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DE19851377A1 - An einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung - Google Patents

An einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung

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Publication number
DE19851377A1
DE19851377A1 DE1998151377 DE19851377A DE19851377A1 DE 19851377 A1 DE19851377 A1 DE 19851377A1 DE 1998151377 DE1998151377 DE 1998151377 DE 19851377 A DE19851377 A DE 19851377A DE 19851377 A1 DE19851377 A1 DE 19851377A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
container
lifting device
pump
cylinder unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1998151377
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Wittich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HYCO PACOMA GMBH, 37269 ESCHWEGE, DE
Original Assignee
Pacoma GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Pacoma GmbH filed Critical Pacoma GmbH
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Publication of DE19851377A1 publication Critical patent/DE19851377A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B3/00Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
    • B62B3/04Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment
    • B62B3/06Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment for simply clearing the load from the ground
    • B62B3/0618Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment for simply clearing the load from the ground using fluid lifting mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/24Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
    • B66F3/25Constructional features
    • B66F3/42Constructional features with self-contained pumps, e.g. actuated by hand
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Abstract

Eine an einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung (1) weist eine über einen Motor (4) angetriebene Pumpe (5) für ein hydraulisches Medium (9), eine Kolben/Zylindereinheit (6), einen Behälter (8) für das hydraulische Medium (9), ein willkürlich betätigbares Senkventil (27), ein Rückschlagventil (24) und zugehörige Verbindungsleitungen auf. Der Motor (4), die Pumpe (5), die Kolben/Zylindereinheit (6), der Behälter (8), das Senkventil (27), das Rückschlagventil (24) und die Verbindungsleitungen (21, 25, 26, 28, 29) sind zu einer handhabbaren Einheit (2) zusammengefügt, die hydraulisch abgeschlossen und an dem Flurfördergerät anbaubar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine an einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung, mit einer über einen Motor angetriebenen Pumpe für ein hydraulisches Medium, einer Kolben/Zylindereinheit, ei­ nem Behälter für das hydraulische Medium, einem willkürlich be­ tätigbaren Senkventil, einem Rückschlagventil und den zugehöri­ gen Verbindungsleitungen. Solche Hebevorrichtungen werden in Flurfördergeräten zum Anheben von Lasten benötigt. Bei solchen Flurfördergeräten kann es sich um solche handeln, die von Hand verfahrbar sind, oder um solche, die über einen eigenen Fahr­ antrieb verfügen.
Es ist eine Hebevorrichtung der eingangs beschriebenen Art bekannt, die an einem Flurfördergerät anbaubar ist. Die Hebevor­ richtung weist eine über einen Elektromotor angetriebene Pumpe für ein hydraulisches Medium auf. Der Elektromotor wird über eine Batterie versorgt, die auf dem Flurfördergerät angeordnet ist. Auf dem Flurfördergerät ist weiterhin eine Kolben/Zylinder­ einheit vorgesehen, die zwischen das Fahrgestell und die Hebe­ plattform des Flurfördergerätes eingeschaltet ist. Auf dem Flur­ fördergerät ist auch ein Behälter für das hydraulische Medium untergebracht. Es ist ein willkürlich betätigbares, vorzugsweise elektrisch ansteuerbares Senkventil vorgesehen, um die Lade­ plattform abzusenken. Die einzelnen aufgezeigten Einheiten sind als separate Einheiten ausgebildet und einzeln an dem Flur­ fördergerät angebracht bzw. montiert. Die einzelnen Elemente werden über Schlauchleitungen miteinander verbunden, die an dem Flurfördergerät verlegt werden müssen. Die Anbringung der einzelnen Elemente und der Verbindungsleitungen erfolgt an dem Montageband, an welchem das Flurfördergerät montiert wird. Dabei ist es auch erforderlich, den Behälter für das hydraulische Medium an dem Flurfördergerät unterzubringen und die Hebevor­ richtung mit dem hydraulischen Medium zu füllen. Hierzu gehört auch ein gezielt durchzuführender Entlüftungsvorgang sowie eine Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Hebevorrichtung. All diese am Montageband durchzuführenden Arbeiten belasten die Montage in nachteiliger Weise. Außerdem erweisen sich die meist als Schläuche montierten Verbindungsleitungen an einem solchen Flurfördergerät als gefährdete Stellen, wenn das Flurfördergerät im rauhen Alltagsbetrieb benutzt wird.
Es sind auch von Hand verfahrbare Flurfördergeräte bekannt. Auf dem Flurfördergerät ist auch hier die Hebevorrichtung mit ihren einzelnen Elementen untergebracht. Als Pumpe wird meist eine Verdrängerpumpe mit Rückführfeder eingesetzt, die manuell über die Deichsel des Flurfördergerätes betätigt wird. Das Senkventil ist hier in der Regel als mechanisch betätigbares Ventil ausge­ bildet, um einen Absenkvorgang der Ladeplattform herbeizuführen. Ansonsten weisen die hier eingesetzten Hebevorrichtungen aber ebenfalls eine Kolben/Zylinder-Einheit für das Anheben bzw. Absenken der Ladeplattform des Flurfördergerätes auf. Es ist auch ein Behälter für das hydraulische Medium an dem Flurförder­ gerät untergebracht. In den zugehörigen Verbindungsleitungen, die auch hier am Montageband angeordnet werden, ist an ent­ sprechender Stelle ein Rückschlagventil angeordnet, um in hochgehobenem zustand die auf der Ladeplattform befindliche Last abzufangen und insoweit von der Verdrängerpumpe fernzuhalten. Prinzipiell ist die Montage eines solchen von Hand betätigbaren Flurfördergerätes mit den gleichen Nachteilen behaftet wie ein Flurfördergerät, welches eine über einen Motor angetriebene Pumpe aufweist.
Beiden Arten von Flurfördergeräten ist gemeinsam, daß die einzelnen Elemente der Hebevorrichtung getrennt voneinander am Montageband am Flurfördergerät angebracht und die zugehörigen Leitungsverbindungen herbeigeführt werden müssen. Auch die Befüllung der Hebevorrichtung mit hydraulischem Medium, das Entlüften und die Funktionsüberprüfung gehören hier in nach­ teiliger Weise zur Montage des Flurfördergerätes.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, das umständliche Montieren von Einzelteilen der Hebevorrichtung am Montageband der Flurfördereinrichtung und das Hantieren mit hydraulischem Medium während der Montage des Flurfördergerätes zu vermeiden.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer an einem Flurfördergerät anbaubaren Hebevorrichtung der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, daß der Motor, die Pumpe, die Kolben/Zylinderein­ heit, der Behälter, das Senkventil, das Rückschlagventil und die Verbindungsleitungen zu einer handhabbaren Einheit zusammen­ gefügt sind, die hydraulisch abgeschlossen und an dem Flur­ fördergerät anbaubar ist.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die zu einer solchen Hebevorrichtung gehörigen Elemente einschließlich der zugehöri­ gen Verbindungsleitungen zu einer handhabbaren Einheit zusammen­ zufügen, die beim Hersteller der Hebevorrichtung insgesamt zusammenbaubar ist und so als Einheit dem Hersteller von Flur­ fördergeräten zugeliefert werden kann. In der handhabbaren Ein­ heit der Hebevorrichtung sind nicht nur die einzelnen Elemente, also insbesondere der Motor, die Pumpe, die Kolben/Zylinderein­ heit, der Behälter, das Senkventil, das Rückschlagventil und die Verbindungsleitungen, zusammengefaßt, sondern die daraus zusammengestellte Anlage ist bereits mit dem hydraulischen Medium gefüllt und wird in hydraulisch abgeschlossenem zustand dem Hersteller des Flurfördergerätes angeliefert. Dabei ist auch bereits die notwendige Entlüftung und die Funktionsüberprüfung vorgenommen, so daß die Nachteile, insbesondere die Ver­ schmutzungsgefahr am Montageband des Flurfördergerätes, besei­ tigt ist. Durch die neue Hebevorrichtung wird die Montagezeit für das Flurfördergerät erheblich reduziert.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein gemeinsamer Kopf vorge­ sehen ist, in dem die Elemente der Pumpe, das Rückschlagventil und die Verbindungsleitungen untergebracht sind. Dieser gemein­ same Kopf bildet gleichsam die Basis für die gesamte Hebevor­ richtung und hält deren Elemente zusammen. Damit ist es vorteil­ haft möglich, die Elemente der Pumpe geschützt im Innern des gemeinsamen Kopfes unterzubringen. Gleiches gilt auch für das Rückschlagventil und die Verbindungsleitungen. Die Hebevorrich­ tung besitzt vorteilhaft keine Schläuche mehr, die Anlaß für eine Beschädigung während der Benutzung des Flurfördergerätes geben könnten. Die Verbindungsleitungen sind vielmehr als Bohrungen in dem gemeinsamen Kopf untergebracht und verbinden die betreffenden einzelnen Elemente in der erforderlichen Weise.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß das Senkventil, der Behälter und die Kolben/Zylinder-Einheit an den gemeinsamen Kopf angeflanscht sind. Damit ist die Möglichkeit geschaffen, auch den Behälter vergleichsweise geschützt unterzubringen. Die Kolben/Zylinder-Einheit wird über den gemeinsamen Kopf relativ nahe an die Pumpe herangebracht, so daß insgesamt eine Hebevor­ richtung entsteht, die den Vorteil eines geringen Raumbedarfs besitzt. Damit wiederum ergibt sich die vorteilhafte Möglich­ keit, diese Hebevorrichtung platzsparend an dem Flurfördergerät unterzubringen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Behälter oberhalb des gemeinsamen Kopfes angeordnet ist. Dabei ist also der Behälter für das hydraulische Medium auf einem höheren Niveau und direkt oberhalb des gemeinsamen Kopfes angeordnet. Beim Hebevorgang strömt das hydraulische Medium direkt den Elementen der Pumpe zu, so daß Ansaugverluste nicht auftreten. Dabei kann der Behälter zwischen dem Motor und dem gemeinsamen Kopf angeordnet sein. Die Welle des Motors ist durch den Behälter hindurch­ geführt. Damit ist der Behälter zwischen dem Motor und dem gemeinsamen Kopf besonders geschützt untergebracht. Der Anschlußflansch des Elektromotors ist vorteilhaft als Aufnahme­ raum für das hydraulische Medium ausgebildet und erfüllt so die Funktion des Behälters. Dies ergibt eine besonders platzsparende Bauweise.
Als Pumpe kann vorteilhaft eine Radialkolbenpumpe vorgesehen sein, deren Elemente in dem gemeinsamen Kopf untergebracht sind. Damit erfüllt der gemeinsame Kopf eine weitere Funktion. Er dient gleichsam auch als Gehäuse für die Unterbringung der beweglichen und der festen Elemente der Radialkolbenpumpe. Die Radialkolbenpumpe weist einen Steuerbolzen auf, der in dem gemeinsamen Kopf ortsfest gelagert ist, wobei das Rückschlag­ ventil in dem Steuerbolzen angeordnet ist. Eine derart ausge­ bildete Radialkolbenpumpe ist einfach aufgebaut und erbringt aber andererseits ein hinreichendes Fördervolumen und die erforderlichen Drücke, wie es zum Anheben von Lasten für Flurfördergeräte erforderlich ist.
Zweckmäßig ist weiterhin ein Druckbegrenzungsventil vorgesehen, das in den gemeinsamen Kopf eingeschraubt ist, an die zu der Kolben/Zylindereinheit führende Verbindungsleitung angeschlossen ist und in den Behälter einragt. Damit ist auch dieses Druckbe­ grenzungsventil geschützt im Innern des Behälters untergebracht. Es besteht praktisch keine Möglichkeit, dieses Druckbegrenzungs­ ventil von außen zu beschädigen, so daß seine Funktion auch unter Langzeitbedingungen gewährleistet ist. Gleiches gilt bedingt auch für die Anordnung des Senkventils, welches zweck­ mäßig als 2/2-Wegeventil ausgebildet ist und so ein willkür­ liches Absenken der Ladeplattform ermöglicht, indem in der zweiten Stellung die Verbindungsleitung zu dem Behälter für den Rückfluß des hydraulischen Mediums geöffnet ist.
Es ist möglich, daß der Kolben der Kolben/Zylinder-Einheit ein Innengewinde für die Befestigung der Einheit der Hebevorrichtung mit einer Befestigungsschraube aufweist. Damit kann die gesamte handhabbare Einheit der Hebevorrichtung mit dieser Befestigungs­ schraube an dem Fahrgestell des Flurfördergerätes angeordnet bzw. befestigt werden. Die Montage der Hebevorrichtung ist damit denkbar einfach.
Der gemeinsame Kopf kann zugleich mindestens einen Teil des Zylinders der Kolben/Zylinder-Einheit bilden. Damit erfüllt der gemeinsame Kopf auch zugleich eine Gehäusefunktion für die Kolben/Zylinder-Einheit. Die einzelnen Elemente der Hebevorrich­ tung sind zueinander ausgerichtet und angeordnet. Irgendwelche Fehlmontagen am Montageband des Flurfördergerätes sind damit praktisch ausgeschlossen.
Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele weiter erläutert und beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vertikalschnitt durch die Hebevorrichtung in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine Ansicht der Hebevorrichtung gemäß Fig. 1 von oben,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Hebevorrichtung gemäß den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung der Hebevorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 3 und
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch die Hebevorrichtung in einer zweiten Ausführungsform.
Die in Fig. 1 dargestellte Hebevorrichtung 1 bildet eine gemein­ sam handhabbare Einheit 2. Die handhabbare Einheit 2 ist auf einem gemeinsamen Kopf 3 aufgebaut, der sowohl Grundlage für eine über einen elektrischen Motor 4 angetriebene Pumpe 5 als auch eine Kolben/Zylinder-Einheit 6 ist. Zwischen dem Motor 4 und der Pumpe 5 erstreckt sich ein Flansch 7 des Motors 4, der hier axial verlängert gehäuseartig ausgebildet ist und in seinem Innern einen Behälter 8 zur Aufnahme von hydraulischem Medium 9 bildet. Der Behälter 8 ist damit oberhalb der wesentlichen Elemente der Pumpe 5 angeordnet. Der Motor 4 weist eine Welle 10 auf, deren Achse 11 vertikal ausgerichtet angeordnet ist. Die Welle 10 durchsetzt den Behälter 8 und ist über einen Kupplungs­ bolzen 12 an einen Rotor 13 angeschlossen, der zu der Pumpe 5 gehört. Die Achse des Rotors fluchtet mit der Achse 11 des Motors 4 bzw. der Welle 10. In dem gemeinsamen Kopf 3 ist, den Rotor umgebend, jedoch in exzentrischer Anordnung (vgl. Fig. 5) ein oder mehrere Lagerringe 14 gelagert, dessen innere exzen­ trisch angeordnete Zylinderfläche eine Laufbahn für eine Reihe von Nadeln 15 bildet, die in radialen Bohrungen 16 in dem Rotor 13 radial gleiten können. Damit ist bereits erkennbar, daß die Nadeln 15, verursacht einerseits durch die auf die Nadeln 15 wirkende Fliehkraft beim schnellen Antrieb des Rotors 13 und andererseits durch den exzentrisch angeordneten Lagerring eine Hubbewegung aufgeprägt wird. Der Hub entspricht dem Doppelten der Exzentrizität, also der Entfernung der Achse des Lagerrings 14 von der Achse 11 des Rotors 13. Es können beispielsweise sechs Nadeln 15 gleichmäßig über den Umfang des Rotors verteilt angeordnet sein. Es ist auch bekannt, mehrere Reihen von Nadeln 15 anzuordnen und alle Nadeln gleichmäßig über den Umfang verteilt anzuordnen, um die Gleichmäßigkeit der Förderung der Pumpe 5 zu begünstigen. Die Pumpe 5 ist, wie ersichtlich, als Radialkolbenpumpe ausgebildet. Aber auch andere Ausbildungen der Pumpe 5 sind denkbar.
Zur Steuerung der Pumpe 5 ist fluchtend zu der Achse 11 im gemeinsamen Kopf 3 ein Steuerbolzen 17 ortsfest untergebracht. In dem Steuerbolzen 17 sind zwei voneinander getrennte Bohrungen 18 und 19 untergebracht, die beide im oberen Bereich mit Stopfen 20 verschlossen sind. In die Bohrung 18 mündet eine Verbindungs­ leitung 21, die Anschluß an den Behälter 8 mit dem hydraulischen Medium 9 hat. Die Bohrung 18 bildet somit die Ansaugbohrung der Pumpe 5. Im oberen Bereich in Zuordnung zu den Nadeln 15 weist der Steuerbolzen 17 einen ersten Steuerschlitz 22 auf, der tangential und radial an dem Steuerbolzen 17 so geführt ist, daß er die Bohrung 18 während des Saughubes mit den betreffenden Bohrungen 16 der Nadeln 15 verbindet. Entsprechend ist relativ zu der Bohrung 19, die als Druckbohrung fungiert, ein zweiter Steuerschlitz 23 angeordnet, der ebenfalls tangential und radial an dem Steuerbolzen 17 vorgesehen ist. Der Steuerschlitz 23 verbindet die Bohrungen 16 der Nadeln 15 während des Druckhubes mit der Bohrung 19. Damit wird erkennbar, daß die Pumpe 5 das hydraulische Medium 9 aus der Bohrung 18 und damit aus dem Behälter 8 ansaugt und in die Bohrung 19 unter entsprechendem Druckaufbau verschiebt. Die Bohrung 19 führt zu einem Rück­ schlagventil 24, welches ortsfest in dem Steuerbolzen 17 untergebracht ist. Der Sekundärraum des Rückschlagventils ist über eine Verbindungsleitung 25 angeschlossen, die zu der Kolben/Zylinder-Einheit führt. Desweiteren ist der Sekundärraum des Rückschlagventils über eine Verbindungsleitung 26 an ein Senkventil 27 angeschlossen, welches hier als elektrisch betätigbares 2/2-Wegeventil ausgebildet ist. Von dem Senkventil 27 führt eine Verbindungsleitung 28 zurück zu dem Behälter 8. Es versteht sich, daß das Senkventil 27 zwei Anschlüsse für die beiden Verbindungsleitungen 26 und 28 und andererseits zwei Stellungen aufweist, wobei der Durchgang in der einen Stellung geschlossen und in der anderen Stellung geöffnet ist. Die geöff­ nete Stellung entspricht dem Senkvorgang für die Ladeplattform des Flurfördergerätes.
Innerhalb des gemeinsamen Kopfes 3 zweigt von der Verbindungs­ leitung 25 eine Verbindungsleitung 29 ab, die zu einem Druck­ begrenzungsventil 30 führt, das in den gemeinsamen Kopf 3 eingeschraubt ist und teilweise in den Behälter 8 einragt. Das Druckbegrenzungsventil 30 ist damit geschützt im Innern unter­ gebracht.
Zu der Hebevorrichtung 1 gehört eine elektrische Versorgung auf dem Flurfördergerät in Form einer Batterie, eines Nachlade­ gerätes usw. . Auch eine elektrische Steuereinrichtung für die Steuerung des Motors 4 bzw. der Pumpe 5 einerseits und für die Steuerung des Senkventils 27 sind auf dem Flurfördergerät angeordnet, hier jedoch aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt.
Die Kolben/Zylinder-Einheit 6 weist einen Zylinder 31 und einen darin gleitend gelagerten Kolben 32 auf. Der gemeinsame Kopf 3 bildet somit teilweise, zusammen mit dem Zylinder 31, das Gehäuse zur Aufnahme des Kolbens 32. An seinem unteren Ende besitzt der Kolben 32 eine Gewindebohrung, in die eine Befesti­ gungsschraube 33 eingesetzt ist und mit der die gesamte Einheit 2 und damit die gesamte Hebevorrichtung 1 an dem Fahrgestell 34 oder einem damit in Verbindung stehenden Teil befestigt wird. Zur Montage der Einheit 2 am Fahrgestell 34 ist also lediglich eine Befestigungsschraube 33 anzubringen. Im oberen Bereich des Zylinders 31 ist ein Auge 35 vorgesehen, an dem eine mechanische Verbindung zu der heb- und senkbaren Ladeplattform des Flur­ fördergerätes erfolgt. Damit ist erkennbar, daß bei dieser Ausführungsform der Kolben 32 während des Hebevorgangs an dem Fahrgestell 34 verbleibt, während sämtliche anderen Teile, also insbesondere der Motor 4, der Behälter 8, die Pumpe 5 und der gemeinsame Kopf 3 während des Hebevorgangs angehoben werden.
Das Ausführungsbeispiel der zu einer Einheit 2 integrierten Hebevorrichtung 1 gemäß Fig. 5 entspricht in weiten Bereichen dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4, weshalb hierauf grund­ sätzlich verwiesen werden kann. Jedoch ist hier der Behälter 8 für das hydraulische Medium nicht zwischen dem Motor 4 und der Pumpe 5 dargestellt, sondern der Behälter 8 ist unterhalb des gemeinsamen Kopfes 3 an diesen angesetzt. Demzufolge besitzt die Bohrung 18 ein Saugrohr 36, welches die Verbindung auf der Saug­ seite zu dem Behälter 8 herstellt. Der hier nicht dargestellte Motor 4 besitzt einen vergleichsweise kürzer ausgebildeten Flansch 7, mit dem er direkt auf den gemeinsamen Kopf 3 aufge­ setzt ist. Auch hier sind in dem gemeinsamen Kopf 3 die Verbin­ dungsleitungen untergebracht, von denen hier nur die Verbin­ dungsleitungen 25 und 29 gezeigt sind. Das Druckbegrenzungs­ ventil 30 ist auch hier in den gemeinsamen Kopf 3 eingeschraubt und ragt in den Behälter 8 ein. Auch bei dieser Ausführungsform ist ein Senkventil 27 vorgesehen, welches zur Vereinfachung nicht dargestellt ist. Die Kolben/Zylinder-Einheit 6 ist in der ersichtlichen Weise an den gemeinsamen Kopf 3 angeflanscht, womit zum Ausdruck kommt, daß der gemeinsame Kopf 3 auch mehrteilig ausgebildet sein kann. Die übrige Ausbildung und die Funktionsweise der Hebevorrichtung gemäß Fig. 5 ist ent­ sprechend.
Bezugszeichenliste
1
Hebevorrichtung
2
Einheit
3
Kopf
4
Motor
5
Pumpe
6
Kolben/Zylinder-Einheit
7
Flansch
8
Behälter
9
hydraulisches Medium
10
Welle
11
Achse
12
Kupplungsbolzen
13
Rotor
14
Lagerring
15
Nadel
16
Bohrung
17
Steuerbolzen
18
Bohrung
19
Bohrung
20
Stopfen
21
Verbindungsleitung
22
Steuerschlitz
23
Steuerschlitz
24
Rückschlagventil
25
Verbindungsleitung
26
Verbindungsleitung
27
Senkventil
28
Verbindungsleitung
29
Verbindungsleitung
30
Druckbegrenzungsventil
31
Zylinder
32
Kolben
33
Befestigungsschraube
34
Fahrgestell
35
Auge
36
Saugrohr

Claims (10)

1. An einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung (1), mit einer über einen Motor (4) angetriebenen Pumpe (5) für ein hy­ draulisches Medium (9), einer Kolben/Zylindereinheit (6), einem Behälter (8) für das hydraulische Medium (9), einem willkürlich betätigbaren Senkventil (27), einem Rückschlagventil (24) und den zugehörigen Verbindungsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (4), die Pumpe (5), die Kolben/Zylinder-Einheit (6), der Behälter (8), das Senkventil (27), das Rückschlagventil (24) und die Verbindungsleitungen (21, 25, 26, 28, 29) zu einer handhabbaren Einheit (2) zusammengefügt sind, die hydraulisch abgeschlossen und an dem Flurfördergerät anbaubar ist.
2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Kopf (3) vorgesehen ist, in dem die Elemente der Pumpe (5), das Rückschlagventil (24) und die Verbindungslei­ tungen (21, 25, 26, 28, 29) untergebracht sind.
3. Hebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Senkventil (27), der Behälter (8) und die Kolben/Zylinder­ einheit (6) an den gemeinsamen Kopf (3) angeflanscht sind.
4. Hebevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (8) oberhalb des gemeinsamen Kopfes (3) angeordnet ist.
5. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Behälter (8) zwischen dem Motor (4) und dem gemeinsamen Kopf (3) angeordnet ist, und daß die Welle (10) des Motors (4) durch den Behälter (8) hindurchgeführt ist.
6. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als Pumpe (5) eine Radialkolbenpumpe vorgese­ hen ist, deren Elemente in dem gemeinsamen Kopf (3) unterge­ bracht sind.
7. Hebevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialkolbenpumpe einen Steuerbolzen (17) aufweist, der in dem gemeinsamen Kopf (3) ortsfest gelagert ist, wobei das Rück­ schlagventil (24) in dem Steuerbolzen (17) angeordnet ist.
8. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Druckbegrenzungsventil (30) vorgesehen ist, das in den gemeinsamen Kopf (3) eingeschraubt ist, an die zu der Kolben/Zylindereinheit (6) führende Verbindungsleitung (25) angeschlossen ist und in den Behälter (8) einragt.
9. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Kolben (32) der Kolben/Zylinder-Einheit (6) ein Innengewinde für die Befestigung der Einheit (2) der Hebevorrichtung (1) mit einer Befestigungsschraube (33) aufweist.
10. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Kopf (3) zugleich mindestens einen Teil des Zylinders (31) der Kolben/zylinder-Einheit (6) bildet.
DE1998151377 1998-11-07 1998-11-07 An einem Flurfördergerät anbaubare Hebevorrichtung Ceased DE19851377A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006105824A1 (de) * 2005-04-08 2006-10-12 Atrium Enterprises Gmbh Hubeinheit
EP1236542A3 (de) * 2001-02-14 2007-06-06 Hoerbiger Automatisierungstechnik Holding GmbH Hydraulische Spannvorrichtung
DE102010015115A1 (de) * 2010-04-16 2011-10-20 Georg Kramp Gmbh & Co. Kg Mobiles Hebegerät mit elektro-hydraulischem Antrieb
DE102011004603A1 (de) * 2010-12-13 2012-06-14 Jungheinrich Aktiengesellschaft Elektroflurförderzeug, insbesondere Gabelstapler
CN109911803A (zh) * 2019-04-15 2019-06-21 戴向胜 自动控制位移补偿节的自锁千斤顶

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