DE19851377A1 - An einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung - Google Patents
An einem Flurfördergerät anbaubare HebevorrichtungInfo
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Abstract
Eine an einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung (1) weist eine über einen Motor (4) angetriebene Pumpe (5) für ein hydraulisches Medium (9), eine Kolben/Zylindereinheit (6), einen Behälter (8) für das hydraulische Medium (9), ein willkürlich betätigbares Senkventil (27), ein Rückschlagventil (24) und zugehörige Verbindungsleitungen auf. Der Motor (4), die Pumpe (5), die Kolben/Zylindereinheit (6), der Behälter (8), das Senkventil (27), das Rückschlagventil (24) und die Verbindungsleitungen (21, 25, 26, 28, 29) sind zu einer handhabbaren Einheit (2) zusammengefügt, die hydraulisch abgeschlossen und an dem Flurfördergerät anbaubar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine an einem Flurfördergerät anbaubare
Hebevorrichtung, mit einer über einen Motor angetriebenen Pumpe
für ein hydraulisches Medium, einer Kolben/Zylindereinheit, ei
nem Behälter für das hydraulische Medium, einem willkürlich be
tätigbaren Senkventil, einem Rückschlagventil und den zugehöri
gen Verbindungsleitungen. Solche Hebevorrichtungen werden in
Flurfördergeräten zum Anheben von Lasten benötigt. Bei solchen
Flurfördergeräten kann es sich um solche handeln, die von Hand
verfahrbar sind, oder um solche, die über einen eigenen Fahr
antrieb verfügen.
Es ist eine Hebevorrichtung der eingangs beschriebenen Art
bekannt, die an einem Flurfördergerät anbaubar ist. Die Hebevor
richtung weist eine über einen Elektromotor angetriebene Pumpe
für ein hydraulisches Medium auf. Der Elektromotor wird über
eine Batterie versorgt, die auf dem Flurfördergerät angeordnet
ist. Auf dem Flurfördergerät ist weiterhin eine Kolben/Zylinder
einheit vorgesehen, die zwischen das Fahrgestell und die Hebe
plattform des Flurfördergerätes eingeschaltet ist. Auf dem Flur
fördergerät ist auch ein Behälter für das hydraulische Medium
untergebracht. Es ist ein willkürlich betätigbares, vorzugsweise
elektrisch ansteuerbares Senkventil vorgesehen, um die Lade
plattform abzusenken. Die einzelnen aufgezeigten Einheiten sind
als separate Einheiten ausgebildet und einzeln an dem Flur
fördergerät angebracht bzw. montiert. Die einzelnen Elemente
werden über Schlauchleitungen miteinander verbunden, die an dem
Flurfördergerät verlegt werden müssen. Die Anbringung der
einzelnen Elemente und der Verbindungsleitungen erfolgt an dem
Montageband, an welchem das Flurfördergerät montiert wird. Dabei
ist es auch erforderlich, den Behälter für das hydraulische
Medium an dem Flurfördergerät unterzubringen und die Hebevor
richtung mit dem hydraulischen Medium zu füllen. Hierzu gehört
auch ein gezielt durchzuführender Entlüftungsvorgang sowie eine
Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Hebevorrichtung. All
diese am Montageband durchzuführenden Arbeiten belasten die
Montage in nachteiliger Weise. Außerdem erweisen sich die meist
als Schläuche montierten Verbindungsleitungen an einem solchen
Flurfördergerät als gefährdete Stellen, wenn das Flurfördergerät
im rauhen Alltagsbetrieb benutzt wird.
Es sind auch von Hand verfahrbare Flurfördergeräte bekannt. Auf
dem Flurfördergerät ist auch hier die Hebevorrichtung mit ihren
einzelnen Elementen untergebracht. Als Pumpe wird meist eine
Verdrängerpumpe mit Rückführfeder eingesetzt, die manuell über
die Deichsel des Flurfördergerätes betätigt wird. Das Senkventil
ist hier in der Regel als mechanisch betätigbares Ventil ausge
bildet, um einen Absenkvorgang der Ladeplattform herbeizuführen.
Ansonsten weisen die hier eingesetzten Hebevorrichtungen aber
ebenfalls eine Kolben/Zylinder-Einheit für das Anheben bzw.
Absenken der Ladeplattform des Flurfördergerätes auf. Es ist
auch ein Behälter für das hydraulische Medium an dem Flurförder
gerät untergebracht. In den zugehörigen Verbindungsleitungen,
die auch hier am Montageband angeordnet werden, ist an ent
sprechender Stelle ein Rückschlagventil angeordnet, um in
hochgehobenem zustand die auf der Ladeplattform befindliche Last
abzufangen und insoweit von der Verdrängerpumpe fernzuhalten.
Prinzipiell ist die Montage eines solchen von Hand betätigbaren
Flurfördergerätes mit den gleichen Nachteilen behaftet wie ein
Flurfördergerät, welches eine über einen Motor angetriebene
Pumpe aufweist.
Beiden Arten von Flurfördergeräten ist gemeinsam, daß die
einzelnen Elemente der Hebevorrichtung getrennt voneinander am
Montageband am Flurfördergerät angebracht und die zugehörigen
Leitungsverbindungen herbeigeführt werden müssen. Auch die
Befüllung der Hebevorrichtung mit hydraulischem Medium, das
Entlüften und die Funktionsüberprüfung gehören hier in nach
teiliger Weise zur Montage des Flurfördergerätes.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, das
umständliche Montieren von Einzelteilen der Hebevorrichtung am
Montageband der Flurfördereinrichtung und das Hantieren mit
hydraulischem Medium während der Montage des Flurfördergerätes
zu vermeiden.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer an einem Flurfördergerät
anbaubaren Hebevorrichtung der eingangs beschriebenen Art
dadurch erreicht, daß der Motor, die Pumpe, die Kolben/Zylinderein
heit, der Behälter, das Senkventil, das Rückschlagventil und
die Verbindungsleitungen zu einer handhabbaren Einheit zusammen
gefügt sind, die hydraulisch abgeschlossen und an dem Flur
fördergerät anbaubar ist.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die zu einer solchen
Hebevorrichtung gehörigen Elemente einschließlich der zugehöri
gen Verbindungsleitungen zu einer handhabbaren Einheit zusammen
zufügen, die beim Hersteller der Hebevorrichtung insgesamt
zusammenbaubar ist und so als Einheit dem Hersteller von Flur
fördergeräten zugeliefert werden kann. In der handhabbaren Ein
heit der Hebevorrichtung sind nicht nur die einzelnen Elemente,
also insbesondere der Motor, die Pumpe, die Kolben/Zylinderein
heit, der Behälter, das Senkventil, das Rückschlagventil und
die Verbindungsleitungen, zusammengefaßt, sondern die daraus
zusammengestellte Anlage ist bereits mit dem hydraulischen
Medium gefüllt und wird in hydraulisch abgeschlossenem zustand
dem Hersteller des Flurfördergerätes angeliefert. Dabei ist auch
bereits die notwendige Entlüftung und die Funktionsüberprüfung
vorgenommen, so daß die Nachteile, insbesondere die Ver
schmutzungsgefahr am Montageband des Flurfördergerätes, besei
tigt ist. Durch die neue Hebevorrichtung wird die Montagezeit
für das Flurfördergerät erheblich reduziert.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein gemeinsamer Kopf vorge
sehen ist, in dem die Elemente der Pumpe, das Rückschlagventil
und die Verbindungsleitungen untergebracht sind. Dieser gemein
same Kopf bildet gleichsam die Basis für die gesamte Hebevor
richtung und hält deren Elemente zusammen. Damit ist es vorteil
haft möglich, die Elemente der Pumpe geschützt im Innern des
gemeinsamen Kopfes unterzubringen. Gleiches gilt auch für das
Rückschlagventil und die Verbindungsleitungen. Die Hebevorrich
tung besitzt vorteilhaft keine Schläuche mehr, die Anlaß für
eine Beschädigung während der Benutzung des Flurfördergerätes
geben könnten. Die Verbindungsleitungen sind vielmehr als
Bohrungen in dem gemeinsamen Kopf untergebracht und verbinden
die betreffenden einzelnen Elemente in der erforderlichen Weise.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß das Senkventil, der
Behälter und die Kolben/Zylinder-Einheit an den gemeinsamen Kopf
angeflanscht sind. Damit ist die Möglichkeit geschaffen, auch
den Behälter vergleichsweise geschützt unterzubringen. Die
Kolben/Zylinder-Einheit wird über den gemeinsamen Kopf relativ
nahe an die Pumpe herangebracht, so daß insgesamt eine Hebevor
richtung entsteht, die den Vorteil eines geringen Raumbedarfs
besitzt. Damit wiederum ergibt sich die vorteilhafte Möglich
keit, diese Hebevorrichtung platzsparend an dem Flurfördergerät
unterzubringen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Behälter oberhalb des
gemeinsamen Kopfes angeordnet ist. Dabei ist also der Behälter
für das hydraulische Medium auf einem höheren Niveau und direkt
oberhalb des gemeinsamen Kopfes angeordnet. Beim Hebevorgang
strömt das hydraulische Medium direkt den Elementen der Pumpe
zu, so daß Ansaugverluste nicht auftreten. Dabei kann der
Behälter zwischen dem Motor und dem gemeinsamen Kopf angeordnet
sein. Die Welle des Motors ist durch den Behälter hindurch
geführt. Damit ist der Behälter zwischen dem Motor und dem
gemeinsamen Kopf besonders geschützt untergebracht. Der
Anschlußflansch des Elektromotors ist vorteilhaft als Aufnahme
raum für das hydraulische Medium ausgebildet und erfüllt so die
Funktion des Behälters. Dies ergibt eine besonders platzsparende
Bauweise.
Als Pumpe kann vorteilhaft eine Radialkolbenpumpe vorgesehen
sein, deren Elemente in dem gemeinsamen Kopf untergebracht sind.
Damit erfüllt der gemeinsame Kopf eine weitere Funktion. Er
dient gleichsam auch als Gehäuse für die Unterbringung der
beweglichen und der festen Elemente der Radialkolbenpumpe. Die
Radialkolbenpumpe weist einen Steuerbolzen auf, der in dem
gemeinsamen Kopf ortsfest gelagert ist, wobei das Rückschlag
ventil in dem Steuerbolzen angeordnet ist. Eine derart ausge
bildete Radialkolbenpumpe ist einfach aufgebaut und erbringt
aber andererseits ein hinreichendes Fördervolumen und die
erforderlichen Drücke, wie es zum Anheben von Lasten für
Flurfördergeräte erforderlich ist.
Zweckmäßig ist weiterhin ein Druckbegrenzungsventil vorgesehen,
das in den gemeinsamen Kopf eingeschraubt ist, an die zu der
Kolben/Zylindereinheit führende Verbindungsleitung angeschlossen
ist und in den Behälter einragt. Damit ist auch dieses Druckbe
grenzungsventil geschützt im Innern des Behälters untergebracht.
Es besteht praktisch keine Möglichkeit, dieses Druckbegrenzungs
ventil von außen zu beschädigen, so daß seine Funktion auch
unter Langzeitbedingungen gewährleistet ist. Gleiches gilt
bedingt auch für die Anordnung des Senkventils, welches zweck
mäßig als 2/2-Wegeventil ausgebildet ist und so ein willkür
liches Absenken der Ladeplattform ermöglicht, indem in der
zweiten Stellung die Verbindungsleitung zu dem Behälter für den
Rückfluß des hydraulischen Mediums geöffnet ist.
Es ist möglich, daß der Kolben der Kolben/Zylinder-Einheit ein
Innengewinde für die Befestigung der Einheit der Hebevorrichtung
mit einer Befestigungsschraube aufweist. Damit kann die gesamte
handhabbare Einheit der Hebevorrichtung mit dieser Befestigungs
schraube an dem Fahrgestell des Flurfördergerätes angeordnet
bzw. befestigt werden. Die Montage der Hebevorrichtung ist damit
denkbar einfach.
Der gemeinsame Kopf kann zugleich mindestens einen Teil des
Zylinders der Kolben/Zylinder-Einheit bilden. Damit erfüllt der
gemeinsame Kopf auch zugleich eine Gehäusefunktion für die
Kolben/Zylinder-Einheit. Die einzelnen Elemente der Hebevorrich
tung sind zueinander ausgerichtet und angeordnet. Irgendwelche
Fehlmontagen am Montageband des Flurfördergerätes sind damit
praktisch ausgeschlossen.
Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
weiter erläutert und beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vertikalschnitt durch die Hebevorrichtung in
einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine Ansicht der Hebevorrichtung gemäß Fig. 1 von
oben,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Hebevorrichtung gemäß den Fig.
1 und 2,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung der Hebevorrichtung
gemäß den Fig. 1 bis 3 und
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch die Hebevorrichtung in
einer zweiten Ausführungsform.
Die in Fig. 1 dargestellte Hebevorrichtung 1 bildet eine gemein
sam handhabbare Einheit 2. Die handhabbare Einheit 2 ist auf
einem gemeinsamen Kopf 3 aufgebaut, der sowohl Grundlage für
eine über einen elektrischen Motor 4 angetriebene Pumpe 5 als
auch eine Kolben/Zylinder-Einheit 6 ist. Zwischen dem Motor 4
und der Pumpe 5 erstreckt sich ein Flansch 7 des Motors 4, der
hier axial verlängert gehäuseartig ausgebildet ist und in seinem
Innern einen Behälter 8 zur Aufnahme von hydraulischem Medium 9
bildet. Der Behälter 8 ist damit oberhalb der wesentlichen
Elemente der Pumpe 5 angeordnet. Der Motor 4 weist eine Welle 10
auf, deren Achse 11 vertikal ausgerichtet angeordnet ist. Die
Welle 10 durchsetzt den Behälter 8 und ist über einen Kupplungs
bolzen 12 an einen Rotor 13 angeschlossen, der zu der Pumpe 5
gehört. Die Achse des Rotors fluchtet mit der Achse 11 des
Motors 4 bzw. der Welle 10. In dem gemeinsamen Kopf 3 ist, den
Rotor umgebend, jedoch in exzentrischer Anordnung (vgl. Fig. 5)
ein oder mehrere Lagerringe 14 gelagert, dessen innere exzen
trisch angeordnete Zylinderfläche eine Laufbahn für eine Reihe
von Nadeln 15 bildet, die in radialen Bohrungen 16 in dem Rotor
13 radial gleiten können. Damit ist bereits erkennbar, daß die
Nadeln 15, verursacht einerseits durch die auf die Nadeln 15
wirkende Fliehkraft beim schnellen Antrieb des Rotors 13 und
andererseits durch den exzentrisch angeordneten Lagerring eine
Hubbewegung aufgeprägt wird. Der Hub entspricht dem Doppelten
der Exzentrizität, also der Entfernung der Achse des Lagerrings
14 von der Achse 11 des Rotors 13. Es können beispielsweise
sechs Nadeln 15 gleichmäßig über den Umfang des Rotors verteilt
angeordnet sein. Es ist auch bekannt, mehrere Reihen von Nadeln
15 anzuordnen und alle Nadeln gleichmäßig über den Umfang
verteilt anzuordnen, um die Gleichmäßigkeit der Förderung der
Pumpe 5 zu begünstigen. Die Pumpe 5 ist, wie ersichtlich, als
Radialkolbenpumpe ausgebildet. Aber auch andere Ausbildungen der
Pumpe 5 sind denkbar.
Zur Steuerung der Pumpe 5 ist fluchtend zu der Achse 11 im
gemeinsamen Kopf 3 ein Steuerbolzen 17 ortsfest untergebracht.
In dem Steuerbolzen 17 sind zwei voneinander getrennte Bohrungen
18 und 19 untergebracht, die beide im oberen Bereich mit Stopfen
20 verschlossen sind. In die Bohrung 18 mündet eine Verbindungs
leitung 21, die Anschluß an den Behälter 8 mit dem hydraulischen
Medium 9 hat. Die Bohrung 18 bildet somit die Ansaugbohrung der
Pumpe 5. Im oberen Bereich in Zuordnung zu den Nadeln 15 weist
der Steuerbolzen 17 einen ersten Steuerschlitz 22 auf, der
tangential und radial an dem Steuerbolzen 17 so geführt ist, daß
er die Bohrung 18 während des Saughubes mit den betreffenden
Bohrungen 16 der Nadeln 15 verbindet. Entsprechend ist relativ
zu der Bohrung 19, die als Druckbohrung fungiert, ein zweiter
Steuerschlitz 23 angeordnet, der ebenfalls tangential und radial
an dem Steuerbolzen 17 vorgesehen ist. Der Steuerschlitz 23
verbindet die Bohrungen 16 der Nadeln 15 während des Druckhubes
mit der Bohrung 19. Damit wird erkennbar, daß die Pumpe 5 das
hydraulische Medium 9 aus der Bohrung 18 und damit aus dem
Behälter 8 ansaugt und in die Bohrung 19 unter entsprechendem
Druckaufbau verschiebt. Die Bohrung 19 führt zu einem Rück
schlagventil 24, welches ortsfest in dem Steuerbolzen 17
untergebracht ist. Der Sekundärraum des Rückschlagventils ist
über eine Verbindungsleitung 25 angeschlossen, die zu der
Kolben/Zylinder-Einheit führt. Desweiteren ist der Sekundärraum
des Rückschlagventils über eine Verbindungsleitung 26 an ein
Senkventil 27 angeschlossen, welches hier als elektrisch
betätigbares 2/2-Wegeventil ausgebildet ist. Von dem Senkventil
27 führt eine Verbindungsleitung 28 zurück zu dem Behälter 8. Es
versteht sich, daß das Senkventil 27 zwei Anschlüsse für die
beiden Verbindungsleitungen 26 und 28 und andererseits zwei
Stellungen aufweist, wobei der Durchgang in der einen Stellung
geschlossen und in der anderen Stellung geöffnet ist. Die geöff
nete Stellung entspricht dem Senkvorgang für die Ladeplattform
des Flurfördergerätes.
Innerhalb des gemeinsamen Kopfes 3 zweigt von der Verbindungs
leitung 25 eine Verbindungsleitung 29 ab, die zu einem Druck
begrenzungsventil 30 führt, das in den gemeinsamen Kopf 3
eingeschraubt ist und teilweise in den Behälter 8 einragt. Das
Druckbegrenzungsventil 30 ist damit geschützt im Innern unter
gebracht.
Zu der Hebevorrichtung 1 gehört eine elektrische Versorgung auf
dem Flurfördergerät in Form einer Batterie, eines Nachlade
gerätes usw. . Auch eine elektrische Steuereinrichtung für die
Steuerung des Motors 4 bzw. der Pumpe 5 einerseits und für die
Steuerung des Senkventils 27 sind auf dem Flurfördergerät
angeordnet, hier jedoch aus Übersichtlichkeitsgründen nicht
dargestellt.
Die Kolben/Zylinder-Einheit 6 weist einen Zylinder 31 und einen
darin gleitend gelagerten Kolben 32 auf. Der gemeinsame Kopf 3
bildet somit teilweise, zusammen mit dem Zylinder 31, das
Gehäuse zur Aufnahme des Kolbens 32. An seinem unteren Ende
besitzt der Kolben 32 eine Gewindebohrung, in die eine Befesti
gungsschraube 33 eingesetzt ist und mit der die gesamte Einheit
2 und damit die gesamte Hebevorrichtung 1 an dem Fahrgestell 34
oder einem damit in Verbindung stehenden Teil befestigt wird.
Zur Montage der Einheit 2 am Fahrgestell 34 ist also lediglich
eine Befestigungsschraube 33 anzubringen. Im oberen Bereich des
Zylinders 31 ist ein Auge 35 vorgesehen, an dem eine mechanische
Verbindung zu der heb- und senkbaren Ladeplattform des Flur
fördergerätes erfolgt. Damit ist erkennbar, daß bei dieser
Ausführungsform der Kolben 32 während des Hebevorgangs an dem
Fahrgestell 34 verbleibt, während sämtliche anderen Teile, also
insbesondere der Motor 4, der Behälter 8, die Pumpe 5 und der
gemeinsame Kopf 3 während des Hebevorgangs angehoben werden.
Das Ausführungsbeispiel der zu einer Einheit 2 integrierten
Hebevorrichtung 1 gemäß Fig. 5 entspricht in weiten Bereichen
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4, weshalb hierauf grund
sätzlich verwiesen werden kann. Jedoch ist hier der Behälter 8
für das hydraulische Medium nicht zwischen dem Motor 4 und der
Pumpe 5 dargestellt, sondern der Behälter 8 ist unterhalb des
gemeinsamen Kopfes 3 an diesen angesetzt. Demzufolge besitzt die
Bohrung 18 ein Saugrohr 36, welches die Verbindung auf der Saug
seite zu dem Behälter 8 herstellt. Der hier nicht dargestellte
Motor 4 besitzt einen vergleichsweise kürzer ausgebildeten
Flansch 7, mit dem er direkt auf den gemeinsamen Kopf 3 aufge
setzt ist. Auch hier sind in dem gemeinsamen Kopf 3 die Verbin
dungsleitungen untergebracht, von denen hier nur die Verbin
dungsleitungen 25 und 29 gezeigt sind. Das Druckbegrenzungs
ventil 30 ist auch hier in den gemeinsamen Kopf 3 eingeschraubt
und ragt in den Behälter 8 ein. Auch bei dieser Ausführungsform
ist ein Senkventil 27 vorgesehen, welches zur Vereinfachung
nicht dargestellt ist. Die Kolben/Zylinder-Einheit 6 ist in der
ersichtlichen Weise an den gemeinsamen Kopf 3 angeflanscht,
womit zum Ausdruck kommt, daß der gemeinsame Kopf 3 auch
mehrteilig ausgebildet sein kann. Die übrige Ausbildung und die
Funktionsweise der Hebevorrichtung gemäß Fig. 5 ist ent
sprechend.
1
Hebevorrichtung
2
Einheit
3
Kopf
4
Motor
5
Pumpe
6
Kolben/Zylinder-Einheit
7
Flansch
8
Behälter
9
hydraulisches Medium
10
Welle
11
Achse
12
Kupplungsbolzen
13
Rotor
14
Lagerring
15
Nadel
16
Bohrung
17
Steuerbolzen
18
Bohrung
19
Bohrung
20
Stopfen
21
Verbindungsleitung
22
Steuerschlitz
23
Steuerschlitz
24
Rückschlagventil
25
Verbindungsleitung
26
Verbindungsleitung
27
Senkventil
28
Verbindungsleitung
29
Verbindungsleitung
30
Druckbegrenzungsventil
31
Zylinder
32
Kolben
33
Befestigungsschraube
34
Fahrgestell
35
Auge
36
Saugrohr
Claims (10)
1. An einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung (1), mit
einer über einen Motor (4) angetriebenen Pumpe (5) für ein hy
draulisches Medium (9), einer Kolben/Zylindereinheit (6), einem
Behälter (8) für das hydraulische Medium (9), einem willkürlich
betätigbaren Senkventil (27), einem Rückschlagventil (24) und
den zugehörigen Verbindungsleitungen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Motor (4), die Pumpe (5), die Kolben/Zylinder-Einheit
(6), der Behälter (8), das Senkventil (27), das Rückschlagventil
(24) und die Verbindungsleitungen (21, 25, 26, 28, 29) zu einer
handhabbaren Einheit (2) zusammengefügt sind, die hydraulisch
abgeschlossen und an dem Flurfördergerät anbaubar ist.
2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein gemeinsamer Kopf (3) vorgesehen ist, in dem die Elemente der
Pumpe (5), das Rückschlagventil (24) und die Verbindungslei
tungen (21, 25, 26, 28, 29) untergebracht sind.
3. Hebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Senkventil (27), der Behälter (8) und die Kolben/Zylinder
einheit (6) an den gemeinsamen Kopf (3) angeflanscht sind.
4. Hebevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälter (8) oberhalb des gemeinsamen Kopfes (3) angeordnet
ist.
5. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Behälter (8) zwischen dem Motor (4) und
dem gemeinsamen Kopf (3) angeordnet ist, und daß die Welle (10)
des Motors (4) durch den Behälter (8) hindurchgeführt ist.
6. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Pumpe (5) eine Radialkolbenpumpe vorgese
hen ist, deren Elemente in dem gemeinsamen Kopf (3) unterge
bracht sind.
7. Hebevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Radialkolbenpumpe einen Steuerbolzen (17) aufweist, der in
dem gemeinsamen Kopf (3) ortsfest gelagert ist, wobei das Rück
schlagventil (24) in dem Steuerbolzen (17) angeordnet ist.
8. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Druckbegrenzungsventil (30) vorgesehen
ist, das in den gemeinsamen Kopf (3) eingeschraubt ist, an die
zu der Kolben/Zylindereinheit (6) führende Verbindungsleitung
(25) angeschlossen ist und in den Behälter (8) einragt.
9. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Kolben (32) der Kolben/Zylinder-Einheit
(6) ein Innengewinde für die Befestigung der Einheit (2) der
Hebevorrichtung (1) mit einer Befestigungsschraube (33)
aufweist.
10. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der gemeinsame Kopf (3) zugleich mindestens
einen Teil des Zylinders (31) der Kolben/zylinder-Einheit (6)
bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998151377 DE19851377A1 (de) | 1998-11-07 | 1998-11-07 | An einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998151377 DE19851377A1 (de) | 1998-11-07 | 1998-11-07 | An einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19851377A1 true DE19851377A1 (de) | 2000-05-25 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998151377 Ceased DE19851377A1 (de) | 1998-11-07 | 1998-11-07 | An einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19851377A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006105824A1 (de) * | 2005-04-08 | 2006-10-12 | Atrium Enterprises Gmbh | Hubeinheit |
| EP1236542A3 (de) * | 2001-02-14 | 2007-06-06 | Hoerbiger Automatisierungstechnik Holding GmbH | Hydraulische Spannvorrichtung |
| DE102010015115A1 (de) * | 2010-04-16 | 2011-10-20 | Georg Kramp Gmbh & Co. Kg | Mobiles Hebegerät mit elektro-hydraulischem Antrieb |
| DE102011004603A1 (de) * | 2010-12-13 | 2012-06-14 | Jungheinrich Aktiengesellschaft | Elektroflurförderzeug, insbesondere Gabelstapler |
| CN109911803A (zh) * | 2019-04-15 | 2019-06-21 | 戴向胜 | 自动控制位移补偿节的自锁千斤顶 |
-
1998
- 1998-11-07 DE DE1998151377 patent/DE19851377A1/de not_active Ceased
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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