DE19856617A1 - Element zur Übertragung einer Bewegung und Einspritzventil mit einem solchen Element - Google Patents
Element zur Übertragung einer Bewegung und Einspritzventil mit einem solchen ElementInfo
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Abstract
Zwischen dem Piezoaktor (2) und dem Ventilelement (5) eines Servoventils für ein Einspritzventil ist ein spielausgleichendes Übertragungselement (3) vorgesehen, das einen Antriebskolben (31) und ein Aufnahmeelement (32) umfaßt, die teleskopartig ineinandergreifen und die eine Kammer (322) mit einem hydraulischen Medium umschließen. Der Spalt zwischen Antriebskolben (31) und Aufnahmeelement (32) ist so bemessen, daß ein kurzzeitiger Druckanstieg in der Kammer (322) nicht ausgeglichen wird, länger andauernde Druckdifferenzen jedoch abgebaut werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Element zur Übertragung einer Be
wegung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und insbe
sondere ein Einspritzventil mit einem solchen Element. Ein
solches Element ist aus der DE 197 08 304 A1 bekannt.
Für die Kraftstoffversorgung von Verbrennungsmotoren werden
zunehmend Hochdruck-Speichereinspritzsysteme verwendet. Sol
che Einspritzsysteme sind als Common-Rail-Systeme (für Die
selmotoren) und HPDI-Einspritzsysteme (für Ottomotoren) be
kannt. Bei diesen Einspritzsystemen wird der Kraftstoff mit
einer Hochdruckpumpe in einen allen Zylindern des Motors ge
meinsamen Druckspeicher gefördert, von dem aus die Einspritz
ventile an den einzelnen Zylindern versorgt werden. Die
Steuerung des Öffnens und Schließens der Einspritzventile
kann elektromagnetisch oder elektrisch erfolgen, etwa mittels
Piezoaktoren, die aus einer Anzahl von aufeinandergestapelten
Piezoelementen bestehen.
Der Piezoaktor wirkt dabei in der Regel auf ein Servoventil
ein, das hydraulisch den Druck steuert, der auf die Düsenna
del des Einspritzventils ausgeübt wird. Die Düsennadel des
Einspritzventils wird also vom Piezoaktor nicht direkt ange
steuert, sondern indirekt über das Servoventil.
Das aus der eingangs genannten Druckschrift bekannte Element
zur Übertragung einer Bewegung besteht aus einem Übertra
gungsmodul, das bei der Verwendung in einem Einspritzventil
zwischen dem Piezoaktor und einem Antriebsstempel für das
Servoventil angeordnet ist. Das Übertragungsmodul ist im we
sentlichen zylinderförmig ausgebildet und weist eine Druck
kammer auf, die von einer flexiblen Membran begrenzt ist. An
der flexiblen Membran liegt der Antriebsstempel für das Ser
voventil an. Von der Druckkammer führt eine Verbindungsboh
rung mit Drosselwirkung zu einer Ausgleichskammer, die im In
neren des Übertragungsmoduls vorgesehen ist und durch eine
vorgespannte Federplatte abgeschlossen ist. Die Druckkammer
und die Ausgleichskammer sind mit einem hydraulischen Medium
gefüllt. Über der Ausgleichskammer ist eine starre Abdeck
platte angeordnet, an der der Piezoaktor anliegt.
Im Ruhezustand überträgt sich der Druck des Übertragungsmedi
ums aus der Ausgleichskammer durch die Verbindungsbohrung in
die Druckkammer, so daß die flexible Membran immer am An
triebsstempel anliegt, auch wenn sich die Gesamtlänge der An
ordnung durch thermische Effekte oder Alterungseinflüsse än
dert. Andererseits kann das hydraulische Übertragungsmedium
bei Ansteuerung des Piezoaktors nicht schnell genug aus der
Druckkammer abfließen, so daß sich bei einer elektrischen An
steuerung des Piezoaktors, bei der die Ansteuerzeiten im Be
reich von Millisekunden liegen, die Bewegung des Piezoaktors
über das Übertragungsmodul praktisch unverändert auf den An
triebsstempel für das Servoventil überträgt.
Die bekannte Anordnung hat jedoch den Nachteil eines kompli
zierten Aufbaus, da die Verbindungsbohrung und die Aus
gleichskammer einschließlich der das Übertragungsmedium unter
Druck setzenden Federplatte innerhalb des Übertragungsmoduls
ausgebildet sind. Das hydraulische Übertragungsmedium ist un
ter Druck im Übertragungsmodul eingeschlossen. Schon eine ge
ringe Undichtigkeit im System führt zu einem Verlust von
Übertragungsmedium. Der resultierende Druckabfall im Übertra
gungsmodul hat unmittelbar einen Ausfall des Übertragungsmo
duls und damit des Einspritzventils zur Folge.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, das ein
gangs genannte Element zur Übertragung einer Bewegung so aus
zugestalten, daß es bei einfachem Aufbau zuverlässig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch
1 angegebenen Maßnahmen gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den diesem Anspruch 1 folgenden Ansprü
chen angeführt. Das erfindungsgemäße Element wird vorzugswei
se in Verbindung mit einem Einspritzventil für Verbrennungs
motoren angewendet.
Gemäß der Erfindung ist zwischen einem Aktor und einem
Stellglied ein spielausgleichendes Übertragungselement vorge
sehen, das einen Antriebskolben und ein Aufnahmeelement um
faßt, die teleskopartig ineinandergreifen und die eine Kammer
mit einem hydraulischen Medium umschließen. Der Spalt zwi
schen Antriebskolben und Aufnahmeelement ist so bemessen, daß
ein kurzzeitiger Druckanstieg in der Kammer nicht ausgegli
chen wird, länger andauernde Druckdifferenzen jedoch abgebaut
werden.
Das erfindungsgemäße Übertragungselement hat den Vorteil, ein
für Störungen wenig empfindliches offenes System zu bilden,
mit dem variierende Abstände ausgeglichen und überbrückt wer
den können. Es gibt keine kompliziert geformte Bauteile; die
Montage ist einfach und die Bauteiltoleranzen können herabge
setzt werden.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Übertragungsele
ments ist, daß das hydraulische Medium im Ruhezustand nicht
unter einem erhöhten Druck steht. Es ist damit möglich, den
Raum um das Übertragungselement bei einem Einspritzventil zum
Beispiel an das im wesentlichen drucklose Kraftstoff-
Rücklaufsystem anzuschließen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an
hand der Darstellung in der Zeichnung näher erläutert, die
einen Schnitt durch das Oberteil eines Einspritzventils
zeigt.
Die Figur der Zeichnung zeigt schematisch einen Teil eines
Einspritzventils im Schnitt. In das Gehäuse 1 des Einspritz
ventils ist ein Piezoaktor 2 eingebaut. Der Piezoaktor 2
wirkt, wenn er elektrisch über (nicht gezeigte) Zuleitungen
angesteuert wird, über ein Übertragungselement 3 auf einen
Ventilstößel 4 ein. Der Ventilstößel 4 liegt an einem Venti
lelement 5 eines Servoventils an. Das Ventilelement 5 wird,
solange der Piezoaktor 2 nicht angesteuert ist, von einer
Ventilfeder 6 in seinen Ventilsitz 7 gedrückt.
Bei der Ansteuerung des Piezoaktors 2 hebt der Ventilstößel 4
das Ventilelement 5 vom Ventilsitz 7 ab, so daß auf die be
kannte Weise Kraftstoff am Ventilelement 5 vorbei abfließen
kann und sich dadurch das Einspritzventil öffnet.
Um jegliches Spiel zwischen dem Piezoaktor 2 und dem Ventile
lement 5 auszuschließen, ist das Übertragungselement 3 als
hydraulisches Ausgleichselement ausgebildet. Dazu besteht das
Übertragungselement 3 aus einem Antriebskolben 31, der fest
am Piezoaktor 2 angebracht oder fest damit verbunden ist, und
einem Aufnahmeelement 32, das fest mit dem Ventilstößel 4
verbunden oder damit einstückig ausgebildet ist.
An der dem Antriebskolben 31 zugewandten Seite ist der Außen
durchmesser des Aufnahmeelements 32 größer als der des An
triebskolbens 31. Der im Verbindungsbereich im wesentlichen
zylindrische Antriebskolben 31 ragt um eine Strecke s in eine
zylinderförmige axiale Vertiefung 321 im Aufnahmeelement 32.
Zwischen der zylindrischen Außenwand des Antriebskolbens 31
und der zylindrischen Innenwand der Vertiefung 321 ist ein
geringer Abstand oder ein kleiner Spalt vorgesehen.
Antriebskolben 31 und Aufnahmeelement 32 bilden somit Innen
teil und Außenteil einer Teleskopanordnung, zu deren Längen
verstellung Innenteil und Außenteil, das heißt Antriebskolben
31 und Aufnahmeelement 32, relativ zueinander axial ver
schiebbar sind, wobei sich die Strecke s ändert, um die sich
Antriebskolben 31 und Aufnahmeelement 32 in Axialrichtung
überdecken.
An der dem Aufnahmeelement 32 zugewandten Stirnseite des An
triebskolbens 31 und/oder an der dem Antriebskolben 31 zuge
wandten Stirnseite des Aufnahmeelements 32 ist/sind Ausspa
rungen vorgesehen, die eine Kammer 322 bilden. Die Kammer 322
ist vorzugsweise radialsymmetrisch um die Längsachse des
Übertragungselements 3 ausgebildet. In der Kammer 322 ist ei
ne Feder 33 angeordnet, vorzugsweise eine Spiralfeder, die
Antriebskolben 31 und Aufnahmeelement 32 in Axialrichtung
auseinanderdrückt.
Die Feder 33 bewirkt somit, daß der Ventilstößel 4 auch im
Ruhezustand unabhängig von Längentoleranzen, thermischen Län
genänderungen und dergleichen immer spielfrei sowohl an dem
mit dem Piezoaktor 2 verbundenen Antriebskolben 31 als auch
am Ventilelement 5 des Servoventils anliegt. Dabei liegt die
Stirnseite des Antriebskolbens 31 außerhalb der Kammer 322
nicht direkt an der gegenüberliegenden Stirnseite der Vertie
fung 321 im Aufnahmeelement 32 an.
Im Betrieb ist die Kammer 322 im Übertragungselement 3 mit
einem hydraulischen Medium gefüllt. Auch der Raum 8 um das
Übertragungselement 3 im Gehäuse 1 des Einspritzventils ent
hält hydraulisches Medium. Das hydraulische Medium ist vor
zugsweise der Kraftstoff für den jeweiligen Motor.
Es ist nicht erforderlich, daß das hydraulische Medium im
Raum 8 unter einem erhöhten Druck steht. Der Raum 8 kann da
her, wenn das hydraulische Medium der Kraftstoff ist, zum
Beispiel mit der im wesentlichen drucklosen Kraftstoff-
Rückleitung vom Einspritzventil zum Tank des Fahrzeugs in
Verbindung stehen. Der Raum 8 kann aber auch durch Membranen,
Dichtscheiben und dergleichen nach außen abgeschlossen sein.
Auch in der Kammer 322 im Übertragungselement 3 steht das hy
draulische Medium im Ruhezustand, das heißt bei geschlossenem
Einspritzventil, nicht angesteuertem Piezoaktor 2 und ausge
glichenen thermischen und sonstigen Effekten, im wesentlichen
nicht unter einem erhöhten Druck. Erst wenn der Piezoaktor 2
angesteuert wird und dadurch seine Länge vergrößert, wird vom
Antriebskolben 2 Druck auf das hydraulische Medium ausgeübt.
Da das hydraulische Medium den damit verbundenen schnellen
Druckanstieg nicht durch schnelles Abströmen durch den engen
Spalt zwischen der zylindrischen Außenwand des Antriebskol
bens 31 und der zylindrischen Innenwand des Aufnahmeelements
32 abbauen kann, gibt es diesen Druck über das Aufnahmeele
ment 32 an den Ventilstößel 4 weiter, so daß sich Antriebs
kolben 31, Aufnahmeelement 32 und Ventilstößel 4 zusammen
nach unten bewegen und das Ventilelement 5 des Servoventils
gegen die Wirkung der Ventilfeder 6 vom Ventilsitz 7 wegdrüc
ken.
Der Abstand oder Spalt zwischen der zylindrischen Außenwand
des Antriebskolbens 31 und der zylindrischen Innenwand der
Vertiefung 321 im Aufnahmeelement 32 ist wie gesagt so ge
ring, daß während der kurzen Zeit der Ansteuerung des Piezo
aktors 2 das hydraulische Medium nicht durch diesen Spalt aus
der Kammer 322 entweichen kann. Andererseits ist dieser Ab
stand oder Spalt jedoch so bemessen, daß während der restli
chen, viel längeren Zeit eines Arbeitstaktes, in der das Ven
til geschlossen ist, durch diesen Spalt Flüssigkeit in die
Kammer 322 strömen kann, um im Zusammenwirken mit der Feder
33 ein eventuelles Ventilspiel auszugleichen. Auf die gleiche
Weise erfolgt ein Ausgleich durch langsames Abfließen des hy
draulischen Mediums, wenn der Piezoaktor 2 etwa aufgrund
thermischer Effekte bereits im nicht angesteuerten Zustand
permanent Druck auf das Übertragungselement 3 ausübt, der das
Ventilelement 5 gegen die Wirkung der Ventilfeder 6 vom Ven
tilsitz 7 abzuheben sucht. Der Ausgleich kann gegebenenfalls
in jeder Richtung bei jedem Arbeitstakt erneut stattfinden.
Der Abstand der Stirnseite des Antriebskolbens 31 von der
Stirnseite des Aufnahmeelements 32 um die Kammer 322 herum
ist auf jeden Fall groß genug, um das Aus- und Einströmen des
hydraulischen Mediums bei den genannten Ausgleichsvorgängen
nicht zu behindern. Gegebenenfalls können durch Abstandhal
ter, Nuten oder dergleichen in diesem Bereich geeignete Zu-
und Abströmkanäle geschaffen werden.
Die vorliegende Erfindung ist gekennzeichnet durch das Über
tragungselement 3, das teleskopartig aufgebaut ist. Eine Te
leskopanordnung besteht im einfachsten Fall aus einem Außen
teil, in dem koaxial ein Innenteil angeordnet ist, das sich
relativ zum Außenteil in Richtung der gemeinsamen Längsachse
der beiden Teile verschieben läßt, wodurch sich die Gesamt
länge der Teleskopanordnung ändert.
Bei der vorliegenden Erfindung bildet der Raum, der den Au
ßenteil und Innenteil der Teleskopanordnung umschließt, die
Kammer, in der sich das hydraulische Medium befindet, das zur
Übertragung von Kraft und einer Bewegung unter Druck gesetzt
werden kann. Der Abstand zwischen der Außenwand des Innen
teils und der Innenwand des Außenteils der Teleskopanordnung
ist so bemessen, daß dadurch die Verbindung mit Drosselwir
kung zwischen der als Druckkammer wirkenden Kammer 322 und
dem Ausgleichsraum 8 hergestellt wird. Bei einer länger be
stehenden Druckdifferenz zwischen Druckkammer und Ausgleichs
raum kann so das hydraulische Medium zwischen Außenteil und
Innenteil der Teleskopanordnung in die Druckkammer hinein
bzw. daraus abfließen. Ein schneller Druckanstieg in der
Druckkammer als Folge einer Betätigung des Aktors 2 kann je
doch nicht ausgeglichen werden, so daß sich über den erhöhten
Druck eine Kraft und damit eine Bewegung übertragen läßt.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ele
ments, die bei einem Einspritzventil für einen Verbrennungs
motor zur Anwendung kommt, besteht aus lediglich drei einfach
gestalteten Teilen; dem Antriebskolben 31, der fest am Piezo
aktor 2 des Einspritzventils angebracht ist, dem Aufnahmeele
ment 32, das fest an einem Ventilstößel 4 für das Servoventil
angeordnet oder einstückig damit ausgebildet ist, und der Fe
der 33 zwischen Antriebskolben und Aufnahmeelement. Antriebs
kolben 31 und Aufnahmeelement 32 bilden das Innenteil bzw.
Außenteil einer Teleskopanordnung. Die hydraulische Funktion
dieses Übertragungselements 3 wird von der Form und der Be
messung von Antriebskolben und Aufnahmeelement bestimmt, ins
besondere vom Abstand der Außenwand des Antriebskolben von
der gegenüberliegenden Innenwand des Aufnahmeelements und dem
Grad der Überdeckung von Antriebskolben und Aufnahmeelement.
Vorzugsweise taucht der zylinderförmige Antriebskolben um ei
ne Strecke s in die zylinderförmig ausgeformte axiale Vertie
fung 322 im Aufnahmeelement 32 ein. Die gegenüberliegenden
Stirnseiten von Antriebskolben 31 und Aufnahmeelement 32 wei
sen axiale Aussparungen auf, die die Kammer 321 für das hy
draulische Übertragungsmedium bilden. Der Abstand oder Spalt
zwischen Antriebskolben 31 und Vertiefung 321 ist so bemes
sen, daß bei der kurzzeitigen periodischen Ansteuerung des
Servoventils über den Piezoaktor praktisch kein hydraulisches
Medium aus der Kammer 322 entweicht, andererseits aber wäh
rend der viel längeren restlichen Zeit des Arbeitstaktes, in
der das Ventil geschlossen ist, die Kammer bei einer Änderung
der Gesamtlänge der Anordnung spielausgleichend mit hydrauli
schem Medium befüllt werden kann bzw. das Medium aus der Kam
mer abfließen kann. Der Ausgleich kann bei jedem Arbeitstakt
stattfinden.
Claims (11)
1. Element zur Übertragung einer Bewegung von einem Aktor
(2) zu einem Stellglied (5), mit einem spielausgleichenden
Übertragungselement (3) zwischen dem Aktor (2) und dem Stell
glied (5) mit einer Kammer (322), in der sich ein hydrauli
sches Medium befindet, das unter Druck gesetzt werden kann,
um dadurch die Bewegung zu übertragen, wobei eine Verbindung
von der Kammer (322) zu einem anderen Raum (8) besteht, die
derart ausgebildet ist, daß ein kurzzeitiger Druckanstieg in
der Kammer (322) im wesentlichen nicht zu einem Ausströmen
des hydraulischen Mediums aus der Kammer (322) führt, eine
zeitlich länger anhaltende Druckdifferenz jedoch einen Aus
gleich des hydraulischen Mediums zwischen dem Raum (8) und
der Kammer (322) bewirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Übertragungselement (3) ein Außenteil (31; 32) und
ein Innenteil (32; 31) umfaßt, die teleskopartig längsver
schiebbar ineinandergreifen, wobei in dem von Außenteil (31;
32) und Innenteil (32; 31) umschlossenen Raum die Kammer
(322) ausgebildet ist, und wobei der Spalt zwischen der Au
ßenwand des Innenteils (32; 31) und der Innenwand des Außen
teils (31; 32) so bemessen ist, daß dadurch die obige Verbin
dung zwischen der Kammer (322) und dem Raum (8) hergestellt
wird.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Außenteil (31; 32) und Innenteil (32; 31) eine Feder
(33) angeordnet ist, die Außenteil (31; 32) und Innenteil
(32; 31) in Längsrichtung auseinanderdrückt.
3. Element nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Feder (33) in der Kammer (322) angeordnet ist.
4. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Außenteil von einem Aufnahmeelement (32) gebildet wird und
das Innenteil von einem Antriebskolben (31), wobei der An
triebskolben (32) axial verschiebbar in eine Vertiefung (321)
im Aufnahmeelement (32) ragt.
5. Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kammer (322) durch eine Aussparung im Antriebskolben (31)
und/oder dem Aufnahmeelement (32) gebildet wird.
6. Element nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Feder (33) derart in der Kammer (322) zwischen Antriebskolben
(31) und Aufnahmeelement (32) angeordnet ist, daß der An
triebskolben (31) und das Aufnahmeelement (32) in Längsrich
tung auseinandergedrückt werden.
7. Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Antriebskolben (31) mit dem Aktor (2) fest verbunden ist.
8. Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Aufnahmeelement (32) mit einem Stößel (4), der auf das Stell
glied (5) einwirkt, fest verbunden oder einstückig damit aus
gebildet ist.
9. Einspritzventil zur Einspritzung von Kraftstoff in einen
Verbrennungsmotor, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspritz
ventil ein Element nach einem der Ansprüche 1 bis 8 umfaßt,
wobei das Element zwischen einem Piezoaktor (2) und dem Ven
tilelement (5) eines Servoventils angeordnet ist.
10. Einspritzventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das hydraulische Medium der für den Motor verwendete
Kraftstoff ist.
11. Einspritzventil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß der Raum (8) mit einer im wesentlichen drucklosen
Kraftstoffleitung in Verbindung steht.
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Publications (1)
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