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DE19715952A1 - Verfahren zur Behandlung von Mastitis bei Nutztieren, zum Beispiel Kühen, und Apparat zum Einspritzen von Ozon in Brüste - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Mastitis bei Nutztieren, zum Beispiel Kühen, und Apparat zum Einspritzen von Ozon in Brüste

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Publication number
DE19715952A1
DE19715952A1 DE19715952A DE19715952A DE19715952A1 DE 19715952 A1 DE19715952 A1 DE 19715952A1 DE 19715952 A DE19715952 A DE 19715952A DE 19715952 A DE19715952 A DE 19715952A DE 19715952 A1 DE19715952 A1 DE 19715952A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ozone
breast
cow
oxygen
injection apparatus
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19715952A
Other languages
English (en)
Inventor
Shigeru Suzuki
Atsuya Ogata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Ozone Co Ltd
Original Assignee
Nippon Ozone Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP8131331A external-priority patent/JP3022323B2/ja
Priority claimed from JP8262282A external-priority patent/JP3022341B2/ja
Application filed by Nippon Ozone Co Ltd filed Critical Nippon Ozone Co Ltd
Publication of DE19715952A1 publication Critical patent/DE19715952A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K33/00Medicinal preparations containing inorganic active ingredients
    • A61K33/40Peroxides
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/02Trocars or cannulas for teats; Vaccination appliances
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D7/00Devices or methods for introducing solid, liquid, or gaseous remedies or other materials into or onto the bodies of animals

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und einen Apparat zur Verwendung darin, durch welches eine einfache und sichere Therapie von Mastitis bei Nutztieren zur Verfügung gestellt wird, die eine ernsthafte Bedrohung für die Milchwirtschaft unter Zucht von Nutztieren, zum Beispiel Kühen, Ziegen, Schweinen etc., darstellt.
Zur Behandlung von z. B. Mastitis bei Kühen wurden bisher gewöhnlich Antibiotika verabreicht. Genauer gesagt wurden die Antibiotika über einen Zeitraum von einigen Tage bis zu einer Woche kontinuierlich in die Brüste und, wenn erforderlich, in Mus­ keln, Venen oder Arterien lediglich zu dem Zweck eingespritzt, die Ausbreitung krankheitserregender Bakterien, die sich in den Brüsten, Eutern oder Zitzen ange­ siedelt hatten, zu unterdrücken, um dadurch die Mastitis zu behandeln.
Die herkömmliche Behandlung unter Verabreichung von Antibiotika erzielt jedoch nicht unbedingt hohe Heilungsraten und therapeutische Wirkungen und weist außer­ dem die folgenden Mängel auf:
  • (1) Die Arzneistoffe kommen teuer.
  • (2) Eine lange Behandlungsdauer ist erforderlich.
  • (3) Spezielle Kenntnisse und diagnostische Methoden zur Auswahl der Wirkstoffe, und je nach Verabreichungsweg des Arzneistoffs noch höhere Fachkenntnisse, sind erforderlich.
  • (4) Ein weiterer teurer Wirkstoff zur ergänzenden Anregung der Spontanheilkräfte der Kuh ist erforderlich, da die Antibiotika lediglich eine unterdrückende Funkti­ on gegenüber der Ausbreitung der Bakterien haben.
  • (5) Für Antibiotika ist es schwer, die tiefen Bereiche der Brust erreichen, da die Injektionsmenge an Antibiotika gering ist, weil die Stimulierung eine Gewebe­ schädigung verursachen kann.
  • (6) Sie ermöglichen keine Weiterverarbeitung des durch infizierte Mikroben in ent­ zündlichen Geweben erzeugten Toxins, ebensowenig wie eine Weiterverarbei­ tung der durch die Entzündung verursachten freien Radikale.
  • (7) Aufgrund häufiger Antibiotika-Anwendungen entstehen resistente Bakterien und Superinfektionen.
  • (8) Aufgrund in den Produkten verbliebener Antibiotika muß die Milch in Behand­ lung stehender Kühen bis zu dem Zeitpunkt weggegossen werden, zu dem kein Rückstand mehr beobachtbar ist, was zu mit der Behandlung verbundenen Verlusten führt.
  • (9) Antibiotika sind durch den Veterinär verschreibungspflichtige Arzneistoffe, so daß sie nicht ohne dessen Anweisungen verwendet werden können.
  • (10) Die behandelnde Person muß sich zur Behandlung in großer Nähe zur infizier­ ten Kuh aufhalten, wodurch sie einer unerwarteten Gefahr aufgrund einer plötz­ lichen Irritation der Kuh ausgesetzt sein könnte.
Angesichts der obengenannten, mit dem herkömmlichen Behandlungsverfahren ver­ bundenen Probleme zielt die vorliegende Erfindung auf die Bereitstellung eines Ver­ fahrens zur Behandlung von Mastitis bei Kühen mittels einer recht verschiedenarti­ gen und neuen Chemotherapie ab, bei der nicht auf Arzneistoffe wie Antibiotika ver­ traut werden muß, und einen Apparat zur Verwendung bei diesem Verfahren.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die auf die Über­ windung der obigen Probleme hin entworfen wurde, wird ein Verfahren zur Behand­ lung von Nutztieren, zum Beispiel Kühen, auf Mastitis bereitgestellt, umfassend den Schritt des Einspritzens von Ozon durch eine Zitzenöffnung einer Brust ins Innere der Brust. Genauer gesagt wird mit der vorliegenden Erfindung ein neuartiges Be­ handlungsverfahren bereitgestellt, das auf einer technischen Idee basiert, bei dem Ozon zum Wirken an krankheitserregenden Mikroben gebracht wird, die sich in Brü­ sten, Eutern und Zitzenöffnungen und an deren Geweben angesiedelt haben. Mit der vorliegenden konnte Ozon sicher und wirksam in die Brust injiziert werden und da­ durch eine schnelle Heilung der Mastitis und Lösung der obengenannten Probleme erzielt werden.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird zur Durch­ führung des obengenannten Verfahrens ein Ozoninjektionsapparat für Brüste bereit­ gestellt, umfassend einen Ozongenerator, der an einen Sauerstoffzylinder oder ei­ nen Luftkompressor angeschlossen ist; ein Ozonführungsrohr zum Führen des durch den Ozongenerator erzeugten Ozons; und eine Ozoninjektionsdüse, die auf die Spit­ ze des Führungsrohrs aufgesetzt ist und zur Einführen in eine Zitzenöffnung vorge­ sehen ist.
Gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Ozonin­ jektionsapparat für Brüste bereitgestellt, umfassend einen Ozongenerator, der an einen Sauerstoffzylinder oder einen Luftkompressor angeschlossen ist und einen Gasstromkanal umfaßt; und ein Vierwegeventil, das in den Gasstromkanal einge­ setzt ist, wobei das Vierwegeventil mit einer Ozonzersetzungseinheit und einem Ozonführungsrohr verbunden ist, wobei das Führungsrohr an seiner Spitze eine Ozoninjektionsdüse aufweist, die zur Einführung in eine Zitzenöffnung einer Kuh bestimmt ist.
Im Ozoninjektionsapparat kann das Schaltventil außerdem mit einem Ozonanalyse­ gerät zur automatischen Messung und Anzeige der Dichte des durch den Ozongene­ rator erzeugten Ozons verbunden sein. Die durch das Ozonanalysegerät angezeigte Dichte kann in geeigneter Weise geregelt werden, um so konstant zur Injektion eines Ozons der geeigneten Dichte in der Lage zu sein.
Vorzugsweise wird vor der Ozonerzeugung ein materielles Gas über eine zuvor fest­ gelegte Dauer durch den Ozongenerator geströmt, um im Generator und dem Gas­ führungsrohr verbliebene Luft abzubefördern.
Im Apparat der vorliegenden Erfindung kann, um die Erzeugung eines reinen Ozons zu gewährleisten, der Ozongenerator darüber hinaus eine Entladungselektrode um­ fassen, die aus einem Material wie Glas, Quarz, Keramik oder einem mit Keramik beschichteten Metall hergestellt ist, um die Erzeugung von Metallionen und Metall­ stäuben zu unterdrücken.
Beim Apparat der vorliegenden Erfindung besteht die Ozoninjektionsdüse bevorzugt in einem Hohlröhrchen mit einem derartigen Durchmesser, daß es in eine Zitzenöff­ nung einer Kuh eingeführt werden kann, wobei das Röhrchen an seinem distalen Ende eine Vielzahl winziger Ozondüsenöffnungen aufweist. Alternativ dazu kann die Ozoninjektionsdüse auch in einem Hohlröhrchen mit einem derartigen Durchmesser bestehen, daß es in eine Zitzenöffnung einer Kuh eingeführt werden kann, wobei das Röhrchen an seinem distalen Ende einen Gasfilter zum Sprühen von Ozon auf­ weist.
Das bei einer Behandlung in eine Brust zu injizierende Gasvolumen von Ozon und Sauerstoff beträgt bevorzugt 0,1 bis 3 Liter. Dieser Bereich folgt aus der Tatsache, daß eine geringere Ozonmenge als 0,1 Liter zu klein ist, um eine zufriedenstellende therapeutische Wirkung erwarten zu lassen, wohingegen eine Ozonmenge von mehr als 3 Litern eine zu große Belastung für die Brüste darstellt. Die Dichte des einzu­ spritzenden Ozons beträgt bevorzugt 1 bis 50 mg O₃/Liter. Dieser Bereich folgt aus der Tatsache, daß bei einer Dichte von 1 mg O₃/Liter oder weniger das Ozon zer­ setzt wird, bevor es die Injektionsdüse erreicht, was die Erzielung einer zufriedenstel­ lenden Wirkung erschwert, wohingegen bei einer Dichte von 50 mg O₃/Liter oder mehr das Ozon in nachteiliger Weise auf die lebenden Gewebe einwirkt.
Obschon der obengenannte Injektionsapparat eine bestimmte Wirkung bei der Be­ handlung von Mastitis durch Einspritzen von Ozon in die Kuhbrust gewährleistet, so kann er doch nicht speziell den Injektionsdruck regeln, wenn das Ozon unter Druck injiziert wird.
Daher wird mit der vorliegenden Erfindung ein Apparat zum Einspritzen von Ozon in eine Kuhbrust bereitgestellt, der einfach konstruiert und leicht handhabbar ist und zum Einspritzen eines reinen Ozons in geeigneter Dichte unter einem geeigneten Druck über eine Kuhzitzenöffnung in die Brust als auch zum Bewältigen einer Drucksteigerung bei der Ozoninjektion in der Lage ist.
Gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Ozonin­ jektionsapparat für Brüste bereitgestellt, mit dem eine Ozoninjektion unter geeigne­ ten Druckbedingungen, wie oben beschrieben, gewährleistet ist, wobei der Apparat eine Sauerstoffbeschickungseinheit umfaßt; einen Ozongenerator zur Aufnahme des aus der Sauerstoffbeschickungseinheit zugeführten Sauerstoffs, um Ozon zu erzeu­ gen und abzugeben, wobei der Ozongenerator einen Ozonabgabestromkanal um­ faßt; ein Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil, das in den Ozonabgabestromkanal zur Kontrolle der Stromgeschwindigkeit des Ozons eingebracht ist; ein Entladungs­ kontrollventil, das in den Ozonabgabestromkanal zum Abbefördern von überschüssi­ gem Ozon ins Freie eingebracht ist; ein Ozonführungsrohr, das an das Stromge­ schwindigkeits-Kontrollventil gekoppelt ist und an seiner Spitze eine Ozoninjektions­ düse zum Einspritzen von Ozon in eine Kuhbrust aufweist; und ein Drucknachweis­ gerät, das im Ozonführungsrohr zum Nachweis eines in die Kuhbrust injizierten Ozondrucks eingebracht ist; wobei das Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil auf der Grundlage eines vom Drucknachweisgerät nachgewiesenen Werts kontrolliert wird, um überschüssiges Ozon durch das Entladungskontrollventil abzubefördern.
Dieser Ozoninjektionsapparat kann darüber hinaus eine Ozonzersetzungseinheit umfassen, welche an das in den Ozonabgabestromkanal eingebrachte Entladungs­ kontrollventil gekoppelt ist, wobei die Ozonzersetzungseinheit, wenn ein durch das Drucknachweisgerät nachgewiesener Druck ein zuvor festgelegtes Niveau über­ steigt, dazu dient, den Strom an überschüssigem Ozon aufzunehmen und es dort zu zerlegen und zu Sauerstoff umzuwandeln. Dies gewährleistet die Sicherheit.
Vorzugsweise umfaßt der Ozoninjektionsapparat darüber hinaus ein Absperrventil, das im Ozonführungsrohr kurz vor der Ozoninjektionsdüse angebracht ist, wodurch ein Rückfluß von im Euter angesammelter Milch verhindert und dadurch eine Kontamination des Ozonstromkanals durch die zurückströmende Milch unterbunden wird, was eine ständig reine Ozoninjektion ergibt.
Dank der zuvor genannten Lösung wird durch das Behandlungsverfahren der vorlie­ genden Erfindung eine dem herkömmlichen Behandlungsverfahren unter Verwen­ dung von Antibiotika gleichwertige oder überlegene therapeutische Wirkung sicher­ gestellt, wobei gleichzeitig extrem verminderte Behandlungskosten erzielt werden, indem Sauerstoff als Ausgangsstoff zur Erzeugung von Ozon verwendet wird. Au­ ßerdem sind keine kostspieligen und zeitaufwendigen diagnostischen Methoden er­ forderlich, da die stark oxidierende Wirkung alle krankheitserregenden Mikroben ab­ tötet.
Beim Behandlungsverfahren der vorliegenden Erfindung wird unter Druck stehendes Ozon in die Brust injiziert, wodurch extrem enge Milchgefäß-Verlängerungen in den tiefen Regionen beträchtlich erweitert werden, was eine Abbeförderung der entzünd­ lichen Produkten, die in den tiefen Regionen der Brust und in infizierter Milch in den Eutern sitzen, aus dem Körper heraus unterstützt. Gleichzeitig fördert die Zufuhr von Sauerstoff an die entzündlichen Gewebe die körpereigenen Spontanheilkräfte der Nutztiere, welche unverzüglich auf die schädigenden freien Radikale einwirken, um sie unschädlich zu machen, wodurch eine frühzeitige Heilung der Entzündung er­ möglicht und die Behandlungsdauer deutlich vermindert wird.
Darüber hinaus ist die Wirkungsweise recht unterschiedlich von der der Antibiotika, indem sie nicht zum Auftreten von resistenten Bakterien und Superinfektionen führt. Da anders als bei Antibiotika keine Rückstände im Produkt verbleiben, sind die Si­ cherheitsanforderungen für Lebensmittel erfüllt, weshalb keinerlei Produkt ausge­ sondert werden muß, wie bei der herkömmlichen Behandlung häufig der Fall. Hier­ durch wird ein mit der Behandlung in der Milchwirtschaft verbundener wirtschaftlicher Verlust vollkommen ausgeschaltet.
Ozon dient dem Abtöten aller infizierter krankheitserregender Mikroben, ohne dabei bestimmte Spezies gerichtet zu sein, und der Zufuhr von Sauerstoff zu geschädig­ ten, entzündlichen Geweben bei gleichzeitiger Oxidierung und Neutralisierung der Toxine, die durch diese krankheitserregenden Mikroben erzeugt wurden. Dies fördert die gewebeeigenen Infektionsabwehr- und Heilkräfte der Nutztiere, was eine bemer­ kenswerte therapeutische Wirkung darstellt. Aufgrund dieses Unterschieds bei der Wirkungsweise wird durch das Behandlungsverfahren für Mastitis bei Nutztieren der vorliegenden Erfindung die Behandlungsdauer relativ zu der bei herkömmlicher Be­ handlung in bemerkenswerter Weise vermindert.
Aus diesem Grund können bakteriologische Untersuchungen übergangen werden, die bisher zur Identifizierung der krankheitserregenden Mikroben und zur Auswahl wirksamer Antibiotika erforderlich waren, was zu reduzierten Diagnosekosten als auch dem Wegfallen spezieller diagnostischer Methoden führt. Dies bedeutet auch, daß die Zubereitung teurer Wirkstoffe wie bei der Behandlung nach dem bisherigen Kenntnisstand nicht erforderlich ist, da Sauerstoff als Ausgangsstoff für die Erzeu­ gung von Ozon verwendet wird, was die Behandlungskosten beträchtlich vermindert.
Darüber hinaus wird die Milchwirtschaft durch das Behandlungsverfahren für Mastitis bei Kühen der vorliegenden Erfindung von dem ungünstigen Umstand des Ausson­ dernmüssens von Produkten aufgrund von in Milch und Fleisch verbliebenen Wirk­ stoffen befreit, was oftmals als Folge der Verwendung der Antibiotika der Fall war. Dies ist darauf zurückzuführen, daß Ozon eine extrem instabile Substanz ist, die sich beim Stehenlassen innerhalb kurzer Zeit durch Selbstzersetzung zu Sauerstoff rückwandelt. Aufgrund des weiteren Umstands, daß Ozon eine stark oxidierende Wirkung in der Brust herbeiführt, wird es in extrem stabilen ursprünglichen Sauerstoff rückgeführt, weshalb kein Ozon in den Produkten verbleiben kann. Der wirtschaftli­ che Verlust, von dem die Milchwirtschaft bisher durch Aussondern von Produkten aufgrund der verbliebenen Wirkstoffe gelitten hat, wird auf diese Weise völlig über­ wunden.
Inzwischen haben krankheitserregende Mikroben eine Widerstandsfähigkeit gegen Antibiotika aufgrund einer Langzeitanwendung der Antibiotika und/oder einer Wahl von Antibiotika ohne Sensibilität gegenüber den krankheitserregenden Mikroben er­ reicht. Im Gegensatz dazu wirkt Ozon auf die krankheitserregenden Mikroben, ohne auf spezifische Spezies gerichtet zu sein. Anders als bei den Antikörpern, deren Wir­ kung lediglich in einer Verhinderung der Ausbreitung der krankheitserregenden Mi­ kroben besteht, zeigt Ozon seine Wirkungen durch Abtöten der krankheitserregen­ den Mikroben aufgrund seiner stark oxidierenden Wirkung oder durch Oxidieren und Neutralisieren des durch die krankheitserregenden Mikroben erzeugten schädigen­ den Toxins oder durch Zufuhr von Sauerstoff zur Stimulierung der Infektionsabwehr- und Wiederaufbau-Funktion geschädigter Gewebe, d. h. der körpereigenen Spontan­ heilkräfte. Dies kürzt die erforderliche Behandlungsdauer deutlich ab, und folglich fin­ den die krankheitserregenden Mikroben keine Zeit, eine Toleranz zu Erreichen, wes­ halb keine resistenten Bakterien auftreten.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die obengenannten und weitere Aufgaben, Ausführungsformen, Merkmale und Vor­ teile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden ausführlichen Be­ schreibung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen ersichtlicher wer­ den, bei denen:
Fig. 1 eine Systemansicht einer Ausführungsform eines Ozoninjektionsapparats für Brüste gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Ozoninjektionsdüse zeigt
Fig. 3 eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform einer Ozoninjek­ tionsdüse zeigt;
Fig. 4 eine diagrammatische Ansicht des Inneren einer Brust bei Anwendung des Apparats der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 5 eine graphische Darstellung einer mittels eines Verfahrens der vorliegen den Erfindung erzielten therapeutischen Wirkung zeigt;
Fig. 6 eine graphische Darstellung einer anderen mittels des Verfahrens der vor liegenden Erfindung erzielten therapeutischen Wirkung zeigt;
Fig. 7 eine graphische Darstellung einer weiteren mittels des Verfahrens der vor liegenden Erfindung erzielten therapeutischen Wirkung zeigt;
Fig. 8 eine Systemansicht einer anderen Ausführungsform des Apparats gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 9 eine Systemansicht einer weiteren Ausführungsform des Apparats gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und
Fig. 10 eine Systemansicht noch einer weiteren Ausführungsform des Apparates zeigt.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Ein Ozoninjektionsapparat für Brüste gemäß der vorliegenden Erfindung wird im fol­ genden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen ausführlicher be­ schrieben, in welchen deren bevorzugte Ausführungsformen in nicht beschränkender Weise veranschaulicht sind. In Fig. 1 ist eine Systemansicht einer Ausführungsform des Apparats gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt; in Fig. 2 ist eine Quer­ schnittsansicht einer Ausführungsform einer Ozoninjektionsdüse gezeigt; in Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht einer anderen Ausführungsform der Ozoninjektionsdüse gezeigt; in Fig. 4 ist eine diagrammatische Ansicht des Zustands in einer Brust bei Anwendung des Apparats der vorliegenden Erfindung gezeigt; in Fig. 5 ist eine gra­ phische Darstellung einer mittels eines Verfahrens der vorliegenden Erfindung erziel­ ten Therapie gezeigt; in Fig. 6 ist eine graphische Darstellung einer anderen mittels des Verfahrens der vorliegenden Erfindung erzielten Therapie gezeigt; in Fig. 7 ist eine graphische Darstellung einer weiteren mittels des Verfahrens der vorliegenden Erfindung erzielten Therapie gezeigt; in Fig. 8 ist eine Systemansicht einer weiteren Ausführungsform des Apparats gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt; in Fig. 9 ist eine Systemansicht noch einer weiteren Ausführungsform des Apparats gezeigt; und in Fig. 10 ist eine Systemansicht wiederum einer weiteren Ausführungsform desselben Apparates gezeigt.
Unter Verweis auf Fig. 1 ist der Ozoninjektionsapparat für Brüste gemäß der vorlie­ genden Erfindung allgemein mit der Referenznummer 1 bezeichnet und umfaßt ei­ nen Sauerstoffzylinder 2, ein Druckverminderungsventil 3 zur Reduzierung des Drucks im Inneren des Sauerstoffzylinders 2, um diesen auf einem bestimmten Druckniveau zu halten, ein Absperrhahn 4, einen Ozongenerator 5 mit einem Sau­ erstoffeinlaß 6 und einen Durchflußmesser 7. Der Sauerstoff im Sauerstoffzylinder 2 wird durch das Druckverminderungsventil 3 geleitet, um auf einem bestimmten Druckniveau gehalten zu werden, woraufhin er den Absperrhahn 4 bei einer zuvor festgelegten Stromgeschwindigkeit öffnet. Der Sauerstoff strömt dann durch den Sauerstoffeinlaß 6 des Ozongenerators 5 und über den Durchflußmesser 7 in den Ozongenerator 5 ein. Der Ozongenerator 5 dient zur Umwandlung des derart einge­ speisten Sauerstoffs zu Ozon mittels Dunkel-Entladung.
Der Ozoninjektionsapparat 1 umfaßt ferner ein Schaltventil in Form eines Vierwege­ ventils 8, das in einen Stromkanal 9 für Ozon eingebracht ist, welcher durch Um­ wandlung im Ozongenerator 5 erzeugt wurde, wobei das Ventil 8 mit einer Ozonzer­ setzungseinheit 10 zur Zersetzung des ozonisierten, im Ozongenerator 5 erzeugten Sauerstoffs verbunden ist, in harmlosen Sauerstoff, ferner ein Ozonanalysegerät 11 zur Probenahme bei einem Teil des im Ozongenerator 5 erzeugten Ozons, um des­ sen Dichte automatisch zu messen und anzuzeigen, und ein Ozonauslaß 12, durch das das Ozon in ein Ozonführungsrohr 13 gespeist wird, das an seiner Spitze die Ozoninjektionsdüse 14 aufweist. Es sollte zur Kenntnis genommen werden, daß, obschon bei der obigen Ausführungsform das Ozonanalysegerät 11 verwendet wird, welches mit dem als Schaltventil verwendeten Vierwegeventil 8 verbunden ist, das Ozonanalysegerät 11 für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich ist, doch bei Be­ darf verwendet werden kann.
Das Ozonführungsrohr 13 sollte in einem flexiblen, Ozon-beständigen Rohr beste­ hen (hergestellt aus fluoriertem Gummi, Silicongummi etc.). Das Material der Ozonin­ jektionsdüse 14 sollte ein Metall mit Widerstandsfähigkeit gegen Oxidation durch Ozon sein (Edelstahl oder Aluminium) oder in keramischen Stoffen oder Kunststoffen bestehen (Vinylchloridharz, Fluorharz).
Wie in Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 4 gezeigt, besteht die Ozoninjektionsdüse 14 üblicherweise aus einem Hohlröhrchen mit einem Außendurchmesser von 2 mm, einem Innendurchmesser von 1 mm, einer Dicke von 0,5 mm und einer Länge von 50 mm und weist eine runde und glatte Spitze auf, um zum Zeitpunkt der Einführung eine sichere Penetration ohne Verletzung einer Zitzenöffnung 17 zu gewährleisten. Die Düse 14 umfaßt eine Vielzahl winziger Ozondüsenöffnungen 15 mit einem Durchmesser von jeweils 0,3 mm, die 10 mm von 25 mm von der Spitze entfernt in der Wand erzeugt wurden. Die Zahl der Ozondüsenöffnungen 15 ist nicht speziell eingeschränkt, doch liegt sie üblicherweise und bevorzugt bei 20 bis 30.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform der Ozoninjektionsdüse 14 dargestellt, welche einen Gasfilter 16 umfaßt, der eine weitere Vielzahl noch winzigerer Ozondü­ senöffnungen 15 aufweist und mit einem Hohlröhrchen entsprechend dem obigen schmelzgebunden ist. Die Öffnungen des Gasfilters 16 weisen gewöhnlich einen Durchmesser von 0,01 bis 1,1 µm auf.
Um eine Kuh mit einem Ozoninjektionsapparat, der wie im vorangegangenen be­ schrieben konstruiert ist, auf Mastitis zu behandeln, wird das Ozonführungsrohr 13 zunächst an den Ozonauslaß 12 gekoppelt und dann die Ozoninjektionsdüse 14 durch die Zitzenöffnung 17 in das Brustinnere 18 eingeführt. Mit Öffnung des an den Sauerstoffzylinder 2 angeschlossenen Absperrhahns 4 und derartiger Einstellung des Vierwegeventils 8, daß Sauerstoff in die Ozonzersetzungseinheit 10 strömt, wird, sobald der Ozongenerator 5 aktiviert ist, Ozon erzeugt und die Dichte des Ozons auf dem Ozonanalysegerät 11 angezeigt. Sobald die Ozondichte ein geeignetes Niveau erreicht hat, wird das Vierwegeventil 8 so umgestellt, daß das Ozon durch das Füh­ rungsrohr 13 in die Injektionsdüse 14 und dann über die Zitzenöffnung 17 und durch die Ozondüsenöffnungen 15 der Injektionsdüse 14 in die Brust 18 geleitet wird.
Unter Rückverweis ist in Fig. 1 eine am Führungsrohr 13 angebrachte Halteklammer 19 gezeigt, um das Führungsrohr 13 an den vorderen Kniefalten 20 eines Hinterlaufs einer Kuh zu befestigen. Die Halteklammer 19 dient dazu, das Herabfallen der Ozo­ ninjektionsdüse 14 und des Führungsrohrs 13 zu verhindern, ohne daß diese wäh­ rend der Behandlung durch die Hand der behandelnden Person gehalten werden muß, wodurch diese Person nicht dazu gezwungen ist, unmittelbar an der Kuh zu arbeiten, was ihre Sicherheit im Falle einer Irritation der Kuh gewährleistet.
Wird auf diese Weise Ozon in die Brust der Kuh eingespritzt, so kann die infizierte Milch 22 im Euter 21 dem Ozon wirksam ausgesetzt werden, wie in Fig. 4 gezeigt. Genauer gesagt erzeugt, da die Ozoninjektionsdüse 14 eine Vielzahl winziger Ozon­ düsenöffnungen 15 enthält, der Ozonstrahl feine Blasen, was die Oberflächenberei­ che, die für die in der infizierten Milch 22 angesiedelten krankheitserregenden Mikro­ ben sensibilisiert sind, vergrößert, wodurch eine umfassendere Sensibilisierung der im Euter 21 gespeicherten infizierten Milch innerhalb kurzer Zeit ermöglicht wird. Au­ ßerdem werden entfernter gelegene Milchgefäße 23 und Brustalveolen 24 durch den Druck des injizierten Ozons vollständig erweitert, so daß das Ozon die entferntest gelegenen Brustdrüsenzellen 25 erreichen kann und dabei zugleich die Entzün­ dungsprodukte und die infizierte Milch 22 zur Austreten drängt, wodurch eine zufrie­ denstellende Behandlung der Mastitis bewirkt wird.
Der Apparat der vorliegenden Erfindung ist bei Mastitis, umfassend akute Mastitis, klinische Mastitis und latente Mastitis, anwendbar. Die vorliegende Erfindung kann auch zur Behandlung ausgetrockneter oder blinder Zitzen in derselben Weise wie im vorausgegangenen beschrieben angewendet werden. Über Mastitis hinaus ist die vorliegende Erfindung außerdem zur Behandlung von intraabdominalen Infektions­ krankheiten, Infektionskrankheiten im Harntrakt, intrauterinen Infektionskrankheiten und Infektionskrankheiten im Blut anwendbar.
Der in Fig. 1 gezeigte Sauerstoffzylinder 2 ist zur kombinierten Verwendung mit dem Ozongenerator 5 vorgesehen. Der Zylinder 2 kann in der Verwendung freitragend sein oder zusammen mit den anderen Bestandteilen in ein Gehäuse eingepaßt sein. Alternativ dazu kann der Sauerstoffzylinder 2 durch einen Luftkompressor ersetzt werden, der zur Bereitstellung eines ausreichenden Drucks für den Ozongenerator 5 in der Lage ist, um dadurch die Verwendung von Luft als dem Ausgangsstoff zu er­ möglichen. Das in die Brust 18 zu injizierende Ozon kann nicht nur in Form eines Ozongases vorliegen, sondern auch in Form eines durch Lösen von Ozon in Wasser erhaltenen Ozonwassers.
Anstelle der winzigen Ozondüsenöffnungen der in Fig. 2 gezeigten Ozoninjektions­ düse kann das Hohlröhrchen mit Luftblasen beschickt sein, wodurch feine Ozonbla­ sen entstehen können.
Bezugnehmend auf Fig. 5 bis 7 der begleitenden Zeichnungen wird nun ein Behand­ lungsverfahren für Mastitis bei Nutztieren gemäß der vorliegenden Erfindung und ein Apparat zur Verwendung bei diesem Verfahren auf der Grundlage der Verfahren und Ergebnisse bei klinisch-therapeutischen Tests beschrieben.
Zur Erzeugung des Ozons wurde als Ausgangsstoff druckkontrollierter Sauerstoff verwendet, der in eine Zitzenöffnung geleitet und eingespritzt wurde. Diese Zitzen­ öffnung gehörte zu einem an Mastitis erkrankten Milchbehälter von zwei möglichen Milchbehältern der Brüste von Holstein-Kühen, die unter akuter Mastitis litten. Das aus dem Ozongenerator abgegebene Ozon wurde in die Zitzenöffnung unter Ver­ wendung eines Führungsrohrs einer ausreichenden Länge geleitet, um das Ozon vollkommen von der Außenluft zu isolieren, und wurde dann durch die Zitzenöffnung mittels einer Ozoninjektionsdüse eingespritzt. Die Menge des dort hinein zu injizie­ renden Ozons war von solchem Umfang, daß eine vollständige Druckerhöhung in der Brust möglich war, um die in den tiefen Regionen der Brust sitzenden Milchgefä­ ße zu erweitern, in anderen Worten, von solchem Umfang, daß die Injektion eine Ausdehnung der Brust verursacht und das Ozon bis unter die Haut dringt, die das Brustdrüsengewebe umgibt, damit die behandelnde Person zur Erkennung einer subkutanen Aufblähung aus direktem Kontakt in der Lage ist.
Die Kuh, die die Ozoninjektion erhalten hatte, zeigte keinerlei Schmerzreaktion, und die behandelnde Person befand sich in äußerster Sicherheit. Nach Beendigung der Injektion wurde die Brust zur Sensibilisierung durch das Ozon bis zum nächsten Melken in diesem Zustand belassen.
Neun an Mastitis leidende Kühe wurden in dieser Weise der Ozonbehandlung unter­ zogen, während vier Kühe zur Kontrolle eine herkömmlichen Behandlung mit Anti­ biotika erhielten. Die jeweiligen therapeutischen Wirkungen wurden im Zeitverlauf beobachtet und miteinander verglichen.
In Fig. 5 ist die durchschnittliche Zahl der Behandlungswiederholungen bei Durchfüh­ rung der Behandlung gemäß der jeweiligen Verfahren gezeigt. Das herkömmliche Behandlungsverfahren unter Anwendung von Antibiotika erforderte durchschnittlich 5,3 Behandlungstage, wohingegen die Behandlung mit dem Ozoninjektionsverfahren der vorliegenden Erfindung nach durchschnittlich 1,1 Tagen abgeschlossen war. Spezifischer ausgedrückt waren acht von neun einer Ozoninjektion unterzogenen Kühen durch die erste Behandlung von der Mastitis geheilt, und es war kein Weg­ gießen von Milch aufgrund verbliebenen Stoffs erforderlich. Im Falle der einer Be­ handlung mit Antibiotika unterzogenen Kühe mußte die erhaltene Milch während und selbst nach der Behandlungsdauer aufgrund von Rückständen weggegossen wer­ den.
Im folgenden wird Bezug genommen auf Fig. 6, welche die Behandlungsabläufe ge­ mäß der beiden Verfahren zeigt. Die klinischen Symptome wurden durch Punkte im Vergleich dargestellt. Die therapeutischen Wirkungen der Ozoninjektion gemäß der vorliegenden Erfindung waren den therapeutischen Wirkungen der herkömmlichen Antibiotika signifikant überlegen. Spezifischer ausgedrückt neigten die Symptome der Behandlungsgruppe mit Antibiotika zu einer neuerlichen Verschlechterung nach dem siebten Tag nach Abschluß der Behandlung, wohingegen bei der Behand­ lungsgruppe unter Anwendung von Ozon eine Verminderung oder gar Erleichterung der Schwellung oder des Juckreizes der Brust deutlich beobachtbar war, was vorteil­ hafterweise eine zufriedenstellende Verbesserung der Symptome infolge der Weiter­ verarbeitung produktiver Toxine oder freier Radikale, die Entzündungen hervorrufen können, bedeutete.
In Fig. 7 sind die Übergänge der Aktivitätswerte von NAGase (N-Acetyl-beta-D- glucosaminidase) in der Milch im Verlauf der Behandlung bei den beiden Behand­ lungsverfahren gezeigt, wobei die NAGase als Index für das Ausmaß der Schädi­ gung der Brustgewebe im Vergleich der Milchqualitäten dient. Der Wert der NAGase- Aktivität in Milch der der herkömmlichen Behandlung mit Antibiotika unterzogenen Brust steig nach der Behandlung bei offensichtlich instabilem Übergang deutlich. Dies zeigte, daß das Gewebe aufgrund der den Antibiotika, die zur Behandlung in­ trinsisch angewandt wurden, zu eigenen Gewebe-irritierenden Eigenschaften be­ trächtlich geschädigt worden war. Im Gegensatz dazu zeigte die einer Ozonbehand­ lung unterzogene Brust einen Aktivitätswert der NAGase in der Milch mit einem sehr geringfügig abweichenden Übergang bei stabiler und mäßiger Verminderung. Dar­ aus wurde ersichtlich, daß das injizierte Ozon selbst das Brustgewebe kaum irritierte.
Dies bewies, daß die Durchführung des Ozoninjektions-Behandlungsverfahrens die Zahl der Behandlungswiederholungen deutlich reduzierte bei gleichzeitiger Gewähr­ leistung von dem herkömmlichen Verfahren ähnlichen oder überlegenen therapeuti­ schen Wirkungen.
Bezüglich der Reizfreiheit für die Brustgewebe unter Behandlung war das Ozon ebenfalls signifikant überlegen, da es zur Oxidation und Detoxikation von Toxin, Un­ schädlichmachung der freien Radikale und Förderung der Spontanheilkräfte der Ge­ webe beiträgt.
Wie aus den Ergebnissen der zuvorgenannten klinischen Tests ersichtlich, hat sich das Verfahren zur Behandlung von Mastitis bei Kühen der vorliegenden Erfindung und der Apparat zur Verwendung bei diesem Verfahren als vom klinischen Stand­ punkt sicher und umfassend nutzbringend erwiesen.
In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsform des Ozoninjektionsapparats dargestellt, welcher eine Sauerstoffbeschickungseinheit 31 umfaßt; einen Ozongenerator 32, der Sauerstoff aus der Sauerstoffbeschickungseinheit 31 aufnimmt und daraus Ozongas erzeugt, wobei der Ozongenerator 32 dieselbe Konstruktion wie der zuvor beschrie­ bene Ozongenerator aus Fig. 1 aufweist; ein Ventil 33, das an einer die Sauerstoff­ beschickungseinheit 31 und den Ozongenerator 32 verbindenden Rohrleitung ange­ bracht ist; einen Stromkanal 34, der das Ozon weiterführt, das im Ozongenerator 32 erzeugt wurde; ein Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil 35, das im Stromkanal 34 zur Kontrolle der Stromgeschwindigkeit des in die Kuhbrust zu injizierenden Ozons angebracht ist; ein Entladungskontrollventil 36, das am Stromkanal 34 zur Abbeför­ derung von überschüssigem Ozon ins Freie angeschlossen ist; ein Ozonführungs­ rohr 37, das an das Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil 35 im Stromkanal 34 ange­ schlossen ist, wobei das Rohr 37 dem Führungsrohr 13 aus Fig. 1 entspricht; eine Ozoninjektionsdüse 38, die an der Spitze des Ozonführungsrohrs 37 zur Injektion des Ozons in die Kuhbrust 39 aufgesetzt ist, wobei die Düse 38 der Injektionsdüse 14 aus Fig. 2 und 3 entspricht; und ein Drucknachweisgerät 40, das im Ozonzufüh­ rungsrohr 37 zum Nachweisen eines Ozondrucks angebracht ist, der in die Kuhbrust 39 injiziert wurde.
In Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsform des Ozoninjektionsapparates veranschau­ licht, welcher darüber hinaus eine Ozonzersetzungseinheit 41 umfaßt, die an das Entladungskontrollventil 36 angeschlossen ist. In Fig. 10 ist noch eine weitere Aus­ führungsform des Ozoninjektionsapparates veranschaulicht, welcher darüber hinaus ein Absperrventil 42 umfaßt, das im Ozonführungsrohr 37 zwischen das Drucknach­ weisgerät 40 und die Ozoninjektionsdüse 38 geschaltet ist.
Das Drucknachweisgerät 40 aus Fig. 8 bis 10 ist mit dem Stromgeschwindigkeits- Kontrollventil 35 und dem Entladungs-Kontrollventil 36 verbunden, so daß, wenn der Druck des in die Brust 39 injizierten Ozons ein zuvor bestimmtes Niveau erreicht, das Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil 35 geschlossen und das Entladungskon­ trollventil 36 geöffnet wird, um die Abbeförderung von überschüssigem Ozon aus dem Entladungskontrollventil 36 in Freie zu ermöglichen. Ist die Ozonzersetzungs­ einheit 41 an das Entladungskontrollventil 36 angeschlossen, so wird das über­ schüssige Ozon zersetzt und mittels der Ozonzersetzungseinheit 41 in Sauerstoff umgewandelt. Wie in Fig. 9 gezeigt, ermöglicht der Anschluß der Ozonzersetzungs­ einheit 41 an das Entladungskontrollventil 36 die Zersetzung und Umwandlung des überschüssigen Ozons durch die Ozonzersetzungseinheit 41 in Sauerstoff und an­ schließend dessen Austritt. Wie in Fig. 10 gezeigt, wird außerdem aufgrund des Vor­ handenseins des Absperrventils 42 im Ozonführungsrohr 37 zwischen dem Druck­ nachweisgerät 40 und der Ozoninjektionsdüse 38 verhindert, daß die im Euter vor­ handene Milch zurückfließt, wenn das Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil 35 ge­ schlossen ist, wodurch ein Risiko ausgeschlossen wird, das Innere des Ozonfüh­ rungsrohrs 37 zu kontaminieren.
Es sollte zur Kenntnis genommen werden, daß die Verwendung von Magnetventilen als Ventile im Apparat der vorliegenden Erfindung eine automatisierte Einführung und Entladung des Ozons ermöglicht, wodurch der Betrieb des Ozongenerators in einiger Entfernung zur Kuh beträchtlich vereinfacht wird.
Im Falle der Ozoninjektion mittels der Apparate aus Fig. 8 bis 10 ist, wenn der Druck des in die Brust 39 injizierten Ozons nach und nach steigt und schließlich ein zuvor festgelegtes Niveau erreicht, wie durch das Drucknachweisgerät 40 nachgewiesen, das Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil 35 geschlossen, während das Entladungs­ kontrollventil 36 geöffnet ist, um die Ozoninjektion in die Brust 39 zu vollziehen, wo­ bei das aus dem Ozongenerator 32 stammende Ozon durch das Entladungskontroll­ ventil 36 in die Ozonzersetzungseinheit 41 gespeist wird, in dem das Ozon zu harmlosem Sauerstoff umgewandelt und ins Freie entlassen wird.
Die Injektion von Ozon in die Kuhbrust, wie oben beschrieben, gewährleistet in wirk­ samer Weise, daß die infizierte Milch 22 im Euter 21, wie in Fig. 4 gezeigt, dem Ozon ausgesetzt wird. Darüber hinaus kann der Euter-Alveolus 24 der in den tiefen Regio­ nen lokalisierten Milchgefäße 23 vollständig erweitert werden, wodurch das Ozon die Brustdrüsenzellen 25 in den tiefstgelegenen Regionen erreichen und dabei zugleich die Entzündungsprodukte oder die infizierte Milch 22 zum Austreten drängen kann. Hierdurch wird eine zufriedenstellende Behandlung von Mastitis bei Nutztieren, zum Beispiel Kühen, möglich.
Gemäß des derart konfigurierten Ozoninjektionsapparats zur Behandlung von Masti­ tis bei Kühen der vorliegenden Erfindung kann Ozon extrem einfach und sicher durch die Zitzenöffnung in den von Mastitis befallenen Bereich injiziert werden, wo­ durch die Anwendung herkömmlicher teurer Mittel überflüssig und zugleich eine umfassende und sichere therapeutische Wirkung sichergestellt wird. Auch eine deut­ liche Reduzierung der Behandlungsdauer im Vergleich zum herkömmlichen Behand­ lungsverfahren und die Umgehung einer kostspieligen und zeitaufwendigen Diagno­ se-Methode ist möglich, wodurch ein großer Aufwand und eine hochentwickelte Technik überflüssig werden, wie bisher zur Behandlung und Diagnose erforderlich.
Durch Anwendung des Drucks aus dem Sauerstoffzylinder oder dem Luftkompressor bei der Behandlung läßt sich Ozon so einspritzen, daß es die Brustdrüsen- Zellgewebe in den tiefen Regionen der zu behandelnden Milchbehälter erreicht. In­ dem der Sauerstoff so diese tiefen Regionen der Brust erreicht, wird eine hohe the­ rapeutische Wirkung erzielt. Das oben beschriebene Ozon dient auch dazu, das pro­ duktive Toxin der infizierten Mikroben zu oxidieren und mit den freien Radikalen in den entzündlichen Geweben zu reagieren, wodurch diese auf leichte Weise un­ schädlich gemacht werden. Außerdem können, da Ozon den entzündlichen Gewe­ ben Sauerstoff liefert, die Spontanheilkräfte angeregt werden, ohne dabei irgendwel­ chen Brustgeweben zu schaden.
Andererseits besteht bei der Behandlung unter Verwendung des Apparats der vor­ liegenden Erfindung keine Gefahr eines Auftretens von resistenten Bakterien und Superinfektionen, und außerdem verbleibt kein Rückstand in den Produkten, wo­ durch keine Verluste durch Antibiotika-Rückstände wie bei der herkömmlichen Be­ handlung entstehen. Auch ist die Sicherheit während des Behandlungsvorgangs ge­ währleistet, wodurch sie ohne spezielle Auswahl der durchführenden Person oder der Behandlungszeit anwendbar ist.
Bei der vorliegenden Erfindung wird auch das Drucknachweisgerät verwendet, das in das Ozonführungsrohr zum Nachweis eines in die Brust einer Kuh injizierten Ozon­ drucks eingefügt ist, wobei auf der Grundlage des durch das Drucknachweisgerät nachgewiesenen Werts die Ozoninjektion beendet und das Ozon aus dem Ozonge­ nerator in Sauerstoff umgewandelt und anschließend ins Freie entlassen wird, um eine Ozoninjektion unter einem geeigneten Druck zu gewährleisten.
Aufgrund des Absperrventil-Vorrichtung im Ozonführungsrohr kann darüber hinaus verhindert werden, daß im Euter angesammelte Milch zurückfließt, wenn das Strom­ geschwindigkeits-Kontrollventil geschlossen ist, wodurch das Risiko einer Kontami­ nation des Inneren des Ozonführungsrohrs durch infizierte Milch ausgeschaltet wird.
Im besonderen sollte verstanden sein, daß die spezifischen Formen der hierin ver­ anschaulichten und beschriebenen vorliegenden Erfindung lediglich als Beispiele dienen sollen, da bestimmte Veränderungen und Abwandlungen daran ohne Abwei­ chung vom klaren Geist der Beschreibung vorgenommen werden können. Demge­ mäß sollte zur Ermessung des vollen Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung auf die folgenden anhängenden Ansprüche Bezug genommen werden.

Claims (13)

1. Verfahren zur Behandlung von Mastitis bei Nutztieren, zum Beispiel Kühen, umfassend die folgenden Schritte:
Einspritzen von Ozon durch eine Zitzenöffnung einer Brust in das Innere der Brust.
2. Ozoninjektionsapparat für Brüste von Nutztieren, zum Beispiel Kühen, umfas­ send:
einen Ozongenerator, der an einen Sauerstoffzylinder oder einen Luftkompres­ sor angeschlossen ist;
ein Ozonführungsrohr zum Führen von Ozon, das durch den Ozongenerator erzeugt wurde; und
eine Ozoninjektionsdüse, die auf die Spitze des Führungsrohrs aufgesetzt und zur Einführung in eine Zitzenöffnung vorgesehen ist.
3. Ozoninjektionsapparat für Brüste nach Anspruch 2, wobei die Ozoninjektionsdüse in einem Hohlröhrchen mit einem Durchmesser be­ steht, der eine Einführung in die Zitzenöffnung von Nutztieren, zum Beispiel Kühen, zuläßt, wobei das Hohlröhrchen an seinem distalen Endbereich eine Vielzahl winziger Ozondüsenöffnungen aufweist.
4. Ozoninjektionsapparat für Brüste, umfassend:
einen Ozongenerator, der an einen Sauerstoffzylinder oder einen Luftkompres­ sor angeschlossen ist und einen Gasstromkanal umfaßt; und
ein Schaltventil, das im Gasstromkanal angebracht ist, wobei das Schaltventil mit einer Ozonzersetzungseinheit
und einem Ozonführungsrohr verbunden ist, welches Führungsrohr an seiner Spitze eine Ozoninjektionsdüse aufweist, die zur Einführung in eine Zitzenöff­ nung einer Kuh vorgesehen ist.
5. Ozoninjektionsapparat nach Anspruch 4, wobei das Schaltventil außerdem mit einem Ozonanalysegerät zur automatischen Messung und Anzeige einer Dichte des mittels des Ozongenerators erzeugten Ozons verbunden ist.
6. Ozoninjektionsapparat nach Anspruch 4, wobei vor der Erzeugung von Ozon ein materielles Gas über eine zuvor festgelegte Dauer hinweg durch den Ozon­ generator geströmt wird, um im Generator und im Gasführungsrohr verbliebene Luft abzubefördern.
7. Ozoninjektionsapparat nach Anspruch 4, wobei der Ozongenerator eine Entladungselektrode umfaßt, die aus einem Material wie Glas, Quarz, Keramik oder mit Keramik beschichtetem Metall hergestellt ist, um die Entstehung von Metallionen oder Metallstäuben zu unterdrücken.
8. Ozoninjektionsapparat nach Anspruch 4, wobei die Ozoninjektionsdüse ein Hohlröhrchen mit einem Durchmesser ist, der die Einführung in eine Zitzenöffnung einer Kuh zuläßt, wobei das Röhrchen an sei­ nem distalen Ende eine Vielzahl winziger Ozondüsenöffnungen aufweist.
9. Ozoninjektionsapparat nach Anspruch 4, wobei die Ozoninjektionsdüse ein Hohlröhrchen mit einem Durchmesser ist, der die Einführung in eine Zitzenöffnung einer Kuh zuläßt, wobei das Röhrchen an sei­ nem distalen Ende einen Gasfilter zum Sprühen von Ozon aufweist.
10. Ozoninjektionsapparat nach einem der Ansprüche 4 bis 9, wobei das Gasvolumen des bei einer Verabreichung in die Brust einzuspritzenden Ozons und Sauerstoffs 0,1 bis 3 Liter beträgt und die Dichte des Ozons 1 bis 50 mg O₃/Liter beträgt.
11. Ozoninjektionsapparat für Kuhbrüste, umfassend:
eine Sauerstoffbeschickungseinheit,
einen Ozongenerator zur Aufnahme von Sauerstoff, der von der Sauerstoffbe­ schickungseinheit geliefert wurde, zur Erzeugung von Ozon und zur Entladung des Ozons, wobei der Ozongenerator einen Ozonabgabestromkanal aufweist;
ein Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil, das im Ozonabgabestromkanal zur Kontrolle der Stromgeschwindigkeit des Ozons eingebracht ist;
ein Entladungskontrollventil, das in den Ozonabgabestromkanal zur Abbeförde­ rung von überschüssigem Ozon ins Freie eingebracht ist; ein Ozonführungs­ rohr, das an das Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil gekoppelt ist und an sei­ ner Spitze eine Ozoninjektionsdüse zum Injizieren von Ozon in eine Kuhbrust aufweist; und
Drucknachweisgerät, das im Ozonführungsrohr zum Nachweisen eines in die Kuhbrust injizierten Ozondrucks eingebracht ist;
wobei das Stromgeschwindigkeits-Kontrollventil auf der Grundlage eines vom Drucknachweisgerät nachgewiesenen Werts kontrolliert wird, um überschüssi­ ges Ozon durch das Entladungskontrollventil zu entladen.
12. Ozoninjektionsapparat für Kuhbrüste nach Anspruch 11, welcher außerdem umfaßt:
eine Ozonzersetzungseinheit, die an das Entladungskontrollventil gekoppelt ist, welches im Ozonabgabestromkanal eingebracht ist, wobei die Ozonzerset­ zungseinheit, wenn ein durch das Drucknachweisgerät nachgewiesener Druck ein zuvor festgelegtes Niveau übersteigt, dazu dient, den Strom an überschüs­ sigem Ozon aufnehmen zu können und darin zu Sauerstoff umzuwandeln.
13. Ozoninjektionsapparat für Kuhbrüste nach Anspruch 11 oder 12, welcher au­ ßerdem umfaßt:
ein Absperrventil, das in das Ozonführungsrohr kurz vor der Ozoninjektionsdü­ se eingebracht ist.
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