DE19856867A1 - Vorrichtung zum Einbringen von Duftstoff in einen Raum - Google Patents
Vorrichtung zum Einbringen von Duftstoff in einen RaumInfo
- Publication number
- DE19856867A1 DE19856867A1 DE19856867A DE19856867A DE19856867A1 DE 19856867 A1 DE19856867 A1 DE 19856867A1 DE 19856867 A DE19856867 A DE 19856867A DE 19856867 A DE19856867 A DE 19856867A DE 19856867 A1 DE19856867 A1 DE 19856867A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fragrance
- line
- air
- pressure
- switch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000003205 fragrance Substances 0.000 title claims abstract description 134
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims abstract description 14
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 30
- 239000000443 aerosol Substances 0.000 claims description 21
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 12
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 11
- 239000004604 Blowing Agent Substances 0.000 claims description 7
- 230000006870 function Effects 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 239000002304 perfume Substances 0.000 claims description 5
- 230000036962 time dependent Effects 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 238000004378 air conditioning Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L9/00—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air
- A61L9/015—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone
- A61L9/04—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone using substances evaporated in the air without heating
- A61L9/12—Apparatus, e.g. holders, therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L9/00—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air
- A61L9/015—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone
- A61L9/04—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone using substances evaporated in the air without heating
- A61L9/12—Apparatus, e.g. holders, therefor
- A61L9/122—Apparatus, e.g. holders, therefor comprising a fan
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F8/00—Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying
- F24F8/50—Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying by odorisation
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)
Abstract
Die Vorrichtung dient zum Einbringen von Duftstoffen in einen Raum, der in einem Luftstrom eines Lüftungsgerätes liegt, in den eine den Duftstoffstrom leitende Duftstoffleitung einmündet. Die Duftstoffleitung ist mit einem unter dem Druck eines Treibmittels stehenden Duftstoffvorrat verbindbar. Sie mündet in einen aus dem Lüftungsgerät austretenden Luftstrom ein. Der Luftstrom wird von einem zeitgesteuerten Luftkompressor erzeugt. Als Zeitsteuerung des Luftkompressors ist ein einstellbares Verhältnis von Einschaltzeiten zu Ausschaltzeiten des Luftkompressors vorgesehen. Zum Absenken des in der Gemischleitung vorhandenen Druckes sind eine Vergrößerung der Abschaltzeiten und bei einer Erhöhung des Druckes eine Vergrößerung der Einschaltzeiten des Luftkompressors gegenüber bestehenden Ein- und Ausschaltzeiten vorgesehen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von
Duftstoff in einen Raum, der in einen Luftstrom eines Lüf
tungsgerätes liegt und in den eine den Duftstrom leitende
Duftstoffleitung einmündet.
Darüberhinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Beduf
ten eines Raumes mit einem Duftstoff, der in einen Luftstrom
eines Lüftungsgerätes eingebracht wird.
Bereits bekannte Beduftungssysteme basieren auf dem Gedanken,
eine Belüftungsanlage zu nutzen, um in den vom Luftstrom die
ser Lüftungsanlage berührten Räumen einen jeweils gewünschten
Duft zu erzeugen. Entsprechend groß sind die für die Beduftung
geeigneten Aggregate ausgelegt. Der Duftstoff wird aus einem
Behälter in den Luftstrom eingebracht. Dazu werden Düsen ver
wendet, die mit Druckluft beaufschlagt werden. Bekannt ist
auch eine Anlage, bei der der mit Duftstoff gefüllte Behälter
mit Druckluft beaufschlagt wird, so daß der Duftstoff aus dem
Behälter über eine Sprühdüse in die in Richtung auf die zu be
duftenden Räume fließende Zuluft gedrückt wird.
Derartige Beduftungsanlagen haben sich für große Räumlichkei
ten, die mit einer Belüftungsanlage versehen sind, beispiels
weise von Kaufhäusern und Bürogebäuden gut bewährt. Sie konn
ten jedoch auf kleine Raumverhältnisse nicht übertragen wer
den, da diese weder große Zuluftströme noch entsprechend di
mensionierte Beduftungseinrichtungen benötigen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrich
tung und ein Verfahren der einleitend genannten Art vorzu
schlagen, mit deren Hilfe auch einzelne Räume beduftet werden
können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bezüglich der Vorrichtung
dadurch gelöst, daß die Duftstoffleitung mit einem unter dem
Druck eines Treibmittels stehenden Duftstoffvorrat verbindbar
ist.
Dieses Treibmittel kann aus einem unter Druck stehenden Gas
oder aus einem Aerosol bestehen. Die Verwendung eines unter
Druck stehenden Gases hat den Vorteil, daß mit einer relativ
einfachen Anlage ein Duftstoff in einen Zuluftstrom einge
bracht werden kann. Dieser Duftstoff wird in einen Behälter
unter Gasdruck gesetzt. Die Menge des zum Beduften benötigten
Duftstoffes hängt ausschließlich von der Höhe des im Duft
stoffbehälter erzeugten Druckes ab. Dieser Druck kann sehr ef
fektiv und mit geringen Mitteln dadurch eingestellt werden,
daß ein den Gasdruck erzeugender Kompressor zeitabhängig ge
steuert wird.
Wird ein Aerosol als Treibmittel verwendet, so können zum Be
duften eines Raumes handelsübliche Beduftungsgefäße benutzt
werden. In diesen steht der Duftstoffvorrat bereits unter der
Einwirkung des Treibmittels. Durch die Verwendung eines sol
chen von einem Treibmittel beaufschlagten Duftstoff entfällt
der gesamte Anlagenteil, mit dessen Hilfe die Druckbeaufschla
gung des Duftstoffes vorgenommen werden muß. Allerdings muß
eine Steuerung mit Hilfe von Ventilen vorgenommen werden, um
den Duftstoff in der gewünschten Konzentration in die Zuluft
einzubringen.
Ein Auswechseln verschiedener Duftstoffnoten ist in beiden
Fällen vergleichsweise einfach möglich. In jedem Falle muß ein
mit dem jeweils gewünschten Duftstoff gefüllter Behälter in
eine die Beduftung vornehmende Anlage eingebracht werden.
Bezüglich des Verfahrens wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
der Duftstoff von einem Treibmittel, unter dessen Druck er
steht, in den Luftstrom eingebracht wird. Bei der Verwendung
eines Gasdruckes zum Transport des Duftstoffes wird die Steue
rung der Duftstoffmenge durch Ein- bzw. Abschalten eines Kom
pressors vorgenommen, mit dessen Hilfe das Treibmittel auf den
Duftstoff aufgebracht wird. Für diese Steuerung des Kompres
sors reicht im Regelfall eine zeitabhängige Ein- bzw. Aus
schaltung des Kompressors vollkommen aus.
Wird hingegen eine handelsübliche Aerosolflasche zur Einbrin
gung des Duftstoffes in einen Luftstrom gewählt, so entfällt
die Verwendung eines Kompressors und damit auch die mit Hilfe
der Ein- bzw. Ausschaltung des Kompressors vorgenommene Men
gensteuerung. Dafür wird eine Ventilsteuerung eingesetzt, die
den Einsatz von zwei steuerbaren Ventilen erforderlich macht.
Zur Steuerung der Ventile wird regelmäßig ähnlich wie bei der
Kompressorsteuerung eine Zeitsteuerung bevorzugt.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist der Duftstoffvorrat und das Treibmittel in einem gemeinsa
men Speicher enthalten. Bei der Verwendung eines Gasdruckes
wird das von dem Kompressor vorgespannte Gas in den Speicher
eingeleitet. Dabei wird die Einleitung unmittelbar oberhalb
eines den Speicher begrenzenden Bodens vorgenommen, um dem Gas
auf seinem Weg durch den Duftstoff die Möglichkeit einzuräu
men, Teilchen des Duftstoffes mitzureißen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mündet
an einer dem Boden gegenüberliegenden Stelle eine Duftgaslei
tung in den Behälter ein, die den Behälter mit dem Duftstrom
verbindet. Durch diese Maßnahme ist gewährleistet, daß das
hoch mit Duftstoffen angereicherte Gas in den Luftstrom ge
langt, so daß dieser ständig mit einer etwa gleichbleibenden
Duftstoffmenge versorgt wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist bei einem konstanten Querschnitt der Duftgasleitung ein
vom Kompressor im Behälter erzeugter Druck gesteuert. Diese
Steuerung des Druckes stellt sich als besonders einfach und
kostengünstig dar. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausfüh
rungsform der Erfindung ist eine Zeitsteuerung für den Kom
pressor vorgesehen. Da bei sonst gleich bleibenden Bedingungen
der Kompressor einen gleichbleibenden Förderdruck aufweist,
reicht die Zeitsteuerung für eine gleichmäßige Beduftung des
Duftstromes aus.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
sind zum Absenken des in der Duftstoffleitung vorhandenen
Druckes eine Vergrößerung der Abschaltzeiten und bei einer Er
höhung des Druckes eine Vergrößerung der Einschaltzeiten des
Kompressors gegenüber bestehender Ein- und Ausschaltzeiten
vorgesehen. Auf diese Weise kann je nach der gewünschten Duft
note und der Intensität eines gewünschten Duftstoffes eine
Steuerung gewählt werden, die optimale Beduftungsverhältnisse
gewährleistet.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist der Duftstoffvorrat in einer Aerosoldose enthalten. Derar
tige Aerosoldosen können handelsüblich gekauft werden und ste
hen in einer großen Variationsbreite zur Verfügung.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist die Aerosoldose mit ihrem geöffneten Auslaß an die Duft
stoffleitung angeschlossen, in der ein steuerbares Ventil vor
gesehen ist. Nach der Integration der Aerosoldose läuft an
schließend das Verfahren zur Beduftung des Raumes entsprechend
den auf die Aerosoldose abgestimmten Anlagenteilen ab. Geson
derte Einstellungen der Anlagenteile auf die jeweils benutzte
Aerosoldose sind nicht notwendig.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist in der Duftstoffleitung zwischen dem Duftstoffvorrat und
dem steuerbaren Ventil ein Druckwächter vorgesehen. Dieser
Druckwächter überwacht den in diesem Anlageteil vorhandenen
Druck, der ein Indiz für die Füllung der jeweils angeschlosse
nen Aerosoldose ist. Fällt der Druck in diesem Anlageteil ab,
so muß dafür gesorgt werden, daß eine Aerosoldose in das Be
duftungssystem eingebracht wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist zwischen dem Duftstoffvorrat und der Druckstoffleitung
eine Absperrventilvorrichtung vorgesehen. Diese erleichtert
das Austauschen der jeweils verwendeten Aerosoldose.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist diese Absperrvorrichtung an einem Schwenkgelenk gelagert.
Mit Hilfe dieses Schwenkgelenkes kann zum Zwecke des Auswech
selns die Aerosoldose aus einem den gesamten Anlageteil um
schließenden Kasten herausgeschwenkt werden, so daß dadurch
ein Zugriff auf die Aerosoldose erleichtert wird. Zweckmäßi
gerweise wird der Kasten in zwei voneinander getrennte Teilkä
sten unterteilt. Eine dieser beiden Teilkästen nimmt die Aero
soldose auf, während der andere Teilkasten mit Armaturen zur
Steuerung des Duftstoffes ausgefüllt ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist das steuerbare Ventil zeitgesteuert. Im Hinblick auf die
gleichbleibenden Verhältnisse hinsichtlich der Raumgröße und
des vorhandenen Luftstromes hängt eine Beimischung von Duft
stoff ausschließlich von der Zeit ab, mit der Duftstoff dem
Luftstrom beigemischt wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist eine erste Zeitsteuerung vorgesehen, mit der Öffnungszei
ten des steuerbaren Ventils gesteuert werden. Je nach der
Länge, während der das Ventil geöffnet ist, wird viel oder we
nig Duftstoff dem Luftstrom beigegeben.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist eine zweite Zeitsteuerung vorgesehen, die als eine Pausen
steuerung zur Steuerung von Pausen vorgesehen ist, während der
das steuerbare Ventil geschlossen ist. Durch eine Kombination
der beiden Steuerungen kann der Duftstoff sehr feinfühlig und
abhängig von der jeweils gewünschten Duftnote gesteuert wer
den.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist im Luftstrom ein Strömungswächter vorgesehen. Dieser
stellt das Vorhandensein eines Luftstromes fest. Sollte dieser
beispielsweise auf Grund einer Fehlfunktion der gesamten An
lage unterbrochen sein, so gibt der Strömungswächter ein
Schaltsignal ab, mit dessen Hilfe mindestens eine der beiden
Zeitsteuerungen völlig abgeschaltet wird. Auf diese Weise wird
verhindert, daß Duftstoff freigesetzt wird, der vom Luftstrom
nicht aufgenommen wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nach
folgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten
Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Er
findung beispielsweise veranschaulicht ist.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Systemskizze einer Beduftungsanlage mit ei
nem unter Gasdruck stehenden Duftstoffbehälter,
Fig. 2 eine Systemskizze einer Beduftungsanlage mit
einem im Luftstrom angeordneten Puffer,
Fig. 3 eine Systemskizze für eine Beduftungsanlage mit
einer im Luftstrom angeordneten Düse und
Fig. 4 eine Systemskizze mit einer schwenkbar angeordne
ten Ankopplung eines Absperrventils.
Eine Vorrichtung zum Einbringen von Duftstoff in einen Raum 7
besteht im wesentlichen aus einem möglicherweise verschließba
ren Kasten 1, der die wesentlichen Teile der Vorrichtung zur
Beduftung eines Zuluftstromes 2 beinhaltet, und einem
Lüftungsgerät 3, mit einem Ausblas 4, durch den der Zuluft
strom 2 einem Raum 7 zugeführt wird. Das Lüftungsgerät 3 ist
vorzugsweise als ein Klimagerät ausgebildet, kann jedoch auch
ein Ventilator sein. Es saugt Luft durch Lüftungsschlitze 8
an, die in seinem Ansaugbereich 40 vorgesehen sind.
Die Größe des Luftstromes 2 kann mit Hilfe eines Einstell
knopfes 9 gesteuert werden. Im Falle eines Klimagerätes kann
die Temperatur des Luftstromes 2 an einem Temperatureinstell
knopf 10 eingestellt werden. Die Temperatur des Luftstromes
kann auch durch eine Fernbedienung gesteuert werden. Die Funk
tion des Lüftungsgerätes 3 wird von einer Funktionslampe 11
angezeigt.
Innerhalb des Kastens 1, der durch eine Trennwand 39 in zwei
Teilkästen 37, 38 unterteilt ist, ist ein Luftkompressor 41 im
Bereich des Teilkastens 37 angeordnet. Er ist über eine Druck
luftleitung 42 mit einer Luftlanze 43 verbunden, die in eine
Duftstoffflasche 44 hineinragt und an ihren der Druckluftlei
tung 42 abgewandten unteren Ende 45 für einen Austritt von
Druckluft in einen von der Duftstoffflasche 44 umschlossenen
Innenraum 46 offen. Dabei ist das untere Ende 45 unmittelbar
oberhalb eines die Duftstoffflasche 44 abschließenden Bodens
47 so angeordnet, daß aus dem unteren Ende 45 ein Luftstrom
ohne erhebliche Druckverluste in die Duftstoffflasche 44 ein
treten kann.
Die Duftstoffflasche 44 ist mehr oder minder voll mit einem
Duftstoff 48 gefüllt. Sie ist an ihrem dem Boden 47 abgewand
ten oberen Ende 49 zu einem Flaschenhals 50 verjüngt, durch
den die Luftlanze 43 in den Innenraum 46 eintritt. Außerdem
verläßt im Bereich des Flaschenhalses 50 eine Gemischleitung
51 den Flaschenhals 50 in Richtung auf den Zuluftstrom 2.
Diese Gemischleitung 51 durchdringt den Ausblas 4 und öffnet
sich in den Zuluftstrom 2 mit ihrem Austrittsende 52. Dieses
Austrittsende kann beispielsweise als eine Düse ausgebildet
sein. Es ist jedoch auch möglich, die Gemischleitung 51 mit
ihrem offenen Ende in den Zuluftstrom einmünden zu lassen.
Statt einer Einmündung der Gemischleitung 51 in den Ausblas 4
des Lüftungsgerätes 3 ist es jedoch auch möglich, eine Ge
mischleitung 53 so zu verlegen, daß sie mit ihrem Ende 54 im
Ansaugbereich 40 des Lüftungsgerätes 3 endet. Gegebenenfalls
aus dem Ende 54 austretender Duftstoff wird sodann mit der an
saugten Luft durch das Lüftungsgerät 3 hindurchgesaugt und
als Zuluftstrom 2 in den Ausblas 4 gedrückt.
Im Teilkasten 37 ist außer dem Luftkompressor 41 auch noch ein
Zeitrelais 55 zur Steuerung des Luftkompressors 41 angeordnet.
Zur Steuerung dieses Zeitrelais 55 sind zwei Potentiometer 56,
57 vorgesehen, mit deren Hilfe die Funktion des Zeitrelais 55
beeinflußt werden kann. Das Zeitrelais 55 dient zur Steuerung
des Luftkompressors 41. Dieser wird je nach Bedarf eingeschal
tet, um über die Druckluftleitung 42 und die Lanze 43 Druck
luft in den Innenraum 46 der Duftstoffflasche 44 hineinzupum
pen. Dabei dient das Potentiometer 56 zur Einstellung der Im
pulszeiten, während derer der Luftkompressor 41 eingeschaltet
ist, während das Potentiometer 57 zur Einstellung der Pausen
zeiten vorgesehen ist, während derer der Luftkompressor 41 ab
geschaltet ist. Darüberhinaus sind im Teilkasten 37 auch noch
zwei Anzeigen 58, 59 vorgesehen, die als LED ausgebildet sein
können. Die Anzeige 58 meldet, daß die Anlage im Betrieb ist,
während die Anzeige 59 anzeigt, daß die Flasche 44 keinen
Duftstoff mehr enthält und also nachgefüllt bzw. ausgewechselt
werden muß. Diese Füllungsanzeige 59 leuchtet beispielsweise
auf, wenn die in die Duftstoffflasche 44 vom Kompressor 41
eingeleitete Druckluft nicht mehr gegen die vom Duftstoff 48
in der Duftstoffflasche 44 erzeugte Flüssigkeitssäule aus dem
Ende 45 der Luftlanze 43 austreten muß.
Eine gefüllte Duftstoffflasche 44 wird im Teilkasten 38 befe
stigt und mit der Gemischleitung 51 im Bereich des oberen En
des 49 verbunden. Außerdem wird die aus dem oberen Ende 49 der
Duftstoffflasche 44 herausragende Luftlanze 43 mit der Druck
luftleitung 42 verbunden. Sodann wird der Luftkompressor 41
gestartet, so daß die Anzeige 58 den Betrieb anzeigt. Dabei
wird aufgrund von Erfahrungswerten an dem Potentiometern 56,
57 die jeweiligen Längen der Impulszeiten und der Pausenzeiten
eingegeben. Je stärker der Luftstrom 2 mit Duftstoff angerei
chert werden soll, umso länger sind die Impulszeiten und umso
kürzer sind die Pausenzeiten. Bei einer höheren Intensität des
Duftstoffes 48 kann bei gleichem Querschnitt der Gemischlei
tung 51 weniger Duftstoff als bei nicht intensiven Duftstoff
sorten in Richtung auf das Austrittsende 52 gesteuert werden.
In diesem Falle wird am Potentiometer 57 eine Verlängerung der
Pausenzeiten eingegeben, so daß der Luftkompressor 41 in der
Duftstoffflasche 44 einen weniger hohen Druck aufbaut als bei
nicht intensiven Sorten von Duftstoffen 48.
Der Zuluftstrom 42 reißt vom Austrittsende 52 das Duftstoff-
Luftgemisch ab und verteilt es gleichmäßig über den Zuluft
strom 2. Es ist jedoch auch möglich, an der Gemischleitung 51
mehrere Austrittsenden vorzusehen, die gleichmäßig über dem
Querschnitt des Ausblas 4 verteilt sind.
Die Fig. 2 bis 4 machen deutlich, daß eine Beduftung des
Zuluftstromes 2 auch mit Hilfe einer Duftmittelflasche 12 mög
lich ist, die unter einem Aerosoldruck steht. In diesem Falle
ist die Aerosolflasche 12 in dem auf die Abmaße der Aerosol
flasche 12 abgestimmten Teilkasten 37 angeordnet. Diese ist
über einen Verschluß 13 gasdicht mit einem Absperrventil 14
verbunden, das über eine Schwenkvorrichtung 16 in eine Duft
stoffleitung 17 einmündet, die aus dem Teilkasten 38 her
ausgeleitet und in den Ausblas 4 durch eine Öffnung 18 hinein
geführt ist. Innerhalb des Ausblas 4 ist ein Ende 19 der Duft
stoffleitung 17 von einem Puffer 20 umgeben, der beispiels
weise aus einem Schwamm bestehen kann. Dieser liegt in einer
Wanne 21, die verhindert, daß etwa aus dem Puffer 20 austre
tende Tröpfchen des Duftstoffes in den Ausblas 4 gelangen. Die
Wanne 21 bildet einen Teil einer Verteilungsvorrichtung 5, die
außer einem Strömungswächter 6 im Ausblas 4 angeordnet ist.
Der Strömungswächter 6 ist über eine Steuerleitung 22 mit ei
ner Steuereinheit 23 verbunden, die innerhalb des Teilkasten
38 angeordnet ist. In dieser Steuereinheit werden Steuerbe
fehle für die Funktion der gesamten Beduftungsanlage erzeugt,
mit deren Hilfe die Intensität der Beduftung im Ausblas 4
gesteuert wird. Zu diesem Zwecke können in der Steuereinheit
23 Vorgaben über eine Intervallänge gemacht werden, während
der Duftstoff in Richtung auf die Verteilungsvorrichtung 5
gefördert wird. Diese Intervallänge wird an der Steuereinheit
23 mit Hilfe eines Drehknopfes 24 vorgegeben.
Darüberhinaus kann die Intensität der Beduftung auch dadurch
vorgegeben werden, daß zwischen den einzelnen Zeitintervallen,
während derer Duftstoff in Richtung auf die Verteilungsvor
richtung 5 gefördert wird, Pausen vorgesehen sind, die ent
sprechend der gewünschten Beduftungsintensität größer oder
kleiner sein können. Die Länge dieser Pausen wird an einem
Drehknopf 25 vorgegeben.
Mit Hilfe dieser Drehknöpfe 24, 25 wird auf Öffnungszeiten ei
nes steuerbaren Ventils 26 Einfluß genommen, das in der Duft
stoffleitung 17 innerhalb des Teilkastens 38 angeordnet ist.
Dieses steuerbare Ventil 26 ist über eine Steuerleitung 27 mit
der Steuereinheit 23 verbunden.
Darüberhinaus ist innerhalb des Teilkastens 38 noch ein Druck
wächter 28 angeordnet, der den in der Duftstoffleitung 17
vorhandenen Druck überwacht. Fällt dieser beispielsweise auf
Grund einer zunehmenden Entleerung der Duftmittelflasche 12
ab, so gibt der Druckwächter 28 über eine Steuerleitung 29 ein
Signal an die Steuereinheit 23 ab. Diese schaltet daraufhin
entweder die Einspritzintervalle oder die Pausenintervalle
oder die gesamte Funktion der Zeitsteuerung ab. Dadurch wird
eine Öffnung des steuerbaren Ventils 26 verhindert und damit
die gesamte Beduftung des Luftstromes 2 beendet. Erst nach
Einsetzen einer neuen Duftmittelflasche 12 baut sich in der
Duftstoffleitung 17 neuerdings ein Druck auf, der vom Druck
wächter 28 abgetastet und an die Steuereinheit 23 gemeldet
wird. Diese nimmt daraufhin ihre Zeitsteuerung des steuerbaren
Ventils 26 wieder auf.
Darüberhinaus sind im Teilkasten 38 noch Kontrollampen 30, 31,
32 vorgesehen, die über entsprechende Signalleitungen 33, 34,
35 mit der Steuereinheit 23 in Verbindung stehen. Die Kontrol
lampe 30 zeigt das Vorhandensein eines Luftstromes 2 innerhalb
des Ausblas 4 an. Sie ist daher über die Steuereinheit 23 und
die Steuerleitung 22 mit dem Strömungswächter 6 verbunden. Die
Kontrollampe 31 zeigt an, daß vom Druckwächter 28 ein aus
reichender Druck für die Einleitung von Duftstoff in die Ver
teilungsvorrichtung 5 gemessen wird. Diese Kontrollampe 31 ist
daher über die Steuereinheit 23 und die Steuerleitung 29 mit
dem Druckwächter 28 verbunden.
Schließlich zeigt die Kontrollampe 32 an, daß sich das gesamte
Gerät in seinem Betriebszustand befindet. Sie ist daher über
die Signalleitung 35 mit der Steuereinheit 23 verbunden.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Anlage wurde lediglich der
Puffer 20 gegen eine Zerstäuberdüse 36 ausgewechselt. Diese
wird im wesentlichen zur Beduftung des Luftstromes 2 einge
setzt, wenn dieser größer als der Luftstrom 2 ist, der mit der
in Fig. 2 dargestellten Anlage beduftet wird. In diesem Falle
werden zwar auch die beiden Zeitintervallsteuerungen vorgenom
men. Jedoch sind die Öffnungszeiten des steuerbaren Ventils 6
länger und die Pausenintervalle kürzer als bei der Anlage ge
mäß Fig. 2. Ein Puffer zum Ausgleich langer Pausenzeiten ent
fällt.
Um die Anlagen in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen,
wird die Duftmittelflasche 12 mit dem Absperrventil 14 verbun
den. Zu diesem Zwecke wird die Schwenkvorrichtung 16 aus dem
Teilkasten 37 herausgeschwenkt, so daß die Duftmittelflasche
12 leicht am Verschluß 13 aufgeschraubt und auf diese Weise
mit dem Absperrventil 14 verbunden werden kann.
Nachdem die Duftmittelflasche 12 mit dem Absperrventil 14 ver
bunden worden ist, wird das Absperrventil 14 geöffnet, so daß
das in der Flasche 12 vorhandene Aerosol-Duftmittelgemisch auf
Grund seiner Expansion in die Duftstoffleitung 17 eindringt.
Das steuerbare Ventil 26 ist verschlossen, so daß sich in der
Duftstoffleitung 17 ein in der Duftmittelflasche 12 vorhande
ner Druck aufbauen kann. Dieser wird vom Druckwächter 28 fest
gestellt, so daß dieser einen Freigabeimpuls an die Steuerein
heit 23 abgeben kann.
Je nach der Größe des Luftstromes 2 wird nunmehr an den Dreh
knöpfen 24, 25 eingestellt, wie lang die Öffnungsintervalle
des steuerbaren Ventils 26 und die Pausen zwischen den einzel
nen Öffnungsintervallen sein sollen. Entsprechende Steu
erbefehle werden an das steuerbare Ventil 26 abgegeben.
Statt in Strömungsrichtung hinter dem Lüftungsgerät im Ausblas
4 können entweder die Verteilungsvorrichtung 5 oder die Zer
stäuberdüse 36 auch in den vom Lüftungsgerät 3 angesaugten
Luftstrom oder innerhalb des Lüftungsgerätes 3 vorgesehen
sein. In diesen Fällen kann der Strömungswächter 6 entweder
wie bereits beschrieben im Ausblas 4 installiert sein oder in
Strömungsrichtung vor dem Lüftungsgerät 3, beispielsweise im
Bereich der Lüftungsschlitze 8. Auch eine Anordnung des Strö
mungswächters 6 innerhalb des Lüftungsgerätes 3 ist möglich.
Dabei ist auch daran zu denken, daß das Lüftungsgerät 3 nicht
über einen langen Ausblas 4 mit dem zu belüftenden Raum 7 ver
bunden ist, sondern das beispielsweise ein Klimagerät inner
halb des zu beduftenden Raumes 7 angeordnet ist.
Nunmehr wird das Lüftungsgerät 3 eingeschaltet, das mit seinem
nicht dargestellten Ventilator durch die Lüftungsschlitze 8
Luft ansaugt und über den Ausblas 4 in den Raum 7 fördert.
Diesen Luftstrom mißt der Strömungswächter 6, der nunmehr über
die Steuerleitung 22 einen Schaltimpuls an die Steuereinheit
23 abgibt. Daraufhin leuchtet die Kontrollampe 30 auf und das
steuerbare Ventil 26 wird entsprechend der an den Drehknöpfen
24, 25 eingestellten Intervalle geöffnet. Nunmehr kann sich
der in der Duftstoffleitung 17 aufgebaute Druck von Aerosol
und Duftstoff in Richtung auf den Puffer 20 bzw. die Zer
stäuberdüse 36 ausgleichen. Er sorgt dafür, daß der Puffer mit
Duftstoff getränkt bzw. der Duftstoffstaub aus der Zerstäuber
düse 36 abgenommen wird. Auf diese Weise gelangt der mit Duft
stoff angereicherte Luftstrom 2 in den Raum 7.
Claims (54)
1. Vorrichtung zum Einbringen von Duftstoff in einen Raum, der
in einem Luftstrom eines Lüftungsgerätes liegt, in den eine
den Duftstoffstrom leitende Duftstoffleitung einmündet, da
durch gekennzeichnet, daß die Duftstoffleitung (17) mit einem
unter dem Druck eines Treibmittels stehenden Duftstoffvorrat
verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Duftstoffleitung in einen aus dem Lüftungsgerät (3) aus
tretenden Luftstrom einmündet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Duftstoffleitung in einen vom Lüftungsgerät (3) angesaug
ten Luftstrom mündet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Duftstoffleitung in einen das Lüftungsgerät (3) durchströ
menden Luftstrom mündet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Duftstoffvorrat und das Treibmittel in
einem gemeinsamen Speicher enthalten sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Treibmittel ein Druckgas vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckgas Luft ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Erzeugung eines Gasdruckes ein Luftkom
pressor (41) vorgesehen ist, der über eine Druckleitung (42)
mit einem dem Duftstoff (48) aufnehmenden Behälter verbunden
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckleitung (42) unmittelbar oberhalb eines den Behälter
begrenzenden Bodens (44) in den im Behälter angesammelten
Duftstoffvorrat mündet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
an einer dem Boden (47) gegenüberliegenden Stelle eine Ge
mischleitung (51) in den Behälter einmündet, die den Behälter
mit dem Zuluftstrom (2) verbindet.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Behälter als eine mit einem verengten
Flaschenhals (50) versehene Duftstoffflasche (44) ausgebildet
ist, in deren Flaschenhals (50) die Gemischleitung (51) ein
mündet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Steuerung einer im Zuluftstrom (2) ge
wünschten Duftintensität ein sich in dem Behälter aufbauender
Gasdruck vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem konstanten Querschnitt der Gemischleitung (51) ein
vom Luftkompressor (41) im Behälter erzeugter Druck gesteuert
ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Steuerung des im Behälter vorhandenen Druckes eine Zeit
steuerung für den Luftkompressor (41) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
als Zeitsteuerung des Luftkompressors (41) ein einstellbares
Verhältnis von Einschaltzeiten zu Ausschaltzeiten des Luftkom
pressors (41) vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Ein- und Ausschalten des Luftkompressors (41) ein Zeitre
lais (55) vorgesehen ist, dessen Ein- und Ausschaltpunkte
durch eine Potentiometerschaltung steuerbar sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Absenken des in der Gemischleitung (41) vorhandenen Druc
kes eine Vergrößerung der Abschaltzeiten und bei einer Erhö
hung des Druckes eine Vergrößerung der Einschaltzeiten des
Luftkompressors (41) gegenüber bestehenden Ein- und Ausschalt
zeiten vorgesehen sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Treibmittel ein Aerosol vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
der Duftstoffvorrat in einer Aerosolflasche (12) enthalten
ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aerosolflasche (12) mit ihrem geöffneten Auslaß an die
Duftstoffleitung (17) angeschlossen ist, in der ein steuerba
res Ventil (26) vorgesehen ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß
das steuerbare Ventil (26) als Magnetventil ausgebildet ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeich
net, daß in der Duftstoffleitung (17) zwischen dem Duftstoff
vorrat und dem steuerbaren Ventil (26) ein Druckwächter (28)
vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Duftstoffvorrat und der Duft
stoffleitung (17) ein Absperrventil (14) vorgesehen ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß
das Absperrventil (14) an einer Schwenkvorrichtung (16) gela
gert ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß das steuerbare Ventil (26) zeitgesteuert
ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Steuerung von Öffnungszeiten des steuerbaren Ventils (26)
vorgesehen ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeich
net, daß eine Pausensteuerung zur Steuerung von Pausen vorge
sehen ist, während der das steuerbare Ventil (26) geschlossen
ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß
die Pausensteuerung der für die Öffnungszeiten vorgesehenen
Steuerung überlagert ist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 28, dadurch
gekennzeichnet, daß den Zeitsteuerungen eine Druckmeldung des
Druckwächters (28) überlagert ist.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Zeitsteuerung bei fehlendem Druck in der Duft
stoffleitung (17) abgeschaltet ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Lüftungsgerät (3) ein Klimagerät vorge
sehen ist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Lüftungsgerät (3) ein Ventilator vorge
sehen ist.
33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Luftstrom (2) ein Strömungswächter (6)
vorgesehen ist.
34. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
der Strömungswächter (6) in Strömungsrichtung hinter dem Lüf
tungsgerät (3) im Ausblas (4) angeordnet ist.
35. Vorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß
der Strömungswächter (6) in Strömungsrichtung vor dem Lüf
tungsgerät (3) im Ansaugstrom angeordnet ist.
36. Vorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß
der Strömungswächter (6) innerhalb des Lüftungsgerätes (3) im
Luftstrom angeordnet ist.
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 33 bis 36, dadurch
gekennzeichnet, daß der Strömungswächter (6) mit einer
Steuereinheit (23) der Zeitsteuerungen verbunden ist.
38. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 33 bis 36, dadurch
gekennzeichnet, daß bei fehlendem Steuersignal des Strömungs
wächters (6) mindestens eine Zeitsteuerung abgeschaltet ist.
39. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 38, dadurch
gekennzeichnet, daß im Luftstrom (2) eine mit der Duftstoff
leitung (17) verbundene Zerstäuberdüse (36) angeordnet ist.
40. Vorrichtung nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zerstäuberdüse (36) an einem Ausblas (4) eines Klimagerä
tes angeordnet ist.
41. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 38, dadurch
gekennzeichnet, daß im Luftstrom (2) ein dem Duftstoff vertei
lender Puffer (20) vorgesehen ist, der mit der Duftstofflei
tung (17) verbunden ist.
42. Vorrichtung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß
der Puffer (20) eine den Duftstoff abgegebende Oberfläche auf
weist.
43. Vorrichtung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberfläche eine den Duftstoff in zeitlich etwa gleichblei
bender Menge abgebende Verteilereigenschaft aufweist.
44. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 41 bis 43, dadurch
gekennzeichnet, daß der Puffer (20) als ein Schwamm ausgebil
det ist.
45. Vorrichtung nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schwamm in einer tropfenauffangenden Wanne (21) angeordnet
ist.
46. Vorrichtung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schwamm über einen Wechselanschluß mit der Duftstofflei
tung (17) verbunden ist.
47. Vorrichtung nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeich
net, daß der Schwamm eine von der Größe des Luftstromes (2)
abhängige Oberfläche aufweist.
48. Verfahren zum Beduften eines Raumes mit einem Duftstoff,
der in einem Luftstrom eines Lüftungsgerätes eingebracht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Duftstoff von einem Treibmit
tel, unter dessen Druck er steht, in den Luftstrom eingebracht
wird.
49. Verfahren nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, daß
der Duftstoff und das Treibmittel zeitabhängig in den Luft
strom (2) eingebracht wird.
50. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Duftstoff (48) und das Treibmittel wäh
rend vorgegebener Einschaltzeiten eines Gas als Treibmittel
verdichtenden Luftkompressors (41) zeitabhängig in den Zuluft
strom (2) eingebracht wird.
51. Verfahren nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, daß
der Duftstoff und das Treibmittel während vorgegebener Öff
nungszeiten eines steuerbaren Ventils (26) in den Luftstrom
(2) eingebracht wird und zwischen aufeinanderfolgender Öff
nungszeiten vorgegebene Pausenzeiten liegen, während derer die
Duftstoffleitung (17) verschlossen ist.
52. Verfahren nach einem der Ansprüche 48 bis 51, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Duftstoff (48) und das Treibmittel wäh
rend vorgegebener Einschaltzeiten des Luftkompressors (41) in
den Zuluftstrom (2) eingebracht wird.
53. Verfahren nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, daß
das zur Steuerung der Duftstoff- und Treibmittelabgabe vorge
sehene steuerbare Ventil (26) nur bei vorhandenem Duftstoff-
und Treibmitteldruck geöffnet wird.
54. Verfahren nach einem der Ansprüche 48, 49, 51 und 53, da
durch gekennzeichnet, daß das zur Steuerung der Duftstoff und
Treibmittelabgabe vorgesehene steuerbare Ventil (26) nur bei
vorhandener Strömung der Luft geöffnet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19856867A DE19856867A1 (de) | 1998-07-08 | 1998-12-09 | Vorrichtung zum Einbringen von Duftstoff in einen Raum |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19830450 | 1998-07-08 | ||
| DE19856867A DE19856867A1 (de) | 1998-07-08 | 1998-12-09 | Vorrichtung zum Einbringen von Duftstoff in einen Raum |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19856867A1 true DE19856867A1 (de) | 2000-01-13 |
Family
ID=7873306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19856867A Withdrawn DE19856867A1 (de) | 1998-07-08 | 1998-12-09 | Vorrichtung zum Einbringen von Duftstoff in einen Raum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19856867A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1923076A1 (de) | 2006-11-16 | 2008-05-21 | Aldi Einkauf GmbH & Co.oHG | Vorrichtung zur Abgabe von Duftstoffen |
| DE202006021208U1 (de) | 2006-11-16 | 2013-09-30 | Aldi Einkauf Gmbh & Co. Ohg | Vorrichtung zur Abgabe von Duftstoffen |
| DE102017112777A1 (de) * | 2017-06-09 | 2018-12-13 | Schwörer Haus KG | Anordnung zur Belüftung eines Gebäudes |
-
1998
- 1998-12-09 DE DE19856867A patent/DE19856867A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1923076A1 (de) | 2006-11-16 | 2008-05-21 | Aldi Einkauf GmbH & Co.oHG | Vorrichtung zur Abgabe von Duftstoffen |
| DE202006021208U1 (de) | 2006-11-16 | 2013-09-30 | Aldi Einkauf Gmbh & Co. Ohg | Vorrichtung zur Abgabe von Duftstoffen |
| DE102017112777A1 (de) * | 2017-06-09 | 2018-12-13 | Schwörer Haus KG | Anordnung zur Belüftung eines Gebäudes |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3445320C2 (de) | Verfahren zur Abgabe von Dampf an die Luft in einem Raum und Gerät zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE10334591B4 (de) | Verfahren zum Verteilen von flüssigen Duftstoffen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE60005214T2 (de) | Vorrichtung für die diffusion von aromen | |
| DE69919854T2 (de) | Ausgabevorrichtung | |
| DE19856867A1 (de) | Vorrichtung zum Einbringen von Duftstoff in einen Raum | |
| WO1998018502A2 (de) | Vorrichtung zum einsprühen von duftstoff und verfahren zur aromatisierung von raumluft | |
| DE4011514C1 (de) | ||
| DE4018265C1 (en) | Emergency refrigeration of cold room - involves pouring liq. nitrogen and liq. oxygen into room for evaporative cooling | |
| DE202015102334U1 (de) | Duftverbreitungsgerät | |
| DE19637791C1 (de) | Duftraum mit einer Luftströmung mit wechselnden Düften | |
| DE202009000490U1 (de) | Vorrichtung zum direkten Verbreiten eines Dufts in einem Raum sowie ein mit dieser Vorrichtung versehener Raum | |
| WO1994006340A1 (de) | Luftverbesserer | |
| WO2002026276A2 (de) | Beduftungsgerät | |
| DE102008061914A1 (de) | Schutzeinrichtung | |
| DE102017113142A1 (de) | Abluftvorrichtung | |
| DE4433683C1 (de) | Vorrichtung zur Raumluftbefeuchtung | |
| DE202006021208U1 (de) | Vorrichtung zur Abgabe von Duftstoffen | |
| DE102013010912A1 (de) | Vorrichtung zur Erzeugung, Projektion und/oder Internetübertragung von Gerüchen, insbesondere in einer definierten zeitlichen Abfolge und in mengenmäßig kontrollierten Mischungen, sowie ein entsprechendes Verfahren. | |
| EP1033140A2 (de) | Verdunstung von Flüssigkeiten in einen Luftstrom | |
| CH622086A5 (en) | Combined home air-conditioning and home therapeutic device | |
| AT392941B (de) | Spendevorrichtung zur dosierten abgabe eines duftstoffes an die luft, insbesondere fuer einen fahrzeuginnenraum | |
| DE19852116A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Abgabe von Duftstoffen in einen Raum | |
| EP0359984A1 (de) | Parfüm-Spender für eine Zwangsbelüftung, insbesondere in Kraftfahrzeugen. | |
| KR200278217Y1 (ko) | 향 공조장치 | |
| EP0890364B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Abgabe von flüssigen Wirkstoffen durch Verdunstung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |