DE19853727A1 - Verpackungsbehälter - Google Patents
VerpackungsbehälterInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen zur Ausbildung eines Frachtpakets dienenden Verpackungsbehälter (1) aus einem Pappe-Karton-Werkstoff, wobei der Verpackungsbehälter (1) mit einer verbundenen Umschnürung zum Verschluß und Zusammenhalt des Verpackungsbehälters (1) ausgerüstet ist, und schlägt zur Erzielung einer gebrauchsstabilen mehrwegefähigen Umschnürung vor, daß die Umschnürung als mehrlagig gefaltetes Flachband (F) ausgebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen zur Ausbildung eines
Frachtpakets dienenden Verpackungsbehälter aus einem
Pappe-Karton-Werkstoff, wobei der Verpackungsbehälter
mit einer verbundenen Umschnürung zum Verschluß und
Zusammenhalt des Verpackungsbehälters ausgebildet ist.
Durch die FR-PS 766 709 ist eine Schachtel mit zugeord
neter Umschnürung bekannt. Die Enden der Umschnürung
lassen sich durch umschnürungseigene Mittel verbinden,
beispielsweise durch krallengriffartige Umfaltung der
Enden quer zum Umschlingungsverlauf der bandförmigen
Umschnürung oder durch einander hälftig kreuzende Quer
schlitze des Bandes.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen zur Ausbildung
eines Frachtpakets dienenden Verpackungsbehälter hin
sichtlich der Umschnürung gebrauchsstabil auszubilden,
so daß - unter Beibehalt des Vorteils der schließlich
sortenreinen Entsorgung - eine häufige Wiederverwendbar
keit eröffnet ist.
Gelöst ist diese Aufgabe zunächst und im wesentlichen
beim Gegenstand des Anspruchs 1, wobei darauf abge
stellt ist, daß die Umschnürung als mehrlagig gefalte
tes Flachband ausgebildet ist. Unter Beibehaltung des
einsortigen Materials und der damit zusammenhängenden
Recyclefähigkeit ergibt sich eine Umschnürung hoher
Reißfestigkeit und hohen Widerstandes gegenüber den
üblichen mechanischen Belastungen. Es kann übliches
festes Papier zur Anwendung kommen, gegebenenfalls mit
feuchteabweisender Ausrüstung. Die Mehrlagigkeit ist
der Bildung von Eckumlenkungen nicht abträglich; es
ergibt sich vielmehr eine angepaßte Lagenanschmiegung.
Das einstückige Bandlaminat ist weiter gegenüber mögli
chen Einrißstellen weitestgehend gefeit, und zwar ein
fach dadurch, daß das Flachband keine freiliegende
Schnittkante aufweist. Gemeint sind die Längskanten.
Die sind eingeschlossen oder abgedeckt. Eine diesbezüg
lich praktikable Lösung ergibt sich dadurch, daß das
Flachband durch Quereinschlag eine Längsfaltung auf
weist. Die eine Schnittkante verschwindet so im Inneren
des Quereinschlages. Die an der äußeren Lage verbleiben
de Schnittkante kann durch nochmaliges Untergeschlagen
eingebettet werden. Um die reifartige Umschnürung für
den Wiedergebrauch des Verpackungsbehälters unverlier
bar daran zu halten, ist das Flachband mit dem Verpac
kungsbehälter verklebt. Eine diesbezüglich wirtschaftli
che und auch handhabungstechnisch vorteilhafte Lösung
besteht darin, daß das Flachband zur Verklebung mit
einer Selbstklebeschicht ausgerüstet ist. Da hier prak
tisch bloß eine Lagesicherung des Flachbandes von Inter
esse ist, genügt es schon, wenn die Selbstklebeschicht
in Flecken unterteilt ist. Auch genügt es, wenn das
Flachband an einer äußeren Seite mit einer Selbstklebe
schicht versehen ist. Im Hinblick auf den inneren Zusam
menhalt der Lagen kann es sodann weiter von Nutzen
sein, daß das Flachband auch noch in sich verklebt ist.
Auch diese In-sich-Verklebung des Flachbandes ist nur
stellenweise vorgenommen. Um den faltschlauchartigen
Körper des Flachbandes mindestens peripher schließtech
nisch zu sichern, genügt es schon, daß das Flachband
lediglich zugeordnet seiner Randkante mit der Selbstkle
beschicht ausgerüstet ist. Es genügt auch Leim.
Weiter wird vorgeschlagen, daß das Flachband, seinen
Enden zugeordnet, Verschlußmittel aufweist. Schließ
lich bringt die Erfindung ein Verschlußband zum Um
schnüren und Verschließen eines zur Ausbildung eines
Frachtpakets dienenden Verpackungsbehälters aus einem
Pappe-Karton-Werkstoff in Vorschlag, daß das Verschluß
band als mehrlagig gefaltetes Flachband ausgebildet
ist. Endlich besteht eine besonders verschleißarme
Version des Verpackungsbehälters darin, daß das Flach
band in einer der Kontur desselben entsprechenden,
jedoch außenseitig offenen Vertiefung der Wandung des
Verpackungsbehälters einliegt. Die klebetechnischen
Mittel können wie zur Grundversion erörtert Anwendung
finden. Dem Anspruch 12 schließen sich die im Sachzusam
menhang stehenden Merkmale der übrigen Ansprüche an.
Bezüglich der oben angedeuteten Verschlußmittel wird
weiterbildend vorgeschlagen, daß die einander zugewand
ten Enden des Flachbandes als Schlaufen gestaltet sind.
Unter Nutzung solcher Schlaufen lassen sich die Ver
schlußklappen in ihrer Schließstellung einfachst fes
seln. Das kann durch Einziehen eines schnürfähigen
Bandes, einer Kordel oder dergleichen geschehen. Zudem
ist vorgesehen, daß die oberseitige Schlaufe durch
unterseitige Befestigung des Endes erreicht ist. Die
kann in einer Klebeverbindung des entsprechenden Ab
schnitts ausgeführt sein. Ein solcher Abschnitt wirkt
zugleich partiell versteifend auf die Verschlußklappe.
Das erleichtert die Verschlußhandhabung. Eine besonders
vorteilhafte Fesselung der Enden liegt vor, wenn die
Schlaufenöffnungen durch eine als Verschlußriegel fun
gierende U-Spange durchgriffen sind. Letztere ist mit
tels eines Siegelbandes in Richtung einer Originalitäts
sicherung sperrbar. Die Gabelzinken der bspw. aus Hart
pappe bestehenden U-Spange weisen zum Durchzug eines
entsprechend siegelfähigen Bandes Durchbrechungen auf.
Weiter bringt die Erfindung in Vorschlag, daß jeweils
ein Flachband nahe des schmalseitigen Randes des Verpac
kungsbehältnisses verläuft. Dazwischen können weitere
Flachbänder genügend beabstandet voneinander zugeordnet
sein, so daß sich ein mehrreifiger, demzufolge stabiler
mehrwegefähiger Verpackungsbehälter ergibt. Die nahe
Lage zum besagten Rand hin läßt den Nutzen einer gegen
seitigen Stabilisierung erreichen, verpackungsbehälter
seitig durch die dortige Polydirektionalität der wan
dungsbildenden Abschnitte und flachbandseitig einfach
durch die Reifwirkung. Das macht sogar die sonst übli
che Schmalseiten-Verschlußklappe verzichtbar, die durch
die Verschlußklappen normalerweise überfangen werden.
Eine vorteilhafte Variante der Verschlußmittel verkör
pert sich sodann darin, daß die zugeordneten Enden der
Flachbänder mittels eines Rastverschluß-Brückenteils
verbunden sind. Letzteres quert die Öffnungsfuge des
Verpackungsbehälters. Unter Nutzung der auch hier durch
Unterschlag der Enden gegebenen, stabilitätsfördernden
Mehrlagigkeit (zwei Lagen des Flachbandes und die zwi
schengefaßte Lage der Verschlußklappe) eröffnet das
einwandfreie Verbindungsverhältnisse. Einerseits wird
hierbei eine irreversible Verankerung des Rastver
schluß-Brückenteils angewandt; andererseits ist so
vorgegangen, daß die Rastverbindung nur bezüglich eines
Endes des Flachbandes betrieblich lösbar ist. Das Brüc
kenteil kann wie eine Lasche in einer Art Aufreißbewe
gung gezogen werden. Um unterschiedlich klaffende Fugen
stände der Öffnungsfuge abzudecken, was im Falle einer
prallen Füllung notwendig sein kann, wird weiter in
Vorschlag gebracht, daß an der betrieblich lösbaren
Verbindung des Rastverschlusses mit dem Flachband in
Längsrichtung des Flachbandes eine Mehrzahl von zur
Verstellbarkeit hintereinander angeordneter Rastlöcher
ausgebildet ist. Um eine größere Feinstufigkeit der
Verstellung zu erzielen, stehen die Rastlöcher in einer
Schneidenden zueinander. Die Rastlöcher können dabei in
einer durch gleichgerichtete Diametrale erzeugten Line
arität stehen. Sodann bringt die Erfindung das Merkmal,
daß ein Rastverschluß durch Verdrehung aus einer Ver
schlußstellung in eine Freigabestellung bewegbar ist.
Es kann sich hier um knebelartige Bauteile handeln, mit
schlüssellochartiger Wirkung zu den korrespondierenden
Rastlöchern hin. Eine Ausgestaltung von sogar eigenstän
diger Bedeutung ergibt sich ferner dadurch, daß das
Flachband durch aufgeprägte Verformungen eine Dehnungs
reserve aufweist. Die kann zwischen 2 und 5% liegen.
Ein entsprechendes Walken läßt sich ohne größeren tech
nischen Aufwand leicht durchführen. Die entsprechende
begrenzte Längfähigkeit des Flachbandes erweist sich
für die Praxis als schonend und damit als die Mehrwegfä
higkeit erhöhend. Beispielsweise bei einem Hinfallen
des Füllgut enthaltenden Verpackungsbehälters kann ein
erheblicher Leibungsdruck entstehen, dies im Sinne
einer temporären Höchstbelastung und bei normalen Um
schnürungen zu einem Einschneiden des reifartigen Flach
bandes bzw. der Flachbänder in die Wandung führend.
Überdies besteht ein Merkmal der Erfindung darin, daß
die zugewandten Enden eines Flachbandes durch ein quer
dazu verlaufendes, beide Enden überlappendes Flachband,
das entsprechende Verbindungsmittel aufweist, verbunden
sind. Solche überlappenden Flachbänder können aus dem
gleichen Laminat erzeugt sein und partiell die Stirnen
den bzw. Schmalseiten überfangen sowie den Boden des
Verpackungsbehälters unterlaufen. Hierdurch entsteht
nahezu ein die geschilderten Flachbänder querendes,
weiteres, gleichsam noch Reiffunktion übernehmendes
Flachband. Letzteres mag sich über die gesamte Länge
der Öffnungsfuge erstrecken.
Schließlich betrifft die Erfindung ein Umschnürungsmit
tel zum Verschluß und Zusammenhalt eines Verpackungsbe
hälters, welches gekennzeichnet ist durch eine Ausge
staltung als mehrlagig gefaltetes Flachband. Sodann ist
das Umschnürungsmittel gekennzeichnet durch einen oder
mehrere der vorhergehenden Ansprüche 2-24.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand
eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispie
les näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 den zur Ausbildung eines Frachtpakets dienen
den Verpackungsbehälter in perspektivischer
Darstellung, und zwar durch mindestens ein
Flachband verschlossen bzw. zusammengehalten,
Fig. 2 den Verpackungsbehälter in Stirnansicht, und
zwar in noch nicht verschlossenem Zustand,
Fig. 3 einen Abschnitt des erfindungsgemäß ausgebilde
ten Flachbandes in isolierter, ebenfalls schau
bildlicher Darstellung,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung des
Flachbandes, jedoch gegen die mit Klebeflecken
versehene Unterseite des Flachbandes,
Fig. 5 den Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 3, vergrö
ßert, dem Verpackungsbehälter klebetechnisch
zugeordnet mit strichpunktiert eingetragener
Zuordnungsvariante,
Fig. 6 eine Herausvergrößerung der Fig. 5, den Fugen
bereich zwischen Flachband und Mantelwand des
Verpackungsbehälters bezüglich der Klebeflec
ken noch klarer verdeutlichend,
Fig. 7 den zur Ausbildung eines Frachtpaketes dienen
den Verpackungsbehälter in perspektivischer
Darstellung, und zwar eine gegenüber Fig. 1
abgewandelte Form des Verschlusses darstellend,
Fig. 8 den Verpackungsbehälter in Stirnansicht, in
noch nicht verschlossenem Zustand, also die
noch unbesetzten Schlaufenöffnungen zeigend,
Fig. 9 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung,
jedoch ein anderes Verschlußmittel favorisie
rend sowie mit recht kantennahem Verlauf der
endseitigen Flachbänder,
Fig. 10 diesen Verpackungsbehälter in Stirnansicht,
wiederum in noch nicht verschlossenem Zustand,
Fig. 11 eine weitestgehend schematisierte Darstellung
des deckennahen Bereichs des Verpackungsbehäl
ters, die Verlegung des Flachbandes in Vertie
fungen der Wandung des Verpackungsbehälters
zeigend,
Fig. 12 den Schnitt gemäß Linie XII-XII in Fig. 9,
Fig. 13 das hier verwendete Rastverschluß-Brückenteil
in isolierter perspektivischer Wiedergabe,
Fig. 14 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung bei
abgebrochener Ausgestaltung des Rastverschluß-
Brückenteils,
Fig. 15 den Schnitt gemäß Linie XV-XV in Fig. 14,
Fig. 16 eine der Fig. 15 entsprechende Darstellung,
jedoch bei maximal spaltöffnungsbelassener
Schließstellung,
Fig. 17 die Draufsicht hierzu als Ausschnitt,
Fig. 18 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung,
jedoch unter Anwendung abgewandelter Rastver
schlüsse, realisiert als beispielsweise münzbe
tätigbare Drehverschlüsse, sitzend an einem
die Enden überlappenden, längsorientierten
Flachband,
Fig. 19 diesen Verpackungsbehälter in Stirnansicht,
auch hier in nicht verschlossenem Zustand
wiedergegeben,
Fig. 20 den Schnitt gemäß Linie XX-XX in Fig. 18,
Fig. 21 den Schnitt gemäß Linie XXI-XXI in Fig. 20,
Fig. 22 die Draufsicht auf Fig. 21,
Fig. 23 eine Darstellung wie Fig. 7, eine abgewandel
te Art der Drehverschlüsse anwendend,
Fig. 24 diesen Verpackungsbehälter in Stirnansicht,
und zwar in noch nicht geschlossenem Zustand,
Fig. 25 den Schnitt gemäß Linie XXV-XXV in Fig. 23,
unverschlossen,
Fig. 26 den Schnitt gemäß Linie XXVI-XXVI in Fig. 23
und
Fig. 27 die Draufsicht auf Fig. 26.
Der dargestellte, der häufigen Wiederverwendung als
Frachtpaket dienende Verpackungsbehälter 1 besteht aus
Pappe-Karton-Werkstoff. In der Regel handelt es sich um
Wellpappe. Es kann ein einteiliger Falt/Aufrichtezu
schnitt zugrunde liegen.
Der Verpackungsbehälter 1 weist unter Berücksichtigung
der Darstellung oberseitig zwei, die Decke 2 des Verpac
kungsbehälters 1 bildende Verschlußklappen 3 auf. Letz
tere lassen sich um scharnierbildende Eckzonen klappen.
Die so beispielsweise durch Falze definierten Scharnie
re sind mit 4 bezeichnet.
Die etwa flächengleichen Verschlußklappen 3 schließen
unter Bildung einer Öffnungsfuge 5. Letztere erstreckt
sich, wie auch die Scharniere 4 zwischen Verschlußklap
pe 3 und Behälterkorpus, in Längsrichtung des einen
entsprechend lang-rechteckigen Grundriß aufweisenden
Verpackungsbehälters 1.
Der Verpackungsbehälter 1 trägt eine Umreifung in Form
einer Flachband-Umschnürung. Das Flachband F ist so
zugeordnet, daß es die Öffnungsfuge 5 quert. Es sind
zwei Umschnürungen zugeordnet.
Das Flachband F stellt den Verschluß des Verpackungsbe
hälters 1 und wirkt auch im Sinne des Zusammenhalts
eines so aufgebautem Frachtpakets, dessen Füllgut mit 6
bezeichnet ist.
Der Verschluß 7 des Flachbandes F liegt über der Decke
2 des Verpackungsbehälters 1, und zwar zweckmäßig im
Bereich der Öffnungsfuge 5. Hier kann eine überlappende
Zuordnung der freien Enden 8, 9 des Flachbandes F grei
fen. Spezielle Verschlußmittel sind nicht dargestellt.
Diesbezüglich gibt es mehrere Möglichkeiten, wie aus
der zum Stand der Technik zitierten Lösung hervorgeht.
Die den Verschluß 7 bringende Fesselungskraft der frei
en Enden 8, 9 aneinander ist größer als die Reißfestig
keit des Flachbandes F.
Das Flachband F selbst weist eine hohe Reißfestigkeit
auf. Diese beruht wesentlich darauf, daß die so gestal
tete Umschnürung als mehrlagig gefaltetes Flachband F
ausgebildet ist. Materialmäßig wird auf festes Papier
zurückgegriffen. Die einzelnen ein Bandlaminat schaffen
den Lagen sind, was die inneren betrifft, mit 10 be
zeichnet. Es sei auf Fig. 5 verwiesen. Dieser Darstel
lung ist besonderes deutlich entnehmbar, daß das Flach
band F keine freiliegende Schnittkante 11 bzw. 12 auf
weist. Erreicht ist das durch praktisch einen schlauch
artigen Quereinschlag der Grundform des Flachbandes F.
Es kommt so zu einer aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen
Längsfaltung des Bandkörpers. Der gedanklich einem
spiralförmigen Querschnitt nahestehende Quereinschlag
führt dazu, daß die dem Zentrum näherliegende
freiliegende Kante 11 in einer U-Kehre 13 einer inneren
Lage 10 und einer äußeren Lage 10' verschwindet.
Diese äußere, mit 10' bezeichnete Lage ist der Außen
wand 14 des Verpackungsbehälters 1 zugewandt.
Die unter begrifflicher Weiterführung des Gedankens an
die Spiralform weiter außenliegende Lage, welche die
dortige sonst freiliegende Schnittkante 12 bildet,
kommt gleichfalls in einer U-Kehre 15 unter, gebildet
einerseits von der dortigen äußeren Lage 10" und der
dem Verpackungsbehälter 1 nächstliegenden äußeren Lage
10' des Flachbandes F.
Durch Verdecken der im Grunde einreißgefährdeten Frei
schnittkanten 11, 12 ist eine diesbezügliche Beschädi
gungsgefahr praktisch aufgehoben.
Selbstredend braucht zwischen den sonst, d. h. in der
ungefalteten Grund- oder Ausgangsform des Streifens
freiliegenden Schnittkanten 11 und 12 im Zustand des
Laminats kein so großer Abstand zum Kehrengrund der
Kehren 13, 15 belassen zu sein. Die gewählte Darstel
lung soll lediglich besser verdeutlichend wirken.
Das Flachband F ist mit dem Verpackungsbehälter 1 durch
Klebung verbunden. Hierzu kann eine Selbstklebeschicht
16 dienen. Diese befindet sich auf der Außenseite der
äußeren, dem Verpackungsbehälter 1 zugewandten Lage 10'
des Flachbandes F. Fig. 4 zeigt diese, als Rückseite
des Flachbandes zu bezeichnende kleberausgerüstete
Fläche.
Die Selbstklebeschicht 16 kann durch einen nicht näher
dargestellten Schutzstreifen aus Wachspapier oder der
gleichen abgedeckt sein, dies um das Flachband F sta
peln oder aber auch in eine rollenförmige Vorratsform
überführen zu können. Die unterteilte Ausbildung der
Klebeschicht 16 ist in Fig. 4 durch ein Raster darge
stellt. Das Bezugszeichen 16 zeigt auf einzelne Flecken.
Diese treten bei Zuordnung des Flachbandes gegen korre
spondierende Bereiche der Außenwand 14.
Das Flachband F kann auch noch bezüglich seiner einge
schlossenen Lagen 10 in Klebeverbund gebracht werden.
Diese das Flachband F in sich verklebende Ausrüstung
ist zeichnerisch nicht wiedergegeben. Sie ist unter
Berücksichtigung der Ausführungen zur Außenverklebung
nachvollziehbar. Demgemäß ist die In-sich-Verklebung
des Flachbandes F bevorzugt auch nur stellenweise vorge
nommen. Die aus Fig. 4 ersichtliche Rasterdichte ist
dabei nicht erforderlich; die die Klebeschicht bilden
den Flecken 16 können weiter voneinander beabstandet
sein.
Es genügt im allgemeinen auch, wenn das Flachband F
lediglich zugeordnet einer Randkante mit der Klebe
schicht, insbesondere Selbstklebeschicht 16 ausgerüstet
ist. Diese Ausrüstung würde an der der äußeren, oberen
Lage 10" benachbarten inneren Lage 10 realisiert wer
den, gegebenenfalls auch unter Verzicht des dortigen
Einschlagens der dann also freiliegenden Schnittkante
12, da die Klebefesselung, wenn durchgängig, einen
solchen versiegelnden und haftenden Verbund schafft,
daß ein Einreißen des auch sogar noch schmalkantenrück
verlegten Endes als unwahrscheinlich einzustufen ist.
Das erfindungsgemäße Verschlußband F kann in dieser
Form, wie schon dem Hinweis auf die Vorratshaltung
entnehmbar ist, auch unabhängig bzw. unverbunden mit
einem Verpackungsbehälter 1 geliefert werden.
Bezüglich der Selbstklebeschicht 16 ist noch auszufüh
ren, daß es sich als Klebemittel auch um thermisch
ansprechende Kleber handeln kann, wie der sogenannte
Hot-Melt-Kleber. Auch Leim ist denkbar. Von einem Anhef
ten der reifenartigen Umschnürung ist eher abzusehen,
da hierdurch der homogene Verbund der Wandung, wenn
auch gering, unterbrochen würde.
Die intermittierende Klebung der Lagen 10, 10', 10"
untereinander und auch die zum Verpackungsbehälter 1
hin beläßt dem Bandlaminat eine willkommene Beweglich
keit. Das Flachband weicht bei den üblichen Belastungen
leicht aus. Es kommt nicht zu einem Einschneiden des
Flachbandes in den Körper des Verpackungsbehälters 1,
wie das bei den klassischen Befestigungsmitteln, wie
PP-Bändern, Draht etc. der Fall ist bzw. oft zu beobach
ten ist. Die Eckumlenkungen des Flachbandes F sind
zudem von großer Abriebfestigkeit. Die über die Breite
normaler Kunststoffbänder hinausgehende Breite des
erfindungsgemäßen Bandes vermindert den spezifischen
Flächendruck beispielsweise beim Hinfallen eines Verpac
kungsbehälters 1 und dem damit zusammenhängenden Lei
bungsdruck, der vom Füllgut 6 gegen die Innenseite des
Verpackungsbehälters 1 wirkt.
Die Breite des Flachbandes F liegt bei normalen Fracht
paket-Größen bei ca. ein bis drei Fingern einer ausge
wachsenen menschlichen Hand. Die Anzahl der Lagen ist
auf den speziellen Bedarf jeweils anpaßbar.
Eine Optimierung des mechanischen Schutzes des Reifs in
Einbeziehung des Verpackungsbehälters 1 ist dadurch
erreicht, daß das Flachband F in einer der Kontur
desselben entsprechenden, jedoch außenseitig offenen
Vertiefung 17 der Wandung des Verpackungsbehälters 1
einliegt. Die nach außen offene Seite der Vertiefung 17
ermöglicht ein montagevorteilhaftes, geführtes Einlegen
des Flachbandes F in die Vertiefung 17. Diese Variante
geht zeichnerisch aus Fig. 5 in strichpunktierter Lini
enart eingezeichnet hervor. Der sonst ebenflächige
Verlauf der Außenwand 14 des Verpackungsbehälters 1
ändert sich im Sinne der Bildung einer über die gesamte
Reiflänge gehenden Umfangsnut. Erkennbar schließt die
Außenseite des Verpackungsbehälters zumindest ebenen
gleich mit der Außenseite der äußeren Lage 10" des
Flachbandes F ab. Eine Verschiebekraft quer zur Erst
reckung des Flachbandes F kann so keine Abstreifwirkung
entfachen. Vor allem die Schmalseiten des Flachbandes F
sind bestens geschützt.
Nach Bildung der nach außengehenden Erhöhung kann die
Außenwand 14 des Verpackungsbehälters 1 aber auch wie
der zurückgeführt werden, so daß bloß schienenartige,
parallel verlaufende, erhabene Wülste vor den Schmalsei
ten des Flachbandes stehen. Dieser Weg kann gewählt
werden, wenn es sich um besonders festen Pappe-Papier-
Werkstoff handelt.
Die Vertiefung 17 kann auch ohne wandversetzten Verlauf
erzeugt werden, einfach durch Eindrücken einer Nut von
der Außenseite her. Das läßt sich am noch ebenen Zu
schnitt gut bewerkstelligen.
Der Verpackungsbehälter 1 kann als zusammenlegbarer
Karton gestaltet sein, so daß eine raumsparende Rückfüh
rung des Verpackungsbehälters 1 eröffnet ist. Ein sol
cher Vorteil wäre auch lagerungsmäßig nutzbar.
Nun zur Ausgestaltung der in den Fig. 7-27 detail
liert wiedergegebenen Verschlüsse 7 des Flachbandes F,
die auch hier über der Decke 2 liegend ausgebildet
sind. Die Bezugszeichen finden bei gleichen Teilen
übereinstimmende Anwendung, dies zum Teil ohne textli
che Wiederholungen.
Eine erste verschlußbildende Weitergestaltung besteht
darin, daß die einander zugewandten Enden 8, 9 des
Flachbandes F als Schlaufen 18 realisiert sind. Die
liegen im Bereich der Öffnungsfuge 5. Solche oberseiti
gen Schlaufen 18 sind durch Unterschlagen und Haltern
der Enden 8, 9 des Flachbandes F unter die packstückun
terseitige Randzone der Verschlußklappen 3 erzeugt.
Der entsprechende Unterzug-Abschnitt wird beispielswei
se durch Klebung gehalten. Er hat eine Rückfaltung von
nahezu der doppelten Länge einer Schlaufe 18. Hieraus
erwächst zugleich eine gute Randarmierung der Verschluß
klappen 3. Die gegeneinandergerichteten U-Kehren der
gebildeten Schlaufen 18 sind eng über die Schmalkante
der die Öffnungsfuge 5 belassenden Verschlußklappenrän
der gezogen. Der Überstand der Schlaufen 18 ist zur
Verdeutlichung übertrieben wiedergegeben.
Die gebildeten Schlaufenöffnungen - etwa ein bis zwei
Finger lang - tragen das Bezugszeichen 19, sind quer
zur Erstreckungsrichtung des Flachbandes F offen und
erlauben das Einziehen eines Schnürmittels wie Band
oder Kordel. Dargestellt und bevorzugt ist zunächst
jedoch eine als Verschlußriegel fungierende U-Spange
20. Deren Zinken 21 sind dem Querschnitt der Schlaufen
öffnungen 19 im wesentlichen angepaßt und von solcher
Länge, daß ihre freien Enden noch zu einer Originali
tätssicherung herangezogen werden können. Die besteht
gemäß Darstellung aus einem Durchbrechungen der freien
Zinkenenden durchsetzenden Siegelband 22. Das Weitere
ist der Zeichnung entnehmbar. Das sichtseitig näherlie
gende Paar an Schlaufen 18 ist diesbezüglich noch
unbesetzt. Dieser Verschluß trägt in Ganzheit das Be
zugszeichen 7.
Fig. 9 ff gibt eine abgewandelte Form des Verschlus
ses 7 an, dergestalt, daß die einander zugewandten
Enden 8, 9 der dortigen in dreier Anordnungen zugeordne
ten Flachbänder F mittels eines Rastverschluß-Brücken
teils 23 verbunden sind. Das quert die Öffnungsfuge 5
im Verschlußzustand. Es ist einem Ende 9 respektive
einer Verschlußklappe 3 fest, jedoch entsorgungsfähig
zugeordnet und dem anderen Ende 8 respektive dessen
Verschlußklappe 3 reversibel. Über diesen Verschluß 7
läßt sich die Decke 2 durch Erfassen des Rastverschluß-
Brückenteils 23 um das Scharnier 4 nach oben klappen.
Die Rastverbindung ist demzufolge bezüglich eines Endes
des Flachbandes F betrieblich lösbar.
Von der Unterseite des Verschluß-Brückenteils 23 gehen
zwei relativ eng beabstandete, im wesentlichen der
einen Längshälfte des Brückenteils 23 zugeordnete Anker
zapfen 24 aus. Die lassen sich in kongruent liegenden
Löchern 25 der in Fig. 10 linksseitigen Verschlußklap
pe 3 verankern, wobei die durch die untergeschlagenen
Enden 9 gebildeten Doppellagen des Flachbandes F loch
stabilisierend wirken. Die durchgreifenden Abschnitte
der Ankerzapfen 24 sind endlich pilzkopfartig gestaltet
mit steiler und damit abzugssichernder Unterflanke.
Bezüglich der anderen, betrieblich lösbaren Verbindung
der rechtsseitigen Verschlußklappe 3 ist ein vertikal
abragender Rastzapfen 26 verwirklicht. Dessen Flanke
weist eine Schrägung auf, die das willensbetonte Öffnen
des Verpackungsbehälters 1 erlaubt. Es liegt eine druck
knopfartige Wirkung vor.
Besagter Rastzapfen 26 ist über die überwiegende Länge
seines im Grund zylindrischen Schaftes längsgeschlitzt.
Es kann sich auch um eine Kreuzschlitzung handeln.
Letztere begünstigt die erstrebte betriebliche Lösbar
keit der Verbindung. Das zugehörige Rastloch in der
rechtsseitigen Verschlußklappe 3 trägt das Bezugszei
chen 27. Auch dieses Rastloch 27 ist in einem lagenver
stärkten Part der Verschlußklappe 3 realisiert. Das
eröffnet längste Gebrauchszeiten.
Fig. 14 ff gibt Verschlüsse 7 verkörpernde Lösungsfor
men an, die im wesentlichen auf der vorbeschriebenen
basieren. Auch diesbezüglich sind die Bezugsziffern
sinngemäß angewandt. Die unterschiedliche, jedoch endbe
grenzte Öffnungsfugen 5 erlaubende Verschlußart sieht
hier eine ganze Reihe von Rastlöchern 27 in der rechts
seitigen Verschlußklappe 3 vor. Ein Vergleich der
Fig. 15 und 16 macht den Nutzen deutlich; es sind je
weils die extremen Endstellungen betrieblich verbunden.
Wie aus Fig. 16 besonders deutlich hervorgeht, sind
Rastlöcher 27 in Vielzahl vorgesehen, die wahlweise,
das heißt dem Füllinhalt entsprechend angepaßt, die
Verriegelung des Verpackungsbehälters 1 erlauben. Die
aneinandergereihten Rastlöcher tragen allesamt das
gleiche Symbol. Es kann sich um einzelne Rastlöcher 27
handeln. Dargestellt ist jedoch eine kleinere Verstell
sprünge erlaubende Ausbildung, die darin besteht, daß
die einzelnen Rastlöcher 27 einander marginal durchdrin
gen, so daß es so zu einem durchgehenden Langloch
kommt, das aber durch stehengelassene Zähne 28 an bei
den Längsseiten des Langloches den erwünschten Sperr
halt für den Rastzapfen 26 erbringt. Die Übergangsöff
nung zu den innenliegenden Rastlöchern 27 hin ist so
gelegt, daß sie jeweils in einer Diametralen des Einzel
loches verwirklicht sind, die sich aber gleichgerichtet
in einer in Längsrichtung des Flachbandes F verlaufen
den Linie befinden. Statt kreisrunder Rastlöcher 27
kann es sich auch um andere Querschnittsformen der in
Mehrzahl vorgesehenen, hintereinander angeordneten
Rastlöcher 27 handeln.
Der Rastzapfen 26 kann aber auch an einem die Öffnungs
fuge 5 übergreifenden Ende 8 oder 9 befestigt sein,
beispielsweise in Form eines in die Lagen des Flachban
des F integrierten Druckknopfes, der mit dem oder den
erläuterten Rastlöchern 27 zusammenwirkt. Zur Halterung
im Flachband-Laminat weist ein solcher Druckknopf eine
in einer Fuge zwischen den Lagen unterkommende Halte
platte auf. Diese Lösung ist zeichnerisch nicht darge
stellt, da leicht vorstellbar.
Fußend auf diesen geschilderten Gedanken können auch
Rastverschlüsse realisiert sein, die durch Verdrehung
aus einer Verschlußstellung in eine Freigabestellung
bewegbar sind. Derartige Drehverschlüsse 29 sind in
Fig. 18 ff dargestellt. Letztere sitzen an einem geson
derten Flachband 30. Das läßt sich aus dem Bereich der
Öffnung des Verpackungsbehälters 1 klappen. Solche
auslegerartigen Lappen sind z. B. Fig. 18 entnehmbar.
Ihren Befestigungsbereich hinzugenommen, können sie als
den Verpackungsbehälter 1 in der Längsmittelebene um
schlingendes Band realisiert sein, dessen Enden drehver
schlußbestückt sind. Dieses zusätzliche Flachband 30
ist in der Weise gestaltet wie das beschriebene Querrei
fe schaffende Flachband F und ist auch zumindest im
stirnseitigen und unterbodenseitigen Befestigungsbe
reich geschützt in eine außenseitig offenen Vertiefung
17 der Wandung des Verpackungsbehälters 1 eingelassen.
Die paarig realisierten Drehverschlüsse 29 fesseln je
ein Ende 8, 9 des Verschlusses 7. Die Drehverschlüsse 29
durchgreifen je eine passende Durchbrechung 31 des in
diesem Bereich doppellagigen Flachbandes F, welches
auch hier über die Randkanten der Verschlußklappen 3
gezogen und unterseitig befestigt ist.
Der Drehverschluß 29 hat den unteren Durchbrechungsrand
sperrend untergreifende Flügel 32. Der Durchbrechung 31
sind dem Flügelumriß entsprechende Durchtrittsnuten 33
zugeordnet. Nach Passieren dieser Durchtrittsnuten 33
und Verdrehen des Drehverschlusses 29 ergibt sich die
Verschlußstellung (vergleiche Fig. 20).
Das den beiden in diametraler Gegenüberlage befindli
chen Flügeln 32 entgegengesetzte Ende bildet einen
scheibenförmigen Betätigungskopf 34 aus. Der hat einen
oberseitigen Querschlitz zum Ansetzen eines Hilfswerk
zeuges, wie beispielsweise einer Münze.
Von beiden Stirnwänden des Verpackungsbehälters 1 gehen
auch hier über integrale Scharniere 4 angelenkte Klapp
laschen 35 als Schmalseiten-Verschlußklappe aus. Die
können in die Drehverrastung einbezogen sein, in wel
chem Fall sie ein der Kontur der Durchbrechung 31 ent
sprechendes Loch aufweisen. Bei kantennaher Lage der
Flachbänder F können solche Klapplaschen 35 ganz entfal
len (vergl. Fig. 9).
Fig. 23 ff zeigt eine prinzipiell gleichgelagerte
Lösung. Das ist auch hier dergestalt realisiert, daß
die zugewandten Enden 8, 9 des Flachbandes F, durch das
quer dazu verlaufende, beide Enden 8, 9 überlappendes
Flachband 30, das entsprechende Verbindungsmittel auf
weist, verbunden sind. Zur Anwendung kommen hier kon
kret Schlösser 36 als Verbindungsmittel bzw. Verschlüs
se 7. Die Schlösser 36 sind paarig angeordnet und mög
lichst flach bzw. kurz gestaltet. Es kann sich auch um
einfache Mappenschlösser handeln. Herzstück der Schlös
ser 36 ist ein Drehteil 37, vergleichbar dem vorbe
schriebenen Drehverschluß 29. Das Drehteil 37 besitzt
in Bezug auf seine Drehachse einen radial abstehenden
Bart 38. Zum Durchgriff der beiden Lagen des Flachban
des F und der zwischengefaßten Verschlußklappe 3 ist
auch hier eine Durchbrechung 31 verwirklicht mit einer
den Umriß des Bartes 38 berücksichtigenden Durchtritt
snut 33.
Das schlüsselbetätigbare, dazu eine unrunde Mitnahme
aufweisende Drehteil 37 ist, entsprechend geführt bzw.
axial gesichert in einer oberseitigen Tragplatte 39 des
Schlosses 36 gehaltert, dies bevorzugt über einen Bund,
der in eine gehäusefeste Ringnut eingeklipst ist. Letz
tere Mittel können zugleich als Drehbegrenzung fungie
ren. In Verschlußstellung tritt der Bart 38 sperrend
unter den Rand der Durchbrechung 31.
Wie in strichpunktierter Linienart in Fig. 26 angedeu
tet ist, kann die Tragplatte 39 und überhaupt die Ober
seite des zusätzlichen, fahnenartig gestalteten Flach
bandes 30 mit einer Schutzwandung 40 überzogen sein,
belassend ein Loch zum Durchtritt des Schaftes eines
Schlüssels 41. Die Schlösser 36 sind so auf Anhieb als
solche kaum bzw. nicht erkennbar.
Dem Verpackungsbehälter 1 ist eine kuvertartige Schlüs
seltasche 42 zugeordnet, bevorzugt klebetechnisch.
Sämtlichen Flachbänder F ist durch aufgeprägte Verfor
mungen eine in Längsrichtung des Bandes wirksame Deh
nungsreserve gegeben. Die entsprechende Verformung kann
im Wege einer Art schwachen Quer-Knitterung oder in
Form eines Walkens erzeugt werden. Wie gefunden wurde,
erhöht sich hierdurch die Dehnfähigkeit um 2 bis 5%.
Das vermeidet bei erheblichen Leibungsdrücken, wie sie
beim Hinfallen eines Packstückes kurzfristig auftreten
können, eine schädigende Überbeanspruchung des Flachban
des F. Das Flachband gibt in Grenzen nach. Das schont
die Verschlüsse 7 und trägt zur Erhöhung der Lebensdau
er des Verpackungsbehälters 1 mit bei.
Sämtliche Drehverschlüsse sind reibungsschlüssig gestal
tet.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori
tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt
ich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser
Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit
aufzunehmen.
Claims (26)
1. Zur Ausbildung eines Frachtpakets dienender Verpac
kungsbehälter (1) aus einem Pappe-Karton-Werkstoff,
wobei der Verpackungsbehälter (1) mit einer verbundenen
Umschnürung zum Verschluß und Zusammenhalt des Verpac
kungsbehälters (1) ausgerüstet ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Umschnürung als mehrlagig gefaltetes Flach
band (F) ausgebildet ist.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder insbesonde
re danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband
(F) keine freiliegende Schnittkante (11, 12) aufweist.
3. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (F) durch
Quereinschlag eine Längsfaltung aufweist.
4. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (F) mit dem
Verpackungsbehälter (1) verklebt ist.
5. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (F) zur Ver
klebung mit einer Selbstklebeschicht (16) ausgerüstet
ist.
6. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstklebeschicht (16)
in Flecken unterteilt ist.
7. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (F) an einer
äußeren Seite mit einer Selbstklebeschicht (16) verse
hen ist.
8. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (F) in sich
verklebt ist.
9. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, da
durch gekennzeichnet, daß die In-sich-Verklebung des
Flachbandes (F) nur stellenweise vorgenommen ist.
10. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (F) lediglich
zugeordnet seiner Randkante mit der Selbstklebeschicht
(16) ausgerüstet ist.
11. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (F), seinen
Enden (8, 9) zugeordnet, Verschlußmittel (7) aufweist.
12. Verschlußband zum Umschnüren und Verschließen eines
zur Ausbildung eines Frachtpakets dienenden Verpackungs
behälters (1) aus einem Pappe-Karton-Werkstoff, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschlußband als mehrlagig
gefaltetes Flachband (F) ausgebildet ist.
13. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (F) in einer
der Kontur desselben entsprechenden, jedoch außenseitig
offenen Vertiefung (17) der Wandung des Verpackungsbe
hälters (1) einliegt.
14. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten
Enden (8, 9) des Flachbandes (F) als Schlaufen (18)
gestaltet sind.
15. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß die oberseitige Schlaufe
(18) durch unterseitige Befestigung des Endes (8 bzw.
9) erreicht ist.
16. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufenöffnungen (19)
durch eine als Verschlußriegel fungierende U-Spange
(20) durchgriffen sind.
17. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Flachband (F)
nahe des schmalseitigen Randes des Verpackungsbehälters
(1) verläuft.
18. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß die zugeordneten Enden
(8, 9) der Flachbänder (F) mittels eines Rastverschluß-
Brückenteiles (23) verbunden sind.
19. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastverbindung nur
bezüglich eines Endes des Flachbandes (F) betrieblich
lösbar ist.
20. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß an der betrieblich lösbaren
Verbindung des Verschlusses mit dem Flachband (F) in
Längsrichtung des Flachbandes (F) eine Mehrzahl von zur
Verstellbarkeit hintereinander angeordneter Rastlöcher
(27) ausgebildet ist.
21. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
gekennzeichnet durch sich schneidende Rastlöcher (27).
22. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Rastverschluß durch
Verdrehung aus einer Verschlußstellung in eine Freigabe
stellung bewegbar ist.
23. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (F) durch
ausgeprägte Verformungen eine Dehnungsreserve aufweist.
24. Verpackungsbehälter nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß die zugewandten Enden (8, 9)
eines Flachbandes (F), durch ein quer dazu verlaufen
des, beide Enden (8, 9) überlappendes Flachband (30), das
entsprechende Verbindungsmittel aufweist, verbunden
sind.
25. Umschnürungsmittel zum Verschluß und Zusammenhalten
eines Verpackungsbehälters (1), gekennzeichnet durch
eine Ausgestaltung als mehrlagig gefaltetes Flachband
(F).
26. Umschnürungsmittel zum Verschluß und Zusammenhalten
eines Verpackungsbehälters (1), gekennzeichnet durch
einen oder mehrere der Ansprüche 2 bis 24.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998153727 DE19853727A1 (de) | 1997-05-23 | 1998-11-23 | Verpackungsbehälter |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19721683A DE19721683A1 (de) | 1997-05-23 | 1997-05-23 | Verpackungsbehälter |
| DE1998153727 DE19853727A1 (de) | 1997-05-23 | 1998-11-23 | Verpackungsbehälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19853727A1 true DE19853727A1 (de) | 2000-05-25 |
Family
ID=26036780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998153727 Ceased DE19853727A1 (de) | 1997-05-23 | 1998-11-23 | Verpackungsbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19853727A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2037314B1 (en) * | 2024-03-22 | 2025-10-02 | Hollarts Plastic Group B V | A folding box with a tamper-evident lock |
-
1998
- 1998-11-23 DE DE1998153727 patent/DE19853727A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2037314B1 (en) * | 2024-03-22 | 2025-10-02 | Hollarts Plastic Group B V | A folding box with a tamper-evident lock |
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