DE10246648A1 - Wasserarmatur - Google Patents
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Abstract
Bei einer Wasserarmatur, insbesondere Einlochmischbatterie, mit einem einen vorstehenden Auslaufarm aufweisenden Gehäuse, in dem ein an beiden Stirnseiten offener Aufnahmeraum für einen Ventileinsatz ausgebildet ist, wobei an den Ventileinsatz Versorgungsleitungen anschließbar sind und an der Mantelseite eine Ausflussöffnung für den Anschluss eines im Auslaufarm angeordneten Ausflussrohres vorgesehen ist, und im Aufnahmeraum eine Bodenplatte mit Durchtrittsöffnungen für die Versorgungsleitungen anordbar ist, ist vorgeschlagen, dass im Aufnahmeraum zwei gegenüberliegend an der Innenwandung angeordnete Stützen für die Aufnahme der Bodenplatte vorgesehen sind, wobei die Bodenplatte einen radialen Vorsprung für die Halterung des Ausflussrohres aufweist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Wasserarmatur, insbesondere eine Einlochmischbatterie, mit einem einen vorstehenden Auslaufarm aufweisenden Gehäuse, in dem ein an beiden Stirnseiten offener Aufnahmeraum für einen Ventileinsatz ausgebildet ist, wobei an den Ventileinsatz Versorgungsleitungen anschließbar sind und an der Mantelseite eine Ausflussöffnung für den Anschluss eines im Auslaufarm angeordneten Ausflussrohres vorgesehen ist, und im Aufnahmeraum eine Bodenplatte mit Durchtrittsöffnungen für die Versorgungsleitungen anordbar ist.
- Einer derartige Wasserarmatur ist aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 196 39 320 A1 bekannt. Hierbei ist jedoch eine relativ dickwandige Ausbildung des Gehäuses, insbesondere im Bodenbereich, erforderlich. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebene Wasserarmatur zu verbessern und insbesondere so zu gestalten, dass das Armaturengehäuse relativ dünnwandig ausgebildet werden kann.
- Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Wasserarmatur dadurch gelöst, dass im Aufnahmeraum zwei gegenüberliegend an der Innenwandung angeordnete Stützen für die Aufnahme einer Bodenplatte vorgesehen sind, wobei die Bodenplatte einen radialen Vorsprung für die Befestigung des Ausflussrohres aufweist.
- In den Ansprüchen 2 bis 10 sind weitere Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
- Mit der Erfindung wird insbesondere erreicht, dass das Gehäuse der Wasserarmatur dünnwandig ausgebildet werden kann, so dass der Hohlkörper des Gehäuses z. B. im Hydroformverfahren hergestellt werden kann. Die Bodenplatte wird in der Stecklage im Aufnahmeraum von an der Innenwandung angeordneten Stützen gehalten, wobei der Vorsprung an der Bodenplatte einen sicheren Anschluss des Ausflussrohres an den Ventileinsatz gewährleistet.
- Vorteilhaft können die Stützen als separate Formteile ausgebildet sein, die an der Gehäusewandung z. B. durch schweißen oder löten befestigt werden. Die jeweils als Formteil ausgebildeten Stützen weisen zweckmäßig obere und untere Anlageflächen auf, so dass an den oberen Anlageflächen die Bodenplatte und an den unteren Anlageflächen eine Führungsplatte angelagert werden kann. Hierbei sind in den Anlageflächen der Stützen Gewindebohrungen vorgesehen, so dass die Bodenplatte zusammen mit dem Ventileinsatz von Spannschrauben gegen die oberen Anlageflächen spannbar sind. Die Führungsplatte wird mit gesonderten Befestigungsschrauben von unten gegen die unteren Anlageflächen verschraubt. Dabei werden die Versorgungsleitungen von in der Führungsplatte ausgebildeten Durch trittsöffnungen stabilisiert. Außerdem wird zweckmäßig eine Gewindestange an der Führungsplatte angeordnet, mit der die Wasserarmatur in bekannter Weise an einem Waschtisch oder dergleichen befestigt wird.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann zwischen dem Ausflussrohr und dem Ventileinsatz ein separates Anschlussstück vorgesehen werden, dass einerseits mit einem Ansatz dichtend in das Ausflussrohr einfasst und mittels in Gewindebohrungen im Vorsprung der Bodenplatte einschraubbaren Schrauben befestigt werden kann, so dass einerseits ein gedichteter Übergang zwischen dem Ventileinsatz und dem Anschlussstück und andererseits mit dem teleskopartig wirkenden Ansatz des Anschlussstücks Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden können, wodurch im Auslaufarm unerwünschte Werkstoffspannungen verhindert werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigt in der Zeichnung
-
1 eine Wasserauslaufarmatur in Form eines Eingriffmischventils im Längsschnitt; -
2 das in1 gezeigte Gehäuse der Wasserarmatur mit einer Bodenplatte und einer Führungsplatte, angelagert an zwei Stützen; -
3 einen Teil des in2 gezeigten Gehäuses in Ansicht von oben ohne Bodenplatte und Führungsplatte; -
4 die in2 gezeigte Bodenplatte in Perspektivansicht; -
5 das in1 gezeigte Anschlussstück in Ansicht von oben; -
6 das in5 gezeigte Anschlussstück in der Schnittebene V; -
7 das in5 gezeigte Anschlussstück in der Schnittebene VII. - Die in der Zeichnung dargestellte Wasserarmatur besteht im Wesentlichen aus einem dünnwandigen Gehäuse
1 , einem Ventileinsatz2 , einer Bodenplatte3 , einer Führungsplatte4 , einem Ausflussrohr6 mit einem Anschlussstück7 sowie Versorgungsleitungen5 . - Das Gehäuse
1 weist eine etwa zylindrische Mantelform auf, an der ein radial vorkragender Auslaufarm10 angeformt ist. In dem Gehäuse1 ist ein etwa zylindrisch ausgebildeter Aufnahmeraum11 mit offenen Stirnseiten vorgesehen. An der zylindrischen Innenwandung des Gehäuses1 sind zu beiden Seiten des Auslaufarms10 Stützen12 als Formstücke angeordnet und an der Seitenwandung mit dem Gehäuse1 verschweißt, wie es insbesondere aus2 und3 ersichtlich ist. Die Stützen12 weisen dabei eine obere Anlagefläche121 und eine untere Anlagefläche122 auf. In jeder Stütze12 ist jeweils eine Gewindebohrung120 ,123 parallel zur Mittelachse15 ausgebildet. Am vorstehenden Endbereich des Auslaufarms10 ist eine Öffnung100 für ein Ausflussmundstück61 vorgesehen. - Die Bodenplatte
3 ist, wie es insbesondere aus4 der Zeichnung zu entnehmen ist, kreisförmig ausgebildet und weist einen radialen Vorsprung30 auf, der aus der Ebene der Platte parallel zur Mittelachse60 des Ausflussrohrs6 gebogen ist. In der Platte sind zwei Durchtrittsöffnungen31 für die Versorgungsleitungen5 für Kalt- und Heißwasser ausgebildet, wobei jede Versorgungsleitung5 in der Stecklage mit einem Bund50 an der Bodenplatte3 anliegt und mit einem Dichtring gedichtet in den Ventileinsatz2 eingeführt ist. Außerdem sind zwei Bohrungen32 diametral gegenüberliegend in der Bodenplatte3 angeordnet, durch die jeweils eine Schraube20 zur Verspannung des Ventileinsatzes2 mit der Bodenplatte3 gegen die oberen Auflageflächen21 hindurchgreift. Im Bereich des Vorsprungs30 sind außerdem zwei symmetrisch angeordnete Gewindebohrungen300 für die Befestigung des Anschlussstücks7 vorgesehen. - Die in
1 und2 gezeigte Führungsplatte4 ist kreisförmig ausgebildet und weist Durchtrittsöffnungen31 für die Versorgungsleitungen5 auf. Außerdem ist an der Führungsplatte4 eine Gewindebohrung für eine Gewindestange41 vorgesehen. Darüber hinaus enthält sie entsprechende Schraubenlöcher für die Schrauben40 . - Der Ventileinsatz
2 besteht aus einer Ventilkartusche23 und einem Wasserführungsstück24 . Der Ventileinsatz2 wird dabei von zwei diametral gegenüberliegenden Schrauben20 , die in die Gewindebohrungen120 der Stützen12 eindrehbar sind, zusammen mit der Bodenplatte3 gegen die Auflageflächen121 verspannt, so dass auch die Versorgungsleitungen5 axial gesichert mit dem Wasserführungsstück24 verbunden sind. Zur Lagesicherung des Ventileinsatzes2 im Gehäuse1 ist außerdem ein Passzapfen25 an dem Wasserführungsteil24 ausgebildet, der in der Stecklage in eine Bohrung33 der Bodenplatte3 einfasst. An der gegenüberliegenden Seite des Ventileinsatzes2 ist ein Stellhebel26 aus der Ventilkartusche23 herausgeführt und mit einem Handgriff27 verbunden. Mit dem Handgriff27 kann in bekannter Weise in einem ersten Freiheitsgrad die Durchflussmenge pro Zeiteinheit und in einem zweiten Freiheitsgrad das Mischungsverhältnis des zufließenden Kalt- und Heißwassers eingestellt werden. - Das in der Ventilkartusche
23 erzeugte Mischwasser wird über einen Kanal230 einer in einer zylindrischen Mantelfläche des Wasserführungsstücks24 ausgebildeten Austrittsöffnung21 zugeführt, wobei die Austrittsöffnung21 von einem Dichtring22 umgeben ist. Im Bereich der Austrittsöffnung21 ist auf dem Vorsprung30 das Anschlussstück7 mit Hilfe von in den Gewindebohrungen300 eindrehbaren Befestigungsschrauben73 gehalten. Wie es insbesondere aus5 bis7 der Zeichnung zu entnehmen ist, weist das Anschlussstück7 eine entsprechend der zylindrischen Mantelfläche des Wasserführungsstücks24 gekrümmt ausgebildete Anlagefläche72 auf, an der der Dichtring22 dichtend zur Anlage gelangt. Das Anschlussstück7 ist dabei mit einer Durchgangsbohrung70 versehen, die den Kanal230 für Mischwasser mit dem Ausflussrohr6 verbindet. Das Anschlussstück7 ist dabei mit einem Ansatz71 , an des sen Außenmantelfläche ein Dichtring angeordnet ist, teleskopartig mit dem Ausflussrohr6 verbunden, so dass Fertigungstoleranzen spannungsfrei zwischen dem Auslaufrohr6 und dem Anschlussstück7 ausgeglichen werden können. Zur Aufnahme der beiden Befestigungsschrauben73 sind entsprechend ausgebildete Bohrungen74 im Anschlussstück7 ausgebildet.
Claims (10)
- Wasserarmatur, insbesondere eine Einlochmischbatterie, mit einem einen vorstehenden Auslaufarm aufweisenden Gehäuse, in dem ein an beiden Stirnseiten offener Aufnahmeraum für einen Ventileinsatz ausgebildet ist, wobei an den Ventileinsatz Versorgungsleitungen anschließbar sind und an der Mantelseite eine Ausflussöffnung für den Anschluss eines im Auslaufarm angeordneten Ausflussrohrs vorgesehen ist, und im Aufnahmeraum eine Bodenplatte mit Durchtrittsöffnungen für die Versorgungsleitungen anordbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Aufnahmeraum (
11 ) zwei gegenüberliegend an der Innenwandung angeordnete Stützen (12 ) für die Aufnahme der Bodenplatte (3 ) vorgesehen sind, wobei die Bodenplatte (3 ) einen radialen Vorsprung (30 ) für die Halterung des Ausflussrohres (6 ) aufweist. - Wasserarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (
12 ) an der Wandung befestigt sind und wenigstens jeweils eine Gewindebohrung (120 ) für eine Schraube (20 ) zur Ver spannung des Ventileinsatzes (2 ) zusammen mit der Bodenplatte (3 ) gegen die Stützen (12 ) aufweisen. - Wasserarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (
12 ) an der Wandung des Gehäuses (1 ) angeschweißt oder angelötet sind. - Wasserarmatur nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (
12 ) als Formteil mit einer oberen Auflagefläche (121 ) für die Bodenplatte (3 ) und einer unteren Auflagefläche (122 ) für eine Führungsplatte (4 ) mit Durchtrittsöffnungen für die Versorgungsleitungen (5 ) ausgebildet sind. - Wasserarmatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte (
4 ) mit Schrauben (40 ) an der unteren Auflagefläche (122 ) befestigbar ist. - Wasserarmatur nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsplatte (
4 ) eine Gewindestange (41 ) angeordnet ist. - Wasserarmatur nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (
30 ) parallel zur Mittelachse (60 ) des Ausflussrohrs (6 ) angeordnet ist. - Wasserarmatur nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am stromaufwärts gelegenen Ende des Ausflussrohr (
6 ) ein eine Durchgangsöffnung (70 ) aufweisendes Anschlussstück (7 ) vorgesehen ist, das einerseits mit einem Ansatz (71 ) gedichtet in das Ausflussrohr (6 ) einfasst und andererseits mit einer entsprechend der zylindrischen Wandung des Ventileinsatzes (2 ) gekrümmten Anlagefläche (72 ) versehen ist, die an einem, die Austrittsöffnung (21 ) umgebenden Dichtring (22 ) in der Stecklage anliegt, so dass die Austrittsöffnung (21 ) über die Durchgangsöffnung (70 ) mit dem Ausflussrohr (6 ) verbunden ist. - Wasserarmatur nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück (
7 ) an dem Vorsprung (30 ) befestigbar ist. - Wasserarmatur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Vorsprung (
30 ) wenigstens eine Gewindebohrung (300 ) vorgesehen ist, in die jeweils eine Befestigungsschraube (73 ) des Anschlussstücks (7 ) eindrehbar ist.
Priority Applications (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103624501A (zh) * | 2013-12-13 | 2014-03-12 | 洪建山 | 一种水龙头及其制造方法 |
| CN103692164A (zh) * | 2013-12-19 | 2014-04-02 | 洪建山 | 一种三角阀及其制造方法 |
-
2002
- 2002-10-07 DE DE2002146648 patent/DE10246648A1/de not_active Withdrawn
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