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DE19855545A1 - Gummiertes Gestrick - Google Patents

Gummiertes Gestrick

Info

Publication number
DE19855545A1
DE19855545A1 DE1998155545 DE19855545A DE19855545A1 DE 19855545 A1 DE19855545 A1 DE 19855545A1 DE 1998155545 DE1998155545 DE 1998155545 DE 19855545 A DE19855545 A DE 19855545A DE 19855545 A1 DE19855545 A1 DE 19855545A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knitted fabric
knitted
rubber
layer
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998155545
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Roell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Achter GmbH and Co KG
Original Assignee
Keiper Recaro GmbH and Co
Recaro GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keiper Recaro GmbH and Co, Recaro GmbH and Co KG filed Critical Keiper Recaro GmbH and Co
Priority to DE1998155545 priority Critical patent/DE19855545A1/de
Publication of DE19855545A1 publication Critical patent/DE19855545A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/14Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials
    • D04B1/18Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials elastic threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gestrick mit einer gummierten Oberfläche, die dadurch hergestellt wird, daß ein Gummifaden an der Gestrickoberseite derart vermascht ist, daß ein Teil der Umfangsfläche des Gummifadens an der Gestrickoberseite freiliegt.

Description

Die Erfindung betrifft die Herstellung eines Gestricks, das, zumindest in Teilbereichen, eine gummierte Oberfläche aufweist.
Bislang sind derartige gummierte Strukturen z. B. an einem Sitz­ bezug dadurch hergestellt worden, daß ein gestrickter Sitzbezug mit einer Gummischicht in einem Beschichtungsverfahren versehen wurde. Bei diesen Gummischichten ist es von Nachteil, daß die Elastizität der Gummischicht in der Regel nicht gleich der Ela­ stizität des Gestricks ist, so daß sich die Gummischicht, ins­ besondere an den Rändern bei stärkeren mechanischen Beanspru­ chungen ablösen kann. Weiterhin ist es nicht möglich, individu­ elle Wünsche hinsichtlich der Musterung bzw. Anordnung der Gum­ mifläche zu erfüllen, da die Beschichtungstechnik eine Mindest­ größe der Gummibeschichtung voraussetzt, um überhaupt zu brauchbaren Ergebnissen zu gelangen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Gestricks und ein demnach hergestelltes Gestrick zu schaffen, dessen gummierte Bereiche unempfindlich gegen mechanische Beanspruchung ist und die sich überdies nach individuellen Vorgaben mustern läßt. Diese Aufgabe wird erfin­ dungsgemäß durch ein Gestrick mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegen­ stand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß wird zur Herstellung der gummierten Oberfläche ein Gummifaden in das Gestrick integriert eingestrickt, derart, daß es an der Oberfläche des Gestricks vermascht und dabei ein Teil der Umfangsfläche des Gummifadens zur Oberseite hin frei­ liegt. Der Gummifaden ist somit hier in das Gestrick integriert und hat damit dieselbe, wenn nicht sogar eine höhere Elastizi­ tät als das Gestrick selbst. Die durch ein flächiges Aneinan­ dersetzen derartiger, an der Oberfläche sichtbarer Maschen des Gummifadens läßt sich somit eine flächige, gummierte Struktur herstellen. Die Gummierung läßt sich jedoch auch punktuell, z. B. in einer gewünschten Optik in dem Gestrick definieren. Be­ sonders vorteilhaft ist hierbei, daß durch die Anordnung der Maschen bzw. die Dichte der Maschen die Art der Gummierung und jede beliebige Musterung der Gummierung herstellbar ist. Vor­ zugsweise ist der Gummifaden als Monofilament ausgebildet und hat eine etwas größere Stärke als der mit verstrickte Verma­ schungsfaden. Vorzugsweise hat der Gummifaden demnach eine Stärke von mehr als 500 dtex. Dies führt dazu, daß die auf der Gestrickoberseite gebildete Masche relativ groß ist und somit auch ein relativ großer Bereich des Gummifadens an der Ge­ strickoberseite freiliegt.
Unter "Gummi" wird im Sinne dieser Erfindung Gummi als auch gleichartiges Material oder Kunststoff mit gummiähnlichen Adhä­ sionseigenschaften verstanden.
Zur Bildung individueller Muster können verschiedene Bindungen aus der bekannten Kombination von Masche/Fang/Umhängen, wie z. B. die Jaquard- oder Intarsiatechnik angewandt werden, um den Gummifaden in gewünschten Bereichen an der Gestrickoberseite in Erscheinung treten zu lassen, während er in anderen Bereichen entweder in einer rückwärtigen Lage eines mehrlagigen Gestricks läuft oder einfach an der Rückseite des Gestricks entlang ge­ führt ist (Intarsia).
Die Dichte und Elastizität des Gestricks läßt sich hierbei ver­ bessern, wenn bei einem mehrlagigen Gestrick der Gummifaden an der rückwärtigen Gestricklage definiert verstrickt, z. B. vor­ wiegend geflottet ist. Auf diese Weise läßt sich auf der hinte­ ren Lage des Gestricks eine gewisse elastische Vorspannung in das Gestrick einbringen, die zu einer dichten Strickstruktur führt.
Statt Monofilen lassen sich auch Multifilamente verwenden, die ausschließlich aus Gummifilamenten bestehen oder Gummifilamente aufweisen. Es läßt sich weiterhin ein Faden verwenden, der eine Kunststoffseele aufweist und der mit einem Gummimaterial umwun­ den ist. Dieser Faden läßt sich auf die gleiche Weise wie ein Gummimonofilament in das Gestrick einbringen.
Besonders vorteilhaft kann wenigstens ein Gummifaden an der vorderen und/oder hinteren Gestricklage im Bereich mechanisch beanspruchter Stellen des Sitzbezuges eingearbeitet werden, um dort definiert einer bleibenden, d. h. irreversiblen Dehnung des Gestricks an diesen Stellen entgegenzuwirken.
Vorzugsweise ist der Gummifaden durch einen gummiumwundenen Kunststoffaden gebildet ist. Ein derartiger Faden hat gegenüber einem reinen Gummifaden den Vorteil, daß die Elastizität auch in kleineren Bereichen einstellbar ist, und ein leichteres Ver­ stricken möglich ist.
Um einer vorzeitigen Alterung des Gummifadens in dem Gestrick entgegenzuwirken kann der Gummifaden mit einer UV-absorbieren­ den Schutzschicht versehen sein.
Optisch ansprechende Effekte lassen sich erzielen, wenn der Gummifaden mit einem Faden in der Gestrickgrundfarbe umwunden oder umzwirnt ist.
In einer Alternative der Einbindung des Gummifadens könnte die­ ser auch aufplattiert werden.

Claims (10)

1. Gestrick mit einem eingestrickten Gummifaden, der an der Gestrickoberseite derart vermascht ist, daß die Umfangsfläche des Gummifadens an der Gestrickoberseite zumindest partiell freiliegt.
2. Gestrick nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestrick zweilagig ist, und daß der Gummifaden an der Rückseite, d. h. hinteren Lage des Ge­ strickes vermascht, auf Fang gelegt oder teilgeflottet ist, während er an der vorderen Lage zumindest partiell vermascht ist.
3. Gestrick nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummifaden in Jaquardtechnik in einem zweilagigen Gestrick vermascht ist, wobei der Gummifaden an der hinteren Lage des Gestricks überwiegend geflottet und an der vorderen Lage des Gestricks vermascht ist.
4. Gestrick nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß gekennzeichnet, daß der Gummifaden in Intarsiatechnik in bestimmten Bereichen an die Vorderseite des Gestricks geführt ist.
5. Gestrick nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummifaden eine Elastizität < 30% aufweist.
6. Gestrick nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummifaden durch ein Multifilament gebildet ist.
7. Gestrick nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummifaden durch einen gummiumwundenen Kunststoffaden gebildet ist.
8. Gestrick nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummifaden mit einer UV-absorbierenden Schutzschicht versehen ist.
9. Gestrick nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummifaden mit einem Faden in der Gestrickgrundfarbe umwunden oder umzwirnt ist.
10. Gestrick nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Gummifaden an der vorderen und/oder hinteren Gestricklage im Bereich mechanisch beanspruchter Stellen des Sitzbezuges eingearbeitet ist.
DE1998155545 1998-12-01 1998-12-01 Gummiertes Gestrick Withdrawn DE19855545A1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3343657A1 (de) * 1983-12-02 1985-06-13 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Flachstrickware und verfahren zu ihrer herstellung
DE19642051A1 (de) * 1995-10-12 1997-04-17 Du Pont Verfahren und Vorrichtung zum Stricken oder Wirken von Maschenware aus unelastischem Garn und blankem elastomerem Garn und Konstruktion einer abgepassten Maschenware

Patent Citations (2)

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8130 Withdrawal