DE19855881A1 - Verfahren zur Aktivierung von Wasser und Verwendung derartig aktivierten Wassers - Google Patents
Verfahren zur Aktivierung von Wasser und Verwendung derartig aktivierten WassersInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Aktivierung von Wasser sowie auf die Verwendung von aktiviertem Wasser. DOLLAR A Nach der vorliegenden Erfindung wird aktiviertes Wasser hergestellt, indem in einem gasförmigen, sauerstoffhaltigen Medium bzw. in dem Wasser selbst Singulett-Sauerstoff erzeugt wird und der Singulett-Sauerstoff mit dem Wasser in Kontakt gebracht wird. Derartig aktiviertes Wasser kann im Bereich der Medizin, der chemischen Prozeßtechnik, der Lebensmitteltechnologie, der Landwirtschaft, der Drucktechnik, der Lackiertechnik und/oder der Reinigungstechnologie vorteilhaft eingesetzt werden.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver
fahren zur Aktivierung von Wasser sowie auf die Ver
wendung aktivierten Wassers. Aktiviertes Wasser und
Verfahren zu seiner Herstellung werden beispielsweise
im Bereich der Medizin, der chemischen Prozeßtechnik,
der Lebensmittelchemie, der Landwirtschaft, der
Drucktechnik und in weiteren Bereichen der Technik
benötigt.
Die vorliegende Erfindung stellt sich dabei die Auf
gabe, ein Verfahren zur Aktivierung von Wasser an
zugeben sowie Verwendungen derartig aktivierten
Wassers zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach Anspruch
1 sowie die Verwendungen nach Anspruch 19 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens sowie der erfindungsgemäßen Verwendungen
werden in den abhängigen Ansprüchen gegeben.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird Wasser ak
tiviert, indem Singulett-Sauerstoff erzeugt wird und
dieser mit dem Wasser in Kontakt gebracht wird.
Sauerstoff liegt im Grundzustand als Triplettmolekül
vor und läßt sich durch Energiezufuhr in den
angeregten Singulett-Zustand überführen. Dieser
angeregte Singulett-Sauerstoff ist besonders reak
tionsfreudig und wird selbst bereits in der Medizin
und der chemischen Prozeßtechnik eingesetzt.
Gegenüber diesem angeregten Singulett-Sauerstoff
wirken Wassermoleküle ihrerseits als Quencher, so daß
die Anregungsenergie des Singulett-Sauerstoffs strah
lungslos auf das Wasser übergeht. Es entsteht ak
tiviertes Wasser.
Die Erzeugung von aktiviertem Wasser kann dabei so
erfolgen, daß entweder in einem gasförmigen,
sauerstoffhaltigen Medium Singulett-Sauerstoff er
zeugt wird und dieses nunmehr singulett-sauerstoff
haltige Medium in das Wasser eingeleitet wird oder
indem der Singulett-Sauerstoff unmittelbar in dem
Wasser erzeugt wird. Hierzu muß in dem Wasser
Sauerstoff gelöst sein oder Sauerstoff eingebracht
werden.
Wasser kann besonders effektiv aktiviert werden, wenn
ein gasförmiges, sauerstoffhaltiges Medium, bei
spielsweise Luft, das bereits Singulett-Sauerstoff
enthält durch einen Zerstäuber mit dem zu aktivieren
den Wasser gemischt wird. Andererseits kann auch nor
male, unbehandelte Luft mit dem zu aktivierenden Was
ser gemischt und zerstäubt werden und das so entstan
dene Aerosol zur Erzeugung von Singulett-Sauerstoff
mit einem beleuchteten Photo-Sensibilisator in Kon
takt gebracht werden.
Die Erzeugung von Singulett-Sauerstoff erfolgt bei
den oben beschriebenen Verfahren mittels eines Foto
sensibilisators, der in das gasförmige, sauerstoff
haltige Medium, in das Wasser oder in die Wasser-
Luft-Mischung eingebracht und mit Licht bestrahlt
wird. Mit dem Begriff "Licht" ist dabei eine elektro
magnetische Strahlung vom ultravioletten Bereich bis
in den Infrarotbereich gemeint.
Der Photosensibilisator kann an einen Formkörper
gebunden werden. Vorteilhaft ist es, wenn der
Formkörper und der Photosensibilisator wasserunlös
liche Materialien sind, so daß der Singulett-
Sauerstoff unmittelbar im Kontakt mit dem zu ak
tivierenden Wasser innerhalb des Wassers erzeugt wer
den kann.
Für eine hohe Rate der Erzeugung von Singulett-
Sauerstoff ist es günstig, wenn der Formkörper eine
polymere Matrix enthält und beispielsweise porös ist
oder eine rauhe Oberfläche aufweist, da so die Kon
taktfläche zwischen dem Formkörper und dem gelösten
Sauerstoff bzw. dem Umgebungswasser vergrößert ist.
Zur besseren Einleitung des anregenden Lichtes kann
die Matrix des Formkörpers transparent sein.
Beispielsweise kann der Formkörper aus Polytetra
flourethylen (PTFE) bestehen. Als Photosensibilisator
eignen sich wasserunlösliche Porphyrine, Phtalocya
nine, Chlorine, Tetraphenylporphyrine, Benzoporphy
rin-Derivate, Purpurine, Pheophorbide und deren Me
tallkomplexe, insbesondere Kupfer (II)-Phthalocyanin,
Rose Bengal oder 5-Aminolävulinsäure.
Die Bestrahlung des Formkörpers kann durch eine
künstliche Lichtquelle oder auch unmittelbar durch
das Tageslicht, d. h. die Sonne, erfolgen. Dabei kann
der Formkörper die Lichtquelle als integriertes Ele
ment enthalten.
Durch die Verwendung einer polymeren bzw. polymeri
sierten Monomeren-Matrix können auch Photosensibili
satoren verwendet werden, die nicht auf die Oberflä
che des Formkörpers beschichtet werden können, son
dern durch die Polymer-Matrix gebunden werden.
Das aktivierte Wasser kann nun überraschenderweise in
der Medizin, chemischen Prozeßtechnik, Lebensmittel
technologie, Landwirtschaft, Drucktechnik, Lackier
technik und auch der Reinigungstechnologie eingesetzt
werden.
Zum einen eignet sich das aktivierte Wasser als
Netzmittel, da es die Benetzungseigenschaften von
Oberflächen verbessert. Folglich ist es als Zusatz
oder als Lösungsmittel selbst für Beschichtungs
materialien, wie beispielsweise Druckfarben, Lacke,
Firniss in der Druck- oder Lackiertechnik geeignet.
Die vorteilhaften Benetzungseigenschaften können auch
für die bessere Benetzung von Pflanzen mit Spritzmit
teln in der Landwirtschaft oder auch für einen bes
seren Kontakt von Reinigungsmitteln mit den zu
reinigenden Gegenständen eingesetzt werden, indem
aktiviertes Wasser als Zusatz zu oder als Lösungsmit
tel von Spritzmitteln, Gießwasser oder auch
Reinigungsflüssigkeiten eingesetzt werden.
Weiterhin zeigte sich eine Verbesserung der Lebens- und
Wachstumsbedingungen von Fischen und anderer
Wasserlebewesen durch Verbesserung der Wasserqualität
bei Einsatz von aktiviertem Wasser. Dies wurde bei
spielsweise an Buntbarschen (Skalaren- und Diskusfi
schen) festgestellt. Auch das Pflanzenwachstum wird
durch die Bewässerung mit aktiviertem Wasser verbes
sert.
Weitere vorteilhafte Anwendungsbereiche von aktivier
tem Wasser liegen in der Benetzung, Bewässerung, der
Luftbefeuchtung, der Wasserentkeimung, der Therapie
von Krankheiten sowie der Erhöhung der Gesundheit
und/oder des Wohlbefindens von Mensch, Tier und auch
Pflanze. So lassen sich beispielsweise viral oder
bakteriell verursachte Krankheiten und auch der
Befall mit Pilzen durch aktiviertes Wasser behandeln
und heilen. Insbesondere eignet sich aktiviertes
Wasser zur Behandlung von Infektionen mit Herpes
simplex oder dem Hefepilz Candida albicans.
Aktiviertes Wasser kann als therapeutische Maßnahme
und zur Erhöhung des Wohlbefindens und der Konsti
tution von Lebewesen eingesetzt werden. So wird bei
spielsweise durch Luftbefeuchtung mit aktiviertem
Wasser bei therapeutischer Belastung eines Patienten,
beispielsweise durch eine Chemotherapie, das Wohlbe
finden und die Konstitution des Patienten verbes
sert.
Im folgenden werden einige Anwendungsbeispiele von
aktiviertem Wasser beschrieben.
Es wurde ein Patient behandelt, bei dem eine Herpes
simplex-Infektion mit dem Virus HSV1 festgestellt
wurde. Dieser Befall führte zu einer völlig weißen
Befallfläche von Handtellergröße auf der rechten
Bauchfläche- mit mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen.
Der Patient klagte über Schmerzen. Die Ursache der
Infektion war unbekannt. Sie dauerte bereits über
sieben Jahre, wobei diverse konventionelle herkömm
liche Therapien ohne Erfolg blieben.
Es erfolgte eine erstmalige Therapie mit täglich
0,25 l aktiviertem Wasser zum Trinken, sowie
tägliches Waschen der infizierten Stelle mit ak
tiviertem Wasser. Nach drei Tagen zeigte sich eine
deutliche Rötung der befallenen Stelle, wobei keine
Bläschenbildung mehr festzustellen war. Der Patient
war schmerzfrei. Nach vier Wochen stellte sich ein
völlig normales Hautbild ein und der Patient ist bis
dato völlig beschwerdefrei.
Bei einem Patienten wurde eine Hefepilzinfektion der
Kopfhaut durch Candida albicans festgestellt. Es
zeigte sich ein juckender, geröteter Ausschlag mit
weißen, flockigen Stellen. Als Ursache wurde eine
Infektion durch Haut-Körperkontakt beim Sport ver
mutet, da der Patient aktiver Ringer ist. Derartige
Infektionen treten gehäuft, beispielsweise aufgrund
nicht ausreichender Desinfektion von Bodenmatten,
bekanntermaßen im Bereich der Kampfsportarten auf.
Die Infektion dauerte bereits sechs Monate, diverse
konventionelle Therapien blieben ohne Erfolg.
Es erfolgte eine erstmalige Therapie mit täglich
0,25 l aktiviertem Wasser zum Trinken sowie tägliches
Waschen der infizierten Stelle mit aktiviertem
Wasser. Bereits nach 3 Tagen zeigte sich ein deut
licher Rückgang der Hautrötung und ein Abtrocknen der
Pusteln. Der Juckreiz verschwand. Nach sieben Tagen
war die Kopfhaut völlig normal.
Der Patient hat sich nach dieser Therapie zweimal neu
infiziert, wobei auch hier die Therapie mit aktivier
tem Wasser jeweils innerhalb einer Woche zu einer
völligen Ausheilung der Infekte führte.
Fig. 1 zeigt die Ergebnisse einer Versuchsreihe mit
Bohnenpflanzen. Die in der Reihe von links erste
sowie dritte Bohnenpflanze wurde herkömmlich bewäs
sert, während die von links in der Reihe zweite und
vierte Bohnenpflanze mit aktiviertem Wasser bewässert
wurde. Es zeigt sich deutlich, daß das Pflanzen
wachstum der zweiten und vierten Pflanze erheblich
größer ist als das der ersten und dritten Pflanze.
Folglich ergab sich durch die Bewässerung mit ak
tiviertem Wasser eine starke Verbesserung des Pflan
zenwachstums von Bohnenpflanzen.
300 ml Trinkwasser wurden mit einem Formkörper in
Kontakt gebracht. Der Formkörper war mit Kupfer-
Phthalocyanin beschichtet und mit einer integrierten
Lichtquelle versehen. Der Formkörper wurde dann für
fünf Minuten mit Luft umspült und belichtet.
Bei mikroskopischen Untersuchungen des so behandelten
Trinkwassers wurden keine lebenden Bakterien mehr
sondern lediglich eine große Anzahl abgetöteter Bak
terien gefunden.
Claims (25)
1. Verfahren zur Aktivierung von Wasser indem Sin
gulett-Sauerstoff erzeugt und mit dem Wasser in
Kontakt gebracht wird.
2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, daß in einem gas
förmigen, sauerstoffhaltigen Medium Singulett-
Sauerstoff erzeugt wird und das gasförmige,
sauerstoffhaltige Medium in das Wasser ein
geleitet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß Singulett-Sauerstoff, gegebenenfalls in
einem gasförmigen, sauerstoffhaltigen Medium
erzeugt wird und eine Mischung aus dem Singu
lett-Sauerstoff bzw. dem gasförmigen, sauer
stoffhaltigen Medium und dem zu aktivierenden
Wasser, gegebenenfalls durch einen Zerstäuber,
erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß in dem Wasser Sauerstoff gelöst wird
oder bereits gelöst vorliegt und der Sauerstoff
zu Singulett-Sauerstoff umgewandelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß eine Mischung aus Tröpfchen des zu ak
tivierenden Wassers und einem gasförmigen, sau
erstoffhaltigen Medium, gegebenenfalls mittels
eines Zerstäubers, erzeugt wird und diese Mi
schung mit einem beleuchteten Photosensibilisa
tor in Kontakt gebracht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Erzeugung des Singulett-
Sauerstoffs ein Photosensibilisator in das gas
förmige, sauerstoffhaltige Medium oder die Mi
schung aus zu aktivierendem Wasser und gasförmi
gem, sauerstoffhaltigem Medium eingebracht und
mit Licht bestrahlt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß in das Wasser oder
die Mischung aus Wasser und dem gasförmigen,
sauerstoffhaltigen Medium ein Formkörper, oder
einen wasserunlöslichen Photosensibilisator ent
hält, eingebracht und mit Licht bestrahlt wird.
8. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper eine
polymere Matrix enthält.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Matrix transparent ist.
10. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 7
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkör
per porös ist und/oder eine rauhe Oberfläche
aufweist.
11. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 7
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkör
per ein Polymer oder ein Monomer enthält.
12. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper PTFE
enthält.
13. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, da
durch gekennzeichnet, daß der Formkörper die
Lichtquelle enthält.
14. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 7
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkör
per während der Bestrahlung mit einem sauer
stoffhaltigen Gas umspült wird.
15. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 7
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Photosensibilisator sich auf der Oberfläche des
Formkörpers befindet.
16. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 5
bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Photosensibilisator ausgewählt ist aus wasserun
löslichen Porphyrinen, Phthalocyaninen,
Chlorinen, Tetraphenylporphyrinen, Benzopor
phyrin-Derivaten, Purpurinen, Pheophorbiden und
deren Metallkomplexen.
17. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 5
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der
Photosensibilisator Kupfer (II)-Phthalocyanin,
Rose Bengal oder 5-Aminolävulinsäure ist.
18. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 5
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bestrahlung durch die Sonne und/oder eine
künstliche Lichtquelle erfolgt.
19. Verwendung von mit Singulett-Sauerstoff ak
tiviertem Wasser in der Medizin, chemischen
Prozeßtechnik, Lebensmitteltechnologie,
Landwirtschaft, Drucktechnik, Lackiertechnik
und/oder Reinigungstechnologie.
20. Verwendung von aktiviertem Wasser nach dem vor
hergehenden Anspruch als Zusatz zu oder in
wässrig gelösten Beschichtungsmaterialien wie
Druckfarben, Lacke, Firniss oder dergleichen.
21. Verwendung von aktiviertem Wasser nach einem der
beiden vorhergehenden Ansprüche als Zusatz zu,
in oder als wässrige Reinigungsflüssigkeit oder
Netzmittel.
22. Verwendung von aktiviertem Wasser nach Anspruch
19 als Zusatz zu, in oder als Gießwasser,
Spritzmittel oder als Zusatz zu oder in
Fischzuchtgewässern.
23. Verwendung von aktiviertem Wasser nach minde
stens einem der Ansprüche 19 bis 22 zur Benet
zung, Bewässerung, Luftbefeuchtung, Reinigung,
Wasserentkeimung, Therapie von Krankheiten,
Steigerung des Wachstums, der Gesundheit oder
des Wohlbefindens von Mensch, Tier und Pflanze.
24. Verwendung von aktiviertem Wasser nach Anspruch
23 zur Behandlung von viral oder bakteriell
verursachten Krankheiten sowie Pilzbefall.
25. Verwendung von aktiviertem Wasser nach Anspruch
24 zur Behandlung von Infektionen mit Herpes
simplex oder Candida albicans.
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