DE19852902A1 - Minenräumfahrzeug - Google Patents
MinenräumfahrzeugInfo
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- F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
- F41H11/00—Defence installations; Defence devices
- F41H11/12—Means for clearing land minefields; Systems specially adapted for detection of landmines
- F41H11/16—Self-propelled mine-clearing vehicles; Mine-clearing devices attachable to vehicles
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Abstract
Ein Minenräumfahrzeug (10) besitzt einen vorne angebrachten Ausleger (16), an dessen Ende eine Schlegeleinheit (22) mit einer rotierenden Walze (24) und an deren Umfang befestigten Ketten (26) vorgesehen ist. Bei bekannten Fahrzeugen besteht die Gefahr, daß manche Minen nicht ausgelöst werden und andererseits ausgelöste Panzerminen den Ausleger und die Walze beschädigen. Um ein sicheres Auslösen der Minen zu gewährleisten und gleichzeitig die Beschädigungsgefahr an der Schlegeleinheit zu vermindern, wird vorgeschlagen, daß der Abstand der Walze (24) vom Boden und die Länge der Ketten (26) so gewählt sind, daß die infolge der auftretenden Fliehkraft nach außen von der Walze weggeschleuderten Ketten (26) in einem Winkel vor der Walze (24) und dem Ausleger (16) auf den Boden treffen, in welchem ihre Bewegung eine im wesentlichen abwärts gerichtete Geschwindigkeitskomponente aufweist. Ein hoher Schlagimpuls sorgt für eine große Auslösesicherheit, und im ungünstigsten Fall werden lediglich einzelne Ketten beschädigt.
Description
Die Erfindung befaßt sich mit einem Minenräumfahrzeug mit
einem vorne angebrachten Ausleger, an dessen Ende eine
Schlegeleinheit angeordnet ist, die im wesentlichen aus ei
ner rotierenden Walze und an deren Umfang befestigten Ket
ten besteht.
Das Räumen von Minenfeldern gehört zu den dringendsten und
schwierigsten Aufgaben nach Friedensschliessungen, da der
artige Minenfelder eine enorme Gefahr insbesondere für die
Zivilbevölkerung darstellen. Während Personenminen alleine
dadurch beseitigt werden könnten, daß man sie mit einem ge
panzerten Fahrzeug überfährt, das der Sprengkraft der Per
sonenminen problemlos widerstehen kann, besteht die Schwie
rigkeit beim Räumen von Minenfeldern darin, daß zumeist
Panzerminen zwischen den Personenminen verlegt werden, die
genau diese Möglichkeit des Räumens von Personenminen ver
hindern sollen. Hinzu kommt, daß in Entwicklungsländern,
die leider besonders häufig Schauplatz von Kriegen sind,
oftmals keine gepanzerten Fahrzeuge in ausreichender Zahl
zur Verfügung stehen.
Das manuelle Räumen von Minenfeldern birgt zum einen sehr
große Gefahren für die Entschärfungsspezialisten und ist
auch viel zu zeitaufwendig, um damit die riesigen Minen
felder überhaupt in angemessener Zeit räumen zu können.
Es sind daher bereits Vorrichtungen entwickelt worden, die
mit einer an einem Ausleger vor dem Fahrzeug angeordneten
Schlegeleinheit arbeiten. Bei den bekannten Ausführungsfor
men rotiert die relativ kleine Walze mit ungefähr 500 Um
drehungen pro Minute und die am Außenumfang der Walze befe
stigten Ketten treffen in einem stumpfen Winkel im Bereich
unterhalb der Walze auf den Boden. Das Problem bei diesen
bekannten Minenräumfahrzeugen besteht darin, daß die Ketten
einerseits nur einen relativ geringen Schlagimpuls auf den
Boden ausüben und dadurch unter Umständen nicht alle Minen
ausgelöst werden, so daß das nachfolgende Fahrzeug unter
Umständen auf solche Minen auffahren kann. Andererseits be
steht die Gefahr, daß ausgelöste Panzerminen, deren Spreng
kraft gewöhnlich sehr stark nach oben gerichtet ist, den
Ausleger und die Walze beschädigen und dadurch umfangreiche
Reparaturmaßnahmen an dem Minenräumfahrzeug notwendig wer
den.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Minenräumfahr
zeug zu schaffen, das für ein sichereres Auslösen der Minen
sorgt und gleichzeitig die Gefahr von Beschädigungen an der
Schlegeleinheit vermindert.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Minenräumfahr
zeug der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welchem der
Abstand der Walze vom Boden und die Länge der Ketten so ge
wählt sind, daß die infolge der auftretenden Fliehkraft von
der Walze wegweisenden Ketten in einem Winkel vor der Walze
und dem Ausleger auf den Boden treffen, in welchem ihre Be
wegung im wesentlichen aus einer abwärts gerichteten Ge
schwindigkeitskomponente besteht.
Das erfindungsgemäße Minenräumfahrzeug bietet den Vorteil,
daß die Ketten während ihrer Abwärtsbewegung auf den Boden
schlagen, wodurch ein sehr hoher Kraftimpuls in den Boden
eingeleitet wird, der auch tiefer im Boden liegende Minen
auslösen kann.
Dadurch ergibt sich auch ein Auftreffpunkt der Kettenenden
deutlich vor der Walze, so daß durch die Explosion einer
ausgelösten Panzermine, deren Sprengkraft im wesentlichen
nach oben gerichtet ist, allenfalls eine einzelne Kette be
schädigt werden kann. Der Ausleger und die relativ niedrig
über dem Boden angeordnete Walze bleiben unbeschädigt.
Vorzugsweise ist bei dem erfindungsgemäßen Minenräumfahr
zeug die Kettenlänge kleiner als der Walzenumfang.
Durch den frühen Auftreffpunkt der Ketten auf dem Boden
werden diese sehr stark abgebremst und ein relativ langes
Stück über den Boden gezogen. Bei im Verhältnis zum Walzen
umfang zu groß gewählten Kettenlängen könnte es dabei zu
einem Aufwickeln der Ketten auf der Walze kommen, wodurch
die Wirkung der Schlegeleinheit erheblich eingeschränkt
werden würde. Bei einer kleiner als der Walzenumfang ge
wählten Kettenlänge ist dies nicht zu befürchten. Eine be
sonders vorteilhafte Kettenlänge entspricht ungefähr dem
halben Umfang der Walze.
Um eine möglichst hohe Schlagfrequenz zu erreichen, sind in
mehreren nebeneinander liegenden Bereichen jeweils zwei
oder drei Ketten auf einem Umfang angeordnet. Durch die be
grenzte Länge der Ketten in Bezug auf den Walzenumfang be
steht nicht die Gefahr, daß sich die auf einem Umfang ange
ordneten Ketten gegenseitig stören. Die Walze selbst ist
dabei über ihre Breite mit mehreren solcher nebeneinander
liegenden Kettenpaare ausgestattet, um über die gesamte
Breite des Minenräumfahrzeuges ein sicheres Erfassen aller
verlegten Minen zu gewährleisten.
Bei zweckmäßigen Durchmessern der Walze, die größer als 0,5
Meter sein sollten, liegt die Drehzahl der Walze deutlich
unterhalb von 500 Umdrehungen pro Minute. Diese Drehzahl,
die von Schlegeleinheiten bekannter Minenräumfahrzeuge er
reicht wird, ist bei dem erfindungsgemäßen Minenräumfahr
zeug zum sicheren Auslösen der Minen nicht erforderlich.
Zur Erhöhung der Schlagkraft der Ketten ist es zweckmäßig,
an deren freien Enden Kugeln anzuordnen.
Um zu verhindern, daß das Minenräumfahrzeug auf evtl. nicht
ausgelöste Minen auffährt und dadurch das Personal und das
Minenräumfahrzeug zu Schaden kommen, ist in einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß
an dem Außenumfang der Walze mehrere Fräswerkzeuge angeord
net sind, die bis in den Boden reichen. Die Fräswerkzeuge
lösen mit großer Sicherheit diejenigen Minen aus, die von
den Ketten verfehlt worden sind oder besonders unempfindli
che Zünder besitzen. Zwar können unter Umständen durch aus
gelöste Panzerminen Beschädigungen an der Walze und den
Fräswerkzeugen auftreten, jedoch wird eine weitergehende
Beschädigung des Minenräumfahrzeuges und vor allem eine Ge
fährdung des Personals vermieden.
Statt der an der Walze angeordneten Fräswerkzeuge kann auch
zwischen der Schlegeleinheit und dem Fahrzeug auch ein
separates, rotierendes Fräswerkzeug angeordnet sein, wel
ches in das Erdreich eindringt.
Ein separates Fräswerkzeug kann mit einer von der Walze un
terschiedlichen Drehzahl angetrieben werden. Auch die Ge
fahr, daß die Ketten durch die Fräswerkzeuge beschädigt
werden, ist ausgeschlossen.
Selbstverständlich ist es besonders zweckmäßig, zwischen
der Schlegeleinheit und dem eigentlichen Minenräumfahrzeug
ein Schutzschild vorzusehen, das einerseits das Fahrzeug
vor den explodierenden Minen schützt und andererseits den
von der Schlegeleinheit aufgewirbelten Boden von der
Fahrerkabine des Fahrzeuges fernhält.
Eine gelenkige Befestigung des Auslegers an dem Fahrzeug
und eine Einstellbarkeit des Walzenabstands vom Boden sind
zweckmäßig, um den Walzenabstand den Bodengegebenheiten an
zupassen, da beispielsweise auf steinigem und sandigem Bo
den unterschiedliche Walzenabstände vom Boden zu besonders
guten Räumergebnissen führen können. Auch ist es zweck
mäßig, den gesamten Ausleger nach oben zu verschwenken,
wenn das Minenräumfahrzeug nicht im Einsatz ist.
Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher
auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung eingegangen. Es
zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Mi
nenräumfahrzeuges;
Fig. 2 eine Ansicht des Minenräumfahrzeuges
nach Fig. 1 mit verschwenktem Aufbau;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Minenräumfahr
zeuges nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein Minenräumfahrzeug 10 dargestellt, das im
wesentlichen aus einem kettengetriebenen Fahrgestell 12,
einem darauf verschwenkbar angeordneten Fahrzeugaufbau 14
und einem Ausleger 16 besteht, der an dem Fahrzeugaufbau 14
verschwenkbar angelenkt ist.
Der Fahrzeugaufbau 14 und das Fahrgestell 12 entsprechen
dabei im wesentlichen einem handelsüblichen Bagger, so daß
die Kosten für das Minenräumfahrzeug 10 insgesamt niedrig
gehalten werden können.
Der Ausleger 16 verfügt über zwei Auslegerarme 18, die über
Gelenke 20 an dem Fahrzeugaufbau 14 schwenkbar angebracht
sind. An den freien Enden der Auslegerarme 18 ist eine
Schlegeleinheit 22 vorgesehen, welche die verlegten Minen
vor dem Minenräumfahrzeug 10 auslösen soll. Die Schlegel
einheit 22 besteht im wesentlichen aus einer rotierenden
Walze 24, an deren Außenumfang eine Vielzahl von Ketten 26
angebracht sind. Die Länge der Ketten 26 entspricht unge
fähr dem halben Umfang der Walze 24, wobei auf einer Um
fangslinie der Walze 24 jeweils zwei Ketten angeordnet
sind. Um über die gesamte Walzenbreite ein sicheres Auslö
sen der verlegten Minen zu erreichen, sind mehrere solcher
Kettenpaare in bestimmten Abständen über die Walzenbreite
verteilt vorgesehen. An den freien Enden der Ketten 26 sind
Kugeln 28 angebracht, deren Gewicht zum einen für ein bes
seres Strecken der Ketten 26 unter der Rotationsbewegung
der Walze 24 sorgen und auch für eine erhöhte Schlagkraft
der auf den Boden auftreffenden Kettenenden sorgen.
Zwischen der Schlegeleinheit 22 und dem Fahrzeugaufbau 14
ist ein Schutzschild 30 angeordnet, das den Fahrzeugaufbau
14 und das Fahrgestell 12 vor den explodierenden Minen und
dem durch die Ketten 26 bzw. die Kugeln 28 aufgewirbelten
Boden schützt. Der Ausleger 16 ist zudem über zwei Hydrau
likzylinder 32 an dem Fahrzeugaufbau 14 angelenkt, die ein
Verschwenken des Auslegers und damit ein Verstellen der
Höhe der Walze 24 über dem Boden erlauben.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Breite
der Walze 24 geringfügig kleiner als die Spurbreite des
Fahrgestells 12. Dies ist jedoch insofern unproblematisch,
weil ein Verschwenken des Fahrzeugaufbaus 14 bezüglich des
Fahrgestells 12 möglich ist und somit die gesamte Breite
des Fahrgestells 12 durch entsprechendes Verfahren des
Fahrzeugaufbaus 14 abgedeckt werden kann.
Fig. 2 zeigt das Minenräumfahrzeug 10 mit einem im Ver
gleich zum Fahrgestell 12 verschwenkten Fahrzeugaufbau 14.
Im Minenräumbetrieb bewegt sich das Minenräumfahrzeug 10
mit geringer Geschwindigkeit vorwärts. Das kettengetriebene
Fahrgestell 12 sorgt dabei für eine sichere Fortbewegung
auch in unwegsamem Gelände. Die Schlegeleinheit 22 rotiert
dabei mit einer hohen Drehzahl, so daß die Ketten 26 mit
den an ihren Enden vorgesehenen Kugeln 28 radial nach außen
geschleudert werden. Der Abstand der Walze 24 vom Boden ist
dabei relativ gering gewählt, so daß die Ketten 26 mit den
Kugeln 28 in ihrer Abwärtsbewegung von oben noch vor der
Walze 24 auf den Boden aufschlagen. Dabei wird eine sehr
hohe Impulsenergie in den Boden eingeleitet, die auch das
Auslösen tieferliegender Minen im Boden erlaubt. Nach dem
Auftreffen auf dem Boden werden die Ketten 26 durch die
weiter rotierende Walze durch den Spalt zwischen der Walze
24 und dem Boden gezogen, und sobald die Kugel 28 wieder
vom Boden abhebt, erfährt sie eine erneute Beschleunigung
in radialer Richtung.
Während der Vorwärtsbewegung des Minenräumfahrzeuges 10
führt der Fahrzeugaufbau 14 eine leichte Pendelbewegung um
eine vertikale Achse bezüglich des Fahrgestells 12 aus. Da
durch ist es möglich, mit der relativ schmalen Walze 24 die
gesamte Spurbreite des Fahrgestells 12 abzudecken und auch
die Anzahl der nebeneinander angeordneten Kettenpaare auf
dem Umfang der Walze 24 kann geringer ausfallen, da die
hin- und hergehende Bewegung der Walze 24 für eine breit
flächige Räumung des Untergrundes auch bei höheren Ketten
abständen sorgt. Der vergrößerte Abstand der Ketten 26 quer
zur Fahrtrichtung verringert auch die Gefahr, daß benach
barte Ketten miteinander verhaken. Die Ketten können an der
Walze auch tangential festgelegt sein.
Aufgrund der Tatsache, daß die Kugeln 28 ein deutliches
Stück vor der Walze 24 auf dem Boden aufschlagen und die
Minen bereits dort zur Auslösung bringen, verringert sich
die Gefahr, daß die aufwendige Schlegeleinheit 22 beim Räu
men eines Minenfeldes beschädigt wird. Allenfalls kommt es
zu Beschädigungen einzelner Ketten 26, die sich jedoch re
lativ schnell und kostengünstig austauschen lassen. Die
Ausfallzeiten des Minenräumfahrzeug 10 sind damit wesent
lich kürzer als bei den bisher üblichen Minenfahrzeugen.
Der Bodenabstand der Walze 24 läßt sich durch einfaches
Verstellen der Hydraulikzylinder 32 den Gegebenheiten an
passen. Auch ein Hochklappen des gesamten Auslegers 16 ist
möglich, um beim Verfahren des Minenräumfahrzeuges 10
außerhalb von Minenfeldern eines bessere Sicht nach vorne
zu haben.
Die Anzahl der nebeneinander angeordneten Kettenpaare auf
der Walze 24 kann gegenüber der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform erhöht werden, um eine noch flächendecken
dere Arbeitsweise der Schlegeleinheit 22 zu erreichen. Die
Pendelbewegung des Fahrzeugaufbaus 14 kann dann entfallen,
wenn durch eine ausreichende Breite der Walze 24 die ge
samte Spurbreite des Fahrzeuges 10 von Minen befreit werden
kann.
Eine zusätzliche Fräseinheit, die vorzugsweise zwischen der
Walze 24 und dem Fahrgestell 12 angeordnet ist, kann für
eine zusätzliche Umwälzung des Erdreiches sorgen, um auch
noch tiefer im Erdreich liegende Minen oder Minen mit be
sonders schwergängigem Zünder auszulösen. Dadurch wird auf
jeden Fall verhindert, daß eine Mine durch das Fahrgestell
12 des Minenräumfahrzeuges 10 ausgelöst wird, was zu einer
erheblichen Gefährdung des Fahrzeugführers führen könnte.
Die im Vergleich zum Walzenumfang vergleichsweise geringe
Kettenlänge verhindert ein Aufwickeln einzelner Ketten auf
die Walze.
Claims (12)
1. Minenräumfahrzeug mit einem vorne angebrachten Ausle
ger (16), an dessen Ende eine Schlegeleinheit (22) ange
ordnet ist, die im wesentlichen aus einer rotierenden
Walze (24) und deren Umfang befestigten Ketten (26) be
steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Walze
(24) vom Boden und die Länge der Ketten (26) so gewählt
sind, daß die infolge der auftretenden Fliehkraft nach
außen von der Walze weggeschleuderten Ketten (26) in ei
nem Winkel vor der Walze (24) und dem Ausleger (16) auf
den Boden treffen, in welchem ihre Bewegung eine im we
sentlichen abwärts gerichtete Geschwindigkeitskomponente
aufweist.
2. Minenräumfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Länge der Ketten (26) kleiner als der
Umfang der Walze (24) ist.
3. Minenräumfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kettenlänge ungefähr dem halben Umfang
der Walze (24) entspricht.
4. Minenräumfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß in mehreren nebeneinander liegendenden Be
reichen jeweils zwei oder drei Ketten (26) auf einem Um
fangskreis angeordnet sind.
5. Minenräumfahrzeug nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der
Walze (24) größer als 0,5 Meter ist.
6. Minenräumfahrzeug nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (24) mit
eine Drehzahl von deutlich weniger als 500 Umdrehungen
pro Minute rotiert.
7. Minenräumfahrzeug nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden
der Ketten (26) Kugeln (28) angeordnet sind.
8. Minenräumfahrzeug nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Außenumfang
der Walze (24) mehrere Fräswerkzeuge angeordnet sind,
die bis in den Boden reichen.
9. Minenräumfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schlegeleinheit
(22) und dem Fahrzeug (12, 14) ein separates, rotieren
des Fräswerkzeug angeordnet ist, welches in das Erdreich
eindringt.
10. Minenräumfahrzeug nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schle
geleinheit (22) und dem Fahrzeug (12, 14) ein Schutz
schild (30) vorgesehen ist.
11. Minenräumfahrzeug nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (16)
gelenkig an dem Fahrzeug (10, 14) befestigt ist und der
Walzenabstand vom Boden einstellbar ist.
12. Minenräumfahrzeug nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger quer
zur Fahrrichtung des Minenräumfahrzeug (10) verstellbar
oder verschwenkbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998152902 DE19852902A1 (de) | 1998-11-09 | 1998-11-09 | Minenräumfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998152902 DE19852902A1 (de) | 1998-11-09 | 1998-11-09 | Minenräumfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19852902A1 true DE19852902A1 (de) | 2000-05-11 |
Family
ID=7888019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998152902 Withdrawn DE19852902A1 (de) | 1998-11-09 | 1998-11-09 | Minenräumfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19852902A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110631423A (zh) * | 2019-09-29 | 2019-12-31 | 张延林 | 平原扫雷车 |
| CN111609763A (zh) * | 2019-02-22 | 2020-09-01 | 南京中睿安智能科技有限公司 | 一种新型链枷式扫雷装置 |
| RU203455U1 (ru) * | 2020-02-25 | 2021-04-06 | Игорь Владимирович Треушков | Минный трал |
| CN116164588A (zh) * | 2023-03-16 | 2023-05-26 | 山河智能特种装备有限公司 | 一种扫雷控制方法、系统、扫雷装置及扫雷车 |
-
1998
- 1998-11-09 DE DE1998152902 patent/DE19852902A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111609763A (zh) * | 2019-02-22 | 2020-09-01 | 南京中睿安智能科技有限公司 | 一种新型链枷式扫雷装置 |
| CN110631423A (zh) * | 2019-09-29 | 2019-12-31 | 张延林 | 平原扫雷车 |
| RU203455U1 (ru) * | 2020-02-25 | 2021-04-06 | Игорь Владимирович Треушков | Минный трал |
| CN116164588A (zh) * | 2023-03-16 | 2023-05-26 | 山河智能特种装备有限公司 | 一种扫雷控制方法、系统、扫雷装置及扫雷车 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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