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DE19851272A1 - Elektromotor und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Elektromotor und Verfahren zu dessen Herstellung

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Publication number
DE19851272A1
DE19851272A1 DE19851272A DE19851272A DE19851272A1 DE 19851272 A1 DE19851272 A1 DE 19851272A1 DE 19851272 A DE19851272 A DE 19851272A DE 19851272 A DE19851272 A DE 19851272A DE 19851272 A1 DE19851272 A1 DE 19851272A1
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DE
Germany
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groove
grooves
wire
segment
armature
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Application number
DE19851272A
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English (en)
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DE19851272B4 (de
Inventor
Masashi Yamamura
Terumitsu Takahashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asmo Co Ltd
Original Assignee
Asmo Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE19851272A1 publication Critical patent/DE19851272A1/de
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Publication of DE19851272B4 publication Critical patent/DE19851272B4/de
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/26DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
    • H02K23/32DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having wave or undulating windings
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/09Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted rotors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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Description

Die Erfindung betrifft einen Elektromotor und ein Verfah­ ren zur Herstellung von des Ankers des Elektromotors.
Wenn eine Ankerwicklung in einem Ankerkern mit einer un­ geraden Zahl von Nuten wie beispielsweise 13 Nuten gewic­ kelt wird, sind herkömmlich 13 Wicklungsschritte notwen­ dig, wohingegen zum Wickeln einer Spule eines Ankers mit einer geraden Nutenanzahl wie beispielsweise 12 Nuten le­ diglich sechs Schritte erforderlich sind.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein ver­ bessertes Verfahren zur Herstellung eines vierpoligen Gleichstrommotors bereit zustellen, der einen Anker mit 5, 9 oder 13 Nuten oder jede beliebige Nutenanzahl aufweist, die durch (4m + 1) ausgedrückt werden kann, sowie einen Kommutator mit derselben Anzahl von Kommutatorsegmenten wie die der Nuten aufweist.
Diese Aufgabe wird durch das Verfahren gemäß dem beilie­ genden Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestal­ tungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angege­ ben.
Bei einem Ankerwicklungsverfahren für den vorstehend be­ schriebenen vierpoligen Gleichstrommotor gemäß einer Hauptausgestaltung der Erfindung handelt es sich bei ei­ nem ersten Schritt um Plazieren von ersten und zweiten Spulenerzeugungseinrichtungen, von denen jede ein Paar Führungsoberflächen um den Anker derart aufweist, daß das Führungsoberflächenpaar der ersten Spulenerzeugungsein­ richtung zur Führung eines Drahtes in ein erstes Paar der Nuten mit einem Abstand von m Nuten untereinander ange­ ordnet ist und das andere Führungsoberflächenpaar der zweiten Spulenerzeugungseinrichtung zur Führung eines an­ deren Drahts in ein zweites Paar der Nuten mit einem Ab­ stand von m Nuten untereinander angeordnet ist. Bei einem zweiten Schritt handelt es sich um Wickeln der Drähte je­ weils um die ersten und zweiten Spulenerzeugungseinrich­ tungen gleichzeitig, damit die Drähte in die ersten und zweiten Nutenpaare geführt werden.
Folglich können zwei getrennte Wickelschritte für vier zu bewickelnde Nuten gleichzeitig ausgeführt werden. Die gleichzeitigen Wickelschritte können nach Drehung des An­ kers um einen Winkel von 180° + 180°/(4m + 1) wiederholt werden. Nach (2m-2)-maliger Ausführung des gleichzeiti­ gen Wickelns wird der Anker in derselben Weise gedreht, wobei der Schritt Wickeln des Drahtes lediglich durch die erste Spulenerzeugungseinrichtung dreimal ausgeführt wird.
Somit können so viele gleichzeitige Wickelschritte wie möglich angewandt werden, so daß die Gesamtanzahl der Wickelschritte verringert werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei­ spielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1A und 1B schematische Darstellungen zur Veranschau­ lichung eines Verfahrens zum Wickeln einer Ankerspule auf einen Ankerkern gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2A und 2B schematische Darstellungen zur Veranschau­ lichung des Verfahrens zum Wickeln einer Ankerspule auf einen Ankerkern gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3A und 3B schematische Darstellungen zur Veranschau­ lichung des Verfahrens zum Wickeln einer Ankerspule auf einen Ankerkern gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 eine schematische Querschnittansicht eines Elek­ tromotors mit einem Kern, auf den die Ankerspule gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel gewickelt wurde,
Fig. 5A und 5B schematische Darstellungen zur Veranschau­ lichung eines Verfahrens zum Wickeln einer Ankerspule auf einen Ankerkern gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 6A und 6B schematische Darstellungen zur Veranschau­ lichung des Verfahrens zum Wickeln einer Ankerspule auf einen Ankerkern gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 7A und 7B schematische Darstellungen zur Veranschau­ lichung des Verfahrens zum Wickeln einer Ankerspule auf einen Ankerkern gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 8A und 8B schematische Darstellungen zur Veranschau­ lichung des Verfahrens zum Wickeln einer Ankerspule auf einen Ankerkern gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 9A, 9B, 9C und 9D schematische Darstellungen zur Veranschaulichung eines Verfahrens zum Wickeln einer An­ kerspule auf einen Ankerkern gemäß einem dritten Ausfüh­ rungsbeispiel und
Fig. 10 eine schematische Darstellung eines Wickelwerk­ zeugs.
Nachstehend ist unter Bezug auf Fig. 1A bis 4 ein erstes Ausführungsbeispiel beschrieben.
Gemäß Fig. 4 besteht ein Motor 21 aus einem Motorgehäuse 22, einem Anker 23, einer Welle 24, vier Magnetpolen 26 und einem zylindrischen Kommutator 29. Die Welle 24 wird an deren gegenüberliegenden Enden durch ein Paar Lager 25 gestützt. An der inneren umlaufenden Fläche des Motorge­ häuses 22 sind vier magnetische Pole bei gleichen Abstän­ den derart angeordnet, daß sie den Anker 23 umgeben. Der Anker 23 weist neun Nuten 27 auf, die derart in dessen äußerer Umlauffläche gebildet sind, daß sie in Längsrich­ tung verlaufen. Dabei ist die Zahl neun eine Zahl, die durch (4m + 1) ausgedrückt werden kann, wobei in diesem Fall m 2 beträgt. Jede Nut weist wie in Fig. 1A bis 3B gezeigt einen keilförmigen Querschnitt auf. Der Anker 23 weist neun Kernteile 28 mit Zähnen 28a auf, die sich über benachbarte Nuten in Umlaufrichtung zueinander entgegen­ gesetzten Richtungen erstrecken. Der Kommutator 29 be­ steht aus neun bogenförmigen Kommutatorsegmenten an des­ sen umlaufender Oberfläche und ist an einem Ende des An­ kers 23 befestigt. Jedes Kommutatorsegment weist einen vorspringenden Anschluß 30 auf, der im Winkel von der Mitte jeweils einer Nut 27 verschoben ist. Ein Draht 31 wird um die Kernteile gewickelt und an den Anschluß durch Wickelwerkzeuge 51 und 52 befestigt, die aus ersten oder zweiten Spulenerzeugungseinrichtungen 32 oder 33 und ent­ sprechenden Drahtführungen (Flyern, Flieger) 56 oder 57 wie in Fig. 10 gezeigt aufgebaut sind.
Wie in Fig. 1A gezeigt ist jede Spulenerzeugungseinrich­ tung 32 und 33 um den Anker 23 jeweils einer Seite eines Kernteils 28 gegenüberliegend angeordnet. Jede Spulener­ zeugungseinrichtung 32 und 33 weist einander gegenüber liegende Führungsoberflächen 32a und 32b bzw. 33a und 33b zur Führung von Drähten in zwei Nuten auf, die wie durch weiße Kreise angegeben mit einer Unterteilung (einem Ab­ stand) von zwei Nuten voneinander beabstandet sind. An­ ders ausgedrückt ist die Führungsoberfläche 32a bei der Nut S1 und ist die Führungsoberfläche 32b an der Nut S8 angeordnet, die um einen Abstand von zwei Nuten von der Nut S1 beabstandet ist. Die Führungsoberfläche 33a ist bei der Nut S4 und die Führungsoberfläche 33b ist an der Nut S2 angeordnet, die um einen Abstand von zwei Nuten von der Nut S4 beabstandet ist. Der Draht 31 wird um die Spulenerzeugungseinrichtung 32 (beispielsweise mit 30 Wicklungen) gewickelt, um mittels der Drahtführung 56 in die Nuten S1 und S8 geführt zu werden, wobei ein anderer Draht 31 um die Spulenerzeugungseinrichtung 33 gewickelt wird, um mittels der Drahtführung 57 in die Nuten S4 und S2 geführt zu werden.
Das Wickeln wird durch die folgenden Schritte ausgeführt.
Erster Schritt:
Wie in Fig. 1A gezeigt, wird ein Ende des Drahts 31 an dem vorspringenden Anschluß 30 eines Kommu­ tatorsegments C1 angebracht (angehängt), wobei der wei­ terführende Drahtabschnitt 31 um die erste Spulenerzeu­ gungseinrichtung 32 gewickelt wird und in die Nut S1 so­ wie die Nut S8 geführt wird, die von der Nut S1 um einen Abstand von zwei Nuten (eine Zwei-Nuten-Unterteilung) be­ abstandet sind (bzw. wobei zwischen der Nut S1 und der Nut S8 zwei Kernteile 28 angeordnet sind). An dem An­ schluß 30 des Segments C6, das um einen Abstand von vier Segmenten (eine Unterteilung von vier Segmenten) von dem Segment C1 beabstandet ist, wir der weiterführende Drahtabschnitt 31 angebracht. An dem anderen Draht 31 wird gleichzeitig an den vorspringenden Anschluß 30 eines Kommutatorsegments C4 angebracht, wobei der weiterführen­ de Drahtabschnitt 31 um die zweite Spulenerzeugungsein­ richtung 33 gewickelt wird und in die Nut S4 sowie die Nut S2 geführt wird, die von der Nut S4 um einen Abstand von zwei Nuten beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an einen Anschluß 30 des Segments C9 angebracht, das von dem Segment C4 um einen Abstand von vier Segmenten beabstandet ist.
Zweiter Schritt:
Wie in Fig. 1B gezeigt, ist der Anker 23 in die durch den Pfeil angegebene Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) um einen Winkel von 200°, d. h. 180 ° + 180°/(4m + 1) mit m = 2 derart gedreht worden, daß die Nut S6 dort angeordnet ist, wo die Nut S1 angeordnet war. Dabei sind die bereits in den Nuten gewickelten Drähte durch schwarze Kreise angegeben. Der weiterführende Ab­ schnitt des aus dem Segment C5 verlaufenden Drahts 31 wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewic­ kelt und in die Nut S6 sowie die Nut S4 geführt, die von der Nut S6 um einen Abstand von zwei Nuten beabstandet ist. Danach wird der weiterführende Drahtabschnitt an den Anschluß 30 des Segments C2 angebracht, das von dem Seg­ ment C6 um einen Abstand von vier Segmenten beabstandet ist. Demgegenüber wird der weiterführende Abschnitt des anderen, von dem Segment C9 verlaufenden Drahts 31 gleichzeitig um die zweite Spulenerzeugungseinrichtung 33 gewickelt und in die Nuten S9 und S7 geführt, die von der Nut S9 um einen Abstand von zwei Nuten beabstandet ist.
Dritter Schritt:
Wie in Fig. 2A gezeigt ist, wird der An­ ker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 200° derart gedreht, daß die Nut S2 dort angeordnet werden kann, wo die Nut S6 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C2 verlaufenden Drahts C2 wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewic­ kelt und in die Nut S2 sowie die Nut S9 geführt, die von der Nut S2 um einen Abstand von zwei Nuten beabstandet ist. Danach wird der weiterführende Drahtabschnitt an den Anschluß 30 des Segments C7 angebracht, das von dem Seg­ ment C2 um einen Abstand von vier Segmenten beabstandet ist. Demgegenüber wird der weiterführende Abschnitt des anderen, aus dem Segment C5 verlaufenden Drahts 31 um die zweite Spulenerzeugungseinrichtung 33 gewickelt und in die Nut S5 sowie die Nut S3 geführt, die von der Nut S9 um einen Abstand von zwei Nuten beabstandet ist. Der wei­ terführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C1 angebracht, das von dem Segment C5 um einen Abstand von vier Segmenten beabstandet ist, wobei ein Ab­ schnitt des anderen, aus dem Anschluß 30 des Segments C1 verlaufenden Drahts 31 abgeschnitten wird.
Vierter Schritt:
Wie in Fig. 2B gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 200° ge­ dreht, so daß die Nut S7 dort angeordnet werden kann, wo die Nut S2 angeordnet war. Der aus dem Segment C7 verlau­ fende weiterführende Drahtabschnitt 31 wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewickelt und in die Nut S7 sowie die Nut S5 geführt, die von der Nut S7 um einen Abstand von zwei Nuten beabstandet ist. Danach wird der weiterführende Drahtabschnitt 31 an den Anschluß 30 des Segments C3 angebracht, das von dem Segment C7 um einen Abstand von vier Segmenten beabstandet ist.
Fünfter Schritt:
Wie in Fig. 3A gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 200° der­ art gedreht, daß die Nut S3 dort angeordnet werden kann, an der die Nut S7 angeordnet war. Der weiterführende Ab­ schnitt des aus dem Segment C3 verlaufenden Drahts 31 wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewic­ kelt und in die Nut S3 sowie die Nut S1 geführt, die von der Nut S3 um einen Abstand von zwei Nuten beabstandet ist. Danach wird der weiterführende Drahtabschnitt 31 an dem Anschluß 30 des Segments C8 angebracht, das von dem Segment C3 um einen Abstand von vier Segmenten beabstan­ det ist.
Sechster Schritt:
Wie in Fig. 3B gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 200° der­ art gedreht, daß die Nut S8 dort angeordnet werden kann, wo die Nut S3 angeordnet war. Der weiterführende Ab­ schnitt des aus dem Segment S8 gewundenen Drahts 31 wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewickelt und in die Nut S8 sowie die Nut S6 geführt, die von der Nut S8 um einen Abstand von zwei Nuten beabstandet ist. Da­ nach wird der weiterführende Drahtabschnitt 31 an den An­ schluß des Segments C4 angebracht, das von dem Segment C8 um einen Abstand von vier Segmenten beabstandet ist. Ein Abschnitt des aus dem Anschluß 30 verlaufenden Drahts 31 wird abgeschnitten. Somit wird die Wicklung mittels der vorstehend beschriebenen sechs Schritte abgeschlossen.
Nachstehend ist unter Bezug auf Fig. 5A bis 8 ein zweites Ausführungsbeispiel beschrieben.
Der Motor 21 weist im wesentlichen denselben Aufbau wie gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel auf und besteht aus einem Motorgehäuse, einem Anker 23, einer Welle 24, vier Magnetpolen und einem zylindrischen Kommutator. Vier an der inneren umlaufenden Fläche des Motorgehäuses sind vier magnetische Pole bei gleichen Abständen derart ange­ ordnet, daß sie den Anker 23 umgeben. Der Anker 23 weist dreizehn Nuten 27 auf. Der Anker 23 weist dreizehn Kern­ teile 28 mit Zähnen 28a auf, die sich über benachbarte Nuten in Umlaufrichtung zueinander entgegengesetzten Richtungen derart erstrecken, daß sie die Nuten abdecken. Der Kommutator besteht aus dreizehn bogenförmigen Kommu­ tatorsegmenten. Jedes Kommutatorsegment weist einen vor­ springenden Anschluß 30 auf, der von der Mitte jeweils einer Nut 27 im Winkel verschoben ist. Ein Draht 31 wird um die Kernteile gewickelt und an den Anschluß 30 befe­ stigt.
Wie in Fig. 5A gezeigt weist jede Spulenerzeugungsein­ richtung 32 und 33 einander gegenüberliegende Führungs­ oberflächen 32a und 32b bzw. 33a und 33b zur Führung von Drähten in zwei Nuten auf, die mit einem Abstand (einer Unterteilung) von drei Nuten entsprechend einer Polunter­ teilung voneinander beabstandet sind. Der Draht 31 wird um jede der Spulenerzeugungseinrichtungen 32 und 33 ge­ wickelt, um mittels einer der Drahtführungen (Flieger) wie gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in die entspre­ chenden Nuten 27 geführt zu werden. Das Wickeln wird durch die folgenden acht Schritte ausgeführt.
Erster Schritt:
Wie in Fig. 5A gezeigt, wird ein Ende des Drahts 31 an dem vorspringenden Anschluß 30 eines Kommu­ tatorsegments C1 angebracht, wobei der weiterführende Drahtabschnitt 31 um die erste Spulenerzeugungseinrich­ tung 32 gewickelt wird und in die Nut S1 sowie die Nut S11 geführt wird, die von der Nut S1 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet sind. Danach wird der weiterfüh­ rende Drahtabschnitt 31 an den Anschluß 30 des Segments C8 angebracht, das um einen Abstand von sechs Segmenten von dem Segment C1 beabstandet ist. Demgegenüber wird gleichzeitig ein Ende des anderen Drahts 31 an den An­ schluß 30 des Kommutatorsegments C5 angebracht, wobei der weiterführende Drahtabschnitt 31 um die zweite Spulener­ zeugungseinrichtung 33 gewunden wird und in die Nut S5 sowie die Nut S2 geführt, die von der Nut S5 um einen Ab­ stand von drei Nuten beabstandet ist. Danach wird der weiterführende Drahtabschnitt 31 an den Anschluß 30 des Segments C12 angebracht, das von dem Segment C5 um einen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist.
Zweiter Schritt:
Wie in Fig. 5B gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 193,8°, d. h. um 180° + 180°/(4m + 1) gedreht, wobei m = 3 ist, so daß die Nut S8 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S1 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C8 verlaufenden Drahts wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewickelt und dann in die Nut S8 sowie die Nut S5 geführt, die von der Nut S8 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C2 angebracht, das von dem Segment C8 um ei­ nen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist. Demge­ genüber wird gleichzeitig der weiterführende Abschnitt des anderen, aus dem Segment C12 verlaufenden Drahts 31 um die zweite Spulenerzeugungseinrichtung 33 gewunden und in die Nut S12 sowie die Nut S9 geführt, die von der Nut S12 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C6 angebracht, das von dem Segment C12 um einen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist.
Dritter Schritt:
Wie in Fig. 6A gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 193,8° ge­ dreht, so daß die Nut S2 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S1 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C2 verlaufenden Drahts wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewickelt und dann in die Nut S2 sowie die Nut S12 geführt, die von der Nut S2 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C9 angebracht, das von dem Segment C2 um einen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist. Demge­ genüber wird gleichzeitig der weiterführende Abschnitt des anderen, aus dem Segment C6 verlaufenden Drahts 31 um die zweite Spulenerzeugungseinrichtung 33 gewunden und in die Nut S6 sowie die Nut S3 geführt, die von der Nut S6 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet ist. Der wei­ terführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C13 angebracht, das von dem Segment C6 um einen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist.
Vierter Schritt:
Wie in Fig. 6B gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 193,8° ge­ dreht, so daß die Nut S9 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S2 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C9 verlaufenden Drahts wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewickelt und dann in die Nut S9 sowie die Nut S6 geführt, die von der Nut S9 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C3 angebracht, das von dem Segment C9 um einen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist. Demge­ genüber wird gleichzeitig der weiterführende Abschnitt des anderen, aus dem Segment C13 verlaufenden Drahts 31 um die zweite Spulenerzeugungseinrichtung 33 gewunden und in die Nut S13 sowie die Nut S10 geführt, die von der Nut S13 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C7 angebracht, das von dem Segment C13 um einen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist.
Fünfter Schritt:
Wie in Fig. 7A gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 193,8° ge­ dreht, so daß die Nut S3 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S9 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C3 verlaufenden Drahts wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewickelt und dann in die Nut S3 sowie die Nut S13 geführt, die von der Nut S3 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C10 angebracht, das von dem Segment C3 um einen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist. Demge­ genüber wird gleichzeitig der weiterführende Abschnitt des anderen, aus dem Segment C7 verlaufenden Drahts 31 um die zweite Spulenerzeugungseinrichtung 33 gewunden und in die Nut S7 sowie die Nut S4 geführt, die von der Nut S7 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet ist. Darauf­ folgend wird der weiterführende Drahtabschnitt 31 an den Anschluß 30 des Segments C1 angebracht, das von dem Seg­ ment C13 um einen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist, wobei ein Abschnitt des aus dem Anschluß 30 des Seg­ ments C1 verlaufenden Drahts abgeschnitten wird. Somit wird die gleichzeitige Wicklung durch die Spulenerzeu­ gungseinrichtungen 32 und 33 beendet.
Sechster Schritt:
Wie in Fig. 7B gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 193,8° ge­ dreht, so daß die Nut S10 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S3 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C10 verlaufenden Drahts wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewic­ kelt und dann in die Nut S10 sowie die Nut S7 geführt, die von der Nut S10 um einen Abstand von drei Nuten beab­ standet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C4 angebracht, das von dem Segment C10 um einen Abstand von sechs Segmenten beab­ standet ist.
Siebter Schritt:
Wie in Fig. 8A gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 193,8° ge­ dreht, so daß die Nut S4 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S10 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C4 verlaufenden Drahts wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewickelt und dann in die Nut S4 sowie die Nut S1 geführt, die von der Nut S4 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C11 angebracht, das von dem Segment C4 um einen Abstand von sechs Segmenten beabstandet ist.
Achter Schritt:
Wie in Fig. 8B gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 193,8° ge­ dreht, so daß die Nut S11 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S4 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C11 verlaufenden Drahts wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewic­ kelt und dann in die Nut S11 sowie die Nut S8 geführt, die von der Nut S11 um einen Abstand von drei Nuten beab­ standet ist. Danach wird der weiterführende Drahtab­ schnitt 31 an den Anschluß 30 des Segments C5 angebracht, das von dem Segment C11 um einen Abstand von sechs Seg­ menten beabstandet ist. Somit wird durch die vorstehend beschriebenen acht Schritte die Wicklung vervollständigt.
Nachstehend ist unter Bezug auf Fig. 9A bis 9D ein drit­ tes Ausführungsbeispiel beschrieben.
Der Motor 21 weist im wesentlichen denselben Aufbau wie gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel auf und besteht aus einem Motorgehäuse, einem Anker 23, einer Welle 24, vier Magnetpolen und einem zylindrischen Kommutator. Vier an der inneren umlaufenden Fläche des Motorgehäuses sind vier magnetische Pole bei gleichen Abständen derart ange­ ordnet, daß sie den Anker 23 umgeben. Der Anker 23 weist fünf Nuten 27 auf. Bei der Zahl fünf handelt es sich ebenfalls um eine Zahl, die durch den Ausdruck (4m + 1) ausgedrückt werden kann, wobei dann m = 1 ist. Der Anker 23 weist fünf Kernteile 28 mit Zähnen 28a auf, die sich über benachbarte Nuten in Umlaufrichtung zueinander ent­ gegengesetzten Richtungen derart erstrecken, daß sie die Nuten abdecken. Der Kommutator besteht aus fünf bogenför­ migen Kommutatorsegmenten. Jedes Kommutatorsegment weist einen vorspringenden Anschluß 30 auf, der im Winkel von der Mitte jeweils einer Nut 27 verschoben ist. Wie in Fig. 9A gezeigt weist jede der ersten und zweiten Spulen­ erzeugungseinrichtungen 32 und 33 einander gegenüberlie­ gende Führungsoberflächen mit einem Abstand einer Nute entsprechend einer Polteilung (einer Unterteilung von ei­ nem Pol) auf. Die ersten und zweiten Spulenerzeugungsein­ richtungen 32 und 33 sind um den Anker 23 derart angeord­ net, daß einer der Kernteile 28 dazwischen angeordnet ist. Ein Draht 31 wird um jede Spulenerzeugungseinrich­ tung 32 und 33 gewickelt und in die entsprechenden Nuten 27 durch eine der Drahtführungen wie gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel gewickelt. Das Wickeln wird durch die nachstehend beschriebenen vier Schritte durchgeführt.
Erster Schritt:
Wie in Fig. 9A gezeigt, wird ein Ende des Drahts 31 an dem vorspringenden Anschluß 30 eines Kommu­ tatorsegments C1 angebracht, wobei der weiterführende Drahtabschnitt 31 um die erste Spulenerzeugungseinrich­ tung 32 gewickelt wird und in die Nut S1 sowie die Nut S5 geführt wird, die von der Nut S1 um einen Abstand von drei Nuten beabstandet sind. Danach wird der weiterfüh­ rende Drahtabschnitt 31 an den Anschluß 30 des Segments C4 angebracht, das um einen Abstand von zwei Segmenten von dem Segment C1 beabstandet ist. Demgegenüber wird gleichzeitig ein Ende des anderen Drahts 31 an den An­ schluß 30 des Kommutatorsegments C3 angebracht, wobei der weiterführende Drahtabschnitt 31 um die zweite Spulener­ zeugungseinrichtung 33 gewunden wird und in die Nut S3 sowie die Nut S2 geführt, die von der Nut S3 um einen Ab­ stand von drei Nuten beabstandet ist. Danach wird der weiterführende Drahtabschnitt 31 an den Anschluß 30 des Segments C1 angebracht, das von dem Segment C3 um einen Abstand von zwei Segmenten beabstandet ist. Der aus dem Segment C1 verlaufende Abschnitt des Drahts 31 wird abge­ schnitten.
Zweiter Schritt:
Wie in Fig. 9B gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 216°, d. h. um 180° + 180°/(4m + 1) gedreht, wobei in = 1 ist, so daß die Nut S4 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S1 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C4 verlaufenden Drahts wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewickelt und dann in die Nut S4 sowie die Nut S3 geführt, die von der Nut S4 um einen Abstand von einer Nut beabstandet ist. Der weiter­ führende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C2 angebracht, das von dem Segment C4 um einen Abstand von zwei Segmenten beabstandet ist.
Dritter Schritt:
Wie in Fig. 9C gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 216° ge­ dreht, so daß die Nut S2 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S4 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C2 verlaufenden Drahts 31 wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewic­ kelt und dann in die Nut S2 sowie die Nut S1 geführt, die von der Nut S2 um einen Abstand von einer Nut beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den An­ schluß 30 des Segments C5 angebracht, das von dem Segment C2 um einen Abstand von zwei Segmenten beabstandet ist.
Vierter Schritt:
Wie in Fig. 9D gezeigt, wird der Anker 23 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von 216° ge­ dreht, so daß die Nut S4 an die Stelle angeordnet werden kann, wo die Nut S1 angeordnet war. Der weiterführende Abschnitt des aus dem Segment C5 verlaufenden Drahts wird um die erste Spulenerzeugungseinrichtung 32 gewickelt und dann in die Nut S5 sowie die Nut S4 geführt, die von der Nut S5 um einen Abstand von einer Nut beabstandet ist. Der weiterführende Drahtabschnitt 31 wird an den Anschluß 30 des Segments C3 angebracht, das von dem Segment C5 um einen Abstand von zwei Segmenten beabstandet ist. Der aus dem Anschluß 30 des Segments C3 verlaufende Abschnitt des Drahts 31 wird abgeschnitten. Somit ist die Wicklung durch die vier vorstehend beschriebenen Schritte vervoll­ ständigt.
Vorstehend wurde ein Ankerwicklungsverfahren für einen vierpoligen Motor angegeben, der einen Anker 23 mit (4m + 1) Nuten 27 und einem Kommutator 29 mit derselben Anzahl Kommutatorsegmente 30 wie die Nuten 27 aufweist. Das Ver­ fahren wendet eine erste und eine zweite Spulenerzeu­ gungseinrichtung 32, 33 an. Jede Spulenerzeugungseinrich­ tung 32, 33 weist ein Führungsoberflächenpaar 32a, 32b, 33a, 33b um den Anker 23 derart auf, daß die erste Spu­ lenerzeugungseinrichtung 32 an einem Nutenpaar angeordnet ist, das mit einem Abstand (einer Unterteilung) der bei­ den Nuten des Nutenpaars von m Nuten zu bewickeln ist, und die zweite Spulenerzeugungseinrichtung 33 an einem anderen Nutenpaar 27 angeordnet ist, das bei einem Ab­ stand der beiden Nuten des Nutenpaars von m Nuten zu be­ wickeln ist. Dann werden zwei Drähte 31, die gleichzeitig in die jeweils zu bewickelnden Nutenpaare 27 zu führen sind, um die ersten und zweiten Spulenerzeugungseinrich­ tung 32, 33 gewickelt. Darauffolgend wird der Anker 23 um einen Winkel von 180° + 180°/(4m + 1) derart gedreht, daß die zwei Drähte 31 wiederholt gewickelt werden können. Danach wird der Anker 23 gedreht und der Draht 31 ledig­ lich um die erste Spulenerzeugungseinrichtung gewickelt, damit er in ein anderes Spulenpaar 27 geführt wird. Die­ ser Schritt wird zweimal wiederholt.

Claims (6)

1. Ankerwicklungsverfahren für einen vierpoligen Gleichstrommotor, der den Anker (23) mit 4m + 1 Nuten (27) zwischen benachbarten Kernteilen (28) sowie einen Kommutator (29) mit derselben Anzahl Kommutatorsegmente (30) wie die Nuten (27) aufweist, mit
einem ersten Schritt Plazieren von ersten und zwei­ ten Spulenerzeugungseinrichtungen (32, 33), von denen je­ de ein Paar Führungsoberflächen (32a, 32b, 33a, 33b) um den Anker (23) derart aufweist, daß das Führungsoberflä­ chenpaar (32a, 32b) der ersten Spulenerzeugungseinrich­ tung (32) zur Führung eines Drahtes (31) in ein erstes Paar (S1, S8) der Nuten (27) mit einem Abstand von m Nu­ ten untereinander angeordnet ist und das andere Führungs­ oberflächenpaar (33a, 33b) der zweiten Spulenerzeugungs­ einrichtung (33) zur Führung eines anderen Drahts (31) in ein zweites Paar (S4, S2) der Nuten (27) mit einem Ab­ stand von m Nuten untereinander angeordnet ist, und
einem zweiten Schritt Wickeln der Drähte (31) je­ weils um die ersten und zweiten Spulenerzeugungseinrich­ tungen (32, 33) gleichzeitig, damit die Drähte (31) in die ersten und zweiten Nutenpaare (S1, S8, S4, S2) ge­ führt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der erste Schritt die ersten und zweiten Spulenerzeugungseinrichtungen auf den Kernteilen derart plaziert, daß eines der Kernteile zwischen der ersten und zweiten Spulenerzeugungseinrich­ tungen plaziert ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2 mit
einem dritten Schritt Drehen des Ankers (23) um ei­ nen Winkel von 180° + 180°/(4m + 1) und
einem vierten Schritt Wickeln der Drähte (31) an den ersten und zweiten Spulenerzeugungseinrichtungen (32, 33) gleichzeitig, damit die Drähte (31) in zwei andere Nuten­ paare (27) geführt werden, die jeweils um einen Abstand von m Nuten voneinander beabstandet sind.
4. Verfahren nach Anspruch 3, mit
einem fünften Schritt 2m-2-maliges Wiederholen der dritten und vierten Schritte.
5. Verfahren nach Anspruch 4, mit
einem sechsten Schritt Drehen des Ankers (23) um ei­ nen Winkel von 180° + 180°/(4m + 1),
einem siebten Schritt Wickeln des Drahts an der er­ sten Spulenerzeugungseinrichtung zur Führung des Drahts in ein anderes Nutenpaar (S7, S5), das bei einem Abstand von m Nuten zu bewickeln ist, und
einem achten Schritt zweimaliges Wiederholen des sechsten und des siebten Schritts.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei m entweder 1, 2 oder 3 ist.
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