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DE202009000490U1 - Vorrichtung zum direkten Verbreiten eines Dufts in einem Raum sowie ein mit dieser Vorrichtung versehener Raum - Google Patents

Vorrichtung zum direkten Verbreiten eines Dufts in einem Raum sowie ein mit dieser Vorrichtung versehener Raum Download PDF

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DE202009000490U1 DE200920000490 DE202009000490U DE202009000490U1 DE 202009000490 U1 DE202009000490 U1 DE 202009000490U1 DE 200920000490 DE200920000490 DE 200920000490 DE 202009000490 U DE202009000490 U DE 202009000490U DE 202009000490 U1 DE202009000490 U1 DE 202009000490U1
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    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
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    • B05B7/04Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge
    • B05B7/0416Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid
    • B05B7/0441Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid with one inner conduit of liquid surrounded by an external conduit of gas upstream the mixing chamber
    • B05B7/045Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid with one inner conduit of liquid surrounded by an external conduit of gas upstream the mixing chamber the gas and liquid flows being parallel just upstream the mixing chamber
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Abstract

Vorrichtung zum direkten Verbreiten eines ätherischen Öls, eines Parfüms, eines flüssigkeitsgetragenen Aromas oder flüssigkeitsgetragenen Extrakts in einem Aufenthaltsraum für Menschen, umfassend:
– Mittel zum mittels Venturiwirkung mit einem Luftstrom Mitnehmen des ätherischen Öls, des Parfüms, des flüssigkeitsgetragenen Aromas oder flüssigkeitsgetragenen Extrakts zu dem mit einem Duft zu versehenden Aufenthaltsraum, um somit direkt im Raum das ätherische Öl, das Parfüm, das flüssigkeitsgetragene Aroma oder den flüssigkeitsgetragenen Extrakt zu vernebeln;
– eine ein- und ausschaltbare Luftzufuhr;
– ein Steuerungssystem zum Ein- und Ausschalten der Luftzufuhr.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbreiten eines Dufts in einem Raum. Vorrichtungen zum Abgeben eines Dufts sind an sich bekannt, und umfassen für gewöhnlich Mittel zum Einblasen einer duftenden Flüssigkeit in einen Raum, wie ein ätherisches Öl, ein Parfüm, ein flüssigkeitsgetragenes Aroma oder einen flüssigkeitsgetragenen Extrakt.
  • Die bestehenden Systeme weisen jedoch diverse Nachteile auf. Indem sie derart konstruiert sind, dass das Öl durch die Luft in den Raum geblasen wird, spucken sie beim Abgeben des Öls, was nicht nur einer guten Verteilung des Dufts im Raum entgegenwirkt, sondern auch zu unangenehmen Geräuschen und Verschmutzung der Umgebung um einen Abgabepunkt herum führen. Ferner bringt ihre Konstruktion, wobei sowohl ein Kompressor als auch ein Behälter für das Duftöl in der Nähe eines Abgabepunktes angeordnet sind, diverse Nachteile mit sich. Die Vorrichtungen verursachen dadurch relativ viel Lärm, und wenn der Behälter in der Nähe des Raums, in dem der Duft abgegeben werden soll, angeordnet ist, bildet sich im Behälter meistens Kondens, so dass die Vorrichtung im Laufe der Zeit lediglich Wasser im Raum verbreitet. Außerdem sind die bekannten Vorrichtungen nicht in der Lage, einen großen Raum schnell mit einem bestimmten Duft zu versehen, oder den Duft darin zu verändern. Dadurch ist ihr Anwendungsgebiet auf kleine Räume, oder auf Räume, in die immer derselbe oder ein wenig unterschiedlicher Duft gebracht werden soll, beschränkt.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, eine Vorrichtung zum Verbreiten eines Dufts in einem Raum bereitzustellen, welche mindestens einen der oben genannten Nachteile jedenfalls teilweise entfernt, beziehungsweise eine brauchbare Alternative bereitzustellen.
  • Die Erfindung schafft dazu eine Vorrichtung zum Verbreiten eines Dufts in einem Raum, umfassend einen Luftzufuhrkanal für Luft unter Druck, einen Flüssigkeitszufuhrkanal für eine duftende Flüssigkeit wie ein ätherisches Öl, ein Parfüm, ein flüssigkeitsgetragenes Aroma oder flüssigkeitsgetragener Extrakt, wobei beispielsweise der Flüssigkeitszufuhrkanal in eine Hohlnadel über geht, deren eines offene Ende im Luftzufuhrkanal enthalten ist, und wobei der Luftzufuhrkanal in eine in den Raum mündende Abgabeöffnung endet. Meistens wird dabei die Flüssigkeit in der aus der Abgabeöffnung tretenden Luft vernebelt. In einer alternativen Ausführungsform wird eine Vernebelungsvorrichtung mit einer massiven Nadel verwendet, oder eine Vernebelungsvorrichtung, wobei der Luftstrom einen Duftstoff direkt aus einer Öffnung eines Behälters oder Zufuhrkanals in den mit Duft zu versehenden Raum führt.
  • Durch diese Konfiguration wird die duftende Flüssigkeit beispielsweise durch Venturiwirkung vom Luftstrom in den mit einem Duft zu versehenden Raum mitgenommen. Es hat sich gezeigt, dass die Vorrichtung so in der Lage ist, um einen großen Raum schnell mit einem bestimmten Duft zu versehen, oder den Duft darin zu verändern. Außerdem werden die Duftstoffe direkt, das heißt auf geradem Wege, im Raum vernebelt statt zuerst mit durch die Vorrichtung zu führender Luft gemischt zu werden, was den Vorteil über die bekannten Vorrichtungen hat, dass nicht nur die flüchtigen Bestandteile den Raum erreichen.
  • In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat der Zufuhrkanal mindestens um das offene Ende der Hohlnadel herum einen verengten Durchmesser, welcher sich in die Richtung der Abgabeöffnung weiter als die Hohlnadel erstreckt.
  • Dadurch wird die Geschwindigkeit und damit die Saugkraft der Luft in Höhe des offenen Endes der Hohlnadel vergrößert, wodurch Flüssigkeit optimal mitgeführt wird, und es wird vermieden, dass die Luft die Flüssigkeit gerade in die Nadel einbläst.
  • Vorzugsweise hat die Nadel einen Innendurchmesser von etwa 0,3 mm. Es hat sich gezeigt, dass ätherische Öle, Parfüms, flüssigkeitsgetragene Aromen und flüssigkeitsgetragene Extrakte mit einer Viskosität zwischen 0,79 und 1,1 dadurch in den gewünschten Mengen von etwa 120 ml pro Stunde abgegeben werden können.
  • Dabei hat die Nadel vorzugsweise einen Außendurchmesser von etwa 0,4 mm, in Kombination mit einem verengten Durchmesser des Kanals von etwa 1,5 mm. Auf diese Weise kann ein ausreichend großer Luftstrom zum Mitführen der Flüssigkeit erhalten werden. Indem das offene Ende der Hohlnadel schräg abgeschnitten wird, mit einem Winkel von etwa 30 Grad gegenüber einer Fläche senkrecht zur Längsrichtung, kann die Aufnahme der Flüssigkeit durch den Luftstrom weiter verbessert werden.
  • Ein weiterer Vorteil kann erzielt werden, wenn der Teil des Luftzufuhrkanals mit dem verengten Durchmesser sich in die Richtung der Abgabeöffnung etwa 1,5 mm vorbei am offenen Ende der Nadel erstreckt. Es hat sich herausgestellt, dass bei dieser Länge die mitsaugende Wir kung des Luftstroms sehr ordentlich ist, während eine Ablagerung der Flüssigkeit um die Abgabeöffnung herum minimal ist. in einer weiteren Ausführungsform umfasst die Vorrichtung ein schaltbares Ventil, im Luftzufuhrkanal enthalten, zum kontrollierten Freigeben beziehungsweise Blockieren der Zufuhr von Druckluft.
  • In einer einfachen Ausführungsform wird die Zufuhr von Luft über den Luftzufuhrkanal durch das Ein- und Ausschalten eines Kompressors zum Erzeugen von Druckluft gesteuert. Dazu kann ein Timer oder eine andere Steuerungs- oder Schaltvorrichtung vorgesehen sein.
  • Durch das Ein- und Ausschalten der Luftzufuhr im Luftzufuhrkanal kann die Flüssigkeitsmenge beeinflusst werden. Wenn es gewünscht wird, mehr Flüssigkeit, oder anders duftende Flüssigkeit in den Raum zu bringen, wird ein Ventil geöffnet, oder ein Kompressor eingeschaltet, und wenn die Menge der in den Raum gebrachten Flüssigkeit für ausreichend gehalten wird, wird das Ventil geschlossen oder ein Kompressor ausgeschaltet.
  • Das Aufnehmen eines Ventils im Luftzufuhrkanal hat den weiteren Vorteil, dass der Kompressor, der zum Erzeugen von Druckluft verwendet wird, zum Beeinflussen des Dufts im Raum nicht ein- und ausgeschaltet werden muss. Dieser Vorteil ist insbesondere vorhanden, wenn ein solcher Kompressor auch für andere Zwecke oder Anlagen verwendet wird. Wenn der Kompressor speziell dazu dient, Luft einem einzelnen Vernebler zuzuführen, kann es vorteilhaft sein, den Kompressor selbst zu schalten.
  • Vorteilhafterweise ist das Ventil elektrisch schaltbar und die Vorrichtung ferner mit Mitteln zum Steuern des Ventils gemäß einem vorher bestimmten Muster versehen. Diese Mittel können ein Computersystem umfassen, das zum Steuern eines oder mehrerer Ventile eingerichtet ist, und kann zum Öffnen und Schließen der Ventile zu vorher bestimmten Zeiten eingerichtet sein oder programmierbar sein. Somit kann beispielsweise der Verlauf des Dufts im Raum in der Zeit bestimmt werden (beispielsweise abhängig von den Momenten, an dem Menschen im Raum für anwesend gehalten werden), oder es kann der Aufbau des Dufts im Verlauf der Zeit bestimmt werden (beispielsweise die Stärke des Dufts im Verlauf der Zeit, oder die Veränderung oder Kombination von Düften im Lauf der Zeit). Die Anwesenheit von Menschen im Raum kann ebenfalls durch eine dazu geeignete Vorrichtung wie einen Sensor festgestellt werden, wobei auf der Basis eines von einer solchen Vorrichtung abgegebenen Signals die Steuerungsmittel zum Ein- und Ausschalten der Luftzufuhr bedient werden können.
  • Die Vorrichtung kann ferner mit einem Kompressor zum Erzeugen von Druckluft, mit einem Druck zwischen 1 und 4 Atmosphäre, versehen sein. Es hat sich gezeigt, dass bei diesen Drücken eine optimale Verbreitung des Dufts innerhalb des Raums stattfinden kann. Ein solcher Kompressor kann ferner zum Erzeugen und Abgeben von Druckluft an mehrere Vorrichtungen zum Verbreiten eines Dufts in einem Raum eingerichtet sein. Nicht nur kann ein bereits in der Nähe eines Raums vorhandener Kompressor auf diese Art und Weise verwendet werden, sondern ebenfalls kann eine energiesparende Anordnung gegenüber einer Situation erzielt werden, in der in der Nähe eines jeden Abgabepunktes ein Kompressor angeordnet werden muss.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat ein Flüssigkeitszufuhrkanal eine Förderhöhe zwischen 0 und 5 Meter. Dadurch ist es möglich, einen Flüssigkeitsbehälter außerhalb des zu beduftenden Raums anzuordnen, und diesen unter optimalen Bedingungen für die verwendete Flüssigkeit zu lagern. Diese Bedingungen können beispielsweise eine bestimmte Temperatur oder Lichtmenge umfassen, um Fäulnis oder Kondensbildung innerhalb des Behälters zu vermeiden. Ebenfalls kann es dadurch möglich sein, eine wesentlich größere Menge Flüssigkeit zu lagern, wodurch das Auffüllen der Vorrichtung weniger häufig erfolgen muss. In bestehenden Fällen kann die Größe des Behälters ja durch den Ort, an dem die Vorrichtung angeordnet werden soll, beschränkt werden, welcher Nachteil durch die vorliegende Erfindung aufgehoben wird, indem es ermöglicht wird, dass die Flüssigkeit auf größerem Abstand vom Abgabepunkt gelagert wird.
  • Der Flüssigkeitszufuhrkanal umfasst dazu beispielsweise einen Schlauch mit einem Innendurchmesser zwischen 1 und 3, vorzugsweise 2 mm. Indem dieser Durchmesser größer als jener der Nadel ist, erzeugt der Schlauch eine vernachlässigbare Durchführreibung für die Flüssigkeit.
  • Der Schlauch kann dabei einen Außendurchmesser mit einem Durchmesser von etwa 4 mm umfassen. Ein solcher Schlauch wird durch den Unterdruck, den der Luftstrom auf die Flüssigkeit ausübt, nicht zugezogen, so dass eine ständige Flüssigkeitszufuhr garantiert ist.
  • Um beständig gegen Einwirkungen von verwendeten Flüssigkeiten zu sein, wird die Vorrichtung vorzugsweise mindestens teilweise aus einem oder mehreren der Materialien hergestellt: Edelstahl, Aluminium, Polyoximethylen (POM), Polyurethan (PUR), Bakelit, Glas oder Teflon.
  • Zum Vergrößern des Bedienungskomforts und dem Verkleinern der benötigten Wartungszeit, ist die Nadel vorzugsweise als herausnehmbare austauschbare Nadel ausgeführt.
  • Die Erfindung wird nun anhand der folgenden Figuren näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 einen Querschnitt einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, und
  • 2 einen Raum, versehen mit einer Anzahl Vorrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Verbreiten eines Dufts in einem Raum, umfassend einen Luftzufuhrkanal 2 für Luft unter Druck, einen Flüssigkeitszufuhrkanal 3 für eine duftende Flüssigkeit. Der Raum wird vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise von einem durch Menschen zeitweilig besuchten Raum, wie einem Saunaraum, einem Kino, einem Kaufhaus oder einem Einkaufszentrum gebildet. Der Flüssigkeitszufuhrkanal 3 geht über in eine Hohlnadel 4, deren offenes Ende 5 im Luftzufuhrkanal 2 enthalten ist, und wobei der Luftzufuhrkanal 2 in einer im Raum zu mündenden Abgabeöffnung 6 endet.
  • Der Luftzufuhrkanal 2 hat mindestens um das offene Ende 5 der Hohlnadel 4 herum einen Teil 7 mit einem verengten Durchmesser, welcher sich in die Richtung 8 der Abgabeöffnung weiter als die Hohlnadel 4 erstreckt. Das Ende 5 der Hohlnadel 4 ist schräg abgeschnitten, mit einem Winkel von etwa 30 Grad gegenüber einer Fläche senkrecht zur Längsrichtung der Hohlnadel 4. Die Vorrichtung 1 ist vorzugsweise mindestens teilweise aus einem der Materialien hergestellt: Edelstahl, Aluminium, Polyoximethylen (POM), Polyurethan (PUR) bakelit, Glas oder Teflon.
  • 2 zeigt einen Raum 10A, von einem Kinosaal gebildet, in dem eine Anzahl von Vorrichtungen 11, 12, 13 zum Verbreiten eines Dufts gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist, wie dargestellt in 1. Der Luftzufuhrkanal der Vorrichtung 11 ist über die Luftleitung 15 mit Kompressor 26 verbunden, und der Flüssigkeitszufuhrkanal der Vorrichtung 11 ist über den Flüssigkeitsschlauch 14 mit Behälter 20 verbunden, in dem sich eine erste Flüssigkeit befindet, mit einem ersten Duft.
  • Der Luftzufuhrkanal der Vorrichtung 12 ist über Luftleitung 17 mit Kompressor 26 verbunden, und der Flüssigkeitszufuhrkanal der Vorrichtung 12 ist über Flüssigkeitsschlauch 16 mit Behälter 21 verbunden, worin sich eine zweite Flüssigkeit befindet, mit einem zweiten Duft. Der Luftzufuhrkanal der Vorrichtung 13 ist über Luftleitung 19 mit Kompressor 26 zum Erzeugen von Druckluft verbunden, und der Flüssigkeitszufuhrkanal der Vorrichtung 13 ist über Flüssigkeitsschlauch 18 mit Behälter 22, worin sich eine dritte Flüssigkeit mit einem dritten Duft befindet, verbunden. Der Kompressor 26 befindet sich wie ein Teil der Leitungen 15, 17, 19 und ein Teil der Schläuche 14, 16, 18 in einem zweiten Raum 10B, welcher beispielsweise von einem Keller unter dem Kinosaal 10A gebildet wird.
  • In den Leitungen 15, 17, 19 sind die entsprechenden Luftventile 23, 24, 26 enthalten, welche von einem sich wohl oder nicht auf Abstand innerhalb oder außerhalb des Raums 10B befindlichem Steuerungssystem, im dargestellten Fall von einem Computersystem 27 gebildet, gesteuert werden. Es ist übrigens ebenfalls möglich, dass in den Flüssigkeitszufuhrleitungen Wahlventile angeordnet sind und dass diverse Behälter mit derselben Vorrichtung verbunden sind.
  • Das Computersystem kann eingereicht sein, um in Abhängigkeit des vom Projektor 28 verschickten Bilds die Luft- oder Flüssigkeitsventile auf eine solche Weise zu bedienen, dass im Kino ein zu den gezeigten Bildern passender oder zugehöriger Duft verbreitet wird. Dieser Duft kann sich auf einen Ort beziehen, in dem sich eine Filmszene abspielt, und somit beispielsweise eine Meeresluft oder eine Waldluft betreffen, oder sich auf eine Werbebotschaft, die gezeigt wird, beziehen, und somit einen Parfümduft, einen Waschmittelduft oder einen Nahrungsmittelduft, wie jener eines Getränks oder von Popcorn, welches in oder in der Nähe des Kinosaals verkauft wird, betreffen.
  • Neben der Anwendung in einem Kino gibt es zahllose andere Anwendungen, in denen die vorliegende Erfindung verwendet werden kann, wie jener eines Saunaraums, in dem ein Programm von Düften und Duftintensitäten realisiert werden kann, beispielsweise Menthol oder Vanilledüfte, oder eines Geschäftsraums, in dem der Duft einer vom Geschäft geführten Duftlinie verbreitet wird. Darüber hinaus kann die Erfindung in wohl oder nicht öffentlich zugängigen Räumen verwendet werden, in denen es wünschenswert ist, einen frischen Duft zu bringen, wie beispielsweise Umkleideräume oder Toiletten. Es wird deutlich sein, dass die Anwendung der Erfindung nicht auf diese Art von Räumen beschränkt ist, sondern ebenfalls in anderen Räumen angewendet werden kann, in denen sich Menschen während eines Besuchs zeitweilig aufhalten.

Claims (15)

  1. Vorrichtung zum direkten Verbreiten eines ätherischen Öls, eines Parfüms, eines flüssigkeitsgetragenen Aromas oder flüssigkeitsgetragenen Extrakts in einem Aufenthaltsraum für Menschen, umfassend: – Mittel zum mittels Venturiwirkung mit einem Luftstrom Mitnehmen des ätherischen Öls, des Parfüms, des flüssigkeitsgetragenen Aromas oder flüssigkeitsgetragenen Extrakts zu dem mit einem Duft zu versehenden Aufenthaltsraum, um somit direkt im Raum das ätherische Öl, das Parfüm, das flüssigkeitsgetragene Aroma oder den flüssigkeitsgetragenen Extrakt zu vernebeln; – eine ein- und ausschaltbare Luftzufuhr; – ein Steuerungssystem zum Ein- und Ausschalten der Luftzufuhr.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Mittel zum mittels Venturiwirkung mit einem Luftstrom Mitnehmen des ätherischen Öls, des Parfüms, des flüssigkeitsgetragenen Aromas oder des flüssigkeitsgetragenen Extrakts zu dem mit einem Duft zu versehenden Aufenthaltsraum im Aufenthaltsraum selbst angeordnet sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Mittel zum mittels Venturiwirkung mit einem Luftstrom Mitnehmen des ätherischen Öls, des Parfüms, des flüssigkeitsgetragenen Aromas oder des flüssigkeitsgetragenen Extrakts zu dem mit einem Duft zu versehenden Aufenthaltsraum eine massive Nadel umfassen, um den Luftstrom daran entlang zu führen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Mittel zum mittels Venturiwirkung mit einem Luftstrom Mitnehmen des ätherischen Öls, des Parfüms, des flüssigkeitsgetragenen Aromas oder des flüssigkeitsgetragenen Extrakts umfassen: – einen Luftzufuhrkanal für Luft unter Druck; – einen Flüssigkeitszufuhrkanal für das ätherische Öl, das Parfüm, das flüssigkeitsgetragene Aroma oder den flüssigkeitsgetragenen Extrakt; wobei – der Flüssigkeitszufuhrkanal in eine Hohlnadel übergeht, deren offenes Ende im Luftzufuhrkanal enthalten ist; und – wobei der Luftzufuhrkanal in einer im Aufenthaltsraum zu mündenden Abgabeöffnung endet.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Luftzufuhrkanal mindestens um das offene Ende der Hohlnadel herum einen verengten Durchmesser aufweist, welche Verengung sich in die Richtung der Abgabeöffnung weiter als die Hohlnadel erstreckt.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich der Teil des Luftzufuhrkanals mit dem verengten Durchmesser in die Richtung zur Abgabeöffnung hin etwa 1,5 mm vorbei am offenen Ende der Nadel erstreckt.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei diese ein Steuerungssystem zum Ein- und Ausschalten der Luftzufuhr, Mittel zum Ein- und Ausschalten eines Kompressors zum Erzeugen der Luft unter Druck umfasst.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend ein im Luftzufuhrkanal enthaltenes schaltbares Ventil zum kontrollierten Freigeben oder Blockieren der Zufuhr von Druckluft.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei das Ventil elektrisch schaltbar ist, und die Vorrichtung ferner Mittel zum Steuern des Ventils gemäß einem vorher bestimmten Muster umfasst.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner mit einem Kompressor zum Erzeugen von Druckluft versehen, mit einem Druck zwischen 1 und 4 Atmosphären.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei der Kompressor zum Erzeugen und Abgeben von Druckluft an mehrere Vorrichtungen zum Verbreiten eines Dufts in einem Raum eingerichtet ist.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Flüssigkeitszufuhrkanal eine Förderhöhe zwischen 0 und 5 Meter aufweist.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mindestens teilweise aus einem der Materialien hergestellt: Edelstahl, Aluminium, Polyoximethylen (POM), Polyurethan (PUR), Bakelit, Glas oder Teflon.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuerungssystem von einem Computersystem gebildet wird, welches eingerichtet ist, um ein Programm von Düften und Duftintensitäten im Aufenthaltsraum zu verwirklichen.
  15. Aufenthaltsraum, wie ein Kino, Kaufhaus oder eine Sauna, versehen mit einer Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
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