannt.
Die stabilen N-Oxyl-Radikale lassen sich aus den entsprechenden sekundären Ami
nen durch Oxidation, z. B. mit Wasserstoffperoxid, herstellen. In der Regel sind sie
als Reinsubstanz darstellbar.
Bevorzugt werden N-Oxyl-Radikale aus der Gruppe der Piperidin- oder Pyrrolidin-
N-Oxyle und Di-N-Oxyle der nachstehenden allgemeinen Formeln II bis IX einge
setzt:
mit
m = 2 bis 10,
R7, R8, R9 = unabhängig voneinander
m = 2 bis 10,
R7, R8, R9 = unabhängig voneinander
M⊕ = Wasserstoff- oder ein Alkalimetallion (ins
besondere K⊕ oder Na⊕),
q = eine ganze Zahl von 1 bis 10,
R1', R2', R5', R6' = unabhängig voneinander und unabhängig von R1, R2, R5, R6 dieselben Gruppen wie R1,
R10 = C1- bis C4-Alkyl, -CH=CH2, -C∼CH, -CN,
q = eine ganze Zahl von 1 bis 10,
R1', R2', R5', R6' = unabhängig voneinander und unabhängig von R1, R2, R5, R6 dieselben Gruppen wie R1,
R10 = C1- bis C4-Alkyl, -CH=CH2, -C∼CH, -CN,
-COO⊖M⊕, -COOCH3 oder -COOC2H5,
R11 = ein organischer Rest, der wenigstens eine pri märe, sekundäre (z. B. -NR1) oder tertiäre Amino gruppe (z. B. -NR1R2) oder wenigstens eine Ammo niumgruppe -N⊕R13R14R15X⊖ aufweist, mit X⊖ = F⊖, Cl⊖, Br⊖, HSO4 ⊖, SO4 2 ⊖, H2PO4 ⊖, HPO4 2 ⊖ oder PO4 3 ⊖ und R13, R14, R15 voneinander unabhängige organische Reste (z. B. unabhängig voneinander dieselben Gruppen wie R1),
R12 = unabhängig von R11 dieselben Gruppen wie R11 oder -H, -OH, C1- bis C4-Alkyl, -COO⊖M⊕, -C∼CH,
R11 = ein organischer Rest, der wenigstens eine pri märe, sekundäre (z. B. -NR1) oder tertiäre Amino gruppe (z. B. -NR1R2) oder wenigstens eine Ammo niumgruppe -N⊕R13R14R15X⊖ aufweist, mit X⊖ = F⊖, Cl⊖, Br⊖, HSO4 ⊖, SO4 2 ⊖, H2PO4 ⊖, HPO4 2 ⊖ oder PO4 3 ⊖ und R13, R14, R15 voneinander unabhängige organische Reste (z. B. unabhängig voneinander dieselben Gruppen wie R1),
R12 = unabhängig von R11 dieselben Gruppen wie R11 oder -H, -OH, C1- bis C4-Alkyl, -COO⊖M⊕, -C∼CH,
oder hydroxysubstituiertes C1- bis C4-Alkyl (z. B.
-hydroxyethyl oder -hydroxypropyl) und
R13 = -H, -CH3 oder
R13 = -H, -CH3 oder
Vorzugsweise ist R1 = R2 = R5 = R6 = R1' = R2' = R5'= R6' = -CH3.
Weitere in dem erfindungsgemäßen Verfahren geeignete stabile N-Oxyl-Radikale
sind in der prioritätsälteren Anmeldung DE-A-198 03 098 beschrieben.
Besonders bevorzugt wird eine Verbindung der allgemeinen Formeln I oder II als
stabiles N-Oxyl-Radikal eingesetzt. Ganz besonders bevorzugt werden die stabilen
N-Oxyl-Radikale 2,2,6,6-Tetramethyl-1-piperidinyloxy (TEMPO), 4-Hydroxy-
2,2,6,6-tetramethyl-1-piperidinyloxy (HO-TEMPO), di-tert.-Butyl-nitroxid (DTEN)
eingesetzt.
Es können erfindungsgemäß auch Gemische von stabilen N-Oxyl-Radikalen einge
setzt werden.
Das molare Verhältnis zwischen stabilen N-Oxyl-Radikalen und radikalischem Po
lymerisationsinitiator beträgt im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens übli
cherweise 0,5 bis 5, bevorzugt 0,8 bis 4.
Als Monomere eignen sich alle ethylenisch ungesättigten Monomere, die radikalisch
polymerisierbar sind, also in Gegenwart sogenannter "freier Radikale" polymerisie
ren.
Als wenigstens eine ethylenisch ungesättigte Gruppe aufweisende Monomere kom
men z. B. in Betracht: Olefine wie Ethlylen oder Propylen, vinylaromatische Mono
mere wie Styrol, Divinylbenzol, 2-Vinylnaphthalin und 9-Vinylanthracen, substitu
ierte vinylaromatische Monomere wie p-Methylstyrol, α-Methylstyrol,
o-Chlorstyrol, p-Chlorstyrol, 2,4-Dimethylstyrol, 4-Vinylbiphenyl und Vinyltoluol,
Ester aus Vinylalkohol und 1 bis 18 C-Atome aufweisenden Monocarbonsäuren wie
Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinyl-n-butyrat, Vinyllaurat und Vinylstearat, Ester aus
3 bis 6 C-Atome aufweisenden α,β-monoethylenisch ungesättigten Mono- und Di
carbonsäuren, wie insbesondere Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure, Fumar
säure und Itaconsäure, mit im allgemeinen 1 bis 20, bevorzugt 1 bis 12, besonders
bevorzugt 1 bis 8 und ganz besonders bevorzugt 1 bis 4 C-Atome aufweisenden Al
kanolen wie insbesondere Acrylsäure- und Methacrylsäure-, Methyl-, Ethyl-,
-n-Butyl-, iso-Butyl-, tert.-Butyl- und -2-Ethylhexylester, Maleinsäuredimethylester
oder Maleinsäure-n-butylester, die Nitrile der vorgenannten α,β-monoethylenisch
ungesättigten Carbonsäuren wie Acrylnitril und Methacrylnitril sowie C4-8-
konjugierte Diene wie 1,3-Butadien und Isopren.
Als Styrolverbindungen kommen solche der allgemeinen Formel XI in Betracht:
in der R' und R" unabhängig voneinander für H oder C1- bis C8-Alkyl und N für 0, 1,
2 oder 3 stehen.
Demgemäß werden in dem erfindungsgemäßen Verfahren vorzugsweise ethylenisch
ungesättigte Monomere ausgewählt aus
- - Styrolverbindungen der allgemeinen Formel XI,
- - C1- bis C20-Alkylestern der Acrylsäure oder Methacrylsäure,
- - Dienen mit konjugierten Doppelbindungen,
- - ethylenisch ungesättigten Dicarbonsäuren und deren Derivate, und
- - ethylenisch ungesättigten Nitrilverbindungen eingesetzt.
Besonders bevorzugt werden in dem erfindungsgemäßen Verfahren die Monomere
Styrol, α-Methylstyrol, Divinylbenzol, Vinyltoluol, C1- bis C8-Alkyl(meth)-acrylate,
insbesondere n-Butylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat oder Methylmethacrylat und Buta
dien, außerdem Acrylnitril sowie Monomerengemische, die zu wenigstens 85 Gew.-%
aus den vorgenannten Monomeren oder Gemischen der vorgenannten Monomere
zusammengesetzt sind, eingesetzt.
Weiterhin kann man bei der Herstellung von Polymerisaten beispielsweise vernet
zende Monomere mitverwenden. Vernetzende Monomere sind bi- oder polyfunktio
nelle Comonomere mit mindestens 2 olefinischen Doppelbindungen, beispielsweise
Butadien und Isopren, Divinylester von Dicarbonsäuren wie Bernsteinsäure und
Adipinsäure, Diallyl- und Divinylether, bifunktionelle Alkohole wie Ethylenglykol
und Butan-1,4-diol, die Ester der Acrylsäure und Methacrylsäure mit den genannten
bifunktionellen Alkoholen, 1,4-Divinylbenzol und Triallylcyanurat. Besonders be
vorzugt sind der Acrylsäureester des Tricyclodecenylalkohols, der unter dem Namen
Dihydrodicyclopentadienylacrylat bekannt ist, sowie die Allylester der Acrylsäure
und der Methacrylsäure.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich für alle bekannten Methoden der freien
radikalischen Polymerisation. Bevorzugt wird das erfindungsgemäße Verfahren als
Masse ( = Bulk)-, Lösungs-, Suspensions-, Mikrosuspensions-, Emulsions- oder Mini-
Emulsionspolymerisation durchgeführt. Die Polymerisationen können kontinuierlich
oder diskontinuierlich durchgeführt werden. Die zur Polymerisation eingesetzten
Apparaturen richten sich nach den entsprechenden Polymerisationsverfahren.
In Abhängigkeit vom Polymerisationsverfahren können geeignete weitere Zusätze
zugegeben werden. In einem Mikrosuspensionspolymerisationsverfahren können
zum Beispiel für die Stabilisierung der Emulsion geeignete Schutzkolloide zugege
ben werden. Solche Schutzkolloide sind wasserlösliche Polymere, die die Monome
rentröpfchen und die daraus gebildeten Polymerteilchen umhüllen und auf diese
Weise vor der Koagulation schützen. Geeignete Schutzkolloide sind in der prioritäts
älteren Anmeldung DE-A-198 03 098 genannt. In Emulsionspolymerisationsverfah
ren werden desweiteren für die Stabilisierung der Emulsion geeignete Emulgatoren
zugegeben. Diese sind seifenartige Hilfsstoffe, die die Monomerentröpfchen umhül
len und auf diese Weise vor dem Zusammenlaufen schützen.
Des weiteren können Zusatzstoffe zugefügt werden, die den Polymerisaten bestimmte
Eigenschaften verleihen. Beispielhaft seien als solche Zusatzstoffe Polymere, Farb
stoffe und Pigmente und ferromagnetische Pigmente genannt.
Der Anteil der Zusatzstoffe beträgt in der Regel mindestens 0,1 Gew.-%, bevorzugt
mindestens 0,5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmasse der Mischung. Das erfin
dungsgemäße Verfahren wird bei Temperaturen von 0 bis 200°C, bevorzugt 70 bis
160°C, besonders bevorzugt 80 bis 150°C durchgeführt. Das Gleichgewicht zwi
schen freien Polymerkettenenden und reversibel durch N-Oxyl-Radikale blockierten
Kettenenden ist temperaturabhängig. Bei erhöhter Temperatur liegt eine größere An
zahl von freien Polymerkettenenden vor.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen Polymerisate sind bezüg
lich der Eigenschaft Molekulargewicht nahezu monodispers. Der Polydispersitätsin
dex PDI liegt im allgemeinen bei 1,0 bis 1,8 vorzugsweise bei 1,0 bis 1,7, besonders
bevorzugt bei 1,0 bis 1,5.
Wie die folgen Beispiele zeigen, wird durch den erfindungsgemäßen Einsatz einer
Initiatorkombination im erfindungsgemäßen Verfahren eine Erhöhung der Polymeri
sationsgeschwindigkeit bei nahezu gleichbleibender Polydispersität gegenüber einem
Verfahren erreicht, in dem nur ein Initiator zu Beginn der Polymerisationsreaktion
zugesetzt wird.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung zusätzlich.
0,8 g (5,13 mmol) HO-TEMPO werden in 120 g (1,15 mol) entgastem Styrol unter
Rühren gelöst. Nachdem die Reaktionsmischung auf 115°C erwärmt wurde, werden
insgesamt 0,7 g (4,27 mmol) AIBN und DCPO (AIBN + 7,5 mol-% DCPO) unter
Stickstoff zugegeben, um die Polymerisation zu starten. Nach verschiedenen, den
nachfolgenden Diagrammen zu entnehmenden Reaktionszeiten werden Proben aus
der Reaktionsmischung extrahiert und in flüssigem Stickstoff gequencht, um die Re
aktion zu stoppen.
Die Reaktionsbedingungen entsprechen denen in Beispiel 1, mit dem Unterschied,
daß das Initiatorgemisch aus AIBN + 15 mol-% DCPO zusammengesetzt ist.
Die Reaktionsbedingungen entsprechen denen in Beispiel 1, mit dem Unterschied,
daß keine Initiatorkombination sondern AIBN allein als Initiator eingesetzt wird.
Die Umsatzbestimmungen werden mit einem NETZSCH TG 209-Gerät durchge
führt. Dazu werden die Proben im Stickstoff mit einer Rate von 20 Km-1 von 25 auf
510°C aufgeheizt. Der Gewichtsverlust bei über 275°C ergibt den Polymer-Anteil
oder die Monomer-Umsetzung.
Die Molekulargewichte werden mittels Gelpermeationschromatographie (GPC) an
Proben, die der Reaktionsmischung direkt entnommen werden, mit THF als Lö
sungsmittel, mit 1 ml min-1 durch drei Waters Ultrastyragel Säulen HR4, HR3 und
HR1 in Serie und einen Waters 410 R1-Detektor bestimmt. Polystyrol wird als Stan
dard verwendet.
Die Auswirkung der erfindungsgemäßen Verwendung einer Initiatorkombination auf
die Kinetik, das Molekulargewicht und die Polydispersität der entstehenden Polyme
re ist in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 Zunahme des Molekulargewichts des Polymeren mit wachsendem
Umsatz
(die Initiatorverhältnisse sind Molverhältnisse; die Linien wurden zur
besseren Übersicht eingefügt).
Auf der Ordinatenachse ist das Molekulargewicht Mn und auf der Ab
szisse der Umsatz (%) angegeben.
Fig. 2 Änderung der Polydispersität des entstehenden Polymers mit wach
sendem Umsatz (die Initiatorverhältnisse sind Molverhältnisse; die
Linien wurden zur besseren Übersicht eingefügt).
Auf der Ordinatenachse ist die Polydispersität und auf der Abszisse
der Umsatz (U) angegeben.
Fig. 1 und 2 zeigen, daß die Polymerisationsgeschwindigkeit durch Verwendung
einer Initiatorkombination erhöht werden kann, ohne die Polydispersität der entste
henden Polymere zu erhöhen.
Claims (10)
1. Verfahren zur lebenden freien radikalischen Polymerisation eines oder meh
rerer ethylenisch ungesättigter Monomere unter Verwendung eines radikali
schen Polymerisationsinitiators und in Gegenwart eines stabilen N-Oxyl-
Radikals, dadurch gekennzeichnet, daß als radikalischer Polymerisations
nitiator eine Initiatorkombination aus mindestens zwei unterschiedlichen In
itiatoren eingesetzt wird, in der die eingesetzten Initiatoren unterschiedliche
Dissoziationskonstanten kD aufweisen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Dissoziati
onskonstanten kD mindestens zweier der eingesetzten Initiatoren um einen
Faktor von 102 bis 103 unterscheiden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Initiator
eine Dissoziationskonstante kD von 10-2 bis 10-3s-1 bei 115°C und ein zweiter
Initiator eine Dissoziationskonstante kD von etwa 10-5s-1 bei 115°C aufweist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als erster Initiator
Benzoylperoxid (BPO) oder 2,2'-Azo-bisiso-butyronitril (AIBN) und als
zweiter Initiator Dicumylperoxid (DCPO) eingesetzt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das stabile N-Oxyl-Radikal eine Verbindung der allgemeinen Formel I
mit
R1, R2, R5, R6 = dieselben oder verschiedene gerad- oder verzweigtkettige, gebenenfalls substitiuerte Alkylgruppen oder
R1 und R2 und/oder R5 und R6 = Teil eines Ringsystems, und
R3, R4 = dieselben oder verschiedene gerad- oder verzweigtkettige, gegebe nenfalls substituierte Alkylgruppen oder R3CNCR4 = einen Teil einer cykli schen Struktur mit einem gebenenfalls ankondensierten anderen gesättigten oder aromatischen Ring, wobei die cyklische Struktur oder der aromatische Ring gebenenfalls substituiert sind, eingesetzt wird.
mit
R1, R2, R5, R6 = dieselben oder verschiedene gerad- oder verzweigtkettige, gebenenfalls substitiuerte Alkylgruppen oder
R1 und R2 und/oder R5 und R6 = Teil eines Ringsystems, und
R3, R4 = dieselben oder verschiedene gerad- oder verzweigtkettige, gegebe nenfalls substituierte Alkylgruppen oder R3CNCR4 = einen Teil einer cykli schen Struktur mit einem gebenenfalls ankondensierten anderen gesättigten oder aromatischen Ring, wobei die cyklische Struktur oder der aromatische Ring gebenenfalls substituiert sind, eingesetzt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als stabiles
N-Oxyl-Radikal eine Verbindung der nachstehenden allgemeinen Formeln II
bis IX verwendet wird:
mit
m = 2 bis 10,
R7, R8, R9 = unabhängig voneinander
M⊕ = Wasserstoff- oder ein Alkalimetallion (ins besondere K⊕ oder Na⊕),
q = eine ganze Zahl von 1 bis 10,
R1', R2', R5', R6' = unabhängig voneinander und unabhängig von R1, R2, R5, R6 dieselben Gruppen wie R1,
R10 = C1- bis C4-Alkyl, -CH=CH2, -C∼CH, -CN,
-COO⊖M⊕, -COOCH3 oder -COOC2H5,
R11 = ein organischer Rest, der wenigstens eine pri märe, sekundäre (z. B. -NR1) oder tertiäre Amino gruppe (z. B. -NR1R2) oder wenigstens eine Ammo niumgruppe -N⊕R13R14R15X⊖ aufweist, mit X⊖ = F⊖, Cl⊖, Br⊖, HSO4 ⊖, SO4 2 ⊖, H2PO4 ⊖, HPO4 2 ⊖ oder PO4 3 ⊖ und R13, R14, R15 voneinander unabhängige organische Reste (z. B. unabhängig voneinander dieselben Gruppen wie R1),
R12 = unabhängig von R11 dieselben Gruppen wie R11 oder -H, -OH, C1- bis C4-Alkyl, -COO⊖M⊕, -C∼CH,
oder hydroxysubstituiertes C1- bis C4-Alkyl (z. B. -hydroxyethyl oder -hydroxypropyl) und
R13 = -H, -CH3 oder
mit
m = 2 bis 10,
R7, R8, R9 = unabhängig voneinander
M⊕ = Wasserstoff- oder ein Alkalimetallion (ins besondere K⊕ oder Na⊕),
q = eine ganze Zahl von 1 bis 10,
R1', R2', R5', R6' = unabhängig voneinander und unabhängig von R1, R2, R5, R6 dieselben Gruppen wie R1,
R10 = C1- bis C4-Alkyl, -CH=CH2, -C∼CH, -CN,
-COO⊖M⊕, -COOCH3 oder -COOC2H5,
R11 = ein organischer Rest, der wenigstens eine pri märe, sekundäre (z. B. -NR1) oder tertiäre Amino gruppe (z. B. -NR1R2) oder wenigstens eine Ammo niumgruppe -N⊕R13R14R15X⊖ aufweist, mit X⊖ = F⊖, Cl⊖, Br⊖, HSO4 ⊖, SO4 2 ⊖, H2PO4 ⊖, HPO4 2 ⊖ oder PO4 3 ⊖ und R13, R14, R15 voneinander unabhängige organische Reste (z. B. unabhängig voneinander dieselben Gruppen wie R1),
R12 = unabhängig von R11 dieselben Gruppen wie R11 oder -H, -OH, C1- bis C4-Alkyl, -COO⊖M⊕, -C∼CH,
oder hydroxysubstituiertes C1- bis C4-Alkyl (z. B. -hydroxyethyl oder -hydroxypropyl) und
R13 = -H, -CH3 oder
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß 2,2,6,6-
Tetramethyl-1-piperidinyloxy (TEMPO), 4-Hydroxy-2, 2,6, 6-tetramethyl-1-
piperidinyloxy (HO-TEMPO) oder di-tert.-Butyl-nitroxid (DTBN) als stabiles
N-Oxyl-Radikal eingesetzt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das ethylenisch ungesättigte Monomer ausgewählt ist aus
Styrolverbindungen der allgemeinen Formel XI
(in der R' und R" unabhängig voneinander für H oder C1-C2-Alkyl und n für 0, 1, 2, oder 3 stehen,
C1-C20-Alkylestern der Acrylsäure oder Methacrylsäure, Dienen mit konjugierten Doppelbindungen, ethylenisch ungesättigten Dicarbonsäuren und deren Derivaten, und ethyle nisch ungesättigten Nitrilverbindungen.
(in der R' und R" unabhängig voneinander für H oder C1-C2-Alkyl und n für 0, 1, 2, oder 3 stehen,
C1-C20-Alkylestern der Acrylsäure oder Methacrylsäure, Dienen mit konjugierten Doppelbindungen, ethylenisch ungesättigten Dicarbonsäuren und deren Derivaten, und ethyle nisch ungesättigten Nitrilverbindungen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Styrolverbin
dungen der allgemeinen Formel XI Divinylbenzol, Vinyltoluol oder C1-C8-
Alkyl(meth)acrylate eingesetzt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Polymerisation als Masse (= Bulk)-, Lösungs-, Suspensions-, Mikrosus
pensions-, Emulsions- oder Miniemulsionspolymerisation durchgeführt wird.
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