DE19851371A1 - Vorrichtung zum Schaffen einer Lücke in einem geschuppten Bogenstrom - Google Patents
Vorrichtung zum Schaffen einer Lücke in einem geschuppten BogenstromInfo
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Abstract
Bei einem Großformat-Querschneider (11) wird eine Vorrichtung zum Ziehen einer Lücke in einen geschuppten Bogenstrom vorgeschlagen. Anschließend an eine Überlappungsstation (13) ist eine Lückenziehstation (19) vorgesehen, die einen Förderer (31) hat, der auf eine höhere Geschwindigkeit beschleunigt werden kann als der Zuführförderer (18). Ein Lückenziehwagen (22) läuft zum Lückenziehen entlang einer Führung (23) in Förderrichtung (15), verkürzt dabei den Lückenziehförderer (31) und verlängert den Zuführförderer (18). Eine Saugeinrichtung (41) auf dem Lückenziehwagen wird etwas abgesenkt und über eine Blaseinrichtung (42) wird in den entstehenden Spalt Luft eingeblasen. Der Lückenziehwagen läuft somit gegenüber dem langsamer laufenden Zuführförderer (18) vor und zieht die erforderliche Lücke, so daß in dieser eine Weiche (46) zum Umschalten auf einen anderen von zwei Förderwegen (47, 48) geschaltet werden kann.
Description
In Querschneidern, insbesondere Großformat-Querschneidern für
Papier, werden relativ großformatige, meist als Druckbogen
verwendete Bögen aus Papierbahnen geschnitten, qualitätsge
prüft und abgelegt. Dabei werden meist mehrere Bahnen, die
von verschiedenen Papierrollen kommen, übereinander liegend
dem Querschneider zugeführt, so daß einzelne Bogenpakete oder
Bogengruppen bestehen, die üblicherweise als Clips bezeichnet
werden. Diese werden nach dem Querschneiden in einer Überlap
pungsstation in einen geschuppten Bogenstrom, d. h. einander
teilweise überlappende Clips, überführt, die sich schließlich
in einer Ablage oder Stapelstation ablegen lassen.
Obwohl derartige Papierriese oder Stapel teilweise eine sehr
große Zahl von Einzelbögen (ca. 10 000 bis 15 000) aufnehmen,
wird bei der hohen Laufgeschwindigkeit derartiger Querschnei
der eine Palette mit einem solchen Stapel schon nach wenigen
Minuten voll sein. Da es ausgeschlossen ist, die Maschine zum
Stapelwechsel gänzlich stillzusetzen, wurde bisher je nach
Querschneider-Bauart über eine nach dem Querschneider ange
ordnete Anschlußweiche eine Anzahl von Clips ausgesteuert,
die entsprechend dem Schuppungsgrad mindestens der Länge
eines Bogens entsprach, um danach eine Weiche innerhalb
dieser Lücke schalten zu können und den nachfolgenden Bogen
stromabschnitt zu einer zweiten Ablage zu steuern, auf der
ein anderer Stapel gesammelt wurde, bis der erste abtranspor
tiert und somit die Ablage wieder betriebsbereit gemacht
werden konnte.
Bei einer anderen bekannten Querschneider-Bauart wird die
Lücke im Bogenstrom durch ein Zwischenanhalten der nachfol
genden Bögen vor dem Ableger erzeugt, was aber durch die
mechanische Einwirkung auf die Bögen bei markierungsempfind
lichem Bogenmaterial wegen der möglichen Beschädigung wenig
geeignet ist. Bei einer weiteren bekannten Querschneider-
Bauart erfolgt die Trennung des Bogenstromabschnittes in der
Bogenablagestation mit Hilfe von mechanischen Bogenklemmvor
richtungen und/oder Zwischensammelvorrichtungen (z. B. Format
breite, einfahrbare Plattentische oder Sammelroste), was aber
wegen der möglichen Beschädigung empfindlicher Bögen und des
teilweise komplizierten Ablaufes der Trennbewegungen einen
relativ hohen technischen Aufwand verursacht und oft nur
unter idealen Bedingungen reibungslos abläuft.
Querschneider-Bauarten, bei denen die Lücke zwischen den
Bogenstromabschnitten durch Ausschleusung von Bögen oder
Clips erzeugt wird, zeichnen sich in der Regel durch einen
relativ einfachen, klaren vorteilhaften und unkomplizierten
Stapelvorgang aus, was sich auch in einer kantengeraden,
sauberen Stapelkante als Qualitätsmerkmal ausdrückt. Der
gravierende Nachteil dieser Bauweise ist jedoch das Aus
schleusen guter Papierbögen zum Zwecke der Lückenbildung.
Da das ausgesteuerte Papier Abfall ist, ist dies ökonomisch
und ökologisch ein großer Nachteil. Ein Querschneider konnte
nur durch diese Maßnahme jährlich 50 bis 100 Tonnen Papier
abfall an an sich qualitativ einwandfreiem Papier erzeugen.
Alle Versuche, hier eine Abhilfe zu schaffen, sind bisher
gescheitert, was einerseits an den sehr hohen Bahngeschwin
digkeiten liegt, andererseits aber dadurch bedingt ist, daß
die geschnittenen Papiere, insbesondere, wenn es sich um
qualitativ besonders hochwertige handelt, sehr empfindlich
sind. Sie neigen dazu, schon bei der geringsten mechanischen
Beeinflussung Markierungen zu bekommen, die bei der Weiter
verarbeitung und im Endprodukt nicht geduldet werden.
Für unempfindliche Flachmaterialien oder daraus hergestellte
Produkte sind bereits Vorrichtungen zum Lückenziehen bekannt
geworden. So ist aus der DE 39 26 966 C2 eine Vorrichtung zum
Lückenziehen in einem geschuppten Strom aus Wellpappen
bekannt geworden, bei der ein langsam laufender Zufuhrförde
rer den geschuppten Bogenstrom über eine Lückenziehposition
hinweg auf einen schneller laufenden Lückenziehförderer
schiebt. Durch Bewegung der Lückenziehposition in Förderrich
tung unter gleichzeitiger Anhebung des Zuförderers wird
zwischen zwei Wellpappbögen eine Lücke erzeugt. Diese Vor
richtung ist für große und empfindliche Papierbögen nicht mit
der nötigen Betriebssicherheit brauchbar. Es käme zu Kolli
sionen im Bereich der Lückenziehposition.
In der gleichen Schrift ist eine Vorrichtung beschrieben, bei
der zwei ineinander verschachtelte Bandsysteme mit höherer
und geringerer Geschwindigkeit vorhanden sind, wobei durch
unterschiedliche Stellung von zwei Umlenkrollen, die verfahr
bar sind, das eine oder andere Band in Eingriff mit dem
Papier gebracht werden kann. Diese Vorrichtung hat die
gleichen Nachteile wie die vorher beschriebene, wobei zusätz
lich noch der Nachteil besteht, daß zwei unterschiedliche
Bandsysteme so geführt werden müssen, daß das eine in der
Lücke des anderen läuft.
Es ist ferner aus der EP 0 497 002 A1 bekannt geworden, in
einen geschuppten Strom von Druckereierzeugnissen, beispiels
weise gefalzten Blattlagen, eine Lücke zu ziehen, indem ein
System von zueinander parallel laufenden Bändern mit lang
samerer und höherer Geschwindigkeit verwendet wird. Ein
mittleres Förderband mit höherer Geschwindigkeit, das etwas
unterhalb der Ebene der benachbarten, mit geringerer Ge
schwindigkeit laufenden Bänder angeordnet ist, wird zum
Lückenziehen durch Saugluft in Eingriff mit den Lagen ge
bracht und schleift diese über die langsameren Bänder, bis
eine Lücke gezogen ist. Dies ist für Papiere mit empfindli
chen Oberflächen inakzeptabel, weil es zumindest am unter
sten Bogen zu Markierungen führt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Möglichkeit zu schaffen,
in einem Bogenstrom auch für empfindliche Materialien und bei
hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten betriebssicher eine
Lücke in einen geschuppten Bogenstrom zu ziehen, ohne auf die
einfache und für die Stapelqualität optimale Ausführung der
Bogenableger verzichten zu müssen.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst. Dadurch, daß
der letzte Bogen des vorderen Bogenstromabschnitts, nach dem
die Lücke gezogen werden soll, auf dem Lückenziehförderer
gehalten wird, andererseits dieses Ende aber in der Lücken
ziehgeschwindigkeit zusammen mit dem Lückenziehförderer, d. h.
mit einer höheren Geschwindigkeit, bewegbar ist, und dadurch
daß dieses Ende auf dem Lückenziehförderer auf einem niedri
geren Niveau liegt als der Zufuhrförderer, wird eine saubere
Trennung erreicht. Der erste Bogen des folgenden Bogenstrom
abschnitts ist durch einen vertikalen Spalt von dem letzten
Bogen des vorderen Abschnitts getrennt. Insbesondere, wenn
vorteilhaft an der Lückenziehposition eine Blaseinrichtung
angeordnet ist, die mit dieser Position mitwandert, dann
schwimmt der erste Bogen des nachlaufenden Abschnitts auf
einem Luftkissen über dem hinteren Teil des vorderen Bogen
stromabschnitts, so daß dieser sich unter dem nachfolgenden
Abschnitt vorziehen kann.
Da es sich bei den Haltemitteln vorzugsweise um eine gesteu
ert betätigbare Saugeinrichtung handelt, die durch ein
luftdurchlässiges, beispielsweise gelochtes Förderband des
Lückenziehförderers hindurchsaugt, und außerdem keine Bänder
mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten parallel zueinander
verlaufen, sondern nur hintereinander, treten keine Relativ
geschwindigkeiten zwischen den Bogen und den Bändern auf, so
daß auch keine Markierungen an empfindlichen Papieren zu
befürchten sind. Der Zufuhrförderer, der vorzugsweise gegen
über der Fördergeschwindigkeit im Querschneiderbereich
langsamer laufen kann, kann derjenige sein, auf dem sich der
geschuppte Bogenstrom bildet. Direkt daran anschließend kann
die Lückenziehstation beginnen. Dabei kann sich der Zuführ
förderer durch eine entsprechende Längenausgleicheinrichtung
so verlängern, daß er der Lückenziehposition nachläuft, wenn
der Lückenziehvorgang eingeleitet wird. Entsprechend verkürzt
sich der Lückenziehförderer. Normalerweise laufen Zuführför
derer und Lückenziehförderer mit der gleichen Geschwindigkeit
bis der Lückenziehvorgang eingeleitet wird.
Anschließend an die Lückenziehstation kann unmittelbar eine
Weiche zur verlustlosen Aufteilung des Bogenstroms auf zwei
Förderwege vorgesehen sein, die in der entstandenen Lücke
umschaltet. Dadurch wird die bisher notwendige Aussteuerung
eines Teils der Produkte in den Abfall vermieden, wenn diese
Aufteilung zum Zwecke des Stapelwechsels oder aus anderen
Gründen notwendig wird. In einer anderen vorteilhaften
Ausführung kann diese Lückenziehstation auch ohne Aufteilung
in verschiedene Fördermengen einer Stapelbildungseinrichtung,
z. B. einem sogenannten Einfachbogenableger, vorgeschaltet
werden, wobei in diesem Falle ein Bogenableger mit automati
scher Palettenwechselvorrichtung in einfacher, aber für die
Stapelbildung optimalen Ausführung, und somit ohne Qualitäts
einbußen am Produkt, vorgesehen werden können. Es wird dann
z. B. nur ein Senkstapel erzeugt, der ohne Hilfsstapelbildung
oder Bogentrennelemente auskommen.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen
auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei
die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu
mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausfüh
rungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht
sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführun
gen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie
Zwischen-Überschriften beschränkt die unter diesen gemachten
Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Teils eines
Querschneiders mit einer Überlappungs- und
Lückenziehstation,
Fig. 2 eine vergrößerte schematische Ansicht eines
Lückenziehwagens in der in Fig. 1 dargestell
ten Arbeitsposition und
Fig. 3 und 4, 5 und 6 sowie 7 und 8 jeweils Darstellungen entsprechend Fig. 1
bzw. Fig. 2 in weiteren Arbeitspositionen,
wobei gegenüber Fig. 1 einige Neben- und
Anschlußaggregate weggelassen sind.
In den Zeichnungen ist ein Abschnitt eines Querschneiders 11
gezeigt, bei dem es sich um einen Großformat- oder Folioquer
schneider handelt. Links von dem in Fig. 1 dargestellten
Abschnitt des Querschneiders befinden sich Papierabrollungen,
aus denen zahlreiche, beispielsweise sechs Einzel-Papierlagen
abgezogen werden, die übereinander liegend zu einer Bahn
zusammengeführt werden, die mit einem rotierenden Querschnei
demesser in einzelne Bögen geschnitten wird. Unter Bogen oder
Clip wird im Zusammenhang mit dieser Anmeldung dementspre
chend sowohl ein Einzelbogen als auch eine Gruppe von mehre
ren, gemeinsam geschnittenen Einzelpapierlagen in dem ent
sprechenden Format verstanden. Vor dem Querschneider können
die einzelnen Papiere noch z. B. optische Sensoreinrichtungen
durchlaufen, die Papierfehler feststellen und registrieren,
so daß die diese enthaltenen Bögen besonders behandelt, z. B.
ausgesteuert, werden können.
Als Vorbereitung zur Stapelbildung werden anschließend die
einzelnen Clips 12 in einer Überlappungsstation 13 durch
Überlappen oder Staffeln in einen geschuppten Bogenstrom 14
überführt.
Die in Förderrichtung 15 ankommenden Clips werden in der
Überlappungsstation zwischen Oberbändern 16 und Unterbändern
17, die zusammen einen Zuführförderer 18 für die nachfolgende
Lückenziehstation 19 bilden, geführt, wobei jeweils der
oberste Clip von einer Bremsstation 20 abgebremst wird. Diese
Bremsstation ist im einzelnen in der DE 38 12 685 A beschrie
ben, auf die hier wegen der konstruktiven und funktionellen
Details Bezug genommen wird. Zur Anpassung an die unter
schiedlichen Formatlängen ist die Bremsstation 20 mit ihren
Bremsbändern 21 in Förderrichtung verschiebbar, was durch
eine entsprechende Bandführung der Ober- und Unterbänder 16,
17 ermöglicht wird.
Zur Lückenziehstation 19 gehört ein Lückenziehwagen 22, der
längs einer horizontalen Führungsbahn 23 z. B. einer Kugelfüh
rung in bzw. entgegen der Förderrichtung bewegbar ist, und
zwar durch einen in Fig. 1 nicht dargestellten Antrieb,
beispielsweise einen elektrischen, hydraulischen oder pneuma
tischen Linearantrieb oder auch, abgeleitet vom Gesamtantrieb
des Querschneiders, über ein mechanisches Zahnrad oder
Hebelgetriebe, Kupplungen o. dgl. In Fig. 1 ist schematisch
ein unabhängiger gesteuerter Antrieb 24 mit einem Elektromo
tor und einem über zwei Rollen geführten, endlosen Antriebs
riemen 25 dafür dargestellt.
Der Lückenziehwagen 22, der in den Fig. 2, 4, 6 und 8
jeweils gegenüber den vorangehenden Figuren vergrößert
dargestellt ist, enthält Umlenkrollen 26 für das Unterband 17
des Zuführförderers 18 und Umlenkrollen 27, 28 für ein unter
der Förderebene 29 der Lückenziehstation 19 laufendes Band
30, das zu einem Lückenziehförderer 31 gehört. Es ist, z. B.
durch Lochungen, luftdurchlässig.
Beide Unterbänder 17, 30 sind über Längenausgleichseinrich
tungen 32, 33 geführt und werden von Antrieben 34 mit steuer
barer Geschwindigkeit angetrieben. Die Längenausgleichsein
richtungen 32, 33 weisen horizontal beweglich geführte
Umlenkrollen 35 auf, die, z. B. durch pneumatische Federzylin
der 36, die Bänder gespannt halten, jedoch eine Bewegung des
Lückenziehwagens 22 längs der Führung 23 auch während des
Laufes der Bänder 17, 30 ermöglichen. Das Ende der Wirksam
keit des Zuführförderers 18 in Gestalt der Umlenkrollen 26
und insbesondere der Anfang des Lückenziehförderers 31 mit
dem Band 30 an der Position der Umlenkrollen 27, 28 definie
ren zwischen sich eine Lückenziehposition 37, die zusammen
mit dem Lückenziehwagen 22 in Förderrichtung 15 längs der
Führung 23 im wesentlichen horizontal verschiebbar ist.
Der Lückenziehwagen 22, den man auch als Schlitten oder
bewegbares Gestell bezeichnen könnte, enthält eine steuerbare
Saugeinrichtung 41, die aus einem horizontal quer zur Förder
richtung 15 verlaufenden Saugkanal 38 mit oberen, schieberge
steuerten Saugöffnungen 39 besteht. Die mit dem Lückenzieh
wagen 22 horizontal und zusammen mit einem die Saugöffnungen
39 aufweisenden Saugtisch 40 begrenzt vertikal (siehe Fig. 4)
bewegliche Saugeinrichtung 41 ist, z. B. über einen nicht
dargestellten flexiblen Saugschlauch, mit einer Vakuumquelle,
beispielsweise einem Sauggebläse oder einem zur Gesamtmaschi
ne gehörenden Saugluft- oder Vakuumnetz verbunden.
In den Fig. 2, 4, 6 und 8 ist ferner eine Blaseinrichtung
42 dargestellt, die über einen Blas- oder Druckluftkanal 43
und ebenfalls einen flexiblen Schlauch an eine Druckluftquel
le in Form eines Gebläses oder Druckluftnetzes angeschlossen
ist. Dieser Anschluß erfolgt über eine in Fig. 2 schematisch
angedeutete Blasluftsteuereinrichtung 44 in Form eines
elektrisch betätigbaren Ventils oder Schiebers. Die Steuerung
der Saug- und Blaseinrichtung 41, 42 kann auch auf andere
Weise erfolgen, sollte aber wegen der schnellen Reaktion
möglichst nahe an den Saugöffnungen 39 bzw. den Blasluftdüsen
45 erfolgen, die als Flachstrahl- bzw. Schlitzdüsen über die
Breite der Lückenziehstation möglichst gleichmäßig und
vorzugsweise ohne große Abstände zwischeneinander verteilt
angeordnet sind. Die Schiebersteuerung der Saugöffnungen 39
kann beispielsweise durch einen relativ zum Saugtisch 40
verschiebbaren und in diesen eingelassenen Schieber 49
erfolgen. Dieser kann entsprechend dem in der DE 195 10 364 A1
beschriebenen ausgebildet sein, auf die hier Bezug genom
men wird.
Anschließend an die Lückenziehstation 19 und den Lückenzieh
förderer 31 ist eine Weiche 46 angeordnet, die den Bogenstrom
zwischen zwei verschiedenen Förderwegen 47 (im Beispiel
horizontal) und 48 (schräg aufwärts verlaufen) umschaltet.
Beide laufen zu unterschiedlichen, nicht dargestellten
Sammelstationen, in denen der Bogenstrom jeweils in einem
relativ hohen Stapel auf einer Palette gesammelt wird. Dabei
können in Abhängigkeit von einer Zähleinrichtung Trennstrei
fen eingesteuert werden, die in dem Stapel jeweils Riese mit
einer bestimmten Bogenzahl abtrennen. Die beiden Förderwege
47, 48 werden alternativ genutzt, so daß beim Betrieb der
Maschine jeweils eine Sammelstation beschickt wird, während
die andere durch Abtransport des Stapels geräumt werden kann.
Die in Förderrichtung 15 hintereinander liegenden Clips 12
kommen mit der Produktionsgeschwindigkeit VP am Eingang der
Überlappungsstation 13 an und werden dort von dem langsamer,
nämlich mit der geringeren Geschwindigkeit VS des Zuführför
derers, in der Überlappungs- oder Schuppungsstation übernom
men. Bremsbänder 21 in der Bremsstation 20 wirken auf die
Vorderkanten des jeweils oben liegenden Bogens ein und
bremsen ihn ab, nachdem er sich vorher über die langsamer
laufenden unteren Bogen geschoben hatte. Die Bremsstation 20
ist zur Anpassung an die Formatlänge in Förderrichtung und
entgegen dieser zur Einstellung horizontal verschiebbar.
Danach läuft der geschuppte Bogenstrom 14 in die Lückenzieh
station 19 ein. Während des normalen Betriebes, während also
die geschnittenen und geschuppten Bögen in einem Stapel,
beispielsweise den an den Förderweg 47 anschließenden,
abgelegt werden, läuft der geschuppte Bogenstrom mit der
Geschwindigkeit VS über den Lückenziehwagen 22 hinweg auf dem
mit der entsprechenden Geschwindigkeit VS angetriebenen
Lückenziehförderer 31. Der Lückenziehwagen 22 steht in der in
Fig. 1 dargestellten Position, d. h., auf die Förderrichtung
15 bezogen, in der am weitesten stromaufliegenden Position.
Fig. 2 zeigt, daß dabei die Saugeinrichtung 41 mit dem
Saugtisch 40 und der damit verbundenen Umlenkrolle 28 in
einer angehobenen Position steht, d. h. mit seiner Förderebene
29 in Verlängerung des Zuführförderers 18 liegt. Der Lücken
ziehförderer 31 bildet also in diesem Arbeitszustand ledig
lich eine Verlängerung des Zuführförderers 18. Die Weiche 46
steht z. B. in der unteren Stellung und der Bogenstrom läuft
über den Förderweg 47 in die angeschlossene Sammelstation.
Saug- und Blaseinrichtung 41, 42 sind nicht in Betrieb, d. h.
die entsprechenden Ventile oder Schieber 44, 49 sind ge
schlossen. Der Querschneider kann dabei mit Bahngeschwindig
keiten von 300 bis 400 m/Min. laufen, so daß trotz der
relativ großen Bogenlänge 300 bis 500 Schnitte pro Minute
durchgeführt werden und bei sechs Abrollungen, d. h. sechs
Einzelbogen pro Clip etwa 1800 Bogen pro Minute durchlaufen.
Dementsprechend ist ein ca. 10 000 Einzelpapierbogen fassen
der Stapel nach etwa 6 Minuten voll und muß abtransportiert
werden.
Zu diesem Zweck kann der Querschneider nicht stillgesetzt
werden, weil dies einen sehr großen Einrichtungsaufwand
einschließlich erheblicher Papierverluste zum Wiederanfahren
erfordern würde, aber bei sehr schnell laufenden Querschnei
dern kann evtl. die Produktionsgeschwindigkeit VP, in Abhän
gigkeit von den zu verarbeitenden Bogenmaterialien, für den
Stapelwechsel etwas erniedrigt werden.
Danach beginnt der Lückenziehvorgang:
Der Lückenziehwagen 22 steht noch, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, in der stromaufwärts gelegenen Position (links). Es wird dann die Einheit Saugeinrichtung 41/Saugtisch 40/Umlenkrolle 28, die gegenüber dem Saugwagen 22 vertikal bewegliche Haltemittel 50 bilden, abgesenkt, und zwar um einen Betrag von z. B. 10 bis 30, vorzugsweise ca. 20 mm, der einen deutlichen vertikalen Spalt 51 zwischen dem Saugtisch 40 und dem Zuführförderer 18 und damit zwischen den darauf laufenden Bögen bildet.
Der Lückenziehwagen 22 steht noch, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, in der stromaufwärts gelegenen Position (links). Es wird dann die Einheit Saugeinrichtung 41/Saugtisch 40/Umlenkrolle 28, die gegenüber dem Saugwagen 22 vertikal bewegliche Haltemittel 50 bilden, abgesenkt, und zwar um einen Betrag von z. B. 10 bis 30, vorzugsweise ca. 20 mm, der einen deutlichen vertikalen Spalt 51 zwischen dem Saugtisch 40 und dem Zuführförderer 18 und damit zwischen den darauf laufenden Bögen bildet.
Gleichzeitig wird durch Öffnen der Schieber 49 und des
Ventils 44 sowohl die Saugeinrichtung als auch die Blasein
richtung in Betrieb gesetzt. Die Saugeinrichtung saugt Luft
durch das gelochte Förderband 36 des Lückenziehförderers 31
und hält damit das in Förderrichtung 15 hintere Ende 52 des
letzten Bogens oder Clips 12, das vor dem Absenken der
Haltemittel 50 auf den Lückenziehförderer 31 gelaufen war,
fest. Obwohl von der Saugwirkung nur das unterste Papierblatt
des Clips gehalten wird, sind jedoch die Clips durch die
vorhergehende Bearbeitung so dicht aufeinander gelegt, daß
ihr natürlicher Zusammenhalt ausreicht, um den gesamten Clip
festzuhalten.
Durch die eingeschaltete Blasluft, die aus den Schlitzdüsen
45 austritt, wird in dem Spalt 51 ein Luftkissen erzeugt. Der
Spalt 51 ist etwas keilförmig, weil durch die Absenkung der
Haltemittel 50 und damit der Umlenkrolle 28 der Lückenzieh
förderer leicht aufwärts gerichtet ist. Auf diesem keilförmi
gen Luftkissen können die in Förderrichtung ersten Bogen 12
des in Förderrichtung nachfolgenden Bogenstromabschnitts 53
von den letzten Bogen des vorauslaufenden Bogenstromab
schnitts getrennt werden und sozusagen über diesen schweben.
Gleichzeitig wird jetzt der Lückenziehförderer 31 auf eine
höhere Geschwindigkeit, die Lückenziehgeschwindigkeit VL,
gebracht und durch Betätigung des in Fig. 1 dargestellten
Antriebs 24 der Lückenziehwagen 22 längs der Führung 23 mit
der Lückenziehgeschwindigkeit VL in Bewegung gesetzt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Arbeitsposition während des
Lückenziehvorganges. Der Lückenziehwagen 22 ist in Fig. 5
bereits mit der Lückenziehgeschwindigkeit VL eine Strecke in
Förderrichtung 15 gelaufen. Die Saugeinrichtung 41 ist noch
in Betrieb und hält das hintere Ende 52 des vorauslaufenden
Bogenstromabschnitts 54 auf dem Lückenziehwagen 22 fest,
Blasluft strömt noch aus der Blaseinrichtung 42 mit den Düsen
45 und die Haltemittel 50 sind noch in der abgesenkten
Stellung.
Es ist zu erkennen, daß das hintere Ende 52 des vorauslaufen
den Bogenstromabschnittes 54 sich unter dem ersten Bogen 12
des nachfolgenden Bogenstromabschnitts 53 weitgehend hervor
gezogen hat und die Überlappung sich auf einen sehr geringen
Betrag vermindert hat. Ab dieser Position ist die Blasluft
kaum noch notwendig und kann entweder gedrosselt oder ganz
abgeschaltet werden, auch um zu vermeiden, daß die Bogen sich
unter Blaslufteinfluß wellen oder flattern. Auf jeden Fall
sollte die Blasluft abgeschaltet werden, wenn die Saugein
richtung abgeschaltet wird.
Fig. 5 zeigt, daß sich durch die Bewegung des Lückenzieh
wagens 22 sich die Förderbänder 17, 30 des Zuführförderers 18
und des Lückenziehförderers 31 in Förderrichtung verlängert
bzw. verkürzt haben. Dies wird durch die Längenausgleichsein
richtungen 32, 33 ermöglicht, die die erforderliche Bandlänge
freigeben bzw. die freiwerdende Bandlänge aufnehmen. Da die
Bewegung des Lückenziehwagens 22 mit der gleichen Geschwin
digkeit VL läuft wie das Band 30, können die Umlenkrollen 27,
28 am Lückenziehwagen 22 stillstehen, während die Umlenkrol
len 26 des mit der langsameren Geschwindigkeit VS laufenden
Zuführförderers rückwärtslaufen. Dadurch, daß beide Förderer
ihre Enden am Lückenziehwagen 22 haben, läuft aber die
Lückenziehposition 37 mit der Lückenziehgeschwindigkeit VL
mit, und, relativ zum Lückenziehwagen 22 gesehen, wird der
nachfolgende Bogenstromabschnitt 53 auf dem, aus der Sicht
des Lückenziehwagens 22 gesehen, rückwärtslaufenden Zuführ
förderer 18 zurückgezogen. Bei dem vorauslaufenden Bogen
stromabschnitt 54 braucht der Überlappungsgrad nicht geän
dert werden, obwohl dieser Förderer schneller läuft. Der
Geschwindigkeitsunterschied führt dazu, daß eine Lücke
zwischen den beiden Abschnitten gebogen wird. Beim weiteren
Laufen des Lückenziehwagens 22 in Förderrichtung 15 wird die
in Fig. 6 noch erkennbare geringfügige Überlappung ganz
aufgehoben und eine deutliche Lücke 56 (Fig. 8) zwischen dem
hinteren Ende 52 des vorauslaufenden Abschnittes 54 gegenüber
dem Anfang 55 des nachfolgenden Abschnittes gezogen. Durch
entsprechende Wahl der Länge und der Geschwindigkeitsunter
schiede in Abhängigkeit vom Bogenformat und dem Überlappungs
grad kann diese Lücke so groß gewählt werden, wie es nötig
ist.
In Fig. 7 und 8 ist der Lückenziehvorgang beendet. Die Lücke
56 ist in Fig. 8 erkennbar, Blas- und Saugluft sind abge
schaltet und die Haltemittel 50 sind wieder in ihre obere
Position gezogen, wo Zuführ- und Lückenziehförderer 18, 31
miteinander fluchten. Falls die Produktionsgeschwindigkeit VP
reduziert worden war, kann sie jetzt wieder hochgefahren
werden.
Wenn das hintere Ende 52 die in Fig. 1 gezeigte Weiche 46
passiert hat, wird der Weichenarm von der dort durchgezogen
gezeichneten Stellung in die strichlierte Position, d. h.
schräg nach oben, geschaltet, und zwar innerhalb der Lücke
56. Der Anfang 55 des nachfolgenden Bogenstromabschnitts 53
läuft dann auf dem Förderweg 48 in einen neu sich bildenden
Stapel, während der bisherige, an den Förderweg 47 ange
schlossene, abgeräumt wird. Am Ende des Lückenziehvorganges,
an dem der Lückenziehwagen 22 an der in Förderrichtung
liegenden Seite seines Verfahrweges steht, wird gleichzeitig
mit dem Anhalten des Lückenziehwagens 22 auch die Geschwin
digkeit des Lückenziehförderers 31 von der höheren Lücken
ziehgeschwindigkeit VL wie der auf die Geschwindigkeit des
Zuführförderers VS heruntergesetzt. Der Lückenziehwagen 22
kann nun zu einem beliebigen Zeitpunkt vor dem nächsten
Lückenziehvorgang, der erst in einigen Minuten stattfinden
wird, in seine Position nach Fig. 1 zurückgefahren werden.
Durch die in gleicher Geschwindigkeit über ihn laufenden
Förderbänder treten, ebenso wie beim gesamten Lückenziehvor
gang, keine Differenzgeschwindigkeiten zwischen den Bändern
und den Bogen auf. Der Wagen rollt sozusagen reibungslos
unter dem nachfolgenden Bogenstrom 53 wieder in seine Aus
gangsposition.
Es ist zu erkennen, daß durch die Lückenziehvorrichtung nach
der Erfindung ein Vorgang ermöglicht wird, bei dem jedwede
Reibung zwischen den Bögen und Vorrichtungsteilen und auch
zwischen den Bögen selbst vermieden werden. Insbesondere sind
keine parallel zueinander verlaufenden Bandstrecken unter
schiedlicher Geschwindigkeit notwendig. Bei der zur Erhöhung
der Geschwindigkeit des vorauseilenden Abschnittes 54 notwen
digen Beschleunigung des Lückenziehförderers 31 wird der die
vor ihm liegenden Clips überdeckende letzte Clip durch die
Saugwirkung auf diese gezogen und verstärkt somit nicht nur
für sich selbst, sondern auch für die davor liegenden Clips
die Ruhereibung auf dem Förderband 30, so daß die Beschleuni
gungskräfte ohne Rutschneigung übertragen werden können.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Schaffen einer Lücke zwischen zwei
Abschnitten (53, 54) eines geschuppten Bogenstroms (14),
der aus einander teilweise überlappenden Bogen bzw.
Bogengruppen (Clips 12) besteht, insbesondere bei
Großformat-Querschneidern (11) für Papier, wobei der
Bogenstrom (14) auf einem Zuführförderer (18) mit einer
Zuführgeschwindigkeit (VS) einer Lückenziehposition (37)
zugeführt wird, die an dem wirksamen, in Förderrichtung
hinteren Ende eines Lückenziehförderers (31) gebildet
ist, das zum Lückenziehen mit einer gegenüber der
Zuführgeschwindigkeit (VS) höheren Lückenziehgeschwin
digkeit (VL) in Förderrichtung (15) bewegbar ist, und
wobei das wirksame hintere Ende des Lückenziehförderers
(31) relativ zu dem in Förderrichtung (15) vorderen Ende
des Zuführförderers (18) auf ein niedrigeres Niveau
bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einem an
die Lückenziehposition (37) in Förderrichtung (15)
angrenzenden Bereich des Lückenziehförderers (31)
Haltemittel (50) für den letzten Bogen (12) des vorderen
Bogenstrom-Abschnitts (54) angeordnet sind, die mit dem
wirksamen hinteren Ende des Lückenziehförderers (31) in
der Lückenziehgeschwindigkeit (VL) in Förderrichtung
(15) mitbewegbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haltemittel (50) eine gesteuert betätigbare Saugein
richtung (41) beinhalten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß das in Förderrichtung (15) vordere Ende des
Zuführförderers (18) angrenzend an die Lückenziehposi
tion (37) mitbewegbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lückenziehposition (37)
an einem in Förderrichtung (15) bewegbaren Lückenziehwa
gen (22) ausgebildet ist, der die Saugeinrichtung (41)
und in Förderrichtung (15) hintere Förderbandführungen
(27, 28) für den Lückenziehförderer (18) und in Förder
richtung (15) vordere Förderbandführungen (26) für den
Zuführförderer (18) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Förderer (18, 31)
Längenausgleichseinrichtungen (32, 33), insbesondere in
Form von mittels pneumatischen Zylindern gespannten
Ausgleichsrollen (35), aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtung (41) in ihrer am
weitesten entgegen der Förderrichtung (15) liegenden
Stellung einschaltbar ist, die vorzugsweise unmittelbar
an das in Förderrichtung (17) liegende Ende einer den
geschuppten Bogenstrom (14) bildenden Überlappungs
stationen (13) angrenzt, wobei insbesondere der Zuführ
förderer (18) der Förderer ist, auf dem sich der ge
schuppte Bogenstrom (14) bildet.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Lückenziehpo
sition (37) eine Blaseinrichtung (42) angeordnet ist,
die ebenfalls mit der Lückenziehposition (27) in Förder
richtung (15) bewegbar und auf einen durch den Niveauun
terschied zwischen Zuführ- und Lückenziehförderer (18,
31) gerichteten Spalt (51) mit im wesentlichen in
Förderrichtung (15) liegender Blasrichtung gerichtet ist
und vorzugsweise periodisch, zumindest in einem ersten
Zeitabschnitt des Lückenziehvorganges, betätigbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Blaseinrichtung (42) im wesentlichen über die
gesamte Bogenweite reichende Flachstrahldüsen (45)
aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführgeschwindigkeit
(VS) des Zuführförderers (18) zum Lückenziehen gegenüber
dem Normalbetrieb verringerbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtung (41) einen auf
dem Lückenziehwagen (22) quer zur Förderrichtung ange
ordneten, an die Lückenziehposition angrenzenden Saug
kanal aufweist, der unter einem luftdurchlässigen
Förderband (30) des Lückenziehförderers (31) liegende
Saugöffnungen (39) aufweist, die mittels eines vorzugs
weise unmittelbar an diese Öffnungen liegenden, gesteu
ert betätigbaren Schiebers verschließ- und öffenbar
sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die eine Saugeinrichtung und
eine Blaseinrichtung sowie eine Umlenkrolle (28) des
Lückenziehförderers beinhaltenden Haltemittel (50)
innerhalb eines sie tragenden Lückenziehwagens absenkbar
sind, wobei Düsen (45) der Blaseinrichtung zum Blasen in
einen dadurch entstehenden, im wesentlichen horizontalen
Spalt (51) freigegeben werden.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Förderer (18, 31)
aneinander anschließende, im Förderbereich längs über
lappungsfreie Förderbänder (17, 30) aufweisen.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in Förderrichtung (15)
anschließend an die Lückenziehstation (19) eine Weiche
(46) zur verlustlosen Aufteilung des Bogenstroms (14)
auf zwei Förderwege (47, 48) an der Lücke (56) vorgese
hen ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in Förderrichtung (15)
anschließend an die Lückenziehstation (19) eine Stapel
bildungseinrichtung angeordnet ist, die den Stapel
wechsel in der Lücke (56) vornimmt oder einleitet.
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