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DE19856639A1 - Tampon-Applikator - Google Patents

Tampon-Applikator

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DE19856639A1
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Germany
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tampon
applicator
cylinder
recess
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Herve Buzot
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Kenvue Germany GmH
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Johnson and Johnson GmbH
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    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
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    • A61F13/26Means for inserting tampons, i.e. applicators

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Tampon-Applikator vom Kapseltyp, der einen länglichen Außenzylinder, einen darin enthaltenen Tampon und ein Ausstoßteil aufweist, mit dem der Tampon aus einer am vorderen Ende des Außenzylinders liegenden Ausgabeöffnung herausschiebbar ist. Zur Verbesserung der Handhabbarkeit ist vorgesehen, daß der Applikator am hinteren, der Ausgabeöffnung (12) gegenüberliegenden Ende mit einer quer zur Längsachse des Applikators verlaufenden Vertiefung (6) versehen ist, deren Querschnittskontur zur Aufnahme eines Fingers als Fingersitz geformt ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Tampon-Applikator vom Kapseltyp, der einen länglichen Außenzylinder, einen darin enthaltenen Tampon und ein Ausstoßteil aufweist, mit dem der Tampon aus einer am vorderen Ende des Außenzylinders liegenden Ausgabeöff­ nung herausschiebbar ist.
Ein einfacher bekannter Applikator dieser Art ist beispielsweise in DE-OS 29 40 558 beschrieben und weist einen Außenzylinder auf, in dessen Innenbereich vorne ein Tampon eingebracht ist. Durch die hintere Öffnung des Außenzylinders ist als Ausstoßteil ein Kolben oder Innenzylinder in das Innere des Außenzylinders eingeführt und darin gleitfähig. Beim Vorschieben des Innenzy­ linders kommt dieser mit seinem vorderen Ende in Anlage an das hintere Ende des Tampons, wodurch der Tampon beim weiteren Vor­ schieben des Innenzylinders durch die Ausgabeöffnung des Außen­ zylinders herausgeschoben wird. Der Innenzylinder hat rückwärtig eine flache Endfläche, auf der zur Benutzung ein Finger aufliegt und Druck ausübt, um dadurch den Innenzylinder vorzuschieben, während der Außenzylinder mit anderen Fingern gehalten wird.
Aus der DE 30 11 612 A1 ist ein Tampon-Applikator bekannt, der einen Außenzylinder zur Aufnahme des Tampons und einen Schiebe­ zylinder als Ausstoßteil aufweist. Der Schiebezylinder ist in seinem vorderen Bereich aufgeschnitten, so daß hier nur zwei längliche, im Querschnitt kreissegmentförmige Stege der ur­ sprünglichen Zylinderwand als Schiebeelemente übrig bleiben. Der Außenzylinder hat in seinem hinteren Endbereich Öffnungen, die hinter dem hinteren Ende des in den in den Außenzylinder einge­ brachten Tampons liegen. In der Ausgangsstellung vor Benutzung des Tampons-Applikators liegt der Schiebezylinder mit seinen Stegen an der Außenwand des Außenzylinders anliegend und mit seinem zylindrischen Endbereich über das hintere Ende des Außen­ zylinders hinausragend. Zur Betätigung des Applikators wird der Schiebezylinder zunächst so weit zurückgezogen, bis die Vorder­ enden der genannten Stege jeweils über einer der Öffnungen in der Außenwand des Zylinders liegen. Anschließend werden die vorderen Enden der Stege durch die Öffnungen in das Innere des Außenzylinders eingeführt und vorgeschoben, indem der Schiebe­ zylinder weiter nach vorne geschoben wird. Durch weiteres Vor­ schieben des Schiebezylinders wird der Tampon dann durch die Ausgabeöffnung des Außenzylinders herausgeschoben. Das rückwär­ tige Ende des Schiebezylinders hat ein flaches Endstück, auf dem ein Finger des Benutzers aufliegt und drückt, um den Schiebe­ zylinder vorzuschieben.
Ein Nachteil dieser bekannten Applikatoren besteht darin, daß ihre Handhabung schwierig und unbequem ist, da der am rückwärti­ gen Ende des Applikators anliegende Finger leicht abrutschen kann, insbesondere da der Applikator normalerweise nur mit einer Hand betätigt wird.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen einfach bedien­ baren Tampon-Applikator zu schaffen, mit dem sich der Tampon einfach und sicher herausschieben läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient der Tampon-Applikator mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Applikator am hinteren, der Ausgabeöffnung gegenüberliegenden Ende mit einer quer zur Längsachse des Applikators verlaufenden Vertiefung versehen, deren Querschnittskontur zur Aufnahme eines Fingers als Finger­ sitz geformt ist. Die Vertiefung kann z. B. die Form eines Zylin­ dersegments haben. Durch eine solche rinnenförmige Vertiefung als Fingeraufnahme oder -sitz kann der Benutzer den Applikator am hinteren Ende mit einem Finger sicher halten, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Finger bei der Benutzung abrutscht.
Bei den eingangs beschriebenen Tampon-Applikatoren kann das Ausstoßteil durch einen in dem Außenzylinder verschiebbar aufge­ nommenen Innenzylinder gebildet sein; die Vertiefung zur Finger­ aufnahme ist dann am am rückwärtigen Ende des Innenzylinders vorgesehen, so daß der Benutzer den Innenzylinder mit dem am rückwärtigen Ende in dem Fingersitz aufliegenden Zeigefinger sicher vorschieben kann, ohne ständig darauf zu achten, daß der Finger in der richtigen Position am hinteren Ende des Innenzy­ linders bleibt. Bei einem einteiligen Tampon-Applikator, wie er in der älteren Patentanmeldung P 58 376.8 der Anmelderin beschrieben ist, hat der Applikator einen Außenzylinder mit einer Öffnung in seiner Zylinderwand, durch die ein längliches Schiebeelement in das innere einführbar und mittels eines Druck­ hebels, der mit einem Ende außen mit dem Außenzylinder und mit dem anderen Ende mit dem hinteren Ende des Schiebeelements ver­ bunden ist, vorschiebbar ist. Bei einem solchen einteiligen Tampon-Applikator ist die Vertiefung zur Fingerauflage am rück­ wärtigen Ende des Außenzylinders vorgesehen. Dadurch kann der Applikator mit einem Finger stabil ausgerichtet werden, während der Druckhebel mit einem anderen Finger betätigt wird.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen beschrieben, in denen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Tampon-Applikators gemäß einer ersten Ausführungsform zeigt;
Fig. 2 einen Tampon-Applikator gemäß einer zweiten Ausfüh­ rungsform im seitlichen Schnitt zeigt; und
Fig. 3 den Tampon-Applikator aus Fig. 2 in Draufsicht von der Seite.
Fig. 1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel eines Tampon-Appli­ kators in seiner Ausgangsstellung, so wie er vor der Benutzung der Verpackung entnommen wird. Der Tampon-Applikator weist einen Außenzylinder 10 auf, in dessen zylindrischen Innenraum ein Tampon untergebracht ist. In das rückwärtige Ende des Außenzy­ linders 10 ist der Innenzylinder 8 eingeschoben, der in dem Außenzylinder 10 verschiebbar ist. Am vorderen Ende des Außen­ zylinders 10 befindet sich die Ausgabeöffnung 12, durch die der Tampon aus dem Inneren des Außenzylinders 10 herausgeschoben wird, wenn der Innenzylinder 8 in Richtung der Ausgabeöffnung 12 vorgeschoben wird.
Das rückwärtige Ende des Innenzylinders 8 ist mit einer Vertie­ fung 6 versehen, die die Form einer Rinne oder Mulde hat, die sich quer (in der Darstellung von Fig. 1 senkrecht zur Papier­ ebene) zur Längsachse des Applikators erstreckt. Diese mulden- oder rinnenförmige Vertiefung 6 hat, wie in Fig. 1 dargestellt, eine Querschnittskontur, die eine bequeme und verrutschungssi­ chere Auflage und Sitz eines Fingers ermöglicht.
Die Vertiefung 6 zur Fingerauflage erlaubt es beispielsweise, daß der Zeigefinger des Benutzers darin aufgenommen wird und aufliegt und dann, während der Außenzylinder 10 mit weiteren Fingern gehalten wird, den Innenzylinder 8 vorschiebt, wobei die richtige Positionierung des Zeigefingers auf dem Innenzylin­ der beim Vorschieben nicht genau geachtet werden muß, sondern der Finger, aufgenommen in der Vertiefung 6, richtig in dem Fingersitz positioniert bleibt. Zur weiteren Verbesserung der Handhabbarkeit an der Außenfläche des Außenzylinders 12 sind umlaufende Ringe 18 und 19 vorgesehen, so daß der Außenzylinder zwischen zwei Fingern gegriffen werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Applikator zwischen den Fingern in Längsrich­ tung wegrutscht.
Der Applikator kann aus Kunststoff, biologisch abbaubarem Mate­ rial oder Pappe hergestellt sein. Insbesondere können Kunststof­ fe wie Polyethylen, Polypropylen, Polyurethan, Polyester, Ethy­ len/Vinylacetat oder Polysterol zur Herstellung des Applikators dienen. Biologisch abbaubare Kunststoffe, die bei der Herstel­ lung des erfindungsgemäßen Applikators Verwendung finden können, sind z. B. in EP 0 606 923 A1 beschrieben; geeignete biologisch abbaubare Materialien sind beispielsweise Poly(Vinylalkohol), Polyoxyethylen, und dergleichen. Der Innenzylinder 8 kann als Voll- oder Hohlzylinder ausgebildet sein. Bei Ausbildung als Hohlzylinder ist die Vertiefung 6 in dem rückwärtigen Rand der Wandfläche des Innenzylinders durch zwei gegenüberliegende Aus­ nehmungen gebildet.
In den Fig. 2 und 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, wobei der Applikator in Fig. 2 im Schnitt und in Fig. 3 in seitlicher Draufsicht dargestellt ist. In dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Tampon-Applikator nicht mit einem Innenzylinder, sondern mit einem Ausstoßteil versehen, das aus einem Druckhebel 30 und einem Schiebeelement 20 besteht. Es wird zunächst der Aufbau und die Funktionsweise dieses Tampon-Applikators anhand von Fig. 2 beschrieben.
Der Tampon 2 ist so im Inneren des Außenzylinders 10 positio­ niert, daß sein vorderes Ende unmittelbar vor der Ausgabeöffnung 12 des Innenzylinders 10 liegt. An der Innenwand des Außenzylin­ ders 10 sind Stopper 11 vorgesehen, die verhindern, daß der Tampon sich aus seiner Ausgangsstellung an der Ausgabeöffnung 12 nach hinten zurückbewegen kann.
Der Außenzylinder 10 ist mit einem Druckhebel 30 versehen, der mit einem seiner Enden 34 schwenkbar beweglich außen mit dem Außenzylinder 10 verbunden ist. An seinem anderen Ende 32 ist der Druckhebel schwenkbar mit einem länglichen Schiebeelement 20 verbunden. In der Außenwand des Außenzylinders 10 ist eine Öff­ nung 14 vorhanden, durch die das längliche Schiebeelement 20 mit seinem vorderen Endbereich 22 vorangehend in den Innenraum des Außenzylinders 10 einschiebbar ist. Die Öffnung 14 liegt in Längsrichtung zwischen dem hinteren Ende 3 des in dem Außenzy­ linder 10 befindlichen Tampons 2 und dem hinteren Ende 34 des Druckhebels, mit dem dieser schwenkbar mit dem Außenzylinder 10 verbunden ist. Die Öffnung 14 kann in Längsrichtung zwischen dem hinteren Ende 3 des Tampons 2 und dem vorderen Ende 32 des Druckhebels 30 angeordnet sein; insbesondere kann die Öffnung 14 wie in der dargestellten Ausführungsform in Längsrichtung auf Höhe des vorderen Endes 32 des Druckhebels 30 liegen, wenn der Druckhebel am Außenzylinder 10 anliegt.
Der Außenzylinder 10, der Druckhebel 30 und das Schiebeelement 20 können aus einem Stück hergestellt sein, wobei die schwenk­ baren Verbindungen zwischen dem Außenzylinder und dem Druckhebel 30 an seinem Ende 34 und dem Schiebeelement 20 und dem Druckhe­ bel an seinem Ende 32 durch materialgeschwächte Zonen verwirk­ licht sind. Der Druckhebel 30 ist, wie dargestellt, vorzugsweise dicker als das Schiebeelement 20, um eine höhere Festigkeit zu haben, so daß der Benutzer mit seinem Daumen sicher darauf drüc­ ken kann und die Kraft auf das Schiebeelement 20 übertragen wird, ohne daß der Druckhebel 30 sich merklich durchbiegt.
Zur Benutzung des Tampon-Applikators wird der Druckhebel 30, aus der in Fig. 3 dargestellten Ausgangsstellung, von der Außen­ fläche des Außenzylinders 10 weggeschwenkt und das vordere Ende 22 des Schiebeelements 20 in die Öffnung 14 in der Zylinderwand eingeführt. Dann wird das Schiebeelement 20 durch weiteres Schwenken des Druckhebels 30 nach vorne in den Innenraum einge­ schoben, bis der vordere Endbereich 22 in Anlage an das hintere Ende 3 des Tampons 2 in dem Außenzylinder 10 kommt. Diese Stel­ lung ist in Fig. 2 dargestellt. In dieser Stellung ist der Applikator zur unmittelbaren Benutzung bereit und kann in die Vagina eingeführt werden. Anschließend wird der Druckhebel 30 weiter zur Außenfläche des Außenzylinders 10 hin geschwenkt, wobei der Daumen des Benutzers auf den Druckhebels 30 drückt, um ihn weiter zu schwenken. Durch weiteres Vorschwenken des Druck­ hebels 30 wird das Schiebeelement 20 weiter im Inneren des Au­ ßenzylinders 10 vorgeschoben, wodurch der Tampon 2 ebenfalls vorgeschoben und durch die Ausgabeöffnung 12 des Außenzylinders 10 herausgeschoben wird.
Der Außenzylinder 20 ist mit zwei umlaufenden Ringen oder Flan­ schen 18 und 19 versehen, die es dem Benutzer ermöglichen, den Applikator zwischen zwei Fingern zwischen den Ringen 18 und 19 zu halten, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Applikator zwi­ schen den Fingern in Längsrichtung wegrutscht.
In der in Fig. 2 dargestellten Stellung und bei der weiteren Schwenkbewegung verläuft das längliche Schiebeelement 20 nicht entlang einer Geraden Linie sondern biegt sich entlang seiner Längsachse durch. Nach dem Einführen des Schiebeelements 20 durch die Öffnung 14 und weiterem Vorschieben stößt es schließ­ lich gegen die gegenüberliegende Innenwand des Außenzylinders 10, woraufhin es sich leicht durchbiegt, wenn es der weiteren Vorschubbewegung im wesentlichen entlang der Längsrichtung des Außenzylinders folgt. Ein solche Biegbarkeit ist leicht zu er­ reichen, wenn das Schiebeelement 20 wie in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel als einfacher Stab aufgeführt ist, indem der Abmessungen des Stabes und dessen Material geeignet gewählt werden. Bei Herstellung des Schiebeelements aus Kunststoff oder Pappe läßt sich die erforderliche Biegsamkeit leicht realisie­ ren. Wegen der Durchbiegung des Schiebeelements 20 sollte die Länge des Schiebeelements 20 etwas größer als die Entfernung von der Öffnung 14 im Außenzylinder 10 zu dessen vorderer Ausgabe­ öffnung 12 sein, damit das Schiebeelement trotz Durchbiegung diesen Abstand vollständig überbrücken und dadurch den Tampon 2 vollständig aus dem Außenzylinder herausstoßen kann.
In der Draufsicht in Fig. 3 ist zu erkennen, daß der Tampon- Applikator an seinem rückwärtigen Ende mit einer Vertiefung 6 zur Fingerauflage versehen ist. Die Vertiefung 6 ist am hinte­ ren, der Ausgabeöffnung 12 gegenüberliegenden Ende des Außen­ zylinders 10 gebildet. Die Vertiefung 6 weist eine muldenförmige Querschnittskontur auf, so daß ein Finger darin sicher und be­ quem aufliegen kann.

Claims (6)

1. Tampon-Applikator, der einen länglichen Außenzylinder, einen darin enthaltenen Tampon und ein Ausstoßteil aufweist, mit dem der Tampon aus einer am vorderen Ende des Außenzylinders liegenden Ausgabeöffnung herausschiebbar ist, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Applikator am hinteren, der Ausgabe­ öffnung (12) gegenüberliegenden Ende mit einer quer zur Längsachse des Applikators verlaufenden Vertiefung (6) ver­ sehen ist, deren Querschnittskontur zur Aufnahme eines Fin­ gers als Fingersitz geformt ist.
2. Tampon-Applikator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (6) im wesentlichen zylindersegmentförmig ist.
3. Tampon-Applikator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Ausstoßteil durch einen in dem Außenzylin­ der (10) verschiebbar aufgenommenen Innenzylinder (8) gebil­ det ist und daß der Innenzylinder (8) am rückwärtigen Ende mit der Vertiefung (6) zur Fingerauflage versehen ist.
4. Tampon-Applikator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Ausstoßteil durch ein seitlich in den Außenzylinder (10) einführbares Schiebeelement (20, 30) gebildet ist und daß der Außenzylinder an seinem rückwärti­ gen Ende mit der Vertiefung (6) zur Fingerauflage versehen ist.
5. Tampon-Applikator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenzylinder (10) durch eine am rückwärtigen Ende offene Hülse gebildet ist und die Vertiefung (6) zur Finger­ auflage durch gegenüberliegende Ausnehmungen in der Hülsen­ wand am rückwärtigen Ende gebildet ist.
6. Tampon-Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des Außenzylin­ ders (10) mit wenigstens einem umlaufenden Ring (18, 19) versehen ist, der dazu ausgestaltet ist, um, wenn der Außen­ zylinder (10) vom Benutzer zwischen zwei Fingern gegriffen ist, durch Anlage an den Fingern Längsbewegungen des Außen­ zylinders (10) zu vermeiden.
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