DE19856624A1 - Elektrischer Türöffner - Google Patents
Elektrischer TüröffnerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Türöffner mit einer Schwenkfalle und einem mit der Schwenkfalle in Eingriff stehenden, schwenkbar gelagerten Wechsel zum Sperren der Schwenkfalle, mit einem bewegbaren Anker zum Blockieren oder Freigeben des Wechsels, und mit einer elektromagnetischen Betätigungseinrichtung für den Anker, wobei die Betätigungseinrichtung einen mit dem Anker gekoppelten Elektromagnetmechanismus aufweist und in dem Gehäuse verstellbar und wahlweise festlegbar ist in einer Position, bei dem der Anker bei unbestromtem Elektromagnetmechanismus in der Sperrstellung gehalten und bei bestromtem Elektromagnetmechanismus in die Freigabestellung bewegt ist (Arbeitsstrombetrieb), und in einer Position, bei dem der Anker bei unbestromtem Elektromagnetmechanismus in der Freigabestellung gehalten und bei bestromtem Elektromagnetmechanismus in die Sperrstellung bewegt ist (Ruhestrombetrieb).
Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Türöffner mit einer
Schwenkfalle und einem mit der Schwenkfalle in Eingriff ste
henden, schwenkbar gelagerten Wechsel zum Verriegeln der
Schwenkfalle, mit einem bewegbaren Anker zum Blockieren oder
Freigeben des Wechsels, und mit einer elektromagnetischen Be
tätigungseinrichtung für den Anker.
Grundsätzlich beruht die Funktion dieser allgemein bekannten
elektrischen Türöffner darauf, daß der Anker den Wechsel
blockieren oder freigeben kann, so daß die Schwenkfalle in
ihrer Schließstellung gehalten oder für eine Öffnungsbewegung
freigegeben wird. Bei den Türöffnern sind Ausführungen für
einen Arbeitsstrombetrieb und für einen Ruhestrombetrieb be
kannt, wobei beim Arbeitsstrombetrieb der Wechsel und somit
die Schwenkfalle bei bestromter elektromagnetischer Betäti
gungseinrichtung freigegeben und in stromlosem Zustand bloc
kiert wird. Die Ausführungen für den Ruhestrombetrieb weisen
ein entgegengesetztes Betriebs- oder Schaltverhalten auf. Für
jede dieser Ausführungen weist der Türöffner einen spezifi
schen Aufbau auf. Ein wahlweiser, umschaltbarer Arbeitsstrom-
oder Ruhestrombetrieb ist bei den bekannten Türöffnern nicht
möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elek
trischen Türöffner zu schaffen, dessen konstruktive Ausbil
dung wahlweise einen Ruhestrombetrieb oder einen Arbeits
strombetrieb zuläßt.
Diese Aufgabe wird bei dem oben angegebenen Türöffner erfin
dungsgemäß dadurch gelöst, daß die Betätigungseinrichtung ei
nen mit dem Anker gekoppelten Elektromagnetmechanismus auf
weist und in dem Gehäuse verstellbar und wahlweise festlegbar
ist in einer Position, bei dem der Anker bei unbestromtem
Elektromagnetmechanismus in der Sperrstellung gehalten und
bei bestromtem Elektromagnetmechanismus in die Freigabestel
lung bewegt ist (Arbeitsstrombetrieb), und in einer Position,
bei dem der Anker bei unbestromtem Elektromagnetmechanismus
in der Freigabestellung gehalten und bei bestromtem Elektro
magnetmechanismus in die Sperrstellung bewegt ist (Ruhestrom
betrieb). Somit kann die Voreinstellung der Betriebsweise des
Türöffners ohne Umbau des Türöffners geändert werden. Dadurch
wird auch eine geringere Teilevielfalt und eine Reduzierung
der herzustellenden Varianten erzielt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen enthalten.
Für eine einfache Umstellung oder Einstellung des Türöffners
ist es zweckmäßig, daß die Betätigungseinrichtung eine Spu
lenhalterung aufweist, in der eine Spule des Elektromagnetme
chanismus und eine Rückstellfeder für einen bewegbaren, mit
Anker gekoppelten Spulenkern gelagert ist. Die Spulenhalte
rung kann als Einheit verstellt werden, so daß die Funktions
fähigkeit nach einer Umstellung nicht beeinträchtigt wird.
Durch die Anordnung der Rückstellfeder in der Spulenhalterung
wird eine auf den Anker übertragene Rückstellkraft bei einer
Umstellung nicht verändert. Jedoch kann auch eine Rückstell
feder oder ein ähnliches federndes Element direkt an dem An
ker angreifen.
Für seine Funktion als bewegbares Sperrelement ist der Anker
vorzugsweise um eine Ankerachse schwenkbar gelagert und ga
belförmig mit einer von zwei Sperrarmen begrenzten Freigabe
öffnung für den Wechsel gestaltet. Dabei ist es zweckmäßig,
wenn der Wechsel ein speziell für das Zusammenarbeiten mit
dem Anker geformtes Teil und insbesondere einen Zapfen auf
weist, der von dem Anker blockiert bzw. freigegeben wird. Der
Zapfen ist beispielsweise eine Verlängerung des Wechsels in
seiner Längsrichtung. Für eine Kopplung und Bewegungsübertra
gung vom Spulenkern auf den Anker kann am Spulenkern ein Mit
nehmer zum Eingriff mit dem Anker angebracht sein.
Zum Ausführen der Umstellung des Türöffners ist es zweckmä
ßig, daß die Betätigungseinrichtung bzw. die Spulenhalterung
in dem Gehäuse verschiebbar und in zwei Rastpositionen fest
legbar ist, die dem Ruhestrombetrieb bzw. dem Arbeitsstrombe
trieb zugeordnet sind. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der
Türöffner Bedienelemente zum Verschieben und Festlegen der
Betätigungseinrichtung bzw. der Spulenhalterung aufweist, die
von der Außenseite des Gehäuses zugänglich sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Türöffner eine
Vorschaltelektronik auf, die eine Spannungsversorgung, insbe
sondere eine Nennspannung von 12 V bis 24 V mit Toleranzgrenzen
von 9 V bis 30 V, mit Gleichstrom oder mit Wechselstrom gestat
tet. Damit kann der Türöffner an die jeweils gegebene Strom
versorgung angepaßt werden.
Um das Betriebsverhalten des Türöffners im Arbeitsstrombe
trieb zu optimieren, kann er eine Vorschaltelektronik mit ei
ner Zerhackerschaltung aufweisen, die einen Gleichstromaus
gang zur Spule in eine wechselstromförmige Rechteckspannung
umformt. Damit wird das Öffnen des Türöffners unter Vorlast
verbessert.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei
spiels eines erfindungsgemäßen Türöffners unter Bezugnahme
auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einem Längsschnitt einen erfindungsgemäßen elek
trischen Türöffner in einer ersten Einstellung für
einen Ruhestrombetrieb;
Fig. 2 den Türöffner gemäß Fig. 1 in einer zweiten Ein
stellung für den Ruhestrombetrieb;
Fig. 3 Türöffner gemäß Fig. 1 in einer ersten Einstellung
für einen Arbeitsstrombetrieb; und
Fig. 4 den Türöffner gemäß Fig. 1 in einer zweiten Ein
stellung für den Arbeitsstrombetrieb.
Ein erfindungsgemäßer elektrischer Türöffner weist ein Gehäu
se 1 auf, in dem eine Türöffner-Schwenkfalle 2 um eine paral
lel zur Zeichenebene verlaufende Schwenkachse 3 schwenkbar
gelagert und von einer Fallenfeder (nicht dargestellt) in ih
re ausgeschwenkte Schließstellung vorgespannt ist. Ein Sperr
hebel oder Wechsel 4 ist an einem am Gehäuse 1 befestigten
Lagerstift 5 um eine Lagerachse 6 schwenkbar gelagert und mit
Federkraft derart vorbelastet, daß eine Kontaktstelle am von
der Lagerachse 6 entfernten, freien Endabschnitt 7 des Wech
sels 4 gegen die Schwenkfalle 2 gedrückt ist.
Der Endabschnitt 7 weist einen Zapfen 8 auf, der in Längs
richtung des Wechsels 4 hervorsteht. In einem dem Zapfen 8
benachbarten Endbereich des Gehäuses 1 ist ein Anker 9 ange
ordnet, der um eine senkrecht zur Zeichenebene verlaufende
Ankerachse 10 schwenkbar gelagert ist. Der Anker 9 weist ga
belartig einen ersten und einen zweiten Sperrarm 11 und 12
sowie eine zwischen den Sperrarmen 11, 12 liegende Öffnung
oder Ausnehmung 13 auf, deren Größe bei entsprechender Stel
lung des Ankers 9 das Hindurchbewegen des Zapfens 8 beim Ver
schwenken des Wechsels 4 gestattet. Die parallel zur Zei
chenebene liegende Schwenkebene des Ankers 9 befindet sich in
Richtung der Ankerachse 10 versetzt neben dem Zapfen 8 des
Wechsels 4 auf der zur Schwenkfalle 2 gegenüberliegenden
Seite des Zapfens 8 bzw. des Wechsels 4 (in Fig. 1 vor dem
Zapfen 8 bezüglich der Zeichenebene), wenn der Wechsel 4 an
der Schwenkfalle 2 in Schließstellung anliegt.
In seiner Freigabestellung nimmt der Anker 9 eine solche
Schwenkstellung ein, daß sich der Zapfen 8 beim Verschwenken
des Wechsels 4 durch die Öffnung 13 zwischen den beiden
Sperrarmen 11 und 12 hindurchbewegen kann (das Bezugszeichen
9' bezeichnet den Anker 9 in Freigabestellung). Wenn der An
ker 9 aus seiner Freigabestellung in eine der beiden Schwenk
richtungen verschwenkt ist, befindet er sich in Sperrstel
lung, in welcher sich einer der Sperrarme 11, 12 vor den Zap
fen 8 erstreckt und damit ein Verschwenken des Zapfens 8 und
somit des Wechsels 4 verhindert, wodurch gleichzeitig die
Schwenkfalle 2 in ihrer Schließstellung blockiert ist. Die
Sperrstellung und die Freigabestellung des Ankers 9 bzw. 9'
sind in den Fig. 1 bzw. 2 für den Ruhestrombetrieb und in
Fig. 3 bzw. 4 für den Arbeitsstrombetrieb dargestellt.
Im Gehäuse 1 ist des weiteren ein Elektromagnet 14 enthalten,
der eine Spule (nicht dargestellt) und einen entlang einer
Spulenlängsachse 16 bewegbaren Hubmagneten oder Spulenkern 17
aufweist. Der Elektromagnet 14 ist beispielsweise mit einer
Schnappverbindung an einer Halterung 18 fest angebracht, die
an einer Innenseite des Gehäuses 1 in Längsrichtung des Ge
häuses 1 und der Spulenlängsachse 16 verschoben und in zwei
unterschiedlichen, z. B. durch Rastungen vorgegebenen Positio
nen A (siehe Fig. 1 und Fig. 2) und B (siehe Fig. 3 und Fig.
4) durch von außen schraubbare Senkkopfschrauben 19 festge
legt werden kann.
Die Senkkopfschrauben 19 sind hierzu durch Langlöcher 26 in
der Gehäusewand geführt. Die Position A oder B wird gewählt,
je nachdem ob der Türöffner im Ruhestrombetrieb oder im Ar
beitsstrombetrieb eingesetzt wird.
Ein vorderes freies Ende 20 des Spulenkerns 17 weist einen
Mitnehmer 21 auf, der beispielsweise auf den Spulenkern 17
aufgepreßt ist. Der Mitnehmer 21 enthält eine Aussparung 22,
in der ein Schaltvorsprung 23 des Ankers 9 eingreift. An der
Halterung 18 sind sich gegenüberliegend ein erster und zwei
ter Anschlag 24 und 25 für den Mitnehmer 21 ausgebildet, die
den Bewegungsweg des Mitnehmers 21 in Richtung der Spulen
längsachse 16 begrenzen. Eine in oder neben dem Elektromagnet
14 angeordnete Schraubenfeder (nicht dargestellt) hält den
bewegbaren Spulenkern 17 in einer in den Elektromagnet 14 zu
rückgezogenen Stellung am zweiten Anschlag 24 (siehe Fig. 2
und 4). Wenn die Spule 15 bestromt ist, bewegt sich der Spu
lenkern 17 gegen die Kraft der Schraubenfeder aus der Spule
15 heraus (nach rechts in den Figuren), bis der Mitnehmer 21
an dem ersten Anschlag 25 anliegt (Fig. 1 und Fig. 3). Nach
Abschalten des Stromes wird der Spulenkern 17 wieder in die
Spule 15 zurückgezogen.
In Abhängigkeit von Position A oder B der Halterung 18 befin
den sich der erste und zweite Anschlag 24, 25 entsprechend
ebenfalls in unterschiedlichen, paarweise parallel zur Spu
lenlängsachse versetzten Positionen. Auf diese Weise wird
über den zwangsweise veränderten Weg des Mitnehmers 21 auch
der Schwenkweg des Ankers 9 in der Weise unterschiedlich
festgelegt, daß bei Position A nur der erste Sperrarm 11 und
bei Position B nur der zweite Sperrarm 12 wirksam werden.
Ferner ist der Ankerweg so eingestellt, daß sowohl in Positi
on A als auch in Position B die Ausnehmung 13 zur Freigabe
des Zapfens 8 angesteuert werden kann. Der Anker 9 kann also
insgesamt drei wirksame Stellungen einnehmen, die durch die
Positionen A oder B der Halterung 18 paarweise vorgegeben
werden.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen die Einstellung des Türöffners für
einen Ruhestrombetrieb in den beiden Stellungen des Türöff
ners bei bestromtem bzw. unbestromtem Elektromagnet 14. Die
Halterung 18 ist hierbei in der gemäß Fig. 1 rechten Position
A angeordnet und mit den Schrauben 19 am Gehäuse 1 festge
legt. Bei bestromtem Elektromagnet 14 ist der Spulenkern 17
ausgefahren. Der Mitnehmer 21 liegt an dem ersten Anschlag 25
an und hält den Anker 9 derart verschwenkt, daß der erste
Sperrarm 11 in Bewegungsrichtung vor den Zapfen 8 greift und
ihn an einer Bewegung hindert. Wenn der Elektromagnet 14 ge
mäß Fig. 2 stromlos gemacht wird, wird der Spulenkern 17 in
die Spule 15 gezogen, so daß der Mitnehmer 21 den Anker 9 im
Uhrzeigersinn in diejenige dargestellte Stellung verschwenkt,
in der die Öffnung 13 des Ankers 9' im Schwenkweg des Zapfens
8 zu liegen kommt. Eine von dem Türöffner gesicherte Türe
kann geöffnet werden, da die Schwenkfalle 2 bei gleichzeiti
gem Verschwenken des nun nicht blockierten Wechsels 4 ver
schwenkt werden kann. Damit ist bei Ruhestrom (Spule 15 unbe
stromt) die Schwenkfalle 2 geöffnet.
Fig. 3 und 4 zeigen die Einstellung des Türöffners für einen
Arbeitsstrombetrieb. Die Halterung 18 ist in die gemäß Fig. 3
linke Position B verschoben worden und mit den Schrauben 19
am Gehäuse 1 festgelegt. Bei unbestromter Spule 15 ist der
Spulenkern 17 eingefahren, wobei der Mitnehmer 21 am ersten
Anschlag 25 anliegt und den Anker 9 in der Sperrstellung hält
und sein zweiter Sperrarm 12 den Weg des Zapfens 8 blockiert.
Die Schwenkfalle 2 kann nicht verschwenkt und eine vom Tür
öffner gesicherte Türe kann somit nicht geöffnet werden. Beim
Bestromen der Spule 15 fährt der Spulenkern 17 aus der Spule
15 und der Mitnehmer 21 verschwenkt den Anker 9 in die Frei
gabestellung (Anker 9'). Damit ist im Arbeitsstrombetrieb bei
bestromter Spule 15 die Schwenkfalle 2 geöffnet.
Somit kann der erfindungsgemäße elektrische Türöffner für den
Arbeitsstrombetrieb oder den Ruhestrombetrieb umgestellt wer
den, indem lediglich die Spulenhalterung 18 wahlweise in die
jeweilige Position A oder B verschoben und darin festgelegt
wird. Dazu muß weder das Gehäuse 1 geöffnet noch eine aufwen
dige Montagearbeit ausgeführt werden.
Im Gehäuse 1 des Türöffners ist des weiteren eine Vorschalt
elektronik enthalten, die eine universelle Spannungsversor
gung, insbesondere mit einer Nennspannung von 12 V bis 24 V mit
Toleranzgrenzen von 9 V bis 30 V bei Gleich- oder Wechselstrom
gestattet.
Die Elektronik enthält eine eingebaute Zerhackerschaltung,
die den Gleichstromausgang zur Spule 15 in eine Rechteckspan
nung annähert. Damit wird eine Wechselstromansteuerung simu
liert, bei der das Öffnen des Türöffners unter Vorlast durch
das dynamische Aufschlagen der Verriegelungseinheit durch den
Spulenkern 17 verbessert wird.
Claims (9)
1. Elektrischer Türöffner mit einer Schwenkfalle und einem
mit der Schwenkfalle in Eingriff stehenden, schwenkbar
gelagerten Wechsel zum Verriegeln der Schwenkfalle, mit
einem bewegbaren Anker zum Blockieren oder Freigeben des
Wechsels, und mit einer elektromagnetischen Betätigungs
einrichtung für den Anker,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung (14, 18, 21) einen mit
dem Anker (9) gekoppelten Elektromagnetmechanismus (14)
aufweist und in dem Gehäuse (1) verstellbar und wahlwei
se festlegbar ist in einer Position, bei dem der Anker
(9) bei unbestromtem Elektromagnetmechanismus (14) in
der Sperrstellung gehalten und bei bestromtem Elektroma
gnetmechanismus (14) in die Freigabestellung bewegt ist
(Arbeitsstrombetrieb), und in einer Position, bei dem
der Anker (9) bei unbestromtem Elektromagnetmechanismus
(14) in der Freigabestellung gehalten und bei bestromtem
Elektromagnetmechanismus (14) in die Sperrstellung be
wegt ist (Ruhestrombetrieb).
2. Elektrischer Türöffner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung eine Spulenhalterung (18)
aufweist, an der eine Spule (15) des Elektromagnetmecha
nismus (14) und eine Rückzugsfeder für einen bewegbaren,
mit dem Anker (9) gekoppelten Spulenkern (17) gelagert
ist.
3. Elektrischer Türöffner nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anker (9) um eine Ankerachse (10) schwenkbar ge
lagert und gabelförmig mit einer von zwei Sperrarmen
(11, 12) begrenzten Freigabeöffnung (13) für den Wechsel
(4) gestaltet ist.
4. Elektrischer Türöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Spulenkern (17) ein Mitnehmer (21) für den Anker
(9) angebracht ist.
5. Elektrischer Türöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wechsel (4) einen Zapfen (8) aufweist, der von
dem Anker (9) blockiert bzw. freigegeben wird.
6. Elektrischer Türöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung bzw. die Spulenhalterung
(18) in dem Gehäuse (1) verschiebbar und in zwei Rastpo
sitionen festlegbar ist, die dem Ruhestrombetrieb bzw.
dem Arbeitsstrombetrieb zugeordnet sind.
7. Elektrischer Türöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß Bedienelemente zum Verschieben und Festlegen der Be
tätigungseinrichtung bzw. der Spulenhalterung (18) von
der Außenseite des Gehäuses (1) zugänglich sind.
8. Elektrischer Türöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß er eine Vorschaltelektronik aufweist, die eine Span
nungsversorgung mit Spannungen von 12 V bis 24 V, mit
Gleichstrom oder Wechselstrom gestattet.
9. Elektrischer Türöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorschaltelektronik eine Zerhackerschaltung auf
weist, die einen Gleichstromausgang zur Spule in eine
wechselstromförmige Rechteckspannung umformt.
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