DE19855191A1 - Abstapelvorrichtung und Verfahren zum Abstapeln von Blättern sowie Vorrichtung und Verfahren zum Zuführen von Blättern einer Druckvorrichtung - Google Patents
Abstapelvorrichtung und Verfahren zum Abstapeln von Blättern sowie Vorrichtung und Verfahren zum Zuführen von Blättern einer DruckvorrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Abstapelvorrichtung und ein Verfahren zum Abstapeln von Blättern, sowie eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Zuführen von Blättern einer Druckvorrichtung. DOLLAR A Erfindungsgemäß werden die der Abstapelvorrichtung zugeführten Blätter von der Abstapelvorrichtung zu einem Stapel mit vorbestimmter Höhe aufgestapelt und mehrere dieser aufgestapelten Blattstapel werden auf einer Fördereinrichtung zwischengespeichert. Hierdurch wird auf einfache Weise eine beträchtliche Blattkapazität erzielt, wobei gleichzeitig die Stapelgröße der einzelnen Blattstapel relativ klein gehalten werden kann, weshalb sie einfach handhabbar sind. DOLLAR A Dieses Prinzip des Zwischenspeicherns von mehreren Blattstapeln auf einer Fördereinrichtung, wobei die Blattstapel eine vorbestimmte Größe bzw. ein vorbestimmtes Gewicht nicht überschreiten, kann auch zum Zuführen von Blättern an eine Druckvorrichtung angewandt werden. DOLLAR A Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt darin, daß sie bei bekannten Druckvorrichtungen einfach nachgerüstet werden kann.
Description
Die Erfindung betrifft eine Abstapelvorrichtung und ein Verfahren
zum Abstapeln von Blättern. Insbesondere betrifft die Erfindung
eine Abstapelvorrichtung für eine Hochleistungsdruckvorrichtung.
Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung und ein Verfahren
zum Zuführen von Blättern einer Druckvorrichtung.
Die Abstapelvorrichtungen bekannter Hochleistungsdruckvorrichtun
gen weisen einen oder mehrere Ausgabeschächte auf, in welche die
Blätter abgestapelt werden. Die Ausgabeschächte sind in der Regel
mit einem Hubtisch versehen, auf dem ein Tablett zur Aufnahme der
Blätter liegt. Zu Beginn eines Abstapelvorgangs, d. h., wenn sich
noch keine Blätter im Ausgabeschacht befinden, ist der Hubtisch
in seiner obersten Stellung angeordnet, so daß die am Ausgabe
schacht eingehenden Blätter mit einer geringen Fallhöhe auf dem
Tablett abgelegt werden. Auf dem Tablett bildet sich ein Blatt
stapel, wobei der Hubtisch entsprechend der zunehmenden Höhe des
Blattstapels abgesenkt wird, um die Fallhöhe der Blätter etwa
konstant zu halten. Ist der Hubtisch in seine unterste Stellung
abgesenkt, so ist die Kapazität des Ausgabeschachtes ausge
schöpft. Das weitere Abstapeln von Blättern und der Betrieb des
Druckers muß deshalb unterbrochen werden, bis der Ausgabeschacht
entleert ist. Zum einfacheren Entleeren kann das Tablett auf
einer Verschiebeeinrichtung angeordnet sein, so daß es zusammen
mit dem Papierstapel aus dem Ausgabeschacht herausgezogen werden
kann.
Solche Ausgabeschächte haben üblicherweise eine Aufnahmekapazität
von bis zu ca. 1300 Blatt Papier, das ein Flächengewicht von
80 g/m2 aufweist. Bei einer Blattrate von ca. 80 Blatt/min ist ein
solcher Ausgabeschacht etwa in einer halben Stunde gefüllt und
muß entleert werden. Mittlerweile sind jedoch Hochleistungs
drucker gebräuchlich, die Blätter mit einer Blattrate von
158 Blatt/min in die Ausgabeschächte fördern. Bei einer solchen
Blattrate würde ein Ausgabeschacht mit einer maximalen Füllkapa
zität von 1300 Blatt etwa in einer viertel Stunde gefüllt werden.
Ein Operator, der mehrere derartige Hochleistungsdrucker bedienen
würde, ist bei solch kurzen Entleerungsintervallen permanent mit
dem Entleeren der Ausgabeschächte der einzelnen Drucker beschäf
tigt. Zur Verlängerung der Entleerungsintervalle bei derart hohen
Blattraten hat man deshalb die Kapazität der Ausgabeschächte
vergrößert. Hierzu wurden bei bestehenden Druckvorrichtungen
externe Großstapler angesetzt, die eine einzigen, hohen Schacht
zur Aufnahme eines Stapels von bspw. 3.000 bis 4.000 Blättern
aufweisen.
Die sich in derart großen Ausgabeschächten aufstapelnden Blatt
stapel sind schwer handzuhaben, da sie in der Regel ein erhebli
ches Gewicht besitzen. So wiegen z. B. bereits 1000 Blatt Papier
vom Format A3 und mit einem Flächengewicht von 80 g/m2 10 kg.
Somit besteht bereits bei den vorhandenen Hochleistungsdruckvor
richtungen ein erheblicher Bedarf nach einer Abstapelvorrichtung,
die zum einen eine hohe Aufnahmekapazität aufweist und zum ande
ren vom Operator leicht bedienbar und insbesondere einfach ent
leerbar ist. Sie sollte vorzugsweise auch einfach bei bisher
existierenden Hochleistungsdruckvorrichtungen nachrüstbar sein.
Es ist davon auszugehen, daß künftige Hochleistungsdruckvorrich
tungen mit noch größeren Blattraten arbeiten werden, so daß
vorbezeichnendes Problem zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Aus der US 5,335,903 geht eine Blattzuführvorrichtung hervor, die
einen Speicherschacht und einen Zuführschacht aufweist, die
unmittelbar nebeneinander angeordnet sind. Aus dem Zuführschacht
werden die Blätter vereinzelt und dem Drucker zugeführt. Ist der
Zuführschacht vollständig entleert, so wird der im Speicher
schacht angeordnete Blattstapel in den Zuführschacht überführt.
Hierzu sind Förderriemen vorgesehen, mit welchen der Stapel vom
Speicherschacht in den Zuführschacht verfahren wird. Mit dieser
Blattzuführvorrichtung wird die zum Nachladen des Zuführschachtes
notwendige Totzeit gering gehalten. Während des weiteren Betriebs
kann der Speicherschacht allmählich wieder aufgefüllt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abstapelvorrich
tung und ein Verfahren zum Abstapeln von Blättern zu schaffen,
die eine hohe Aufnahmekapazität ermöglichen, leicht bedienbar
sind und vorzugsweise an einer bestehenden Druckvorrichtung
einfach nachgerüstet werden können. Ferner liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum
Zuführen von Blättern einer Druckvorrichtung zu schaffen, die vom
Operator leicht bedient werden können und dennoch eine große
Blattkapazität aufweisen.
Die Aufgabe wird durch eine Abstapelvorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 und durch ein Verfahren zum Abstapeln von Blät
tern mit den Merkmalen des Anspruchs 13 bzw. durch eine Vorrich
tung zum Zuführen von Blättern mit den Merkmalen des Anspruchs 17
und ein Verfahren zum Zuführen von Blättern mit den Merkmalen des
Anspruchs 19 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Abstapelvorrichtung weist eine Förderein
richtung auf, mit welcher ein sich auf einer Blattaufnahmefläche
ansammelnder Blattstapel automatisch abtransportiert und zwi
schengespeichert werden kann. Hierdurch werden die auf der Blatt
aufnahmefläche aufgestapelten Blätter in mehrere, handliche
Stapel aufgeteilt und auf der Fördereinrichtung zwischengespei
chert. Ein Operator kann somit die relativ kleinen und damit
leichten Stapel einfach entfernen. Durch das Zwischenspeichern
der Blattstapel auf der Fördereinrichtung wird eine hohe Blattka
pazität erzielt, die beliebig durch Verlängern der Fördereinrich
tung ausbaubar ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Fördereinrichtung
als separate Baueinheit ausgebildet, so daß sie einfach in ein
Ausgabefach einer bestehenden Druckvorrichtung eingesetzt werden
kann. Das im Ausgabefach befindliche Tablett wird durch ein zur
Fördereinrichtung kompatibles Tablett, wie z. B. das im Anspruch 6
angegebene geschlitzte Tablett ausgetauscht.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Abstapel
vorrichtung als eine von einer Druckvorrichtung separate Bauein
heit ausgebildet, die an einen Ausgabeschlitz der Druckvorrich
tung zur Aufnahme der von der Druckvorrichtung bedruckten Blätter
ansetzbar ist. Mit einer solchen Abstapelvorrichtung kann je nach
Bedarf die ausgangsseitige Kapazität einer Druckvorrichtung
erweitert werden.
Die Abstapelvorrichtung weist vorzugsweise eine von der Druckvor
richtung unabhängige elektrische Steuereinrichtung auf, so daß
das Nachrüsten bzw. Ansetzen der Abstapelvorrichtung an die
Druckvorrichtung einfach bewerkstelligbar ist.
Das erfindungsgemäße Prinzip der Aufteilung des Blattstroms in
mehrere handhabbare Stapel kann auch an der Eingangsseite einer
Druckvorrichtung angewandt werden, wie es in den Ansprüchen 17
bis 20 angegeben wird, wobei die Blätter mittels einer Förderein
richtung in mehreren Stapeln der Druckvorrichtung zugeführt
werden. Die konkreten Merkmale der Abstapelvorrichtung und des
entsprechenden Verfahrens zum Abstapeln von Blättern können auf
die Vorrichtung und das Verfahren zum Zuführen von Blättern an
eine Druckvorrichtung übertragen werden.
Die Erfindung wird nachfolgend näher anhand von in den beiliegen
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es
zeigen schematisch:
Fig. 1 eine Ausgabeeinheit einer Druckervorrichtung zusammen
mit einer erfindungsgemäßen Abstapelvorrichtung in ei
ner teilweise aufgebrochenen Seitenansicht,
Fig. 2 die Abstapelvorrichtung aus Fig. 1 in einer aufgebro
chenen Draufsicht,
Fig. 3 eine Druckvorrichtung mit einem weiteren Ausführungs
beispiel einer erfindungsgemäßen Abstapelvorrichtung in
perspektivischer Ansicht,
Fig. 4 die Abstapelvorrichtung aus Fig. 3 in einer aufgebro
chenen Seitenansicht,
Fig. 5 die Abstapelvorrichtung aus Fig. 3 in einer aufgebro
chen Draufsicht,
Fig. 6 und 7 grob vereinfacht ein Hubtisch mit geschlitztem
Tablett und Förderriemen der Abstapelvorrichtung nach
Fig. 3 in perspektivischer Ansicht,
Fig. 8 die Anordnung der Förderriemen und des Tabletts aus
Fig. 6 beim Transport eines Blattstapels in der Front
ansicht, und
Fig. 9 und 10 ein geschlitztes Tablett mit Abdeckplatten in der
Vorderansicht.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Abstapelvorrichtung 1 zusam
men mit einer herkömmlichen Ausgabeeinheit 2 einer Druckvorrich
tung gezeigt. Es ist schematisch ein Förderweg 3 für von der
Druckvorrichtung bedruckte Blätter dargestellt, wobei zum Trans
port der Blätter jeweils Rollenpaare 4 angeordnet sind. Der
Förderweg 3 führt zu zwei in der Ausgabeeinheit 2 ausgebildeten,
herkömmlichen Ausgabeschächten 5 und weist eine Abzweigung 6 zu
einem Ausgabeschlitz 7 auf.
Die erfindungsgemäße Abstapelvorrichtung 1 weist ein z. B. etwa
quaderförmiges Gehäuse 8 auf, in das ein Eingabeschlitz 9 einge
bracht ist. Der Eingabeschlitz 9 ist vorzugsweise am oberen
Randbereich einer Stirnwandung 10 des Gehäuses 8 angeordnet. Die
Abstapelvorrichtung 1 ist mit ihrem Eingabeschlitz 9 fluchtend
zum Ausgabeschlitz 7 an die Ausgabeeinheit angesetzt.
Unterhalb einer Deckenwandung 11 des Gehäuses 8 und benachbart
zum Eingabeschlitz 9 sind Einrichtungen zur Ausbildung eines im
wesentlichen horizontalen Förderweges 12, wie z. B. Rollenpaare 4
angeordnet, so daß der sich in der Ausgabeeinheit 2 an der Ab
zweigung 6 abzweigende Förderweg 3 in der Abstapelvorrichtung 1
kontinuierlich fortsetzt.
Der Förderweg 12 wird durch einen Anschlag 13 begrenzt, der quer
zur Förderrichtung angeordnet ist und gegen den die auf dem
Förderweg 12 beförderten Blätter gefördert werden. Der Anschlag
13 besteht beispielsweise aus einem Blechstreifen mit einer Länge
von etwa 30 cm und einer Höhe von 3 bis 5 cm. Zusätzlich können
in an sich bekannter Weise seitliche Anschläge und/oder eine
Einrichtung zum Ausrichten der Blätter an den Anschlägen, wie
bspw. ein Paddelrad, vorgesehen werden.
Im Bereich unterhalb des Förderweges 12 ist ein Hubtisch 14
vorgesehen, der aus zumindest 2 in Förderrichtung angeordneten
Längsstreben 15 ausgebildet ist, an denen z. B. drei Füße 16
angebracht sein können. Die Längsstreben 15 des Hubtisches 14
können von einer Hubeinrichtung (nicht dargestellt) gemeinsam
angehoben bzw. abgesenkt werden. Auf den Längsstreben 15 liegt
ein Tablett 17 auf, das in der Draufsicht (Fig. 2) eine rechtec
kige Form mit zwei Längskanten 18 und zwei Stirnkanten 19 auf
weist. Die Größe des Tabletts 17 ist so bemessen, daß die von der
Druckvorrichtung zu bearbeitenden Blätter in der Regel auf dem
Tablett 17 vollständig aufliegen. Es können jedoch auch Blätter
abgestapelt werden, die an den Rändern des Tabletts 17 ein Stück
vorstehen.
Das Tablett 17 ist bezüglich des Anschlages 13 mit seiner vorde
ren Stirnkante 19 in Flucht mit dem Anschlag 13 angeordnet, so
daß zu Beginn des Abstapelvorganges das Tablett 17 mit seiner
vorderen Stirnkante 19 an den Anschlag 13 angesetzt werden kann
und die vom Anschlag 13 abgebremsten Blätter sicher auf dem
Tablett 17 zum Liegen kommen. In dem Tablett 17 sind Schlitze 20
eingebracht, die sich von der vorderen Stirnkante 19 parallel zu
den Längskanten 18 erstrecken. Im vorliegenden Ausführungsbei
spiel sind drei Schlitze 20 vorgesehen, die voneinander gleich
beabstandet sind, wobei die Längsstreben 15 das Tablett 17 an den
Zwischenbereichen zwischen zwei benachbarten Schlitzen 20 abstüt
zen. Die Schlitze 20 erstrecken sich über einen Großteil der
Länge des Tabletts 17.
Unmittelbar oberhalb einer Bodenwandung 21 des Gehäuses 8 ist ein
Riemenförderer 22 angeordnet, der im vorliegenden Ausführungsbei
spiel drei endlose Förderriemen 23 aufweist, die jeweils zwei
horizontale Förderwalzen 24, 25 umschlingen. Die Förderwalzen 24,
25 sind benachbart zu den Stirnwandungen 10 des Gehäuses angeord
net, so daß sich der Riemenförderer 22 über einen Großteil der
Länge des Gehäuses 8 erstreckt. Die Förderriemen 23 sind jeweils
einem Schlitz 20 des Tabletts 17 zugeordnet, so daß sie im glei
chen Abstand wie die Schlitze 20 und unmittelbar im Bereich
unterhalb der Schlitze 20 angeordnet sind, so daß beim Absenken
des Hubtisches 14 das obere Trum 26 der Förderriemen 23 nicht mit
dem Tablett 17 kollidiert. Das Tablett 17 kann somit auf eine
Niveau unterhalb des oberen Trums 26 der Förderriemen 23 abge
senkt werden, wobei die Förderriemen 23 jeweils mit ihrem oberen
Trum 26 die Schlitze 20 des Tabletts 17 durchfahren.
Der Bereich der Abstapelvorrichtung 1, in dem sich der Hubtisch
14 befindet, bildet einen Aufnahmebereich 27 zum Aufnehmen der
zugeförderten Blätter, wobei die Oberfläche des Tabletts 17 eine
Blattaufnahmefläche 28 darstellt. Der sich über den Aufnahmebe
reich 27 hinaus erstreckende Bereich des Riemenförderers 22
bildet einen Speicherbereich 29, in dem zumindest ein Blattstapel
30 zwischengespeichert werden kann. Vorzugsweise weist der Spei
cherbereich 29 eine Länge auf, die zumindest das Zwischenspei
chern von zwei oder mehreren Blattstapeln 30 erlaubt.
Nachfolgend wird der Betrieb der erfindungsgemäßen Abstapelvor
richtung 1 näher erläutert.
Die von der Druckvorrichtung bedruckten Blätter werden entlang
des Förderweges 3, der Abzweigung 6 und des Förderweges 12 gegen
den Anschlag 13 gefördert. Am Anschlag 13 wird die Bewegung der
Blätter abgebremst, so daß sie auf die Blattaufnahmefläche 28 des
Tabletts 17 fallen. Ist das Tablett 17 leer, so wird der Hubtisch
14 bis in seine maximale obere Stellung angehoben, bei der das
Tablett 17 entweder unmittelbar am Anschlag 13 anliegt oder nur
ein kleines Stück davon beabstandet angeordnet ist. Mit zunehmen
der Förderzeit stapelt sich auf dem Tablett 17 ein Blattstapel 30
an wobei das Höhenniveau des Tabletts 17 entsprechend der Höhe
des Blattstapels 30 abgesenkt wird. Das Absenken kann durch eine
kontinuierliche allmähliche Absenkbewegung erfolgen oder in
kleinen Schritten ausgeführt werden.
Hat sich auf dem Tablett 17 ein Blattstapel mit vorbestimmter
Höhe angesammelt, so wird die weitere Blattförderung kurzzeitig
unterbrochen, und der Hubtisch 14 auf ein Niveau abgesenkt, so
daß das Tablett 17 unterhalb der oberen Trume 26 der Förderriemen
23 angeordnet ist. Hierdurch liegt der Blattstapel 30 unmittelbar
auf den Förderriemen 23 auf. Die maximale Höhe des Blattstapels
30 ist so zu bemessen, daß bei vollständig abgesenktem Tablett 17
die Oberseite des Blattstapels unterhalb der Unterkante des
Anschlages 13 angeordnet ist.
Der so auf dem Riemenförderer 22 aufliegende Blattstapel 30 wird
von den Förderriemen 23 in Förderrichtung 31 aus dem Aufnahmebe
reich 27 in den Speicherbereich 29 befördert. Hat der Blattstapel
den Speicherbereich 29 erreicht, so wird der Förderriemen wieder
angehalten und der Hubtisch 14 in seine maximale obere Stellung
bewegt, um einen weiteren Blattstapel aufzunehmen. Der Vorgang
des Abstapelns eines weiteren Blattstapels 30 wiederholt sich in
der oben angegebenen Weise.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel können im Speicherbereich 29
zwei Blattstapel 30 zwischengespeichert werden. Die beiden Blatt
stapel können während des im wesentlichen kontinuierlichen Be
triebs der Druckvorrichtung und der Abstapelvorrichtung 1 vom
Operator jederzeit entnommen werden. Die Höhe der Blattstapel 30
wird vorzugsweise so festgelegt, daß die Blattstapel 30 ein gut
handhabbares Gewicht von z. B. 5 kg bis 15 kg aufweisen. Die
absolute Höhe der Blattstapel 30 hängt hierbei von der Größe der
Blätter und den Eigenschaften, wie z. B. Dicke, Flächengewicht,
usw. der Blätter ab und kann für jeden Blattyp einzeln festgelegt
werden.
Der Betrieb der Abstapelvorrichtung 1 wird durch eine von der
Druckvorrichtung und der Ausgabeeinheit 2 unabhängigen Steuerein
richtung (nicht dargestellt) gesteuert, die automatisch das
Abstapeln der Blätter auf dem Tablett 17, das Absenken des Hubti
sches 14 und das Transportieren des Blattstapels in den Speicher
bereich 29 steuert und mit der Steuereinrichtung der Druckvor
richtung verbunden ist, so daß bei einem Fehler beim Abstapeln
auch die Druckvorrichtung automatisch abgestellt werden kann.
Die erfindungsgemäße Abstapelvorrichtung 1 unterteilt somit
automatisch den eingehenden Blattstrom in leicht handhabbare
Blattstapel 30 auf.
In den Fig. 3 bis 8 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Abstapelvorrichtung gezeigt. Das zweite Ausfüh
rungsbeispiel besitzt einen ähnlichen Aufbau wie die oben be
schriebene Abstapelvorrichtung, weshalb gleiche Teile mit glei
chen Bezugszeichen versehen sind.
In Fig. 3 ist eine Druckvorrichtung mit einer Ausgabeeinheit 2
und zwei daran angekoppelten Abstapelvorrichtungen 1 gezeigt. Die
Riemenförderer der Abstapelvorrichtungen sind auf einem Rollenge
stell 32 angeordnet, das mit einer Rast- und/oder Riegeleinrich
tung (nicht dargestellt) lösbar an die Ausgabeeinheit 2 befestigt
ist, so daß deren Anordnung bezüglich der Ausgabeeinheit dauer
haft festlegbar ist. Aus Fig. 3 wird deutlich, daß die Riemenför
derer als separate Einheit bewegt werden können und an eine
Ausgabeeinheit 2 angesetzt und von dieser wieder gelöst werden
können. Mit der erfindungsgemäßen Abstapelvorrichtung 1 kann
somit nachträglich, einfach und schnell die Ausgabekapazität
einer Druckvorrichtung bzw. deren Ausgabeeinheit vergrößert
werden. Diese Riemenförderer 22 sind mit einer separat und unab
hängig von einer Steuereinrichtung der Druckvorrichtung ausgebil
deten Steuereinrichtung versehen.
In Fig. 4 ist eine Ausgabeeinheit einer Druckvorrichtung mit den
beiden nachträglich ansetzbaren Riemenförderern schematisch in
einer aufgebrochenen Seitenansicht gezeigt. Die Abstapelvorrich
tungen setzen sich aus der jeweiligen Ausgabeeinheit der Druck
vorrichtung mit einem Anschlag 13, einem Hubtisch 14, Längsstre
ben 15, einem geschlitzten Tablett 17 mit Längskanten 18 und
Stirnkanten 19, und einem Riemenförderer 22 mit drei Förderriemen
23, die jeweils zwei Förderwalzen 24, 25 umschlingen, zusammen.
Es ist auch in gleicher Weise wie beim oben beschriebenen Ausfüh
rungsbeispiel ein Aufnahmebereich 27 mit einer Blattaufnahmeflä
che 28 und einem Speicherbereich 29 vorgesehen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Aufnahmebereich 27 mit dem
Hubtisch 14 in der druckerinternen Ausgabeeinheit 2 angeordnet.
Das auf dem Hubtisch 14 befindliche Tablett 17 ist mit seinen
Stirnkanten 19 parallel und mit seinen Längskanten 18 quer zur
Förderrichtung 33 des Riemenförderers 22 angeordnet. Dementspre
chend sind die Schlitze 20 im Tablett 17 ausgehend von der in
Förderrichtung 33 vorne angeordneten Längskante 18 des Tabletts
17 zu den Stirnkanten 19 parallel verlaufend ausgebildet. Die
Blätter werden bei diesem Ausführungsbeispiel quer zur Förder
richtung 33 des Riemenförderers 22 entlang der Transportrichtung
34 dem Aufnahmebereich 27 der Abstapelvorrichtung 1 zugeführt
(Fig. 5 bis 7). Die Transportrichtung 34 ist in der Regel durch
die Konstruktion der Druckvorrichtung vorgegeben und kann nicht
ohne weiteres verändert werden. Dementsprechend ist der Anschlag
13 an dem in Transportrichtung 34 hinteren Randbereich des Auf
nahmebereichs 27 parallel zur Förderrichtung 33 des Riemenförde
rers 22 angeordnet, um die in Transportrichtung 34 geförderten
Blätter über der Blattaufnahmefläche 28 abzustoppen.
Die Förderriemen 23 und die Schlitze 20 des Tabletts 17 sind
wiederum mit gleichen Abständen zueinander angeordnet. In den
Fig. 6 bis 8 ist hierzu eine Abwandlung gezeigt, gemäß der die in
Transportrichtung 34 hintereinander liegenden Förderriemen 23 mit
unterschiedlichen Abständen zueinander angeordnet sind. So weist
der in Transportrichtung 34 zuerst von den Blättern passierte
Förderriemen 23 einen größeren Abstand zum zweiten Förderriemen
als der zweite Förderriemen 23 zum dritten Förderriemen 23 auf,
der benachbart zum Anschlag 13 angeordnet ist.
Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, denn hierdurch ist sicher
gestellt, daß in Transportrichtung 34 kurze Blätter auf zumindest
den beiden zum Anschlag 13 benachbarten Förderriemen 23 zur
Auflage kommen, und in Transportrichtung 34 lange Blätter über
ihre gesamte Länge von allen drei Förderriemen 23 erfaßt und
sicher in Förderrichtung 33 transportiert werden.
Eine weitere Abwandlung dieses Ausführungsbeispiels ist in den
Fig. 9 und 10 gezeigt, nach welcher das Tablett 17 mit Abdeck
klappen 35 zum Schließen der Schlitze 20 versehen ist. Die Ab
deckklappen 35 weisen eine geringfügig schmälere Breite als die
Schlitze 20 auf und sind an einer Seitenkante mit einem zweifach
abgewinkelten Hebel 36 an ein Schwenkgelenk 37 angelenkt, das
sich auf der Unterseite des Tabletts 17 befindet.
An dem Hebel 36 ist ein über das Schwenkgelenk 37 hinaus vorste
hender Betätigungsfortsatz 38 ausgebildet. Am Schwenkgelenk 37
ist eine Feder 39 vorgesehen, welche die Abdeckklappe 35 in eine
den entsprechenden Schlitz 20 schließende Stellung drückt. An der
dem Hebel 36 gegenüberliegenden Längsseite der Abdeckklappe 35
ist eine Anschlagkante 40 ausgebildet, welche bei einer den
Schlitz 20 schließenden Stellung gegen die Unterseite des Ta
bletts 17 anschlägt. Im Bereich unterhalb des Betätigungsfortsat
zes 38 ist ein Abschwenkdorn 41 auf einer federbetätigten Teles
kopstange 42 angeordnet.
Befindet sich das Tablett 17 in seiner maximal angehobenen Stel
lung, so ist der Schlitz 20 aufgrund der Federwirkung der Feder
39 mit der Abdeckklappe 35 geschlossen. Wird nun ein Blatt in
Transportrichtung 34, also quer zu den Schlitzen 20 auf das
Tablett 17 befördert, so wird durch die Abdeckklappen 35 sicher
gestellt, daß das Blatt nicht in den Schlitz 20 gelangt und
eventuell einen Blattstau verursacht.
Beim Absenken des Tabletts 17 trifft der Betätigungsfortsatz 38
auf den Abschwenkdorn 41, so daß der Betätigungsfortsatz 38 nach
oben gedrückt wird und die Abdeckklappe um etwa 90° nach unten um
das Schwenkgelenk 37 geschwenkt wird. Beim weiteren Absenken des
Tabletts 17 gleitet die Abdeckklappe 35 nach unten am Förderrie
men 23 vorbei und der Förderriemen 23 tritt durch den geöffneten
Schlitz 20 nach oben durch das Tablett 17 hindurch. Beim Absenken
des Tabletts 17 wird der Abschwenkdorn mit nach unten entgegen
der Federwirkung der Teleskopstange 42 bewegt.
Dieser einfache Mechanismus erlaubt ein selbständiges Öffnen und
Schließen der Schlitze 20 des Tabletts 17 ohne zusätzliche elek
tronische Steuereinrichtung oder dergleichen.
Die Abdeckklappen 35 können mit ihrem Betätigungsfortsatz 38 auch
so an dem Tablett angeordnet sein, daß der Betätigungsfortsatz am
Rand des Tablettes vorsteht. Dies erlaubt eine feststehende
Anordnung des Abschwenkdorns ohne Teleskopstange.
Die Funktionsweise des zweiten Ausführungsbeispiels entspricht
derjenigen des ersten Ausführungsbeispieles, weshalb eine erneute
Beschreibung weggelassen werden kann.
Die Abstapelvorrichtung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel kann
an einer bestehenden Druckvorrichtung nachgerüstet werden, wobei
die Fördereinrichtung als separate Baueinheit ausgebildet ist,
die in ein bestehendes Ausgabefach eingeführt wird. Der Hubtisch
des Ausgabefaches kann ohne oder mit nur geringsten konstruktiven
Änderungen übernommen werden, wobei lediglich das Tablett durch
ein mit der Fördereinrichtung kompatibles Tablett ausgetauscht
werden muß.
Die oben anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläuterte
Erfindung ist nicht auf die konkrete Ausbildung der Ausführungs
beispiele beschränkt. Anstelle eines Riemenförderers kann auch
eine beliebige andere Fördereinrichtung vorgesehen werden, die
zum Transportieren von Blattstapeln geeignet ist. Es gibt z. B.
andere Linearfördereinrichtungen, wie z. B. einen Rollenförderer
oder breite Förderbänder. Bei derartigen Fördereinrichtungen kann
es zweckmäßig sein, daß die gesamte Fördereinrichtung in zwei
Einheiten unterteilt ist, wobei eine Einheit an der Blattaufnah
mefläche und die andere Einheit im Speicherbereich angeordnet
ist. Anstelle einer Linearfördereinrichtung kann auch eine Verti
kalfördereinrichtung vorgesehen werden, wie z. B. eine ähnlich
einem Pater-Noster-Aufzug arbeitende Fördereinrichtung, bei
welcher die Stapel auf vertikal übereinander angeordneten Platten
abgelegt werden. Unabhängig von der Fördereinrichtung ist für die
Erfindung wesentlich, daß der einkommende Blattstrom in mehrere
Blattstapel aufgeteilt wird, die vom Operator leicht entnommen
werden können.
Das zum Abstapeln von Blättern besonders vorteilhafte erfindungs
gemäße Prinzip kann grundsätzlich auch zum Zuführen von Blättern
an eine Druckvorrichtung verwendet werden, wobei mehrere auf eine
Fördereinrichtung aufgelegte und dort zwischengespeicherte Blatt
stapel von der Fördereinrichtung einem Eingabeschacht zugeführt
werden. Jedesmal nach dem Entleeren des Eingabeschachtes wird
dieser automatisch mit einem auf der Fördereinrichtung zwischen
gespeicherten Blattstapel gefüllt. Durch die Möglichkeit des
Zwischenspeicherns mehrerer Blattstapel kann der Operator zu
einem bestimmten Zeitpunkt die Druckvorrichtung mit einer be
trächtlichen Blattmenge versorgen, wobei der Operator jeweils
leicht handhabbare Stapel auf die Fördereinrichtung auflegt. Die
oben anhand der Ausführungsbeispiele erläuterte Ausführung der
Fördereinrichtung und des Hubtisches mit dem Tablett kann auf
eine solche Zuführvorrichtung entsprechend übertragen werden,
wobei die entsprechenden Bewegungsrichtungen umzukehren sind.
Mit der Erfindung werden folgende, wesentliche Vorteile erzielt:
- - Im Gegensatz zu bekannten Großstaplern, die nur einen nicht mehr handhabbaren Stapel erzeugen, werden bei der erfin dungsgemäßen Abstapelvorrichtung mehrere handhabbare Stapel gebildet.
- - Die Ausgabekapazität kann je nach Ausführung der Förderein richtung beliebig erweitert werden. Die Grenzen sind haupt sächlich durch den zur Verfügung stehenden Bauraum gesetzt. Insbesondere ist es möglich, an eine bestehende Förderein richtung weitere Fördereinrichtungen anzuschließen, so daß auch eine nachträgliche Erhöhung der Kapazität möglich ist.
- - Die erfindungsgemäße Abstapelvorrichtung kann nachträglich und mit keinem oder nur geringen Umbauaufwand an eine Ausga beeinheit einer bestehenden Druckvorrichtung angesetzt wer den. Auch das Trennen von einer solchen Einheit ist sehr einfach, so daß die Druckvorrichtung jederzeit wieder im ur sprünglichen Zustand betrieben werden kann.
- - Die externe Abstapelvorrichtung (Fig. 3) arbeitet autark und benötigt keine Verbindung zur Steuerung der Druckvorrich tung. Daher ist kein zusätzlicher Steuerungsaufwand an der Druckvorrichtung nötig, was zu einer billigen einfachen Lö sung führt.
- - Da die Abstapelvorrichtung für alle Einzelblattdrucker na hezu identisch ist, kann insbesondere die externe Abstapel vorrichtung an allen Einzelblattdruckern ohne speziellen oder mit nur geringfügigem Umbau für das jeweilige Modell verwendet werden.
- - Es sind weitere Funktionen möglich, wie z. B. das Vorsehen geeigneter Elemente zur Ausführung eines Jobversatzes, die lediglich im Aufnahmebereich der Abstapelvorrichtung vorzu sehen sind.
Die Erfindung kann folgendermaßen kurz zusammengefaßt werden:
Die Erfindung betrifft eine Abstapelvorrichtung und ein Verfahren zum Abstapeln von Blättern, sowie eine Vorrichtung und ein Ver fahren zum Zuführen von Blättern einer Druckvorrichtung.
Die Erfindung betrifft eine Abstapelvorrichtung und ein Verfahren zum Abstapeln von Blättern, sowie eine Vorrichtung und ein Ver fahren zum Zuführen von Blättern einer Druckvorrichtung.
Erfindungsgemäß werden die der Abstapelvorrichtung zugeführten
Blätter von der Abstapelvorrichtung zu einem Stapel mit vorbe
stimmter Höhe aufgestapelt und mehrere dieser aufgestapelten
Blattstapel werden auf einer Fördereinrichtung zwischengespei
chert. Hierdurch wird auf einfache Weise eine beträchtliche
Blattkapazität erzielt, wobei gleichzeitig die Stapelgröße der
einzelnen Blattstapel relativ klein gehalten werden kann, weshalb
sie einfach handhabbar sind.
Dieses Prinzip des Zwischenspeicherns von mehreren Blattstapeln
auf einer Fördereinrichtung, wobei die Blattstapel eine vorbe
stimmte Größe bzw. ein vorbestimmtes Gewicht nicht überschreiten,
kann auch zum Zuführen von Blättern an eine Druckvorrichtung
angewandt werden.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt darin, daß sie bei
bekannten Druckvorrichtungen einfach nachrüstbar ist.
1
Abstapelvorrichtung
2
Ausgabeeinheit
3
Förderweg
4
Rollenpaare
5
Ausgabeeinheit
6
Abzweigung
7
Ausgabeschlitz
8
Gehäuse
9
Eingabeschlitz
10
Stirnwandung
11
Deckenwandung
12
Förderweg
13
Anschlag
14
Hubtisch
15
Längsstreben
16
Füße
17
Tablett
18
Längskanten
19
Stirnkanten
20
Schlitz
21
Bodenwandung
22
Riemenförderer
23
Förderriemen
24
Förderwalze
25
Förderwalze
26
oberes Trum
27
Aufnahmebereich
28
Blattaufnahmefläche
29
Speicherbereich
30
Blattstapel
31
Förderrichtung
32
Rollengestell
33
Förderrichtung
34
Transportrichtung
35
Abdeckklappen
36
Hebel
37
Schwenkgelenk
38
Betätigungsfortsatz
39
Feder
40
Anschlagkante
41
Abschwenkdorn
42
Teleskopstange
Claims (21)
1. Abstapelvorrichtung mit
- - einer Blattaufnahmefläche (28) zur Aufnahme eines Stapels (30) von Blättern,
- - einem Anschlag (13) der bezüglich der Blattaufnahmefläche (28) derart angeordnet ist, daß ein der Abstapelvorrichtung (1) zuge führtes Blatt gegen den Anschlag (13) gefördert und von diesem abgebremst wird, so daß es auf die Blattaufnahmefläche (28) aufgelegt wird,
- - einer Fördereinrichtung (22), die sich sowohl über den Bereich (27) der Blattaufnahmefläche (28) als auch über einen außerhalb der Blattaufnahmefläche (28) liegenden Speicherbereich (29) erstreckt, so daß Blattstapel (30) durch die Fördereinrichtung (22) von der Aufnahmefläche (28) gefördert und auf der Förderein richtung (22) zwischengespeichert werden können.
2. Abstapelvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherbereich (29) der Förder
einrichtung (22) so lang ist, daß zumindest zwei Blattstapel (30)
zwischengespeichert werden können.
3. Abstapelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Hubeinrichtung (14) zum Anheben
und Absenken der Blattaufnahmefläche (28) vorgesehen ist.
4. Abstapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch ein Tablett (17), dessen Oberfläche die
Blattaufnahmefläche (28) bildet.
5. Abstapelvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördereinrichtung ein Riemenförderer (22) mit zumindest
zwei endlosen Förderriemen (23) ist, und das Tablett (17) Schlit
ze (20) aufweist, wobei jedem Förderriemen (23) ein Schlitz (20)
derart zugeordnet ist, daß beim Absenken des Tabletts (17) unter
das Niveau der Förderriemen (23) diese jeweils in einem der
Schlitze (20) angeordnet sind und nicht mit dem Tablett (17)
kollidieren.
6. Abstapelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Riemenförderer (22) drei Förderriemen (23) aufweist,
wobei die Förderriemen (23) mit unterschiedlichem Abstand zuein
ander angeordnet sind.
7. Abstapelvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß am Tablett Abdeckklappen (35) zum Verschließen der
Schlitze (20) vorgesehen sind, für den Fall, daß sich das Tablett
(17) oberhalb des Riemenförderers (22) befindet.
8. Abstapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung aus zwei sepa
raten Fördereinheiten ausgebildet ist, wobei die eine Förderein
heit im Bereich der Blattaufnahmefläche (28) angeordnet ist, und
die andere Fördereinheit benachbart zur Blattaufnahmefläche (28)
anordbar ist, und beide Fördereinheiten in die gleiche Förder
richtung antreibbar sind.
9. Abstapelvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der Fördereinheiten ein Rollenförderer ist.
10. Abstapelvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Fördereinheiten
als Förderband ausgebildet ist.
11. Abstapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (22) eine
separate Baueinheit ist, die in ein Ausgabefach einer bestehenden
Druckvorrichtung einsetzbar ist, und die Blattaufnahmefläche (28)
von einem zur Fördereinrichtung kompatiblen Tablett gebildet
wird, das mit einem Tablett einer Hubeinrichtung der bestehenden
Druckvorrichtung austauschbar ist.
12. Abstapelvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Fördereinrichtung (22) eine elektronische Steuerein
richtung aufweist, die unabhängig von einer elektronischen Steu
ereinrichtung der Druckvorrichtung ausgebildet ist.
13. Abstapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstapelvorrichtung (1) als eine
von einer Druckvorrichtung separate Baueinheit ausgebildet ist,
die an einen Ausgabeschlitz (7) der Druckvorrichtung zur Aufnahme
der von der Druckvorrichtung bedruckten Blätter ansetzbar ist.
14. Verfahren zum Abstapeln von Blättern mittels einer Abstapel
vorrichtung, die insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 13
ausgebildet ist, wobei
ein der Abstapelvorrichtung (1) zugefördertes Blatt an einem Anschlag (13) abgebremst wird und auf eine Blattaufnahmefläche (28) fällt, auf welcher sich mehrere Blätter zu einem Blattstapel (30) ansammeln,
der Blattstapel (30) zum Entleeren der Blattaufnahmefläche (28) von dieser in einen Speicherbereich (29) gefördert und dort zwischengespeichert wird.
ein der Abstapelvorrichtung (1) zugefördertes Blatt an einem Anschlag (13) abgebremst wird und auf eine Blattaufnahmefläche (28) fällt, auf welcher sich mehrere Blätter zu einem Blattstapel (30) ansammeln,
der Blattstapel (30) zum Entleeren der Blattaufnahmefläche (28) von dieser in einen Speicherbereich (29) gefördert und dort zwischengespeichert wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß meh
rere Blattstapel (30) im Speicherbereich (29) zwischengespeichert
werden.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeich
net, daß nach dem Erreichen einer vorbestimmten Stapelhöhe des
sich auf der Blattaufnahmefläche (28) anstapelnden Blattstapels
(30) dieser automatisch in den Speicherbereich (29) gefördert
wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
vorbestimmte Stapelhöhe einem vorbestimmten Stapelgewicht im
Bereich von 5 kg bis 15 kg entspricht.
18. Vorrichtung zum Zuführen von Blättern einer Druckvorrich
tung, mit
einer Fördereinrichtung, auf welcher zumindest zwei Blattstapel
aufgelegt und einem Eingabeschacht der Druckvorrichtung zugeführt
werden können.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fördereinrichtung einen Riemenförderer, einen Rollenförderer oder
ein Förderband aufweist.
20. Verfahren zum Zuführen von Blättern einer Druckvorrichtung
mit einer Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, wobei
mehrere auf eine Fördereinrichtung aufgelegte und dort zwischen gespeicherte Blattstapel von der Fördereinrichtung einem Eingabe schacht zugeführt werden, und
nach dem Entleeren des Eingabeschachts dieser automatisch mit einem auf der Fördereinrichtung zwischengespeicherten Blattstapel gefüllt wird.
mehrere auf eine Fördereinrichtung aufgelegte und dort zwischen gespeicherte Blattstapel von der Fördereinrichtung einem Eingabe schacht zugeführt werden, und
nach dem Entleeren des Eingabeschachts dieser automatisch mit einem auf der Fördereinrichtung zwischengespeicherten Blattstapel gefüllt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest zwei und vorzugsweise mehr als drei Blattstapel auf
der Fördereinrichtung zwischengespeichert werden können.
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| DE19855191A DE19855191C2 (de) | 1998-11-30 | 1998-11-30 | Abstapelvorrichtung für eine Ausgabeeinheit einer Druckvorrichtung |
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| DE19855191A DE19855191C2 (de) | 1998-11-30 | 1998-11-30 | Abstapelvorrichtung für eine Ausgabeeinheit einer Druckvorrichtung |
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