DE19856553A1 - Wasserarmatur - Google Patents
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Abstract
Bei einer Wasserarmatur mit einem Hohlgehäuse, in dem wenigstens ein Ventileinsatz mit wenigstens jeweils einem Anschluß für das zufließende Kalt- und/oder Warmwasser gehalten ist, wobei das Hohlgehäuse an einer Armaturenbank eines Waschbeckens oder dergleichen befestigbar ist, ist zur Verbesserung vorgeschlagen, daß das Hohlgehäuse wenigstens zwei im Winkel von 90 DEG zueinander angeordnete Stutzen mit jeweils einer Öffnung aufweist, wobei im Innenbereich des einen Stutzens, der als Standsockel auf der Armaturenbank dient, ein Halter befestigt ist, an dem ein Einsatzstück für den Anschluß einer Ventilkartusche in der Öffnung des anderen Stutzens anzuordnen ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Wasserarmatur, insbesondere
Einlochmischbatterie, mit einem Hohlgehäuse, in dem we
nigstens ein Ventileinsatz mit wenigstens jeweils einem
Anschluß für das zufließende Kalt- und/oder Warmwasser
gehalten ist, wobei das Hohlgehäuse an einer Armaturen
bank eines Waschbeckens oder dergleichen befestigbar
ist.
Eine derartige Wasserarmatur ist aus der deutschen Of
fenlegungsschrift DE 31 20 210 A1 bekannt. Bei dieser
Wasserarmatur ist in einem als Rohrbogen ausgebildeten
Hohlgehäuse ein Zapfventil angeordnet. Das Zapfventil
ist hierbei mit Befestigungsschrauben gehalten, deren
Köpfe am Außenmantel des Hohlgehäuses sichtbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Ober
begriff des Anspruchs 1 angegebene Wasserarmatur mit zu
verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Hohlgehäuse wenigstens zwei im Winkel von 90° zu
einander angeordnete Stutzen mit jeweils einer Öffnung
aufweist, wobei im Innenbereich des einen Stutzens, der
als Standsockel auf der Armaturenbank dient, ein Halter
befestigt ist, an dem ein Einsatzstück für den Anschluß
einer Ventilkartusche in der Öffnung des anderen Stut
zens anzuordnen ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den An
sprüchen 2 bis 14 angegeben.
Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen kann insbesondere
erreicht werden, daß keinerlei an der Außenoberfläche
des Hohlgehäuses sichtbaren Befestigungsmittel für den
Ventileinsatz erforderlich sind. Außerdem wird mit den
vorgeschlagenen Maßnahmen ermöglicht, daß das Hohlge
häuse vielseitig eingesetzt werden kann, da entspre
chend den jeweiligen Anforderungen ein entsprechendes
Einsatzstück an dem Halter befestigt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Hohl
gehäuse vorteilhaft aus Edelstahl sehr dünnwandig aus
geführt werden, wobei das Hohlgehäuse zweckmäßig durch
Hohlumformung (Hydroform) hergestellt wird. Eine zer
spanende Bearbeitung ist nur an den Stirnseiten der
Stutzen erforderlich. Der erfindungsgemäße Halter kann
dabei ebenfalls aus Edelstahlblech hergestellt und
durch einen Punktschweißvorgang an der Innenwandung des
Stutzens, der als Standsockel auf der Armaturenbank
dient, befestigt werden. Alternativ kann der Halter
auch aus einem anderen Metall hergestellt und z. B.
durch einen Hartlötvorgang an der Innenwandung des
Hohlgehäuses befestigt werden.
Als Einsatzstück kann eine relativ dünne, kreisförmige
Platte aus Messing vorgesehen werden, an deren Stirn
seite ein Anschlußlochbild ausgebildet ist, wie es für
weit verbreitete Mischventilkartuschen erforderlich
ist, wobei die Stirnseite des Einsatzstücks durch die
Öffnung im Stutzen des Hohlgehäuses für den Anschluß
zugänglich ist. Hierbei können zweckmäßig die meist aus
Kupfer hergestellten Anschlußrohre von der Mantelfläche
aus in angeordneten Bohrungen, die jeweils mit einer
Anschlußöffnung an der Stirnseite in Verbindung stehen,
eingelötet werden. Das Einsatzstück mit den eingelöte
ten Anschlußrohren kann vorteilhaft als Einheit durch
die Öffnung im Stutzen in das Hohlgehäuse zur Befesti
gung an dem Halter eingeschoben werden.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann
zweckmäßig in dem Hohlgehäuse ein dritter Stutzen mit
einer Öffnung vorgesehen werden, welcher dem als Stand
sockel dienenden Stutzen gegenüberliegt. In der Öffnung
dieses Stutzens kann dabei eine Mutter angeordnet wer
den, in der ein Befestigungsrohr einschraubbar ist,
welches das Hohlgehäuse durchgreift und koaxial aus dem
unteren Stutzen des Hohlgehäuses vorsteht, so daß auf
diesem vorstehenden Bereich des Befestigungsrohrs am
Außenmantel ein Gewinde vorgesehen werden kann, auf dem
eine Spanneinrichtung zur Befestigung des Hohlgehäuses
an einer Armaturenbank eines Waschbeckens etc. auf
bringbar ist.
Vorteilhaft kann bei der Wasserarmatur der Wasseraus
fluß von dem Einsatzstück zunächst unter die Armaturen
bank des Waschbeckens etc. zurückgeführt werden, wobei
dann an einer Mischwasserleitung unter dem Waschbecken
eine Schlauchleitung für ein aus einem Halter heraus
ziehbares Auslaufmundstück oder Auslaufbrause ange
schlossen werden kann. Die Schlauchleitung kann hierbei
zweckmäßig im Befestigungsrohr durch das Hohlgehäuse
hindurchgeführt und von einem Führungs- und Halterohr
für ein Auslaufmundstück aufgenommen werden. Das Füh
rungs- und Halterohr kann hierbei vorteilhaft ebenfalls
von der Mutter für das Befestigungsrohr gehalten wer
den.
Das vorgeschlagene Hohlgehäuse kann sowohl für eine
Wasserarmatur mit einem Einhebelmischventil als auch
für einen Standhahn für Kaltwasser oder Warmwasser ver
wendet werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich
nung dargestellt und werden im folgenden näher be
schrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Wasserarmatur in Form einer Ein
lochwassermischbatterie im Längs
schnitt, installiert an einer zum
Teil dargestellten Armaturenbank;
Fig. 2 das in Fig. 1 gezeigte Hohlgehäuse
mit einem bügelartigen Halter und
daran befestigtem Einsatzstück;
Fig. 3 das in Fig. 2 gezeigte Einsatzstück
um 90° gedreht;
Fig. 4 das in Fig. 2 gezeigte Hohlgehäuse
mit dem bügelartigen Halter;
Fig. 5 den in Fig. 4 gezeigten Halter um 90°
gedreht;
Fig. 6 den in Fig. 5 gezeigten Halter in der
Schnittebene VI;
Fig. 7 den in Fig. 6 gezeigten Halter um 90°
gedreht;
Fig. 8 eine weitere Wasserarmatur in Form
einer Einlochwassermischbatterie im
Längsschnitt mit einem im Mischwas
serbereich angeordneten Rücksaugver
hinderer, installiert an einer zum
Teil dargestellten Armaturenbank;
Fig. 9 das in Fig. 8 gezeigte Hohlgehäuse
mit einem Kalter, einem Einsatzstück
und einem Rohrbelüftergehäuse;
Fig. 10 das in Fig. 9 gezeigte Einsatzstück
um 90° gedreht;
Fig. 11 das in Fig. 9 gezeigte Rohrbelüfter
gehäuse um 90° gedreht;
Fig. 12 das in Fig. 11 gezeigte Rohrbelüf
tergehäuse in der Schnittebene XII;
Fig. 13 das in Fig. 11 gezeigte Rohrbelüf
tergehäuse um 90° gedreht.
Der Einfachheit halber sind bei den Ausführungsbeispie
len in der Zeichnung gleiche oder entsprechende Elemen
te mit jeweils gleichen Bezugszeichen versehen.
Die in Fig. 1 gezeigte Einlochwassermischbatterie wird
im wesentlichen von einem Hohlgehäuse 1, einem an dem
Hohlgehäuse 1 unlösbar befestigten bügelartigen Halter
2, einem Einsatzstück 3 mit daran angeordneten An
schlußrohren 360, 361, 362, einer Ventilkartusche 4, ei
nem Führungs- und Halterohr 5 mit einer Schlauchleitung
50 sowie einem Befestigungsrohr 6 mit einer Spannein
richtung 61 gebildet. Das Hohlgehäuse 1 der Wasserarma
tur ist hierbei an einer Armaturenbank 7 befestigt.
Das aus Edelstahl hergestellte Hohlgehäuse 1 ist durch
Hohlumformung (Hydroform) hergestellt. Es weist in etwa
einer Ebene drei Stutzen 10, 11 und 12 auf, wobei die
Stutzen 10, 11, 12 jeweils eine Öffnung 100, 110 und 120
aufweisen. Der Stutzen 10 ist als Standsockel ausgebil
det und stützt sich mit seiner Stirnseite an einem Ring
13 ab, der andererseits auf der Oberfläche der Armatu
renbank 7 aufliegt. Der Stutzen 11 ist um 90° gedreht
zu dem Stutzen 10 in dem Hohlgehäuse 1 ausgebildet,
während der Stutzen 12 etwa koaxial zum Stutzen 10 in
dem Hohlgehäuse 1 angeordnet ist.
In der Innenwandung des Stutzens 10 ist der ebenfalls
aus Edelstahl hergestellte bügelartige Halter 2 mit ei
nem Ringstück 20 angeordnet und mittels Punktschweiß
vorgang unlösbar befestigt, wie es insbesondere aus
Fig. 4 der Zeichnung zu entnehmen ist. Alternativ kann
der Halter 2 auch aus anderem Metall, beispielsweise
Messing, hergestellt sein, wobei dann der Halter an der
Innenwandung des Hohlgehäuses durch einen Hartlötvor
gang unlösbar zu befestigen ist.
Der Halter 2 ist aus Flachmaterial gebogen, wie es ins
besondere aus Fig. 5 bis 7 der Zeichnung zu entnehmen
ist. Das Ringstück 20 weist hierbei einen Bogenbereich
von etwa 90° bis 140° auf, wobei an beiden Enden seh
nenartig angeordnete und parallel zur Mittelachse ver
laufende U-förmige Laschen 21 anschließen, an deren
Endbereich einander zugekehrte, jeweils um 90° umgebo
gene Lappen 210 für die Befestigung des Einsatzstückes
3 im Bereich der Öffnung 110 des Hohlgehäuses 1 vorge
sehen sind. In den Lappen 210 ist jeweils eine Gewinde
bohrung 211 ausgebildet, in die jeweils in eine Bohrung
38 des Einsatzstückes 3 einsteckbare Befestigungs
schraube 30 eindrehbar ist. Die Befestigungsschrauben
30 sind dabei als Innensechskantschrauben ausgebildet
und werden in der Bohrung 38 von einer entsprechenden
Aussenkung aufgenommen, wie es insbesondere aus Fig. 2
und 3 der Zeichnung zu entnehmen ist.
Das Einsatzstück 3 ist als relativ dünne kreisförmige
Metallplatte, vorzugsweise Messingplatte, ausgebildet.
Das Einsatzstück 3 wird dabei nach dem Befestigen an
dem Halter 2 koaxial zur Öffnung 110 gehalten und trägt
an der Stirnseite ein Anschlußlochbild, wie es für Ven
tilkartuschen 4 mit Mischventilausbildung bekannt ist.
Wie es insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist
hierbei eine Anschlußöffnung 31 für den Kaltwasserzu
fluß und eine Anschlußöffnung 32 für den Warmwasserzu
fluß ausgebildet. Außerdem ist eine Anschlußöffnung 33
für den Mischwasserabfluß von der Ventilkartusche 4 in
dem Einsatzstück 3 ausgebildet. Darüber hinaus sind
zwei Gewindebohrungen 34 vorgesehen, mit denen die Ven
tilkartusche 4 mit Spannschrauben 40 unter Zwischenlage
von Dichtringen im Bereich der Anschlußöffnungen
31, 32, 33 an dem Einsatzstück 3 verspannt werden kann.
Die Ventilkartusche 4 weist einen bekannten Aufbau auf,
wobei mit einem Handhebel 41 in einem ersten Freiheits
grad durch ein Verschwenken um die Mittelachse des
Stutzens 11 das Mischungsverhältnis von Kalt- und Warm
wasser und durch ein Verschwenken um eine Achse senk
recht zur Mittelachse des Stutzens 11 die Gesamtaus
flußmenge einstellbar ist.
In dem Einsatzstück 3 sind von der Mantelfläche ausge
hend Bohrungen 35 ausgebildet, die jeweils mit einer
Anschlußöffnung 31, 32, 33 verbunden sind. In diesen Boh
rungen 35 ist jeweils ein aus Kupfer hergestelltes An
schlußrohr 360, 361, 362 eingelötet. In der Einbaulage
des Einsatzstücks 3 treten sie durch die Öffnung 100
des Hohlgehäuses 1 und durch eine Öffnung 70 in einen
Raum unterhalb der Armaturenbank 7. Die Anschlußrohre
360 und 361 können hier an das Kaltwasser- bzw. an das
Warmwasserversorgungsleitungsnetz angeschlossen werden.
An dem Anschlußrohr 362 ist dagegen die Schlauchleitung
50 angeschlossen, die am anderen Endbereich - in der
Zeichnung nicht dargestellt - mit einem Auslaufmund
stück verbunden ist.
In dem Stutzen 12 ist in der Öffnung 120 eine ringför
mige Aufnahme 121 angeordnet, in der eine Mutter 122
gehalten ist. In der Mutter 122 ist mit Außengewinde 60
das Befestigungsrohr 6 eingeschraubt, welches in dieser
Stellung das Hohlgehäuse 1 und die Öffnung 70 der Arma
turenbank 7 durchgreift. Am unteren Endbereich des Be
festigungsrohrs 6 ist ebenfalls ein Außengewinde 60 an
geordnet, auf dem eine bekannte Spanneinrichtung 61
aufschraubbar ist, so daß das Hohlgehäuse 1 mit der
Ventilkartusche 4 auf der Armaturenbank 7 befestigt
werden kann. Die mit dem Anschlußrohr 362 verbundene
Schlauchleitung 50 ist durch das Befestigungsrohr 6
hindurchgeführt und gelangt durch die Mutter 122 in das
Führungs- und Halterohr 5, von dem die Schlauchleitung
mit einem am Endbereich ausgebildeten Auslaufmundstück
herausziehbar gehalten ist.
Bei der in Fig. 8 gezeigten Einlochwassermischbatterie
ist zusätzlich zu dem vorstehend beschriebenen Ausfüh
rungsbeispiel im Bereich des Anschlußrohrs 362 für
Mischwasser ein Rohrbelüftergehäuse 8 vorgesehen. Das
Einsatzstück 3 ist hierbei modifiziert, wobei lediglich
die beiden Anschlußrohre 360,361 für Kaltwasser und
Warmwasser jeweils in einer der Bohrungen 35 in der
Mantelfläche eingelötet sind. Außerdem ist die An
schlußöffnung 33 für Mischwasser durch das Einsatzstück
3 hindurchgeführt und mündet in einer Einsenkung 82 des
Rohrbelüftergehäuses 8. Darüber hinaus sind zwei Boh
rungen 37 mit jeweils einer entsprechenden Einsenkung
für die als Innensechskantschrauben ausgebildeten Befe
stigungsschrauben 30 vorgesehen.
In dem Rohrbelüftergehäuse 8 wird das von der Einsen
kung 82 aufgenommene Mischwasser über einen Kanal 80
einem bekannten Rohrbelüfter 83 axial zugeführt und ra
dial über eine Bohrung 800 in das in der Bohrung 35
eingelötete Anschlußrohr 362 abgegeben. Der Rohrbelüf
ter 83 ist dabei über die Öffnung 830 mit der Atmosphä
re verbunden. Damit die Bohrung 800 nach außen ver
schlossen ist, ist das Anschlußrohr 362 mit einer ge
schrägten Stirnseite 3620 eingelötet, wie es insbeson
dere aus Fig. 12 zu entnehmen ist.
In der die Einsenkung 82 aufweisenden Stirnseite ist
ein O-Ring 820 eingelagert, wobei außerdem zu beiden
Seiten der Einsenkung 82 zwei Gewindebohrungen 81 vor
gesehen sind, in die die Befestigungsschrauben 30 ein
drehbar sind, so daß eine dichte Verbindung mit der
rückseitigen Stirnseite des Einsatzstücks 3 herstellbar
ist. Außerdem weist das Rohrbelüftergehäuse 8 eine Aus
nehmung 84 auf, so daß das Befestigungsrohr 6 mit dem
erforderlichen Spiel durch das Hohlgehäuse 1 hindurch
schiebbar ist.
Die Einmontage des Rohrbelüftergehäuses 8 kann in fol
gender Weise erfolgen:
Zunächst wird das Einsatzstück 3 mit den Anschlußrohren 360, 361 durch die Öffnung 110 in das Hohlgehäuse 1 ein geführt und mit den beiden Befestigungsschrauben 30 an den Lappen 210 des Halters 2 befestigt. Danach kann das Rohrbelüftergehäuse 8 mit dem Rohrbelüfter 83, dem ein gelöteten Anschlußrohr 362 und dem O-Ring 810 durch die Öffnung 100 des Hohlgehäuses 1 eingebracht und in der Stecklage von den in den Bohrungen 37 angeordneten Be festigungsschrauben 30 mit dem Einsatzstück 3 dicht verspannt werden. Danach kann das Befestigungsrohr 6, das Führungs- und Halterohr 5 mit der Schlauchleitung sowie die Ventilkartusche 4 in bzw. an dem Hohlgehäuse 1 befestigt werden.
Zunächst wird das Einsatzstück 3 mit den Anschlußrohren 360, 361 durch die Öffnung 110 in das Hohlgehäuse 1 ein geführt und mit den beiden Befestigungsschrauben 30 an den Lappen 210 des Halters 2 befestigt. Danach kann das Rohrbelüftergehäuse 8 mit dem Rohrbelüfter 83, dem ein gelöteten Anschlußrohr 362 und dem O-Ring 810 durch die Öffnung 100 des Hohlgehäuses 1 eingebracht und in der Stecklage von den in den Bohrungen 37 angeordneten Be festigungsschrauben 30 mit dem Einsatzstück 3 dicht verspannt werden. Danach kann das Befestigungsrohr 6, das Führungs- und Halterohr 5 mit der Schlauchleitung sowie die Ventilkartusche 4 in bzw. an dem Hohlgehäuse 1 befestigt werden.
Im übrigen entspricht die Einlochwassermischbatterie
dem in Fig. 1 bis 7 beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Claims (14)
1. Wasserarmatur, insbesondere Einlochmischbatterie,
mit einem Hohlgehäuse, in dem wenigstens ein Ven
tileinsatz mit wenigstens jeweils einem Anschluß
für das zufließende Kalt- und/oder Warmwasser ge
halten ist, wobei das Hohlgehäuse an einer Armatu
renbank eines Waschbeckens oder dergleichen befe
stigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohl
gehäuse (1) wenigstens zwei im Winkel von 90° zu
einander angeordnete Stutzen (10, 11) mit jeweils
einer Öffnung (100, 110) aufweist, wobei im Innenbe
reich des einen Stutzens (10), der als Standsockel
auf der Armaturenbank (7) dient, ein Halter (2) be
festigt ist, an dem ein Einsatzstück (3) für den
Anschluß einer Ventilkartusche in der Öffnung (110)
des anderen Stutzens (11) anzuordnen ist.
2. Wasserarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Halter (2) bügelartig aus Metallblech
hergestellt ist.
3. Wasserarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Halter (2) und das Hohlgehäu
se (1) aus Edelstahl hergestellt sind, wobei der
Halter (2) mittels Punktschweißung mit der Innen
seite des Hohlgehäuses (1) verbunden ist.
4. Wasserarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Halter (2) aus Messing herge
stellt ist und an der Innenwandung des Hohlgehäuses
(1) durch einen Hartlötvorgang befestigt ist.
5. Wasserarmatur nach wenigstens einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Halter (2) ein Ringstück (20) mit einem Bogenbe
reich von 90° bis 140° aufweist, das zur Befesti
gung am Hohlgehäuse (1) dient, welches an beiden
Enden sehnenartig angeordnete und parallel zur Mit
telachse verlaufende U-förmige Laschen (21) hat, an
deren Endbereich einander zugekehrte, jeweils um
90° abgebogene Lappen (210) für die Befestigung des
Einsatzstückes (3) vorgesehen sind.
6. Wasserarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß in den Lappen (210) jeweils eine Gewinde
bohrung (211) ausgebildet ist, in die eine Befesti
gungsschraube (30) des Einsatzstücks (3) eindrehbar
ist.
7. Wasserarmatur nach wenigstens einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Einsatzstück (3) als relativ dünne, kreisförmige
Platte ausgebildet ist, deren in der Öffnung (110)
angeordnete Stirnseite eine Anschlußöffnung (31)
für Kaltwasser, eine Anschlußöffnung (32) für Warm
wasser und eine Anschlußöffnung (33) für Mischwas
ser aufweist, wobei an der Stirnseite mittels Ge
windebohrungen (34) und Spannschrauben (40) eine
Ventilkartusche (4), in der ein Mischventil ausge
bildet ist, anschließbar ist.
8. Wasserarmatur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Anschlußöffnungen (31, 32, 33) mit von
der Mantelseite des Einsatzstückes (3) eingebrach
ten Bohrungen (35) in Verbindung stehen, wobei die
Bohrungen (35) jeweils mit einem Anschlußrohr
(360, 361, 362) verbunden sind.
9. Wasserarmatur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß an der Rückseite des Einsatzstückes (3)
ein Rohrbelüftergehäuse (8) angeordnet ist, wobei
die Anschlußöffnungen (31, 32) für Kalt- und Warm
wasser mit von der Mantelseite des Einsatzstückes
(3) eingebrachten Bohrungen (35) in Verbindung ste
hen, die andererseits mit jeweils einem Anschluß
rohr (360, 361) verbunden sind, während die An
schlußöffnung (33) für Mischwasser mit einem Kanal
(80) im Rohrbelüftergehäuse (8) verbunden ist, an
dessen Ausgang ein Anschlußrohr (362) für Mischwas
ser angeschlossen ist.
10. Wasserarmatur nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß in dem Einsatzstück (3) Bohrungen
(37) für Befestigungsschrauben (30) ausgebildet
sind, die in Gewindebohrungen (81) im Rohrbelüf
tergehäuse (8) eindrehbar sind, wobei an der An
schlußfläche des Rohrbelüftergehäuses (8) eine
Einsenkung (82) für die Einmündung der Anschluß
öffnung (33) für Mischwasser ausgebildet ist, an
deren Wandung ein O-Ring (820) zur Abdichtung an
geordnet ist.
11. Wasserarmatur nach wenigstens einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an
der dem als Standsockel dienenden Stutzen (10) ge
genüberliegenden Seite ein weiterer Stutzen (12)
mit einer Öffnung (120) im Hohlgehäuse (1) ausge
bildet ist, an dem ein Auslaufrohr oder ein Füh
rungs- und Halterohr (5) für eine Schlauchleitung
(50) für das aus der Ventilkartusche (4) austre
tende Wasser vorgesehen ist.
12. Wasserarmatur nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich der Öffnung (120) eine
ringförmige Aufnahme (121) für eine Mutter (122)
ausgebildet ist, in der ein Befestigungsrohr (6)
eingeschraubt ist, welches das Hohlgehäuse (1)
durchdringt und durch eine Öffnung (70) in der Ar
maturenbank (7) faßt, wobei ein Außengewinde (60)
des Befestigungsrohrs (6) für eine Spanneinrich
tung (61) angeordnet ist, mit der das Hohlgehäuse
(1) an der Armaturenbank (7) befestigbar ist.
13. Wasserarmatur nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß in dem Befestigungsrohr (6) die
Schlauchleitung (50) geführt ist.
14. Wasserarmatur nach wenigstens einem der vorgehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Stirnseite des als Standsockel dienenden Stutzens
(10) ein Ring (13), vorzugsweise aus Kunststoff,
als Übergang zur Armaturenbank (7) vorgesehen ist.
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